Bauhaus

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Schreibtisch

Entwurf Erich Dieckmann, um 1930, für die Baumhausschule Weimar, nussbaumfurniert, frei im Raum stellbares Möbel, die Rückseite abgerundet, mit Bücherregal hinter Schiebetüren aus Glas, Front mit zwei Türen und Schubkasten, Inneneinrichtung in hellem Ahorn furniert, mit insgesamt sechs Auszügen, Messingbeschläge später ergänzt, beigegeben nicht ganz passender Armlehnsessel, Oberfläche mit Alters- und Gebrauchsspuren, etwas rest.bed., Maße 77,5 x 160 x 80 cm.

Katalog-Nr.: 2900
Limit: 800,00 €

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Schüttenregal Margarete Schütte-Lihotzky

Entwurf 1926, aus der sogenannten Frankfurter Küche, gestempelt ”Original Haarer Hanau a.M.”, neun Schütten aus Aluminium, vorn jeweils beschriftet, im Einbauregal, Maße 43 x 47 x 31 cm. Quelle: Frauen im Design, S. 149–173, Abb. S. 170–1; Neues Bauen Neues Gestalten, S. 180f.

Katalog-Nr.: 2901
Limit: 180,00 €

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Karl Raichle Teekännchen

Meersburg, 1930er Jahre, gestempelte Werkstattmarke, Kupfer getrieben, innen verzinnt, genietete Messinghenkel, normale Gebrauchsspuren, L 21 cm.

Katalog-Nr.: 2902
Limit: 80,00 €

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Hans Heck Schnapsset Silber

Plauener Silberschmied und Bauhausschüler, 1906-1972, gestempelt Halbmond, Krone, 900, H. Heck sowie JH in Raute, getriebenes ovales Tablett mit sieben passenden Bechern, normale Altersspuren, L Tablett 25 cm, G gesamt ca. 484 g.

Katalog-Nr.: 2903
Limit: 180,00 €

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Bauhaus Kupferschale

1920er Jahre, gestempelt Bauhaus, rückseitig Nachlassstempel Hans Kessler, getriebene, flach gemuldete Schale in schlichter Ovalform, unbekannte Schülerarbeit, sehr guter Originalzustand, L 31,3 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Architekt (1906 Essen bis 2000 Krefeld), 1929-31 Studium der Architektur an der Technischen Hochschule in Stuttgart, ab 1931 Studium am Bauhaus in Dessau und hier Schüler bei Wassily Kandinsky, Josef Albers, Lilly Reich, Ludwig Mies van der Rohe und Ludwig Hilberseimer, kurzzeitig in einem Architekturbüro tätig, ab 1934 in verschiedenen Positionen bei der Friedrich-Alfred-Hütte in Rheinhausen tätig und parallel künstlerisch Beschäftigung, nach seiner Pensionierung 1971 bis ins hohen Alter künstlerisch tätig, Quelle: pluspedia.

Katalog-Nr.: 2904
Limit: 2400,00 €

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Burg Giebichenstein fünf Mokkatassen und ein Kännchen

Entwurf Marguerite Friedlaender um 1935, geprägte Burgmarke, Kännchen mit Künstlersignet, ziegelroter Scherben, innen hellgrau glasiert, außen verlaufende dunkelbraune Lüsterglasur, fünf Tassen, sechs Untertassen, ein Sahnekännchen, diese mit zwei stärkeren Bestoßungen am Rand, eine Tasse mit kleinem Chip, H max. 6,5 cm.

Katalog-Nr.: 2905
Limit: 300,00 €

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Burg Giebichenstein Service Hubert Griemert

Entwurf um 1935, geprägte Burgmarke, dunkelbrauner Scherben mit gesprenkelter weißlicher Glasur, kugeliger Kannenkörper, konisch erweiterter Hals mit eingesetzter Ausgußröhre, Bandhenkel, die Ränder dunkel abgesetzt, bestehend aus Kanne, sechs Tellern, sechs Untertassen und fünf Tassen, eine Untertasse mit größerer oberflächlicher Fehlstelle, zwei Tassen mit Gebrauchsspuren (innen glasurrissig und ein kleiner Chip, H Kanne 25 cm. Quelle: Katja Schneider, Burg Giebichenstein, Tafelband 1992, S. 324, Abb. 229.3.

Katalog-Nr.: 2906
Limit: 480,00 €

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Otto Lindig Deckeldose

Ritzmarke im Kreis 1931–1935, Jahresgabe für die ”Freunde der Dornburger Keramik”, rötlicher Scherben mit gesprenkelter Glasur in grauen und braunen Tönen, innen weißlich verlaufend glasiert, Zylinderform, mit eingezogenem Stand, übergreifender Deckel mit großem flachen Griff, am Deckelrand zwei kleine Oberflächenchips, sonst guter Zustand, H 25 cm. Quelle: Bauhaus Archiv, Keramik und Bauhaus, Ausstellung 1998, S. 134, Nr. 108, dort mit schwarzer Glasur.

Katalog-Nr.: 2907
Limit: 500,00 €

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Otto Lindig große Deckeldose

Ritzmarke mit Dreherzeichen Liebfriede Bernstiel um 1930–1947, cremefarbener Scherben handabgedreht, eiförmiger Korpus mit horizontalen Drehspuren, innen dünne weißliche Glasur, außen gesprenkelte Glasur in Olivgrün und Grau, übergreifender Deckel, großer, leicht gemuldeter flacher Griff, minimalste Herstellungsfehler, sonst guter unbeschädigter Zustand, H 24 cm.

Katalog-Nr.: 2908
Limit: 500,00 €

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Zuckerdose Otto Lindig

Entwurf und Ausführung um 1931, Ritzmarke L mit Unterstrich, rotbrauner Scherben mit weißlicher gesprenkelter Glasur, abgebildet als Nr. L/3 auf einer Musterkarte der Werkstatt Otto Lindigs, vgl. Bauhaus Archiv Berlin, Inventarnummer 8183, unbeschädigter Zustand, H 8 cm.

Katalog-Nr.: 2909
Limit: 240,00 €

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Drei Teeschalen Otto Lindig

Entwurf um 1930, Ritzmarke OL mit Unterstrich, Drehermarke Liebfriede Bernstiel, flache Schalen aus hellbeigem Scherben, zwei Stck. außen braun und innen hellgrün glasiert, eine außen braun und innen kobaltblau glasiert, eine Schale mit winzigem Chip, H 4,2 cm, D je 10 cm.

Katalog-Nr.: 2910
Limit: 300,00 €

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Sahnegießer Otto Lindig

Entwurf um 1926, monogrammiert OL mit Unterstrich, rotbrauner Scherben mit weißlicher transparenter Glasur, kugelige Form mit breitem Ausguß und breitem Bandhenkel, innen minimal nicht durchgehend gasurrissig, L 16 cm. Quelle: MoMA Museum of modern Art im Internet.

Katalog-Nr.: 2911
Limit: 250,00 €

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Sechs Teetassen Otto Lindig

Ausführung Otto Lindig, ca. 1930, Ritzmarke OL mit Unterstrich, rotbrauner Scherben mit weißlicher Glasur, weite, dünnwandig gedrehte Tassen mit schmalem, hochgezogenem Henkel, passende Untertassen, sehr guter unbeschädigter Originalzustand, H Tassen 6 cm, D UT 16 cm.

Katalog-Nr.: 2912
Limit: 1200,00 €

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Teedose Burg Giebichenstein

Entwurf Hubert Griemert um 1935, geprägte Burgmarke, rotbrauner Scherben mit weißlicher Glasur, zylindrischer Korpus mit horizontalen Drehrillen, unter dem Deckel originaler Verschluss aus Kork, mit einer Ringöse aus Kupfer, am Deckelrand ein kleiner sauber eingeklebter Chip, sonst unbeschädigter Zustand, H 12 cm. Quelle: Katja Schneider, Burg Giebichenstein, Tafelband, S. 323, Nr. 229.1.

Katalog-Nr.: 2913
Limit: 300,00 €

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Teekanne Otto Lindig

um 1931, Ritzmarke OL mit Unterstrich, rotbrauner Scherben mit weißlicher Glasur, Deckel mit Arretierung und Markierung am Deckelrand sowie an der Kanne, sehr guter unbeschädigter Zustand, H 15 cm. Quelle. Keramik und Bauhaus, S. 52, Abb. 30, Modellkatalog der Werkstatt der Dornburg/Saale.

Katalog-Nr.: 2914
Limit: 500,00 €

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Herbert von Arend, Abstrakte Komposition

schwungvolle Komposition mit kräftigen schwarz/weiß Kontrasten, Linolschnitt auf Karton, unter der Darstellung in Blei bezeichnet „e.a.“ signiert „Herbert von Arend“ sowie datiert „1959/82“, rückseitig Stempel „nachlass hans kessler“, ungerahmt, Darstellungsmaß ca. 28,5 x 20 cm, Blattmaß ca. 31,7 x 25 cm. Künstlerinfo: dt. Künstler und Kunstgewerbler (1910 Tsingtao/China bis 2001 Schleiden/Eifel), nach dem ersten Weltkrieg Ausweisung der Familie aus China, 1921-28 Besuch der Oberrealschule in Münster, ab 1928 Schüler am Bauhaus hier Vorkurs bei Josef Albers, Lehre in der Webereiwerkstatt am Bauhaus, 1930-31 auch in der freien Malklasse bei Wassily Kandinsky und Paul Klee, 1931 zusammen mit weiteren Schülern Auseinandersetzung mit der Werkstattleiterin Gunta Stölzl wegen ihres Führungsstils, 1932 Weber-Gesellenprüfung in Glauchau – aufgrund der Auseinandersetzungen am Bauhaus verzichtete er auf sein Diplom, ab 1933 mechanischer Weber, anschließend Wehrmachtsbeamter, Kriegsdienst und russische Gefangenschaft bis 1949, ab 1952 Finanzbeamter in Schleiden-Gemünd/Eifel und parallel künstlerische Tätigkeit, nach der Pensionierung 1972 ausschließlich künstlerisch tätig, Quelle: Zeitschrift Symbol Heft 36, bauhaus100de und Internet.

Katalog-Nr.: 2915
Limit: 80,00 €

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Hans Kessler, umfangreiches Nachlasskonvolut

Teilnachlass des 2000 in Krefeld verstorbenen Künstlers, bestehend aus einer gerahmten farbigen Batikarbeit von 1980, Passepartoutausschnitt 55 x 76 cm, 15 Aquarellen, einer Tuschezeichnung und einem Linolschnitt, alle Arbeiten signiert und datiert, umfasst einen Zeitraum von 1926-1990, meist unter Passepartout montiert und mit Nachlassstempel versehen, teils leichte Lagerspuren, Blattmaß max. 40 x 30 cm, beigegeben, Kopie des Bauhausausweises, vier Fotografien von Batikarbeiten, handschriftliche Beschreibung zur Batiktechnik sowie handschriftliche Gedanken zum eigenen malen aus dem Jahre 1975. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Architekt (1906 Essen bis 2000 Krefeld), 1929-31 Studium der Architektur an der Technischen Hochschule in Stuttgart, ab 1931 Studium am Bauhaus in Dessau und hier Schüler bei Wassily Kandinsky, Josef Albers, Lilly Reich, Ludwig Mies van der Rohe und Ludwig Hilberseimer, kurzzeitig in einem Architekturbüro tätig, ab 1934 in verschiedenen Positionen bei der Friedrich-Alfred-Hütte in Rheinhausen tätig und parallel künstlerisch Beschäftigung, nach seiner Pensionierung 1971 bis ins hohen Alter künstlerisch tätig, Quelle: pluspedia.

Katalog-Nr.: 2916
Limit: 1200,00 €

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