Gemälde

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John Bunyan Bristol, Angler

von Bäumen und einer kleinen Fabrik umgebendes Gewässer mit zwei Anglern, leicht pastose Malerei, Öl auf Leinwand, Ende 19. Jh., im unteren Bereich signiert "J. B. Bristol", unfachmännische Retuschen, gerahmt, Falzmaße ca. 47 x 39 cm. Künstlerinfo: amerikanischer Landschaftsmaler (1826 Hillsdale/New York bis 1909), anfänglich als Portrait- und Figurenmaler tätig, später Hinwendung zur Landschaftsmalerei, 1859 Reise nach Florida, in zahlreichen amerikanischen Museen vertreten, Quelle: Wikipedia England.

Katalog-Nr.: 4125
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 300,00 €

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Wilhelm Camphausen, attr., Friedrich der Große zu Pferd

Darstellung des legendären, "Alter Fritz" genannten, Preußenkönigs Friedrich II., hoch zu Ross im Schlachtgeschehen, lasierende, teils gering pastose Historienmalerei in leuchtender Farbigkeit über quadriertem Malgrund, Öl auf Leinwand, um 1880, links unten größere Retusche, hier bezeichnet "W. Camphausen", etwas restauriert, im prächtigen, ca. 14 cm breiten Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 55 x 67 cm.

Katalog-Nr.: 4126
Limit: 1000,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Adolf Chelius, Schäferidyll

heimkehrender Schäfer, der seine Schafherde in den Stall treibt währenddessen seine Frau die Wäsche auf dem Balkon ausschüttelt, leicht pastose Genremalerei in freundlicher Farbigkeit, rechts unten signiert, ortsbezeichnet und datiert "A. Chelius München 1894", leichtes Craquelure, etwas reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 41 x 31 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Aquarellist (1856 Frankfurt am Main bis 1923 München), ab 1876 Studium an der Kunstakademie in Berlin, ab 1877 Studium an der Kunstakademie in Wien, 1878 Rückkehr nach Deutschland und bis 1879 Besuch des Städelschen Kunstinstituts in Frankfurt am Main und hier Schüler von Heinrich Hasselhorst, hier Bekanntschaft zu Anton Burger und fand Anschluss an die Künstlerkolonie Kronberg, ging 1882 nach München, zwischen 1885 und 1895 zahlreiche Studienreisen, unter anderen nach Palermo, Madrid, St. Petersburg und zum Nordkap, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer Nachtrag, Bötticher und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4127
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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E. Deshayes, attr., Hafen in Dieppe

Segelschiffe am Pier, vor Fabrik mit rauchenden Schloten, stimmungsvolle, gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, rechts unten ortsbezeichnet und datiert "Dieppe [18]80" sowie unleserlich signiert, rückseitig auf dem Keilrahmen undeutliche Bleistiftannotationen, Craquelure, gering restauriert, im Goldstuckrahmen (restaurierungsbedürftig) mit neuzeitlichem Messingrahmenschild gerahmt, hier Zuschreibung "E. Deshayes", Falzmaße ca. 19,5 x 27 cm.

Katalog-Nr.: 4128
Limit: 950,00 €, Zuschlag: 1000,00 €

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M. Dohmen, Stadt am Fluss

Blick übers Wasser auf altehrwürdige mittelalterliche Stadt, mit geschäftigem Treiben am Flussufer, lasierende, historisierende Malerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert, datiert und ortsbezeichnet "M. Dohmen [18]77 Df. [Düsseldorf]", Craquelure, Keilrahmen etwas durchzeichnend, original im prächtigen, ca. 16 cm breiten Goldstuckrahmen (etwas restaurierungsbedürftig) gerahmt, Falzmaße ca. 76 x 95 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- und Historienmaler, erwähnt 1877–1919 in Düsseldorf.

Katalog-Nr.: 4129
Limit: 1200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Friedrich Dürck, Carlotta Freiin von Breidbach-Bürresheim

spätbiedermeierliches Halbfigurenbildnis der 21-jährigen Baroness mit Perlenkette, im herrschaftlichen schulterfreien Kleid aus weißem Seidendamast mit spitzenbesetztem Dekolleté, die schwarzen Haare gescheitelt und mit Rosen geschmückt, im sommerlichen Garten, Baroness Carlotta von Breidbach-Bürresheim, ab 1863 verehelichte Gräfin von Boos-Waldeck (1838 Biebrich/Rhein bis 1920 Abbazia) galt als eine der schönsten Frauen ihrer Zeit und besuchte um 1859 als Hofdame im Gefolge der Großherzogin Mathilde von Hessen-Darmstadt den Hof König Maximilian II. von Bayern in München, bei dieser Gelegenheit begegnete ihr der im Zuge der Affäre um Lola Montez und den folgenden Märzunruhen 1848 abgedankte, der Erotik und Schönheit der Frauen verfallene König Ludwig I. von Bayern (1786–1868), der nicht nur in seiner Münchner Residenz eine Sammlung Portraits der schönsten Frauen der Zeit anlegte, sondern auch in Liebe zu der schönen Carlotta entbrannte, ihr mehr als 250 Gedichte widmete und der Baroness nach dem Tod seiner Frau Therese von Bayern (1792–1854) einen allerdings nicht erhörten Heiratsantrag machte, da nun sein Hofmaler und Schöpfer der Schönheitengalerie Joseph Karl Stieler 1858 gestorben war, beauftragte Ludwig I. seinen Neffen und Schüler Friedrich Dürck mit der Anfertigung eines Portraits der Angebeteten für seine Schönheitengalerie, offenbar fertigte Dürck bei dieser Gelegenheit mehrere Bildnisse von Carlotta – war Ludwig doch auch bei Stieler sehr kritisch, so dass dieser oft mehrere Varianten der Bildnisse fertigen musste, das hier vorliegende, 1859 entstandene Gemälde unterscheidet sich vom heute noch in der Schönheitengalerie in Nymphenburg verwahrten Portrait Carlottas aus dem Jahre 1861 durch eine sinnliche Nahbarkeit und einer wesentlich erotischeren Wiedergabe der Baroness, zeigt das Gemälde in Nymphenburg, der Staatsräson folgend, eine unnahbare, geradezu monumentale Frau vor edlem roten Grund, in einer weniger fraulichen, denn vielmehr einer römischen Toga gleichenden Robe, so begegnet uns im vorliegenden Gemälde eine anziehende, grazile junge Frau mit sinnlichem Lächeln und direktem verträumten Blick zum Betrachter, gekleidet in zarte Spitze und glänzende Seide, die hellen Arme und der weite Ausschnitt des ärmellosen wie schulterfreien Kleides unterstreichen die körperlichen Reize, während die Rosen im Haar den Liebreiz der Dargestellten noch steigern, auch der Hintergrund – ein sommerlicher Garten im Abendlicht spielt auf einen Ort amourösen Rendezvous an, fein lasierende Portraitmalerei mit wenigen pastosen Effekten und trefflich wiedergegebener Stofflichkeit, bereits 1836 rühmt das Künstlerlexikon Nagler den jungen Maler "... Dürck weiss seinen Köpfen charakteristischen Ausdruck zu ertheilen, und auch die Stoffe gut darzustellen.", gerade die Fertigkeit Dürcks, Perlen, Spitzen und glänzende Stoffe zu malen, veranlassten Stieler auch bei seinen eigenen Portraitschöpfungen, ihn wesentliche Teile beisteuern zu lassen, so schreibt Hyacinth Holland "... Mit Feuereifer warf sich Dürck auf die Oelmalerei und das Portrait und war bald so glücklich, dem Oheim bei dessen Bildnissen helfen und Spitzen, Perlen und Stickerei malen zu dürfen. So ist beispielsweise der volle Schmuck und die überladen reichen Details auf den lebensgroßen, in ganzer Figur und im Königsornate dargestellten Bildnissen der Königin Therese und des König Ludwig I. (Schleißheim) von Dürck, welcher dabei seinem berühmten Oheim Stieler mit nicht unerheblichen Handleistungen beistand. ...", Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "F. Dürck 1859", rückseitig auf dem Keilrahmen Info zum Künstler, randdoubliert, etwas reinigungsbedürftig, im Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 73,5 x 58,5 cm. Künstlerinfo: irrtümlich auch Fritz Dürk, einer der bedeutendsten und gesuchtesten deutschen Portrait- und Genremaler sowie Lithograph (1809 Leipzig bis 1884 München), Kindheit in Hubertusburg, studierte zunächst an der Akademie Leipzig bei Veit Hanns Schnorr von Carolsfeld, ab 1822 Privatschüler seines Onkels Joseph Stieler (1781–1858) in München, studierte 1823–29 an der Münchner Akademie, anschließend bis 1829 Gehilfe und Kopist Stielers, Malaufenthalte in Hubertusburg (1826), in Oberbayern und in den Alpen sowie 1833 in Wien, beschickte ab 1828 Ausstellungen, 1836–37 Italienreise und Aufenthalt in Genua, Livorno, Pisa, Siena, Rom, Neapel, Amalfi, Sorrent, auf Capri, in Ischia, Pompeji, Pozzuoli, Manfredonia, Triest, Venedig, Parma, Bologna, Verona und in Florenz, anschließend freischaffend als Portraitmaler in München, 1840 in Dresden, schuf Werke im Auftrag des Münchner Hofes wie Portraits der bayerischen Könige Ludwig I. und Ludwig II. und unter anderem zwei Werke zur Ergänzung der "Schönheitengalerie" seines Onkels auf Schloss Nymphenburg, weilte 1849 auf Einladung des schwedischen Königshauses in Christiania, Stockholm sowie auf Schloss Gripsholm und fertigte Portraits der Königsfamilie, 1851 Reise nach Paris und Brüssel, anschließend Portraitmaler am Hofe des Fürsten von Thurn und Taxis, 1852–53 in Meran, schuf 1854 als Portraitist am Wiener Hof Bildnisse von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth (Sissi) von Österreich, 1858 als Portraitmaler am Hof in Weimar, ab 1860 Hinwendung zur Genremalerei, 1867 zum Ehrenmitglied der Münchner Akademie ernannt, tätig in München und regelmäßige Sommeraufenthalte am Starnberger See, am Rhein und an der Nordsee (Sylt), Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Hyacinth Holland in "Allgemeine Deutsche Biographie", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Müller-Singer, Seubert, Boetticher, Bénézit, Nagler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4130
Limit: 650,00 €, Zuschlag: 8500,00 €

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Anton Ebert, Frauenportrait

Bildnis einer jungen, reich geschmückten Frau, den Blick in die Ferne gerichtet, teils pastose Portraitmalerei in ausgewogener Farbigkeit, um 1880, Öl auf Leinwand, links signiert und bezeichnet „A. Ebert. Wien.“, auf Keilrahmen Infos zum Künstler, Craquelure, Retuschen, rückseitig an einer Stelle hinterlegt, in ca. 9,5 cm breiter Leiste gerahmt, Falzmaße ca. 53,5 x 43,5 cm. Künstlerinfo: österreichischer Genre-, Portrait- und Landschaftsmaler (1835 Schloss Kladrau bei Mies in Böhmen bis 1896 Wien), studierte an der Akademie Prag, später an der Akademie in Wien bei Ferdinand Georg Waldmüller, als dessen "Lieblingsschüler" er galt, unternahm diverse Studienreisen, ab 1862 Mitglied des Wiener Künstlerhauses, erreichte Berühmtheit als Portraitmaler und fertigte unter anderem Bildnisse des Prinzen Alfred August Windischgrätz und Miniaturportraits von Kaiser Franz Josef I. an, gelegentlich Hinwendung zur Landschaft und zum religiösen Genre, so schuf er unter anderem Altargemälde für die Kirche St. Peter in Kladruby und Lašovice, unterhielt zeitlebens Kontakte nach Böhmen, tätig in Wien, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher, Österreichisches Biographisches Lexikon und dt. und tschechische Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4131
Limit: 1100,00 €, Zuschlag: 1100,00 €

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Heinrich Jakob Fried, attr., Winzermädchen

Brustportrait eines Mädchens im roten Kleid mit weißem Spitzenkragen, mit üppigem Frühlingsblumenbukett, vor Bogen aus Efeu, laut Auktionskatalog Winterberg 2014 Gemälde von Heinrich Jakob Fried "Winzermädchen aus Rhodt unter Rietburg" (Seite beigegeben), lasierende Bildnismalerei, Öl auf Leinwand, links unten ligiert monogrammiert und datiert "HF 1838", Craquelure, doubliert und restauriert, Farbaufschüsselungen, etwas restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 43,5 x 34 cm. Künstlerinfo: auch Heinrich Jacob Fried, dt. Maler, Lithograph und Radierer sowie Dichter (1802 Queichheim im Département du Mont-Tonnerre, heute zu Landau in der Pfalz bis 1870 München), 1818–22 Ausbildung zum Radierer und Lithographen in der Ebner´schen Kunstanstalt Stuttgart, Schüler der Kunstschule Augsburg, studierte ab 1822 an der Münchner Akademie bei Johann Peter von Langer und Peter Cornelius, 1830 Rückkehr nach Queichheim als Portraitmaler und Lithograph, 1834–37 Aufenthalt in Italien (Rom, Neapel, Capri), hier Mitglied der Ponte-Molle-Gesellschaft und der Deutschen Künstlervereinigung, 1842 Aufenthalt in der Pfalz, ab 1842 in München ansässig, ab 1845 Konservator des Münchner Kunstvereins, vertreten auf Ausstellungen in Karlsruhe und München (Kunstverein und Glaspalast), tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon, Nagler, Boetticher, Friedrich Noack "Deutsches Leben in Rom", Müller-Klunzinger, Seubert, Müller-Singer, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Boetticher und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4132
Limit: 650,00 €, Zuschlag: 650,00 €

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Prof. Eduard von Gebhardt, Herrenportrait

Brustbildnis eines jungen Mannes im historischen Kostüm, nach rechts oben schauend, gering pastose Historienmalerei, Öl auf Karton und Holzplatte, um 1880, rechts signiert "E. v. Gebhardt", etwas restaurierungsbedürftig, hinter Glas mit Messingrahmenschild "E. v. Gebhardt" gerahmt (bestoßen), Falzmaße ca. 43 x 37 cm. Künstlerinfo: eigentlich Eduard Karl Franz von Gebhardt, dt. Portrait- und Historienmaler (1838 Järva-Jaani/Estland [dt.: Sankt Johannis] bis 1925 Düsseldorf), 1855–57 Studium an der Akademie St. Petersburg, 1857–58 auf Studienreisen durch Belgien und Holland, 1858–59 Studium an der Akademie Karlsruhe bei Ludwig Des Coudres, anschließend Studienreisen nach Wien, München und Tirol, ab 1860 in Düsseldorf ansässig, hier Meisterschüler und freundschaftlich gefördert von Wilhelm Sohn (1829–1899), ab 1866 Mitglied, später Ehrenmitglied im Düsseldorfer Künstlerverein "Malkasten", 1873–75 Lehrer und 1875–94 Professor für Historienmalerei an der Düsseldorfer Akademie, unterhielt ab 1874 ein Schüleratelier, in den 1880er Jahren Studienreise nach Italien, beschickte die Weltausstellungen Wien (1873), Paris (1878 und 1900), St. Louis (1904) und Brüssel (1910) sowie die Große Berliner Kunstausstellung, erhielt hier 1918 Goldmedaille, 1885–1911 Vertreter der Düsseldorfer Akademie in der preußischen Landeskunstkommission, Ehrenbürger der Stadt Düsseldorf, Ehrung mit dem Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste, Ernennung zum Wirklichen Geheimen Rat und Exzellenz, 1905 Ehrendoktorwürde der Uni Straßburg und 1918 Ehrendoktor der Uni Bonn, Ehrenmitglied der Akademien Berlin, München, Dresden, Antwerpen, Brüssel und Wien, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Mülfarth, Müller-Singer, Boetticher, Dressler, Seubert, Bénézit, Müller-Klunzinger, Ries, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4133
Limit: 500,00 €, Zuschlag: 550,00 €

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Heinrich Gogarten, Abend im Höllenthal bei Garmisch

Blick ins Wettersteingebirge bei abendlichem Licht, Öl auf Malplatte, undatiert um 1890, rechts unten signiert "H Gogarten", rückseitig alt beschriebener Zettel "Abend im Höllenthal bei Garmisch – H. Gogarten", kleine Retuschen, in schwarzer Lackleiste gerahmt (Bestoßungen), Plattenmaß ca. 44,5 x 28 cm. Künstlerinfo: eigentlich Emil Heinrich Gogarten, auch Henri oder Henry Gogarten, dt. Stillleben- und Landschaftsmaler (1850 Linz a. Rhein bis 1911 München), studierte 1864–69 an der Akademie Düsseldorf bei Andreas und Carl Müller sowie Heinrich Lauenstein, hier 1867–69 Schüler von Oswald Achenbach, 1874–77 Studienaufenthalt in Paris, ab 1878 in Eppendorf bei Hamburg, ab 1889 in München und schließlich 1891 in Dachau tätig, ab 1897 Beteiligung an den Glaspalastausstellungen, beschickte 1899–1901 die Große Berliner Kunstausstellung, darüber hinaus Ausstellungen in Bremen, Dresden, Hannover und Hamburg, ab 1902 in Karlsfeld bei Dachau ansässig, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon, Schülerlisten der Düsseldorfer Akademie, Thiemann-Stoedtner und Hanke "Dachauer Maler", Müller-Singer, Bénézit, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh." und "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Rump, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4134
Limit: 350,00 €, Zuschlag: 390,00 €

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Eugen Grünert, Abends am Weiher

herbstlicher Blick über einen kleinen See auf das baumbestandene Ufer, im Licht des zur Neige gehenden Tages, partiell pastose Malerei, Öl auf Leinwand, Ende 19. Jh., links unten signiert und bezeichnet „Eug. Grünert Ddf.“, im Bereich des Himmels verschmutzt, in ca. 15,5 cm breitem gestuckten und vergoldeten Prunkrahmen (dieser mit geringen Verlusten), Falzmaße ca. 97 x 78 cm. Künstlerinfo: auch Gruenert, dt. Landschaftsmaler der Düsseldorfer Schule (1856 Driesen bis 1910 Troppau), ab 1879 Studium an der Akademie in Düsseldorf bei Eugen Drücker, Heinrich Lauenstein, Peter Janssen dem Älteren und Hugo Crola, ließ sich in Düsseldorf nieder, 1891-1910 Mitglied im Künstlerverein Malkasten, Teilnahme an den Akademieausstellungen in Berlin und an den Großen Berliner Kunstausstellungen Quelle: Thieme-Becker, Bruckmann Lexikon der Düsseldorfer Malerschule und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4135
Limit: 400,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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"Der Klosterhecht" nach Eduard von Grützner

Blick ins dämmrige Interieur einer Klosterküche, mit Küchenmeister und zwei älteren Mönchen, bei der Begutachtung eines kapitalen Hechtes, das von Ritter Eduard von Grützner (1846 Groß-Karlowitz bei Neisse bis 1925 München) geschaffene Motiv errang mit seiner 1885 erfolgten Veröffentlichung als Xyllographie große Popularität, mit Genehmigung des Künstlers fertigte die Firma von Theodor Koenig vorliegende handwerkliche Reproduktion, Öl auf dünnem Papier und Leinwand, um 1890, unsigniert, rückseitig Stempel mit Firmensignet von Theodor Koenig, Erhaltungsmängel, sehr schön in Goldleiste gerahmt, Falzmaße ca. 37 x 30,5 cm. Info: auch Theodor König, dt. Unternehmer und Fabrikant von Kopien (erwähnt 1900–19018), betrieb als herzoglicher bayerischer Hoflieferant in München eine Firma für Gemälde- und Portraitrepliken in Öl und Aquarell nach fotografischer Vorlage, kennzeichnete seine Kopien meist rückseitig mit einem Aufdruck mit Putto nebst Malzeug und Fotoapparat sowie Schriftzug "München", "Schutzmarke, Deposé s.g.d.g. reg. Trademark" und Ligaturmonogramm "THK", Quelle: Stadtarchiv München und Publikation von Ralf Behrens "Ein Zuschreibungsversuch, oder was daraus werden kann ...".

Katalog-Nr.: 4136
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Anna Gumlich-Kempf, Rosenstillleben

zartrosa leuchtende Rosen in hoher Vase, vor dunklem Grund, pastose Stilllebenmalerei mit breitem Pinselduktus in sublimer Farbigkeit und effektvollem Licht, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, um 1890, links unten signiert "A. Gumlich-Kempf", etwas Craquelure, doubliert und fachgerecht gereinigt, ungerahmt, Maße ca. 48,5 x 35 cm. Künstlerinfo: geborene Anna Kempf, teils irrtümlich auch Anna Kempff, dt. Landschafts-, Stillleben- und Blumenmalerin sowie Farbholzschnittkünstlerin (1860 Berlin bis 1940 Berlin), Schülerin der Zeichenschule des Vereins der Künstlerinnen zu Berlin und von René Grönland (1849–1892) in Berlin, Studienaufenthalt in Belgien, beschickte unter anderem 1888–92 die Berliner Akademieausstellungen, 1893–1920 die Große Berliner Kunstausstellung und 1880–1920 den Glaspalast München, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, ab 1904 in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft und im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands sowie 1892–1940 Mitglied und 1916–29 Vorstandsmitglied im Verein der Künstlerinnen zu Berlin, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, "Käthe, Paula und der ganze Rest", Glaspalastkataloge, Akten der Reichskammer der bildenden Künste Berlin, Bénézit, Müller-Singer, Boetticher und Internet.

Katalog-Nr.: 4137
Limit: 280,00 €, Zuschlag: 450,00 €

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Erich Hammer, Kircheninterieur Weimar

Blick ins lichte Kircheninterieur, mit Gottesdienstbesuchern in der Kirchenbank, vor altehrwürdigen Grabsteinen und Kirchengemälde, detailreiche, lasierende Malerei, Öl auf Leinwand, um 1880, links unten signiert und ortsbezeichnet "E. Hammer. Wr. [Weimar]", Craquelure, Keilrahmen durchzeichnend, hinterlegte Fehlstellen in der Leinwand, restaurierungsbedürftig, original gerahmt, Falzmaße ca. 97 x 140,5 cm. Künstlerinfo: dt. Interieur- und Genremaler (geboren 1853 in Dresden-Blasewitz oder Leipzig), 1876–77 mit österreichischen Staatsstipendium in Rom, hier Mitglied des Deutschen Künstlervereins, studierte 1877–84 an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar bei Woldemar Friedrich, debütierte 1881 in der Ausstellung des Sächsischen Kunstvereins Dresden, beschickte ab 1882 die Dresdner Akademische Kunstausstellung und bis 1899 weitere Ausstellungen in Berlin, Dresden und den Glaspalast in München, tätig in Weimar, in den 1880er Jahren Aufenthalte in der Malerkolonie Kleinsassen in der Röhn, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher, "Dresdener Nachrichten" vom 07.11.1881, Bantzer "Hessen in der deutschen Malerei", Wollmann, Schmaling "Künstlerlexikon Hessen-Kassel 1777–2000" und Müller-Singer.

Katalog-Nr.: 4138
Limit: 350,00 €, Zuschlag: 350,00 €

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Guido Hampe, Gehöft in Winterlandschaft

geschäftiges Treiben vorm alten Bauernhaus, am vereisten Fluss, am Waldesrand, gering pastose Genremalerei, Öl auf Leinwand, um 1880, rechts unten teils vom Falz verdeckt signiert "G. Hampe", original im prächtigen, ca. 14,5 cm breiten Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 67 x 94,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1839 Berlin bis 1902 Berlin?), unternahm Studienreisen nach Griechenland, Italien und Spanien und fand seine Motive vor allem in Thüringen, im Schwarzwald und in der Schweiz, beschickte 1862–70 die Berliner Akademieausstellung, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Boetticher, Bénézit, Saur und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4139
Limit: 800,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Georg Hanftmann, attr., Maria mit dem Jesuskind

die Mutter Gottes mit dem Christuskind in ihren Armen, Öl auf Leinwand, Craquelure, original gerahmt, Falzmaße ca. 102,5 x 80,5 cm. Künstlerinfo: unterfränkischer Kirchenmaler (1834 bis 1867), Quelle: Würzburgwiki.

Katalog-Nr.: 4140
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 180,00 €

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Georg Hanftmann, Josef mit dem Christkind

der sinnend blickende Josef von Nazareth, mit dem Jesuskind auf seinem Arm, vor dramatischer Wolkenkulisse, Öl auf Leinwand, rückseitig signiert, bezeichnet und datiert "Gg Hanftmann pinxit 1854.", Craquelure, Leinwand partiell berieben, geringe Verluste, original gerahmt, Falzmaße ca. 102 x 80,5 cm. Künstlerinfo: unterfränkischer Kirchenmaler (1834 bis 1867), Quelle: Würzburgwiki.

Katalog-Nr.: 4141
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 420,00 €

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Prof. Theodor Hosemann, attr., Jäger beim Plausch

Bauern mit Buben, im Gespräch mit einem Jäger mit Hund, in abendlicher Sommerlandschaft, hierzu vermerkt Boetticher "... und endlich wandte er sich, durch Ed. Meyerheim ermuntert, auch der Ölmalerei mit wachsendem Erfolg zu. Es waren nur kleine Bilder, die er malte, vorzugsweise Szenen aus dem Volks- und Straßenleben Berlins, in ihrer Treue aber von kulturhistorischem Wert. ...", poesievolle, lasierende Genremalerei mit wenigen pastosen Partien, Öl auf Holz, um 1860, unsigniert, laut Vorbesitzerangaben Werk von Theodor Hosemann aus alter Berliner Sammlung, Craquelure, Farbplatzer, etwas restaurierungsbedürftig, in Berliner Leiste mit schmaler Stuckkante gerahmt, Falzmaße ca. 19 x 21,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Friedrich Wilhelm Heinrich Theodor Hosemann, dt. Genremaler, Lithograph, Zeichner, Illustrator und Karikaturist (1807 Brandenburg/Havel bis 1875 Berlin), Schilderer des Berliner Kleinbürgertums des Vormärz, ab 1819 Lehre zum Lithographen in der Lithographischen Anstalt „Arnz & Winckelmann", 1822 hier zum Jahresgehalt von 200 Talern als Zeichner angestellt, parallel Studium an der Akademie Düsseldorf, 1828 Übersiedlung mit Johann Christian Winckelmann nach Berlin und erster Zeichner (400 Taler Jahresgehalt) für den Verlag „Winckelmann & Söhne", schuf 1828 erste Kinderbuchillustrationen und 1830 erste Karikaturen, 1834-52 Zusammenarbeit mit dem Satiriker Adolf Glaßbrenner, 1857 zum Professor und 1860 zum Mitglied der Berliner Akademie der Künste berufen, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Monogrammlexikon Goldstein, Boetticher, Bénézit und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4142
Limit: 900,00 €, Zuschlag: 900,00 €

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Johann Jungblut, Wintertag

Abendstimmung über holländischer Winterlandschaft, mit Häusern und Windmühle am zugefrorenen Kanal und Bauern auf dem Eis, lasierende Malerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert "J. Jungblut", doubliert, etwas restauriert, beigegeben Info zum Gemälde, im Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 46,5 x 68 cm. Künstlerinfo: auch Johann Jungbluth, dt. Landschaftsmaler und Kunstgewerbler (1860 Saarburg bei Trier bis 1912 Düsseldorf), zunächst als Kunstgewerbler für Villeroy & Boch in Mettlach tätig, als Maler Autodidakt, ab 1885 in Düsseldorf tätig, unternahm Studienreisen nach Norwegen und Holland, berühmt für seine fein ausgeführten, an altniederländische Malerei erinnernden Landschaften, verwandte zahlreiche Pseudonyme, unter anderem "Jan van Straaten", "W. Kirberg", "Johann Sander" und "R. Hibler", Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4143
Limit: 750,00 €, Zuschlag: 750,00 €

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Julius Kahrer, Damenportrait

Brustbildnis einer jungen Frau, im herrschaftlichen Kostüm mit Haube, im Profil vor abendlicher Landschaft, lasierende Malerei mit pastosen Effekten, Öl auf Holzplatte, um 1880, links signiert "J. Kahrer", restaurierungsbedürftig, im nicht passenden Rahmen, Falzmaße ca. 58 x44 cm.

Katalog-Nr.: 4144
Limit: 480,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Ferdinand von Keller, Kampfszene

wohl Darstellung der legendären bayerischen Heldengestalt des "Schmieds von Kochel", der Überlieferung nach soll der als ungewöhnlich groß und kräftig beschriebene Schmied als Soldat im Großen Türkenkrieg und als bereits 70-jähriger gegen die Besetzung Bayerns durch Habsburger Truppen im Zuge des Spanischen Erbfolgekrieges gekämpft haben, als einer der Anführer des Bauernaufstandes soll er in der Sendlinger Mordnacht von 1705, heroisch kämpfend, als letzter der Aufständigen umgekommen sein, eindrucksvoll gestaltete Keller die Physiognomien der Akteure, während der Schmied im Zentrum des Gemäldes verzweifelt gegen die Übermacht der Angreifer kämpft und sein Gesicht von Kampfeswillen gezeichnet ist, sind die Angreifer mit hasserfüllten und höhnischen Gesichtszügen verewigt, fein erfasste, gering pastose Historienmalerei in Grisaille, das Gemälde ist Teil einer Serie von Grisaillearbeiten, in denen sich Keller mit mythischen Stoffen auseinandersetzt, so entstand 1875 sein Grisaillegemälde "Hero und Leander" (Kunsthalle Karlsruhe), Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "Ferd. Keller 1877", rückseitig auf dem Keilrahmen Jahreszahl "1887" und weitere Annotationen, minimal farbschwundrissig, gering restaurierungsbedürftig, im prächtigen Goldstuckrahmen (bestoßen) gerahmt, Falzmaße 86 x 59 cm. Künstlerinfo: auch Fernando Keller, ab 1896 "Ferdinand von Keller", dt. Maler, Freskant, Illustrator, Radierer und Plastiker (1842 Karlsruhe bis 1922 Baden-Baden), künstlerisch durch den Vater (Ingenieur und Hobbymaler) und den Bruder Friedrich Keller-Leuzinger (Maler und Illustrator) geprägt, 1858–62 zusammen mit Vater und Bruder Aufenthalt in Brasilien, hier erste autodidaktische künstlerische Arbeiten, 1862 Rückkehr über London nach Karlsruhe, studierte 1862–66 an der Akademie Karlsruhe und Meisterschüler bei Johann Wilhelm Schirmer und Hans Canon, 1866 Reise in die Schweiz und nach Frankreich, 1867 erster Erfolg mit dem Historienbild "Tod Philipps II." auf der Weltausstellung in Paris, 1867–70 Winteraufenthalte in Rom, hier Bekanntschaft mit Feuerbach, 1870 Rückkehr nach Karlsruhe und zum Dozenten an der Akademie, 1873 zum Professor für Historienmalerei ernannt, hier bis 1913 tätig und ab 1880 Direktor der Akademie, schuf 1876 den Vorhang des Dresdner Hoftheaters (Semperoper), der ihn weithin bekannt machte, Rufe nach Dresden (1873), Kassel (1878) und Wien (1882) lehnte er ab, unternahm Studienreisen nach England, Spanien, Wien, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem den Glaspalast München, Düsseldorf, Karlsruhe, Bremen, Berlin, Wien, erhielt diverse Ehrungen, wie 1891 Goldmedaille 1. Klasse auf der Berliner Internationalen Kunstausstellung, Dr. h.c. der TH Karlsruhe, Ehrenmitglied der Münchner Akademie und 1896 den Württembergischen Kronenorden, verbunden mit dem persönlichen Adel, 1913 Pensionierung, unternahm nun Reisen nach Dänemark, Griechenland und die Türkei, Mitglied der Allgemeinen Kunstgenossenschaft und der Künstlergenossenschaft Karlsruhe, tätig in Karlsruhe und im Landhaus "Villa Malfried" am Starnberger See, 1918 Umzug nach Baden-Baden, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bötticher, Mülfarth, Müller-Singer, Seubert, Müller-Klunzinger, Ries, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4145
Limit: 1500,00 €, Zuschlag: 3600,00 €

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M. Koller, Pfarrersportrait

Brustbildnis eines Geistlichen mittleren Alters im schwarzen Talar und mit weiß umrandetem schwarzen Beffchen, fein lasierende, akademische Portraitmalerei, Öl auf Leinwand, links unten rot signiert und datiert "M. Koller 1857", hinterlegte Fehlstelle in der Leinwand, etwas restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 68 x 54 cm.

Katalog-Nr.: 4146
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 120,00 €

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Lacombe, Mädchenakt

Rückenakt einer stehenden jungen Frau, im historistisch anmutenden Schlafzimmerinterieur, pastose Genremalerei in fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, Ende 19. Jh., links unten rot signiert "Lacombe", Craquelure, etwas restaurierungsbedürftig, im Goldstuckrahmen (bestoßen) gerahmt, Falzmaße ca. 131 x 80,5 cm.

Katalog-Nr.: 4147
Limit: 800,00 €, Zuschlag: 1400,00 €

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Louis Marie Lemaire, Hühnerhof

stolzer Hahn, umgeben von einer Gruppe von Hühnern, vor einer Hauswand, minimal pastose Tiermalerei, Öl auf Leinwand, Ende 19. Jh., links unten signiert "Lemaire", zwei kleine Löcher, Keilrahmen sich etwas abzeichnend, in prächtiger, ca. 17 cm breiter goldbronzierter Stuckleiste gerahmt (minimale Altersspuren), Falzmaße ca. 41,5 x 30,5 cm. Künstlerinfo: frz. Maler und Radierer (1824 Paris bis 1910 Paris), Schüler von Jules Dupré und Auguste Boulard dem Älteren, beschickte ab 1849 den Pariser Salon, regelmäßige Malaufenthalte in Parmain, Berck, Cayeux, Étreat und Villerville, tätig in Paris, Quelle: Thieme-Becker und Bénézit.

Katalog-Nr.: 4148
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 190,00 €

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M. Lindner, Das Mädchen an der Spieldose

an der Kurbel einer Spieldose drehendes Mädchen im altrosafarbenen Kleid, mit auf den Betrachter gerichtetem Blick, vor dunklem Grund, leicht pastose Malerei, Öl auf Leinwand, links unten signiert, bezeichnet und datiert „M. Lindner cop. Mchn (19)05“, winzige Farbverluste, gerahmt, Falzmaße ca. 125 x 91 cm.

Katalog-Nr.: 4149
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 300,00 €

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