Grafik - Fotografien

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Prof. Gerhard Marcks, ”Löwe und Zebras”

Holzschnitt auf Japanpapier, in Blei signiert, Nr. 47 von 50 Stck., am linken unteren Rand bezeichnet ”Löwe. u. Zebras 1956”, außerhalb des Bildausschnittes kleine Einrisse und minimal fleckig, ungerahmt, Blattmaß 33 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Bildhauer und Grafiker (1889 Berlin bis 1981 Burgbrohl), ab 1908 Werkstattgemeinschaft mit Richard Scheibe, Förderung durch August Gaul und Georg Kolbe, Tätigkeit als Entwerfer für die Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst, 1917 Zusammenarbeit mit der Steingutfabrik Velten-Vordamm, ab 1918 Lehrtätigkeit an der Staatlichen Kunstgewerbeschule Berlin, 1919 Berufung an das Bauhaus in Weimar, ab 1920 Leiter der Bauhaustöpferei in Dornburg, hier Zusammenarbeit mit Otto Lindig und Max Krehan, durch Lyonell Feininger Anregung sich mit dem Holzschnitt zu beschäftigen, 1925 Berufung an die Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle, 1928 Villa - Romana - Preis, 1933 Entlassung aus dem Lehramt, 1937 Beschlagnahmung von 86 seiner Werke durch die Nationalsozialisten und Diffamierung als „Entarteter Künstler” und mit Ausstellungsverbot belegt, 1945 Berufung an die Landeskunstschule Hamburg, ab 1950 freischaffend in Köln tätig, ab 1955 Mitglied der Akademie der Künste, 1974 Umzug in die Eifel, Quellen: Thieme-Becker, Vollmer, Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3975
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 220,00 €

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Georg Mayer-Pröger, attr., fränkische Dorfkirche

Blick entlang einer Dorfstraße, auf imposanten Kirchturm, Farblinolschnitt von 3 Platten, auf die Darstellung geschnitten, auf Karton aufgeheftet und im Passepartout montiert, hier links unten bezeichnet ”Linolschnitt Handdruck” und rechts signiert sowie datiert ”Georg Mayer (19)32”, geringe Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Plattenmaß ca. 22 x 14 cm. Künstlerinfo: eigentlich Georg Mayer, nannte sich als Künstler zur Unterscheidung ”Mayer-Pröger”, unter Zusatz des Geburtsnamens seiner Mutter, dt. Landschafts- und Blumenmaler, Graphiker, Gebrauchsgraphiker, Illustrator, Freskant und Werkkünstler (1896 Nürnberg bis 1967 Nürnberg), studierte 1912–19, mit Unterbrechung durch den 1. WK, sieben Semester an der Kunstgewerbeschule Nürnberg bei Hermann Gradl und Rudolf Schiestl, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, im Bund Deutscher Gebrauchsgraphiker, der Nürnberger Künstlerklause, im Bund fränkischer Künstler und im Berufsverband Bildender Künstler, beschickte 1941–43 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, tätig in Nürnberg, Quelle: Manfred H. Grieb ”Nürnberger Künstlerlexikon, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 3976
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 35,00 €

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Maria Mendelssohn, Schepp-Allee in Darmstadt

verkrüppelte Kiefer vor Begrenzungsmauer, Radierung, datiert und monogrammiert ”M M 1911”, unter der Darstellung mit Bleistift bezeichnet ”Aus der Schepp Allee zu Darmstadt, M. Mendelssohn”, am Plattenrand ”Heinz Wetteroth München gds.”, geringe Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaß ca. 26,5 x 20,5 cm.

Katalog-Nr.: 3977
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 30,00 €

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Dr. h.c. Joan Miró, ”Grande Composition”

farbenfrohe, informelle, surrealistische Komposition, Farblitho, 1974, rechts unten in der Darstellung signiert ”Miró”, lichtrandig, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 45 x 67,5 cm, Abbildung ca. 33 x 59 cm. Künstlerinfo: eigentlich Joan Miró iFerrà, bedeutender spanischer Maler, Graphiker, Entwerfer und Plastiker (1893 Barcelona bis 1983 Palma de Mallorca), zunächst kaufmännische Ausbildung und Arbeit als Buchhalter, parallel Kunstunterricht, zeitweise in Mont-roig del Camp, studierte ab 1912 an der Akademie Barcelona, ab 1919 in Paris, hier Begegnung mit Picasso, 1920 an der Pariser Académie de la Grande Chaumière, 1926 zusammen mit Max Ernst Bühnenbild für „Romeo und Julia“, ab 1928 in Holland, erste Begegnung und lebenslange Freundschaft zu Alexander Calder, 1933 Zusammentreffen mit Wassily Kandinsky, ab 1939 in den USA, beschickte unter anderem mehrere Ausstellungen der documenta in Kassel, ab 1956 auf Mallorca tätig, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem die Ehrendoktorwürde der Harvard Universität, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3978
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Kurt Mühlenhaupt, Leichtes Mädchen

rosa gekleidetes Freudenmädchen in aufreizender Pose, kolorierte Radierung, um 2000, links unten in Blei nummeriert 72/101 und rechts handsigniert ”Curt Mühlenhaupt”, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Plattenmaß ca. 24 x 19,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Grafiker, Bildhauer und Schriftsteller (1921 Klein Ziescht bis 2006 Bergsdorf), ab 1943 kurzzeitig Kunststudium in Berlin, 1945 erneuter Kriegseinsatz, 1946–48 Studium an der Hochschule für Bildende Künste bei Maximilian Debus, 1948 Studienabbruch und autodidaktische Weiterbildung als Künstler, 1956 Übersiedlung nach Marienfelde und 1958 nach Kreuzberg in West-Berlin, unternimmt Studienreisen nach Paris, Südfrankreich, Spanien, Italien, Portugal, New York und Moskau, ab 1970 ausschließlich als Künstler freischaffend, gründete 1972 mit Günter Grass, Wolf-Dieter Schnurre, Wolfgang Schnell die Gruppe „Malerpoeten”, zeitweise tätig in Berlin-Kladow, Sommeraufenthalte im Tal Montes de Cima in der Algarve, 1992–99 Ausbau des Gutshofes in Bergsdorf bei Zehdenick zum Wohnhaus mit Atelier und Galerie, Quelle: Eisold ”Künstler in der DDR”, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3979
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 65,00 €

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Hans-Heinrich Müller-Werther, ”Burg in Nürnberg”

märchenhafte Darstellung, mit Ritter auf Holzbrücke im Burggarten in den Burgbasteien und Blick zum Palas und den Heidenturm auf hohem Fels, in der Gestalt nach der Purifizierung durch Rudolf Esterer in den 1930er Jahren, Radierung in Sepia, um 1940, links unter der Platte in Blei betitelt ”Die Burg i. Nürnberg” und rechts ligiert handsigniert sowie bezeichnet ”Orig. Rad. – H. Müller-Werther”, rechts unten, weitestgehend außerhalb der Darstellung, wasserrandig, hinter Glas gerahmt, Plattenmaß ca. 30 x 35,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Illustrator und Radierer (1911 Nürnberg bis 2008), studierte ab 1933 an der Akademie München bei Adolf Schinnerer und Angelo Jank, zunächst in München und nach dem 2. Weltkrieg in Ebersberg bei München ansässig, fünf Jahre als Kunsterzieher am Gymnasium Grafing tätig, danach als Maler, Graphiker und Kirchenmaler freischaffend in Ebersberg, 2003 Umzug nach Norddeutschland, Quelle: Vollmer, Matrikel der Münchner Akademie, Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon” und Internet.

Katalog-Nr.: 3980
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Willi Münch-Khe, Grafikmappe von 1916

enthält 20 Radierungen mit der Darstellung von Landschaften, Portraits und teils skurillen Mischwesen, auf Innenseite des Deckels Titelangabe der einzelnen Blätter, jedes Blatt unter Passepartout mit geprägter Nummer (Passepartout für Nr. 19 fehlt), einige Blätter lose liegend, Deckblatt mit typografischem Vorwort, erschienen 1916 im Eigenverlag des Künstlers, jedes Blatt in Blei betitelt und handsigniert ”Willi Münch-Khe”, Radierungen in gutem Zustand, Passepartouts mit leichten Erhaltungsmängeln, Flügelmappe mit leichten Altersspuren, Maße Passepartouts je ca. 56 x 43,5 cm, beigegeben drei Radierungen ”Erinnerung an die Silberhochzeit Albert u. Johanna Bolte”, Radierung je unter der Darstellung in Blei signiert ”Willi Münch-Khe”. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Porzellangestalter, Bildhauer und Plastiker (1885 Karlsruhe bis 1960 Karlsruhe), Schüler von Schmid-Reutte und Hans Thoma in Karlsruhe, bis 1911 tätig für die Staatliche Majolika-Manufaktur Karlsruhe, ab 1911 als Entwerfer Nachfolger von Hans Meid an der Porzellanmanufakturen Meißen, ab 1914 als Graphiker in Leipzig, 1919 Übersiedlung nach Wangen am Bodensee, ab 1925 Hinwendung zur Plastik und als freier Modelleur tätig für die Porzellanmanufakturen Meißen und Philipp Rosenthal in Selb sowie die Staatl. Majolika-Manufaktur Karlsruhe, ab 1954 wieder in Meißen ansässig, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Goldstein und Internet.

Katalog-Nr.: 3981
Limit: 480,00 €, Zuschlag: 2000,00 €

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Pablo Picasso, ”Der Reigen der Jugend”

rückseitig auf Etikett frz. und dt. betitelt ”La ronde de la jeunesse (Der Reigen der Jugend)”, Farboffsetdruck, rechts unten im Druck signiert und datiert ”Picasso 25.7.(19)61”, rückseitig Kunsthandlungsetikett und Info zum Blatt, gering wellig, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 50 x 40 cm. Künstlerinfo: spanischer Maler, Graphiker und Bildhauer (1881 Malaga bis 1973 Mougins), studierte 1895 an der Kunsthochschule Barcelona, 1897 kurzzeitig an der Akademie San Fernando in Madrid, 1900 erster Parisaufenthalt, 1903 Übersiedlung nach Paris, tätig auch in Vallauris, Antibes, Aix-en-Provence und Mougins, Quelle: unter anderem Thieme-Becker, Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3982
Limit: 40,00 €, Zuschlag: 90,00 €

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Emil Pottner, zwei Radierungen Enten im Teich

Radierungen auf Bütten rechts unten in Blei signiert, ungerahmt, Blattmaße je 33 x 42 cm.Künstlerinfo: dt.-jüdischer Maler, Graphiker, Bildhauer, Kunstgewerbler und Kleinplastiker (1872 Salzburg bis 1942 Vernichtungslager Treblinka), Kindheit in Braunschweig, stud. ab 1891 an der Akad. München bei Johann Caspar Herterich und Paul Höcker, tat sich vor allem durch seine Vogeldarstellungen hervor, arbeitete zeitweise als Kleinplastiker für Porzellanmanufakturen in Berlin und Karlsruhe, 1910 Auszeichnung mit dem ”Grand Prix” zur Weltausstellung in Brüssel, zeitweise tätig für die ”Pan-Presse”, Mitgl. der Berliner Sezession, im Deutschen Werkbund und im Deutschen Künstlerbund Weimar, Arbeitsaufenthalte in der Havelländischen Malerkolonie in Ferch am Schwielowsee, tätig in Werder an der Havel und später in Berlin, Quelle: Th.B., Dressler, Matrikel der Münchner Akad. und Internet.

Katalog-Nr.: 3983
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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Heinrich Richter-Berlin, ”Sehnsucht”

colorierter Holzschnitt auf Japan-Strohseide, in Blei signiert, datiert 1972 und bezeichnet Probedruck, ungerahmt, leicht geknickt, 60 x 48 cm. Künstlerinfo: eigentlich Heinrich C. Richter, duetscher Maler des Expressionismus und Mitbegründer der Neuen Berliner Secession sowie Filmarchitekt (1884 Berlin - 1981 ebenda), studierte an der Hochschule der Künste in Berlin, wurde jedoch vom weiteren Studium ausgeschlossen, da er ohne Erlaubnis in der Berliner Secession ausgestellt hatte, war Mitbegründer von der Spaltgruppe Neue Berliner Secession, die bis 1914 bestand, gründete mit den Mitbegründern der Secession wie Max Pechstein, Georg Tappert, César Klein sowie Moritz Melzer die neue Künstlervereinigung Novembergruppe, entwarf Holzschnitte für die expressionistische Zeitschrift ”Der Sturm”, war an ”Die Aktion” von Franz Pfremfert beteiligt, war Gründungsmitglied des Arbeitsrates für Kunst dessen erster Vorsitzender Walter Gropius war, war ein bekannter Architekt für Filmbauten, sein Werk wurde 1933 als ”entartete Kunst” diffamiert und 1937 in der gleichnamigen Ausstellung in MÜnchen gezeigt, nach Kriegsende wendete er sich Theaterdekorationen zu und malte bis ins hohe Alter. Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3984
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Fred Sandback, Blauer Winkel

minimalistische Litho, rechts unten in Blei handsigniert und datiert ”Sandback (19)75”, rückseitig Info zum Künstler, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 39 x 49 cm. Künstlerinfo: us-amerikanischer „Bildhauer“, Maler, Graphiker und Installationskünstler (1943 Bronxville bis 2003 New York), bedeutender Vertreter des amerikanischen Minimalismus, 1957–61 Schüler der Williston Academy Easthampton/Massachusetts, mit Aufenthalt 1961–62, im Rahmen des Schüleraustauschs, am Theodor-Heuss-Gymnasium in Heilbronn, studierte 1962–66 Philosophie und Kunst und 1966–69 Bildhauerei an der Yale Universität New Haven/Connecticut, tätig in New York, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3985
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 220,00 €

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Fred Sandback, waagerechte Linien

minimalistische Radierung, rechts unten unter der Platte in Blei handsigniert und datiert ”Sandback (19)75”, rückseitig Info zum Künstler, hinter Glas gerahmt, Plattenmaße ca. 29,3 x 39,5 cm. Künstlerinfo: us-amerikanischer „Bildhauer“, Maler, Graphiker und Installationskünstler (1943 Bronxville bis 2003 New York), bedeutender Vertreter des amerikanischen Minimalismus, 1957–61 Schüler der Williston Academy Easthampton/Massachusetts, mit Aufenthalt 1961–62, im Rahmen des Schüleraustauschs, am Theodor-Heuss-Gymnasium in Heilbronn, studierte 1962–66 Philosophie und Kunst und 1966–69 Bildhauerei an der Yale Universität New Haven/Connecticut, tätig in New York, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3986
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 700,00 €

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Prof. Engelbert Schoner, ”Junger Esel”

liegendes Eselfohlen, Farbholzschnitt von drei Platten, links unten in der Darstellung monogrammiert ”E SCHO”, links unter der Darstellung in Blei betitelt und bezeichnet ”Junger Esel – Handdruck” und rechts handsigniert sowie datiert ”E. Schoner (19)53”, Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Druckmaße ca. 39 x 41 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Illustrator und Briefmarkenentwerfer (1906 Neuhaus am Rennweg bis 1977 Weimar), 1921–23 Schüler der Zeichen- und Modellierschule in Lichte-Wallendorf, 1923–24 Maler in einer Keramikfabrik in Saalfeld und 1924–26 Musterzeichner in einer Fahnenfabrik in Coburg, 1927–28 tätig als Glasbläser, studierte ab 1928 an der Kunsthochschule Weimar, 1929 Wanderung nach Venedig, 1930–36 als Meisterschüler bei Alexander Olbricht, Walther Klemm und Alfred Hierl, 1936–46 freischaffend, ab 1941 freiberuflicher Dozent an der Meisterschule für Handwerk und angewandte Kunst Weimar, nach 1945 Gestalter aller nach dem 2. Weltkrieg verausgabten Briefmarken für Thüringen der Oberpostdirektion Erfurt, tätig als Professor an der Kunsthochschule Weimar, Mitglied der Reichskammer der Bildenden Künste und des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, Ehrungen 1971 mit dem Vaterländischen Verdienstorden und 1976 mit dem Nationalpreis der DDR, tätig in Weimar, Quelle: Vollmer, Eisold ”Künstler in der DDR” und Internet.

Katalog-Nr.: 3987
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 65,00 €

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Sechs Grafiken

eine Radierung von Kai Hackemann Düsseldorf ”Maar”, zwei Holzschnitte von Wilhelm Laage (1868-1930 Ulm), ”Pflug” und ”Tanzendes Mädchen mit Bierkrug,” zwei unleserlich signierte Radierungen 1973 und 1975 sowie ”Modification I” von Christian Fossier Paris, alle unter Glas gerahmt, Maß max. 28 x 35 cm.

Katalog-Nr.: 3988
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Prof. Renée Sintenis, Kniendes Reh

typische Arbeit der Künstlerin, welche sich in ihrem Schaffen vor allem der Darstellung junger Tiere widmete, Radierung, um 1915, rechts unter der Platte in Blei handsigniert ”Sintenis”, geringe Altersspuren, Pendant zur nachfolgenden Position, original hinter Glas und Passepartout gerahmt, Plattenmaße ca. 19,5 x 16 cm. Künstlerinfo: eigentlich Renate Alice Sintenis, verheiratete Weiss, dt. Plastikerin, Bildhauerin, Zeichnerin, Illustratorin und Graphikerin (1888 Glatz/Schlesien bis 1965 Berlin), Jugend in Neuruppin und Stuttgart, zunächst Ausbildung zur Sekretärin und ersten Zeichenunterricht an der Kunstschule Stuttgart, 1908 Übersiedlung nach Berlin, studierte mit kurzer Unterbrechung 1908–11 an der Unterrichtsanstalt am Kunstgewerbemuseum Berlin (Kunstgewerbeschule) bei Wilhelm Haverkamp und Leo von König, ab 1915 Mitglied der Berliner Sezession und Teilnahme an deren Ausstellungen, befreundet mit Rainer Maria Rilke und Joachim Ringelnatz, ab 1920 gefördert von Alfred Flechtheim und vertreten unter anderem auf Ausstellungen in Paris und New York, ab 1929 Mitglied und 1931 Berufung zur Dozentin der Preußischen Akademie der Künste Berlin, 1934 Ausschluss aus der Berliner Akademie als „entartet“ und mit Arbeitsverbot belegt, 1947–56 Dozentin und ab 1955 Professorin an der Hochschule der bildenden Künste (HBK) Berlin-Charlottenburg, Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, 1955 Aufnahme an der Akademie der Künste Westberlin, erhielt zahlreiche Ehrungen wie den Kunstpreis der Stadt Berlin, den Orden Pour le Mérite und das große Bundesverdienstkreuz, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon”, ”Käthe, Paula und der ganze Rest”, Müller-Singer, Dressler, Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3989
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 160,00 €

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Prof. Renée Sintenis, Skye Terrier

typische Arbeit der Künstlerin, welche sich in ihrem Schaffen vor allem der Darstellung junger Tiere widmete, Radierung, um 1915, rechts unter der Platte stark verblichen in Blei handsigniert ”Sintenis”, Altersspuren, Pendant zur vorhergehenden Position, original hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 21,5 x 18 cm. Künstlerinfo: eigentlich Renate Alice Sintenis, verheiratete Weiss, dt. Plastikerin, Bildhauerin, Zeichnerin, Illustratorin und Graphikerin (1888 Glatz/Schlesien bis 1965 Berlin), Jugend in Neuruppin und Stuttgart, zunächst Ausbildung zur Sekretärin und ersten Zeichenunterricht an der Kunstschule Stuttgart, 1908 Übersiedlung nach Berlin, studierte mit kurzer Unterbrechung 1908–11 an der Unterrichtsanstalt am Kunstgewerbemuseum Berlin (Kunstgewerbeschule) bei Wilhelm Haverkamp und Leo von König, ab 1915 Mitglied der Berliner Sezession und Teilnahme an deren Ausstellungen, befreundet mit Rainer Maria Rilke und Joachim Ringelnatz, ab 1920 gefördert von Alfred Flechtheim und vertreten unter anderem auf Ausstellungen in Paris und New York, ab 1929 Mitglied und 1931 Berufung zur Dozentin der Preußischen Akademie der Künste Berlin, 1934 Ausschluss aus der Berliner Akademie als „entartet“ und mit Arbeitsverbot belegt, 1947–56 Dozentin und ab 1955 Professorin an der Hochschule der bildenden Künste (HBK) Berlin-Charlottenburg, Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, 1955 Aufnahme an der Akademie der Künste Westberlin, erhielt zahlreiche Ehrungen wie den Kunstpreis der Stadt Berlin, den Orden Pour le Mérite und das große Bundesverdienstkreuz, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon”, ”Käthe, Paula und der ganze Rest”, Müller-Singer, Dressler, Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3990
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 130,00 €

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Prof. Willi Sitte, Damenakt

auf dem Rücken liegendes üppiges Mädchen, in die Betrachtung seines Spiegelbilds vertieft, Blatt aus der Serie zu Ovid ”Ars Amatoria [Liebeskunst]”, Litho in Rötel, um 1970, unsigniert, rückseitig diverse Annotationen, unter anderem ”Willi Sitte”, geringe Altersspuren, ungerahmt, Blattmaße ca. 65,5 x 45,5 cm. Künstlerinfo: sudetendt. Maler und Graphiker (1921 Kratzau bis 2013 Halle/Saale), studierte ab 1936 an der Kunstschule des Nordböhmischen Kunstgewerbemuseums Reichenberg in Böhmen (Liberec), 1940–41 an der Hermann-Göring-Meisterschule für Malerei in Kronenburg/Eifel bei Werner Peiner, nach Kritik an der Schule Einberufung zur Wehrmacht an die Ostfront, später nach Italien, hier Desertion und Anschluss an Partisanen, 1945–46 künstlerisch in Mailand, Vicenza und Venedig tätig, 1947 Übersiedlung nach Halle, ab 1951 Lehrauftrag an der Kunstschule Burg Giebichenstein (später “Burg Giebichenstein – Hochschule für Kunst und Design Halle”), 1959 hier zum Professor ernannt, ab 1964 zunehmend politische Ämter, 1969 zum Mitglied der Deutschen Akademie der Künste gewählt, 1974–88 Präsident des Verbandes Bildender Künstler der DDR und ab 1976 Abgeordneter der Volkskammer, seit 1985 Mitglied des Weltfriedensrates, ab 2001 Mitglied der European Academy of Humanities Paris, unternahm Studienreisen durch Italien, Frankreich und Belgien, bedeutender Künstler der DDR und Vertreter des “Sozialistischen Realismus”, tätig in Halle, Quelle: Vollmer, Eisold ”Künstler in der DDR” und Internet.

Katalog-Nr.: 3991
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 65,00 €

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Emil Thoma, ”Zugspitze”

winterlicher Blick, aus Richtung Garmisch, auf das Wettersteinmassiv mit der Zugspitze, im Alpenglühen, stimmungsvoller Farbholzschnitt von 5 Platten, rechts unten in der Platte monogrammiert ”ETh”, links unter der Darstellung in Blei betitelt und bezeichnet ”Zugspitze – orig. Holzschnitt-Handdruck” und rechts handsigniert ”Emil Thoma”, geringe Altersspuren, effektvoll hinter Acryl und Passepartout gerahmt, Plattenmaß ca. 26 x 36,5 cm. Künstlerinfo: Schweizer Maler und Graphiker (1869 Zürich-Enge bis 1948 Riedering), Kindheit in München, Schüler der Kunstgewerbeschule München, studierte ab 1890 an der Akademie München bei Karl Raupp und Wilhelm von Diez, ab 1921 Mitglied der Künstlergruppe ”Die Welle” in Prien, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands und in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, beschickte die Ausstellungen im Glaspalast München, 1939 den Kunstverein München und 1938 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, zeitweise tätig in München, später in Konstanz am Bodensee, bei Erding und letztendlich in Riedering im Chiemgau, Quelle: Thieme-Becker, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann ”Münchner Maler des 19./20. Jahrhunderts”, Glaspalastkataloge, Müller-Singer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3992
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 180,00 €

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Dieter Tucholke, ”1. Mai”

Fotolithographie in Blei signiert und datiert (19)73, bezeichnet ”1.Mai Fotolitho 76/120, ungerahmt, Blattmaß 24 x 47 cm.Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Collage- und Assemblagekünstler sowie Graphiker (1934 Berlin bis 2001 Berlin), studierte 1952-57 an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Werner Klemke und Arno Mohr, beeinflusst von Raoul Hausmann, Kurt Schwitters und Robert Indiana, ab 1957 freischaffend in Berlin, Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, unternahm Studienreisen durch Osteuropa, unterhielt Künstlerfreundschaft zu Ingo Kirchner, Robert Rehefeld, Hanfried Schulz und Erika Stürmer-Alex, tätig in Berlin, Quelle: Eisold ”Künstler in der DDR” und Internet.

Katalog-Nr.: 3993
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Dieter Tucholke, Collagendruck

Radierung auf Bütten in Blei signiert und datiert (19)91, Nummer 9 von 50 Stck., ungerahmt, Blattmaß 39,5 x 31 cm.Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Collage- und Assemblagekünstler sowie Graphiker (1934 Berlin bis 2001 Berlin), studierte 1952-57 an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Werner Klemke und Arno Mohr, beeinflusst von Raoul Hausmann, Kurt Schwitters und Robert Indiana, ab 1957 freischaffend in Berlin, Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, unternahm Studienreisen durch Osteuropa, unterhielt Künstlerfreundschaft zu Ingo Kirchner, Robert Rehefeld, Hanfried Schulz und Erika Stürmer-Alex, tätig in Berlin, Quelle: Eisold ”Künstler in der DDR” und Internet

Katalog-Nr.: 3994
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Dieter Tucholke, ”Die Vergewaltigung”

Radierung und Prägetechnik auf Bütten in Blei signiert, datiert (19)91 und bezeichnet 3/1A, ungerahmt, Blattmaß 39 x 32 cm. Beigegeben Katalog Berliner Stiftung Kulturfonds 1995 mit Abbildungen seiner Werke.Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Collage- und Assemblagekünstler sowie Graphiker (1934 Berlin bis 2001 Berlin), studierte 1952-57 an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Werner Klemke und Arno Mohr, beeinflusst von Raoul Hausmann, Kurt Schwitters und Robert Indiana, ab 1957 freischaffend in Berlin, Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, unternahm Studienreisen durch Osteuropa, unterhielt Künstlerfreundschaft zu Ingo Kirchner, Robert Rehefeld, Hanfried Schulz und Erika Stürmer-Alex, tätig in Berlin, Quelle: Eisold ”Künstler in der DDR” und Internet.

Katalog-Nr.: 3995
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Max Uhlig, ”Le Vigne 1”

abstrahierter Weinstock, Radierung, links unter der Platte in Blei nummeriert 122/135, rechts handsigniert und datiert ”Uhlig 1993/98” und unten mittig frz. betitelt ”La Vigne 1 (dt.: Die Weinrebe 1)”, Blatt freigestellt hinter Glas gerahmt, Plattenmaß ca. 28 x 19,5 cm, Blattmaß ca. 54 x 37,5. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (geboren 1937 in Dresden), 1951–54 Lehre als Schrift- und Schildermaler, 1954–55 Schriftzeichner an der TU Dresden, 1955–60 Studium an der HBK Dresden bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer, 1960–61 freiberuflich tätig, 1961–63 Meisterschüler an der Deutschen Akademie der Künste zu Berlin bei Hans Theo Richter, anschließend freiberuflich tätig, arbeitete bis 1979 auch als Lohndrucker im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz, Studienaufenthalte in Brodowin bei Chorin und (zusammen mit Gerda Lepke) in Lübow bei Penzlin, Glowe und im Erzgebirge, 1982–98 Sommeraufenthalte bei Deutschneudorf, 1989 Gastdozent an der Akademie Nürnberg, 1991 Gastprofessur an der Internationalen Akademie für Kunst und Gestaltung Hamburg, 1995–2002 Professor an der HBK Dresden, 1996 Vernichtung zahlreicher Arbeiten beim Brand des Künstlerhauses Loschwitz, unternahm Studienreisen nach Bulgarien, Polen, London, Mittelasien, die USA, Dänemark und Holland, Mitglied des VBK der DDR, Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, erhielt zahlreiche Ehrungen, unter anderem 1887 den Käthe-Kollwitz-Preis, 1998 den Hans-Theo-Richter-Preis und den Sächsische Verdienstorden, 2005 Ehrengast der Deutschen Akademie Rom in der Villa Massimo, zeitweise in Berlin Pankow ansässig, 1959–96 im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz, ab 1996 in Dresden-Helfenberg, seit 1991 jeweils im Frühjahr und Herbst Arbeitsaufenthalte in Südfrankreich (Faucon), Quelle: Vollmer, Eisold ”Künstler in der DDR” und Internet.

Katalog-Nr.: 3996
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 110,00 €

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Jutta Votteler, ”Tischgesellschaft”

Tisch mit Früchten, von Vögeln besucht, farbenfrohe, naive Farbaquatintaradierung, links unter der Platte in Blei nummeriert 85/90, mittig betitelt ”Tischgesellschaft” sowie rechts handsigniert und datiert ”Jutta Votteler (19)92”, schön hinter Glas und doppeltem Passepartout gerahmt, Plattenmaße ca. 54 x 45 cm. Künstlerinfo: dt. Grafikerin (1959 in Ludwigshafen geboren), 1978–84 Studium der Kunsterziehung in Mainz, seit 1983 intensive Beschäftigung mit Farbradierung und Farbholzschnitt, 1987–91 Tätigkeit als Kunsterzieherin, 1991–96 Dozentin an der Universität Kaiserslautern, beschickte zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, lebt und arbeitet ab 2001 in Berlin, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3997
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 130,00 €

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Josef Windisch, ”Bergfrühling”

alpines Stillleben mit blühenden Schlüsselblumen, Blausternen und Enzian am Bächlein, vor der imposanten Hochgebirgskulisse des Watzmann, prächtige Farbradierung, um 1940, links unter der Platte in Blei betitelt und bezeichnet ”Bergfrühling – Orig. Radierung” und rechts handsigniert ”Jos. Windisch”, hinter Glas gerahmt, Plattenmaße ca. 29,5 x 23,5 cm. Künstlerinfo: österreichischer Landschafts- und Blumenmaler, Radierer und Illustrator (1884 Graz bis 1968 München-Obermenzing), Schüler der Landeszeichenschule Graz, weitergebildet an den Kunstgewerbeschulen in Nürnberg, Kassel und Stuttgart, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, im Süddeutschen Illustratorenbund München und ab 1919 im Dachauer Künstlerverein, tätig in Dachau und München, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Bruckmann ”Münchner Maler des 19./20. Jh.”, Stoedtner-Hanke ”Dachauer Maler”, Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon” und Internet.

Katalog-Nr.: 3998
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 50,00 €

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Fritz Wolff, ”Berliner Straßenkämpfe 1919”

in der Platte und handschriftlich in Blei signiert sowie datiert 1919, Dedikation ”s.l. Zille” mit Signatur und Jahreszahl 1921, Kupfer-Bernhard Verlag, ungerahmt, leichte Randblässuren, Blattmaß 52 x 68 cm.

Katalog-Nr.: 3999
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 150,00 €

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