Grafik - Fotografien

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Gerhard Altzenbach, Konvolut Vogeldarstellungen

drei Blatt mit je vier Feldern, mit Darstellung diverser Vögel vor idealisierter Landschaft, dabei Falke, Eule, Wiedehopf, Reiher, Truthahn, Pfau, Eisvogel und andere, Blätter aus einer 20-teiligen Serie um 1640, Kupferstiche auf Bütten, je unten in der Darstellung signiert ”Gerh. Altzenbach exe.”, unterschiedliche Erhaltungszustände, ungerahmt, Plattenmaße je ca. 26,5 x 38 cm. Künstlerinfo: auch Gerard Alzenbach, dt. Kupferstecher, Drucker, Verleger und Kupferstichhändler (erwähnt 1609 bis nach 1680), um 1609 ist ein Kupferstichhändler und Verleger Gerhard Altzenbach (vor 1590 bis nach 1645) als Bürger von Köln im Druckerviertel am Dom bezeugt, er wurde auch als Mützenstricker und ”Heiligentrucker [Heiligendrucker]” bezeichnet, um 1612 erlangt der Verlag Gerhard Altzenbach ein 10-jähriges bischöfliches Privileg zur Herstellung von Flugblättern zur Reliquienverehrung, 1634 erfolgt die offizielle Kölner Bürgerrechtserteilung an einen ”Gerhardt Altzenbach”, schließlich wird 1656 erneut einem ”Gerhardt Altzenbach” das Kölner Bürgerrecht verliehen und 1668 folgt Wilhelm Altzenbach, Wilhelm Altzenbachs Sohn ist 1665 schließlich als Guillaume Altzenbach in Paris tätig erwähnt, möglicher Weise handelt es sich um Söhne, Enkel bzw. Urenkel etc. des Firmengründers, die Altzenbachs waren tätig als Kupferstecher für Matthäus Merian den Älteren (1593–1650), Zusammenarbeit mit Wenzel Hollar (1607–1677), 1620–60 Herausgabe der offiziellen Jahreskalender des Kölner Stadtrates, parallel bis ca. 1626 in Lüttich tätig, später auch in Straßburg tätig erwähnt, Quelle: Thieme-Becker, AKL, Wikipedia, Bénézit, Nagler, Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon” und Peter H. Meurer in ”History and Carthography” Ausgabe Mai 2016.

Katalog-Nr.: 4000
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Martin Engelbrecht, Plan des Parks Charlottenburg

Blick aus der Vogelschau auf die Schlossanlage und den Park von Charlottenburg in Berlin, detailreiches, großformatiges Blatt, unter der Darstellung betitelt „Vüe generale de Charlottenbourg“, aus Merian „Theatrum Europaeum“, Kupferstich auf schwachem Bütten, um 1717, unter der Einfassungslinie in der Platte signiert „Eosander de Göthe invent“ und „Martinus Engelbrecht sculpsit Berlin“, mittig übliche Faltlinie, geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaß ohne Schrift 40,5 x 59 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher und Kunstverleger (1684 Augsburg bis 1756 Augsburg), mit seinem Bruder Christian (1672–1735) als Ornament- und Vedutenstecher in Augsburg tätig, um 1708 Aufenthalt in Berlin, fertigte hier Stiche nach Entwürfen von Eosander von Göthe, darunter zwei Stiche aus dem Porzellankabinett des Schlosses Charlottenburg, sein Oeuvre umfasst mehr als 3000 Arbeiten, meist Stadtansichten, Ornamentstiche, Bildnisse, militärische und geschichtliche Ereignisse sowie allegorische Darstellungen, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4001
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 220,00 €

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Frans Hogenberg, aus ”Geschichtsblättern”

zwei Blatt aus dem 1570 erstmals erschienen Werk ”Geschichtsblätter”, Darstellung des Angriffs auf Osterweell vom Meer aus im Jahre 1567 und Belagerung der französischen Stadt La Rochelle im Jahre 1563, unter der Darstellung, in der Platte Text zur Darstellung, Kupferstich auf dünnem Bütten, 1570 oder etwas später, geringe Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas in Bilderträger, Passepartoutausschnitt ca. 21 x 28 cm. Künstlerinfo: Maler, Kupferstecher und Verleger (vor 1540 in Mecheln bis um 1590 in Köln), Stiefvater war der Kartenmacher Hendrik Terbruggen (Pontanus), Zuflucht in Köln 1570, nachdem er wegen der religiösen Unruhen in den Niederlanden verbannt wurde.

Katalog-Nr.: 4002
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 60,00 €

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Carlo Maratti, ”La visitazione”

biblische Szene mit Darstellung Mariä Heimsuchung, die mit Jesus schwangere Maria trifft ihre Base Elisabeth, Kupferstich auf Bütten, 2. Hälfte 17. Jh., links unten in der Platte signiert und ortsbezeichnet ”Carolus Maratus in. et fecit Romae”, rückseitig diverse Sammlerstempel und neuzeitliche Bleistiftannotation ”Ein Hauptblatt des Meisters Carlo Maratti, geb. 1625, gest. 1713”, auf die Darstellung geschnitten, Ecken alt restauriert, Falt- und Altersspuren, ungerahmt, Blattmaße ca. 20,5 x 15 cm. Künstlerinfo: eigentlich Maratta, genannt auch Carolus Maratus, Marattus, Morato, Moratta, Moratti oder Maratto, italienischer Maler, Freskant, Zeichner, Plastiker und Radierer (1625 Camerano in der Region Marken bis 1713 Rom), ab 1636 in Rom und Schüler seines Stiefbruders Bernabeo Maratti, parallel Schüler und 19 Jahre Mitarbeiter von Andrea Sacchi, beeinflusst von der Kunst des Antonio da Correggio (1489–1534), Raffaels, Annibale und Agostino Carracci sowie schließlich Pietro da Cortona (1596–1669), 1653–54 Ausführung von Fresken in Florenz, stand im Auftrag von Papst Alexander VII., unterhielt eine Werkstatt mit Mitarbeitern und Schülern in Rom, 1700 zum Präsidenten der Accademia di San Luca berufen, 1702 Ernennung zum Konservator der römischen Antiken durch Papst Clement XI., in der Folge Restaurierung der Fresken Raffaels, 1704 durch Papst Clements XI. zum Ritter geschlagen, ab 1704 Hofmaler des frz. Königs Ludwig XIV., tätig in Rom, Quelle: Thieme-Becker, Nagler, Bénézit und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4003
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Maria Sibylla Merian, Paar kolorierte Kupferstiche

Darstellung der blühenden Gartenkresse und des Spitzampfers, jeweils von zahlreichen Insekten umgeben, aus dem ab 1679 erscheinenden Werk „Der Raupen wunderbare Verwandlung und sonderbare Blumennahrung“, kolorierte Kupferstiche auf verschiedenen Papieren, Plattenmaß ca. 15 x 11,5 cm. Künstlerinfo: dt. Malerin und Entomologin (1647 Frankfurt/Main bis 1717 Amsterdam), jüngstes Kind von Matthäus Merian dem Älteren, lernte schon im Kindesalter die verschiedenen Drucktechniken im Betrieb des Vaters kennen, ihr Stiefvater Jacob Marell weckte bei ihr das Interesse an der Blumenmalerei, 1675/80 veröffentlichte sie ihr dreibändiges „Neues Blumenbuch“, 1679 erschien ebenfalls in Nürnberg “Der Raupen wunderbare Verwandlung“, seit 1691 in Amsterdam ansässig, ab 1699 zweijährige Forschungsreise nach Surinam, als Ergebnis ihrer Forschung erschien „ Metamorphosis Insectorum Surinamensium“, eines der bedeutendsten Werke der frühen Naturwissenschaft, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 4004
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 160,00 €

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Johann Elias Ridinger, Die Wildschweinjagd

Gruppe von Jägern, einen Eber angreifend, unter der Darstellung betitelt „Wie auf die Schweine angestandten wird“ sowie Legende, Kupferstich, Mitte 18. Jh., rechts unten in der Platte bezeichnet „I. El. Ridinger inv. Pinx sculps et exc...“, Erhaltungsmängel, ungerahmt, Darstellungsmaß ohne Schrift ca. 27 x 38 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Verleger (1698 Ulm bis 1767 Augsburg), Schüler seines Vaters Johann Ridinger, ab ca. 1711 Schüler des Malers Christoph Resch in Ulm, ab 1713–14 bei Johann Falch in Augsburg, durch Vermittlung von Gabriel Spitzel drei Jahre im Diensten Graf Metternichs in Regensburg, ab ca. 1718 Schüler der Augsburger Stadtakademie bei Georg Philipp Rugendas dem Älteren, hier 1757 zum “Assesor des evangelischen Ehegerichts” und 1759 zum Direktor der Stadtakademie ernannt, wurde durch Tier- und Jagddarstellungen berühmt, die einen Hauptteil seines Schaffens ausmachten, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 4005
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 50,00 €

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Paul van Somer II, Folge von Monatsdarstellungen

neun von 12 Blatt, je mit der bildlichen Darstellung eines Monats und im Bereich des Himmels findet sich das passende Sternzeichen, Blätter für Februar, April und Juli fehlen, Kupferstiche, um 1690, in der Platte signiert „P van Somer In ex...“ und „chez Landry auec pri du Roy“, teils stärkere Erhaltungsmängel, Blattmaß ca. 28 x 25 cm. Künstlerinfo: niederl. Maler, Schabkünstler und Kupferstecher (um 1649 Amsterdam bis um 1694), Bruder des Jan van Somer, lebte um 1690 in London, Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 4006
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Claes Janszoon Visscher, ”Bileam und die Eselin”

der eine Keule schwingende Prophet Bileam auf seinem Esel, als dieser von einem Engel mit Schwert zurückschreckt, Darstellung der biblischen Szene in einer hügeligen mitteleuropäischen Landschaft, Kupferstich, um 1640, im unteren Bereich bezeichnet „M. De Vos Inven.“ sowie teils ligiert „ICVißcher Exudit.“, bis an Einfassungslinie beschnitten, im oberen Bereich verblichener Sammlungsstempel, Altersspuren und im unteren Bereich Verluste, unter Passepartout, Blattmaß ca. 34,2 x 50,5 cm. Künstlerinfo: niederländischer Kunsthändler, Verleger und Kupferstecher (1587 bis 1652 Amsterdam), wohl Schüler von David Vinckboons, bis ca. 1623 als Zeichner für Kupferstecher tätig, 1623 nach Übernahme der Druckplatten zu Keers Atlas „Germania inferior“ selbst als Verleger und Kartograph tätig, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4007
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Pyramus und Thisbe nach Cornelis Schut

Darstellung der antiken Sage um die tragische Liebesgeschichte von Pyramus und Thispe aus Ovids ”Metamorphosen”, auf Grund der verfeindeten Eltern, welche sich als Nachbarn nicht vertragen, können die sich liebenden Pyramus und Thisbe nur durch einen Spalt in der Hauswand miteinander kommunizieren, sie vereinbaren für ihre Flucht ein nächtliches Treffen unter einem Maulbeerbaum, die zuerst am Treffpunkt ankommende Thisbe muss vor einer am Brunnen trinkenden Löwin fliehen und verliert auf der Flucht ihren Schleier, der von der Löwin zerrissen und mit Blut befleckt wird, der kurz darauf eintreffende Pyramus findet den Schleier und ersticht sich aus Trauer mit seinem Schwert, Thisbe findet den Sterbenden und wählt, wie in vorliegender Arbeit sichtbar, das gleiche Schicksal, Radierung auf Bütten, Mitte 17. Jh., seitenverkehrte Wiedergabe des Motivs der Radierung von Cornelis Schut I. (1597–1655), auf Papier aufgeheftet, rs. Montierungsreste und Sammlerstempel, auf die Plattenkante geschnitten, ungerahmt, Blattmaße ca. 16,5 x 23 cm.

Katalog-Nr.: 4008
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 50,00 €

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Darstellungen von Deutschen Kaisern

barocke Serie von neun Darstellungen mit je zwei abgebildeten Herrschern und Sinnspruch zu deren Leben, dabei Heinrich I. und Otto I., Heinrich V., Lothar II., Karl der Große und dessen Sohn Ludwig I. (der Fromme) und andere, Kupferstich auf Bütten, je in der Darstellung bezeichnet, dazu Allegorie auf die Tugend des Sparens, Kupferstich auf Bütten, um 1750, unterschiedliche Erhaltungen, ungerahmt, Blattmaße je ca. 21 x 17 cm.

Katalog-Nr.: 4009
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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Tobias Konrad Lotter, Kupferstichkarte Lothringen

links unten figürliche Kartusche, hierin betitelt „Mappa Geographica in qua Ducatus Lotharingiae et Barr…. Tob Conrad Lotter“, Darstellung des Gebietes zwischen Luxemburg im Norden, Hagenau im Osten, Hericourt im Süden und Sainte-Menehould im Westen, kolorierter Kupferstich auf Bütten, um 1750, mittig Faltspur, leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaß ca. 49,5 x 57 cm. Künstlerinfo: auch Tobias Conrad Lotter, dt. Landkartenstecher, Kartograph und Verleger (1717 Augsburg bis 1777 Augsburg), ab 1740 Schwiegersohn und produktivster Mitarbeiter des Karthographen und Verlegers Matthäus Seutter, 1740–44 schuf er eigenverantwortlich unter Seutter den „Atlas Minor“, nach dem Tode von Seutter (1757) führten sein Sohn Albrecht Karl (1722–1762) und sein Schwiegersohn Lotter sowie G. B. Probst die Firma weiter, 1757/58 wurde Lotter alleiniger Eigentümer des Verlags, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia

Katalog-Nr.: 4010
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 60,00 €

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Holländische Szenerie

Darstellung des dörflichen Lebens mit mehreren Personen, unter locker bewölktem Himmel, Vernis mou mit schöner Grauabstufung auf schwachem Bütten und auf Bütten kaschiert, links unten in der Platte monogrammiert und datiert „WK. 1631“, sehr frühes Beispiel der um 1620 von Dietrich Meyer entwickelten Technik, bis an Darstellungslinie beschnitten, geringe Erhaltungsmängel, Darstellungsmaß ca. 15 x 26,4 cm.

Katalog-Nr.: 4011
Limit: 40,00 €, Zuschlag: 170,00 €

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Matthäus Seutter, Landkarte Bayern

in oberer rechter Ecke prachtvolle, vielfigürliche Kartusche und hierin bezeichnet „Circulus Bavariae ... Matthaeo Seutter, Augustae-Vindelic.“, im unteren Bereich Legende und Meilenzeiger, Darstellung des Gebiets zwischen Efferding im Osten, Innsbruck im Süden, Nördlingen im Westen und Eger im Osten, Kupferstich mit Grenz- und teilweise Flächenkolorit, um 1750, leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Rahmen defekt, Darstellungsmaß ca. 56 x 48,5 cm. Künstlerinfo: auch Saiter, Seiter, Seuter Seyder, dt. Kartograph, Kupferstecher und Verleger (1678 Augsburg bis 1757 Augsburg), Sohn des Goldschmiedes Matthäus I., ab 1697 Lehre bei Johann Baptist Homann in Nürnberg, nach Augsburg zurückgekehrt, Mitarbeit im Verlag Jeremias Wolff, 1710 Gründung eines eigenen Verlages mit Druckerei, 1731 zum kaiserlichen Geographen ernannt, nach Seutters Tod 1757 wurde der Verlag durch seinen Sohn Albrecht Karl (1722–1762), den Schwiegersohn Tobias Conrad Lotter (1717–1777) und den langjährigen Mitarbeiter Johann Michael Probst (gest. 1805) weitergeführt, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 4012
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 60,00 €

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Franz Raffelsperger, Übersichtskarte Österreich

oben links ausführlich betitelt „Übersichts-Karte der fahrenden Posten in dem Oesterreichischen Kaiserstaate und in den sämtlichen Nebenländern von Franz Raffelsperger… Wien 1827“, Mitteleuropa umfassende Karte mit Einzeichnung der Postrouten der kaiserlich und königlichen Post von Österreich, in der Darstellung zwei Tabellen mit Posttarifen und im unterem Bereich Legende, kolorierter Stahlstich, geglättete Faltlinien, Mittelfalz hinterlegt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 50 x 70 cm. Künstlerinfo: auch Franz Raffelberger oder Ferenc Raffelperger: österr. Kartograph und Geograph (1793 Modern/Modra bis 1861 Wien), Sohn eines Gutsbesitzers, 1804–05 Besuch des Gymnasiums in Wien, 1820–49 Beamter im Postdienst und Beschäftigung mit der Modernisierung des Postwesens, erhielt 1839 ein Goldmedaille auf der Wiener Gewerbeausstellung für seine „General-Post- und Eisenbahnkarte des Kaiserthums Österreich“, 1843 Gründung der „K.k. außerordentlich ausschließlich privilegierte Kunstanstalt“ und Herausgeber der Zeitung der „Der Unpartheiische“, Quelle: Wurzbach, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 4013
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Homanns Erben, Kupferstichkarte Gebiet um Breslau

Darstellung des Gebiets um Breslau im heutigen Polen, zwischen Prausnitz im Norden, Bernstadt im Osten, Wansen im Süden und Striegau im Westen, oben rechts prachtvolle Kartusche mit figürlicher Umrandung und Wappen von Breslau, hierin betitelt Principatus Silesiae Wratislaviensis...“, unten rechts Legende zur Karte, erarbeitet von Johann Wolfgang Wieland unter Mitwirkung und Fertigstellung von Matthäus Schubarth, herausgegeben von Homanns Erben in Nürnberg, Kupferstich, teils grenz- und flächenkoloriert auf Bütten, mittig übliche Faltlinie, Erhaltungsmängel, in Bilderträger eingelegt, Darstellungsmaß ca. 54,5 x 79,5 cm.

Katalog-Nr.: 4014
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 110,00 €

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Sanson/Jaillot, Karte des Königreichs Böhmen

links oben prachtvolle, jagdliche Barockkartusche, hierin betitelt „Estats de la Couronne de Boheme qui comprennent le Royaume de Boheme le duche de Silesie et les Marquisats de Moravie et de Lusace.“ sowie Angabe zum Kartographen, Verlagsort und Verleger „Par le S. Sanson. Geographe ordinaire de Roy a. Paris Chez H. Iaillot joignant les grands Augustinus aux Globes Auec Provilege du Roy. Pour Vingt Ans 1692“ Kartograph Nicolas Sanson, 1692 verlegt bei Alexis Hubert Jaillot in Paris, Darstellung des Gebiets zwischen Neubrandenburg im Nordwesten, Krakau im Osten, Passau im Süden und Bamberg im Westen, links unten Meilenzeiger, oberhalb der Karte nochmals ausführlich betitelt, partiell kolorierter Kupferstich auf zwei Bögen Bütten, breitrandiges Exemplar, leichte Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaß ca. 58 x 87,5 cm. Künstlerinfo Sanson: frz. Kartograph (1600 Abbeville bis 1667 Paris), gilt als Begründer der französischen Kartographie, fertigte zwischen 1618–67 ca. 300 Karten, unterrichtete die Könige Ludwig XIII. und Ludwig XIV. in Geografie, Quelle: Wikipedia. Künstlerinfo Jaillot: auch Alexis Humbert Jailloteau oder Iaillot, frz. Kartenstecher und Elfenbeinschnitzer (ca. 1632 Avignon bei St.-Claude bis 1712 Paris), Bruder und Schüler des Pierre Simon Jaillot, ab 1657 mit diesem in Paris, 1664 Schüler der Académie de St.-Luc, heiratete 1665 als “sculpteur du roi (königlicher Kupferstecher)” die Tochter eines Kupferstichkartenhändlers und betätigte sich fortan als Kartenstecher, führt ab 1678 (oder 1686) den Titel “sculpteur et géographe ordinaire du Roi [dt.: Kupferstecher und einfacher Geograph des Königs]” und ab 1697 ein eigenes Wappen, tätig in Paris, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 4015
Limit: 240,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Sammlung Monatsblätter

acht von zwölf Kalenderblättern, jeweils mit miniaturhaftem Kupferstich und Spruch, im unteren Bereich Kalendarium, rückseitig typographischer Text, Kupferstich und Buchdruck auf Papier, 1. Hälfte 17. Jh., geringe Altersspuren, je unter Passepartout montiert, Blattmaß ca. 10 x 7,5 cm.

Katalog-Nr.: 4016
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Sammlung Holzschnitte von Sebastian Münster

12 Blatt Textholzschnitte, mit der Darstellung von Helopolis, französische Landschaft mit Burg, Wollin, Hohen Kreigen, Eger, Wappen der Könige von Böhmen, Paris Gerichtsgebäude, Kloster Einsiedel, Halberstadt, Stargardt, Gallapfel und Sultan, aus Sebastian Münsters Cosmographie von 1548, jeweils unter Passepartout montiert und beschriftet, Darstellungsmaße max. 6 x 13,5 cm. Info: Sebastian Münster, dt.-schweizerischer Kosmograph, Humanist und Sprachkundler (1488 Nieder-Ingelheim bis 1552 Basel), studierte an der Ordensschule der Franziskaner in Heidelberg, 1505 Beitritt zum Franziskanerorden, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem nach Löwen, Freiburg/Breisgau, Rouffach und Basel, 1512 Priesterweihe in Pforzheim, 1514–18 Lektor an der Ordensschule der Franziskaner in Tübingen ab 1518 in Basel, 1524 Berufung als Professor an die Universität Heidelberg, 1529 Austritt aus dem Orden und als Professor in Basel tätig, hier ursprünglicher Herausgeber der erstmals 1544 erschienenen und bis 1628 in 46 weiter vervollkommneten Auflagen verschiedener Sprachen erschienenen ”Cosmographie (Weltbeschreibung)“, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4017
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 55,00 €

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Gennaro Bartoli, Ausbruch des Vesuv 1779

Blick vorbei an Stadtbefestigung und Angler, übers Meer auf den ausbrechenden Vesuv, Kupferstich auf Bütten, nach einer Zeichnung von Francesco Catozzo, unter der Darstellung italienisch und frz. betitelt ”Veduta della Trentesima Eruzione di Cenere delli 9. Agosto 1779 [dt.: Blick auf die dreißigste Eruption von Asche am 9. August 1779]”, rechts unter der Darstellung in der Platte signiert und datiert ”Gennaro Bartoli inc. ... 1804”, unten mittig Verlagsangabe ”In Napoli presso Nicola Gervasi al Gigante di Palazzo No. 23”, auf Karton aufgeheftet, Erhaltungsmängel, ungerahmt, Plattenmaße ca. 22 x 30 cm. Künstlerinfo: italienischer Kupferstecher (um 1765 bis nach 1817), galt als einer der besten Schüler von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1751–1829) an der Kunstakademie Neapel, tätig in Neapel, Quelle: Thieme-Becker und AKL.

Katalog-Nr.: 4018
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 40,00 €

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Prof. Ferdinand Frick, Regiment Schleinitz

„Kürasier Regiment Schleinitz im Lager bei Berlin“, großformatige Darstellung des Lagerlebens, teils getönte Aquatintaradierung auf Bütten, um 1810, unter der Darstellung in der Platte bezeichnet “gezeichnet von Carl W. Kolbe“ und “geaetzt von F. Frick“ , mittig unter der Darstellung betitelt “Kürasier Regiment Schleinitz im Lager bei Berlin“ und bezeichnet zu „finden bei F. Frick, Friedrich Strasse Nr 248 in Berlin“ , minimale Altersspuren, ungerahmt, Darstellungsmaß ca. 40 x 51 cm, Blattmaß ca. 62 x 76 cm. Künstlerinfo: auch Johann Friedrich Frick, dt. Kupferstecher (1774 Berlin bis 1850 Kreuznach), ab 1809 Akademieprofessor in Berlin, Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 4019
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 160,00 €

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Prof. Friedrich Frick, Feldlager bei Potsdam

Das Einrücken der Garde du Corps ins Lager bei Potsdam, vielfigürliche Darstellung des Lagerlebens, im Hintergrund die Windmühle bei Sanssouci, um 1810, Aquatintaradierung auf Bütten, unter der Darstellung in der Platte bezeichnet ”gezeichnet von Carl Wilh. Kolbe” und ”geaetzt von F. Frick”, mittig unter der Darstellung betitelt ”Das Einrücken der Garde du Corps ins Lager bei Potsdam” und bezeichnet ”zu finden bei F. Frick, Friedrich Strasse Nr 248 in Berlin”, geringe Altersspuren, Rahmen defekt, Darstellungsmaß ca. 40 x 51,8 cm, Blattmaß ca. 62 x 76 cm. Künstlerinfo: auch Johann Friedrich Frick, dt. Kupferstecher (1774 Berlin bis 1850 Kreuznach), ab 1809 Akademieprofessor in Berlin, Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 4020
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 180,00 €

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Eugène Grobon, Früchtestillleben

dekoratives Arrangement aus Weintrauben, Pfirsichen und Brombeeren im Weidenkorb, neben Kürbissen und Pflaumen, die Darstellung besticht durch ihre gekonnt erfasste Stofflichkeit und Raumwirkung mit trefflichem Licht, gleichwie die liebevollen Details wie Tautropfen auf dem frischen Obst und naturalistisch erfasste Insekten, seltene handkolorierte Lithographie, um 1850, links unten in der Platte signiert ”Eug. Grobon”, schön hinter Glas in ca. 12 cm breiter Jugendstil-Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaße ca. 43,5 x 62,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Anthelme-Eugène Grobon, frz. Maler, Zeichner und Lithograph (1820 Lyon bis 1878 Grigny/Rhône), Bruder und Schüler des Malers, Lithographen, Freskanten und Porzellanmalers Francois-Frédéric Grobon (1815 Lyon bis 1901 oder 1902 Lyon), 1834–35 und 1840–41 weitergebildet an der École des Beaux-Arts (Kunstschule) Lyon bei Jean-Claude Bonnefond und Victor Orsel, veröffentliche 1844–50 in Zusammenarbeit mit seinem Bruder unter der Firmierung ”Gebrüder Grobon” Lithos, unter anderem ein Mappenwerk mit Blumen- und Fruchtstücken in der Art von Pierre-Joseph Redouté (1759 St. Hubert bis 1840 Paris) bzw. im Auftrag der Gesellschaft der Freunde der Künste Lyon nach unveröffentlichten Zeichnungen von Antoine Berjon (1754 Lyon bis 1843 Lyon), beschickte 1846–47 die Kunstausstellungen in Lyon und 1852–70 den Pariser Salon, erhielt diverse Ehrungen, wie 1858 Silbermedaille Dijon und Bronzemedaille in Rouen, tätig in Lyon, Quelle: Thieme-Becker, Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon”, Bénézit und Internet.

Katalog-Nr.: 4021
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 330,00 €

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John Harris, Blatt aus der Serie ”Fox Hunting”

zur Fuchsjagd aufbrechende Gruppe von Reitern zu Pferde, umgeben von zahlreichen Hunden in hügeliger Landschaft, Blatt aus der Grafikfolge „Fox Hunting“, in der Platte oberhalb der Darstellung betitelt „Fox Hunting“ sowie im unteren Bereich „The Meet“, Farbaquatinta, 1844, unterhalb der Darstellung links signiert „Painted by H. Alken“ für Henry Alken und rechts „Engraved by J. Harris“ für John Harris, erschienen bei R. Ackermann at his Eclipse Sporting Gallery, Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaß ohne Schrift 42 x 62 cm.

Katalog-Nr.: 4022
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 90,00 €

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nach Adolf von Menzel, Der kleine Kupferstecher

an einer Bank sitzender kleiner Junge beim Bearbeiten einer Kupferplatte, beobachtet von einem überdimensionierten Stichel, nach einer Vorlage von Adolf von Menzel, gestochen von Gustav Eilers, erschienen auf Deckblatt für das Heft 7 des Vereins für Originalradierung zu Berlin im Jahre 1892, Radierung auf gewalztem Chinapapier, in der Platte monogrammiert ”A.M.” und signiert ”G. Eilers rad.”, angeschmutzt, Plattengröße ca. 13 x 18 cm, Blattmaß ca. 62,5 x 45 cm.

Katalog-Nr.: 4023
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 90,00 €

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Prof. Emil Orlik, ”Die Französin”

sitzende, elegant gekleidete junge Dame im Sessel, Holzschnitt, um 1899, rechts oben in der Platte ligiert monogrammiert ”OE”, rechts unter der Platte in Blei handsigniert ”Orlik”, schön hinter Glas und Passepartout gerahmt, Druckmaß ca. 16 x 9,5 cm. Künstlerinfo: dt.-jüdischer Maler, Graphiker, Fotograf und Kunstgewerbler (1870 Prag bis 1932 Berlin), studierte ab 1891 an der Akademie München bei Wilhelm von Lindenschmit dem Jüngeren und Johann Leonhard Raab sowie an der Privatschule von Heinrich Knirr, 1898 Englandaufenthalt, 1900–01 Studium des japanischen Farbenholzschnitts in Japan, 1903–04 in Wien, 1905–32 Professor an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums bzw. den Vereinigten Staatsschulen Berlin, unternahm 1911 ausgedehnte Reise nach Ägypten, Nubien, China, Korea, Japan und Sibirien, 1924 Nordamerikareise, zeitweise Mitarbeiter der Münchner Zeitschrift „Jugend“, Mitglied der Akademie der Künste Berlin, Mitglied der Wiener und Münchner Secession, im Verein Berliner Künstler, dem Deutschen Künstlerbund Weimar und dem Deutschen Werkbund, Ehrenmitglied des Vereins für Originalradierung Berlin, tätig in Berlin-Charlottenburg, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Akademie München und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4024
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 150,00 €

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