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Olaf Gulbransson, Herrenportrait

Bildnis eines älteren bärtigen Herrn, im unteren Bereich bezeichnet "Das sicherste Mittel um arm zu bleiben, ist, ein ehrlicher Mensch zu sein.", Strichätzung auf Klappkarte, um 1920, im Druck signiert "Olaf Gulbransson" auf Innenseite Grüße auf das neue Jahr und Signatur, minimale Erhaltungsmängel, Darstellungsmaß ohne Schrift ca. 18,5 x 16,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Olaf Leonhard Gulbransson, bedeutender norwegischer Maler, Grafiker und Karikaturist (1873 Oslo bis 1958 Scherenhof/Tegernsee), 1885–93 Besuch der Königlichen Kunstschule in Christiania, ab 1890 Veröffentlichung erster Karikaturen und Buchillustrationen, 1899 erste Ausstellung von Portraitkarikaturen, um 1900 Studium an der Académie Colarosa in Paris, 1902 Umzug nach München und Mitarbeiter am Satiremagazin "Simplicissimus", 1912 Gestaltung der Theaterkulissen für "Sklavin aus Rhodus" für das Schauspielhaus München, 1914 Aufnahme in die Berliner Sezession und Freundschaft mit Max Liebermann und Heinrich Zille, 1916 kurzzeitiger Einzug zum Kriegsdienst und Abbestellung zum Propagandadienst ans Auswärtige Amt, 1917 Ernennung zum Ordentlichen Mitglied der Berliner Akademie der Künste, nach Kriegsende Rückkehr nach München, 1923 Zeichnung der Serie "Berühmte Norweger", 1924 Ausstellung in der Akademie der Künste Berlin, 1925 zusammen mit Edward Munch Ernennung zum Ehrenmitglied der Akademie der Künste München, im Zuge der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten verhält er sich unkritisch zu dem neuen Regime, dadurch Zerwürfnis mit der Leitung des Simplicissimus, die kritische Arbeiten veröffentlichen und auf Konfrontation zur NSDAP gehen, 1941 Ernennung zum Ehrenmitglied des "Vereins Berliner Künstler", nach dem 2. Weltkrieg lebt er zurückgezogen am Tegernsee und arbeitet für den "Simpl." (Nachfolgezeitschrift des Simplicissimus) in München, Quelle: Vollmer, Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3825
Limit: 20.00 €, Acceptance: 50.00 €

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Otto Herbert Hajek, überzeichnete Druckgraphik

abstrakte geometrische Komposition, Farbsiebdruck mit Stiften überzeichnet, unter der Darstellung unleserlich nummeriert und signiert „Hajek“, auf Unterlagekarton Widmung „Frau Völler einen Gruß Hajek 1980“, Unterlagekarton etwas gebräunt, in Bilderträger gerahmt, Maße ca. 30 x 24 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Grafiker und Bildhauer (1927 Kaltenbach/Tschechoslowakei bis 2005 Stuttgart), 1947–54 Studium der Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, 1978 Ernennung zum Professor, 1980–91 Leiter der Bildhauerklasse an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe, 1959 und 1964 Teilnahme an der documenta in Kassel, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3826
Limit: 100.00 €, Acceptance: 160.00 €

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Prof. Wilhelm Heise, "Pompon-Dahlien"

Glasvase mit blühenden Pompon-Dahlien, umschwirrt von allerlei Insekten in einem Zimmer mit Asiatika und Porzellanfiguren, Schablithographie, um 1930, unter der Darstellung in Blei rechts signiert „Wilhelm Heise“ und links betitelt, bezeichnet und nummeriert „Pompon-Dahlien Originallithographie 150/16“, gering braunfleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 36 x 25,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Illustrator und Graphiker (1892 Wiesbaden bis 1965 München), Schulzeit und kaufmännische Lehre in Metz, kurzzeitig Zeichenlehrerseminar in Kassel, 1912 als Zeichenschüler bei Hans Olde kurzzeitig an der Kunstschule Weimar und nach dessen Wechsel in Kassel, erhält durch Vermittlung Oldes Stipendium für Ausbildung im Buchgewerbe in Leipzig und Berlin (bis 1914), anschließend buchkünstlerisch und als Hauslehrer der Prinzessin Reuß in Züllichau tätig, 1916 Übersiedlung nach Hofgeismar und 1918 nach München, dort Besuch der Abendzeichenschule bei Moritz Haymann, 1926–28 am Starnberger See ansässig, 1929 Stipendiat der „Villa Massimo“ Rom, 1931–32 zweiter Villa-Massimo-Aufenthalt, 1937–43 Lehrer an der Staatlichen Meisterschule Königsberg, anschließend bis 1953 Professor am Städelschen Institut Frankfurt am Main, 1953–58 als Professor an die Akademie München berufen, Mitglied der Münchner Sezession und im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 1937 „Pour le mèrite“ und Dürerpreis der Stadt Nürnberg, Quelle: Vollmer, Dressler, Bénézit, Bruckmann, Saur und Wikipedia.

Lot-No.: 3827
Limit: 20.00 €, Acceptance: 80.00 €

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Prof. Ludwig von Hofmann, Holzschnittmappe

enthält zwölf Holzschnitte und ein Beiheft, alle Holzschnitte mit Prägestempel „LvH Nachlass“, erschienen in einer Auflage von 300 Exemplaren 1989 im Insel Verlag Leipzig, Druck der Holzschnitte Horst Hussel, leinenbezogene Flügelmappe mit aufgeklebtem Holzschnitt, Blattmaße 28 x 32 cm. Künstlerinfo: bedeutender dt. Maler, Graphiker und Kunstgewerbler (1861 Darmstadt bis 1945 Pillnitz bei Dresden), studierte 1883-86 an der Akademie Dresden bei seinem Onkel Heinrich Hofmann (1824-1911) und Friedrich Preller dem Jüngeren (1838-1901), 1886-88 an der Akademie Karlsruhe, hier Meisterschüler von Ferdinand Keller, anschließend kurzzeitiger Studienaufenthalt in München, 1889-90 an der Académie Julian Paris und beeinflusst von Pierre Puvis de Chavannes (1824-1898), ab 1890 freischaffend in Berlin und neben Lovis Corinth, Max Liebermann, Max Klinger und Walter Leistikow Mitglied der Vereinigung der "Elf", unterhielt Freundschaften zu Gerhart Hauptmann und Eugen Bracht, 1894-1901 Studienreisen und -aufenthalte, unter anderem in Rom, Neapel und beeinflusst vom Werk Hans von Marées (1837-1887), 1895 Reise nach Kleinasien (Griechenland und Türkei) mit seinem Onkel und künftigem Schwiegervater Reinhard Kekulé von Stradonitz (1839-1911), ab 1895 für die Zeitschrift „Pan“ tätig, 1898 Gründungsmitglied der Berliner Sezession, ab 1903 Professor an der Kunstschule Weimar und Vorreiter von Harry Graf Kesslers Bewegung “Neues Weimar”, 1903-14 Sommerhaus in Fiesole bei Florenz, 1907 Griechenlandreise mit Gerhart Hauptmann, 1916-31 Professor an der Akademie Dresden und wohnhaft in Dresden-Pillnitz, korrespondierendes Mitglied der Münchner Sezession, Mitglied des Deutschen Künstlerbundes Weimar, zum Dr. phil. h.c. und Geheimen Hofrat ernannt, in zahlreichen Museen vertreten, 1937 teilweise als “entartet” diffamiert, Quelle: u. a. Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Wikipedia.

Lot-No.: 3828
Limit: 20.00 €, Acceptance: 130.00 €

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Prof. Max Kaus, Kanallandschaft

Landschaft mit von Bäumen gesäumtem Kanal und Brücke, kraftvolle, expressive Arbeit, Lithographie, links unten in Blei signiert und datiert „Max Kaus (19)20“, abgebildet in "Max Kaus-Druckgraphik" unter Nummer 43 auf Seite 90, stockfleckig und Einrisse, in Bilderträger montiert, Darstellungsmaß ca. 37,8 x 48,3 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Illustrator (1891 Berlin bis 1977 Berlin), zunächst Malerlehre, 1908–13 Schüler der Unterrichtsanstalt des Berliner Kunstgewerbemuseums, 1913 eigenes Atelier, 1913–14 Studium an der Akademie in Berlin bei Erich Heckel und Ernst Ludwig Kirchner, 1914 mit Reisestipendium in Paris, ab 1920 Mitglied der “Freien Sezession” und Bekanntschaft mit Karl Schmidt-Rottluff und Otto Mueller, weiterhin Mitglied der "Berliner Sezession" und der "Münchner Expressionistischen Werkstätten", ab 1926 Dozent an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Berlin-Charlottenburg, 1936–39 Professor an den Vereinigten Staatsschulen Berlin, 1945–59 tätig als Professor und stellvertretender Direktor der Hochschule der Bildenden Künste Berlin, Mitglied der “Neuen Gruppe” Berlin, erhielt diverse Ehrungen, u. a. 1927 den Albrecht-Dürer Preis der Stadt Nürnberg und 1929 den Villa-Romana-Preis, in zahlreichen Museen vertreten, u. a. Nationalgalerie und Kupferstichkabinett Berlin, Städelinstitut Frankfurt am Main, Museum Moritzburg Halle, Wallraf-Richartz-Museum Köln sowie Museen in Stettin, Erfurt, USA (Detroit), Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands und im Deutschen Künstlerbund Weimar, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Goldstein und Internet.

Lot-No.: 3829
Limit: 100.00 €, Acceptance: 220.00 €

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Prof. Käthe Kollwitz, "Zertretene"

Mutter mit ihrem leblosen Kind und ihrem Mann, der ihr als einzigen Ausweg den Strick reicht, Aquatintaradierung und Kaltnadel, 1900 (Platte), unter der Darstellung in Blei signiert „Kollwitz“, Werksverzeichnis Knesebeck 49, hinterlegte Einrisse, im oberen Bereich Montierung etwas durchschlagen, Darstellungsmaße ca. 22,4 x 19,3 cm, Blattmaß ca. 27,8 x 25,5 cm. Künstlerinfo: geborene Käthe Schmidt, bedeutende dt. Graphikerin, Malerin und Bildhauerin (1867 Königsberg/Preußen bis 1945 Moritzburg bei Dresden), ab 1881 Schülerin des Kupferstechers Rudolf Mauer und Kunstunterricht bei dem Maler Gustav Naujok, 1885/86 Schülerin der Damenakademie des Vereins der Berliner Künstlerinnen bei Karl Stauffer-Bern in Berlin, hier Bekanntschaft mit Gerhart Hauptmann und Arno Holz, 1886 Rückkehr nach Königsberg und Studium an der Akademie Königsberg bei Emil Neide, 1888–89 Schülerin von Ludwig Herterich in München, 1890–91 autodidaktische Weiterbildung in Radiertechnik in Königsberg, 1891–1943 in Berlin tätig, 1894–98 Zyklus "Ein Weberaufstand", 1898–1902/03 Lehrerin an der Damenakademie des Vereins der Berliner Künstlerinnen, 1902-08 Zyklus "Bauernkrieg", 1907 Villa-Romana-Preis und einjähriger Italienaufenthalt, beschickte ab 1893 Ausstellungen, u. a. in der "Freien Kunstausstellung" in der Hohenzollerngalerie, die Große Berliner Kunstausstellung und die Ausstellungen der Freien Secession Berlin, Mitglied der Berliner Secession, des Vereins der Künstlerinnen zu Berlin und des Deutschen Künstlerbundes, tätig für die Internationale Arbeiterhilfe, 1919 Aufnahme als erste Frau in die Preußischen Akademie der Künste und zum Professor ernannt, 1920–24 Zyklus "Krieg und 1925 "Proletariat", 1928–33 Leiterin einer Meisterklasse für Grafik an der Berliner Akademie, 1929 Aufnahme in den preußischen Orden pour le Merite für Wissenschaft und Künste, 1933 Ausschluss aus der Preußischen Akademie und Entlassung als Prof., ab 1936 Entfernung von Kunstwerken aus Ausstellungen und Behinderung der künstlerischen Arbeit, während des 2. Weltkriegs zeitweise wohnhaft in Schloss Bischofstein in Lengenfeld unterm Stein, 1943 kriegsbedingte Übersiedlung nach Nordhausen, 1943 Zerstörung ihres Berliner Ateliers durch Bomben, 1944 Übersiedlung auf Einladung von Prinz Ernst Heinrich von Sachsen in den Rüdenhof von Schloss Moritzburg bei Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Dressler, Vollmer und Internet.

Lot-No.: 3830
Limit: 600.00 €, Acceptance: 600.00 €

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Alfred Kubin, Mappe "Rauhnacht"

erschienen 1925 für den Volksverband der Bücherfreunde im Wegweiser-Verlag Berlin mit einem Vorwort von Otto Stoessl, enthält 13 Lithographien, ein Deckblatt und ein Beiblatt, auf dem Deckblatt in Blei signiert „Kubin“ und Besitzervermerk in Tusche, zwölf von dreizehn Lithographien im Stein signiert, originale Flügelmappe, Mappe stockfleckig, Blätter teils minimal stockfleckig, Blattmaße ca. 36,5 x 47,0 cm. Künstlerinfo: österreichischer Zeichner, Graphiker, Schriftsteller und Illustrator (1877 Leitmeritz bis 1959 Schloss Zwickledt bei Wernstein am Inn), zunächst Lehre zum Landschaftsfotograf beim Onkel in Klagenfurt und Schüler der Kunstgewerbeschule Salzburg, ab 1898 in München, hier Schüler der Malschule von Ludwig Schmidt-Reutte, ab 1899 Studium an der Münchner Akademie bei Nicolaus Gysis, 1905–06 Studienreisen, anschließend auf Schloss Zwickledt ansässig, 1909 mit Kandinsky, Jawlensky, Münter, Erbslöh, Werefkin und Hofer Gründungsmitglied der „Neuen Künstlervereinigung München“ der Vorgängerin des „Blauen Reiter“, 1933–45 als „entartet“ verfemt, nach 1945 zahlreiche Ehrungen, unter anderem Ehrenmitglied der österreichischen Akademie der bildenden Künste Wien, in zahlreichen Museen und Sammlungen vertreten, Mitglied der Münchner Secession, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Akademie München und Wikipedia.

Lot-No.: 3831
Limit: 150.00 €, Acceptance: 220.00 €

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Fernand Leger, "Músicos y acróbatas"

Gruppe von Musikern und Akrobaten in leicht hügeliger Landschaft unter blauem Himmel, Farblithographie, im Stein signiert und datiert „F. Leger (19)45“, mittig kaum sichtbare Faltlinie, geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 34,5 x 43,5 cm. Künstlerinfo: auch Fernand Léger, frz. Maler, Bildhauer, Graphiker, Keramiker, Mosaikkünstler, Fenstergestalter, Filmregisseur, Kostüm- und Bühnenbildner sowie Kunstfälscher (1881 Argentan/Normandie bis 1955 Gif-sur-Yvette bei Paris), 1897–99 Lehre zum Architekturzeichner in Caen, 1900 Übersiedlung nach Paris-Montparnasse, 1902–05 Schüler der École nationale supérieure des arts décoratifs bei Jean Léon Gérôme und Gabriel Ferrier und der Académie Julian in Paris, parallel tätig als Architekturzeichner und Fotoretuscheur, zunächst Impressionist, später Anschluss an die "Puteaux-Gruppe" und Hinwendung zum Kubismus, beeinflusst von Pablo Picasso und Georges Braque, ab 1908 Gemeinschaftsatelier mit Marc Chagall, Guillaume Apollinaire und Henri Laurens in der Pariser Künstlerkolonie „La Ruche“, beschickte ab 1910 den Salon der Société des Artistes Indépendants und die Galerie von Daniel-Henry Kahnweiler, 1914–17 Kriegsdienst, anschließend Übergang zur "période mécanique (mechanischen Periode)", 1924 entsteht sein Experimentalfilm "Le ballet mécanique (Das mechanische Ballett)", ab 1931 Studienreisen nach Griechenland und in die USA, 1942 Emigration in die USA, 1945 Rückkehr nach Paris, fertigte unter anderem Bauschmuck für das UNO-Gebäude in New York, vertreten auf der Biennale von São Paulo und den documenten 1–3, tätig in Paris, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Bénézit und Wikipedia.

Lot-No.: 3832
Limit: 80.00 €, Acceptance: 170.00 €

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Max Liebermann, Gestürzter Soldat

mit seinem Pferd gestürzter und verwundeter Soldat in flacher Landschaft, Kreidelithographie, 1914, Papier gegilbt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 30 x 24 cm. Künstlerinfo: dt.-jüdischer Maler, Graphiker und Illustrator (1847 Berlin bis 1935 Berlin), zunächst auf väterlichen Wunsch ab 1866 Studium der Chemie an der Friedrich-Wilhelm-Universität Berlin, parallel 1866–68 Malschüler von Carl Constantin Heinrich Steffeck, 1868 Exmatrikulation, studierte 1868–72 an der Akademie Weimar bei Paul Thumann und Ferdinand Wilhelm Pauwels, mit Theodor Hagen 1871 Reise nach Düsseldorf, hier beeinflusst von Mihály Munkácsy, anschließend Studienreise nach Amsterdam und Scheveningen, 1873–78 Atelier in Montmartre in Paris und Aufenthalte in Barbizon, 1875 Reisen nach Zandvoort und Haarlem in Holland, 1876 nach Amsterdam, 1878 Italienreise mit Aufenthalt in Venedig, hier Treffen mit Franz von Lenbach, anschließend in München tätig, ab 1979 regelmäßige Aufenthalte im Dachauer Moos, Rosenheim und im Inntal, 1880 in Dongen in Brabant und erneuter Aufenthalt in Amsterdam, in der Folge entstand sein berühmtes Gemälde "Altmännerhaus in Amsterdam" in Lichtmalerei, welches seinen künstlerischen Erfolg begründete und erstmals die „Liebermann'schen Sonnenflecken“ aufwies, 1884 Rückkehr nach Berlin, 1884 Hochzeit mit Martha Marckwald und Hochzeitsreise über Braunschweig und Wiesbaden nach Scheveningen, Laren, Delden, Haarlem und Amsterdam, 1885 Mitglied des Vereins Berliner Künstler, beschickte ab 1886 die Berliner Akademieausstellungen, 1889 Berufung in die Jury der Pariser Weltausstellung, hier Ehrenmedaille und der Aufnahme in die Société des Beaux-Arts, 1892 Mitglied der Künstlergruppe "Vereinigung der XI", 1892 Gründungsmitglied der "Freien Künstlervereinigung", 1896 Parisaufenthalt und Ehrung als Ritter der Ehrenlegion, 1897 Personalausstellung in der Akademie der Künste und Ehrung mit der Großen Goldenen Medaille und dem Professorentitel, 1898 Aufnahme in die Akademie der Künste, 1898 Gründungsmitglied und später bis 1911 Präsident, danach Ehrenpräsident der Berliner Sezession, 1909 Errichtung des Landsitzes am Wannsee, 1912 Ehrung mit dem Hausorden von Oranien, Mitglied des Senats der Akademie der Künste, Ehrendoktor der Berliner Universität sowie Ernennung zum Ehrenmitglied der Kunstakademien München, Weimar, Dresden, Wien, Brüssel, Mailand und Stockholm, 1914 Austritt aus der Berliner Sezession und Gründung der "Freien Sezession", lieferte im 1. Weltkrieg Beiträge für die Zeitschrift "Kriegszeit – Künstlerflugblätter" von Paul Cassirer, ab 1916 erste Illustrationen, 1917 Ehrung mit dem Roten Adlerorden III. Klasse durch Kaiser Wilhelm II., 1920–33 Präsident bzw. Ehrenpräsident der Akademie der Künste, 1927 Ehrenbürgerwürde von Berlin, Ehrung mit dem "Adlerschild des Deutschen Reiches" durch Paul von Hindenburg, 1933 Rückritt von allen Ämtern, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3833
Limit: 20.00 €, Acceptance: 70.00 €

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Prof. Max Liebermann, Fischmarkt in Amsterdam

geschäftiges Treiben auf dem Fischmarkt, Radierung, um 1907, leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Plattenmaße ca. 9,8 x 14,8 cm. Künstlerinfo: dt.-jüdischer Maler, Graphiker und Illustrator (1847 Berlin bis 1935 Berlin), zunächst auf väterlichen Wunsch ab 1866 Studium der Chemie an der Friedrich-Wilhelm-Universität Berlin, parallel 1866–68 Malschüler von Carl Constantin Heinrich Steffeck, 1868 Exmatrikulation, studierte 1868–72 an der Akademie Weimar bei Paul Thumann und Ferdinand Wilhelm Pauwels, mit Theodor Hagen 1871 Reise nach Düsseldorf, hier beeinflusst von Mihály Munkácsy, anschließend Studienreise nach Amsterdam und Scheveningen, 1873–78 Atelier in Montmartre in Paris und Aufenthalte in Barbizon, 1875 Reisen nach Zandvoort und Haarlem in Holland, 1876 nach Amsterdam, 1878 Italienreise mit Aufenthalt in Venedig, hier Treffen mit Franz von Lenbach, anschließend in München tätig, ab 1979 regelmäßige Aufenthalte im Dachauer Moos, Rosenheim und im Inntal, 1880 in Dongen in Brabant und erneuter Aufenthalt in Amsterdam, in der Folge entstand sein berühmtes Gemälde "Altmännerhaus in Amsterdam" in Lichtmalerei, welches seinen künstlerischen Erfolg begründete und erstmals die „Liebermann'schen Sonnenflecken“ aufwies, 1884 Rückkehr nach Berlin, 1884 Hochzeit mit Martha Marckwald und Hochzeitsreise über Braunschweig und Wiesbaden nach Scheveningen, Laren, Delden, Haarlem und Amsterdam, 1885 Mitglied des Vereins Berliner Künstler, beschickte ab 1886 die Berliner Akademieausstellungen, 1889 Berufung in die Jury der Pariser Weltausstellung, hier Ehrenmedaille und der Aufnahme in die Société des Beaux-Arts, 1892 Mitglied der Künstlergruppe "Vereinigung der XI", 1892 Gründungsmitglied der "Freien Künstlervereinigung", 1896 Parisaufenthalt und Ehrung als Ritter der Ehrenlegion, 1897 Personalausstellung in der Akademie der Künste und Ehrung mit der Großen Goldenen Medaille und dem Professorentitel, 1898 Aufnahme in die Akademie der Künste, 1898 Gründungsmitglied und später bis 1911 Präsident, danach Ehrenpräsident der Berliner Sezession, 1909 Errichtung des Landsitzes am Wannsee, 1912 Ehrung mit dem Hausorden von Oranien, Mitglied des Senats der Akademie der Künste, Ehrendoktor der Berliner Universität sowie Ernennung zum Ehrenmitglied der Kunstakademien München, Weimar, Dresden, Wien, Brüssel, Mailand und Stockholm, 1914 Austritt aus der Berliner Sezession und Gründung der "Freien Sezession", lieferte im 1. Weltkrieg Beiträge für die Zeitschrift "Kriegszeit – Künstlerflugblätter" von Paul Cassirer, ab 1916 erste Illustrationen, 1917 Ehrung mit dem Roten Adlerorden III. Klasse durch Kaiser Wilhelm II., 1920–33 Präsident bzw. Ehrenpräsident der Akademie der Künste, 1927 Ehrenbürgerwürde von Berlin, Ehrung mit dem "Adlerschild des Deutschen Reiches" durch Paul von Hindenburg, 1933 Rückritt von allen Ämtern, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3834
Limit: 20.00 €, Acceptance: 80.00 €

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Richard Lindner, "St. Mark's Place, from Fun City"

Hippie mit Sonnenbrille, einen Hahn an der Leine führend, ausgeschnittene Farblithographie, auf grau schimmernder Folie montiert, 1971, im Bereich des Mondes in Blei signiert und nummeriert „R. Lindner 108/175“, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 63 x 49,5 cm. Künstlerinfo: US-amerikanischer Maler und Graphiker deutscher Herkunft (1901 Hamburg bis 1978 New York), 1905 Umzug der Familie nach Nürnberg, ab 1922 Studium an der Kunstgewerbeschule in Nürnberg, 1925 kurzzeitiger Aufenthalt in Frankfurt am Main, in Nürnberg Meisterschüler von Max Körner, 1927 in Berlin ansässig, bis 1933 als Illustrator tätig, kurz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Emigration nach Paris, 1941 Übersiedlung nach New York und hier kommerzieller Erfolg als Werbegraphiker, 1948 erlangte er die amerikanische Staatsbürgerschaft, ab 1956 Lehrbeauftragter am Pratt Institute, 1959 Bekanntschaft mit Andy Warhol, 1962 Ausstellung im Museum of Modern Art, 1965 Gastprofessur an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg, 1968 und 1977 Teilnahme an der documenta in Kassel, ab 1972 Mitglied in der American Academy of Arts and Letters, Quelle: Vollmer, AKL und Wikipedia.

Lot-No.: 3835
Limit: 120.00 €, Acceptance: 260.00 €

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Heribert Losert, "Kind und Spiegel"

leicht abstrahierte Darstellung eines Mädchens beim Frisieren ihrer Haare vor einem Spiegel, Radierung auf Bütten, um 1975, unter der Darstellung in Blei signiert "H. Losert" und nummeriert 399/650, in Originalmappe der "Grünzweig-Hartmann und Glasfaser AG" eingelegt, Mappe mit geringen Altersspuren, Darstellungsmaß ca. 14,5 x 16,7 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Grafiker (1913 Neunkirchen/Niederösterreich bis 2002 Wörth an der Donau), 1929–31 Studium an der Kunstgewerbeschule des Österreichischen Museums für Kunst und Industrie in Wien bei Viktor Schufinsky, 1931–35 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, 1939 Einberufung zum Kriegsdienst, ab 1945 in Rosenheim ansässig und hier als Freier Mitarbeiter bei Zeitungsverlagen tätig, 1952–53 Seminar an der Freien Waldorfschule Stuttgart, 1953 Umzug nach München und hier bis 1963 als Kunstpädagoge tätig, 1961 Gründung der Sommerakademie St. Johann bei Regensburg, 1965 Gestaltung der Sendereihe „Sehen und Sichtbarmachen – ein Zeichenkurs mit Spielregeln“ für den Bayerischen Rundfunk und vierteljährige Nordamerikareise, ab 1971 Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft, 1973 Gründung der Freizeitakademie Bayerwald in Hofdorf, Gründungsmitglied der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste, Quelle: Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3836
Limit: 20.00 €, Acceptance: 50.00 €

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Friedrich Meckseper, "Radierwerkzeuge"

Darstellung verschiedener Radierwerkzeuge wie Roulette und Radiernadeln, Farbradierung, unter der Darstellung rechts in Blei signiert und datiert „Meckseper (19)84“ und links nummeriert 12/85, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 35,2 x 24,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Zeichner und Konstrukteur (1936 Bremen bis 2019 Bremen), Kindheit in Stuttgart, 1952–55 Mechanikerlehre zum Lokomotivkonstrukteur, studierte anschließend an der Akademie Stuttgart bei Karl Rössing, 1957–59 Studium an der HBK Berlin bei Wolf Hoffmann, 1961–84 tätig in Worpswede, seit 1985 in Berlin, erhielt mehrere Ehrungen, u. a. 1963 Deutscher Rompreis Villa Massimo, zeitweise als Dozent tätig, vertreten, u. a. in der Sammlung Carl und Eva Großhaus, Quelle: Internet.

Lot-No.: 3837
Limit: 80.00 €, Acceptance: 160.00 €

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Friedrich Meckseper, "Hans Christian Andersen"

Bücherregal im diffusen Licht mit „A“ im Vordergrund, Werksverzeichnis Cramer 218, Farbradierung, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert „Meckseper (19)83“ und links bezeichnet „E. A.“, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 37,8 x 46,3 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Zeichner und Konstrukteur (1936 Bremen bis 2019 Bremen), Kindheit in Stuttgart, 1952–55 Mechanikerlehre zum Lokomotivkonstrukteur, studierte anschließend an der Akademie Stuttgart bei Karl Rössing, 1957–59 Studium an der HBK Berlin bei Wolf Hoffmann, 1961–84 tätig in Worpswede, seit 1985 in Berlin, erhielt mehrere Ehrungen, u. a. 1963 Deutscher Rompreis Villa Massimo, zeitweise als Dozent tätig, vertreten, u. a. in der Sammlung Carl und Eva Großhaus, Quelle: Internet.

Lot-No.: 3838
Limit: 80.00 €, Acceptance: 150.00 €

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Emil Müller, Farbkomposition

untereinander angeordnete gedeckte Rot-, Blau- und Schwarztöne, Lithographie, unter dem Farbfeld in Blei signiert und datiert „Müller-Emil 1982“ sowie mit „e.a.“ bezeichnet, hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 67 x 47,5 cm. Künstlerinfo: auch Müller-Emil, schweizerischer Maler, Gestalter und Plastiker (1934 in Pfäffikon geboren), 1950–54 Lehre als Lithograph und Fotochromoperateur, parallel 1950–56 Studium an der Kunstgewerbeschule Zürich, 1965–1996 Lehrer an der Schule für Gestaltung Zürich, nennt sich ab 1970 Müller-Emil, 1975 Aufnahme in den Schweizerischen Werkbund, 1996 Gründung der Edition Multipleart, Quelle: sikart.ch.

Lot-No.: 3839
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Aurélie Nemourrs, Blaues Quadrat

intensiv leuchtendes blaues Quadrat auf dunkelgrauem Grund, blattgroße Farbserigraphie auf leichtem Karton, rückseitig in Blei signiert und datiert „Nemours 1987“ und nummeriert 32/75, hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 52 x 52 cm. Künstlerinfo: französische Malerin (1910 Paris bis 2005 Paris), Studium der Archäologie und als Malerin Schülerin von Fernand Léger und André Lhote, erlangte Bekanntheit mit der Serie „Rythme du milimétre“, 1994 Verleihung des „Grand Prix National de la Peinture“, 2004 Retrospektive im Centre George Pompidou in Paris, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3840
Limit: 120.00 €, Acceptance: 360.00 €

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Fritz Overbeck, "Abend am Fließ in Worpswede"

abendlicher Blick entlang eines baumbewachsenen Kanals, stimmungsvolle Radierung, gedruckt in dunkelgrün, um 1900, unter der Darstellung rechts in Blei signiert „F. Overbeck“ und links vom Drucker O. Felsing ebenfalls signiert sowie links unten in der Platte signiert „F. Overbeck“, Papier gebräunt, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 35,7 x 49,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler und Radierer (1869 Bremen bis 1909 Bröcken bei Vegesack), studierte 1889–93 an der Akademie Düsseldorf, 1892 erster Aufenthalt in Worpswede, auf Fürsprache von Otto Modersohn 1894 Übersiedlung in die Künstlerkolonie Worpswede, 1896 eigenes Atelier auf dem Weyerberg, 1905 Umzug nach Brocken bei Vegesack, vertreten, u. a. im Niedersächsächsischen Landesmuseum Hannover, der Kunsthalle Bremen und im Overbeck-Museum Bremen-Vegesack, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3841
Limit: 80.00 €, Acceptance: 260.00 €

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Pablo Picasso, Plakat

erschienen anlässlich einer Ausstellung im Musée Reattu 1957, herausgegeben von Mourlot-Paris, Farblithographie, hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 67 x 49 cm. Künstlerinfo: spanischer Maler, Graphiker und Bildhauer (1881 Malaga bis 1973 Mougins), studierte 1895 an der Kunsthochschule Barcelona, 1897 kurzzeitig an der Akademie San Fernando in Madrid, 1900 erster Parisaufenthalt, 1903 Übersiedlung nach Paris, tätig auch in Vallauris, Antibes, Aix-en-Provence und Mougins, Quelle: unter anderem Thieme-Becker, Vollmer und Wikipedia.

Lot-No.: 3842
Limit: 80.00 €, Acceptance: 220.00 €

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Ernst Precht, "Tanne im Schnee"

tief verschneiter Nadelbaum am Hang, Holzschnitt, um 1930, unter dem Druck in Blei bezeichnet, signiert und dediziert "Original Holzschnitt "Tanne im Schnee" (Handdruck) 3. Abzug, Ernst Precht – zu Mallys Hochzeitstag zur Erinnerung an Ihre Precht´s", gegilbt und fleckig, original hinter Glas gerahmt, Druckmaße ca. 60,5 x 44,5 cm, Falzmaße ca. 65 x 48 cm. Künstlerinfo: dt. Glasbläser, Maler und Graphiker (1892 Lauscha bis 1969 Lauscha), zunächst Ausbildung zum Glasbläser im elterlichen Betrieb, Schüler der Kunstgewerbeschule Dresden, Studium der Malerei und Graphik an der Kunstakademie Karlsruhe, Anfang der 1920er Jahre Rückkehr nach Lauscha und hauptberuflich als Glasbläser tätig, wurde in der Folge einer der bedeutendsten Glasgestalter seiner Generation, parallel weiter bildkünstlerisch schaffend, 1959 Übergabe seiner Werkstatt an den Sohn Volkhard Precht (1930–2006), Mitglied im Karlsruher Künstlerbund und im Künstlerbund Ostthüringen, tätig in Lauscha im Thüringer Wald, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler und Uwe Claassen im Jahrbuch der Coburger Landesstiftung 2008.

Lot-No.: 3843
Limit: 60.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Prof. h.c. Lothar Quinte, Op-Art

Streifenkomposition in Blau- und Rottönen, Farbsiebdruck, links unten im Druck in Blei nummeriert 14/100 und rechts signiert sowie datiert "Quinte [19]71", hinter Acrylglas gerahmt, Falzmaße ca. 70 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Glasfenstergestalter, Entwerfer, Puppenspieler und Filmkünstler (1923 Neisse/Oberschlesien bis 2000 Wintzenbach), dt. Künstler der Avantgarde und Vertreter der Op(tical) Art, 1927 Umzug nach Leipzig, 1937–41 Malerlehre, 1941–45 Kriegsdienst und -gefangenschaft, 1945 tätig in Altensteig/Württemberg, studierte 1946–50 an der Bernsteinschule in Sulz am Neckar, ab 1946 Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) Württemberg, parallel Leiter der Bernsteiner Puppenbühne, 1951 Schüler von HAP Grieshaber, anschließend freischaffend und Leiter der Schattenspielgruppe "schwarzes Auge", 1952 Atelier und Studio für Siebdruck in Reutlingen sowie Studienreisen nach Mailand und Venedig, 1956 Umzug nach Pfullingen, 1957 Mitglied im Deutschen Künstlerbund und Sommeratelier in Groß Schönach, 1958 und 1959 Sommeratelier in Lauterbourg (Elsass), 1959–60 Gastdozent an der Werkkunstschule Krefeld, 1960 Atelier in Karlsruhe, 1961 Studienreise nach Südfrankreich und Spanien, 1963 in London, 1969 Umzug nach Wintzenbach (Elsass), 1975–76 Weltreise, 1977/78 Studienreise nach Ägypten und Indien, 1980–94 jährliches Winteratelier in Colva Beach in Goa/Indien, Mitglied des Deutschen Künstlerbundes und der Neuen Darmstädter Sezession, erhielt diverse Ehrungen, unter anderem 1993 Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen, 1995 Ernennung zum Professor h.c. und 1997 Lovis-Corinth-Preis der Künstlergilde Esslingen, Quelle: Vollmer, Homepage zum Künstler und Wikipedia.

Lot-No.: 3844
Limit: 80.00 €, Acceptance: 160.00 €

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Nicky des Saint Phalle, Farbserigraphie

„I Would like to Give You Everything“, Komposition aus verschiedenen locker angeordneten Alltagsgegenständen, Farbserigraphie auf leichtem Karton, 1970, im unteren Bereich in Blei signiert „Niki de Saint Phalle“ und nummeriert 34/200, hinter Glas gerahmt, Blattmaß ca. 50 x 64,5 cm. Künstlerinfo: französisch-schweizerische Künstlerin (1930 Neuilly-sur-Seine bis 2002 San Diego), in den USA aufgewachsen, 1936–45 Besuch der Klosterschule Sacré-Coeur in New York, 1948 Heirat mit Harry Mathews, 1952 Rückkehr nach Paris, Erfolg mit ersten künstlerischen Arbeiten, 1965 Entstehung der ersten "Nana"-Figuren mit betont üppigen weiblichen Formen und bunter Bemalung, diese Figuren werden ein Markenzeichen der Künstlerin, 1968 Ausstellung im Museum of Modern Art in New York, zahlreiche Ausstellungen in großen Museen folgen, 1979 Beginn der Arbeiten am Künstlergarten "Giardino dei Tarocchi" in der Toskana, 1999 Gestaltung der Grotten im Großen Garten Hannover-Herrenhausen, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3845
Limit: 100.00 €, Acceptance: 600.00 €

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Ivo Saliger, Der Arzt, das Mädchen und der Tod

Arzt, mit dem Tod um ein Mädchen ringend, Farbradierung, um 1920, unter der Darstellung rechts in Blei signiert „Ivo Saliger“, auf Karton kaschiert, Erhaltungsmängel, ohne Glas gerahmt, Darstellungsmaß ca. 68 x 52 cm. Künstlerinfo: auch Ovid Seralgi oder Ivo Schlegol, österreichischer Maler und Graphiker (1894 Königsberg/Wagstadt bis 1987 Wien), ab 1908 in Wien ansässig und Schüler der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt bei Ludwig Michalek, später Schüler der Wiener Akademie bei Rudolf Jettmar und Ferdinand Schmutzer, 1917–18 Assistent Michaleks an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt Wien und 1920 zum Professor ernannt, 1930 Weiterbildung bei Amédée Ozenfant und Fernand Léger an der "Academie moderne" in Paris, beschickte 1937–44 die Großen Deutschen Kunstausstellungen im Haus der Deutschen Kunst in München, Meisterpreis der Wiener Akademie für Graphische Künste, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3846
Limit: 150.00 €, Acceptance: 550.00 €

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Georg Salner, "Befreiung"

kleinteilige Komposition mit der Darstellung verschiedener Gegenstände, Farbradierung auf Bütten, unter der Darstellung links in Blei nummeriert 16/25 und rechts signiert "Georg Salner", weiterhin in der Platte nochmals signiert und datiert "April Mai 1980", auf Passepartoutrückseite betitelt "Befreiung", geringe Altersspuren, unter Passepartout montiert, Plattenmaß ca. 33,5 x 48,5 cm. Künstlerinfo: österr. Künstler (geboren 1958 in Galtür), 1977–82 Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Maximilian Melcher, Studienreisen nach Indien, Afghanistan und Himalaya, 1984 erste Tafelbilder, ab 1990 sechsjähriges Atelierstipendium, Ausstellungen und Werke in zahlreichen Museen und Sammlungen, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3847
Limit: 20.00 €, Acceptance: 20.00 €

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Savery, Winterliches Dorf

gemächlich an einer Ortschaft vorbei fließender Fluss im Licht des zur Neige gehenden Tages, Farbradierung, um 1900, unter der Darstellung schwer lesbar signiert "Savery" und nummeriert "304/350", leichte Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaß ca. 49 x 57,5 cm.

Lot-No.: 3848
Limit: 20.00 €, Acceptance: 20.00 €

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Prof. Oskar Schlemmer, Exlibris

in der Darstellung bezeichnet „Aus der Bücherei von Tut und Oskar Schlemmer“, dargestellt ist die lesende Frau des Künstlers, Linolschnitt, um 1931, im oberen Bereich Verfärbung des Papiers, gerahmt, Darstellungsmaße ca. 11,9 x 9,8 cm, Blattmaße ca. 12,5 x 10,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Plastiker, Maler und Bühnenbildner (1888 Stuttgart bis 1943 Baden-Baden), Kindheit in Göppingen, ab 1903 in Stuttgart Lehre zum kunstgewerblichen Zeichner in der Intarsienwerkstatt Wölfel & Kiessling, anschließend Studium an der Kunstgewerbeschule Stuttgart, ab 1906 Studium an der Akademie Stuttgart, hier Bekanntschaft mit Willi Baumeister und Otto Meyer-Amden, ab 1909 Meisterschüler von Friedrich von Keller, 1911 Umzug nach Berlin und Kontakt zum Sturm-Kreis um Herwarth Walden, 1913 Rückkehr nach Stuttgart und Meisterschüler von Adolf Hölzel, 1914 als Kriegsfreiwilliger Teilnahme am 1. Weltkrieg, 1919 Gründungsmitglied der "Üecht-Gruppe", 1920 Berufung als Lehrer an das Bauhaus Weimar durch Walter Gropius, 1925 Übersiedlung mit dem Bauhaus nach Dessau und Leiter der Bauhausbühne, Entwicklung des "Triadischen Balletts", 1929–32 Professor an der Akademie Breslau, 1932 Übersiedlung nach Berlin, hier Professor an den Vereinigten Staatsschulen für Kunst und Kunstgewerbe und vertreten durch den Galeristen Alfred Flechtheim, beschickte Ausstellungen in Basel, Köln, München, Essen, Darmstadt, Belgrad, Zagreb, New York und Brüssel, vertreten auf der XVII. Biennale Venedig, 1933 Entlassung und als "entartet" diffamiert, 1934 Rückzug nach Eichberg und 1937 schließlich nach Sehringen bei Badenweiler, um der wirtschaftlichen Not zu entgehen ab 1938 als Anstreicher in Stuttgart und schließlich ab 1940 in Wuppertal als Professor für Maltechnik Tester von Künstlerfarben in der Firma des Lackfabrikanten Dr. Kurt Herberts, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, im Deutschen Künstlerbund Weimar und der Novembergruppe, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Wikipedia.

Lot-No.: 3849
Limit: 750.00 €, Acceptance: 0.00 €

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