Sächsische Künstler

Katalog-Nr. 4324

Prof. Max Klinger, Mappe ”Amor und Psyche”

Mappe zwei der Folge „Amor und Psyche“, Opus Vb, beinhaltet neun Blatt mit 32 Vignetten, siehe Werksverzeichnis Singer 65f, 68–72, 74, 76–80, 83f, 86–90, 92–95, 98f und 101, von Klinger später initiierte Mappe mit den Vignetten ohne die Texte, erschienen bei Kunstverlag Theo Stroefer in Nürnberg, um 1900, Radierung auf gewalztem Chinapapier, eingelegt in Originalmappe mit ausführlicher Bezeichnung auf Deckel, Blätter minimal braunfleckig, Mappe mit leichten Erhaltungsmängeln, Blattmaß je ca. 31 x 44,5 cm. Künstlerinfo: bedeutender dt. Graphiker, Maler und Bildhauer (1857 Leipzig bis 1920 Großjena bei Naumburg/Saale), Sonntagsschüler der Zeichenschule Bauer in Leipzig, studierte ab 1874 bei Karl Gussow und Ludwig Des Coudres an der Akademie Karlsruhe, 1875 Wechsel mit Gussow an die Akademie Berlin, erhält 1876 Akademiezeugnis mit Prädikat „Außerordentlich“ und Silberne Medaille, 1879 in Brüssel tätig, hier Schüler von Emile Charles Wauters, 1880 in München ansässig, ab 1881 Atelier in Berlin, Freundschaft zu Karl Stauffer-Bern und Bekanntschaft zu Alfred Lichtwark, Studien- und Arbeitsaufenthalte in Paris und Rom, 1892 Gründungsmitglied der “Gruppe der XI”, ab 1893 Atelier in Leipzig, 1897 zum Professor der Leipziger Akademie ernannt, korrespondierendes Mitglied der Wiener Secession, 1901 Gründungsmitglied und ab 1906 Vorsitzender des Villa-Romana-Vereins, 1903 Erwerb des Weinberghäuschens in Großjena bei Naumburg, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet.

Limit:
500,00 €
Zuschlag:
600,00 €

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