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Bernard Buffet, ”Orange Bikini”

erotischer Mädchentorso, im knappen Bikini am Strand, Farblitho, um 1965, rechts oben in der Darstellung signiert ”Bernard Buffet”, freigestellt hinter Glas und Passepartout gerahmt, Blattmaße ca. 31 x 24 cm. Künstlerinfo: frz. Maler, Graphiker, Illustrator und Bühnenbildner (1928 Paris bis 1999 Tourtour in Südfrankreich), Studium der Kunstgeschichte am Lycée Carnot, 1943–45 Studium an der Akademie des Beaux-Arts in Paris, schloss sich mit anderen Malern zur Gruppe „L’homme-témoin“ zusammen, wichtiger Vertreter des Existenzialismus, tätig in Paris, Quelle: Internet, Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3939
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 90,00 €

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Prof. Karl Bohrmann, ”Radierung Nr. 5”

phantastische Landschaft mit Flasche und Kompass, Radierung mit Aquatinta, 1970er Jahre, rechts unter der Platte in Blei handsigniert ”Bohrmann”, rückseitig Info zum Künstler, gering unfrisch, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Plattenmaß ca. 24,5 x 32 cm. Künstlerinfo: eigentlich Karl Heinz Bohrmann, dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1928 Mannheim bis 1998 Köln), studierte 1947–48 an der staatlichen Werkkunstschule Saarbrücken bei Karl Kunz, 1948–49 Studium an der Akademie Stuttgart bei Willi Baumeister, beeinflusst von Alberto Giacometti, 1952–54 Stipendiat des Landes Rheinland-Pfalz, 1959–72 in München tätig, 1961 Aufenthalt in Paris und Schüler in Radiertechnik bei Johnny Friedlaender, unterhielt ab 1972 Atelier in Amsterdam, parallel 1972–80 Professor an der Städelschule in Frankfurt am Main und Leiter der Abendschule des Städel, beschickte 1977 die documenta 6, 1982 Villa Romana-Stipendium und Aufenthalt in Florenz, 1884 Ehrengast der Villa Massimo in Rom, 1985 Mitglied der bayerischen Akademie der Künste in München sowie der Freien Akademie Mannheim, Quelle: Vollmer, AKL, Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon”, Kürschners ”Graphikerhandbuch 1967”, ”Künstlerlexikon mit Register zur documenta 1–8” und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3936
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Udo Lindenberg, Autograf auf Kunstdruck

seit den 1990er Jahren wandte sich Lindenberg verstärkt der Malerei zu, wobei er selbst in seinen Kunstwerken karikiert erscheint, im vorliegenden Blatt greift Udo nach der Erde als Synonym des Lebens, Offsetdruck nach einem bei Lindenberg ”Likörell” genannten Aquarell, links unten in der Darstellung nummeriert 334/680 und handsigniert, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 59,5 x 44,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Udo Gerhard Lindenberg, bedeutender dt. Rockmusiker, Schriftsteller und Maler (geboren 1946 in Gronau in Westfalen), Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3974
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 500,00 €

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Heinrich Richter-Berlin, ”Sehnsucht”

colorierter Holzschnitt auf Japan-Strohseide, in Blei signiert, datiert 1972 und bezeichnet Probedruck, ungerahmt, leicht geknickt, 60 x 48 cm. Künstlerinfo: eigentlich Heinrich C. Richter, duetscher Maler des Expressionismus und Mitbegründer der Neuen Berliner Secession sowie Filmarchitekt (1884 Berlin - 1981 ebenda), studierte an der Hochschule der Künste in Berlin, wurde jedoch vom weiteren Studium ausgeschlossen, da er ohne Erlaubnis in der Berliner Secession ausgestellt hatte, war Mitbegründer von der Spaltgruppe Neue Berliner Secession, die bis 1914 bestand, gründete mit den Mitbegründern der Secession wie Max Pechstein, Georg Tappert, César Klein sowie Moritz Melzer die neue Künstlervereinigung Novembergruppe, entwarf Holzschnitte für die expressionistische Zeitschrift ”Der Sturm”, war an ”Die Aktion” von Franz Pfremfert beteiligt, war Gründungsmitglied des Arbeitsrates für Kunst dessen erster Vorsitzender Walter Gropius war, war ein bekannter Architekt für Filmbauten, sein Werk wurde 1933 als ”entartete Kunst” diffamiert und 1937 in der gleichnamigen Ausstellung in MÜnchen gezeigt, nach Kriegsende wendete er sich Theaterdekorationen zu und malte bis ins hohe Alter. Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3984
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Sechs Grafiken

eine Radierung von Kai Hackemann Düsseldorf ”Maar”, zwei Holzschnitte von Wilhelm Laage (1868-1930 Ulm), ”Pflug” und ”Tanzendes Mädchen mit Bierkrug,” zwei unleserlich signierte Radierungen 1973 und 1975 sowie ”Modification I” von Christian Fossier Paris, alle unter Glas gerahmt, Maß max. 28 x 35 cm.

Katalog-Nr.: 3988
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Paar dekorative Szenen nach Watteau

dabei ”Le May [dt.: der Mai]”, galante Gesellschaft in frühlingshafter Parklandschaft, umgeben von Festons, Rank- und Bandelwerk, unten mittig frz. bet. ”Le May”, links unten bezeichnet ”Watteau pinxit” und rechts in der Platte signiert ”P. Aveline sculp.” (das ist der Kupferstecher Pierre-Alexandre Aveline, um 1702 Paris bis ca. 1760 Paris), dazu ”La Balanceuse [dt.: die Schaukelnde]”, pastorale Szene mit galanter Gesellschaft und jungem Mädchen auf der Schaukel, umgeben von Festons, Rank- und Bandelwerk, unten mittig frz. betitelt ”La Balanceuse”, links unten in der Platte bezeichnet ”Watteau Pinxit” und rechts signiert ”Le Bas Sculp.” (das ist der Kupferstecher und Verleger Jacques-Philippe Le Bas, 1707 bis 1783 Paris), Pendants, Kupferstiche auf Bütten nach Gemälden von Antoine Watteau (1684–1721), 1. Hälfte 18. Jh., unten je frz. Verlagsangabe ”a Paris chez Gersaint Md. pont N.D. Et. chez surugue graveur du Roy rüe des Noyers Avec Privilege du Roy”, Altersspuren, je freigestellt hinter Glas gerahmt, (1 x Glas defekt), Plattenmaße je ca. 60 x 35 cm.

Katalog-Nr.: 3927
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Prof. Max Uhlig, ”Le Vigne 1”

abstrahierter Weinstock, Radierung, links unter der Platte in Blei nummeriert 122/135, rechts handsigniert und datiert ”Uhlig 1993/98” und unten mittig frz. betitelt ”La Vigne 1 (dt.: Die Weinrebe 1)”, Blatt freigestellt hinter Glas gerahmt, Plattenmaß ca. 28 x 19,5 cm, Blattmaß ca. 54 x 37,5. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (geboren 1937 in Dresden), 1951–54 Lehre als Schrift- und Schildermaler, 1954–55 Schriftzeichner an der TU Dresden, 1955–60 Studium an der HBK Dresden bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer, 1960–61 freiberuflich tätig, 1961–63 Meisterschüler an der Deutschen Akademie der Künste zu Berlin bei Hans Theo Richter, anschließend freiberuflich tätig, arbeitete bis 1979 auch als Lohndrucker im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz, Studienaufenthalte in Brodowin bei Chorin und (zusammen mit Gerda Lepke) in Lübow bei Penzlin, Glowe und im Erzgebirge, 1982–98 Sommeraufenthalte bei Deutschneudorf, 1989 Gastdozent an der Akademie Nürnberg, 1991 Gastprofessur an der Internationalen Akademie für Kunst und Gestaltung Hamburg, 1995–2002 Professor an der HBK Dresden, 1996 Vernichtung zahlreicher Arbeiten beim Brand des Künstlerhauses Loschwitz, unternahm Studienreisen nach Bulgarien, Polen, London, Mittelasien, die USA, Dänemark und Holland, Mitglied des VBK der DDR, Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, erhielt zahlreiche Ehrungen, unter anderem 1887 den Käthe-Kollwitz-Preis, 1998 den Hans-Theo-Richter-Preis und den Sächsische Verdienstorden, 2005 Ehrengast der Deutschen Akademie Rom in der Villa Massimo, zeitweise in Berlin Pankow ansässig, 1959–96 im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz, ab 1996 in Dresden-Helfenberg, seit 1991 jeweils im Frühjahr und Herbst Arbeitsaufenthalte in Südfrankreich (Faucon), Quelle: Vollmer, Eisold ”Künstler in der DDR” und Internet.

Katalog-Nr.: 3996
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 110,00 €

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Jutta Votteler, ”Tischgesellschaft”

Tisch mit Früchten, von Vögeln besucht, farbenfrohe, naive Farbaquatintaradierung, links unter der Platte in Blei nummeriert 85/90, mittig betitelt ”Tischgesellschaft” sowie rechts handsigniert und datiert ”Jutta Votteler (19)92”, schön hinter Glas und doppeltem Passepartout gerahmt, Plattenmaße ca. 54 x 45 cm. Künstlerinfo: dt. Grafikerin (1959 in Ludwigshafen geboren), 1978–84 Studium der Kunsterziehung in Mainz, seit 1983 intensive Beschäftigung mit Farbradierung und Farbholzschnitt, 1987–91 Tätigkeit als Kunsterzieherin, 1991–96 Dozentin an der Universität Kaiserslautern, beschickte zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, lebt und arbeitet ab 2001 in Berlin, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3997
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 130,00 €

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Fünf Grafiken

dabei Arbeit von Emil Jürgen Scheibe (1914–2008), Hans Hermann Steffens (1911–2004), Roland Dörfler (1926–2010), Dick van Luijn (1896–1981) und posthumer Abzug von Wenzel Hablik (1881–1934), unterschiedliche Sujets, graphische Techniken, Formate und Erhaltungszustände, 1970er Jahre, je hinter Glas, teils mit Passepartout als Pendants gerahmt, Falzmaße je ca. 39 x 49 cm.

Katalog-Nr.: 4011
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Illustrationen zu ”Tableaux du Temple des Muses”

vier Illustrationen zu Michel de Marolles (1600–1681) im Jahre 1655 in Paris erschienenen ”Tableaux du Temple des Muses”, dabei ”les Enfers [dt.: die Hölle]”, Ansicht des Flusses Styx mit Fährmann Charon, welcher die Verstorbenen am Eingang zur Unterwelt bei dessen Herrscher Hades und seiner Frau Persephone abliefert, weiterhin ”Glauccos”, das ist der Meeresgott Glaukos, welcher Kräuter in den Händen hält, die ihn seinerzeit vom Fischer in einen Gott verwandelten, dazu ”Niobe”, die Gemahlin des thebanischen Königs Amphion Niobe erhob sich aus Stolz über die Titanin Leto, woraufhin deren Kinder Apollon und Artemis die sieben Töchter und sieben Söhne der Niobe mit Pfeilen töteten und ”Prothée [dt.: Proteus]”, der greise Meeresgott Proteus lebte laut Homers ”Odyssee” auf Pharos und hütete Poseidons Robben, der für seine Weissagungen gerühmte, jedoch scheue, wandlungsfähige und verschwiegene Gott wurde durch Menelaos überlistet, gefesselt und zur Preisgabe seines Heimwegs gezwungen, Kupferstiche auf Bütten (Buchseiten), wohl nach Motiven von Abraham van Diepenbeeck (1596–1675), je unten mit diversen lateinischen Beschriftungen versehen, unsigniert, geringe Altersspuren, als Pendants je hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt je ca. 26 x 17,5 cm.

Katalog-Nr.: 3925
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Tobias Conrad Lotter, Karte Brandenburg-Kulmbach

grenzkolorierter Kupferstich um 1750, rechts unten figürliches Wappen mit vier Gottheiten und bekröntem Adler, in Lateinisch beschriftet: Tabulae Principatus Brandenburgico-Culmbacensis... I.A. Riediger ... Tob, Conrad Lotter Geogr. Aug. Vindel, ungerahmt, minimal fleckig und knickrandig, Blattmaß 67 x 55 cm. Künstlerinfo: dt. Landkartenstecher Kartograph und Verleger (1717 Augsburg bis 1777 Augsburg), ab 1740 Schwiegersohn und produktivster Mitarbeiter des Karthographen und Verlegers Matthäus Seutter, 1740-44 schuf er eigenverantwortlich unter Seutter den 'Atlas Minor', nach dem Tode von Seutter (1757) führten sein Sohn Albrecht Karl (1722-1762) und sein Schwiegersohn Lotter sowie G. B. Probst die Firma weiter, 1757/58 wurde Lotter alleiniger Eigentümer des Verlages, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3923
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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Martin Elias Ridinger, Hirsche im Boskett

Abbildungen zweier Hirsche, die in den Jahren 1739 in der Kirchbergischen Wild-Flur zu Tierberg und 1755 in der Grafschaft Erbach geschossen wurden, Kupferstich, 1765, gestochen von Martin Elias Ridinger, entworfen von Johann Elias Ridinger, normale Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaß ca. 33 x 23,5 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher und Verleger (um 1730 Augsburg bis 1780 Augsburg), Sohn und Nachfolger im Verlag des Johann Elias Ridinger, Schüler seines Vaters und bei J. J. Preißler in Nürnberg, tätig in Augsburg, Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 3906
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Fidus, Mädchen mit Hirsch

typische Arbeit des Künstlers, welcher hier noch ganz unter dem Einfluss seines Lehrers Karl Wilhelm Diefenbach und dessen lebensreformerischen Bestrebungen steht, kleines nacktes Mädchen, mit einem kapitalen Hirsch in trauter Zugewandtheit, Litho, rechts unten in der Platte signiert und datiert ”Fidus (18)92”, geringe Altersspuren, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 34 x 23,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Hugo Reinhold Karl Johann Höppener, dt. Maler, Zeichner, Illustrator, Architekt und Buchschmuckkünstler (1868 Lübeck bis 1948 Woltersdorf), Schüler der Lübecker Gewerbeschule, studierte 1887 kurzzeitig an der Akademie München, anschließend Schüler und Jünger des Malers und Naturapostels Karl Wilhelm Diefenbach (1851–1913) in Höllriegelskreuth, nannte sich in Verehrung seines Lehrers “Fidus (dt.: Der Getreue)”, zählte um 1900 zu den berühmtesten Künstlern Deutschlands und zu den ”Vätern des dt. Jugendstil”, unter anderem Mitarbeiter der Münchner Zeitschriften ”Jugend” und “Simplicissimus” sowie der Berliner Zeitschrift “Pan”, 1943 Ernennung zum Professor h.c., tätig in Berlin, München, Monte Verita und Woltersdorf-Schönblick, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3951
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Fidus, Mädchen und Löwe

typische Arbeit des Künstlers, welcher hier noch ganz unter dem Einfluss seines Lehrers Karl Wilhelm Diefenbach und dessen lebensreformerischen Bestrebungen steht, kleines nacktes Mädchen, aus dem Wasser zu einem Löwen im Schilf eilend, links unten in der Darstellung Ausspruch ”Lieber Löwe lauf nicht davon – hab´ keine Angst vor klein Marion!”, Farblitho, rechts unten in der Platte signiert und datiert ”Fidus (18)92”, geringe Altersspuren, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 19,5 x 26,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Hugo Reinhold Karl Johann Höppener, dt. Maler, Zeichner, Illustrator, Architekt und Buchschmuckkünstler (1868 Lübeck bis 1948 Woltersdorf), Schüler der Lübecker Gewerbeschule, studierte 1887 kurzzeitig an der Akademie München, anschließend Schüler und Jünger des Malers und Naturapostels Karl Wilhelm Diefenbach (1851–1913) in Höllriegelskreuth, nannte sich in Verehrung seines Lehrers “Fidus (dt.: Der Getreue)”, zählte um 1900 zu den berühmtesten Künstlern Deutschlands und zu den ”Vätern des dt. Jugendstil”, unter anderem Mitarbeiter der Münchner Zeitschriften ”Jugend” und “Simplicissimus” sowie der Berliner Zeitschrift “Pan”, 1943 Ernennung zum Professor h.c., tätig in Berlin, München, Monte Verita und Woltersdorf-Schönblick, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3952
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 120,00 €

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Johann Dietrich Findorff, posthumes Mappenwerk Schloss Ludwigslust

sieben Radierungen aus dem Jahr 1767 mit Darstellungen Schloss und Park Ludwigslust, Ausführung eikon Grafik-Presse, komplett mit zwei Deckblättern und Lageplan im Deckel, guter Zustand, Blattmaß je 44 x 57 cm. Künstlerinfo: deutscher Hofmaler und Grafiker der mecklenburgisch-schwerinischen Herzöge (1722 Lauenburg/ Elbe - 1772 Ludwigslust), ansässig am Hof in Schwerin, später in Ludwigslust, erlernte zunächst das Tischlerhandwerk in der väterlichen Werkstatt, ab 1740 auf Wanderschaft, ab 1742 beim Hoftischler Sievert am Schweriner Hof des Herzogs von Mecklenburg Christian Ludwig dem II. tätig, ab 1747 fest angestellt, kopierte zunächst niederländische Gemälde, und lernte autodidakt, ab 1750 eigene Gemälde und übergang in den Hof des neuen Herzogs Friedrich dem Frommen, ab 1764 mit diesem in Ludwigslust, dortmalte er im AUftrag des Herzogs szenen aus dem Schlossalltag und den Gärten, erhielt den Auftrag für das Altarbild in der Hofkirche (heute Stadtkirche), entwarf dieses, erlebte die Fertigstellung jedoch nicht, große Teile seines Lebenswerkes befinden sich im Staatlichen Museum zu Schwerin. Info: eikon Grafik-Presse war ein von 1964 bis 1992 existierender Verlag in Dresden. Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3953
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 90,00 €

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Jean Cocteau, Paar

surrealistische Darstellung zweier sich umarmender Figuren, Farbserigraphie, links unten im Druck signiert und datiert ”Jean Cocteau 1961”, links darunter handschriftlich nummeriert 203/300, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 70 x 51 cm. Künstlerinfo: eigentlich Jean Maurice Eugène Clément Cocteau, frz. Schriftsteller, Regisseur, Schauspieler, Librettist, Kostüm- und Bühnenbildner, Maler, Zeichner und Graphiker (1889 Maisons-Laffitte bei Paris bis 1963 Milly-la-Forêt bei Paris), zunächst schriftstellerisch und als Librettist und Bühnenautor tätig, arbeitete ab den 1930er Jahren als Filmregisseur, künstlerisch beeinflusst von Pablo Picasso und Arno Breker, tätig in Paris, ab 1947 Landhaus in Milly-la-Forêt, 1954 zum Mitglied der Akademie der Bildenden Künste Frankreichs und Belgiens ernannt, Quelle: AKL, Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon”, Vollmer, Bénézit und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3945
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Jean Cocteau, ”Couple au soleil”

surrealistische Darstellung zweier sich umarmender Figuren in der Sonne, Farbserigraphie, 1961, links unten im Druck signiert ”Jean Cocteau”, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Druckmaße ca. 64 x 49 cm. Künstlerinfo: eigentlich Jean Maurice Eugène Clément Cocteau, frz. Schriftsteller, Regisseur, Schauspieler, Librettist, Kostüm- und Bühnenbildner, Maler, Zeichner und Graphiker (1889 Maisons-Laffitte bei Paris bis 1963 Milly-la-Forêt bei Paris), zunächst schriftstellerisch und als Librettist und Bühnenautor tätig, arbeitete ab den 1930er Jahren als Filmregisseur, künstlerisch beeinflusst von Pablo Picasso und Arno Breker, tätig in Paris, ab 1947 Landhaus in Milly-la-Forêt, 1954 zum Mitglied der Akademie der Bildenden Künste Frankreichs und Belgiens ernannt, Quelle: AKL, Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon”, Vollmer, Bénézit und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3944
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Familie im Interieur, Empire

feiner Scherenschnitt, teils mit andersfarbigem Papier hinterlegt, um 1810, unsigniert, geringe Altersspuren, hinter Glas im Rahmen des 2. Biedermeier gerahmt, Falzmaße: ca. 29,5 x 31 cm.

Katalog-Nr.: 3932
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 280,00 €

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Prof. Rudolf Hausner, ”Adam medial”

typische Arbeit des Künstlers mit Adamskopf und schwebender Spule, Farblitho, 1983, links unten in Blei nummeriert 214/350 und rechts handsigniert ”R. Hausner”, schön hinter Glas in Silberleiste gerahmt, Abbildung ca. 42 x 62 cm, beigegeben mit ”214” handschriftlich nummeriertes, originales Zertifikat zum Blatt mit handschriftlicher Signatur von Günter Bläse (Daco-Verlag). Künstlerinfo: österreichischer Maler und Graphiker, Briefmarkenentwerfer, Publizist sowie Pianist (1914 Wien bis 1995 Mödling), bedeutender Vertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, studierte ab 1931 an der Akademie Wien bei Carl Fahringer und Karl Sterrer, unternahm als Pianist des ”Pinguin-Jazz-Quartetts” ab 1932 ausgedehnte Konzert- und Studienreisen, unter anderem nach England, Frankreich, Italien, der Schweiz, Griechenland, Türkei, Ägypten und Skandinavien, unterhielt Atelier in Wien, 1938 Ausstellungsverbot, 1941–45 Kriegsdienst und Zerstörung des Wiener Ateliers, 1946 Gründung der surrealistischem Gruppe im österreichischen Art-Club mit Edgar Jené, Ernst Fuchs, Wolfgang Hutter, Fritz Janschka, Anton Lehmden und Arik Brauer, 1957 erstes ”Adam-Bild”, 1959 Teilnehmer der documenta II in Kassel, 1959 Gründung der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, ab 1966 Professor in Hamburg und ab 1968 Professor an der Akademie Wien, Quelle: Vollmer und Internet.

Katalog-Nr.: 3959
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 140,00 €

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”Krieg und Kunst”,

48 eingebundene Lithographien und Offsetlithographien der Berliner Sezession, teils koloriert, erschienen 1915 in Berlin bei Julius Bard, enthalten sind Arbeiten von Emil Pottner, Adolf Eduard Herstein, Paul Bach, Lovis Corinth, Gino von Finetti, Joseph Oppenheimer, Alex Oppler, Erich Klossowski, Erich Büttner, Robert Scholtz, Werner Hahmann, Hans Gerson, Eugen Spiro, Hugo Krayn, Bertha Schütz, Willy Jäckel, Hermann Westphal, Philipp Franck, Bischoff-Culm, Rudolf Möller und Hermann Struck, alle Blätter im Stein signiert und nochmals typographisch bezeichnet, nicht kollationiert, meist gut erhalten, Maße ca. 42 x 34 cm.

Katalog-Nr.: 4010
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 190,00 €

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Prof. Oskar Kokoschka, nach ”Der Specht”

unten mittig Signaturstempel in ovaler Umrahmung, Farblithografie auf Bütten, nach einem Aquarell von Oskar Kokoschka, im Passepartout, verglast, in gekehlter blattvergoldeter Leiste, Bildausschnitt 58 x 45 cm, gesamt 93 x 82 cm. Künstlerinfo: österreichischer Maler, Graphiker, Modelleur und Schriftsteller (1886 Pöchlarn bis 1980 Montreux), studierte an der Kunstgewerbeschule des Österreichischen Museums für Kunst und Industrie bei Gustav Klimt, W. Löffler und Adolf Loos, um 1910 Übersiedlung nach Berlin und Mitarbeit an der Zeitschrift ”Der Sturm” von Herwarth Walden, 1911 Rückkehr nach Wien und tätig für die Wiener Werkstätten, 1914 Mitglied der Freien Sezession Berlin, ab 1917 in Dresden, hier 1919–26 Professor an der Kunstakademie, ab 1931 wechselnde Aufenthalte in Paris und Wien, 1933–45 als “entartet” diffamiert, 1934 Flucht nach Prag, 1938 Emigration nach England, 1946 britischer Staatsbürgerschaft, 1975 wieder österreichischer Staatsbürger, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3970
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Zum Totentanz

zwei morbid gekleidete Skelette, sich gegenseitig umkreisend, eindringliche Arbeit eines wohl niederländischen Künstlers, Siebdruck auf leichtem Karton, unter der Darstellung rechts in Blei teils unleserlich signiert und datiert „RedeWinter 1976“, mittig betitelt „mit: De dans de men“ und links bezeichnet und nummeriert „Zeefdruk (Siebdruck) X/50“, minimale Altersspuren, ungerahmt, Blattmaß ca. 49 x 69 cm.

Katalog-Nr.: 4005
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Gerhard Marcks, ”Löwe und Zebras”

Holzschnitt auf Japanpapier, in Blei signiert, Nr. 47 von 50 Stck., am linken unteren Rand bezeichnet ”Löwe. u. Zebras 1956”, außerhalb des Bildausschnittes kleine Einrisse und minimal fleckig, ungerahmt, Blattmaß 33 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Bildhauer und Grafiker (1889 Berlin bis 1981 Burgbrohl), ab 1908 Werkstattgemeinschaft mit Richard Scheibe, Förderung durch August Gaul und Georg Kolbe, Tätigkeit als Entwerfer für die Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst, 1917 Zusammenarbeit mit der Steingutfabrik Velten-Vordamm, ab 1918 Lehrtätigkeit an der Staatlichen Kunstgewerbeschule Berlin, 1919 Berufung an das Bauhaus in Weimar, ab 1920 Leiter der Bauhaustöpferei in Dornburg, hier Zusammenarbeit mit Otto Lindig und Max Krehan, durch Lyonell Feininger Anregung sich mit dem Holzschnitt zu beschäftigen, 1925 Berufung an die Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle, 1928 Villa - Romana - Preis, 1933 Entlassung aus dem Lehramt, 1937 Beschlagnahmung von 86 seiner Werke durch die Nationalsozialisten und Diffamierung als „Entarteter Künstler” und mit Ausstellungsverbot belegt, 1945 Berufung an die Landeskunstschule Hamburg, ab 1950 freischaffend in Köln tätig, ab 1955 Mitglied der Akademie der Künste, 1974 Umzug in die Eifel, Quellen: Thieme-Becker, Vollmer, Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3975
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 220,00 €

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Otto Goetze, Sitzende Dame

junge Frau, mit Brief in den Händen, im Fauteuil, fein impressionistisch aufgefasste Radierung, um 1915, links unten in der Platte signiert ”Otto Goetze” und rechts unter der Platte in Blei handsigniert ”Otto Goetze”, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 32 x 25 cm. Künstlerinfo: auch Götze, dt. Maler, Illustrator und Radierer (1868 Leipzig bis 1931 Berlin), Kindheit in Connewitz, studierte 1888 an der Akademie Leipzig, 1889–94 Studium an der Akademie München bei Sándor (Alexander) von Liezen-Mayer, zunächst freischaffend als Portraitmaler, ab 1908 Hinwendung zur Radierung, beschickte ab 1893 dt. Ausstellungen, unter anderem 1914 die Bugra Leipzig, hier Ehrung mit dem sächsischen Staatspreis, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Singer, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Bénézit und Internet.

Katalog-Nr.: 3957
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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Emil Thoma, ”Zugspitze”

winterlicher Blick, aus Richtung Garmisch, auf das Wettersteinmassiv mit der Zugspitze, im Alpenglühen, stimmungsvoller Farbholzschnitt von 5 Platten, rechts unten in der Platte monogrammiert ”ETh”, links unter der Darstellung in Blei betitelt und bezeichnet ”Zugspitze – orig. Holzschnitt-Handdruck” und rechts handsigniert ”Emil Thoma”, geringe Altersspuren, effektvoll hinter Acryl und Passepartout gerahmt, Plattenmaß ca. 26 x 36,5 cm. Künstlerinfo: Schweizer Maler und Graphiker (1869 Zürich-Enge bis 1948 Riedering), Kindheit in München, Schüler der Kunstgewerbeschule München, studierte ab 1890 an der Akademie München bei Karl Raupp und Wilhelm von Diez, ab 1921 Mitglied der Künstlergruppe ”Die Welle” in Prien, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands und in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, beschickte die Ausstellungen im Glaspalast München, 1939 den Kunstverein München und 1938 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, zeitweise tätig in München, später in Konstanz am Bodensee, bei Erding und letztendlich in Riedering im Chiemgau, Quelle: Thieme-Becker, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann ”Münchner Maler des 19./20. Jahrhunderts”, Glaspalastkataloge, Müller-Singer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3992
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 180,00 €

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