Zeichnungen - Aquarelle

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Jesu Darbringung im Tempel

nach jüdischem Ritual musste jedes erstgeborene männliche Kind im Tempel Gott dargebracht werden, hierzu berichtet die Bibel im Lukasevangelium (Lk 2, 22–38) ”... brachten sie das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn darzustellen, wie im Gesetz des Herrn geschrieben ist: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn heilig genannt werden. Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, ... ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben. Und siehe, in Jerusalem lebte ein Mann namens Simeon. Dieser Mann war gerecht und fromm und wartete auf den Trost Israels und der Heilige Geist ruhte auf ihm. Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Christus des Herrn gesehen habe. Er wurde vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern das Kind Jesus hereinbrachten, um mit ihm zu tun, was nach dem Gesetz üblich war, nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten: Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ... Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden. Und Simeon segnete sie ... Damals lebte auch Hanna, eine Prophetin, eine Tochter Penuëls, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. ... Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten. Zu derselben Stunde trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.”, links im blauen Mantel ist Maria zu sehen, rechts neben ihr, zu Füßen Simeons, kniet Josef und hält die beiden Tauben als Opfer bereit, während Simeon, das Christuskind in den Armen haltend, in stiller Zwiesprache mit Gott verharrt, dessen erleuchtende Strahlen von oben auf ihn herabfallen, rechts neben ihm ist Hanna im gelben Gewand als betende alte Frau dargestellt, unter der Darstellung in Gold auf schwarzem Grund lateinischer Schriftzug ”Nunc dimittis serum tuum Domine secundum verbum tuum Pace quia viderunt Oculi mei salutare tuum [dt.: Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen]”, Peter Paul Rubens (1577–1640) beschäftigte sich wiederholt mit dem vorliegenden Thema und schuf die Vorlage für unser Motiv, so weist sein 1614 entstandenes, seitenverkehrtes Antwerpener Gemälde ”Jesu im Tempel” in seinen Figuren und Architekturdetails eine große Ähnlichkeit mit unserem Gemälde auf, im Jahre 1638 stach Paulus Pontius (1603–1658) schließlich einen mit der hier vorliegenden Szene identischen, hochformatigen Kupferstich und bezog ihn auf ein Werk Peter Paul Rubens, ein ähnliches, querformatiges Gemälde von Rubens wurde schließlich von einem anonymen Meister in Kupferstich wiedergegeben, das Motiv muss seinerzeit große Beachtung gefunden haben, so schuf der spanische Maler Juan Sachez Cotan (1560–1627), nachdem er 1612 in das Kloster Cartuja de Granada eintrat, für dessen Kirche eine nahezu identische Kopie des querformatigen Ölgemäldes, feine Temperamalerei über Vorzeichnung und Quadrierung in Blei, mit sparsamer Goldhöhung auf Pergament, wohl 17. Jh., unsigniert, auf Holzplatte des 19. Jh. aufgezogen, hier rückseitig alte Bezeichnung ”F.C. 163”, die gleiche Bezeichnung findet sich auch am Rahmen, etwas restaurierungsbedürftig, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 65 x 49,5 cm.

Katalog-Nr.: 4100
Limit: 2400,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Dame mit Ährenbündel

aquarellierte Zeichnung im Stil eines Stammbuchblattes, datiert 1762, unsigniert, normale Altersspuren, hinter Passepartout und Glas gerahmt, Sichtmaß ca. 20,5 x 16 cm.

Katalog-Nr.: 4101
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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Nach Philips Wouwerman, Beim Hufschmied

vor ruinöser Gebäudestruktur wird vom Hufschmied ein Pferd beschlagen, von zahlreicher Personenstaffage beobachtet, im Hintergrund halten zwei Kinder einen Ziegenbock zurück, der auf einen Hund losgeht, wohl Studie für einen Kupferstich nach dem Gemälde ”La famille du Maréchal” des niederländischen Meisters Philips Wouwermans (1619–1668), Bleistift und Tusche, datiert 1793, undeutlich signiert ”D. V dir.” und ”5. Hornung(?) 1793”, Altersflecken, in der Mitte gefaltet, hinter Glas gerahmt, Blattmaß ca. 30 x 44 cm.

Katalog-Nr.: 4102
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Frau bei der Toilette

über einen Holztrog gebeugte, sich die Haare waschende Frau mit freiem Oberkörper, im Hintergrund Brettstuhl mit weiterem Bottich, authentische Darstellung des häuslichen Lebens sowie der Körperhygiene in der Mitte des 17. Jh., Tuschefeder in Braun auf Bütten, im oberen Bereich bezeichnet und datiert „Marge 1646 19 [Oc]Tobris Drebsche“(?), Altersspuren, hinter einfachem Passepartout und Glas gerahmt (Glas mit Sprung), Passepartoutausschnitt ca. 10,7 x 14,3 cm.

Katalog-Nr.: 4103
Limit: 90,00 €, Zuschlag: 120,00 €

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Junger rauchender Mann

an einem Tisch sitzender junger Mann mit langem Haar, beim Rauchen einer Tonpfeife, vor ihm angedeuteter Teller und ein Weinglas, Rötel auf Bütten, wohl Niederlande, 17. Jh., unsigniert, rückseitig Pinselzeichnung einer Gebissstudie, allseitig umgefaltet, Altersspuren, auf Unterlagekarton montiert, hinter Glas gerahmt, Blattmaß ca. 13 x 10,5 cm.

Katalog-Nr.: 4104
Limit: 90,00 €, Zuschlag: 90,00 €

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Portrait Christoph Freiherr Haller von Hallerstein

Bildnis des Adligen mit Perücke im Profil, Rötelzeichnung mit dezenter Weißhöhung, Ende 18. Jh., unsigniert, auf Rahmenrückseite alt bezeichnet „Christoph Freyherr Haller v. Hallerstein, geb. 1757 22 Jäner. Gest. 1828 28 Maerz“, gerahmt in einen sehr aufwendig, teils freistehend geschnitzten, gestuckten und vergoldeten Rahmen mit Muschel- und Akanthusblattmotiven, dieser minimal berieben und geringe Verlust, Falzmaß im oval ca. 13,5 x 10,5 cm, Außenmaß Rahmen ca. 32 x 22,5 cm.

Katalog-Nr.: 4105
Limit: 190,00 €, Zuschlag: 330,00 €

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Schankszene

an einem Tisch sitzender Mann in wallendem Gewand, beim Einschenken eines Glases, Rötel auf Bütten, wohl Niederlande, 17. Jh., in der oberen Ecke in Blei nummeriert „56“, auf Unterlagekarton montiert, Restaurierungs- und Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Blattmaß ca. 12 x 15 cm.

Katalog-Nr.: 4106
Limit: 70,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Prof. Andreas Achenbach, attr., Bach im Gebirge

Blick auf eine Brücke, über Kaskade eines durch Geröll hindurch zu Tal stürzenden Baches, gekonnt erfasste Landschaftsstudie, Mischtechnik (Tusche, Aquarell und Gouache auf getöntem Papier), rechts unten bezeichnet ”A. Achenbach 1851”, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 25,5 x 47 cm. Künstlerinfo: bedeut. dt. Maler, Graphiker und Karikaturist (1815 Kassel bis 1910 Düsseldorf), Bruder des Oswald Achenbach, ab 1823 in Düsseldorf ansässig, ab 1827 Schüler der Akademie Düsseldorf bei Wilhelm von Schadow, Kolbe, Schirmer und Schäffer, 1836 Übersiedlung nach München, 1838 nach Frankfurt am Main und 1839 endgültig nach Düsseldorf, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem nach Holland, Russland, Schweden, Norwegen, England, Frankreich, Tirol und Italien, 1859 zum Professor ernannt, erhielt zahlreiche Auszeichnungen wie 1885 Ehrenbürger von Düsseldorf, Mitglied mehrerer Akademien, Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, der Münchner Kunstgenossenschaft, der Genossenschaft bildender Künstler Wiens und des Düsseldorfer Künstlervereins „Malkasten“, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, AKL, Dressler, Seubert, Müller-Singer, Müller-Klunzinger, Nagler, Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon”, Bruckmann ”Düsseldorfer Malerschule” und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4107
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 750,00 €

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Daniel Caffé, Doppelporträt eines Leipziger Tuchhändlerpaares

dargestellt sind die Eheleute August Friedrich Leopold Baerbalck (1754–1832) und Henriette Friederike, geb. Gabain (1766–1825), in klassizistischer Manier eröffnet sich rechts neben einer Säule der Ausblick auf eine mitteldeutsche Landschaft, ein links davon aufgespanntes und den Hintergrund bildendes gelbes Tuch verweist auf den Tuchhändlerstand; war ausgestellt auf der Alt-Leipziger Portraitausstellung 1912 (Ausstellungskatalog Stadtgeschichtliches Museum Leipzig: Das Bildnis in Leipzig vom Ende des 17. Jahrhunderts bis zur Biedermeierzeit, hrsg. von A. Kurzwelly, Leipzig 1912), befand sich bis mindestens 2016 in Privatbesitz, publiziert bei Neil Jeffares, Dictionary of pastellists before 1800; Pastellkreide auf Pergament, kaum mehr lesbar signiert und datiert auf der Basis der Säule ”D. Caffe 1813”, mehrere Risse, Malerei in altersgemäßem Zustand, in klassizistischer Goldstuckleiste (stark beschädigt) gerahmt, Falzmaße ca. 105 x 83 cm.

Katalog-Nr.: 4108
Limit: 800,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Guido Hammer, attr., Hirsch

Rötelzeichnung eines kapitalen Rothirsches, undatiert 2. Hälfte 19. Jh., rückseitig ”Guido Hammer”, Altersspuren, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Sichtmaß ca. 16 x 20,5 cm.

Katalog-Nr.: 4109
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 60,00 €

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Guido Hammer, Wildgehege

eine Gruppe Hirschwild durchstreift das bewaldete Gatter, zwei Sauen jagen durchs Bild und scheinen die Tiere zu verstören, im Hintergrund ist ein Schloss im Stil der Moritzburg zu erkennen, kolorierte Zeichnung, undatiert, 2. Hälfte 19. Jh., unten rechts signiert ”G. Hammer”, normale Altersspuren, hinter Passepartout und Glas gerahmt, in breiter vergoldeter Leiste, Sichtmaß ca. 7,5 x 17 cm.

Katalog-Nr.: 4110
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 200,00 €

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Hedwig Haustein, Der Hirtenjunge

Hirte mit Hirtenhund bei seiner kleinen Schafherde, gedankenversunken in ein kleines bewaldetes Tal mit Wassermühle blickend, Genremalerei in freundlicher, zeittypischer Farbigkeit, Aquarell und Deckfarben, im unteren Bereich signiert und datiert „Hedwig Haustein 1879“, auf Rahmenrückseite alt bezeichnet „gemalt von Hedwig Kuntze, geb. Haustein“,leichte Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas in bronzierten Stuckrahmen der Zeit gerahmt , Passepartoutausschnitt ca. 31 x 41,5 cm, Falzmaß ca. 43 x 54 cm.

Katalog-Nr.: 4111
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Carl Hoff, Mädchenbildnis

Halbfigurenbildnis einer jungen Frau, ihren Kopf auf einem Tisch aufstützend, qualitätvolle Bleistiftzeichnung, um 1880, rechts unten signiert ”Carl Hoff”, rückseitig applizierter Rest der originalen Rückwand mit Hinweis ”Handzeichnung von Prof. K. Hoff, aus dessen Nachlass erworben von K. H. Hoff durch H. Drinneberg?” sowie spätere Dedikation ”In Dankbarkeit gewidmet von Annemarie Troemel, Juni 1958”, Blatt stark gebräunt, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 18 x 13 cm. Künstlerinfo: eigentlich Karl Heinrich Hoff, dt. Maler, Zeichner und Dichter (1838 Mannheim bis 1890 Karlsruhe), Vater des Portrait- und Genremalers Karl Heinrich Hoff (1866–1903), studierte 1855–58 an der Kunstschule Karlsruhe bei Ludwig des Coudres und Johann Wilhelm Schirmer, 1858–61 Weiterbildung als Privatschüler bei Benjamin Vautiers in Düsseldorf, beeinflusst von Andreas Achenbach und Ludwig Knaus, 1862 halbjähriger Aufenthalt in Paris, unternahm Studienreisen durch Montenegro, Frankreich, Griechenland, Italien, Dalmatien und Deutschland, ab 1862 in Düsseldorf freischaffend, 1878 Ernennung zum Professor der Akademie Karlsruhe, Mitglied und zeitweise Vorstand im Düsseldorfer Künstlerverein ”Malkasten” und 1870–72 Präsident des Allgemeinen Vereins der Karnevalsfreunde zu Düsseldorf, erhielt diverse Ehrungen wie Ehrenmitglied der Akademie Rotterdam, Bayerisches Verdienstkreuz und Goldmedaille Berlin 1872, Bronzemedaille London 1887 und Goldmedaille Melbourne 1888, tätig in Karlsruhe, Quelle: Boetticher, Mülfarth, Thieme-Becker, Bruckmann ”Lexikon der Düsseldorfer Malerschule”, Müller-Singer, Müller-Klunzinger, Seubert, Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon” und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4112
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Edoardo de Martino, Segler im Abendlicht

Segelschiff auf stiller See, unter effektvoll bewölktem Himmel, mit spitzem Pinsel stimmungsvoll erfasste Marinemalerei in fein abgestimmter Farbigkeit, Aquarell, links unten signiert und datiert ”E. de Martino (18)83”, geringe Altersspuren, freigestellt hinter Glas gerahmt, Blattmaß ca. 17 x 12 cm. Künstlerinfo: auch Edoardo Federico oder Edward di Martino, italienischer Marinemaler (1838 Meta bei Neapel bis 1912 London), Schüler der Kunstschule Neapel, zunächst 1849–55 Marinemaler im italienischen Unabhängigkeitskrieg, anschließend in Montevideo tätig, ab 1868 in Rio de Janeiro ansässig und Studienaufenthalt in Porto Alegre, schuf als Hofmaler des Kaisers Don Pedro von Brasilien 1868–69 Schlachtenbilder aus dem Krieg mit Paraguay, beschickte 1870 die Kunstausstellung der Akademie Rio de Janeiro und wurde 1871 zum korrespondierenden Mitglied der Kaiserlichen Akademie der bildenden Künste Rio de Janeiro ernannt, ab 1875 in London und zeitweise in Cowes auf der Isle of Wight in Großbritannien ansässig, 1892 Ernennung zum Ritter (Chevalier) des Ordens der Krone von Italien, ab 1895 ”Marine Painter in Ordinary to her Majesty Queen Victoria”, ab 1902 Commander des Royal Victorian Order, vertreten in der Sammlung des britischen Königshauses, Quelle: Thieme-Becker, Visitenkarte des Künstlers und Internet.

Katalog-Nr.: 4113
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Paul B. Pascal der Ältere, Feluke auf dem Nil

Segelboot in der Abenddämmerung, Gouache, um 1890, links unten undeutlich signiert, rückseitig neuzeitlich bezeichnet ”Paul Pascal”, Altersspuren, schön freigestellt hinter Glas im geschnitzten Rahmen gerahmt, Blattmaß ca. 11,5 x 7,5 cm. Künstlerinfo: frz. Maler, Aquarellist und Orientalist (1832 Toulouse bis 1903 oder 1905 Quebec/Kanada), Schüler der Akademie der Schönen Künste Madrid, unternahm Studienreisen nach Italien, Marokko, Ägypten, Syrien und in die Türkei, beschickte 1876–82 den Pariser Salon mit orientalischen Motiven, Seestücken und Landschaften in Gouache, tätig in Paris, Quelle: Thieme-Becker, Bénézit und Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon”.

Katalog-Nr.: 4114
Limit: 160,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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August Reinhardt, Alm im Gebirge

sommerlicher Blick von Grindelwald, in idyllischer Hochgebirgslandschaft mit weidenden Kühen vorm Bauernhaus, auf das Wetterhorn, fein mit spitzem Pinsel festgehaltene Malerei, Aquarell, 2. Hälfte 19. Jh., links unten in Tusche signiert ”Aug. Reinhardt”, wohl August Reinhardt (dt. Landschaftsmaler, 1831 Leipzig bis 1915 Dresden-Blasewitz), rückseitig von fremder Hand bezeichnet ”Wetterhorn, Karl Aug. Reinhardt 1818–1877”, geblichen und stockfleckig, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 46 x 56 cm.

Katalog-Nr.: 4115
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Oscar Schulz, Thüringer Sommerlandschaft

poesievolle Dorfansicht, mit Blick über lichten Wiesenhang, auf ländliche Fachwerkhäuser, vor bewaldeter Bergkulisse im hellen Sonnenlicht, Stille liegt über der heiteren Idylle und lediglich der gemächlich den Schornsteinen entsteigende Rauch kündet von häuslicher Betriebsamkeit, fein erfasste Landschaftsmalerei mit schönem Kolorit, Aquarell, um 1900, rechts unten signiert ”O. Schulz”, auf Karton freigestellt, geringe Altersspuren, original hinter Glas gerahmt, Bildmaße ca. 17 x 27 cm. Künstlerinfo: auch Oskar Schulz, dt. Genre- und Landschaftsmaler, Zeichner, Illustrator sowie Radierer (erwähnt 1860 bis vor 1908), 1878–84 als Illustrator für die Zeitschrift ”Die Gartenlaube” tätig, Mitglied im Radierverein zu Weimar, für den er 1883–95 13 Beiträge für dessen Mappenwerke schuf, beschickte den Sächsischen Kunstverein, Kunstausstellungen in Düsseldorf, Bremen und Hamburg sowie 1878–96 die Große Berliner Kunstausstellung, tätig in Weimar, Quelle: Boetticher, Ries, Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon”, Internet und Kataloge der Berliner Kunstausstellungen.

Katalog-Nr.: 4116
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 35,00 €

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Prof. Eduard Young, Ruhender Herr im Eisenbahnabteil

Mann mit Rauschebart und Zylinder, ein Nickerchen machend, unter der Darstellung bezeichnet “Zur Erinnerung an die Fahrt nach Ingolstadt am 27=August: (18)870“ und oben links „Herm. Mainz“, Bleistift auf Papier, rechts signiert „E. Young“, leichte Altersspuren, auf Unterlagekarton montiert und hinter Glas in Goldstuckrahmen (geringe Bestoßungen) eingelegt, Blattmaß ca. 14,5 x 11 cm, Falzmaß ca. 26 x 22 cm. Künstlerinfo: auch Edward, österreichischer Maler und Zeichner (1823 Prag bis 1882 München), Sohn des Opernsängers Benno Eduard Young, Schüler von Moritz Daffinger in Wien, in den 1850 ging er nach Norwegen und Schweden und hielt sich einige Jahre am Hof Friedrich VII. von Dänemark auf, aus dieser Zeit sind auch einige Portraits überliefert, Ernennung zum Professor durch Friedrich VII. und lebenslange Pension, um 1855 Mitarbeit an der Innengestaltung von Schloss Jaegerspris, 1866 Umsiedlung nach München, hier verkehrte er in den Ateliers von Carl Theodor von Piloty und Karl Raupp, es entstanden in dieser Zeit auch einige Miniaturbildnisse für König Ludwig II. Quelle: Wurzbach – Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, Holland-Allgemeine Deutsche Biographie und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4117
Limit: 90,00 €, Zuschlag: 90,00 €

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”Rückkehr von Moskau”

niedergeschlagener und zerrütteter, auf einem flachen Hügel mitten im Schlachtfeld sitzender, älterer napoleonischer Soldat, an der Seite eines jungen sterbenden Soldaten im winterlichen Russland 1813, bei der hier vorliegenden Arbeit handelt es sich vermutlich um die vergrößerte Vorzeichnung der 1844 bei Oehme & Müller in Braunschweig erschienenen Lithografie mit dem Titel ”Rückkehr von Moskau”, schwarze Kreide und Weißhöhung auf getöntem Papier, um 1840, unsigniert, leichte Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Blattmaß ca. 54,5 x 46,5 cm.

Katalog-Nr.: 4118
Limit: 90,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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Münchner Pferdehändler

zwei in süddeutsche Tracht gekleidete Gesprächspaare flankieren ein Pferd, Federzeichnung, bezeichnet ”Munich Horse Fair”, undatiert, 19. Jh., signiert ”J. C. Bug”, leichte Erhaltungsmängel, hinter Passepartout und Glas gerahmt, Sichtmaß ca. 19 x 25 cm.

Katalog-Nr.: 4119
Limit: 90,00 €, Zuschlag: 90,00 €

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Weinbauern bei der Weinlese

Frauen, Männer und Kinder im sonnigen Weinberg bei der Weinernte, poesievolle Genremalerei, Aquarell über Bleistiftvorzeichnung, Ende 19. Jh., unsigniert, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Abbildung ca. 21,5 x 28 cm.

Katalog-Nr.: 4120
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 60,00 €

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Elfenbeinminiatur

1. Hälfte 19. Jh., unsigniert, rückseitig umfangreich annotiert, Gouache auf Elfenbein, Schulterstück der jungen Luise Hacker, im hellen Empirekleid mit roter Stola, vor monochromem Fond, Hacker war 1817 verheiratet mit dem Theologen Otto Traugott, ihr Vater war 1. Oberhofprediger in Dresden, im originalen Lederetui, Maße 5,5 x 4,5 cm.

Katalog-Nr.: 4121
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Elfenbeinminiatur

um 1900, rechts unten bezeichnet R. Cosway, Gouache auf Elfenbein mit partieller Weißhöhung, Bruststück einer jungen Dame im taubenblauen Kleid, das Haar von einer großen Schleife bekrönt, vor monochromem Fond, hinter Glas in schmaler Messingleiste gefasst, Maße 8 x 6,5 cm.

Katalog-Nr.: 4122
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Herrenportrait Biedermeier

Pastell auf Papier, undatiert und unsigniert, Mitte 19. Jh., Papier wellig, Malerei aber in einem altersgemäß schönen Zustand, in originaler Leiste hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaß ca. 37 x 31 cm.

Katalog-Nr.: 4123
Limit: 160,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Das Vogelnest

Vogelnest mit zwei Eiern auf einem verzweigten, begrünten Ast, miniaturhaftes, fein ausgearbeitetes Aquarell auf Karton, 2. Hälfte 19. Jh., unsigniert, hinter Glas in Holzleiste mit Muschelornamenten gerahmt (geringe Verluste), Falzmaß ca. 22,5 x 17 cm.

Katalog-Nr.: 4124
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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