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Benoit Audran I, Kreuzigungsszene

Aufstellung des Kreuzes mit Jesu inmitten von zahlreichen Personen, unter der Darstellung Legende, Kupferstich, unter der Darstellung bezeichnet und datiert „Dessine et Gravé par B. Audran avec Privilege du Roi de 1706“ und „Inventé et peint par M. Le Brun premier peintre du Roi“, leichte Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 58 x 72 cm. Künstlerinfo: französischer Kupferstecher (1661 Lyon bis 1721 Louzouer), Sohn des Germain Audran, ab 1876 Schüler seines Onkels Gérard Audran, 1706 Aufnahme in die Königliche Akademie, trat vor allem als Reproduktionsstecher hervor, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Lot-No.: 3800
Limit: 80.00 €

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Francesco Cepparuli, Europa auf dem Stier

die auf einem schwimmenden Stier sitzende Europa, gefolgt von einem Delphin, Kupferstich, Mitte 18. Jh., rechts unten in der Platte signiert „Fran Cepparoli Reg. inciso“, leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 26,5 x 39,7 cm, Blattmaße 37 x 53 cm. Künstlerinfo: neapolitanischer Kupferstecher des 18. Jh., Quelle: Thieme-Becker.

Lot-No.: 3801
Limit: 20.00 €

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Johann Adam Delsenbach, Drei Nürnbergansichten

Darstellung von Partien in Nürnberg, je unter der Darstellung bezeichnet, Kupferstiche, 1. Hälfte 18. Jh., je signiert „Dessine gravé par Delsenbach“, leicht gebräunt, identisch unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 21 x 30,5 cm. Künstlerinfo: dt. Zeichner, Kupferstecher, Maler u. Miniaturist (1687 Nürnberg bis 1765 Nürnberg), 3 Jahre Schüler des Portraitstechers A. C. Fleischmann, studierte an der Nürnberger Malerakademie, 1708 im Dienste Herzog Johann Georg zu Sachsen-Weißenfels, 1710 Reise über Wittenberg, Berlin, Dresden und Prag nach Wien, hier tätig für den kaiserlichen Oberlandbaumeister Johann Bernhard Fischer von Erlach, wegen Pestausbruch 1713 Rückkehr nach Nürnberg, ab 1718 Hofkupferstecher des Fürsten Anton Florian von Lichtenstein in Wien, ab 1721 in Nürnberg, 1733 Reise mit den niederländischen Gesandten nach Regensburg und in die Niederlande und zum Genannten des Größeren Rats der Stadt Nürnberg ernannt, ab 1755 Hinwendung zur Malerei, tätig in Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker.

Lot-No.: 3802
Limit: 120.00 €

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Pierre Drevet, Minerva

die römische Göttin auf einem Tempel weisend, Blatt mit schöner Behandlung des Lichts, Kupferstich, Anfang 18. Jh., rechts unten in der Platte signiert „Gravé par Pierre Drevet“, geringe Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 38,5 x 33,2 cm, Blattmaße ca. 45,5 x 37,5 cm. Künstlerinfo: frz. Kupferstecher (1663 Loire bis 1738 Paris), Schüler des Kupferstechers Germain Audran in Lyon, anschl. Schüler seines Bruders Gérard Audrans in Paris und auch Schüler von Rigaud, ab 1692 selbständig als Kupferstecher tätig, ab 1707 Mitglied der Akademie, seit 1726 Freiwohnung im Louvre, Quelle: Thieme-Becker

Lot-No.: 3803
Limit: 20.00 €

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Johann Georg Hertel, Am Weiher

Blick über einen kleinen See auf eine bewachsene Schlossruine und am Ufer Bauer, seine Tiere zur Tränke führend, Kupferstich, 2. Hälfte 18. Jh., unter der Darstellung in der Platte rechts bezeichnet „Joh. Georg Hertel, exc. A.V.“ und links „Ruisdal, pinx.“ sowie mittig „No. 39“, etwas braunfleckig, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift 16,3 x 25,2 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher der 2. Hälfte 18. Jh., tätig in Augsburg, Quelle: Thieme-Becker und Nagler.

Lot-No.: 3804
Limit: 20.00 €

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Johann Georg Hertel, Grafikfolge

Darstellung der Charaktere Choleriker, Sanguiniker, Phlegmatiker und Melancholiker, jeweils in Rocaille, Mitte 18. Jh., unter der Darstellung in der Platte rechts signiert „Joh. Heorg Hertel, exud. A. V.“ und links „Joh. Gottfried Haidt, inv. et del.“, unterschiedliche Erhaltungen, identisch unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 27,5 x 17,5 cm. Künstlerinfo: Kupferstecher in Augsburg der Mitte des 18. Jh., Quelle: Thieme-Becker.

Lot-No.: 3805
Limit: 120.00 €

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Johann Daniel Herz, Steinigung des hl. Stephanus

der kniende Heilige mit ausgebreiteten Armen während seiner Steinigung, wo er laut Überlieferung den Satz rief „Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an!“, Kupferstich, 1. Hälfte 18. Jh., in der Darstellung signiert „Johann Daniel Herz delin. sculp. et exe Aug. Vind.“, leichte Knickspur, im unteren Bereich Einriss, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 59 x 77 cm. Künstlerinfo: Johann Daniel Herz der Ältere, dt. Zeichner, Kupferstecher und Verleger (1693 Augsburg bis 1754 Augsburg), Quelle: Thieme-Becker.

Lot-No.: 3806
Limit: 80.00 €

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nach Cornelis Holsteijn, "Die vier Jahreszeiten"

vier Blatt mit Darstellung von Putti in jahreszeittypischer Beschäftigung, Kupferstiche, Mitte 17. Jh., jedes Blatt in der Darstellung signiert „Cor. Holstein del.“, unterschiedliche Erhaltungen, je unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße max. ca. 19 x 14 cm. Künstlerinfo: niederl. Maler (1618 Haarlem bis 1658 Amsterdam), Schüler seines Vater Pieter Holsteijn I, 1647 Umzug nach Amsterdam, wird 1652 Bürger der Stadt Amsterdam, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Lot-No.: 3807
Limit: 80.00 €

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Georg Christoph Kilian, Die Trajanssäule in Rom

Darstellung der Trajanssäule, neben weiterer Säulen und Obelisken, im unteren Teil Legende, Kupferstich, 1. Hälfte 18. Jh., unten rechts bezeichnet "Georg Christoph Kilian excudit Aug. Vind", minimale Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 32 x 24 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Mezzotintostecher und Verleger (1683 Augsburg bis 1745 Augsburg) ab 1694 Schüler von Isaak Fisches, ab 1701 Wanderschaft mit Aufenthalten in Sachsen, Brandenburg und Berlin, auf Empfehlung des preußischen Gesandten kurzzeitig in Wien und anschließend in Nürnberg, hier Mitglied der Malerakademie, ca. 1708 Rückkehr nach Augsburg, arbeitete zeitweise für den Bayreuther Hof, tätig in Augsburg, Quelle: Thieme-Becker.

Lot-No.: 3808
Limit: 80.00 €

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Adam Frans van Meulen nach, Bukolische Landschaft

felsige Landschaft mit Kühen und Wanderern, Kupferstich, 2. Hälfte 17. Jh., unter der Darstellung links bezeichnet „AF. v. Meulen, jn. et. ex. Cum privilegio Regis“ und rechts „V. HB. S.“, links unten Prägestempel „Calgographie du Louvre...“, geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 11,3 x 16,8 cm. Künstlerinfo: flämischer Schlachten-, Genre- und Landschaftsmaler sowie Gobelin-Entwerfer (1632 Brüssel bis 1690 Paris), Schüler von Peeter Snayers, 1648 Eintrag in die Lukasgilde, ab 1664 in Paris nachweisbar und durch Fürsprache von Charles Lebrun zum Hofmaler König Ludwig XIV., ab 1673 „agréé (Anwärter)“ und 1681 „conseiller (Berater)“ der königlichen Akademie der Künste, 1686 zum „premier conseiller (Erster Berater)“ der Akademie ernannt, vertreten in zahlreichen Museen, u. a. Louvre Paris, Versailles und Bode-Museum Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Wurzbach und Internet.

Lot-No.: 3809
Limit: 20.00 €

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Giovanni Battista Piranesi, "Galleria grande..."

prachtvolle überwölbte Eingangshalle mit Figurenstaffage und unter der Darstellung Schrift auf Extraplatte, Werksverzeichnis Robinson 2, Radierung, um 1740, unter der Darstellung in der Platte bezeichnet "Gio. Batta. Piranesi Arch. inv. ed. incise in Roma", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaß ohne Schrift ca. 35,7 x 25 cm. Künstlerinfo: bedeut. italienischer Kupferstecher, Zeichner, Archäologe, Verleger, Architekt und Architekturtheoretiker (1720 Mogliano Veneto bei Treviso bis 1778 Rom), Ausbildung als Architekt am Magistrato delle Acque bei seinem Onkel Matteo Lucchesi in Venedig, anschließend Ausbildung zum Bühnenbildner bei Giovanni Scalfarotto und Radierung und Perspektive bei Carlo Zucchi, 1740 Reise als Zeichner im Gefolge des venezianischen Gesandten beim Vatikan Marco Foscarini nach Rom, hier zunächst als Architekt tätig, aus wirtschaftlichen Gründen Hinwendung zur Malerei und Kupferstich, 1741 Schüler in Kupferstich und Radierung bei dem Vedutenzeichner Giuseppe Vasi, 1743 Veröffentlichung der erste Kupferstichvedutensammlung, 1743 über Neapel und die eben begonnenen Ausgrabungen von Pompeji Rückreise nach Venedig, 1743–47 Aufenthalt bei Giovanni Battista Tiepolo in Venedig, 1748 wieder in Rom und schuf bis 1774 weitere Folgen von Veduten barocker und antiker Baudenkmäler, gefördert von Papst Benedikt XIV., 1757 Aufnahme in die Londoner Gesellschaft für Altertumsforscher, 1761 Gründung des eigenen Verlages und Aufnahme in die Accademia di San Luca, 1763 Auftrag von Papst Clemens XIII. zum Umbau des Chores von San Giovanni in Laterano, 1764 durch Kardinal Giovanni Battista Rezzonico mit der Neugestaltung von Santa Maria del Priorato beauftragt, 1767 durch Clemens XIII. zum Ritter ernannt, signierte seine Werke fortan mit "Cavalier Piranesi F.", Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3810
Limit: 260.00 €

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Georg Philipp Rugendas, Aus der Folge die Elemente

hier Darstellung der Luft, im unteren Bereich Beschreibung, siehe Werksverzeichnis Teuscher Nummer 94, Schabkunstblatt, um 1700, links unten in der Platte signiert „Georg Philipp Rugendas Pictor inv.del. Fec. Et exe Aug. Vind.“, geringe Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 48,5 x 66 cm, Blattmaße ca. 53 x 71 cm. Künstlerinfo: dt. Schlachten- und Pferdemaler, Stecher und Kunstverleger (1666 Augsburg bis 1742 Augsburg), zunächst Schüler seines Vaters Nikolaus II. Rugendas als Uhrmacher und erste Versuche im Kupferstich, 1682-1687 Schüler des Historienmalers Isaak Fisches dem Älteren, 1689 Studienreise nach Rom, 1690-92 Aufenthalt in Wien, 1692-93 Studium in Venedig, anschließend Studienaufenthalt in Rom und Studium an der Accademia di San Luca, 1695 Tod des Vaters und Rückkehr nach Augsburg, 1703-04 bildliche Wiedergabe der Belagerung Augsburgs im Spanischen Erbfolgekrieg, ab 1710 protestantischer Direktor der reichsstädtischen Kunstakademie, tätig in Augsburg, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Allgemeine Deutsche Biographie.

Lot-No.: 3811
Limit: 100.00 €

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"Neue Karte von Europa"

Darstellung von Europa mit Teilen von Nordafrika, Westasien und Grönland, verfasst von A. F. W. Crome und herausgegeben in Wien von F. A. Schrambl, Kupferstich, 1787, geringe Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 55 x 71 cm.

Lot-No.: 3812
Limit: 50.00 €

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Johann Baptista Homann, Kupferstichkarte Preußen

im oberen Bereich prachtvolle Kartusche mit dem Portrait von Friedrich III., Darstellung von Preußen in der Ausdehnung der Zeit mit Anrainerstaaten, teilkolorierter Kupferstich mit Grenzkolorit, datiert 1701, im Druck signiert „Joh. Baptista Homanno“, mittig übliche Faltlinie, im Randbereich Einrisse und Ergänzung, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 48 x 57 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3813
Limit: 60.00 €

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Kupferstichkarte Mittelamerika

in Kartusche bezeichnet „A Map of the West-Indies or the Ilands of Amerika in the North Sea … According to y Newest and most Exact Observations By Herman Moll Geographer“, Darstellung des Gebietes der heutigen Staaten Kuba, Mexiko, Dominikanische Republik, Haiti, Bahamas, Jamaika, Panama, Costa Rica und Honduras sowie Teile von Kolumbien und der Süden der USA, links unten Ansicht von Mexiko-Stadt, Kupferstich mit Grenz- und teilweise Flächenkolorit, Entstehung der Karte um 1715, Abzug des 19. Jh., gebräunt, hinterlegte Einrisse, Darstellungsmaße ca. 59 x 100,7 cm, Blattmaße ca. 63 x 104 cm.

Lot-No.: 3814
Limit: 250.00 €

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Grafikalbum

ca. 171 Seiten mit montierten Graphiken, enthält unter anderem Arbeiten von und nach Jacques Bacheley, David Teniers, Marco Sadeler, Fortier, Nicolo Cavalli, Griffonet, Vernet, Lingeé, Franz Edmund Weirotter, Johannes Collaert, Masquelier, Maarten van Heermskerck, Jan Troyen, Cornelius Galle, Johann Daniel Hertz, Jan Luyken, Johann Stradamus, Adriaen Blomaert, Franz Jakob Roussaux, Maarten de Vos, Peter Stephan, Jacob Philipp Hackert, Melchior Küsell, unterschiedliche Erhaltungen, Albumdeckel bestoßen, Blattmaße ca. 24,5 x 31 cm.

Lot-No.: 3815
Limit: 350.00 €

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Kupferstichsammlung

25 Blatt, enthält unter anderen Arbeiten von und nach: Leonhard Heckenauer, Karl Remshard, Johann Christian Leopold, P. G. Harder, J. Frank, Jeremias Gottlob Rugendas, A. M. Wolfgang, Jacob, Andreas Friedrich, Balthasar Friedrich Leizelt, Bartholomäus Kilian, meist mit Text, unterschiedliche Erhaltungen, Blattmaße max. ca. 52 x 41 cm.

Lot-No.: 3816
Limit: 20.00 €

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Margaretha Grunelius, "Alceste" nach Tischbein

die Szene erzählt die Sage von der jungen schönen Tochter des Königs Pelias Alkestis [auch Alkeste], welche nach dem Willen des Vaters nur von dem Mann gefreit werden dürfe, dem es gelinge einen Eber und einen Löwen vor den Hochzeitswagen zu spannen, dies gelang Admetos mit der Hilfe Apollons, da er jedoch vor seiner Hochzeit vergaß, Artemis ein Opfer darzubringen, verfügte diese seinen baldigen Tod, doch Apollon konnte den Schicksalsgöttinen das Versprechen abringen, dass ein anderer Mensch freiwillig an Stelle Admetos sterben könne, da sich niemand fand, opferte sich Alkestis aus Liebe zu ihrem Gatten, in der Darstellung betrauert Admetos mit seinen Kindern und einer Amme seine sterbende Frau, später wird sie mit der Hilfe der Götter jedoch wieder zum Leben erweckt werden, dieses symbolträchtige Epos über die bedingungslose Liebe und Opferbereitschaft der Ehefrau war in der Zeit des Barock eine beliebte Allegorie, was sich allein in der Verarbeitung des Stoffes in Opern von Jean-Baptiste Lully, Georg Caspar Schürmann, Georg Friedrich Händel, Christoph Willibald Gluck und Anton Schweitzer zeigte, das Blatt ist bei Müller-Singer wie folgt aufgeführt "... und radierte in Kreidemanier "Alceste" (nach Tischbein) ...", seltener seitenverkehrter Krayonstich auf Karton um 1790 nach dem um 1780 von Johann Heinrich Tischbein dem Älteren (1722 Haina bis 1789 Kassel, dem sogenannten "Kasseler Tischbein") geschaffenen Gemälde, Tischbein schuf vor allem Portraits und mythologische Szenen, als Modelle für seine Mythologien standen ihm meist Angehörige des oberen Adels zur Verfügung, so tragen die Gesichtszüge der Alkestis die der Gräfin Augusta Reuss von Ebersdorf, der späteren Herzogin von Sachsen-Coburg-Saalfeld (1757 Saalburg-Ebersdorf bis 1831 Coburg, Großmutter von Queen Victoria und Großmutter von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha), die aufgrund ihrer pietistischen Erziehung in Ebersdorf mehrfach für Tischbeins Allegorien tugendhafter, starker Frauen Modell stand (z.B. 1775 als "Artemisia"), unter der Abbildung mittig betitelt "Alceste", links bezeichnet "Gemalt von Tischbein in Cassel" und rechts in der Platte signiert "gestochen von Margaretha Grunelius" sowie rechts unten Zusatz "das Gemälde ist in [sic!] dem Cabinet der Md. Bernus", rückseitig handschriftliche Annotationen, stockfleckig, ungerahmt, Blattmaße ca. 18 x 22 cm, Darstellung ca. 15 x 19,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Margarethe Elisabeth Grunelius, ab 1792 vereheliche Margartetha Soemmerring, dt. Miniaturmalerin und Kupferstecherin (1768 Frankfurt am Main bis 1802 ebenda), Schülerin von Johann Andreas Benjamin Reges und Johann Gottlieb Prestel in Frankfurt am Main, heiratete 1792 den bedeutenden dt. Anatomen, Anthropologen, Paläontologen und Erfinder Samuel Thomas von Soemmerring (1755–1830), ca. 1792–95 in Mainz, anschließend wieder in Frankfurt am Main tätig, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Müller-Singer und Wikipedia.

Lot-No.: 3817
Limit: 20.00 €

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James Duffield Harding, Mainkai in Frankfurt a. M.

Blick auf den Rententurm mit reichlicher Figurenstaffage und der Mainbrücke im Hintergrund, kolorierte Lithographie, links unten im Stein betitelt, datiert und ligiertes Monogramm "Frankfort Aug. 1834 JDH", geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaß ca. 27,3 x 38 cm. Künstlerinfo: engl. Maler, Zeichner und Lithograph (1798 Deptford bis 1863 Barnes), Lehre bei seinem Vater und bei Prout, ab 1811 auf zahlreichen Ausstellungen vertreten, auch in der Ausbildung von Zeichenlehrern tätig, 1822 erschien seine erste Lithographie, gab mehrere Bilderbände mit Ansichten von europäischen Städten und Landschaften heraus, Quelle: Thieme-Becker.

Lot-No.: 3818
Limit: 20.00 €

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Prof. Louis Jacoby, Die Schule von Athen

prächtige Halle mit zahlreichen diskutierenden Gelehrten, im unteren Bereich betitelt „Die Schule von Athen“ und bezeichnet „Seiner Majestät dem Kaiser Franz Josef I. in tiefster Ehrerbietung gewidmet von L. Jacoby“, Stahlstich, 2. Hälfte 19. Jh., unter der Darstellung rechts bezeichnet „L. Jacoby sculpsit“ und links „Raffael Santi invenit.“, leichte Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 64,5 x 90 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher (1828 Havelberg bis 1918 Berlin), 1844–50 Studium an der Berliner Akademie, 1856 Reise nach Spanien, Romaufenthalt, 1860 begann er mit den Arbeiten zu seinem Hauptwerk „Die Schule von Athen“, nach Berlin zurückgekehrt unerwartete Berufung als Professor an der Wiener Akademie, 1872 Beginn des Stechens „Der Schule von Athen“ und Ernennung zum Ehrenmitglied der Akademie der Künste in München, ca. 1882 Fertigstellung „Der Schule von Athen“, Quelle: Thieme-Becker.

Lot-No.: 3819
Limit: 20.00 €

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Prof. Franz Skarbina, Geschwister beim Zeichnen

kleiner Junge, gebannt seine Schwester beim Zeichnen beobachtend, Radierung, Ende 19. Jh., in der Platte unten links signiert „F. Skarbina“ und unter der Darstellung typographisch bezeichnet „F. Skarbina rad.“, „Verein für Original-Radierung zu Berlin“ und „Druck der Gesellschaft f. vervielf. Kunst, Wien“, leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 28,7 x 22 cm, Blattmaße ca. 38,3 x 29,8 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Radierer und Illustrator (1849 Berlin bis 1910 Berlin), studierte 1865-69 an der Akademie Berlin, 1869-1871 Hauslehrer der Töchter des Grafen Friedrich von Perponcher-Sedlnitzky, anschließend Studienreisen nach Dresden, Wien, Venedig, München, Nürnberg und Meran, ab 1877 regelmäßige Studienaufenthalte in Holland, Belgien und Frankreich, ab 1878 Hilfslehrer an der Berliner Akademie, ab 1881 Dozent an der Unterrichtsanstalt des Berliner Kunstgewerbemuseums, 1882 und 1885-86 längere Aufenthalte in Paris, 1888 Berufung als Professor an die Berliner Akademie, 1892 Mitglied der Künstlerakademie und Gründungsmitglied der "Gruppe der Elf", 1893 Aufgabe des Lehramtes wegen Differenzen mit Anton von Werner, 1895 Aufsichtsratsmitglied der Kunstzeitschrift "Pan", Mitglied der Münchner Sezession, 1898 Mitbegründer der Berliner Sezession, ab 1902 Mitglied im Verein Berliner Künstler, 1904 Berufung in den Senat der Akademie, beschickte ab 1883 den Pariser Salon, die Ausstellungen der Berliner Sezession und Ausstellungen der Berliner Akademie sowie den Münchner Glaspalast, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Müller-Singer, Glaspalastkataloge, Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3820
Limit: 80.00 €

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William Skelton, Die Engel erscheinen den Hirten

Frauen wecken die schlummernden Hirten, um die erscheinenden Engel zu sehen, Radierung, rechts unter der Darstellung bezeichnet „Engraved by William Skelton“ und mittig betitelt „The Angels appearing to the Shepherds“ und datiert „... July 15.1794 ...“, Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 43 x 58,5 cm. Künstlerinfo: engl. Kupferstecher (1763 London bis 1848 London), Bruder des Joseph Skelton, Studium an der Royal Academy bei James Basire und William Sharp, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Lot-No.: 3821
Limit: 100.00 €

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Stephan von Stengel, "Der Wetterstein bei Mittenwald"

Blick auf die imposante Felsformation in den Alpen, Radierung, unter der Darstellung rechts signiert und datiert „St. v. Stengel 1803“ und mittig betitelt „der Wetterstein bey Mittenwald“, geringe Erhaltungsmängel, gerahmt, Darstellungsmaße ca. 20,2 x 25,3 cm. Künstlerinfo: dt. Politiker, Radierer und Zeichner (1750 Mannheim bis 1822 Bamberg), Sohn des Staatsrats Johann Georg von Stengel, Studium der Rechts-, Wirtschafts- und Staatswissenschaften in Heidelberg, ab 1778 Geheimer Kabinettssekretär des Kurfürsten Karl Theodor, ab 1784 ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, ab 1789 Leiter des Finanzdepartements, setzte sich für die Trockenlegung des Donaumoos ein, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3822
Limit: 20.00 €

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Barocke Szene

Gesellschaft von sechs Personen auf rotem Grund, Lithographie und Deckfarben, Mitte 19. Jh., oval hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 48 x 40 cm.

Lot-No.: 3823
Limit: 20.00 €

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"Der Zeichner"

stehender nackter Jüngling mit aufmerksamem Blick zum Betrachter, beim Zeichnen am sommerlichen Seeufer, unten in der Abbildung betitelt "Der Zeichner", fein erfasste naturalistische Aktdarstellung in der Art früher Arbeiten von Max Klinger, großformatige Radierung, um 1890, unsigniert, späterer Abzug von der Originalplatte, rückseitig leicht schmutzspurig, Plattenmaß ca. 62 x 43 cm.

Lot-No.: 3824
Limit: 80.00 €

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