Nachlässe aus Adelsbesitz

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Bernhard Vogel, Bildnis Carl Benedict Geuder

Portrait von Carl Benedict Geuder von Heroldsberg im Jagdkostüm, neben ihm sein Sohn Johann Adam Rudolph Carl Geuder von Heroldsheim, unten mittig bezeichnet „Omnis in Ascanio chari stat cura Parentis. Vergil“, rechts unten bezeichnet und datiert „Bernard Vogel juxta Originale sculps. et excudit Noribergae 1735.“ und links „Ioannes Kupezky pinx./Pars 1. N.4.“, die Vorlage für diesen Stich lieferte Johann Kupetzky, Mezzotintoradierung, unten mittig in Rahmen eingelegt ovale Medaille, wohl mit dem Wappen derer von Heroldsberg, datiert 1603, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 31,5 x 25 cm. Künstlerinfo: auch Bernard Vogel, dt. Maler, Zeichner, Kupferstecher und Schabkünstler (1683 Nürnberg bis 1737 Augsburg), Schüler von Christoph Weigel dem Älteren in Nürnberg und Elias Christoph Heiss in Augsburg, fortan Angestellter von Heiss und Heirat mit dessen Tochter, tätig als Stecher von Portraits und Thesenblättern in Augsburg, später Verkauf des Augsburger Verlages und Rückkehr nach Nürnberg, mit kurzen Aufenthalten in Augsburg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 1115
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Valentin D. Preissler, Adam Kress von Kressenstein

prachtvolles Bildnis des Adam Rudolf Kress von Kressenstein (1678 bis 1742) im Pelzmantel, im herrschaftlichen Interieur, unter der Darstellung Text in Latein, Mezzotintoradierung, Mitte 18. Jh., in der Platte unten rechts bezeichnet "Val. Dan. Preisler Sculps" (Valentin Daniel Preissler hat gestochen), unten links bezeichnet "J. L. Hirschmann effig. pinx." (Johann Leonhard Hirschmann hat gezeichnet und gemalt), minimal fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 41 x 29 cm. Künstlerinfo: auch Preisler, dt. Kupferstecher (1717 Nürnberg bis 1765 ebenda), Sohn des Nürnberger Malers Johann Daniel Preissler, Lehre bei Bernhard Vogel, ging anschl. für zwei Jahre zu seinem Bruder nach Kopenhagen, führte die von Vogel begonnene Serie von Schabkunstblättern nach Johann Kupetzky fort und veröffentlicht diese 1745 in Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Lot-No.: 1118
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Johann Simon Negges, Wilhelmina Barbara Geuder

Bildnis im Alter von 52 Jahren mit elegantem Kleid, Pelzmantel und Perlenschmuck, im unteren Bereich Text, Mezzotintoradierung, unter der Darstellung in der Platte rechts bezeichnet und datiert "J. S. Negges Sc. 1784" und links bezeichnet und datiert "F. J. Degle pinx. 1779", etwas altersspurig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 29,5 x 21,5 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Mezzotintokünstler u. Verleger (um 1726 Augsburg bis 1792 ebenda), wohl Schüler von Tobias Laub, Mitglied der kaiserlich-französischen Akademie in Augsburg, tätig in Augsburg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 1119
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Jakob von Sandrart, Patrizierportrait

Bildnis des Andreas Georg Paumgartner von Holenstein und Lonnerstadt (1613 Nürnberg bis 1686 ebenda), umgeben von zahlreichen Wappen und diversen Objekten, Kupferstich, um 1700, in der Darstellung bezeichnet "I Sandrart Sculpsit", Faltlinien, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 41,5 x 31 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Kunsthändler und Verleger (1630 Frankfurt am Main bis 1708 Nürnberg), 1635 Übersiedlung nach Hamburg und später nach Haag, 1640 Schüler seines Onkels, des Malers und Kupferstechers Joachim von Sandrart in Amsterdam, anschließend vier Jahre Kupferstecherlehre bei Cornelis I. Danckerts in Amsterdam, 1644–48 Kupferstecherausbildung bei Willem Hondius in Danzig, danach 1 ½-jährige Reise über Thorn, Breslau und Wien nach Regensburg, ab 1656 in Nürnberg ansässig, 1662 Gründung der „Maler-Akademie“ (heute Akademie der Bildenden Künste Nürnberg), zu deren erstem Direktor er zusammen mit Georg Christoph Eimmart dem Jüngeren ernannt wird, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Lot-No.: 1120
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Jakob von Sandrart, Carl Pfinzing von Henfenfeld

Portrait des Nürnberger Patriziers im Oval, umgeben von zahlreichen Putti und Wappen, im unteren Bereich Text, Kupferstich, um 1700, unter der Darstellung rechts bezeichnet "J. Sandrart Sculpsit" (durch Rahmung verdeckt), leichte Faltlinie, hinter Glas gerahmt, Sichtmaße ca. 39 x 29 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Kunsthändler und Verleger (1630 Frankfurt am Main bis 1708 Nürnberg), 1635 Übersiedlung nach Hamburg und später nach Haag, 1640 Schüler seines Onkels, des Malers und Kupferstechers Joachim von Sandrart in Amsterdam, anschließend vier Jahre Kupferstecherlehre bei Cornelis I. Danckerts in Amsterdam, 1644–48 Kupferstecherausbildung bei Willem Hondius in Danzig, danach 1 ½-jährige Reise über Thorn, Breslau und Wien nach Regensburg, ab 1656 in Nürnberg ansässig, 1662 Gründung der „Maler-Akademie“ (heute Akademie der Bildenden Künste Nürnberg), zu deren erstem Direktor er zusammen mit Georg Christoph Eimmart dem Jüngeren ernannt wird, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Lot-No.: 1122
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Sammlung Graphik

zwölf Graphiken in neun Rahmen, enthält unter anderem Arbeiten von Johann Wilhelm Windter, Johann Jacob Schollenberger, Johann Friedrich Leonhard, Peter Troschel und Martin Tyroff, Kupferstiche und Radierungen, unterschiedliche Erhaltungen, Darstellungsmaße max. 50 x 33 cm.

Lot-No.: 1124
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Prächtiger Stammbaum

wohl 18. Jh., Stammbaum mit der bildlichen Darstellung der Vorfahren von Sigmund Franz Xaver von Haslang, der Stammbaum führt zurück bis zu Ferdinand Herzog von Bayern (1550–1608), Darstellung von insgesamt 35 Wappen, teils mit Gold gehöht, Gouache auf Pergament, Faltlinien und Knitterspuren, in Rahmen geheftet, Sichtmaß ca. 64 x 74,5 cm.

Lot-No.: 1134
Limit: 500.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Ziergitter Schmiedeeisen

Anfang 20. Jh., feine Kunstschmiedearbeit, Gitter in Wappenform mit Handschuh und Harnisch, normale Alterspatina, Maße 82 x 65 cm.

Lot-No.: 1149
Limit: 700.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Keramikvase aus bayerischem Adelsbesitz

1. Hälfte 20. Jh., ungemarkt, Terrakotta farbig bemalt, vier aufgemodelte Medaillons mit bayerischem und anderem Familienwappen, minimale Glasurfehlstellen, H ca. 23 cm.

Lot-No.: 1168
Limit: 200.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Feiner Fächer

Anfang 20. Jh., undeutlich signiert Bauzelius?, aufgelegtes bekröntes Monogramm AL ligiert, zartes Gestänge aus Bein, teils goldgeprägt, Bespannung aus cremefarbenem Tüll, handbemalt mit Kirschblütenzweigen und Schmetterlingsdarstellungen, hinter Glas gefasst, Altersspuren, Maße gesamt 38 x 70 cm.

Lot-No.: 1170
Limit: 350.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Übergroßes Banketttafeltuch aus Adelsbesitz

um 1800, heller Halbleinendamast mit eingewebtem Blütendessin, komplett durchmustertes überlanges Tafeltuch mit Darstellung verschiedener Sommerblumen gerahmt von Rocaillen und Gitterwerk, Alters- und Gebrauchsspuren, Maße 13,30 m x 3,60 m. Povenienz: nach Angabe des Vorbesitzers aus dem Nachlass des letzten Herzogs von Sachsen-Coburg und Gotha.

Lot-No.: 1171
Limit: 4500.00 €, Acceptance: 0.00 €

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