Gemälde

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Jan Brueghel der Jüngere, attr., Die Opfer Kain und Abels

die Darstellung erzählt von der biblischen Geschichte des alten Testaments, nach der Gott Himmel und Erde erschuf und schließlich mit Adam und Eva die ersten Menschen, welche Kain und Abel das Leben schenkten, Kain, der ältere der Brüder wurde Ackerbauer und sein jüngerer Bruder Schafhirt, als es nun Zeit wurde, Gott für seine Gaben zu opfern, entfachte jeder der Brüder ein Feuer, Kain opferte seine Ackerfrüchte und Abel opferte Lämmer - als nun Kains Rauch im Gegensatz zu Abels nicht gen Himmel aufstieg und somit Kains Opfer offenbar von Gott nicht angenommen ward, wurde dieser zornig und erschlug in der Folge seinen Bruder rücklings, hierzu schreibt die Bibel [1. Mose 4, 3-5] "... Nach einiger Zeit brachte Kain dem Herrn eine Gabe von den Früchten des Erdbodens dar; auch Abel brachte eine dar von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Der Herr schaute auf Abel und seine Gabe, aber auf Kain und seine Gabe schaute er nicht. Da überlief es Kain ganz heiß und sein Blick senkte sich. ...", der Künstler bettet die Handlung in eine sommerliche Dorflandschaft, im Hintergrund müht sich Kain vor seinem Haus vergebens am rauchenden Opferaltar, zu dessen Füßen diverse Früchte fürs Opfer vorgesehen sind, im Vordergrund agiert Abel vor seinem Haus deutlich erfolgreicher - der Rauch seines geopferten Lammes steigt gen Himmel, wo ihn Gott empfängt und er segnend seine Arme über Abel breitet, bei aller scheinbarer Idylle der Szene ist der grausame Fortgang der Geschichte für den bibelkundigen Betrachter nur zu ahnen - allein deutet der Maler alles Kommende durch geschickt arrangierte Symbole an, so platziert er hinter Abel, der seinem Bruder den Rücken zuwendet, eine Axt, auch der Granatapfelstrauch rechts mit seinen Blüten und aufplatzenden Früchten ward nicht grundlos an dieser Stelle ins Bild integriert - seine vielschichtige Bedeutung weist ihn unter anderem als Symbol von Blut und Tod sowie göttlicher Vorsehung aus, gering pastose religiöse Genremalerei, Öl auf Kupferblech, 17. Jh., rechts unten signiert "J. Breughel fecit", im beigegebenen Ausdruck einer E-Mail-Konversation, welche sich laut Vorbesitzerangabe auf vorliegendes Gemälde bezieht, schreibt der Kunsthistoriker Fred G. Meijer "... The photos you have sent are not ideal for judgment of the painting in question, but as far as they allow judgment, it can be attributed with some reservation to Jan Breughel the Younger as a late work, probably with studio collaboration. ... [dt.: Die von Ihnen eingesandten Fotos sind für die Beurteilung des betreffenden Gemäldes nicht optimal, aber soweit sie eine Beurteilung zulassen, kann es mit Vorbehalt Jan Breughel dem Jüngeren als ein spätes Werk zugeschrieben werden, wahrscheinlich unter Mitwirkung der Werkstatt]", alt retuschiert, Druckstellen in der Malplatte, partiell Malschichtverluste, restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 69,5 x 86,5 cm.

Lot-No.: 4300
Limit: 12000.00 €, Acceptance: 0.00 €

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"Die Dorfbraut" von oder nach Jean-Baptiste Greuze

1761 schuf Jean Baptiste Greuze sein heute im Pariser Louvre unter der Inventarnummer 5037 verwahrtes Gemälde "Die Dorfbraut" bzw. "The village bride" oder "L'Accordée de Village". Das Gemälde wurde erstmals 1761 im Pariser Salon ausgestellt und fand sofort breitesten Beifall - nicht zuletzt, weil sich Greuze eines Kunstkniffs bediente. Er reichte das Gemälde nach vorheriger Ankündigung erst kurz vor Ende der Ausstellung nach, um die Neugier des Publikums zu steigern. Das Gemälde erlebte einen großen Ansturm, von dem Diderot berichtete, dass er sich dem Gemälde nur mit Mühe nähern konnte. In der Ausstellung erhielt das Werk von Greuze den erklärenden Titel "Un mariage, et l'instant où le père de l'Accordée délivre la dot à son gendre. [dt.: Eine Hochzeit und der Moment, in dem der Vater der Verlobten seinem Schwiegersohn die Mitgift überreicht]". Publikum und Kritiker lobten das moralische Gemälde in den höchsten Tönen: "... [das Gemälde] ... erstaunt und begeistert von Anfang an ... [durch die] Kraft seines erzählerischen Charakters, seines Reichtums an realistischen Details ... und der Kraft, mit der es den Betrachter zu einem vollständigen Verständnis der Szene führt ...". Die Darstellung ist ein beeindruckendes Sittengemälde jener Zeit, als Mädchen zur standesgemäßen Verheiratung Geld und Gut aus dem Elternhaus mitgegeben wurde. Die Familie hat sich mit einem Notar in einer bäuerlichen Halle versammelt. Mittig steht das künftige Ehepaar. Während der Bräutigam den Geldbeutel des Schwiegervaters in Empfang nimmt und dessen Ausführungen wie pathetischen Gesten Aufmerksamkeit schenkt, hält sich seine gedankenversunkene Braut zaghaft an seinem rechten Arm fest. Der Abschied der Mutter und Schwester von der das elterliche Haus verlassenden jungen Frau fällt den beiden offenbar schwer. Greuze schildert die eigentlichen Hauptakteure - das Brautpaar - als eher passive wie emotionslose Protagonisten, die sich den Konventionen und dem Zeremoniell ihrer Zeit unterordnen. Lediglich auf der linken Seite des Gemäldes kommen mit den Emotionen der Mutter und Schwester, die als typisch weiblich erachteten Gefühle ins Spiel, während rechts auf der Seite der Männer eher kühler Geschäftssinn dominiert, was nicht zuletzt am rechts im Vordergrund dargestellten Notar mit den Heiratsverträgen sichtbar wird. Hierzu schreibt Thieme-Becker "... 1761 erschien er mit der im Louvre bewahrten Dorfhochzeit (L'Accordée de Village), die einen wahren Beifallssturm entfesselte, und in der man jene Zurschaustellung der ländlichen Tugend fand, nach der der Zeitgeschmack verlangte ... Der Geist der Epoche Louis XVI., das »Sediment« des vorrevolutionären Frankreich ist von keinem anderen bildenden Künstler der Zeit so klar zum Ausdruck gebracht worden wie von Greuze; darin liegt der Schlüssel zu dem Geheimnis seines Erfolges. ...". Ein interessantes Detail erwähnt das Künstlerlexikon Nagler (1837): "... Hier [in Paris] gründete es seinen Ruf durch verschiedene Gemälde mit Darstellungen aus dem gesellschaftlichen und häuslichen Leben, ... Er verletzte nie die guten Sitten, und stets treuer Beobachter des Nationell-Eigenthümlichen ist er auch immer geistreich, ein höchst schätzbarer Künstler seiner Zeit. Er verstand es, correkt zu zeichnen und kräftig zu coloriren, ... Seine Formen sind gewählt, und den Köpfen wusste er Anmuth und treffenden Ausdruck zu verleihen, der ganzen Composition Grazie und Zierlichkeit, bei aller Einfachheit. Doch wiederholt er sich oft in den Physiognomien, da er gewöhnlich seine schöne, sentimentale Frau zum Muster nahm. Solcher Gestalten bedurfte er, da es bei ihm fast immer auf das Rührende abgesehen war. ...". Greuze plante das Gemälde als Teil einer Vierergruppe, welche die Lebensalter des Menschen thematisierte. Der Maler stellte jedoch nur zwei Gemälde der Serie fertig. Das vorliegende Motiv wurde 1782 vom französischen König Ludwig XVI. aus der Sammlung des Marquis de Marigny für seine eigene Kunstsammlung erworben. Das zweite seinerzeit geschaffene Gemälde "Le Paralytique servi par ses enfants [dt.: Der von seinen Kindern bediente Gelähmte]" befindet sich heute in der Eremitage St. Petersburg. Fein mit spitzem Pinsel und liebevollen Details erfasste lasierende Genremalerei in warmtoniger Farbigkeit. Das unsignierte Gemälde wurde in Öl auf alter Leinwand des 18./19. Jh. gemalt. Unser Gemälde, welches sich eng am Pariser Werk orientiert, hat nahezu die gleichen Abmaße. Es wurde alt doubliert sowie neu gereinigt und restauriert und weist ein feines Craquelure und minimale Altersspuren auf. Gerahmt. Falzmaße ca. 89 x 118 cm. Künstlerinfo: frz. Portrait- und Genremaler, Zeichner und Radierer (1725 Tournus/Saône-et-Loire bis 1805 Paris), zunächst zum Architekten bestimmt, schließlich ab ca. 1745 Malschüler bei Charles Grandon in Lyon, ab ca. 1750 Studium an der Académie royale de peinture et de sculpture Paris bei Charles Joseph Natoire, ab Ende 1755, mit Stipendium der königlichen Akademie, Studienreise nach Italien (Florenz, Rom und Neapel), 1757 Rückkehr nach Paris und freischaffend tätig, beschickte den Pariser Salon, 1765 Agrée der Académie royale und hier ab 1769 Vollmitglied, später vor allem als Mal- und Zeichenlehrer tätig, verlor während der französischen Revolution sein Hab und Gut, Mitglied der bedeutenden Freimaurerloge "Neuf Sœurs" Paris, tätig in Paris, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Müller-Singer, Seubert, Müller-Klunzinger, Nagler, Bénézit und Wikipedia.

Lot-No.: 4301
Limit: 6000.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Die Heilige Familie nach Peter Paul Rubens

Darstellung Mariens mit dem Jesuskind im Schoß, in Gegenwart des kindlichen Johannes des Täufers, der Heiligen Elisabeth und Josephs, Kopie nach dem um 1634 entstandenen und heute im Wallraf-Richartz-Museum Köln verwahrten Gemälde "Die heilige Familie mit der heiligen Elisabeth und dem Johannesknaben" von Peter Paul Rubens (1577–1640), Öl auf Platte, 20. Jh., unsigniert, im Vergolderrahmen gerahmt (bestoßen), Falzmaße ca. 49,5 x 39,5 cm.

Lot-No.: 4304
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Die vier Jahreszeiten

allegorische Darstellungen der vier Jahreszeiten, der Frühling als Junge Frau mit Blüten, der Sommer in Gestalt einer Bäuerin mit Sichel und Ährenbüschel, der Herbst versinnbildlicht durch eine junge Frau mit Äpfeln, Birnen und Weintrauben und schließlich der Winter als alte Frau neben einem Spinnrocken im kargen Interieur, sich die Hände an einem Kohlenbecken wärmend, gering pastose spätbarocke Genremalerei, Öl auf Leinwand, 18. Jh., unsigniert, Craquelure, je auf Hartfaserplatten aufgezogen, teils etwas restauriert, Altersspuren, als Pendants in grün gefassten Stuckrahmen gerahmt, Falzmaße je ca. 22 x 25 cm.

Lot-No.: 4305
Limit: 1800.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Mutter Gottes in einer Blumengirlande

Bildnis der andächtigen Maria mit zum Gebet gefalteten Händen, umgeben von einem üppigen Blumenkranz aus Tulpen, Mohn, Narzissen und anderen Blüten, gering pastose Malerei in der Tradition Jan Brueghels des Älteren, Öl auf Leinwand, 17./18. Jh., unsigniert, doubliert, alt retuschiert, Malschichtverluste, restaurierungsbedürftig, schön gerahmt, Falzmaße ca. 97 x 71 cm.

Lot-No.: 4306
Limit: 500.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Der Kaufmann und seine Frau

Blick ins Kontor eines Kaufmanns, welcher mit seiner Frau ins Geld zählen und in die Buchführung vertieft ist, unter der Darstellung unleserliche Schriftbänder, lasierende Genremalerei, Öl über Bleistiftvorzeichnung auf älterer Holzplatte, unsigniert, in der Art von Marinus van Reymerswaele (1497–1567), Craquelure, partiell farbschwundrissig, Retuschen, etwas restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 51,5 x 42 cm.

Lot-No.: 4310
Limit: 600.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Adliger in Rüstung

Brustportrait eines Mannes in mittleren Jahren, mit Spitzenjabot über glänzender Rüstung, vor dunklem Grund, lasierende barocke Bildnismalerei mit wenigen pastosen Effekten, Öl auf Leinwand, unsigniert, rückseitig von der Doublierung ausgesparter originaler Leinwandausschnitt mit sichtbarem viergeteilten Wappen mit Herzstück (steigende Löwen weiß auf rotem Grund bzw. schwarz auf weißem Grund) mit seitlichem Rankwerk und mit Helm und Helmzier (Greif mit Schwert) bekrönt, hier auch datiert "1691", wachsdoubliert, restauriert und auf neuem ovalen Keilrahmen aufgezogen, im geschnitzten und vergoldeten Barockrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 75 x 58 cm.

Lot-No.: 4314
Limit: 980.00 €, Acceptance: 0.00 €

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"La Fornarina" nach Sebastiano del Piombo

Brustbildnis einer vornehm gekleideten Dame mit Pelzkragen, feine lasierende Kopie, nahezu in Originalgröße, nach dem 1512 entstandenen Gemälde "La Fornarina" von Sebastiano del Piombo (1485 Venedig bis 1547 Rom), Öl auf Leinwand und Holzplatte, 2. Hälfte 19. Jh., unsigniert, rückseitig undeutlich mit rotem Siegelwachs gesiegelt, Craquelure, partiell schwundrissig, etwas restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 68 x 53,5 cm.

Lot-No.: 4316
Limit: 400.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Herr in spanischer Amtstracht

Kopfbildnis eines Mannes im mittleren Alter mit üppigem Mühlsteinkragen vor dunklem Grund, gering pastose Malerei in barocker Tradition, Öl auf Leinwand, unsigniert, auf Karton mit Leinenrückseite aufkaschiert, alt repariert, etwas restaurierungsbedürftig, schön gerahmt, Falzmaße ca. 38 x 33 cm.

Lot-No.: 4317
Limit: 1200.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Barockes Blumenstillleben

üppiges Blumenarrangement aus Rosen, Nelken, Narzissen und anderen Blüten in goldener getriebener Vase auf einem Postament vor dunklem Grund, qualitätvolle italienische Stilllebenmalerei in der Art des Mario Nuzzi, wohl aus Rom oder Bologna, Öl auf Leinwand, 2. Hälfte 17. Jh., unsigniert, Craquelure, wachsdoubliert, restauriert, etwas restaurierungsbedürftig, Provenienz laut Vorbesitzerangabe: Schloss Ramholz bei Fulda, Pendant zur nachfolgenden Position, original im prächtigen, ca. 23 cm breiten, schwarz gefassten neapolitanischen Leistenrahmen mit goldgefassten Ornamentstäben (Altersspuren, holzwurmstichig), Falzmaße ca. 75 x 93 cm.

Lot-No.: 4318
Limit: 9500.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Barockes Blumenstillleben

üppiges Blumenarrangement aus Rosen, Tulpen, Nelken und anderen Blüten in goldener getriebener Vase auf einem Postament vor dunklem Grund, qualitätvolle italienische Stilllebenmalerei in der Art des Mario Nuzzi, wohl aus Rom oder Bologna, Öl auf Leinwand, 2. Hälfte 17. Jh., unsigniert, Craquelure, Farbplatzer, wachsdoubliert, restauriert, etwas restaurierungsbedürftig, Provenienz laut Vorbesitzerangabe: Schloss Ramholz bei Fulda, Pendant zur vorhergehenden Position, original im prächtigen, ca. 23 cm breiten, schwarz gefassten neapolitanischen Leistenrahmen mit goldgefassten Ornamentstäben (Altersspuren, holzwurmstichig) Falzmaße ca. 75 x 93 cm.

Lot-No.: 4319
Limit: 9500.00 €, Acceptance: 0.00 €

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"Utsikt från Värmdö" nach Carl XV.

schwedische Sommerlandschaft bei Värmdö/Provinz Stockholms län mit rastenden Wanderern am Ufer des Stockholmer Schärengartens, gering pastose Kopie nach dem 1865 entstandenen Originalgemälde "Utsikt från Värmdö [dt.: Aussicht von Värmdö]" des schwedischen Königs Karl XV. (eigentlich Karl Ludvig Eugen Bernadotte, 1826–1872), als König von Norwegen Karl IV., Öl auf Leinwand, links unten bezeichnet "Carl XV. pinx." und rechts undeutlich ligiert signiert "Cop. af HL R..." und datiert "1903", Craquelure, etwas reinigungsbedürftig, im Goldstuckrahmen (defekt) gerahmt, Falzmaße ca. 72 x 104,5 cm.

Lot-No.: 4321
Limit: 100.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Johann Brandeis, Herrenportrait

Brustbildnis eines elegant gekleideten würdevollen Herrn mittleren Alters, fein lasierende Bildnismalerei, hierzu schreibt Thieme-Becker: "... Er war hauptsächlich in Adelskreisen beschäftigt. Die Glatte Manier des Porzellanmalers hat er erst sehr spät abgelegt. Als sein bestes Werk gilt das lebensgroße Portrait des Grafen Thun-Hohenstein im Prager Rudolfinum (1871). ...", Öl auf Leinwand, rückseitig signiert und datiert "J. Brandeis 1869", restaurierte Fehlstellen in der Leinwand, schön gerahmt, Falzmaße ca. 60 x 50 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann [Jan] Adolf Brandeis, böhmischer Maler, Porzellanmaler, Aquarellist und Fotograf (1813 Týniště nad Orlicí [dt.: Tinischt] in Böhmen bis 1872 Prag), zunächst Tätigkeit als Porzellanmaler an der Porzellanmanufaktur in Morchenstern [tschech.: Smržovka] bei Jablonec nad Nisou, ab 1837 Studium an der Akademie Prag bei František Tkadlík, parallel als Aquarellist und Portraitmaler tätig, später Schüler der Privatschule von Joseph Bernhardt in München, unternahm Studienreisen durch Deutschland, Holland und Belgien, um 1843 als Daguerreotypist tätig, 1843–44 Mitglied im Münchner Kunstverein, 1853–54 in Paris, hier Schüler in Ölmalerei bei Thomas Couture, ab 1854 in Prag, hier als Portraitmaler und ab ca. 1860 als Portraitfotograf tätig, betrieb 1861–1864 mit Unterstützung seines Schwagers, des Fotografen August Liebelt und des Fürsten von Thurn-Taxis ein Fotoatelier, zeitweise Aufenthalt in Wien, Quelle: Thieme-Becker, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Naděžda Blažíčková-Horová "Kunst des 19. Jahrhunderts in Böhmen (1790–1910)", Info Pavel Scheufler und Müller-Singer.

Lot-No.: 4323
Limit: 500.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Honoré Delaroche, attr., Bukolische Landschaft

unter Bäumen auf üppig grüner Weide rastende Kühe in sonniger Sommerlandschaft, gering pastose Tiermalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten ligiert signiert "HDelaroche" und undeutlich datiert "1869?", Craquelure, hinterlegte Fehlstellen in der Leinwand, restauriert, etwas restaurierungsbedürftig, original im prächtigen, ca. 16 cm breiten neoklassizistischen Goldstuckrahmen gerahmt (geringe Altersspuren), Falzmaße ca. 92 x 130 cm. Künstlerinfo: eigentlich Honoré Gaspard Delaroche, frz. Landschafts-, Tier- und Genremaler (1804 Montmorency/Seine-et-Oise bis nach 1869), beschickte ab1836 den Pariser Salon und ist bis 1868 auf Ausstellungen vertreten, tätig in Paris, Quelle: Thieme-Becker, Bénézit und Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon".

Lot-No.: 4324
Limit: 1200.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Theodor Fischer attr., "Italienerin"

in einem Garten stehende, freundlich den Betrachter anlächelnde junge Frau mit Fächer, gekleidet mit hellblauem Kleid und über der Schulter gelegtem Spitzenschal, mit spitzem Pinsel ausgeführte Malerei in fein abgestufter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1880, rückseitig auf Keilrahmen Zuschreibung "... Theodor Fischer" und betitelt "Italienerin", dezentes Craquelure, etwas reinigungsbedürftig, im goldbronzierten Rahmen der Zeit, Falzmaße ca. 45,5 x 34,5 cm.

Lot-No.: 4326
Limit: 480.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Prof. Friedrich Friedländer, Die Pfeife am Abend

spärlich eingerichtetes Interieur mit älterer Frau, beim Anzünden der Pfeife ihres Mannes, intime Szenerie mit schöner Behandlung des Lichts, teils mit spitzem Pinsel ausgeführte Genremalerei, Öl auf Leinwand, um 1880, links unten signiert "Friedr. Friedländer", auf Keilrahmenrückseite kleines Wachssiegel, dezentes Craquelure, Keilrahmen sich leicht abzeichnend, in ca. 14 cm breiten profilierten, üppig gestuckten und vergoldeten Rahmen (mit Reparaturstellen und Verlusten), auf Rahmen Messingschild "Dr. Friedländer", Falzmaße ca. 40,5 x 33 cm. Künstlerinfo: deutsch-böhmischer Genremaler (1825 Kohljanowitz/Böhmen bis 1901 Wien), ab 1844 Studium an der Wiener Akademie, anschl. Schüler von Ferdinand Georg Waldmüller, 1850 Studienreise nach Italien, 1851-54 Aufenthalt in Düsseldorf und hier auch Mitglied des Künstlervereins Malkasten, ging 1854 nach Paris, ab 1854 Hinwendung zur Genremalerei, lebt seit 1856 in Wien, ab 1866 Mitglied der Akademie, 1869 einer der Hauptmitbegründer der Wiener Künstlergenossenschaft, 1889 Erhebung in den Adelsstand „Friedrich Friedländer Ritter von Malheim“, von seinen Kindern wandten sich Alfred, Camilla und Hedwig der Malerei zu, Quelle: Thieme-Becker, Boetticher, Wurzbach und Wikipedia.

Lot-No.: 4327
Limit: 1200.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Therese Fuchs, Norwegische Fjordlandschaft

Blick vom steinigen Ufer eines Fjords, über stille Wasserfläche mit Booten, zur steil aufragenden Felskulisse, pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert, ortsbezeichnet und datiert "Th. Fuchs Düsseldorf 1893", rückseitig auf dem Keilrahmen Fragmente des originalen Künstleretiketts und neuzeitlicher Aufkleber "Bilder-Geyer ... Plauen", Craquelure, minimal restauriert, im prächtigen, ca. 21 cm breiten, Goldstuckrahmen mit Messingrahmenschild "Th. Fuchs" gerahmt (minimal bestoßen), Falzmaße ca. 76 x 126 cm. Künstlerinfo: geborene Therese Conrads, dt. Landschafts- und Marinemalerin (1849 Düsseldorf bis 1910 ebenda), Ehefrau des Düsseldorfer Farbenfabrikanten Mathias Fuchs, ab ca. 1875 Hinwendung zur Malerei, unternahm Studienreisen nach Norwegen, tätig in Düsseldorf, Quelle: Busse, Müller-Singer, Info Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie, Info Museum Kunstpalast Düsseldorf, Adressbuch der Stadt Düsseldorf, "Das Magazin" (Monatsschrift für Literatur und Kultur: Kunst und Theater, vom Oktober 1909) und Wikipedia.

Lot-No.: 4328
Limit: 600.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Charles Louis Lesaint, attr., Im Kreuzgang

Mönch bei der Andacht im dämmrigen Kreuzgang eines Klosters, lasierende Malerei mit wenigen pastosen Partien in dunkeltoniger Farbigkeit, Öl auf Leinwand, 1. Hälfte 19. Jh., unsigniert, restauriert und auf Sperrholzplatte aufgezogen, hier rückseitig teils unleserlich bezeichnet "Lesaint ...", im Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 32,5 x 24 cm. Künstlerinfo: auch Le Saint, frz. Architektur-, Interieur-, Landschafts- und Genremaler sowie Aquarellist (1795 Paris bis nach 1843), Schüler von Charles Marie Bouton (1781-1853), beschickte 1819-43 den Pariser Salon, tätig in Paris, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon" und Bénézit.

Lot-No.: 4336
Limit: 350.00 €, Acceptance: 0.00 €

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A. Piette, Das Jagdglück

Junge, stolz einen erlegten Hasen vor seiner Mutter und seiner Großmutter in die Höhe haltend, erzählerische Genreszene in freundlicher Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "A. Piette 1879", Craquelure, geschlossener Einriss, Retusche, im Randbereich kleine Löchlein, ungerahmt, Maße ca. 53,5 x 65 cm.

Lot-No.: 4340
Limit: 180.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Niels Grønbek Rademacher, attr., Villenansicht

sommerlicher Blick aus der Vogelschau auf herrschaftliches Anwesen, inmitten eines Parks in gebirgiger Landschaft, gering pastose Malerei, Öl auf Karton, 2. Hälfte 19. Jh., rückseitig, teils unleserlich alt bezeichnet "Schönbrunn ... Grönbeck-Rademacher", partiell verputzt, restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 28 x 37,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Niels Rademacher, fügte den Geburtsnamen Grønbek seiner Mtter zu seinem Familiennamen und nannte sich Grønbek-Rademacher, auch Niels Grönbek-Rademacher, dänischer Genre- und Landschaftsmaler, Lithograph und Silhouettenschneider (1812 Nyborg bis 1885 Gut Penth/Estland), studierte ab 1832 an der Akademie Kopenhagen bei Caspar Peter Kongslev, ab 1836 Meisterschüler, nach 1845 bewirtschaftete er für den russischen Gesandten in Kopenhagen, Baron Nikolai Pawlowitsch von Nikolaj (1818-1869) ein Gut in Finnland in der Nähe von Wyborg, 1847 Rückkehr nach Dänemark und Kauf des Gutes "Langesgård" auf Jütland, hier als Bauer tätig, parallel künstlerisch schaffend, unternahm Studienreisen nach Norwegen, Finnland und Prag, beschickte 1837-1881 die Kunstausstellungen auf Charlottenborg, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Weilbach und dänische Wikipedia.

Lot-No.: 4341
Limit: 60.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Paul Péraire, attr., An der Küste

felsige Küstenpartie mit weitem Fernblick übers stille Meer, gering pastose Marinemalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten monogrammiert und datiert "P. E. P. [18]80", etwas restauriert, rückseitig altes Rahmungsetiket "... Aarhus", mit Messingrahmenschild gerahmt, hier ungeprüfte Zuschreibung "P. E. Peraire", Falzmaße ca. 45,5 x 67 cm. Künstlerinfo: eigentlich Paul Emmanuel Péraire, auch Peraire, frz. Börsenmakler und Maler portugiesisch-jüdischer Herkunft (1829 Bordeaux bis 1893 Paris), entsprechend der Familientradition zunächst tätig als Börsenmakler, wegen Unregelmäßigkeiten 1859 Verurteilung im "Fall der Coulissiers", anschließend Hinwendung zur Malerei und Schüler von Louis Gabriel Eugène Isabey und Évariste Vital Luminais, beeinflusst von der Schule von Barbizon, 1880–1890 in den Niederlanden tätig, hier Mitglied der Sozietät "Arti et Amicitiae [dt.: der Kunst und der Freundschaft]", beschickte 1866–92 den Salon des artistes français, tätig in Paris, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher, Bénézit, Schurr, Müller-Singer und französische Wikipedia.

Lot-No.: 4344
Limit: 550.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Robert Schietzold, Hirsch im Gebirge

sonnige herbstliche Hochgebirgslandschaft, mit röhrendem Hirsch am Hang, dünn lasierende, teils pastose Malerei in fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1900, rechts unten signiert "R. Schietzold p.", alt doubliert, reinigungsbedürftig, im Goldstuckrahmen (bestoßen) mit Messingrahmenschild "R. Schietzold" gerahmt, Falzmaße ca. 32 x 41 cm. Künstlerinfo: eigentlich Robert August Rudolf Schietzold, auch irrtümlich Rudolph Schützhold, dt. Landschaftsmaler (1842 Dresden bis 1908 München), studierte ab 1858 an der Akademie Dresden, 1863-69 Schüler von Ludwig Richter, unternahm Wanderungen mit Richter und seinem Schülerkreis nach Böhmen und in die Fränkische Schweiz, ab 1870 in München ansässig, hier beeinflusst von Eduard Schleich und Adolf Heinrich Lier, unternahm längere Studienreise nach Italien (Neapel und ca. 1884-85 auf Capri), beschickte Kunstausstellungen in Dresden, Berlin, Danzig und den Münchner Glaspalast, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Schülerlisten der Dresdener Akademie, Boetticher, Bénézit, Müller-Singer, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Schweers, Busse und Friedrich "Ludwig Richter und sein Schülerkreis".

Lot-No.: 4346
Limit: 180.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Theodor Schmidt, Mädchen beim Kartoffelschälen

Blick ins Stubeninterieur mit sitzender junger Frau in ländlicher Tracht, hierzu bemerkt Bruckmann: "... Theodor Schmidt war vor allem Genremaler. Seine stets liebenswerten Motive entnahm er dem bäuerlichen Leben und verwirklichte sie ganz in der Tradition der Münchner Malerschule, das heißt in technisch einwandfreiem Bildaufbau mit warmen, tonigen Farben und plastisch weicher Modellierung. Die Farbe wird in vielfach variierten Pinselstrich fein aufgetragen und damit eine ausgezeichnete malerische Wirkung erzielt. Darüber hinaus machte sich der Künstler einen Namen als Illustrator, dessen volkstümliche Arbeiten in zahlreichen Familienzeitschriften publiziert wurden. ...", fein mit spitzem Pinsel erfasste Genremalerei, Öl auf Holzplatte, rechts unten signiert, ortsbezeichnet und datiert "Theodor Schmidt, München [18]95", etwas restauriert, im goldbronzierten Stuckrahmen (bestoßen) gerahmt, Falzmaße ca. 19 x 13,5 cm. Künstlerinfo: dt. Genremaler, Illustrator und Porzellanmaler (1855 Stuttgart bis 1937 München?), zunächst 1871–75 Schüler der Akademie Stuttgart bei Carl von Häberlin, 1975 Aufenthalt in Venedig und in der Schweiz, studierte ab 1876 an der Akademie München bei Wilhelm von Lindenschmit dem Jüngeren, anschließend freischaffend in München, um 1894 in München wohl als Porzellanmaler tätig, Mitglied des Osternberger Künstlervereins um Hugo von Preen, Mitglied in der Münchner Künstlergenossenschaft und im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, beschickte diverse Ausstellungen wie den Münchner Glaspalast, Ausstellungen in Dresden, Stuttgart, Wien, Berlin und Nürnberg, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Matrikel der Akademie München, Müller-Singer, Boetticher, Nagel "Schwäbisches Künstlerlexikon", Neuwirth "Porzellanmaler-Lexikon", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Glaspalastkataloge und Internet.

Lot-No.: 4347
Limit: 650.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Georg Schneider, attr., Rast am Wegesrand

am Fuße einer von Bäumen überragten Mauer rastender Wanderer in weiter sonniger Sommerlandschaft, hierzu schreibt Nagler (1845) "... Er malte meistens Rhein- und Maingegenden ... Indessen herrscht darin [in seinen Gemälden] viel Wahrheit und Harmonie, und besonders schön sind die Fernen und die heiteren Lüfte. ...", gering pastose hochovale Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, 19. Jh., unsigniert, rückseitig ungeprüfte Zuschreibung von 2000 "... Georg Schneider (1759–1843) Arkadische Landschaft ...", stärkere Craquelure, farbschwundrissig, neuzeitlich lose auf Sperrholzplatte montiert und retuschiert, restaurierungsbedürftig, hinter ovalem Passepartoutausschnitt gerahmt, Falzmaße ca. 75 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1759 Mainz bis 1843 Aschaffenburg), Schüler seines Bruders, des Malers Johann Caspar Schneider (1753–1839), weitestgehend Autodidakt, zunächst in Mainz tätig, 1801 Übersiedlung nach Aschaffenburg, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Brauksiepe-Neugebauer "250 Maler in Rheinland-Pfalz" und Nagler.

Lot-No.: 4348
Limit: 100.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Wilhelm Schreuer, attr., Abendliche Szene

Frau mit Haube hat ihrem greisen Mann ein Glas Wasser gereicht und im Hintergrund beobachtet eine jüngere Person das Geschehen, an die niederländische Malerei erinnernde Szene mit lasierendem Farbauftrag, Öl auf Papier und auf Sperrholz kaschiert, um 1900, links unten teils unleserlich signiert "24.12. ...", unsigniert, beigegeben Zeitungsartikel zum Künstler, gerahmt (Rahmen mit Verlusten), Falzmaße ca. 69,5 x 66 cm. Künstlerinfo: dt. Tier- und Genremaler sowie Radierer (1866 Wesel bis 1933 Düsseldorf), ab 1872 in Köln ansässig, studierte ab 1884 an der Akademie Düsseldorf bei Heinrich Lauenstein, Adolf Schill und Hugo Crola, 1886–94 Meisterschüler von Peter Jannsen, 1896–1930/31 Mitglied des Düsseldorfer Künstlervereins “Malkasten” sowie Mitglied der Freien Vereinigung Düsseldorfer Künstler, gefördert von Eduard Schulte, im 1. Weltkrieg als Kriegsmaler in Frankreich und Belgien, erhielt zahlreiche Ehrungen, unter anderem 1904 Goldmedaille auf der Weltausstellung St. Louis, zum außerordentlichen Mitglied der Düsseldorfer Akademie ernannt, Werke befinden sich unter anderem im Wallraf-Richartz-Museum, in der Nationalgalerie Berlin und im Kunstmuseum Düsseldorf, tätig in Düsseldorf, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Bénézit, Müller-Singer, Schülerlisten der Düsseldorfer Akademie und Wikipedia.

Lot-No.: 4349
Limit: 150.00 €, Acceptance: 0.00 €

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