100 Erlesene Objekte

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Armlehnstuhl Nicolas Parmantier

Frankreich, um 1780, auf der Zarge signiert Nicolas Parmantier Lyon, Nussbaum massiv, reich verzierter klassizistischer Armlehnsessel mit gebauchter Zarge, die Spitzfüße auf fein geschnitzten Löwentatzen ruhend, die gepolsterten Armlehnen mit zylindrischem Abschluss und geschnitztem Stern bzw. Jacobsmuschel, das leicht gebogene Kopfbrett mit Rollwerk verziert, abgepolstert, kleinere alte Ergänzungen, partieller, inaktiver Wurmbefall, rest.bed., Maße 96 x 58 x 64 cm. Info Nicolas Parmantier: Tischler in Lyon (1736-1801), der 1736 in Metz geborene Nicolas Parmantier wählte den gleichen Beruf wie sein Vater, der Zimmermann war, und ging als Geselle zu seinem Schwiegervater François Girard, einem Schreiner in Lyon, wo er sich in der Rue des Deux-Angles niederließ, 1772 kaufte er das Geschäft von Pierre Nogaret, der im August 1771 starb, nach seinem Tod wurde die Werkstatt von seinem Sohn Antoine übernommen, der dort bis zum Ende des Kaiserreichs arbeitete, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3018
Limit: 1400,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Armreif mit Koralle und Brillanten

um 2000, Gelbgold gestempelt 750 und weitere Punze, schauseitig besetzt mit fein geschnittener Koralle in Form eines Meeresungeheuers welches ein Stachelschwein aus Gold verschlingt, Koralle besetzt mit 14 Brillanten (einer davon fehlt) in Zargenfassung im Gewicht von max. 0,15 ct, Klappscharnier, leichte Tragespuren, D max. ca. 57 mm, G ca. 67,5 g.

Katalog-Nr.: 3083
Limit: 2900,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Atmos - J. L. Reutter Drehpendeluhr

Modell PO1, Seriennummer 4245, 1930er Jahre, schweres Nickel-Gehäuse mit schwarzer Onyxplatte und ovalem handgefertigten Glasdom, hochfeines Atmoswerk mit Quecksilber-Wärmekraft-Motor, Patent Reutter, versilbertes Ziffernblatt mit radial aufgedruckten arabischen Ziffern, in sehr gutem unrestaurierten Originalzustand, Werk läuft, Maße 27 x 34 x 16 cm. Info: Die Atmos von Jaeger-LeCoultre ist eine der schönsten und auch technisch anspruchsvollsten Uhren überhaupt. Die Idee eine Uhr zu bauen, die man nie aufziehen muss und quasi ewig läuft, die ihre Laufenergie nur von Luftdruck- und Temperaturschwankungen bekommt, wurde von dem Ingenieur Jean-Léon Reutter Ende der 1920er Jahre in die Tat umgesetzt. Diese ersten Atmosuhren mit einem Quecksilbermotor sind heute sehr begehrte Sammleruhren und sehr selten. Jaeger-LeCoultre hat dieses Patent gekauft und weiterentwickelt. In den 1930er Jahren wurde der Quecksilbermotor von dem noch heute eingesetzten Lachgasmotor abgelöst. Quelle: Jean Lebet „Von der Luft leben - Die Geschichte der Pendeluhr Atmos".

Katalog-Nr.: 3066
Limit: 9500,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Aufsatzschrank Albin Müller

Entwurf 1914, innen Herstellerplakette Kunstmöbelfabrik Otto Pach in Wien, Kirschbaum auf Eiche furniert, gebauchtes Unterteil mit zwei Türen und breitem Schubkasten, darüber ausziehbare Platte und kleiner Messingbeschlag, seitlich von zwei Säulen umfasst, bogenförmiger Aufsatz mit feiner floraler Schnitzerei aus Lindenholz, rückseitig Inventarnummer in Tusche Nr. 2182, guter unrestaurierter Originalzustand, ein Einlegeboden ergänzt, mit Schlüssel, Maße 206 x 130 x 51 cm. Quelle: Ausstellungskatalog Museum Künstlerkolonie Darmstadt, Abbildung S. 160.

Katalog-Nr.: 3065
Limit: 5200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Aufsatzschrank Carlo Bugatti

Italien, um 1900, zweiteiliger Schrank aus massivem Nussbaum, ebonisiertes Holz mit Zinneinlagen, bemaltes Pergament, Verzierungen aus Bein und getriebenem Kupferblech, trapezförmiger zweitüriger Korpus, mittig mit Schubkasten, die fein gedrechselten Türfüllungen mit Spiegelglas hinterlegt, seitlich mit dreieckigen Ablagen, restauriert mit Ergänzungen, Maße 215 x 103 x 43 cm.

Katalog-Nr.: 3036
Limit: 19000,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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August Gaul, Gans

1915, unsigniert, Bronze dunkel patiniert, auf flacher Plinthe stehende, vollplastisch gearbeitete Gans in leicht stilisierter Formensprache, auf ockerfarbenem Travertinsockel, gute Erhaltung, H Bronze 7 cm, H gesamt 8,5 cm. Provenienz: aus dem Familienbesitz von Dr. Paul Geipel Dresden Quelle: Gabler 221-k1, Angelo Walther, August Gaul, Leipzig 1973, Nr.124; Herwig Guratzsch (ed.), Museum der bildenden Künste Leipzig: Katalog der Bildwerke, Cologne 1999, Nr. 332. Künstlerinfo: bedeutender deutscher Tierbildhauer und Graphiker (1869 Groß-Auheim bis 1921 Berlin), ab 1888 in Berlin, 1894-98 im Atelier von Reinhold Begas tätig, 1888 Mitglied und ab 1902 im Vorstand der Berliner Sezession, eines Zusammenschlusses von Künstlern wie Max Liebermann, Louis Tuaillon u. Walter Leistikow, viele nationale sowie internationale Ausstellungen etwa in Paris, St. Louis oder Venedig, Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 3053
Limit: 600,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Bacchanal

abendliche mediterrane Sommerlandschaft mit vom Wein berauschter Gesellschaft, im Zentrum lagert der alte, von Weinlaub bekrönte Gott des Weins Bacchus, umgeben von Putti, Flöte spielendem Faun und spärlich bekleideten, trinkenden und musizierenden Männern und Frauen, die mystischen, ob ihrer Zügellosigkeit und ekstatischen Hingabe an sinnliche Genüsse wie Wein, Musik, Tanz und Liebe beliebten Bacchanalien der Römer gaben im prüden und mitunter puritanischen Barock einen willkommenen Vorwand der Verbildlichung von Nacktheit und Ausgelassenheit in Form von Historiengemälden, gering pastose Genremalerei in dunkeltoniger Farbigkeit, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, 17. Jh., unsigniert, Craquelure, mehrfach doubliert, restaurierungsbedürftig, ungerahmt, Maße ca. 80 x 107 cm.

Katalog-Nr.: 3001
Limit: 3800,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Bedeutender Porringer Charles II.

London, 1674-75, am Boden gepunzt sowie Meistermarke IA in gepunktetem Kreis, zylindrischer, innen und außen vergoldeter Korpus, auf drei hohl gearbeiteten Kugelfüßen, Griffe mit zwei Karyatiden verziert, der Korpus verblendet mit am Boden verschraubtem, abnehmbarem, durchbrochen gearbeitetem Mantel, dieser verziert mit getriebenen exotischen Vögeln (Phönix) unter Laubranken und Blumen mit Granatapfeldekor, der abnehmbare Deckel ebenfalls mit fein durchbrochen gearbeiteter, abnehmbarer Verblendung, geschraubter Deckelknauf mit Blattwerkabschluss, Wandung innen vergoldet, sehr guter Zustand, H 17 cm, G ca. 750 g. Quelle: Jacksons Silver and Goldmarks, edited by Ian Pickford, Abb. Seite 128.

Katalog-Nr.: 3004
Limit: 48000,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Bildnis Pietro Leopoldo von Toskana nach Pompeo Batoni

Halbfigurenbildnis des Erzherzogs von Österreich und Großherzogs der Toskana Pietro Leopoldo von Toskana (1747-1792), von 1790-92 als Leopold II. Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und König von Böhmen, Kroatien und Ungarn, das vorliegende Motiv ist ein Detail aus einem größeren, 1769 angefertigten Doppelportrait von der Hand Pompeo Batonis (1708-1787), welches heute im Kunsthistorischen Museum Wien verwahrt wird und das den jungen Großherzog Pietro Leopoldo von Toskana mit seinem Bruder Kaiser Joseph II. (1741-1790) vor der Kulisse Roms darstellt, gering pastose Bildnismalerei, Öl auf Leinwand, 2. Hälfte 18. Jh., unsigniert, Craquelure, doubliert, retuschiert, restaurierungsbedürftig, im klassizistischen Rahmen (rest.bed.), Falzmaße ca. 69 x 57 cm.

Katalog-Nr.: 3010
Limit: 2200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Brillantring

um 1970, Weißgold gestempelt 18 K = 750/1000, ca. 23 mm hoher Ringkopf, besetzt mit 29 Brillanten im Gesamtgewicht von ca. 1,7 ct und vier Diamantbaguettes im Gesamtgewicht von ca. 0,4 ct, Tragespuren, RW ca. 17 mm, G ca. 9 g.

Katalog-Nr.: 3092
Limit: 2800,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Buffet Patriz Huber

Darmstadt, um 1900, Ausführung in Eiche mittelbraun gebeizt, mehrteilig zerlegbares, konisches Aufsatzbuffet, die Türfüllungen mit feiner stilisierter Oberflächenschnitzerei, individuell gefertigte, dekorative Bronzebeschläge mit originalen Schlössern und Schüsseln, Mittelteil des Aufsatzes mit quadratischen facettgeschliffenen Scheiben in Messing gefasst, das zurückgesetzte Unterteil an den schrägen Außenseiten jeweils mit einer Tür versehen, insgesamt guter und unrestaurierter Originalzustand mit normalen Alters- und Gebrauchsspuren, Maße 195 x 207 x 80 cm. Künstlerinfo: Patriz Huber (1878 Stuttgart bis 1902 Berlin-Charlottenburg), Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3046
Limit: 1800,00 €, Zuschlag: 1500,00 €

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Christkind Barock

wohl Neapel, um 1700, Holz geschnitzt, gestuckt und mehrfarbig gefasst, stehender Christusknabe mit eingesetzten Glasaugen und aufwendig genähter Echthaarperücke, Krone aus versilbertem Weißblech, auf einem goldbronzierten, samtbezogenen Sockel, die rechte Hand im Segensgestus erhoben, in der linken eine Traube haltend, leichte Altersspuren, H 56 cm.

Katalog-Nr.: 3008
Limit: 3600,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Damenring mit Chrysoberyllkatzenauge und Diamanten

2. Hälfte 20. Jh., Platin gestempelt Pt900, Ringkopf besetzt mit einem grünen Chrysoberyllkatzenaugencabochon von 11 x 10 mm in Chatonfassung, flankiert von zusammen sechs Diamantbaguettes und vier Brillanten im Gesamtgewicht von 0,26 ct (Gewicht auf dem Inneren der Ringschiene vermerkt), minimale Tragespuren, RW ca. 18 mm, G ca. 7,8 g.

Katalog-Nr.: 3084
Limit: 3000,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Damenring mit Diamanten und Rubinen

Ende 19. Jh., Weiß- und Gelbgold gestempelt 750, Ringkopf im Durchmesser von ca. 19 mm, mittig besetzt mit einem Altschliffdiamanten von ca. 1,1 ct, umgeben von zehn weiteren Altschliffdiamanten im Gesamtgewicht von ca. 1,1 ct sowie zehn facettierten Rubinen, leichte Tragespuren, RW ca. 18 mm, G ca. 9 g, im originalen Lederetui.

Katalog-Nr.: 3031
Limit: 4200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Damenring mit Diamanten von ca. 3,3 ct

um 1920, Weißgold geprüft 750/1000, ca. 16 mm hoher Ringkopf, besetzt mit fünf blütenförmig angeordneten Altschliffdiamanten von zusammen ca. 3,3 ct sowie vier Kleinstdiamanten, Rundisten der Altschliffdiamaten teilweise bestoßen, leichte Tragespuren, RW 19 mm, G ca. 7,4 g.

Katalog-Nr.: 3067
Limit: 1800,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Diamantbrosche

um 1920, Weißgold geprüft 585/1000, in Form stilisierter Bänder, besetzt mit zahlreichen Altschliffdiamanten von max. ca. 0,33 ct, im Gesamtgewicht von schätzungsweise 2,5 ct, Maße Brosche 23 x 37 mm, G ca. 10,2 g.

Katalog-Nr.: 3058
Limit: 3000,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Dieter Roth, "Motorradfahrer"

mit schwarzer Masse übergossener Motorradfahrer auf seiner Maschine, lithografiertes Blechspielzeug gemarkt JW für Josef Wagner Emskirchen, Replik eines Tippco Modells aus dem Gründungsjahr der Firma 1969, montiert auf einer Hartfaserplatte, auf der Unterseite signiert und datiert "Dieter Roth (19)69" sowie nummeriert "87/100", Maße ca. 12 x 12 x 17 cm. Künstlerinfo: eigentl. Karl-Dietrich Roth, schweizerischer Graphiker, Aktions- und Objektkünstler (1930 Hannover bis 1998 Basel), 1947-51 Lehre bei dem Graphiker Friedrich Wüthrich, 1955 Entwerfer für Textilmuster, in den 1960er Jahren Teilnahme an diversen Happenings und Fluxusveranstaltungen, erlangte Bekanntheit durch seine aus Lebensmitteln gestalteten Objekte, in den USA Lehrauftrag an der Yale University bei New York, Teilnahme an den documenten 4, 6 und posthum 11, 1982 Gestaltung des Schweizer Pavillons auf der Biennale in Venedig, Quelle: Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3080
Limit: 4200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Ernst Barlach, Christusmaske I

1931, unter dem Kinn unleserlich signiert und gestempelt Noack Berlin, Bronze dunkel patiniert, abstrahierte und stilisierte Kopfdarstellung Christi in bewegter Oberflächengestaltung, partiell Altersspuren und Grünspan, Maße ca. 16 x 9 x 6 cm. Quelle: Werkverzeichnis II, Bearb. von Elisabeth Laur Nr. 476; Friedrich Schult, Das plastische Werk I, Nr. 375, Abbildung Kat. S. 48. Künstlerinfo: deutscher Bildhauer, Graphiker und Schriftsteller (1870 Wedel bis 1938 Rostock), Schüler der Gewerbeschule Hamburg bei Thiele und Woldemar, ab 1891 Studium an der Akademie in Dresden, ab 1892 Meisterschüler bei Diez, 1895/96 an der Akademie Julian Paris, 1898/99 Kunstgewerbeschule Hamburg, ab 1900 an der Akademie Berlin, ab 1904 Lehrer an der Keramischen Fachschule Höhr, Mitglied und zeitweise Vorstand der Berliner Sezession und der ”Freien Sezession Berlin”, ab 1919 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, ab 1933 als entartet diffamiert und mit Ausstellungsverbot belegt, tätig unter anderem in Berlin, Paris, Hamburg und Güstrow. Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, AKL, Dressler u. Internet.

Katalog-Nr.: 3054
Limit: 3800,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Feine Elfenbeinschnitzerei

wohl Augsburg Mitte 17. Jh., unsigniert, Elfenbein aufwendig beschnitzt, vollplastische Darstellung des Herkules im Kampf mit dem Nemeischen Löwen, qualitätvolle Wiedergabe des muskulösen bärtigen Halbgotts im Kampf mit dem majestätischen Löwen, dessen Maul er mit beiden Händen gewaltvoll aufreißt, um ihn anschließend zu ersticken, Altersspuren, trocknungsrissig, H 5,7 cm.

Katalog-Nr.: 3002
Limit: 2800,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Feiner Sarough

Persien, um 1920, herrschaftlicher Teppich mit rapportierendem Floraldekor auf rotem Grund, umlaufende, seltene goldgelbe Bordüre mit elegantem, feinem Floraldekor, sehr guter vollfloriger Zustand, Maße ca. 245 x 334 cm.

Katalog-Nr.: 3070
Limit: 2800,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Feiner Smaragdanhänger mit Brillanten

2. Hälfte 20. Jh., Weißgold geprüft 750/1000, besetzt mit einem intensiv grünen Smaragd im Treppenschliff mit schönen smaragdtypischen Einschlüssen, Maße des Steins ca. 16 x 14 mm und im Gewicht von 16,72 ct (laut Gutachten), umgeben von zahlreichen Brillanten im Gesamtgewicht von ca. 1 ct, Maße des Anhängers ca. 33 x 22 mm, an ca. 45 cm langer, fein gewirkter Kette im Durchmesser von ca. 4 mm mit Karabinerverschluss, gestempelt 585, minimale Tragespuren, Gesamtgewicht ca. 33,6 g, Wertgutachten aus 11/2004 über 43.000 € liegt bei.

Katalog-Nr.: 3089
Limit: 6000,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Figürlicher Beistelltisch

2. Hälfte 19. Jh., Tropenholz geschnitzt und geschwärzt, Darstellung eines knienden Schwarzafrikaners mit Glasaugen, die runde Platte tragend, der gedrechselte Rundfuß auf vier Löwentatzen ruhend, die Platte mit eingelassener Scheibe aus grau geädertem Marmor, unrestaurierter Originalzustand mit Alters- und Gebrauchsspuren, umlaufende Messingkette lose, H 70 cm, D 52 cm.

Katalog-Nr.: 3027
Limit: 2400,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Friedrich Gauermann, attr., Im Schafstall

Blick, vorbei an Schafherde im morbiden Holzverschlag mit diversen Aufbewahrungsgefäßen im diffusen Licht, zum Stalleingang mit wartender Hirtin, vor lichter Sommerlandschaft, poesievolle, gering pastose Genremalerei, Öl auf Leinwand, unsigniert, rückseitig auf der Leinwand Aufschrift "Ve[r]vielfältigungsrecht in jeder Art vorbehalten - Wien 2. Maerz 1862 - F. Paterno", hier auch Annotation "gemalt von F. Gauermann", laut Auskunft der Biographie Gauermanns aus "Die Deutschen Maler-Radirer" von Andreas Andresen arbeitete Gauermann mit dem Wiener Kunstverlag von Friedrich Paterno zusammen, welcher unter anderem Lithographien des Künstlers herausgab, so ist im Verzeichnis der Lithographien unter Nr. 32 "der Schafstall" aufgeführt, möglicherweise handelt es sich beim vorliegenden Ölgemälde um die Vorlage zu dieser Lithographie, auch Boetticher erwähnt für den Künstler drei Gemälde "Schafstall" in Wiener Besitz (Nr. 30, 31 und 70) wobei einmal die Größe mit 0,47 x 0,61 m angegeben ist, stärkere Craquelure, etwas restauriert, restaurierungsbedürftig, original im schönen Spätbiedermeier-Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 48,5 x 62 cm. Künstlerinfo: eigentlich Friedrich August Matthäus Gauermann, bedeutender österreichischer Maler, Zeichner und Graphiker (1807 Scheuchenstein/Miesenbach bis 1862 Wien), Sohn des Malers, Zeichners und Kupferstechers Jakob Gauermann (1772-1843), zunächst zum Kaufmann bestimmt, ab 1821 Schüler seines Vaters und seines Bruders Carl Gauermann, 1824-27 Schüler der Wiener Akademie bei Joseph Mössmer und Joseph Rebell, weitestgehend jedoch autodidaktische Ausbildung auf Wanderungen durch die Steiermark, Salzburg und Tirol, beeinflusst durch seine Künstlerfreunde Joseph Höger, Johann Fischbach, Joseph Feid und Anton Hansch, unternahm Studienreisen ins Salzkammergut, nach Dresden und München, ab 1836 Mitglied der Wiener Akademie, 1838 Reise nach Venedig, ab 1840 Mitglied des Münchner Kunstvereins, 1845 Ehrung mit dem Luxemburgischen Orden der Eichenkrone durch König Wilhelm II. der Niederlande, 1848 Ehrenbürger der Stadt Wien und ausgedehnte Studienreise nach Venedig, Padua, Verona, Mailand und Tirol, beschickte 1855 die Pariser Weltausstellung, 1861 Mitglied des Wiener Künstlerhauses, tätig in Wien und Miesenbach, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Andresen "Die deutschen Maler-Radirer ...", Wikipedia, Allgemeine Deutsche Biographie, Wurzbach, Boetticher und Internet.

Katalog-Nr.: 3035
Limit: 800,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Gedenkmünzen China Gold

fünf Goldmünzen á 50 Yuan, Gold 999/1000, D 27 mm, G 15,55 g, PP in Kapsel, Münzstätte China Mint, Ausgabejahr 1993, Motive: Rechenbrett und Abakus, Terrakotta-Armee, zwei chinesische Philosophen, Schirm und Schirmmacher und zwei Polospieler, Revers bei allen die Chinesische Mauer, in Präsentationsschatulle aus rot lackiertem Holz, mit rotem Samt ausgelegt, darin ein Rechenbrett aus Messing eingearbeitet, alle Münzen mit Zertifikat und Beschreibung, exklusive Sammlung, die nicht alle Tage angeboten wird.

Katalog-Nr.: 3096
Limit: 13000,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Große Silberschatulle Karl Fabergé

Moskau, nach 1908, am Boden gestempelt Werkstattmarke Karl FABERGÉ, Hoflieferantenmarke, Feingehaltsmarke 84 Zolotniki, Beschaumarke Moskau 1908-1917, massive Dose mit leicht konischer Wandung, innen vergoldet, der scharnierte Klappdeckel mit fein ziseliertem, feuerspeiendem Fabelwesen (Leshy), das Auge als Saphir-Cabochon gearbeitet, der Feuerstrahl aus mattem Email von feinen silbernen Stegen durchsetzt, der Deckel innen nochmals mit Werkstattmarke und Beschauzeichen gepunzt, Email mit vier kleinen herstellungsbedingten Bläschen, sonst guter Zustand mit normalen Alters- und Gebrauchsspuren, Maße 17,3 x 8 x 10,3 cm bzw. 10,5 cm, G ca. 763 g. Beigegeben Expertise des Fabergé-Museums Baden-Baden 2021, gezeichnet Direktor A. N. Ivanov.

Katalog-Nr.: 3041
Limit: 18000,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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