Sächsische Künstler

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Albert Hennig, "Winter in Johanngeorgenstadt"

verschneite bergige Landschaft mit vereinzelten Häusern und einer Kirche unter abendlichem Himmel, Filzstiftzeichnung und Aquarell, im unteren Bereich links signiert und datiert "AHennig (19)81" und rechts bezeichnet "Johanngeorgenstadt", rückseitig betitelt und mit Notaten versehen, auf Unterlagekarton und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 13,5 x 17,3 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Fotograf und Graphiker (1907 Leipzig bis 1998 Zwickau), studierte 1932–33 mit Stipendium am Bauhaus Dessau/Berlin bei Joost Schmidt, Mies van der Rohe, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Josef Albers, anschließend arbeitslos, 1935–45 als Bauarbeiter dienstverpflichtet, nach 1945 Gründungsmitglied der Gruppe „Bildender Künstler“ beim Kulturbund Zwickau, ab 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, wegen Auseinandersetzung mit dogmatischen Kulturfunktionären 1952–72 als Betonbauer tätig, in seiner Freizeit wächst ein bedeutendes Werk in der Tradition des Bauhauses, ab 1972 freischaffend und auch in der DDR zunehmende Anerkennung seines Schaffens, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem Max-Pechstein-Preis und Bundesverdienstkreuz, tätig in Zwickau, Quelle: Vollmer, Eisold “Maler in der DDR” und Internet.

Katalog-Nr.: 4150
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 450,00 €

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Albert Hennig, "Winterlandschaft"

Spaziergänger in hügeliger verschneiter Landschaft und im Hintergrund rodelnde Kinder an einem Abhang, für den Künstler großformatige lavierte Tuschefederzeichnung, links unten signiert und datiert "AHennig (19)60", rückseitig betitelt "Winterlandschaft", Papier gebräunt und minimal fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 31 x 38 cm, beigegeben Buch "Albert Hennig Zeichnungen & Skizzen", erschienen bei Edition Artpress Berlin. Künstlerinfo: dt. Maler, Fotograf und Graphiker (1907 Leipzig bis 1998 Zwickau), studierte 1932–33 mit Stipendium am Bauhaus Dessau/Berlin bei Joost Schmidt, Mies van der Rohe, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Josef Albers, anschließend arbeitslos, 1935–45 als Bauarbeiter dienstverpflichtet, nach 1945 Gründungsmitglied der Gruppe „Bildender Künstler“ beim Kulturbund Zwickau, ab 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, wegen Auseinandersetzung mit dogmatischen Kulturfunktionären 1952–72 als Betonbauer tätig, in seiner Freizeit wächst ein bedeutendes Werk in der Tradition des Bauhauses, ab 1972 freischaffend und auch in der DDR zunehmende Anerkennung seines Schaffens, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem Max-Pechstein-Preis und Bundesverdienstkreuz, tätig in Zwickau, Quelle: Vollmer, Eisold “Maler in der DDR” und Internet.

Katalog-Nr.: 4151
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 300,00 €

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Albert Hennig, Kaffeetante

ältere Dame mit Hütchen, an einem Tisch mit Kaffeetasse sitzend, Filzstiftzeichnung auf leichtem Karton, links unten signiert und datiert "Albert Hennig (19)70", auf Unterlagekarton montiert, Blattmaße ca. 11,7 x 9,1 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Fotograf und Graphiker (1907 Leipzig bis 1998 Zwickau), studierte 1932–33 mit Stipendium am Bauhaus Dessau/Berlin bei Joost Schmidt, Mies van der Rohe, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Josef Albers, anschließend arbeitslos, 1935–45 als Bauarbeiter dienstverpflichtet, nach 1945 Gründungsmitglied der Gruppe „Bildender Künstler“ beim Kulturbund Zwickau, ab 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, wegen Auseinandersetzung mit dogmatischen Kulturfunktionären 1952–72 als Betonbauer tätig, in seiner Freizeit wächst ein bedeutendes Werk in der Tradition des Bauhauses, ab 1972 freischaffend und auch in der DDR zunehmende Anerkennung seines Schaffens, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem Max-Pechstein-Preis und Bundesverdienstkreuz, tätig in Zwickau, Quelle: Vollmer, Eisold “Maler in der DDR” und Internet.

Katalog-Nr.: 4152
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 140,00 €

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Albert Hennig, Drei Figuren

Profilansicht von drei Personen, Tuschefeder in Bordeauxrot, mit grauem Filzstift signiert und datiert "AHennig (19)60", auf Unterlagekarton montiert, Blattmaße ca. 10,3 x 15 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Fotograf und Graphiker (1907 Leipzig bis 1998 Zwickau), studierte 1932–33 mit Stipendium am Bauhaus Dessau/Berlin bei Joost Schmidt, Mies van der Rohe, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Josef Albers, anschließend arbeitslos, 1935–45 als Bauarbeiter dienstverpflichtet, nach 1945 Gründungsmitglied der Gruppe „Bildender Künstler“ beim Kulturbund Zwickau, ab 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, wegen Auseinandersetzung mit dogmatischen Kulturfunktionären 1952–72 als Betonbauer tätig, in seiner Freizeit wächst ein bedeutendes Werk in der Tradition des Bauhauses, ab 1972 freischaffend und auch in der DDR zunehmende Anerkennung seines Schaffens, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem Max-Pechstein-Preis und Bundesverdienstkreuz, tätig in Zwickau, Quelle: Vollmer, Eisold “Maler in der DDR” und Internet.

Katalog-Nr.: 4153
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 160,00 €

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Albert Hennig, Schlafender

auf einem Sofa ruhender Mann mit geschlossenen Augen, Kohlezeichnung, links unten signiert und datiert "AHennig (19)46", minimal verwischt, auf Unterlagekarton montiert, Blattmaße ca. 10 x 14,1 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Fotograf und Graphiker (1907 Leipzig bis 1998 Zwickau), studierte 1932–33 mit Stipendium am Bauhaus Dessau/Berlin bei Joost Schmidt, Mies van der Rohe, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Josef Albers, anschließend arbeitslos, 1935–45 als Bauarbeiter dienstverpflichtet, nach 1945 Gründungsmitglied der Gruppe „Bildender Künstler“ beim Kulturbund Zwickau, ab 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, wegen Auseinandersetzung mit dogmatischen Kulturfunktionären 1952–72 als Betonbauer tätig, in seiner Freizeit wächst ein bedeutendes Werk in der Tradition des Bauhauses, ab 1972 freischaffend und auch in der DDR zunehmende Anerkennung seines Schaffens, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem Max-Pechstein-Preis und Bundesverdienstkreuz, tätig in Zwickau, Quelle: Vollmer, Eisold “Maler in der DDR” und Internet.

Katalog-Nr.: 4154
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 150,00 €

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Albert Hennig, Abstraktion

ungegenständliches Arrangement, Holzschnitt auf grünlichem Maschinenbütten, unter der Darstellung rechts in Filzstift signiert und datiert "AHennig (19)62", wohl späterer Abzug, Darstellungsmaße ca. 16 x 10,7 cm, Blattmaße ca. 29 x 21,3 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Fotograf und Graphiker (1907 Leipzig bis 1998 Zwickau), studierte 1932–33 mit Stipendium am Bauhaus Dessau/Berlin bei Joost Schmidt, Mies van der Rohe, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Josef Albers, anschließend arbeitslos, 1935–45 als Bauarbeiter dienstverpflichtet, nach 1945 Gründungsmitglied der Gruppe „Bildender Künstler“ beim Kulturbund Zwickau, ab 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, wegen Auseinandersetzung mit dogmatischen Kulturfunktionären 1952–72 als Betonbauer tätig, in seiner Freizeit wächst ein bedeutendes Werk in der Tradition des Bauhauses, ab 1972 freischaffend und auch in der DDR zunehmende Anerkennung seines Schaffens, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem Max-Pechstein-Preis und Bundesverdienstkreuz, tätig in Zwickau, Quelle: Vollmer, Eisold “Maler in der DDR” und Internet.

Katalog-Nr.: 4155
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 70,00 €

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Hanns Herzing, "Erzgebirgsmadonna"

Maria mit Josef und dem kleinen Jesuskind, vor ins warme Licht getauchter erzgebirgischer Kulisse, leicht pastose Malerei, Öl auf Pappe, rückseitig betitelt und datiert "»Erzgeb. Madonna« 1959/37" und Künstlerstempel "Hanns Herzing, Acad. Maler, Niederpoyritz, Staffelsteinstraße 74", gerahmt, Falzmaße ca. 58 x 49,5 cm. Künstlerinfo: dt. Bildnis- und Landschaftsmaler (1890 Dresden bis 1971 ebenda), studierte an der Kunstgewerbeschule und ab 1911 an der Akademie Dresden bei Gotthard Kuehl und Carl Bantzer, Meisterschüler bei Eugen Bracht, ab 1925 jährlicher Schweizaufenthalt, führte 1924-25 zwei Kolossalgemälde im Wartesaal des Dresdner Hauptbahnhofes aus, vertreten in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Mitglied im Kunstverein „Schaffender Künstler“, tätig in Dresden, später in Dresden-Niederpoyritz, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Schülerlisten der Dresdner Akademie, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4156
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Minni Herzing, Blumenstück

stimmungsvolles Arrangement aus Dahlien, Astern, Margeriten und andere Blüten und Beeren vor lichtem Grund, gering pastose Malerei, Öl auf Karton, um 1960, links unten signiert "Minni Herzing", gering reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 49 x 34 cm. Künstlerinfo: eigentlich Hermine Herzing, genannt: „Blumenminni“, dt. Malerin, Radiererin, Porzellanmalerin und Illustratorin (1883 Frankfurt am Main bis 1968 Karl-Marx-Stadt), erster Unterricht beim Vater in Malerei und Lithographie, studierte an der Akademie Hanau, zunächst tätig als Entwurfszeichnerin für Stickereien und Handarbeiten, 1910-34 in Dresden, hier Schülerin von Georg Hermann Gelbke und Willy Kriegel, ab 1934 tätig in Chemnitz (Karl-Marx-Stadt), Quelle: Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4157
Limit: 140,00 €, Zuschlag: 200,00 €

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Klaus Hirsch, "Familie mit Engel"

zu Hirschs Kunst bemerkt Alexander Stoll "... In jedem Blatt ist ein Stück Leben, dessen Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit er uns mit seiner Kunst auf unverwechselbare Weise nahebringt. Im Mittelpunkt steht immer der Mensch. ...", expressive Szene, Lithographie von zwei Steinen, links unter der Abbildung in Blei nummeriert "6/20", mittig betitelt "Familie mit Engel" und rechts handsigniert sowie datiert "Hirsch [19]99", rückseitig Info zum Künstler, minimal knitterspurig, freigestellt hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 75 x 53 cm, Druckmaße ca. 52 x 37 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Grafiker, Designer und Innenarchitekt (1941 Stollberg/Erzgebirge bis 2018 Oelsnitz/Erzgebirge), Kindheit in Lugau, Malerlehre, 1960–63 Studium an der Fachschule für angewandte Kunst in Magdeburg, nachfolgend als Designer und Innenarchitekt in Plauen und Magdeburg tätig, 1991 Umzug in seinen Heimatort Lugau, 2012–15 denkmalpflegerischer und künstlerischer Berater der Landesgartenschau Oelsnitz/Erzgebirge, Mitglied im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler und im Chemnitzer Künstlerbund e.V., Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4158
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Heinz Hoffmeister, Sitzender weiblicher Akt

halbnackte, nur mit einem Pelzmantel bekleidete Frau, mit zur Seite gerichtetem Blick, Radierung auf Japanpapier mit zartem Plattenton, um 1920, rechts unter der Darstellung in Blei signiert "Heinz Hoffmeister", Plattenmaße ca. 26,3 x 20,5 cm, Blattmaße ca. 33,5 x 25,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Exlibriskünstler und Illustrator (1896 Leipzig bis 1930 ebenda), Studium an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig, Mitglied im Deutschen Künstlerbund Weimar, tätig in Leipzig, Quelle: Vollmer und Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon".

Katalog-Nr.: 4159
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 280,00 €

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Karl-Heinz Jakob, Strandvergnügen

sich dicht am Strand drängende nackte Menschen, flott erfasste Tuschezeichnung auf Papier, rechts unten in braunem Filzstift signiert und datiert "Jakob [19]73", rückseitig aufgeklebte Todesanzeige des Künstlers und Vorbesitzerannotationen, gebräunt und lichtrandig, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 28 x 38,5 cm, beigegeben Faltblatt zu Karl Heinz Jakob und Ausstellungseinladung. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1929 Zwickau bis 1997 Zwickau-Weißenborn), ab 1948 Volontariat bei dem Architekten Kurt Ludwig, ab 1949 Besuch der Mal- und Zeichenschule Zwickau bei Carl Michel, ab 1951 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Rudolf Bergander, Wilhelm Lachnit und Erich Fraaß, ab 1954 Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR und freischaffend tätig, ab 1961 künstlerischer Leiter des Zeichenzirkels im VEB Steinkohlewerk „Martin Hoop“ in Zwickau, ab 1968 Leitung des Förderstudios in der Galerie am Domhof für fast 30 Jahre, 1983–86 Honorardozent an der Fachschule für angewandte Kunst Schneeberg, seit 1991 Ehrenmitglied im Kunstverein Zwickau, 1954 und 1985 Verleihung des Max-Pechstein-Preises der Stadt Zwickau, 1961, 1964 und 1970 Kunstpreis des FDGB, 1972 Kunstpreis der DDR und 1974 Vaterländischer Verdienstorden in Gold, 1982 erschien eine Briefmarke mit einem Motiv von Karl Heinz Jakob, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Eisold "Künstler in der DDR", Städtisches Museum Zwickau "Karl Heinz Jakob – Malerei und Graphik" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4160
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 40,00 €

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Karl-Heinz Jakob, Mädchenakt

sich räkelnde junge Frau, flott erfasste Aktzeichnung, Tusche auf Papier, um 1980, rechts unten signiert "K. H. Jakob", rückseitig Vorbesitzerannotationen und aufgeklebter Zeitungsartikel der "Freien Presse" vom 03.03.1997 zum Tod des Künstlers, Blatt gering wellig und gegilbt, hinter Glas und Passepartout gerahmt (etwas def.), Passepartoutausschnitt ca. 37 x 23,5 cm, beigegeben Katalog zur Ausstellung in der Galerie am Domhof vom 04.07. bis 29.08.1999 herausgegeben vom Städtischen Museum Zwickau "Karl Heinz Jakob – Malerei und Graphik". Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1929 Zwickau bis 1997 Zwickau-Weißenborn), ab 1948 Volontariat bei dem Architekten Kurt Ludwig, ab 1949 Besuch der Mal- und Zeichenschule Zwickau bei Carl Michel, ab 1951 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Rudolf Bergander, Wilhelm Lachnit und Erich Fraaß, ab 1954 Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR und freischaffend tätig, ab 1961 künstlerischer Leiter des Zeichenzirkels im VEB Steinkohlewerk „Martin Hoop“ in Zwickau, ab 1968 Leitung des Förderstudios in der Galerie am Domhof für fast 30 Jahre, 1983–86 Honorardozent an der Fachschule für angewandte Kunst Schneeberg, seit 1991 Ehrenmitglied im Kunstverein Zwickau, 1954 und 1985 Verleihung des Max-Pechstein-Preises der Stadt Zwickau, 1961, 1964 und 1970 Kunstpreis des FDGB, 1972 Kunstpreis der DDR und 1974 Vaterländischer Verdienstorden in Gold, 1982 erschien eine Briefmarke mit einem Motiv von Karl Heinz Jakob, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Eisold "Künstler in der DDR", Städtisches Museum Zwickau "Karl Heinz Jakob – Malerei und Graphik" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4161
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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Prof. Alois Kolb, Adam und Eva im Paradies

von Sonnenstrahlen erhellte Lichtung in einem dichten Urwald mit einem stehenden nackten jungen Paar, in Dunkelgrün gedruckte Radierung, um 1910-20, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Alois Kolb", leichte Altersspuren und minimal fleckig, ungerahmt, Darstellungsmaße ca. 38 x 22,7 cm, Blattmaße ca. 49,5 x 35 cm. Künstlerinfo: österr. Maler, Radierer, Illustrator und Lithograph (1875 Wien bis 1942 Leipzig), Studium an der Kunstschule von Friedrich Fehr und Ludwig Schmid-Reutte, ab 1896 Studium an der Akademie in München bei Karl Raupp und Ludwig von Löfftz, als Radierer Autodidakt, schuf er hier Bedeutendes, Professor an der Kunstschule Magdeburg und der Akademie für Graphik und Buchkunst Leipzig, schuf Illustrationen für die Zeitschrift "Jugend", in zahlreich dt. und österr. Sammlungen vertreten, Mitglied im Verein Deutscher Buchgewerbekünstler, dem Bund zeichnender Künstler Münchens, der Wiener Sezession und dem Leipziger Künstlerbund, tätig in Leipzig, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Matrikel der Akademie in München, Dressler und Internet

Katalog-Nr.: 4162
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 90,00 €

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Gregor-Torsten Kozik, "Lichtgrenze II"

vor einem hellen Streifen schwebende Figur mit geschlossenen Augen, Kohle und weiße Kreide auf Büttenpapier, Ende 20. Jh., (laut Aussage des Einlieferers) rückseitig signiert, und betitelt "Lichtgrenze II", in Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 46 x 64 cm. Künstlerinfo: eigentlich Gregor Torsten Schade bzw. Gregor Torsten Schade-Adelsberg, dt. Maler, Zeichner, Graphiker, Video- und Installationskünstler (geboren 1948 in Hildburghausen/Thüringen), Kindheit in Streufdorf, 1954 Zwangsumsiedlung nach Leipzig, 1965-67 Lehre zum Offsetretuscheur und parallel Besuch der Abendakademie der Hochschule für Graphik und Buchkunst (HGB) Leipzig, studierte 1967-72 an der HGB Leipzig bei Fritz Fröhlich, Hans Mayer-Foreyt und Gerhard Brose, anschließend freischaffend, ab 1974 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) ansässig, 1976 Mitbegründer der Künstlergruppe „Clara Mosch“, 1980 Heirat mit Vera-H. Kozik und Namensänderung, Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, 1987 Umzug nach Kirchbach, unternahm Studienreisen, unter anderem nach Bulgarien, 1983 Paris, 1986 BRD und Bagdad, Südafrika, New York und mit Arbeitsstipendium der Walther-Bischoff-Galerie Stuttgart nach San José (Kalifornien/USA sowie 2007 Venezuela, beschickte zahlreiche Museen, Ausstellungen und Kunstmessen wie die Art Cologne, Art Basel und Arco Madrid, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Internet.

Katalog-Nr.: 4163
Limit: 490,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Manfred Leibl, "Kraft deiner Hände"

Portrait einer jungen Frau, sich vertrauensvoll unter den Schutz erfahrener Hände bergend, berührende, lasierende naturalistische Malerei in fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Malplatte, links unten signiert und datiert "M. Leibl 2008", rückseitig lose beigefügt Aluminiumschild "Für Nadja Hoppe – »Kraft deiner Hände« Nach einer Lesung von Berthold [sic.] Brecht. – Von dem Kunstmaler Manfred Leibl", sehr schön neuzeitlich mit Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 49 x 67,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Zeichner (geboren 1945), Lehre als Maler und Tapezierer, künstlerisch Autodidakt, unternahm Studienreisen nach Nord- und Südafrika sowie auf den Balkan, tätig in Auerbach im Vogtland, Quelle: Auerbacher Stadtanzeiger 13/2015 und Bernd Appel in der Freien Presse vom 24.09.2020.

Katalog-Nr.: 4164
Limit: 1050,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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L. Lewicki, Bergpalais Pillnitz

sommerlicher Blick über aufwendig bepflanztes Parterre vorm sonnenbeschienenen Bergpalais des Lustschlosses Pillnitz, stimmungsvolle, gering pastose Malerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Malplatte, um 1950, links unten signiert "L. Lewicki", Malgrund gebaucht, gering restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 41 x 50,5 cm.

Katalog-Nr.: 4165
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Tatjana Lietz, Sonnenblumen

große, voll aufgeblühte Sonnenblumen vor dunklem Grund, kaum pastose Malerei mit bewegter Pinselschrift, die die graue Untergrundfarbigkeit mit einbezieht, Öl auf Faserplatte, oben links sowie unten rechts signiert und datiert "T. Lietz [19]94", etwas reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 60 x 50 cm, Künstlerinfo: lettisch-deutsche (deutsch-baltische) Malerin, Sprach- und Kunstlehrerin (1916 Petrograd bis 2001 Zwickau), Tochter eines lettischen Steuerinspektors in russischen Diensten, 1918 Rückkehr der Familie nach Riga, 1932–1934 Studium an der Mal- und Zeichenschule von Professor Konstantin Wyssotzk, bis 1938 Unterricht an der Mal- und Zeichenschule von Professor Jānis Tilbergs, wo sie die Ölmalerei erlernte, ab 1934 einzige Privatschülerin des Malers der russischen Wanderer-Bewegung Nikolai Petrowitsch Bogdanow-Belski (1868–1945), einem Schüler Repins, ein Studium der Mathematik und im Nebenfach Kunstgeschichte absolvierte sie aufgrund des Kriegsausbruchs ohne Abschluss, 1938 erste Ausstellung in Riga, 1941 Umsiedlung nach Deutschland, 1943 Rückkehr nach Riga, 1944 zum Arbeitsdienst in Posen, 1945 Flucht nach Berlin und Verlust sämtlicher Arbeiten, Umzug nach Zwickau und Arbeit als Lehrerin, ab Ende der 1970er Jahre eigene Ausstellungen in Zwickau und Karl-Marx-Stadt, ihre Wohnung war ein Salon für Künstler und Intellektuelle, widmete sich später verstärkt der Portraitmalerei und malte viele Portraits von Persönlichkeiten aus der Zwickauer und Chemnitzer Gegend, 1998 Ernennung zur Ehrenbürgerin der Stadt Zwickau, seit 1991 Ehrenmitglied des Zwickauer Kunstvereins und zu DDR-Zeiten Mitglied im Verband Bildender Künstler Deutschlands (VBKD), Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4166
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 200,00 €

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Tatjana Lietz, Stillleben mit Erdbeeren

Arrangement aus Kochtopf und Erdbeeren, wenig pastose Malerei mit lockerem Pinselstrich unter Einbeziehung der Untergrundfarbigkeit, Öl auf Faserplatte, Ende 20. Jh., unten rechts signiert " T. Lietz", rückseitig datiert "gemalt von 1994", gerahmt, Falzmaße ca. 44 x 50 cm, Künstlerinfo: lettisch-deutsche (deutsch-baltische) Malerin, Sprach- und Kunstlehrerin (1916 Petrograd bis 2001 Zwickau), Tochter eines lettischen Steuerinspektors in russischen Diensten, 1918 Rückkehr der Familie nach Riga, 1932–1934 Studium an der Mal- und Zeichenschule von Professor Konstantin Wyssotzk, bis 1938 Unterricht an der Mal- und Zeichenschule von Professor Jānis Tilbergs, wo sie die Ölmalerei erlernte, ab 1934 einzige Privatschülerin des Malers der russischen Wanderer-Bewegung Nikolai Petrowitsch Bogdanow-Belski (1868–1945), einem Schüler Repins, ein Studium der Mathematik und im Nebenfach Kunstgeschichte absolvierte sie aufgrund des Kriegsausbruchs ohne Abschluss, 1938 erste Ausstellung in Riga, 1941 Umsiedlung nach Deutschland, 1943 Rückkehr nach Riga, 1944 zum Arbeitsdienst in Posen, 1945 Flucht nach Berlin und Verlust sämtlicher Arbeiten, Umzug nach Zwickau und Arbeit als Lehrerin, ab Ende der 1970er Jahre eigene Ausstellungen in Zwickau und Karl-Marx-Stadt, ihre Wohnung war ein Salon für Künstler und Intellektuelle, widmete sich später verstärkt der Portraitmalerei und malte viele Portraits von Persönlichkeiten aus der Zwickauer und Chemnitzer Gegend, 1998 Ernennung zur Ehrenbürgerin der Stadt Zwickau, seit 1991 Ehrenmitglied des Zwickauer Kunstvereins und zu DDR-Zeiten Mitglied im Verband Bildender Künstler Deutschlands (VBKD), Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4167
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 180,00 €

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Rudolf Lipus, Konvolut Aquarelle

vier Arbeiten, 1.) Bergkirche im Winter vor alpiner Landschaft, 2.) Ruderer am See, 3.) Bei der Ernte und 4.) Apfelblüte auf dem Land, Aquarelle und Deckfarben auf Papier, um 1930, jeweils rechts unten signiert "R. Lipus", bei allen Aquarellen Bildpostkarte mit gleichem Motiv beigegeben, ein Blatt rückseitig mit Widmung, teils etwas gebräunt, identisch unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 20 x 27,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Zeichner (1893 Leipzig bis 1961 Leipzig), Lehre beim Verlag C. G. Röder, ab 1912 Studium an der Akademie der graphischen Künste Leipzig bei Alois Kolb, im 1. Weltkrieg als Schützengrabenzeichner tätig, Ausstellungen im Haus der Deutschen Kunst, während des 2. Weltkriegs Kriegsberichterstatter und Propagandamaler, 1943 Verlust des Ateliers und Zerstörung zahlreicher seiner Werke, nach 1945 als Buchillustrator und Pressezeichner tätig, Quellen: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4168
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Elfriede Mäckel, Landschaft bei Reinsdorf im Vogtland

hochsommerlicher Blick über goldgelbe Getreidefelder auf Reinsdorf im Vogtland, relativ flache, überwiegend matte Malerei, Öl auf Faserplatte, ca. Mitte 20. Jh., unten links signiert "E. Mäckel", etwas reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 39,5 x 50 cm, Künstlerinfo: dt. Malerin, Graphikerin und Bildhauerin (1907 Reichenbach bis 1993 München), Schülerin der Handels- und Gewerbeschule in Reichenbach bei Paul Kreher, später an der Malschule von Guido Richter in Dresden, anschließend Studienaufenthalt in München, hier gefördert von Walther Rothes, Uta von Weech und Moritz Heymann, studierte ab 1928 an der Akademie München bei Angelo Jank, Max Mayrshofer und Ludwig von Herterich, 1931 Studienreise nach Italien, 1934 einjährige Weiterbildung bei Robert Friedrich Karl Scholtz in Berlin, unterbrochen von dreimonatigem Studienaufenthalt an der Französischen Akademie in Rom, danach kurzzeitig Schülerin von Eugen Spiro in Berlin, ab 1937 wiederholt Studienreisen durch Italien und Deutschland, tätig zunächst in Mylau, Obermylau und später in Reichenbach im Vogtland, 1968 Übersiedlung nach München, Quelle: Vollmer, Eisold "Künstler in der DDR", Grams-Wehdeking und Schondorff "Die Malerin Elfriede Mäckel", Matrikel der Münchner Akademie sowie Internet.

Katalog-Nr.: 4169
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 260,00 €

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Konrad Meister, Stadtansicht

hoher, grün belaubter Baum vor Stadtkulisse mit Türmen und Häusern unter bewegtem Wolkenhimmel, Aquarell, unten rechts signiert und datiert "Meister 41", gering fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 46 x 37 cm.

Katalog-Nr.: 4170
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 50,00 €

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Prof. Richard Müller, "In voller Würde"

mit Orden geschmückter Marabu, für den Fotografen vor einer Leinwand posierend, Werksverzeichnis Günther 65, Radierung in Braun gedruckt, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Rich. Müller 1912" und links betitelt "In voller Würde", in der Platte links unten "Rich. Müller 1912", weiterhin an der unteren Plattenkante links Signatur des Druckers Otto Felsing, an der unteren Blattkante bezeichnet "Prof. R. Müller, in voller Würde" und Nummer "85", knittrig, schmutzspurig und etwas fleckig, hinter Glas im rahmenlosen Bilderträger, Darstellungsmaße ca. 32 x 49,5 cm, Blattmaße ca. 46,5 x 65 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Entwerfer (1874 Tschirnitz [Perštejn] an der Eger bis 1954 Dresden-Loschwitz), früh zeigte sich sein außerordentliches künstlerisches Talent, auf Anregung des Meißner Porzellanmalers Johann Heinrich Theil 1888–90 Schüler der Malschule der Königlichen Porzellanmanufaktur Meißen, studierte 1890–94, trotz noch nicht erreichtem Mindesteintrittsalter, an der Akademie Dresden bei Leon Pohle, Ernst Moritz Geyger und Leonhard Gey, Mitglied des "Goppelner Künstlerkreises", 1895 auf Anregung von Max Klinger autodidaktische Beschäftigung mit der Radiertechnik, gewann 1896 mit seiner Radierung „Adam und Eva“ den „Großen Rompreis“ und reiste nach Italien, 1897–1900 Lehrer an der Dresdner Kunstschule, 1900–35 Lehrer und ab 1903 Professor für Malerei und Zeichenkunst sowie Mitglied des Akademischen Rats an der Akademie Dresden, 1914–18 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg in Frankreich, 1933–35 Rektor der Kunstakademie Dresden, beschickte die großen Deutschen Kunstausstellungen im Haus der Deutschen Kunst München, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem eine Goldmedaille auf der Weltausstellung 1900 in Paris, ab 1944 Aufnahme in die „Gottbegnadeten-Liste“, vertreten unter anderem in Museen in Berlin, Dresden, Prag, Chicago, Karlsruhe, Leipzig und Bukarest, Vorstand des sächsischen Künstlerrats und Mitglied der Dresdner Kunstgenossenschaft, tätig in Dresden-Loschwitz, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, "Künstler am Dresdener Elbhang" und Internet.

Katalog-Nr.: 4171
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 500,00 €

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Prof. Richard Müller, Marabu und Affe

Garderobenständer mit ordengeschmückter Uniform und darüberstehend "1918" und im Vordergrund Affe und Marabu, sich beäugend, Radierung, um 1918, rechts unter der Darstellung in Blei signiert "Rich. Müller", verschmutzt, vornehmlich im unteren Bereich Papierfraß, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 21 x 27 cm, Falzmaße ca. 29 x 33,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Entwerfer (1874 Tschirnitz [Perštejn] an der Eger bis 1954 Dresden-Loschwitz), früh zeigte sich sein außerordentliches künstlerisches Talent, auf Anregung des Meißner Porzellanmalers Johann Heinrich Theil 1888–90 Schüler der Malschule der Königlichen Porzellanmanufaktur Meißen, studierte 1890–94, trotz noch nicht erreichtem Mindesteintrittsalter, an der Akademie Dresden bei Leon Pohle, Ernst Moritz Geyger und Leonhard Gey, Mitglied des "Goppelner Künstlerkreises", 1895 auf Anregung von Max Klinger autodidaktische Beschäftigung mit der Radiertechnik, gewann 1896 mit seiner Radierung „Adam und Eva“ den „Großen Rompreis“ und reiste nach Italien, 1897–1900 Lehrer an der Dresdner Kunstschule, 1900–35 Lehrer und ab 1903 Professor für Malerei und Zeichenkunst sowie Mitglied des Akademischen Rats an der Akademie Dresden, 1914–18 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg in Frankreich, 1933–35 Rektor der Kunstakademie Dresden, beschickte die großen Deutschen Kunstausstellungen im Haus der Deutschen Kunst München, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem eine Goldmedaille auf der Weltausstellung 1900 in Paris, ab 1944 Aufnahme in die „Gottbegnadeten-Liste“, vertreten unter anderem in Museen in Berlin, Dresden, Prag, Chicago, Karlsruhe, Leipzig und Bukarest, Vorstand des sächsischen Künstlerrats und Mitglied der Dresdner Kunstgenossenschaft, tätig in Dresden-Loschwitz, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, "Künstler am Dresdener Elbhang" und Internet.

Katalog-Nr.: 4172
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 260,00 €

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Prof. Richard Müller, "Mittagssonne"

im Sand neben einem Marabu, Kugelfisch und Gürteltier liegende, nackte junge Frau unter einem Baum, im Hintergrund Dünenlandschaft, seltene, großformatige Graphik des Künstlers, Radierung, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Rich. Müller" und links nummeriert "10/17", weiterhin in der linken Blattecke Bleistiftsignatur des Druckers Otto Felsing, in der Platte unten links signiert und datiert "Rich. Müller 1919", in der Darstellung einige weiße Spuren, etwas fleckig, vornehmlich im Randbereich knitterspurig und Bestoßungen an den Blattkanten, Darstellungsmaße ca. 51,5 x 35 cm, Blattmaße ca. 64,5 x 47 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Entwerfer (1874 Tschirnitz [Perštejn] an der Eger bis 1954 Dresden-Loschwitz), früh zeigte sich sein außerordentliches künstlerisches Talent, auf Anregung des Meißner Porzellanmalers Johann Heinrich Theil 1888–90 Schüler der Malschule der Königlichen Porzellanmanufaktur Meißen, studierte 1890–94, trotz noch nicht erreichtem Mindesteintrittsalter, an der Akademie Dresden bei Leon Pohle, Ernst Moritz Geyger und Leonhard Gey, Mitglied des "Goppelner Künstlerkreises", 1895 auf Anregung von Max Klinger autodidaktische Beschäftigung mit der Radiertechnik, gewann 1896 mit seiner Radierung „Adam und Eva“ den „Großen Rompreis“ und reiste nach Italien, 1897–1900 Lehrer an der Dresdner Kunstschule, 1900–35 Lehrer und ab 1903 Professor für Malerei und Zeichenkunst sowie Mitglied des Akademischen Rats an der Akademie Dresden, 1914–18 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg in Frankreich, 1933–35 Rektor der Kunstakademie Dresden, beschickte die großen Deutschen Kunstausstellungen im Haus der Deutschen Kunst München, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem eine Goldmedaille auf der Weltausstellung 1900 in Paris, ab 1944 Aufnahme in die „Gottbegnadeten-Liste“, vertreten unter anderem in Museen in Berlin, Dresden, Prag, Chicago, Karlsruhe, Leipzig und Bukarest, Vorstand des sächsischen Künstlerrats und Mitglied der Dresdner Kunstgenossenschaft, tätig in Dresden-Loschwitz, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, "Künstler am Dresdener Elbhang" und Internet.

Katalog-Nr.: 4173
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 1400,00 €

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Rudolf Müller-Gerhardt, Im Mittelgebirge

auf einem Berg thronende Kirche oder Burg und im Hintergrund Hügellandschaft mit Wäldern und Wiesen, pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Pappe, um 1930, rechts unten signiert "R. Müller-Gerhardt", Malträger leicht wellig, Retuschen, reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 40 x 56 cm. Künstlerinfo: dt. Tier- und Landschaftsmaler (1873 Chemnitz bis 1962 Leipzig), Lehre als Lithograph, Studium an der Kunstakademie in Berlin bei Eugen Bracht, nachfolgend Studium an der Kunstakademie Dresden bei Emanuel Hegenbarth, Studienreisen nach Paris, Niederlande, Belgien und Italien, ließ sich in Leipzig nieder, Mitglied der Berliner Akademie der Künste, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4174
Limit: 130,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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