Grafik - Fotografien

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Peter Fehr, Trauerportal von Eosander de Göthe

”Portall aufwendig, für dem Duhm [meint: Dom], bei der Königin von Preußen Begräbnus Ao. 1705”, im Zuge barocker Trauerinszenierung von gekrönten Häuptern war es üblich, aufwendige, temporäre Funeralarchitekturen (Castrum Doloris [dt. Trauerburg]) zu errichten, vorliegend die vom preußischen Hofbaumeister Johann Friedrich Nilsson Eosander Freiherr von Göthe, genannt Eosander de Göthe (1669–1728) und Baumeister von Schloss Charlottenburg, im Jahre 1705 errichtete Trauerpforte am Berliner Dom anlässlich des Todes der Königin Sophie Charlotte von Preußen (1668–1705), Kupferstich auf Bütten, 1718, rechts unten in der Darstellung bezeichnet ”Eosander de Göthe invent.” und rechts unter der Darstellung signiert ”P. Fehr fecit”, geringe Annotationen zum Blatt in Blei, ungerahmt, Plattenmaße ca. 39,5 x 30,5 cm, Blattmaß ca. 42 x 34,5 cm. Künstlerinfo: auch Pieter Fehr, dt. Kupferstecher (1681 Frankfurt am Main bis 1740 Frankfurt am Main), tätig für Verleger in Frankfurt am Main, Quelle: Thieme-Becker, Nagler und Internet.

Katalog-Nr.: 3900
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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Philipp Andreas Kilian, Ansicht des Annakollegs in Augsburg

mit dem Verbot der protestantischen Religionsausübung im Jahr 1629 mussten sich die Protestanten zum Gottesdienst im Collegium Novum St. Annae Augustanum versammeln, dieses zeigt die Szene, oberhalb in einzelnen, von Putten getragenen, Vignetten kleine Darstellungen von sechs Ausgburger Kirchen: St. Anna-Kirche, St. Jacob, Barfüßerkirche, St. Ulrich, Heilig-Kreuz-Kirche, Heilig-Geist-Kapelle, darüber im Spruchband Psalm 100,4 ”Gehet zu seinen Toren ein mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben; danket ihm, lobet seinen Namen”, Kupferstich, undatiert, um 1750, unten rechts signiert ”Philipp Andreas Kilian sculpsit”, nach Gottfried Rogg, normale Altersspuren, hinter Passepartout und Glas gerahmt, Darstellungsmaß ca. 23,5 x 31,5 cm.

Katalog-Nr.: 3919
Limit: 40,00 €, Zuschlag: 40,00 €

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Pieter Claesz Soutman, ”Bacchanal”

Darstellung des trunkenen Gottes des Weins und Rausches Bacchus unter einem von Weinreben durchsetzten Eichenbaum, umgeben von Faunen und Mänaden in arkadischer Landschaft, um 1616 malte Peter Paul Rubens sein Gemälde ”Bacchanal”, welches sich heute im Moskauer Puschkinmuseum befindet, bereits als Schüler und Mitarbeiter Rubens fertigte Soutman Radierungen nach Werken seines Lehrmeisters und Wessely vermerkt in der ”Allgemeine Deutsche Biographie”: ”Da Soutman ein vorzüglicher Zeichner war, der in dieser Weise die Gedanken seines Lehrers trefflich zu interpretiren verstand, so beredete ihn dieser, zur Radirnadel und zum Grabstichel zu greifen. ... und so gehört Soutman als der genialste Stecher der Rubensschule an. Daß er von Anbeginn kein Stecher von Profession war und also mehr als ein Malerradirer anzusehen ist, kann man leicht daraus schließen, daß er sich bei seinen Stichen nicht an die gewöhnliche kupferstecherische Technik hielt, sondern zufrieden war, mit Radirnadel und Grabstichel nur die gewünschte Wirkung, den malerischen Charakter der Vorlage zu erreichen. Dies war ihm um so leichter zu erreichen, als er gewohnt war, nicht unmittelbar nach den Gemälden des Rubens zu stechen, sondern nach Zeichnungen oder Copien, die er sich früher nach diesen machte. Sein Lehrer war auch sehr mit seinen Arbeiten zufrieden.”, Radierung auf Bütten, unter der Darstellung lateinisch betitelt ”Silenum Patrem Bacchi nutritium, Ventricosum temulentum, inter Satyras libidines spumantem, tabella haec exhibet”, links unten bezeichnet ”P.P. Rubens pinxit” und rechts signiert und datiert ”P. Soutman Effigiauit Cum Priuil Ao. 1642”, geringe Altersspuren, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 45 x 49 cm. Künstlerinfo: eigentlich Pieter Claeszoon Soutman, niederländischer Maler, Zeichner, Kupferstecher und Verleger (um 1580 Haarlem bis 1657 Haarlem), als Radierer wohl Schüler von Jakob Matham (1571–1631), dann Schüler und bis ca. 1624 Mitarbeiter von Peter Paul Rubens (1577–1640) in Antwerpen, stand zeitweise im Dienste der Kurfürsten von Brandenburg, 1624–28 Hofmaler des polnischen Königs Sigismund III. Wasa, 1628 Rückkehr nach Haarlem, betrieb hier eine Werkstatt für Kupferstich und fertigte vor allem Reproduktionsstiche nach Rubens, als Maler beeinflusst von Frans Hals (1580–1666), tätig in Haarlem, wo er einen Verlag und eine Kupferstecherschule betrieb, Quelle: Thieme-Becker, Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon”, Allgemeine Deutsche Biographie, Nagler, Wurzbach, Müller-Singer, Müller-Klunzinger, Seubert und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3907
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 360,00 €

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Prof. Berthold Hellingrath, Ansicht Danzig

Radierung auf Bütten mit Wasserzeichen, in Blei signiert, ungerahmt, verso umlaufend ca. 1 cm Papierklebereste, Blattmaß 29,5 x 26 cm.Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler, Radierer und Plastiker (1877 Elbing bis 1954 Hannover), Kindheit in Danzig, Schüler der Kunstschule und der Gewerbeschule Danzig, stud. 1899-1905 an der Akad. Dresden bei Carl Bantzer, Meisterschüler von Gotthard Kuehl, zunächst tätig in Dresden ab 1907 hier eigenes Atelier, dann in Danzig-Langfuhr, ab 1925 Dozent und ab 1928 Prof. an der TH. Hannover und wohnhaft in Hannover-Waldhausen, 1937 wegen „artfremder Malerei” Ausschluß aus der Reichskulturkammer und Malverbot, Vernichtung zahlreicher Arbeiten durch Ausbombung im 2. WK, unternahm zahlreiche Studienreisen durch Deutschland und ganz Europa, beschickte die Großen Berliner und Müncher Kunstausstellungen sowie den Glaspalast München, Ausstellungen in Dresden, Chemnitz, Leipzig und Düsseldorf, Mitgl. des Deutschen Künstlerbundes Weimar, Quelle: Th.B., Vollmer, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 3962
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 50,00 €

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Prof. Emile Fabry, ”Diplome Olympique”

dynamische Szene mit nacktem Fackelträger und Adler auf Weltkugel, unten Schriftzug ”S. A. le Duc Adolf-Friedrich von Mecklemburg”, Herzog Adolf Friedrich zu Mecklenburg-Schwerin (1873–1969) war, neben zahlreichen weiteren Funktionen, 1926–56 Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees, 1933 Beisitzer im Organisationskomitee der Olympischen Spiele 1936 Berlin und 1949–51 Präsident des Olympischen Komitees Deutschland, Offsetdruck nach einem Entwurf Fabrys zu den Olympischen Spielen in Amsterdam 1928, rechts oben in der Darstellung signiert und datiert ”Emile Fabry 1928”, stockfleckig, hinter Glas gerahmt, Abbildung ca. 74 x 61 cm, Blattmaße ca. 87 x 66 cm. Künstlerinfo: eigentlich Emile Barthélémy Fabry, belgischer Dekorationsmaler, Zeichner und Gebrauchsgraphiker (1865 Verviers bis 1966 Woluwe-Saint-Pierre), bedeutender belgischer Symbolist, studierte an der Akademie der bildenden Künste Brüssel, hier Schüler von Jean-François Portaels, beeinflusst vom Werk Michelangelos, Ingres und Pierre Puvis de Chavannes, zeitweise Zusammenarbeit mit Victor Horta, 1900–39 Professor an der Akademie der bildenden Künste Brüssel, 1911 Studienreise nach Italien, während des 1. Weltkriegs 1914–18 Aufenthalt in England, hier beeinflusst von der Kunst der Präraffaeliten, Gründungsmitglied der Künstlervereinigung ”Pour l' Art” Brüssel und ”Kunst van Heden” Antwerpen, Mitglied der königlichen belgischen Akademie der Künste, ab 1902 tätig in Woluwe-Saint-Pierre bei Brüssel, Quelle: Thieme-Becker, Bénézit, Müller-Singer, Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon” und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3948
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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Prof. Engelbert Schoner, ”Junger Esel”

liegendes Eselfohlen, Farbholzschnitt von drei Platten, links unten in der Darstellung monogrammiert ”E SCHO”, links unter der Darstellung in Blei betitelt und bezeichnet ”Junger Esel – Handdruck” und rechts handsigniert sowie datiert ”E. Schoner (19)53”, Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Druckmaße ca. 39 x 41 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Illustrator und Briefmarkenentwerfer (1906 Neuhaus am Rennweg bis 1977 Weimar), 1921–23 Schüler der Zeichen- und Modellierschule in Lichte-Wallendorf, 1923–24 Maler in einer Keramikfabrik in Saalfeld und 1924–26 Musterzeichner in einer Fahnenfabrik in Coburg, 1927–28 tätig als Glasbläser, studierte ab 1928 an der Kunsthochschule Weimar, 1929 Wanderung nach Venedig, 1930–36 als Meisterschüler bei Alexander Olbricht, Walther Klemm und Alfred Hierl, 1936–46 freischaffend, ab 1941 freiberuflicher Dozent an der Meisterschule für Handwerk und angewandte Kunst Weimar, nach 1945 Gestalter aller nach dem 2. Weltkrieg verausgabten Briefmarken für Thüringen der Oberpostdirektion Erfurt, tätig als Professor an der Kunsthochschule Weimar, Mitglied der Reichskammer der Bildenden Künste und des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, Ehrungen 1971 mit dem Vaterländischen Verdienstorden und 1976 mit dem Nationalpreis der DDR, tätig in Weimar, Quelle: Vollmer, Eisold ”Künstler in der DDR” und Internet.

Katalog-Nr.: 3987
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 65,00 €

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Prof. Ernst Fuchs, ”Flora Okuli”

Farbradierung in Blei signiert, Nr. 4978 von 10000 Stck., ungerahmt, Blattmaß 42 x 30 cm.Künstlerinfo: österreichischer Maler, Graphiker, Plastiker, Architekt und Musiker (1930 Wien bis 2015 Wien), studierte 1945-50 an der Wiener Akademie bei Albert Paris von Gütersloh, 1948 Mitgründer der ”Wiener Schule des Phantastischen Realismus”, 1950-62 Parisaufenthalt, unterbrochen von Studienreisen nach Amerika, Italien, Spanien, England und 1957 mehrmonatigem Aufenthalt im Kloster ”Dormitio” in Jerusalem, pflegte Künstlerfreundschaften zu Salvador Dali, Jean Cocteau, Arno Breker, Mati Klarwein, Leonor Fini und mit dem Kreis um Jean-Paul Sartre, 1962 Rückkehr nach Wien, 1966 Professur, in den 1970er Jahren zunehmend Design- und Architekturentwürfe sowie Bühnenbildner, seit 1988 zeitweilig in Monaco tätig, erhielt zahlreiche Ehrungen, in internationalen Sammlungen vertreten, Quelle: Vollmer und Internet.

Katalog-Nr.: 3956
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 60,00 €

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Prof. Gerhard Marcks, ”Löwe und Zebras”

Holzschnitt auf Japanpapier, in Blei signiert, Nr. 47 von 50 Stck., am linken unteren Rand bezeichnet ”Löwe. u. Zebras 1956”, außerhalb des Bildausschnittes kleine Einrisse und minimal fleckig, ungerahmt, Blattmaß 33 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Bildhauer und Grafiker (1889 Berlin bis 1981 Burgbrohl), ab 1908 Werkstattgemeinschaft mit Richard Scheibe, Förderung durch August Gaul und Georg Kolbe, Tätigkeit als Entwerfer für die Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst, 1917 Zusammenarbeit mit der Steingutfabrik Velten-Vordamm, ab 1918 Lehrtätigkeit an der Staatlichen Kunstgewerbeschule Berlin, 1919 Berufung an das Bauhaus in Weimar, ab 1920 Leiter der Bauhaustöpferei in Dornburg, hier Zusammenarbeit mit Otto Lindig und Max Krehan, durch Lyonell Feininger Anregung sich mit dem Holzschnitt zu beschäftigen, 1925 Berufung an die Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle, 1928 Villa - Romana - Preis, 1933 Entlassung aus dem Lehramt, 1937 Beschlagnahmung von 86 seiner Werke durch die Nationalsozialisten und Diffamierung als „Entarteter Künstler” und mit Ausstellungsverbot belegt, 1945 Berufung an die Landeskunstschule Hamburg, ab 1950 freischaffend in Köln tätig, ab 1955 Mitglied der Akademie der Künste, 1974 Umzug in die Eifel, Quellen: Thieme-Becker, Vollmer, Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3975
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 220,00 €

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Prof. Jiri John, ”Holz”

abstrakte Komposition, Radierung, posthumer Abzug für die Griffelkunstvereinigung Hamburg 1973, rückseitig Nachlassstempel ”Jiri John Nachlass” mit Signatur der Ehefrau Adriena Šimotová, rückseitig Info zum Künstler und Blatt, gering unfrisch, hinter Glas gerahmt, Plattenmaße ca. 29,5 x 27,5 cm. Künstlerinfo: tschechischer Maler, Graphiker und Illustrator (1923 Trest bis 1972 Prag), zunächst Schlosserlehre, ab 1945 Schüler der staatlichen Hochschule für Graphik in Prag, 1946–51 Studium an der Hochschule für Kunst, Architektur und Design in Prag bei Josef Kaplicky, ab 1963 Professur an der Prager Akademie, tätig in Prag, Quelle: Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon”, Bénézit und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3968
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 130,00 €

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Prof. Karl Bohrmann, ”Radierung Nr. 5”

phantastische Landschaft mit Flasche und Kompass, Radierung mit Aquatinta, 1970er Jahre, rechts unter der Platte in Blei handsigniert ”Bohrmann”, rückseitig Info zum Künstler, gering unfrisch, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Plattenmaß ca. 24,5 x 32 cm. Künstlerinfo: eigentlich Karl Heinz Bohrmann, dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1928 Mannheim bis 1998 Köln), studierte 1947–48 an der staatlichen Werkkunstschule Saarbrücken bei Karl Kunz, 1948–49 Studium an der Akademie Stuttgart bei Willi Baumeister, beeinflusst von Alberto Giacometti, 1952–54 Stipendiat des Landes Rheinland-Pfalz, 1959–72 in München tätig, 1961 Aufenthalt in Paris und Schüler in Radiertechnik bei Johnny Friedlaender, unterhielt ab 1972 Atelier in Amsterdam, parallel 1972–80 Professor an der Städelschule in Frankfurt am Main und Leiter der Abendschule des Städel, beschickte 1977 die documenta 6, 1982 Villa Romana-Stipendium und Aufenthalt in Florenz, 1884 Ehrengast der Villa Massimo in Rom, 1985 Mitglied der bayerischen Akademie der Künste in München sowie der Freien Akademie Mannheim, Quelle: Vollmer, AKL, Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon”, Kürschners ”Graphikerhandbuch 1967”, ”Künstlerlexikon mit Register zur documenta 1–8” und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3936
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Max Ackermann, ”Das Gold der Äpfel”

Blatt 3 aus der 5-teiligen, 1973–74 entstandenen Serie ”Im Garten der Hesperiden”, gedruckt 1975, herausgegeben im Verlag Bernd Slutzky in Frankfurt am Main, Farbserigraphie in 15–18 Farben auf Zerkall-Bütten (300g/m²), links unter der Darstellung in Blei nummeriert 19/150 und rechts handsigniert und datiert ”Max Ackermann 1974”, im Bilderträger, Druckmaße ca. 48 x 31,5 cm, Blattmaße ca. 70 x 50 cm. Künstlerinfo: bedeutender dt. Maler und Graphiker (1887 Berlin bis 1975 Unterlengenhardt/Schwarzwald), Wegbereiter der abstrakten Kunst in Deutschland, Kindheit in Ilmenau/Thüringen, ab 1903 Ausbildung zum Porzellanmodelleur in einer Porzellanfabrik in Ilmenau,1906–07 Studium mit Großherzoglichem Stipendium an der Kunstschule Weimar bei Henry van de Velde, Hans Olde, Ludwig von Hofmann und Sascha Schneider, 1908–09 Studium an der Akademie in Dresden bei Richard Müller und Gotthardt Kuehl, 1909–10 Studium an der Akademie München bei Franz von Stuck, ab 1912 Studium an der Akademie Stuttgart und Schüler von Adolf Hölzel, 1915–17 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, ab den 1920er Jahren freischaffend in Stuttgart und 1921 Gründung einer ”Lehrwerkstatt für Neue Kunst”, 1926 Studienreise nach Paris, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, unterhielt zahlreiche Kontakte zu bedeutenden Künstlern, unter anderem Piet Mondrian, Adolf Loos, Wassily Kandinsky und George Grosz, 1930 Gründung des Seminars für „Absolute Malerei” an der Volkshochschule Stuttgart, 1936–45 als ”entartet” verfemt, mit Lehr- und Ausstellungsverbot belegt und teilweise Beschlagnahme der Arbeiten, Umsiedlung nach Hornstaad am Bodensee und Malaufenthalte in Hemmenhofen, 1943 Zerstörung seines Ateliers in Stuttgart, ab 1946 Dozent an der Volkshochschule Stuttgart, 1957 Verleihung des Professorentitels und Umzug nach Stuttgart, 1964 Ehrengast der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo, erhielt zahlreiche Ehrungen, u. a. 1950 den Ströher-Preis für gegenstandsfreie Kunst und 1972 das Bundesverdienstkreuz, tätig in Stuttgart, Bodensee und Bad Liebenzell, Quelle: Vollmer, AKL, ”Franz von Stuck und seine Schüler”, Matrikel der Münchner Akademie, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 3933
Limit: 350,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Max Ackermann, ”Flucht aus dem Garten”

Blatt 4 aus der 5-teiligen, 1973–74 entstandenen Serie ”Im Garten der Hesperiden”, gedruckt 1975, herausgegeben im Verlag Bernd Slutzky in Frankfurt am Main, Farbserigraphie in 15–18 Farben auf Zerkall-Bütten (300g/m²), links unter der Darstellung in Blei nummeriert 19/150 und rechts handsigniert und datiert ”Max Ackermann 1973”, im Bilderträger, Druckmaße ca. 48 x 31 cm, Blattmaße ca. 70 x 50 cm. Künstlerinfo: bedeutender dt. Maler und Graphiker (1887 Berlin bis 1975 Unterlengenhardt/Schwarzwald), Wegbereiter der abstrakten Kunst in Deutschland, Kindheit in Ilmenau/Thüringen, ab 1903 Ausbildung zum Porzellanmodelleur in einer Porzellanfabrik in Ilmenau,1906–07 Studium mit Großherzoglichem Stipendium an der Kunstschule Weimar bei Henry van de Velde, Hans Olde, Ludwig von Hofmann und Sascha Schneider, 1908–09 Studium an der Akademie in Dresden bei Richard Müller und Gotthardt Kuehl, 1909–10 Studium an der Akademie München bei Franz von Stuck, ab 1912 Studium an der Akademie Stuttgart und Schüler von Adolf Hölzel, 1915–17 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, ab den 1920er Jahren freischaffend in Stuttgart und 1921 Gründung einer ”Lehrwerkstatt für Neue Kunst”, 1926 Studienreise nach Paris, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, unterhielt zahlreiche Kontakte zu bedeutenden Künstlern, unter anderem Piet Mondrian, Adolf Loos, Wassily Kandinsky und George Grosz, 1930 Gründung des Seminars für „Absolute Malerei” an der Volkshochschule Stuttgart, 1936–45 als ”entartet” verfemt, mit Lehr- und Ausstellungsverbot belegt und teilweise Beschlagnahme der Arbeiten, Umsiedlung nach Hornstaad am Bodensee und Malaufenthalte in Hemmenhofen, 1943 Zerstörung seines Ateliers in Stuttgart, ab 1946 Dozent an der Volkshochschule Stuttgart, 1957 Verleihung des Professorentitels und Umzug nach Stuttgart, 1964 Ehrengast der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo, erhielt zahlreiche Ehrungen, u. a. 1950 den Ströher-Preis für gegenstandsfreie Kunst und 1972 das Bundesverdienstkreuz, tätig in Stuttgart, Bodensee und Bad Liebenzell, Quelle: Vollmer, AKL, ”Franz von Stuck und seine Schüler”, Matrikel der Münchner Akademie, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 3934
Limit: 350,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Max Uhlig, ”Le Vigne 1”

abstrahierter Weinstock, Radierung, links unter der Platte in Blei nummeriert 122/135, rechts handsigniert und datiert ”Uhlig 1993/98” und unten mittig frz. betitelt ”La Vigne 1 (dt.: Die Weinrebe 1)”, Blatt freigestellt hinter Glas gerahmt, Plattenmaß ca. 28 x 19,5 cm, Blattmaß ca. 54 x 37,5. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (geboren 1937 in Dresden), 1951–54 Lehre als Schrift- und Schildermaler, 1954–55 Schriftzeichner an der TU Dresden, 1955–60 Studium an der HBK Dresden bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer, 1960–61 freiberuflich tätig, 1961–63 Meisterschüler an der Deutschen Akademie der Künste zu Berlin bei Hans Theo Richter, anschließend freiberuflich tätig, arbeitete bis 1979 auch als Lohndrucker im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz, Studienaufenthalte in Brodowin bei Chorin und (zusammen mit Gerda Lepke) in Lübow bei Penzlin, Glowe und im Erzgebirge, 1982–98 Sommeraufenthalte bei Deutschneudorf, 1989 Gastdozent an der Akademie Nürnberg, 1991 Gastprofessur an der Internationalen Akademie für Kunst und Gestaltung Hamburg, 1995–2002 Professor an der HBK Dresden, 1996 Vernichtung zahlreicher Arbeiten beim Brand des Künstlerhauses Loschwitz, unternahm Studienreisen nach Bulgarien, Polen, London, Mittelasien, die USA, Dänemark und Holland, Mitglied des VBK der DDR, Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, erhielt zahlreiche Ehrungen, unter anderem 1887 den Käthe-Kollwitz-Preis, 1998 den Hans-Theo-Richter-Preis und den Sächsische Verdienstorden, 2005 Ehrengast der Deutschen Akademie Rom in der Villa Massimo, zeitweise in Berlin Pankow ansässig, 1959–96 im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz, ab 1996 in Dresden-Helfenberg, seit 1991 jeweils im Frühjahr und Herbst Arbeitsaufenthalte in Südfrankreich (Faucon), Quelle: Vollmer, Eisold ”Künstler in der DDR” und Internet.

Katalog-Nr.: 3996
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 110,00 €

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Prof. Michael Buthe, Abstrakte Komposition

Komposition aus verschiedenfarbigen Fetzen und kugelförmigen Gebilden, erschienen als Art-Edition der Rheinischen Post, Mischtechnik aus Farbsiebdruck und Offset, rechts unten in Blei nummeriert 437/500, signiert ”Buthe” und datiert ”87”, geringe Altersspuren, Blattmaß ca. 45,7 x 59,5 cm, eingelegt in die Originalmappe. Künstlerinfo: dt. Maler, Grafiker, Bildhauer und Schriftsteller (1944 Sonthofen bis 1994 Bad Godesberg), 1956–63 Besuch der Städtischen Realschule in Höxter, 1964–65 Studium an der Werkkunstschule in Kassel, ab 1968 Studium an der Staatlichen Hochschule der Bildenden Künste in Kassel bei Arnold Bode, 1968 Umzug nach Köln, ab 1970 jährlich mehrmonatiger Aufenthalt in Marokko, 1976 Villa-Romana-Preis, ab 1981 Gastprofessur an der Kunstakademie in Düsseldorf, Zusammenarbeit mit Udo Kier und Marcel Odenbach, ab 1983 Professor an der Kunstakademie in Düsseldorf, Quelle: Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3940
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 170,00 €

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Prof. Oskar Kokoschka, nach ”Der Specht”

unten mittig Signaturstempel in ovaler Umrahmung, Farblithografie auf Bütten, nach einem Aquarell von Oskar Kokoschka, im Passepartout, verglast, in gekehlter blattvergoldeter Leiste, Bildausschnitt 58 x 45 cm, gesamt 93 x 82 cm. Künstlerinfo: österreichischer Maler, Graphiker, Modelleur und Schriftsteller (1886 Pöchlarn bis 1980 Montreux), studierte an der Kunstgewerbeschule des Österreichischen Museums für Kunst und Industrie bei Gustav Klimt, W. Löffler und Adolf Loos, um 1910 Übersiedlung nach Berlin und Mitarbeit an der Zeitschrift ”Der Sturm” von Herwarth Walden, 1911 Rückkehr nach Wien und tätig für die Wiener Werkstätten, 1914 Mitglied der Freien Sezession Berlin, ab 1917 in Dresden, hier 1919–26 Professor an der Kunstakademie, ab 1931 wechselnde Aufenthalte in Paris und Wien, 1933–45 als “entartet” diffamiert, 1934 Flucht nach Prag, 1938 Emigration nach England, 1946 britischer Staatsbürgerschaft, 1975 wieder österreichischer Staatsbürger, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3970
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Oskar Koller, Blick auf ein Feld

abstrakt erfasste Landschaftsdarstellung in schwarz/weiss, Lithographie auf Bütten, in Blei handsigniert und datiert (19)63, nummeriert 12 /19, ungerahmt, Blattmaß 30,5 x 41,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1925 Erlangen bis 2004 Nürnberg-Fürth), zunächst kaufmännische Lehre, studierte 1947-50 an der Mal- und Zeichenfachschule Nürnberg, unternahm anschließend Studienreisen durch Italien, Österreich und Frankreich, studierte 1954-56 als Meisterschüler bei Hermann Wilhelm an der Akademie Nürnberg, erhielt 1956 den Förderpreis für Malerei und Graphik der Stadt Nürnberg, 1957 mit Stipendium Studienaufenthalt in Paris, ab 1959 freischaffend in Nürnberg, Mitglied der Künstlergruppe „Der Kreis”, zahlreiche Ausstellungen und Erhrungen, 1985-86 Gastprofessor an der Akademie Nürnberg, Quelle: Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3971
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 50,00 €

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Prof. Otto Herbig, Schlafende Mutter mit Kind

ruhende Mutter, mit ihrem wachen Kind im Arm, Kreidelithographie, rechts unten signiert und datiert „Herbig (19)37“, Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Falzmaß ca. 37 x 27,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1889 Dorndorf bis 1971 Weilheim/Oberbayern), 1909–11 Studium an der Münchner Akademie bei Angelo Jank, 1910 erste Italienreise, der zahlreiche weitere folgen, ab 1911 Unterricht bei Lovis Corinth in Berlin, 1912–13 an der Kunstschule Weimar bei Hans Olde und Albin Egger-Lienz, 1913 in Paris, Bekanntschaft unter anderem mit Otto Pankok, Erich Heckel, Max Kaus und James Ensor, 1919 Einzug in Erich Heckels Atelier in Berlin-Steglitz, 1929–30 Rom-Stipendium zusammen mit Karl Schmidt-Rottluff und Anton Kerschbaumer in der Villa Massimo, Zusammenarbeit mit den Berliner Galerien Möller, Nierendorf und van der Heyde, 1933–45 als „entartet“ verfemt und keine Ausstellungen, 1945–55 Prof. an der Bau- und Kunsthochschule Weimar, Mitglied in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft und dem Deutschen Künstlerbund Weimar, später im VBK der DDR, 1955–62 in Kleinmachnow bei Berlin ansässig, 1963 Umsiedlung nach Weilheim in Oberbayern, Quelle: Vollmer, Dressler, Eisold „Künstler in der DDR“, Matrikel der Akademie München und Internet.

Katalog-Nr.: 3964
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 60,00 €

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Prof. Paul Flora, ”Carnevale Veneziano”

maskierte Karnevalsgesellschaft, kolorierte Litho, rechts unten in der Darstellung signiert und datiert ”Flora (19)82”, und links unten betitelt ”Carnevale Veneziano”, rechts unten in Blei handsigniert ”Paul Flora”, rückseitig Zeitungsausschnitte zum Künstler und Galerieetikett Mönchengladbach, hinter Glas gerahmt, Abbildung ca. 25 x 35 cm. Künstlerinfo: österreichischer Zeichner, Karikaturist, Graphiker, Illustrator und Schriftsteller (1922 Glurns/Tirol bis 2009 Innsbruck), ab 1928 in Innsbruck, studierte 1942–44 an der Akademie München bei Adolf Schinnerer und Olaf Gulbransson, zeitweise auch Schüler von Max von Esterle, 1944 zum Kriegsdienst eingezogen, 1945 Rückkehr nach Tirol und Mitarbeiter diverser Zeitungen, unter anderem 1957–71 für die„Zeit“, künstlerische Freundschaft mit Alfred Kubin, ab 1948 Mitglied im Art-Club Wien, 1966 Teilnahme an der Biennale Venedig, seit 1986 korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, ab 1999 Mitglied des P.E.N.-Club Lichtenstein (zeitweise dessen Präsident und Ehrenpräsident), erhielt zahlreiche Ehrungen, unter anderem Großes Deutsches Bundesverdienstkreuz und zum österreichischen Professor ernannt, tätig in Innsbruck Ortsteil Hungerburg, Quelle: Vollmer und Internet.

Katalog-Nr.: 3954
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 50,00 €

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Prof. Renée Sintenis, Kniendes Reh

typische Arbeit der Künstlerin, welche sich in ihrem Schaffen vor allem der Darstellung junger Tiere widmete, Radierung, um 1915, rechts unter der Platte in Blei handsigniert ”Sintenis”, geringe Altersspuren, Pendant zur nachfolgenden Position, original hinter Glas und Passepartout gerahmt, Plattenmaße ca. 19,5 x 16 cm. Künstlerinfo: eigentlich Renate Alice Sintenis, verheiratete Weiss, dt. Plastikerin, Bildhauerin, Zeichnerin, Illustratorin und Graphikerin (1888 Glatz/Schlesien bis 1965 Berlin), Jugend in Neuruppin und Stuttgart, zunächst Ausbildung zur Sekretärin und ersten Zeichenunterricht an der Kunstschule Stuttgart, 1908 Übersiedlung nach Berlin, studierte mit kurzer Unterbrechung 1908–11 an der Unterrichtsanstalt am Kunstgewerbemuseum Berlin (Kunstgewerbeschule) bei Wilhelm Haverkamp und Leo von König, ab 1915 Mitglied der Berliner Sezession und Teilnahme an deren Ausstellungen, befreundet mit Rainer Maria Rilke und Joachim Ringelnatz, ab 1920 gefördert von Alfred Flechtheim und vertreten unter anderem auf Ausstellungen in Paris und New York, ab 1929 Mitglied und 1931 Berufung zur Dozentin der Preußischen Akademie der Künste Berlin, 1934 Ausschluss aus der Berliner Akademie als „entartet“ und mit Arbeitsverbot belegt, 1947–56 Dozentin und ab 1955 Professorin an der Hochschule der bildenden Künste (HBK) Berlin-Charlottenburg, Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, 1955 Aufnahme an der Akademie der Künste Westberlin, erhielt zahlreiche Ehrungen wie den Kunstpreis der Stadt Berlin, den Orden Pour le Mérite und das große Bundesverdienstkreuz, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon”, ”Käthe, Paula und der ganze Rest”, Müller-Singer, Dressler, Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3989
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 160,00 €

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Prof. Renée Sintenis, Skye Terrier

typische Arbeit der Künstlerin, welche sich in ihrem Schaffen vor allem der Darstellung junger Tiere widmete, Radierung, um 1915, rechts unter der Platte stark verblichen in Blei handsigniert ”Sintenis”, Altersspuren, Pendant zur vorhergehenden Position, original hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 21,5 x 18 cm. Künstlerinfo: eigentlich Renate Alice Sintenis, verheiratete Weiss, dt. Plastikerin, Bildhauerin, Zeichnerin, Illustratorin und Graphikerin (1888 Glatz/Schlesien bis 1965 Berlin), Jugend in Neuruppin und Stuttgart, zunächst Ausbildung zur Sekretärin und ersten Zeichenunterricht an der Kunstschule Stuttgart, 1908 Übersiedlung nach Berlin, studierte mit kurzer Unterbrechung 1908–11 an der Unterrichtsanstalt am Kunstgewerbemuseum Berlin (Kunstgewerbeschule) bei Wilhelm Haverkamp und Leo von König, ab 1915 Mitglied der Berliner Sezession und Teilnahme an deren Ausstellungen, befreundet mit Rainer Maria Rilke und Joachim Ringelnatz, ab 1920 gefördert von Alfred Flechtheim und vertreten unter anderem auf Ausstellungen in Paris und New York, ab 1929 Mitglied und 1931 Berufung zur Dozentin der Preußischen Akademie der Künste Berlin, 1934 Ausschluss aus der Berliner Akademie als „entartet“ und mit Arbeitsverbot belegt, 1947–56 Dozentin und ab 1955 Professorin an der Hochschule der bildenden Künste (HBK) Berlin-Charlottenburg, Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, 1955 Aufnahme an der Akademie der Künste Westberlin, erhielt zahlreiche Ehrungen wie den Kunstpreis der Stadt Berlin, den Orden Pour le Mérite und das große Bundesverdienstkreuz, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon”, ”Käthe, Paula und der ganze Rest”, Müller-Singer, Dressler, Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3990
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 130,00 €

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Prof. Rudolf Hausner, ”Adam medial”

typische Arbeit des Künstlers mit Adamskopf und schwebender Spule, Farblitho, 1983, links unten in Blei nummeriert 214/350 und rechts handsigniert ”R. Hausner”, schön hinter Glas in Silberleiste gerahmt, Abbildung ca. 42 x 62 cm, beigegeben mit ”214” handschriftlich nummeriertes, originales Zertifikat zum Blatt mit handschriftlicher Signatur von Günter Bläse (Daco-Verlag). Künstlerinfo: österreichischer Maler und Graphiker, Briefmarkenentwerfer, Publizist sowie Pianist (1914 Wien bis 1995 Mödling), bedeutender Vertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, studierte ab 1931 an der Akademie Wien bei Carl Fahringer und Karl Sterrer, unternahm als Pianist des ”Pinguin-Jazz-Quartetts” ab 1932 ausgedehnte Konzert- und Studienreisen, unter anderem nach England, Frankreich, Italien, der Schweiz, Griechenland, Türkei, Ägypten und Skandinavien, unterhielt Atelier in Wien, 1938 Ausstellungsverbot, 1941–45 Kriegsdienst und Zerstörung des Wiener Ateliers, 1946 Gründung der surrealistischem Gruppe im österreichischen Art-Club mit Edgar Jené, Ernst Fuchs, Wolfgang Hutter, Fritz Janschka, Anton Lehmden und Arik Brauer, 1957 erstes ”Adam-Bild”, 1959 Teilnehmer der documenta II in Kassel, 1959 Gründung der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, ab 1966 Professor in Hamburg und ab 1968 Professor an der Akademie Wien, Quelle: Vollmer und Internet.

Katalog-Nr.: 3959
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 140,00 €

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Prof. Sebastian Münster, Ansicht Heidelberg

ältestes Panorama der Stadt Heidelberg aus der Münsterschen ”Cosmographia”, Blick über den Neckar, mit der Alten Brücke, auf die Stadt mit der Heiliggeistkirche und dem noch unzerstörten Schloss am Nordhang des Königstuhls, neben mehreren kleinen Stadtansichten Heidelbergs in der ”Cosmographia” besticht dieses Panorama durch seine ungewöhnliche Größe, Sebastian Münster setzte mit vorliegendem Blatt seinem langjährigen Wirkungsort ein Denkmal, nachdem er 1506–07 die Klosterschule des Heidelberger Franziskanerklosters (als ”Barfuss” in der Abbildung bezeichnet) besuchte, an welcher er 1521–29 als Lehrer und Universitätsdozent unterrichtete, die wichtigsten Gebäude der Stadt werden in der Darstellung beschriftet, kolorierter Holzschnitt auf Bütten, um 1550, mehrfach gefaltet gewesene, original aus 2 Büttenbogen gefügte Buchseite, Altersspuren, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 27 x 72 cm. Info: Sebastian Münster, dt.-schweizerischer Kosmograph, Humanist und Sprachkundler (1488 Nieder-Ingelheim bis 1552 Basel), studierte an der Ordensschule der Franziskaner in Heidelberg, 1505 Beitritt zum Franziskanerorden, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem nach Löwen, Freiburg/Breisgau, Rouffach und Basel, 1512 Priesterweihe in Pforzheim, 1514–18 Lektor an der Ordensschule der Franziskaner in Tübingen, ab 1518 in Basel, 1524 Berufung als Professor an die Universität Heidelberg, 1529 Austritt aus dem Orden und als Professor in Basel tätig, hier ursprünglicher Herausgeber der erstmals 1544 erschienenen und bis 1628 in 46 weiter vervollkommneten Auflagen in verschiedenen Sprachen erschienenen ”Cosmographie (Weltbeschreibung)“, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3916
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 200,00 €

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Prof. Wassili Kandinsky, Ausstellungsplakat

Plakat der Ausstellung ”Kandinsky Periode Parisienne 1934–1944” der Galerie Maeght Paris 1969, wohl Farbsiebdruck nach einem Motiv Kandinskys, minimal knitterspurig, ungerahmt, Blattmaße ca. 72 x 45,5 cm. Künstlerinfo: russ. Maler, Graphiker, Kunsttheoretiker und Pädagoge (1866 Moskau bis 1944 Neuilly-sur-Seine), bedeutender Vertreter des Expressionismus und der abstrakten Kunst, 1896 Umzug nach Müchen, 1897–99 Schüler der Malschule von Anton Ažbe, studierte ab 1900 an der Akademie München bei Franz von Stuck, 1911 mit Franz Marc Gründung der ”Blauen Reiter”, mit Kriegsausbruch 1914 Flucht über die Schweiz nach Moskau, hier Prof. und Gründer der „Akademie der Kunstwissenschaften“, 1918 Mitglied im Volkskommissariat für Bildungswesen und 1920 Leiter des Instituts für künstlerische Kultur in Moskau, 1921 Übersiedlung nach Berlin, 1922–33 Prof. am Bauhaus Weimar, Dessau, Berlin, 1924 mit Lyonel Feininger, Paul Klee und Alexej von Jawelensky Gründung der Künstlergruppe ”Die Blaue Vier”, 1933 Emigration nach Neuilly-sur-Seine bei Paris, 1933–45 als ”entartet” diffamiert, 1939 frz. Staatsbürgerschaft, Mitgl. im Deutschen Künstlerbund Weimar, der Neuen Sezession Berlin und im Sonderbund Düsseldorf, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie und Internet.

Katalog-Nr.: 4007
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Willi Sitte, Damenakt

auf dem Rücken liegendes üppiges Mädchen, in die Betrachtung seines Spiegelbilds vertieft, Blatt aus der Serie zu Ovid ”Ars Amatoria [Liebeskunst]”, Litho in Rötel, um 1970, unsigniert, rückseitig diverse Annotationen, unter anderem ”Willi Sitte”, geringe Altersspuren, ungerahmt, Blattmaße ca. 65,5 x 45,5 cm. Künstlerinfo: sudetendt. Maler und Graphiker (1921 Kratzau bis 2013 Halle/Saale), studierte ab 1936 an der Kunstschule des Nordböhmischen Kunstgewerbemuseums Reichenberg in Böhmen (Liberec), 1940–41 an der Hermann-Göring-Meisterschule für Malerei in Kronenburg/Eifel bei Werner Peiner, nach Kritik an der Schule Einberufung zur Wehrmacht an die Ostfront, später nach Italien, hier Desertion und Anschluss an Partisanen, 1945–46 künstlerisch in Mailand, Vicenza und Venedig tätig, 1947 Übersiedlung nach Halle, ab 1951 Lehrauftrag an der Kunstschule Burg Giebichenstein (später “Burg Giebichenstein – Hochschule für Kunst und Design Halle”), 1959 hier zum Professor ernannt, ab 1964 zunehmend politische Ämter, 1969 zum Mitglied der Deutschen Akademie der Künste gewählt, 1974–88 Präsident des Verbandes Bildender Künstler der DDR und ab 1976 Abgeordneter der Volkskammer, seit 1985 Mitglied des Weltfriedensrates, ab 2001 Mitglied der European Academy of Humanities Paris, unternahm Studienreisen durch Italien, Frankreich und Belgien, bedeutender Künstler der DDR und Vertreter des “Sozialistischen Realismus”, tätig in Halle, Quelle: Vollmer, Eisold ”Künstler in der DDR” und Internet.

Katalog-Nr.: 3991
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 65,00 €

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Prof. W. P. Eberhard Eggers, Akt mit Figur aus Rauch, erotische Darstellung in meisterhafter Technik, Radierung mit rosa Tonplatte auf kräftigem Büttenkarton, links unter der Platte in Blei nummeriert 92/100 und rechts unten undeutlich signiert und

Katalog-Nr.: 3947
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 25,00 €

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