Gemälde

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August Rieper, Der Liebesbrief

drei junge Frauen im biedermeierlichen Interieur, bei der vergnügten Lektüre eines Briefes, lasierende, teils gering pastose Genremalerei in fein abgestimmter Farbigkeit und mit schönem Licht, Öl auf Leinwand, um 1920, rechts unten signiert "A. Rieper", gering restauriert, im schönen Goldstuckrahmen (gering restaurierungsbedürftig) gerahmt, Falzmaße ca. 103 x 83,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts-, Interieur-, Portrait-, Akt-, Stillleben- und Genremaler sowie Zeichner, Lithograph und Radierer (1865 Hamburg bis 1940 München), erste künstlerische Förderung an der Hamburger Kunstgewerbeschule, studierte ab 1884 für einige Monate an der Akademie München, entschloss sich jedoch zunächst für eine autodidaktische Ausbildung an den Altmeistern, beschickte ab 1887 Münchner Ausstellungen und stieß hier auf reges Interesse Münchner Künstler wie Rudolf von Seitz, Franz von Lenbach und Friedrich August von Kaulbach, Rieper wurde in der Folge freundschaftlich von Seitz und Kaulbach gefördert, beschickte 1888 die internationale Kunstausstellung im Münchner Glaspalast, ferner Ausstellungen in Hamburg, Wien, Dresden und Berlin, studierte ab 1898 erneut an der Münchner Akademie bei Rudolf von Seitz, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, im Künstlerbund "Isar", im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands und in der Staatskommission für Restaurierungsangelegenheiten an der bayerischen Staatsgalerie, Ankäufe seiner Gemälde durch Kaiser Wilhelm II. und den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", "Der neue Rump", Müller-Singer, Ries, Matrikel der Münchner Akademie, Boetticher, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4350
Limit: 400,00 €, Zuschlag: 450,00 €

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V. Risby, Am Waldbach

gemächlich unter Birken mit goldgelbem Laub dahinfließender Bach im Licht der Herbstsonne, leicht pastose Malerei, Öl auf Leinwand, links unten signiert und datiert "V. Risby 1902", reinigungsbedürftig, in Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaß ca. 71 x 63,5 cm.

Katalog-Nr.: 4351
Limit: 30,00 €, Zuschlag: 90,00 €

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G. Rosen, "Amor und Psyche" nach Picot

Darstellung der romantischen, mystischen Liebesgeschichte von Amor und Psyche, der römische Gott des sich Verliebens und die sterbliche Königstochter Psyche, diese war so schön, dass sie alle Aufmerksamkeit auf sich zog, verärgert darüber befahl Venus ihrem ergebenen Sohn Amor, dafür zu sorgen, dass Psyche einen schlechten Mann heirate, die Götter richteten es so ein, dass die Schöne im Brautkleid auf einem einsamen Felsen mit einem Dämon verheiratet werden sollte, Amor jedoch verliebte sich unsterblich in Psyche und ließ sie mit Hilfe des Windgottes Zephyr in ein Märchenschloss entführen, hier besuchte sie Amor jede Nacht anonym, um bei Tagesanbruch unerkannt wieder zu entschwinden, die Szene zeigt den jugendlichen, geflügelten Amor, wie er das gemeinsame Bett mit der noch schlafenden Psyche verlässt und im Begriff ist, nach seinem Bogen und Pfeilköcher zu greifen, fein lasierende Kopie nach dem 1817 entstandenen Gemälde von François-Edouard Picot (1786–1868), Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und bezeichnet "G. Rosen d'apres Picot", rückseitig gestempelte Kopiererlaubnis von 1974, schön gerahmt, Falzmaße ca. 60 x 81 cm.

Katalog-Nr.: 4352
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 550,00 €

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Hermann Sauter, Rosenstillleben

auf einem Tisch stehende Schale mit in verschiedenen Farben blühenden Rosen, pastose Blumenmalerei, Öl auf Hartfaserplatte, Mitte 20. Jh., rechts unten signiert „H. Sauter“, an Ecken leicht gestaucht, Maße ca. 34,5 x 45 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1891 Germersheim bis 1981 Landau), ab 1911 Studium an der Akademie in München und anschließend in Berlin, Quelle: lot-tissimo.

Katalog-Nr.: 4353
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 240,00 €

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Hans Schilcher, Mädchen im Garten

zwei junge Mädchen in Festtagstracht in sommerlicher Pergola, sinnend einen Korb mit Äpfeln betrachtend, gering pastose, impressionistische Malerei mit lockerem, breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und undeutlich datiert "H. Schilcher [19]24?", Malgrund wellig, etwas restaurierungsbedürftig, gerahmt (defekt), Falzmaße ca. 90 x 70 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann Evangelist Schilcher, dt. Landschafts-, Portrait- und Blumenmaler und Graphiker (1879 Wessobrunn-Zellsee bis 1951 Diessen/Ammersee), 1885–90 Volksschule in Wessobrunn, ab 1890 Realschule in Weilheim, anschließend Ausbildung zum Müller zwecks Übernahme der väterlichen Zellmühle, 1904 Verkauf der Mühle und Übersiedlung nach Diessen, ab 1905 Schüler der Mal- und Zeichenschule des Landschaftsmalers Alexander Steinbrecht in Dießen, 1906 Schüler von Walter Thor in München, ab 1907 Studium an der Akademie Stuttgart bei Christian Landenberger, Weiterbildung bei Albert Stagura in München, beschickte den Münchner Glaspalast, tätig in Diessen am Ammersee, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Müller-Singer, Paul Rachinger "Lexikon der Ammerseemaler" und Dressler.

Katalog-Nr.: 4354
Limit: 450,00 €, Zuschlag: 600,00 €

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Viktor Schivert, "Der Aufschneider"

gesellige Runde im Interieur, mit junger Frau und zwei Herrn, lächelnd den gestikulierenden Ausführungen eines jungen Mannes lauschend, gering pastose Genremalerei in zurückhaltender, fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1900, links unten signiert und vom Falz verdeckt ortsbezeichnet "V. Schivert – München", rückseitig auf altem Etikett signiert und betitelt "Schivert – »Der Aufschneider«", gering reinigungs- und restaurierungsbedürftig, original gerahmt, Falzmaße ca. 77 x 94 cm. Künstlerinfo: auch Victor Schivert, dt. Portrait- und Genremaler sowie Illustrator (1863 Jassy/Rumänien bis 1929 München), Sohn des Malers und Hoffotografen Albert Schivert (1826–1881), Kindheit in Graz, hier Schüler der Grazer Kunstschule, studierte ab 1881 an der Akademie München bei Alois Gabl und Otto Seitz, anschließend freischaffend in München, unternahm Studienreisen nach Oberitalien, Belgien und Paris, beschickte unter anderem den Münchner Glaspalast, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft und im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Matrikel der Münchner Akademie, Boetticher, Dressler, Bénézit, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Müller-Singer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4355
Limit: 450,00 €, Zuschlag: 650,00 €

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Waldemar Schlichting, "Schwere Brandung vor Borkum"

Blick vom felsigen Strand, übers wogende Meer, zum Horizont im Sonnenuntergang, stimmungsvolle, lasierende Marinemalerei mit schönem Licht, Öl auf Leinwand, um 1960, links unten signiert "Waldemar Schlichting", rückseitig signiert und betitelt "W. Schlichting: Waldemar Schlichting: Schwere Brandung vor Borkum", im schönen Stuckrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 70,5 x 100,5 cm. Künstlerinfo: dt. Marinemaler (1896 Berlin bis 1970 Berlin), Sohn und Schüler des impressionistischen Malers Max Schlichting (1866–1937), studierte an der Akademie Berlin bei Blank, Krause und Kahle, weitergebildet an der Akademie Königsberg, 1925–35 regelmäßige Malaufenthalte in der Künstlerkolonie Nidden und der Kurischen Nehrung, ab 1946 Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Berlin, vertreten im Museum Cuxhaven und Schwerin, tätig in Berlin, zeitweise auf Sylt, Quelle: Akten der Reichskammer der Bildenden Künste Berlin und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4356
Limit: 450,00 €, Zuschlag: 550,00 €

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Adolf Schlüter, Sommerliche Eibseeansicht

Blick über den See auf das imposante Zugspitzmassiv, pastose Landschaftsmalerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, rechts unten signiert und Ortsbezeichnung "A. Schlüter Eibsee", rückseitig auf der Leinwand großformatig aufgedruckte "Echtheitsgarantie für dieses Gemälde", hier vorgedruckter Text teils handschriftlich vom Künstler ergänzt "Unterzeichneter Adolf Schlüter Kunstmaler, geboren am 22ten Februar im Jahre 1890 zu Neuss/Rhein, Schüler von Prof. Bläser, erklärt an Eides Statt, daß das umstehende Gemälde (Motiv: Eibsee Deutschland in der Größe 70 x 100 cm) von seiner Hand im Jahre Neunzehnhundert vierunddreißig gemalt worden ist", hier auch signiert "Adolf Schlüter" und mit Fingerabdruck versehen, Craquelure, etwas restaurierungsbedürftig, ungerahmt, Falzmaße ca. 70,5 x 100,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1890 Neuss am Rhein bis 1978?), Schüler von Prof. Bläser, tätig in Berlin, Quelle: original Künstleretikett, Akten Reichskammer der Bildenden Künste Berlin und Internet.

Katalog-Nr.: 4357
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 60,00 €

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Friedrich Albert Schmidt, "Am Brunnen"

Pferdefuhrwerk am überbauten Brunnen, seitlich ein Bauer mit Kanne stehend, Öl auf Leinwand, unsigniert, rückseitig Klebeetikett mit Künstlername und handschriftliche Bestätigung seiner Witwe über die Echtheit des Gemäldes, Weimar 8. März 1920, doubliert, in einfacher Leiste gerahmt, diese ausgebessert, Falzmaß 32 x 39 cm. Künstlerinfo: Friedrich Albert Schmidt (1846 Sundhausen/Elsass bis 1916 Weimar), war ein deutscher Landschaftsmaler, Zeichner und Grafiker. Er zählt zum Künstlerkreis der Weimarer Malerschule. Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4358
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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W. Schmidt, Ein Herbsttag am Riedler bei Ruhla

weite herbstliche Landschaft mit Rehen, Öl auf Pressspanplatte, rechts unten signiert und rückseitig bezeichnet, datiert 1981, in einfacher goldbronzierter gekehlter Leiste gerahmt, Falzmaß 60 x 70 cm.

Katalog-Nr.: 4359
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Heinz Scholtz, "Berlin Jungfernbrücke"

Blick auf die im Ortsteil Mitte befindliche älteste noch erhaltene Klappbrücke Berlins, Öl auf Kupfer, um 1960, rechts unten in Rot signiert, rückseitig Klebe- und Sammlungsetikett sowie Ausschnitt aus einer Zeitschrift, in einer blattvergoldeten Berliner Leiste gerahmt, alt restauriert, insgesamt moderater Zustand, etwas restaurierungsbedürftig. Falzmaß 20,5 x 40,5 cm. Künstlerinfo: Berliner Maler, geb. 1925.

Katalog-Nr.: 4360
Limit: 250,00 €, Zuschlag: 330,00 €

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Wilhelm Schreuer, Vorm Dorfkrug

sommerliche ländliche Szene, ankommender Reiter und Frauen mit Kindern vorm Haus, im Hintergrund treibt ein Mädchen Kühe zur Weide, dünn lasierende Genremalerei mit breitem Pinselduktus in zurückhaltender Farbigkeit, Wikipedia bemerkt zur Maltechnik "... Charakteristisch für die Gemälde Wilhelm Schreuers ist seine lasierende Malweise mit verdünnten Farben auf nassem Grund, der meist auf geleimtes Papier aufgetragen wurde. Diese Maltechnik erfordert ein hohes Maß an Können, ... Ein weiteres Kennzeichen der Kunst Wilhelm Schreuers ist die zurückgenommene Farbigkeit, die sich oft auf überwiegend tonige Farbwerte beschränkt. Daraus ergibt sich, dass viele seiner Bilder fast monochrom bzw. grisaillenhaft erscheinen und den Betrachter zusammen mit ihrer delikaten Lichtführung oft an flämische Altmeister erinnern. ....", Öl auf Karton und Leinwand, um 1900, rechts unten ligiert monogrammiert "WS", Reparaturstelle, restaurierungsbedürftig, im Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 80 x 100 cm. Künstlerinfo: dt. Tier- und Genremaler sowie Radierer (1866 Wesel bis 1933 Düsseldorf), ab 1872 in Köln ansässig, studierte ab 1884 an der Akademie Düsseldorf bei Heinrich Lauenstein, Adolf Schill und Hugo Crola, 1886–94 Meisterschüler von Peter Jannsen, 1896–1930/31 Mitglied des Düsseldorfer Künstlervereins “Malkasten” sowie Mitglied der Freien Vereinigung Düsseldorfer Künstler, gefördert von Eduard Schulte, im 1. Weltkrieg als Kriegsmaler in Frankreich und Belgien, erhielt zahlreiche Ehrungen, unter anderem 1904 Goldmedaille auf der Weltausstellung St. Louis, zum außerordentlichen Mitglied der Düsseldorfer Akademie ernannt, Werke befinden sich unter anderem im Wallraf-Richartz-Museum, in der Nationalgalerie Berlin und im Kunstmuseum Düsseldorf, tätig in Düsseldorf, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Bénézit, Müller-Singer, Schülerlisten der Düsseldorfer Akademie und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4361
Limit: 550,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Dr. Julius Wolfgang Schülein, "Kanal in Brügge I"

abendliche Stadtansicht mit Kanalbrücke, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus in fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Holzplatte, um 1910, links unten undeutlich signiert "J. W. Schülein", rückseitig in Blei signiert und betitelt "J. W. Schülein – Kanal in Brügge I", schön gerahmt, Falzmaße ca. 37 x 46 cm. Künstlerinfo: irrtümlich auch Schulein, dt.-jüdischer Maler, Graphiker, Architekt, Autor und Pädagoge (1881 München bis 1970 New York) City, zunächst 1900–04 Studium zum Juristen in München, später Philosophie und Kunstgeschichte in Berlin, ab 1905 Kunstschüler der Privatschule von Moritz Heymann in München, studierte 1906–07 an der Münchner Akademie bei Hugo von Habermann, unternimmt 1908 Studienreisen nach Paris, hier Schüler der Malschule "La Palette", ab 1908 freischaffend in München, 1913 Mitbegründer der Neuen Münchner Sezession, schuf Beiträge für die Münchner Zeitschrift "Jugend", weitere Studienreisen nach Spanien (Caramalla bei Tortosa), Italien (Gardasee, Venedig), der Schweiz (Ascona), Belgien (Brügge) und den Jungferninseln, 1930–33 in Berlin tätig, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands und im Deutschen Künstlerbund Weimar, am 01.04.1933 Emigration über Belgien nach Frankreich, fortan in Paris und St. Guénolé in der Bretagne tätig, 1939 als Deutscher unter anderem kurzzeitig im Camp de la Chaume bei Sables d´Olonne/Vendée interniert, später in Montauban tätig, 1941 Emigration mit Hilfe des vermögenden Vetters und Manager der Liebmann-Brauerei, Hermann Schülein, nach New York, 1945 erste Ausstellung in New York, ab 1948 regelmäßige Sommeraufenthalte in Europa (Frankreich, Italien), 1951 Ehrung als Dr. h.c. und Honorarprofessor der Münchner Akademie, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Biographie von Gertrud Lütgemeier, Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh." und Autobiographie "Heitere Hoffnungslosigkeit".

Katalog-Nr.: 4362
Limit: 220,00 €, Zuschlag: 280,00 €

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Karl Schultheiß, oberbayerisches Bauernhaus

Blick auf die Häuserwand eines Bauernhofs mit wackeligen Bänken und Brettern, Öl auf Leinwand, um 1920, unten rechts signiert, rückseitig bezeichnet, doubliert, altersrissig, in spätere schlichte Leiste gerahmt, Innenmaße 33 x 40 cm.

Katalog-Nr.: 4363
Limit: 240,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Ismail Shammout, Frau in palästinensischer Tracht

Kopfbildnis einer Frau mittleren Alters, studienhaft-flott erfasste Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, um 1980, rechts unten undeutlich signiert, Provenienz: Nachlass von Frau Rafael-Schnitzler, Ehegattin von Karl Eduard von Schnitzler, Falzmaße ca. 50 x 40 cm. Künstlerinfo: palästinensischer Maler, Zeichner, Graphiker, Plakatkünstler und Kunsthistoriker (1930 Lydda [sc.: heute Lod] bis 2006 Amman), 1948 Vertreibung durch israelische Truppen aus Lydda, anschließend Flüchtlingslager in Gaza Khan-Younes, studierte ab 1950 an der Kunstakademie Kairo, 1953 Rückkehr nach Gaza, studierte ab 1954 an der Accademia di Belle Arti in Rom, ab 1956 in Beirut ansässig, ab 1965 Beauftragter der PLO für Kunst und nationale Kultur, nach der Invasion Israels im Libanon 1982 Flucht und ab 1984 in Kuwait ansässig, ab 1992 in Deutschland und schließlich in Jordanien tätig, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4364
Limit: 2400,00 €, Zuschlag: 6500,00 €

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Silbio, Beim Pferde einfangen

Cowboy, mittels Lasso, beim Einfangen von Pferden, in flacher Landschaft mit dramatischer Beleuchtung, teils pastose Tiermalerei, Öl auf Leinwand, um 1980, links unten signiert "Silbio", reinigungsbedürftig, partiell Craquelure, gerahmt, Falzmaße ca. 61 x 81 cm.

Katalog-Nr.: 4365
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Ludomir Sleńdzinski, Freundinnen im Park

zwei junge Frauen, mit Strohhüten und Sommerkleidern, in inniger Vertrautheit in lichter Parklandschaft sitzend, gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, wohl 1930er Jahre, links von oben nach unten signiert "Ludomir Sleńdzinski", Craquelure, etwas restauriert, etwas restaurierungsbedürftig, in alter Goldstuckleiste (bestoßen) gerahmt, Falzmaße ca. 87 x 70 cm. Künstlerinfo: auch Ludomir Wincentevich Slendzinski, russisch: Слендзинский Людомир Викентьевич, russisch- polnischer Maler, Freskant, Plastiker und Pädagoge (1889 Vilnius [dt. Wilna] Ortsteil Zarzecze bis 1980 Krakau [polnisch: Kraków]), galt als einer der führenden Vertreter der Vilnius-Schule, Enkel des Malers Aleksander Sleńdziński (1803-1878) und Sohn des Malers Wincenty Sleńdziński (1837-1909), aufgewachsen im Stadtteil Šnipiškės von Vilnius und auf dem Gut Koczany in der Kowieńszczyzna in Litauen, studierte 1909 zunächst an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität St. Petersburg und wechselte 1910-16 zur Malerei an die Akademie St. Petersburg zu Dmitri Nikolajewitsch Kardowski, anschließend 1917-19 auf der Krim und in Dnipro sowie Uman, 1920-23 Aufenthalte in Warschau und Vilnius, 1923-25 in Rom, unternahm Studienreisen nach Frankreich, Spanien, Italien, England sowie nach Afrika und in den Nahen Osten, ab 1925 Professor für Malerei an der Fakultät für Bildende Künste der Stefan-Batory-Universität in Vilnius, vertrat Polen als Maler im Kunstwettbewerb bei den Olympischen Sommerspielen 1928 in Amsterdam, ab 1930 Mitglied des Warschauer Rates des Instituts für Kunstpropaganda, während des NS-Besetzung zunächst weiter in Vilnius und schließlich Deportation ins Zwangsarbeitslager Prawianiszki in Litauen, 1945 Übersiedlung nach Krakau und bis 1960 Anstellung als Lehrer an der Technischen Universität, 1948-56 Vizerektor und später Rektor, vertreten in den polnischen Nationalmuseen in Warschau und Krakau sowie in Museen in San Francisco, Stockholm, Rom, Bytom [dt. Beuthen in Oberschlesien], Moskau, Pittsburgh und Wien, beschickte unter anderem 1928 die Wiener Secession und den "Salon d’Automne" in Paris, 1926, 1932 und 1936 auf der Biennale in Venedig vertreten, Teilnahme an den Weltausstellungen 1935 in Brüssel und 1937 in Paris, weitere Ausstellungen in Warschau, Riga, München, Brüssel, Budapest, Berlin, Prag und Tallin, 1920 Mitbegründer der Künstlergesellschaft Vilnius [Wileńskie Towarzystwo Artystów Plastyków] und bis 1939 deren Präsident, ab 1923 Mitglied der Künstlervereinigung "Rytm", Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit und Internet.

Katalog-Nr.: 4366
Limit: 1100,00 €, Zuschlag: 14000,00 €

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Karl Wallenau Steiger, attr., Klosterbruder beim Wein

älterer Mönch im Bibliotheksinterieur, dem Rotwein zusprechend, gering pastose Genremalerei, Öl auf Hartfaserplatte, um 1940, links unten signiert und ortsbezeichnet "Steiger Mchn. [München]", Farbplatzer, etwas restaurierungsbedürftig, im silberbronzierten Stuckrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 38,5 x 30 cm. Künstlerinfo: eigentlich Carl Eduard Steiger, auch Carl Steiger-Kirchhofer, nannte sich als Maler in Anlehnung an seinen Geburtsort Karl Wallenau Steiger und signierte zeitlebens "Steiger Mchn.", schweizerischer Genre- und Bildnismaler, Karikaturist, Flugzeugkonstrukteur, Fachbuchautor und Flugpionier (1857 Bauma Ortsteil Wellenau/Kanton Zürich bis 1946 Kilchberg), Kindheit in St. Gallen, 1876 Maschinenbaupraktikum in Schaffhausen, studierte zunächst 1877–79 an der Technischen Hochschule München Ausbildung zum Maschinenbauingenieur, 1879–82 Studium an der Akademie München, 1882–91 in München, Florenz und St. Gallen freischaffend, 1891 erster Schwebeversuch mit selbst gebautem Gleitflugzeug, später wieder in der Schweiz als Erfinder, Flugzeugkonstrukteur und Maler schaffend, Mitglied im Ostschweizerischen Verein für Luftfahrt, 1930 Pilotenausbildung, ab 1902 in Zürich-Kilchberg (Bendlikon) tätig, Bürgerort Flawil (Kanton St. Gallen), Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Wikipedia, Peter Steiger, Deutsche Biographie und Sikart.

Katalog-Nr.: 4367
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Josef Steiner, Blumenstillleben

reiche und kunstvolle Blumendekoration auf marmorierter Tischplatte, typische Arbeit des Künstlers, Öl auf Holzplatte, undatiert, Mitte 20. Jh., auf der Tischkante signiert "J. Steiner", feine Trocknungsrisse der Holzplatte, geringe Bereibungen, etwas reinigungsbedürftig, in Goldstuckleiste (Fehlstellen), Plattenmaße ca. 49,5 x 40 cm. Künstlerinfo: geboren als Jiří Josef Kamenický, auch Josef Kamenitzky Steiner, österreichischer Maler (1910 Wien bis 1981 Wien), Schüler von Karl Truppe in Brünn [tschechisch: Brno], weitergebildet an der Akademie Prag bei Heinrich Hönich und Vratislav Nechleba, beeinflusst von der Malerei der Stilllebenmaler Franz Werner Tamm und Franz Xaver Petter sowie von Werken Moritz Daffingers, zunächst freischaffend in Brünn, ca. 1960 Übersiedlung nach Wien, Quelle: Fuchs "Österreichische Maler des 20. Jh." und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4368
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 330,00 €

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Prof. Edmund Steppes, Eidechse

zwischen einigen kleinen Pflanzen auf der Erde liegende Eidechse, naturalistische, teils lasierende Tiermalerei, im unteren rechten Bereich signiert und datiert „E. Steppes 1947“, gerahmt, Sichtmaße ca. 9,2 x 22 cm. Künstlerinfo: eigentlich Edmund Carl Ferdinand Maria Steppes, dt. Bildnis- und Landschaftsmaler sowie Graphiker und Fachautor (1873 Burghausen Kreis Altötting in Bayern bis 1968 Ulrichsberg/Gemeinde Grafling im Landkreis Deggendorf), ab 1882 in München, zunächst 1891-92 Schüler der privaten Malschule von Heinrich Knirr, 1892-95 Studium an der Akademie München bei Gabriel Hackl, anschließend autodidaktisch weitergebildet und beeinflusst durch den Maler, Kunsthistoriker und Maltheoretiker Heinrich Ludwig (1829-1897), beschickte ab 1893 Ausstellungen des Münchner Kunstvereins und ab 1897 die Münchner Sezession, unternahm Studienreisen durch Deutschland, Böhmen, die Schweiz und Italien, Anschluss an Hans Thoma und Karl Haider, erfuhr Förderung durch Emil Lugo, Albert Lang und Adolf Bayersdorfer, über seinen Förderer Henry Thode Kontakt zum Bayreuther Wagner-Umkreis, 1927 Verleihung des Professorentitels, beschickte 1920-31 den Glaspalast München, die Biennale in Venedig und 1938-43 die "Große Deutsche Kunstausstellung" im Haus der Deutschen Kunst München, erhielt diverse Ehrungen wie die Goldmedaille der Stadt Graz, 1943 die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft, Protektion durch Hitler und 1944 Aufnahme in dessen "Gottbegnadeten-Liste" der wichtigsten Kunstmaler, 1945 in München ausgebombt und Übersiedlung nach Tuttlingen, erhielt 1953 das Bundesverdienstkreuz, Mitglied im Deutschen Künstlerbund und im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, tätig zunächst in München, später in Tuttlingen und kurz vor seinem Tod Übersiedlung zur Tochter Erica Steppes nach Deggendorf, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Glaspalastkataloge, Müller-Singer, Bénézit, Müller-Singer, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Saur und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4369
Limit: 210,00 €, Zuschlag: 300,00 €

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Prof. Wilhelm Süs, Faun und Mänade tanzend

nackte junge Frau und auf seiner Flöte spielender Faun, beim ekstatischen Tanz in sommerlicher Landschaft, lasierende, teils gering pastose Mythenmalerei, Öl auf Karton, um 1910, rechts unten signiert "W. Süs", gering restaurierungsbedürftig, schön gerahmt, Falzmaße ca. 60,5 x 42 cm. Künstlerinfo: eigentlich Wilhelm Peter August Süs, auch Sues, dt. Maler, Lithograph und Keramiker (1861 Düsseldorf bis 1933 Mannheim), Sohn und Schüler des Tiermalers Konrad Gustav Süs, 1879–82 Studium an der Akademie in Düsseldorf bei Hugo Crola, Peter Janssen und Eduard von Gebhardt, ab 1886 Weiterbildung an der Akademie in Dresden bei Leon Pohle, danach freischaffend in Düsseldorf, kurzzeitig in München, ließ sich in Frankfurt am Main nieder, hier künstlerisch gefördert durch Hans Thoma, auf Anregung Thomas 1893 Übersiedlung nach Kronberg, 1898 Gründung des „Keramische Ateliers Kronberg am Taunus", 1901 Verlegung der Manufaktur mit Unterstützung des Großherzogs nach Karlsruhe als "Großherzogliche Majolika Manufaktur", fortan als deren künstlerischer und technischer Leiter tätig, 1906 Ernennung zum Professor, 1914–17 Lehrer an der Kunstgewerbeschule Karlsruhe, ab 1917 Direktor der Gemäldegalerie in Mannheim, Goldmedaille auf der Weltausstellung St. Louis (1904), 1885–94 Mitglied im Düsseldorfer Künstlerverein "Malkasten", Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, im Deutschen Werkbund und im Karlsruher Künstlerbund, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Müller-Singer, Mülfarth, Ries, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Wiederspahn-Bode "Die Kronberger Malerkolonie", Schülerlisten der Düsseldorfer und Dresdner Akademie, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4370
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 600,00 €

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Joaquin Terruella Matilla, In der Stierkampfarena

Picador zu Pferd in einer Arena, im Kampf gegen den Stier, lockere Malerei in leuchtender Farbigkeit, Öl auf Sperrholz, rechts unten signiert „J. Terruella“, rückseitig bezeichnet „I. Terruella 1933 Barcelona Ecpana“, Malträger mit leichter Rissbildung, hinter Glas gerahmt, Falzmaß ca. 33 x 42 cm. Künstlerinfo: spanischer Maler (1891 Barcelona bis 1957 Barcelona), Schüler von Santiago Rusiñol, mit seinem Lehrer Reise nach Italien, 1916 erste Ausstellung in Barcelona, es folgten weitere Ausstellungen, unter anderem in Paris, Biarritz Saragossa und Bordeaux, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4371
Limit: 370,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Thompson, Der Geigenspieler

in sein Violinspiel vertiefter Junge, pastose Malerei von leuchtender Farbigkeit, Acryl auf Malkarton, um 2000, links unten signiert "Thompson", gerahmt, Falzmaße ca. 60 x 50 cm.

Katalog-Nr.: 4372
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 90,00 €

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Prof. Alfred Thon, Abend am Fluss

Boote und Bauernkate in sommerlicher Landschaft, mit stimmungsvoller abendlicher Atmosphäre, Öl auf Malkarton, links unten signiert, rückseitig originales Klebeetikett Ausstellung schwäbischer Meister mit unleserlicher Motivangabe, wellig und stark reinigungsbedürftig, in geflammter Lackleiste gerahmt, Falzmaß 35 x 49 cm.

Katalog-Nr.: 4373
Limit: 90,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Fritz Tischendorf, Stillleben

stimmungsvolles Arrangement aus Teetasse neben Äpfeln, Dosen und Strauß roter Nelken, im dämmrigen Interieur, gering pastose Malerei, Öl auf Malplatte, um 1940, links unten signiert "Fr. Tischendorf", Malschichtverluste, restaurierungsbedürftig, original gerahmt, Falzmaße ca. 83,5 x 68 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- und Portraitmaler (1891 Braunsdorf bei Gera bis ca. 1970 Kahla?), tätig in Kahla, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4374
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 120,00 €

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