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Giovanni Volpato, Auf dem Heimweg

Gruppe von Bauern mit ihrem Vieh in bergiger, bukolischer Landschaft, vor mächtigen Laubbäumen, links Blick in ein weites Tal mit Steinbogenbrücke, nach einem Gemälde von Claude Lorrain, unter der Darstellung ausführlich betitelt, malerisch wirkender Kupferstich in der für den Künstler so typischen Manier, um 1780, unter der Darstellung, in der Platte signiert rechts Joan. Volpato direxit et vendit Roma, links Claudius Geleé vulgo Lorenese pnx. sowie mittig Stephanus Tofanelli delin, leichte Altersspuren, hinter altem Glas in ca. 7 cm breiter schlichter, edelholzfurnierter Holzleiste mit gesägten und versperrten Ecken gerahmt (leichte Erhaltungsmängel, Falzmaß ca. 55,5 x 63,5 cm), Darstellungsmaß ohne Schrift ca. 44,5 x 57,8 cm. Künstlerinfo: italienischer Radierer (1733 Bassano bis 1803 Rom), Lehre als Steinmetz, 1760-62 Schüler an der Calcografia Remondini in Bassano, folgte anschließend Bartolozzi nach Venedig, ab 1772 in Rom ansässig, betrieb hier auch eine Schule für Kupferstich, 1786 gründete er in Via Pudenziana eine Porzellanfabrik, Pabst Pius verlieh ihm das Privileg der Nachbildung von Altertümern, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3816
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Ansicht der Stadt Basel

frühe Darstellung von Basel mit Stadtmauer und die einzige Darstellung, worauf sich das Münster von Basel im Bau befindet, wobei in der Darstellung der Georgenturm sich im Bau befindet, obwohl der Georgenturm vor dem Martinsturm fertiggestellt wurde, Blatt CCXLIIII aus der 1493 in Nürnberg erschienen deutschen Ausgabe der Schedelschen Weltchronik von Hartmann Schedel, oberhalb der Darstellung Text, kolorierter Holzschnitt und Buchdruck, im Bereich der Bugfalte Ergänzungen, geringe Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaß ohne Text ca. 25,2 x 52,3 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Formschneider und Holzbildhauer (1460 Nürnberg bis 1494 Nürnberg), Sohn des Hans Pleydenwurff, ab 1482 in Nürnberg nachweisbar, Zusammenarbeit mit dem Lehrer von Albrecht Dürer, Michael Wohlgemut, bei der Illustration der Weltechronik von Hartmann Schedel, 1491 Erneuerung des Schönen Brunnens der Stadt Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3822
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 220,00 €

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Prof. Emil Orlik, ”Rast der Slowaken”

Gruppe von Feldarbeitern bei der Arbeitspause, Farblithographie, unter der Darstellung rechts in Blei signiert und datiert Emil Orlik (18)98, gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaß ca. 19,8 x 29,2 cm. Künstlerinfo: dt.-jüdischer Maler, Graphiker, Fotograf und Kunstgewerbler (1870 Prag bis 1932 Berlin), studierte ab 1891 an der Akademie München bei Wilhelm von Lindenschmit dem Jüngeren und Johann Leonhard Raab sowie an der Privatschule von Heinrich Knirr, 1898 Englandaufenthalt, 1900-01 Studium des japanischen Farbenholzschnitts in Japan, 1903-04 in Wien, 1905-32 Professor an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums bzw. den Vereinigten Staatsschulen Berlin, unternahm 1911 ausgedehnte Reise nach Ägypten, Nubien, China, Korea, Japan und Sibirien, 1924 Nordamerikareise, zeitweise Mitarbeiter der Münchner Zeitschrift Jugend, Mitglied der Akademie der Künste Berlin, Mitglied der Wiener und Münchner Secession, im Verein Berliner Künstler, dem Deutschen Künstlerbund Weimar und dem Deutschen Werkbund, Ehrenmitglied des Vereins für Originalradierung Berlin, tätig in Berlin-Charlottenburg, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Akademie München und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3886
Limit: 240,00 €, Zuschlag: 390,00 €

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Friedensreich Hundertwasser, Homo Humus Come

für den Künstler typische Arbeit, entstanden in 10.000 verschiedenen Farb- und Druckvarianten, Werksverzeichnisnummer 860, hierzu schreibt Walter Koschatzky in Friedensreich Hundertwasser, Das vollständige druckgraphische Werk 1951-1986: Alberto della Vecchia schlug vor, aus dem 1954 während Hundertwassers Gelbsucht im Ospedale di Santo Spririto in Rom gemalten Aquarell Kopf mit weißen Fenstern einen Siebdruck zu entwickeln. Aus der vorgegebenen Auflagenhöhe von 10000 heraus entstand allerdings dann etwas völlig anderes, wenn man will Einzigartiges. Es erwies sich, dass die Vielzahl der Platten und Siebe des nun von Hundertwasser erarbeiteten Blattes, das mit seiner Vorlage kaum mehr etwas gemein hat, eine nahezu unendliche Variation von Farben ermöglichte. Die Idee, 10000 verschiedene Varianten herzustellen, von jeder Farbkomposition also nur eine, faszinierte den Künstler. Es war wie eine Erfüllung seiner Wunschvorstellung von Graphik, möglichst viele Blätter als Unikate zu schaffen und an möglichst viele Menschen heranzubringen., Fotolithographie in vier Farben, Metallprägung in zehn Farben und Serigraphie in sieben Farben auf Bütten, 1984, im Medium betitelt Homo Humus Come VA 10001 Nights, Signatur Dunkelbunt und Nummerierung 4787/10002 sowie vier Prägestempel und zwei japanische Stempel in Rot, in Objektkasten hinter Glas gerahmt, Falzmaß ca. 70 x 50 cm. Künstlerinfo: eigentlich Friedrich Stowasser, nannte sich auch Friedensreich Regentag Dunkelbunt Hundertwasser, österreichischer Maler, Zeichner, Graphiker, Plastiker, Architekt, Entwerfer, Philosoph und Umweltaktivist (1928 Wien bis 2000 an Bord der ”Queen Elizabeth 2” bei Neuseeland), studierte 1948-49 kurzzeitig an der Wiener Akademie, weitestgehend Autodidakt, 1949 Italienreise, 1950 in Paris, 1951 Aufenthalte in Marokko, Tunesien, Sizilien und auf der Bürgeralm bei Aflenz in der Steiermark, ab 1957 eigenes Bauernhaus in der Normandie, 1960-61 Japanaufenthalt, ab 1964 Zweitwohnsitz im niederösterreichischem Waldviertel sowie Erwerb und Umbau eines ehemaligen Salzfrachters zum Wohnschiff ”Regentag”, ab 1972 gebrauchsgraphische Arbeiten wie Entwurf von Plakaten für die XX. Olympischen Sommerspiele und Postwertzeichen, 1981 Berufung zum Professor an die Akademie der Bildenden Künste Wien, 1982 Fassadengestaltung der Rosenthal-Fabrik in Selb, in der Folge zahlreiche bedeutende Architekturprojekte in Deutschland, Österreich,USA, Japan, Neuseeland und der Schweiz, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem in Mailand, Paris, Wien, die Biennale Venedig und die documenta III in Kassel, erhielt zahlreiche Ehrungen, wie 1980 den Großen Österreichischer Staatspreis für Bildende Kunst und 1988 das Goldene Ehrenzeichen der Stadt Wien, Quelle: Vollmer und Internet.

Katalog-Nr.: 3866
Limit: 500,00 €, Zuschlag: 800,00 €

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Marino Marini, ”Cavallo in Armonia”

abstrahierte Darstellung eines auf einer intensiv grünen Wiese ruhenden Pferdes, in leuchtenden Orange- und Blautönen, herausgegeben bei Editioni Grafica dei Greci, Rom und Toninelli Arte Moderna in Mailand, siehe Werksverzeichnis Guastalla 375, Radierung, Farbaquatintaradierung und Siebdruck auf Magani-Papier, 1978, unter der Darstellung in Blei recht signiert Marino und links nummeriert 71/125, in der Darstellung zwei winzige Löchlein als Druckmarkierung, etwas unfrisch, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaß ca. 49 x 67 cm. Künstlerinfo: ital. Bildhauer und Grafiker (1901 Pistoia bis 1980 Viareggio), ab 1917 Studium der Malerei und Grafik an der Akademie in Florenz bei Domenico Treutacosta, 1928 erster Aufenthalt in Paris, 1929-40 Dozent an der Kunstschule Villa Reale in Monza bei Mailand, zahlreiche Parisaufenthalte und hier Bekanntschaft mit Giorgio de Chirico, Wassily Kandinsky, Aristide Maillol, Pablo Picasso, Georges Braque und Henri Laurens, ab 1940 tätig an der Accademia di Brera Mailand, 1941-46 Aufenthalt im Tessin/Schweiz, 1946 Rückkehr nach Mailand, Teilnahme an den documenten I, II und III, Quelle: Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3881
Limit: 550,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Philipp Galle, Kupferstichsammlung

acht Blatt, davon sieben Blatt aus Venationes Ferarum, Avium, Piscium. Pugnae Bestiariorum: & mutuae Bestiarum, Kupferstiche, um 1580, jeweils im Druck Angabe der Stecher Johann Collaert bzw. C. Galle, Angabe des Zeichners Johann Stradanus und Angabe des Verlegers Philipp Galle, und Titelblatt zu Cosmus Med; Magn: Etruriae DVX, unterschiedliche Erhaltungen, identisch hinter Passepartout und Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 20 x 27 cm, Falzmaß ca. 32 x 40,5 cm. Künstlerinfo: niederl. Kupferstecher und Verleger (1537 Harlem bis 1612 Antwerpen), wohl Schüler des Dirk Volkertsz Coornhert, Ausbildung bei Hieronymus Cock, ab 1564 in Antwerpen ansässig, nach dem Tod von Cock Aufbau eines eigenen Verlages und Kupferstichhandels, er arbeitete unter anderen für Pieter Brueghel, Frans Floris, Jan van der Straete und Maerten van Heemskerck, 1571 Verleihung des Bürgerrechts von Antwerpen, Quelle: Thieme-Becker, Nagler, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3804
Limit: 600,00 €, Zuschlag: 600,00 €

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Marc Chagall, ”Bouquet de fleurs”

prächtiges Blumenbukett in Vase, vor Phantasielandschaft mit Esel und schwebendem Liebespaar, farbenfrohe Farblithographie auf langfaserigem Papier, um 1970, unter der Darstellung rechts Signaturstempel Marc Chagall und links in blei nummeriert 2/250, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaß ca. 69,8 x 57,5 cm. Künstlerinfo: bürgerlich Moishe Zakharovich Shagalov, bedeutender russisch-frz. Maler, Graphiker und Bildhauer jüdischer Herkunft (1887 Liosno/Witebsk bis 1985 Paul de Vence), Schüler des Malers Jehuda Pen, 1907 an der Kaiserlichen Gesellschaft zur Förderung der Künste St. Petersburg, 1908 Privatschule Saidenberg und bei Léon Bakst an der Swansewa-Schule, ab 1910 eigenes Atelier in Paris, Pionier des Surrealismus, berühmt für seinen mystischen Symbolismus, tätig unter anderem in Petersburg, Paris, Montrouge, USA, Quelle: Vollmer, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3858
Limit: 600,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Gerhard Richter, ”Schweizer Alpen”

Motiv B3 aus einer Serie von 5 Blatt, Werksverzeichnis Butin 20, als Grundlage nutzte Gerhard Richter Fotoaufnahmen die er beim Überflug der Alpen im Jahre 1968 anfertigte, weiterhin diente die Serie als Vorlage für die gleichnamigen Gemälde, siehe hierzu Werksverzeichnis der Gemälde 224/2, 4 und 5, erschienen 1969 bei der Griffelkunstvereinigung in einer Auflage von je 300 Exemplaren, der Druck erfolgte bei Hans Holtz in Essen, Farbserigraphie auf leichtem Karton, im unteren rechten Bereich in Blei signiert „Richter“, rückseitig Stempel „Gerhard Richter (1969) >>Schweizer Alpen<< Motiv A1 A2 B1 B2 B3“ und B3 in Blei umkreist, weiterhin auf Rückseite in Blei bezeichnet „Restbl. Dr. Henke Mgl“, leichte Knitterspuren und im weißem Bereich minimal braunfleckig, hinter Glas in massiver Mahagonileiste gerahmt (Scheibe mit kleinem Ausbruch), Rand gering beschnitten, Blattmaß ca. 68 x 68 cm. Künstlerinfo: bedeutender dt. Maler, Bildhauer, Graphiker und Fotograf, (1932 in Dresden geboren), Kindheit in Reichenau und Waltersdorf, 1949-51 Lehre als Schriften- Bühnen– und Werbemaler, 1950 Ablehnung seines Aufnahmeantrages an der Hochschule der Bildenden Künste in Dresden, ab 1951 doch Studium in Dresden bei Karl von Appen und Heinz Lohmar, 1955 entstand als Vordiplom das Wandgemälde „Abendmahl mit Picasso“ für die Mensa der Akademie in Dresden, 1956 entstand das Wandgemälde „Lebensfreude“ für das Deutsche Hygienemuseum in Dresden als Diplomarbeit, 1957-61 Meisterschüler an der Akademie der Künste in Berlin, 1961 Flucht über Westberlin nach Westdeutschland, 1961-64 Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Karl Otto Götz und Ferdinand Macketanz, seine Mitstudenten waren unter anderen Gotthard Graubner und Sigmar Polke, Ende der 1960er Jahre Tätigkeit als Kunsterzieher, ab 1967 Gastdozent an der Hochschule für bildende Kunst in Hamburg, 1971-93 Professur an der Kunstakademie in Düsseldorf, 1972 Teilnahme an der Biennale von Venedig, 1978 Annahme einer Gastprofessur am Nova Scotia College of Art and Design in Halifax, 1993-94 umfangreiche Ausstellungen in Paris, Bonn, Madrid und Stockholm, 2002 Retrospektive im Museum of Modern Art in New York, 2004 Eröffnung der Gerhard-Richter-Räume im Albertinum, 2006 Gründung des Gerhard Richter Archivs in Dresden, Quelle: Eisold, Wikipedia, Internetseite des Künstlers und Internet.

Katalog-Nr.: 3890
Limit: 2000,00 €, Zuschlag: 5000,00 €

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