Sächsische Künstler

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Bruno Dolinski, Ruine der Frauenkirche in Dresden

die aus dem Trümmerberg herausragende Ruine der ab 1994 wieder aufgebauten und 2005 geweihten Frauenkirche in Dresden, vor dramatisch bewölktem Nachthimmel, teils pastose Malerei, Öl auf Hartfaserplatte, links unten signiert "Dolinski", rückseitig bezeichnet und datiert "Frauenkirche 1957 Dresden B. Dolinski", Kratzspur, gerahmt, Falzmaße ca. 66 x 51 cm. Künstlerinfo: auch Bronislaus Dolinski, dt. Maler, Graphiker, Keramiker, Bildhauer und Restaurator (1933 Lemberg bis 2008 Dresden), zunächst Dekorationsmalerlehre in Weimar und Absolvent der Meisterschule für das gestaltende Handwerk, 1953 Meisterabschluss, studierte 1953–58 an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Erich Fraaß und Heinz Lohmar, tätig in Dresden-Weißer Hirsch, Mitglied des VBK der DDR, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Internet.

Katalog-Nr.: 4322
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 180,00 €

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Walther Gasch, Schmetterlingsfrau

stehende junge nackte Frau mit großen Schmetterlingsflügeln und hinter dem Kopf verschränkten Armen, Kohle auf gelblichem Papier, rechts unten ligiertes Monogramm und datiert "WG 1920", sowie signiert und datiert "Walther Gasch 1920", minimal fleckig und im Randbereich kleine Einrisse, Blattmaße ca. 64 x 48,5 cm. Künstlerinfo: auch Walter Gasch, dt. Maler, Zeichner, Graphiker, Restaurator, Autor und NS-Funktionär (1886 Leipzig bis ca. 1962 Nentershausen-Dens bei Bebra), studierte ab 1905 an der Akademie Dresden bei Emanuel Hegenbarth und Oskar Zwintscher, hier Meisterschüler bei Gotthardt Kuehl und später bei Richard Müller, unternahm Studienreisen nach Holland, Frankreich und Italien, ab 1929 Assistent für Licht- und Tiefdruck an der Hochschule für Graphik und Buchkunst Leipzig tätig, als sächsischer Gaufachgruppenleiter der Bildenden Künste der NSDAP ab 1933 maßgeblicher Initiator der restriktiven NS-Kulturpolitik in Dresden, Mitglied der Dresdner Kunstgenossenschaft, Vorstandsmitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands und Mitglied des "Deutschen Künstlerverbandes Dresden", beschickte 1939 die große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, tätig in Dresden, Quelle: Vollmer, Dressler, Schülerlisten der Dresdner Akademie und Tsuḳerman "Geschichte und bildende Kunst – Jahrbuch 2006 für Deutsche Geschichte".

Katalog-Nr.: 4332
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Matthäus Merian d. Ä., Leipzig aus der Vogelschau

Ansicht von Leipzig mit Befestigungsanlagen, aus "Topographia Superioris Saxoniae, Thuringiae, Misniae, Lusatiae ...", in den beiden oberen Ecken Legende mit Wappen, Kupferstich, um 1650, schöner kräftiger Druck, mittig geglättete Faltlinie, minimale Verluste, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 28 x 35,5 cm. Künstlerinfo: schweizerischer Kupferstecher, Buchhändler und Verleger (1593 Basel bis 1650 Schwalbach), 1606–09 Schüler des Kupferstechers Dietrich Meyer und des Glasmalers Christof Murer in Zürich, 1610 bei Friedrich Brentel in Straßburg, 1625 Übernahme der Kunsthandlung seines Schwiegervaters Johann Theodor de Bry in Frankfurt am Main, nach seinem Tod führten seine Söhne Matthäus der Jüngere und Caspar sowie später deren Nachkommen den Verlag unter der Bezeichnung ”Merians Erben” bis 1727 weiter und vervollständigten seine Hauptwerke ”Topographia Germaniae” und ”Theatrum Europaeum”, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 4300
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Fredo Bley, "An der Göltzsch"

herbstliche Vogtlandlandschaft bei Mylau, Aquarell über Bleistiftvorzeichnung, rechts unten signiert, betitelt und datiert "Fredo Bley, an d. Göltz[s]ch Mylau/1954", rückseitig Foto des Grabes von Fredo Bley, schön hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 49 x 62 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943–46 Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, 1948–56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, 1957–64 als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, später in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR”, Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4315
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 600,00 €

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Michael Morgner, "Ecce Homo"

Figur und Schriftzug "Ecce Homo" in Prägedruck und Tusche auf leichtem Karton, unten rechts in Blei monogrammiert und datiert "m (19)92", rückseitig in Blei signiert und datiert "Morgner (19)92", Blattmaße ca. 30 x 22,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Michael Kurt Thomas Morgner, dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Plastiker (geboren 1942 in Dittersdorf bei Chemnitz), 1960–61 Tätigkeit bei der DEWAG, 1961–66 Studium an der HGB Leipzig bei Heinz Wagner, Harry Blume und Irmgard Horlbeck-Kappler, ab 1966 freischaffend in Dittersdorf, 1974 Umzug nach Einsiedel, Gründungsmitglied der "Galerie oben", 1977 Mitbegründer der Produzentengalerie "Clara Mosch", bis 1988 Mitglied und zeitweise Bezirks-Vorstandsmitglied des VBK der DDR, unternahm Studienreisen, u. a. in die UdSSR und nach Polen, beschickte zahlreiche Ausstellungen, 1991 Gründungsmitglied der Sächsischen Akademie der Künste Dresden und der Freien Akademie der Künste zu Leipzig, tätig in Einsiedel, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Katalog-Nr.: 4350
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Hermann Vogel, "Fettige Ostern"

Gelegenheitszeichnung, wohl an Hermann Vogels vogtländischen Hausarzt Dr. Hom in Weischlitz, humorvolle Karikatur mit dem im Atelier sitzenden Künstler mit Dackel, in notvoller Kriegszeit des 1. Weltkriegs von den "Weischlitzer Dorfmusikanten", bestehend aus Kuh, Schwein, Hase und Hahn mit Eiern, Butter und Speck beworfen, links oben betitelt "Fettige Ostern", unten als "Die Weischlitzer Dorfmusikanten" bezeichnet mit den Zusätzen "Frei nach Gebrüder Grimm" und "Vergelts Gott!", Mischtechnik (Bleistift und Tusche) auf Karton, mittig monogrammiert und datiert "H.V, [19]16", gegilbt und etwas stockfleckig, hinter Glas gerahmt (def.), Falzmaße ca. 15 x 12 cm. Künstlerinfo: dt. Zeichner, Illustrator und Malerpoet (1854 Plauen bis 1921 Krebes), studierte Ostern 1874 kurzzeitig an der Dresdner Akademie, autodidaktisch weitergebildet, 1877–78 Studienreise nach Italien (Rom), schuf zahlreiche Illustrationen, unter anderem für den Verlag Braun & Schneider München und für die Zeitschrift "Fliegende Blätter", 1909 Ernennung zum Professor, Gründungsmitglied der "Deutschen Künstlergesellschaft", Mitglied im Verband Deutscher Illustratoren und in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, beschickte unter anderem die Große Berliner Kunstausstellung, tätig in Plauen, später in Dresden-Loschwitz und Krebes bei Gutenfürst im Vogtland, Quelle: Thieme-Becker, Frank Weiß "Malerei im Vogtland", Matrikel der Akademie Dresden, Boetticher, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4376
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 260,00 €

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Carlfriedrich Claus, Radierung

"Politpsychologische Reflexion: Eingreifen", typische Arbeit des bedeutenden sächsischen Künstlers, Radierung, WVZ G 25 VI unter der Darstellung signiert, betitelt, datiert und bezeichnet "Carlfriedrich Claus, Politpsychologische Reflexion: Eingreifen, 1976–78, EA", rückseitig durch Druckvorgang etwas angeschmutzt, Darstellungsmaße 12,5 x 11,5 cm, Blattmaße ca. 32 x 28,5 cm. Künstlerinfo: dt. Graphiker, Zeichner, Literat und Philosoph (1930 Annaberg-Buchholz bis 1998 Chemnitz), 1948–59 kaufmännischer Angestellter, anschließend freischaffend, ab 1951 erste künstlerische Versuche mit Texten und Klangbildern, 1953/54 Mitarbeiter der Freien Presse als Theaterkritiker, 1959 erste Vibrationstexte, Entstehung des „Geschichtsphilosophischen Kombinats“, ab 1968 Interesse an der graphischen Vervielfältigung seiner Arbeiten, 1977 Gründungsmitglied der Produzentengalerie Clara Mosch, intensiver Briefkontakt, unter anderem mit Franz Mon, Raoul Hausmann, Ernst Bloch, Michel Leiris und Gerhard Altenbourg, unter ärmlichsten Verhältnissen wuchs über Jahrzehnte ein riesiges Werk, welches heute von der Stiftung Carlfriedrich Claus-Archiv verwaltet und dokumentiert wird, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 4321
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 220,00 €

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Prof. Hermann Vogel, Felsen im Burgsteingebiet

mit dem Burgsteingebiet und seinen zwei romantischen Kirchruinen verband den Künstler eine lebenslange Sehnsucht, so fand er schon früh seine Motive in den baumbestandenen, zerklüfteten Felsformationen, den Wäldern und Höhenzügen des Burgsteingebiets, die nicht selten Kulisse seiner erzählten Märchen und Geschichten wurden, in den frühen 1890er Jahren errichtete er schließlich sein Sommerhaus in Krebes, um seiner geliebten Heimat nahe zu sein, die vorliegende Zeichnung zeigt typische Felsformationen des Burgsteingebiets (wohl Motiv vom Burgstein), feine Bleistiftzeichnung auf Karton, unten monogrammiert "H.V. [18]90", links unten Annotation "2M. f. H. Müller", Karton gebräunt, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 26 x 34,5 cm. Künstlerinfo: dt. Zeichner, Illustrator und Malerpoet (1854 Plauen bis 1921 Krebes), studierte Ostern 1874 kurzzeitig an der Dresdner Akademie, autodidaktisch weitergebildet, 1877–78 Studienreise nach Italien (Rom), schuf zahlreiche Illustrationen, unter anderem für den Verlag Braun & Schneider München und für die Zeitschrift "Fliegende Blätter", 1909 Ernennung zum Professor, Gründungsmitglied der "Deutschen Künstlergesellschaft", Mitglied im Verband Deutscher Illustratoren und in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, beschickte unter anderem die Große Berliner Kunstausstellung, tätig in Plauen, später in Dresden-Loschwitz und Krebes bei Gutenfürst im Vogtland, Quelle: Thieme-Becker, Frank Weiß "Malerei im Vogtland", Matrikel der Akademie Dresden, Boetticher, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4373
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 200,00 €

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Rudolf Poeschmann, Hofgartentor Würzburg

Ansicht der prächtigen spätbarocken Toreinfahrt von 1752, mit den berühmten Schmiedearbeiten von Johann Georg Oegg, im hellen Sonnenlicht, Mischtechnik (Aquarell und Gouache über Kohlevorzeichnung), um 1930, links unten signiert und ortsbezeichnet "Rud. Poeschmann Dresden", rückseitig vom Künstler betitelt "Hofgartentor Würzburg" und signiert "Rud. Poeschmann Dresden A 24", hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 50 x 35,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Karl Julius Rudolf Poeschmann, auch Rudolph, dt. Landschafts- und Genremaler (1878 Plauen/Vogtland bis 1954 Dresden), Kindheit in Plauen, hier Förderung durch den Zeichenlehrer Hermann Reinstein (1844–1935), anschließend Privatschüler einer Münchner Kunstschule, studierte ab 1896 an der Akademie München bei Johann Caspar Herterich, ab 1897 Studium an der Akademie Dresden bei Carl Bantzer und Meisterschüler bei Gotthard Kuehl, anschließend freischaffend in Dresden, regelmäßige sommerliche Studienreisen durch Sachsen (besonders das Vogtland, Erzgebirge und die Lausitz), nach Franken, in den Harz sowie nach Österreich, Holland, Frankreich (Paris) und in die Schweiz, beschickte diverse Ausstellungen wie den Glaspalast München, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, in der Dresdner Künstlervereinigung, im Dresdner "Märzbund" und der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, tätig in Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Müller-Singer, Matrikel der Dresdner und der Münchner Akademie, Glaspalastkataloge und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".

Katalog-Nr.: 4354
Limit: 220,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Marietta Cerrini, Damenportrait

Brustbildnis einer in sich gekehrten Frau mittleren Alters im Profil, vor olivfarbenem Grund, wohl Selbstportrait der Künstlerin (vgl. Foto der Künstlerin in "Die Woche" Nr. 49 von 1905), pastose Malerei in zurückhaltender Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1910, links unten in Bleistift signiert "M. Cerrini", gering restaurierungsbedürftig, im Goldstuckrahmen (bestoßen) gerahmt, Falzmaße ca. 66 x 47,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Baronin (Freiin) Marietta Cerrini di [de] Monte Varchi [Montevarchi], irrtümlich auch Mariette Cerrini di Monte Sarchi, dt. Portrait- und Landschaftsmalerin, Musikerin und Kunstsammlerin (1866 Großstädteln bei Leipzig bis 1929), Schülerin von Angelo Jank und Christian Landenberger an der Damenakademie des Münchner Künstlerinnenvereins, unternahm Studienreise nach Paris, gab Unterricht in Pastellmalerei, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, tätig in München, Quelle: Müller-Singer, Deutsche Biographie, Wikipedia, Hergemöller/Clarus "Biographisches Lexikon zur Geschichte von Freundesliebe ...", Zeitschrift "Die Woche" Nr. 49 von 1905 und Dressler.

Katalog-Nr.: 4320
Limit: 240,00 €, Zuschlag: 240,00 €

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Manfred Feiler, "Der Lack ist ab"

Zigarette rauchende, den Betrachter anblickende Frau mit schulterlangem Haar, pastose Portraitmalerei in warmer Farbigkeit, Öl auf Hartfaserplatte, rechts unten signiert und datiert "M. Feiler (2)010", rückseitig betitelt "Der Lack ist ab", gerahmt, Falzmaße ca. 37 x 37 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Entwerfer und Illustrator (1925 Plauen/Vogtland bis 2020 Plauen), 1939–43 Schüler der Plauener Kunstschule, gefördert von Kurt Geipel und Walter Löbering, ab 1943 Kriegsdienst im 2. Weltkrieg und schwere Verwundung, nach 1945 zeitweise Tätigkeit als Werbegestalter und Entwerfer für Textilunternehmen, ab 1952 künstlerisch freischaffend, Malaufenthalte in Venedig und auf Mallorca, 2011 Ernennung zum Ehrenbürger von Plauen, tätig in Plauen, Quelle: Vollmer, Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Internet.

Katalog-Nr.: 4326
Limit: 250,00 €, Zuschlag: 480,00 €

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Prof. Werner Tübke, "Flora"

die nackte Göttin der Blüten, an einer Treppe mit Sanduhren stehend und auf den Tod niederblickend, Werksverzeichnis Tübke-Schellenberger R 18, Radierung in Rotbraun, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Tübke" und links nummeriert "48/160", in der Platte unten mittig signiert und datiert "Tübke 1972", leicht fleckig und Rand gebräunt, im rahmenlosen Bilderträger, Plattenmaße ca. 32 x 24,3 cm, Blattmaße ca. 64,5 x 50 cm. Künstlerinfo: bedeutender dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1929 Schönebeck/Elbe bis 2004 Leipzig), gilt neben Wolfgang Mattheuer, Bernhard Heisig und Heinz Zander als Begründer der „Leipziger Schule“, 1945–46 Malerlehre in Schönebeck und Besuch der Handwerksmeisterschule in Magdeburg, 1948–50 Studium an der HGB Leipzig bei Elisabeth Voigt, Walter Arnold und Ernst Hassebrauk, Mitglied des Schönebecker Kreises und beeinflusst von Katharina Heise, 1950–53 Studium an der Universität Greifswald, 1953 Staatsexamen, 1953–54 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralhaus für Volkskunst Leipzig, anschließend freischaffend bzw. als Assistent und später Dozent an der HGB Leipzig, 1972 Professor an der HGB und 1973–76 deren Rektor, 1976 freiberuflich tätig und Beauftragung mit der Ausführung des mit 1722 m² weltgrößten Gemäldes „Frühbürgerliche Revolution in Deutschland“ für das Bauernkriegspanorama in Bad Frankenhausen, an dem er bis 1987 arbeitete, 1982 Mitglied der Königlichen Akademie der Künste Schwedens, 1983 Ehrenmitglied der Akademie der Künste der DDR, 1985 Ehrendoktorwürde, Mitglied und ab 1989 Vizepräsident des VBK der DDR, erhielt zahlreiche Ehrungen, war tätig in Leipzig, Quelle: Vollmer, Eisold “Künstler in der DDR” und Internet.

Katalog-Nr.: 4364
Limit: 250,00 €, Zuschlag: 390,00 €

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Prof. Hermann Vogel, "Mein lieber Herr Doktor ..."

Gelegenheitszeichnung mit Glückwünschen Hermann Vogels, wohl an seinen vogtländischen Hausarzt Dr. Hom in Weischlitz, zu dessen silberner Hochzeit: " M. lieber Herr Dr.! Ihr Herr u. Meister, der heil. Äskulapius erinnert sich heute, dass er Ihnen genau vor 25 Jahren die junge Frau Doktorin einzunehmen verordnet hat. Da Ihnen selbiges Tränklein so vorzüglich bekommen ist, verordnet er es Ihnen heute zum andern mal mit der Vorschrift: Noch 25 Tropfen zu nehmen! Wohl bekomm´s! Mit herzl. Glückwunsch Jhr H.V. 1919 incl. "Tantchen" ", Mischtechnik (Bleistift, Tusche, Silberbronze und Weißhöhung) auf Karton, lichtrandig und gegilbt, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 20 x 13 cm. Künstlerinfo: dt. Zeichner, Illustrator und Malerpoet (1854 Plauen bis 1921 Krebes), studierte Ostern 1874 kurzzeitig an der Dresdner Akademie, autodidaktisch weitergebildet, 1877–78 Studienreise nach Italien (Rom), schuf zahlreiche Illustrationen, unter anderem für den Verlag Braun & Schneider München und für die Zeitschrift "Fliegende Blätter", 1909 Ernennung zum Professor, Gründungsmitglied der "Deutschen Künstlergesellschaft", Mitglied im Verband Deutscher Illustratoren und in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, beschickte unter anderem die Große Berliner Kunstausstellung, tätig in Plauen, später in Dresden-Loschwitz und Krebes bei Gutenfürst im Vogtland, Quelle: Thieme-Becker, Frank Weiß "Malerei im Vogtland", Matrikel der Akademie Dresden, Boetticher, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4374
Limit: 250,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Heinz Hoffmeister, Sitzender Damenakt

in einem Sessel sitzende nackte Frau, mit über die Schulter gelegter Stola, Radierung auf Japanpapier, um 1920, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Heinz Hoffmeister“, Darstellungsmaße ca. 26,5 x 21 cm, Blattmaße ca. 33,5 x 25,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Exlibriskünstler und Illustrator (1896 Leipzig bis 1930 ebenda), Studium an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig, Mitglied im Deutschen Künstlerbund Weimar, tätig in Leipzig, Quelle: Vollmer und Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon".

Katalog-Nr.: 4341
Limit: 280,00 €, Zuschlag: 300,00 €

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Richard Böhm, Tänzerin

in einem Varieté tanzende junge Frau im roten Kleid, Pastell, um 1910, rechts oben signiert und bezeichnet "R. Böhm Dd. (Dresden)", auf Rahmenrückwand unkorrekte Zuschreibung zu Rudolf Böhm, hinter Glas in aufwendig verziertem Rahmen gerahmt, (minimale Verluste), Falzmaße ca. 66,5 x 40,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1858 Dresden bis 1947 Lauscha/Thüringen), studierte 1875-79 an der Akademie Dresden bei Ferdinand Pauwels und Leon Pohle, Kontakt zu Ludwig Richter und seinen Umkreis, unternahm Studienreisen nach Venedig, Rom, Paris und Darmstadt, 1882 Ehrung mit dem akademischen Reisestipendium der Dresdner Akademie und zweijähriger Aufenthalt in Rom, 1885-1900 vor allem als Portraitmaler des Adels unter anderem in Schlesien, Danzig, Posen und Darmstadt tätig, dann in Dresden als Historienmaler freischaffend, spätestens ab 1909 Atelier im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz, Mitglied der Dresdner Künstlergenossenschaft, spätestens ab 1921 in Lauscha in Thüringen lebend, hier entstehen Landschafts- und Blumenbilder, 1929-40 jährlicher Sommeraufenthalt bei der Schwester Frida Böhme (geb. Böhm) in Hosterwitz bei Dresden, Quelle: "Künstler am Dresdener Elbhang", Müller-Singer, Schülerlisten der Dresdner Akademie, Ausstellungskatalog der Dresdner Akademie 1882, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4318
Limit: 320,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Rudolf Schuster, attr., "Nervi"

weiter Blick vom Strand der ligurischen Küste übers stille Meer, unter effektvoll bewölktem Himmel, stimmungsvolle, gering pastose, studienhafte Malerei, Schuster galt als einer der begabtesten und letzten Schüler Ludwig Richters, bereits 1874 ermunterte Richter seinen Schüler – er möge unbedingt nach Italien reisen „um den Gegensatz unserer einfachen nordischen Gegenden umso geschärfter auffassen zu können.“, Schuster folgte nach Jahren in Oberbayern und in den deutschen Mittelgebirgen im Jahre 1879 Richters Rat und begab sich – als Maler bereits gefestigt – auf seine erste Studienreise nach Italien, anders als sein Lehrer Ludwig Richter und mancher in Rom wirkender Deutschrömer, die in Italien die Vorlage für zu komponierende, romantische Ideallandschaften fanden, erfasste Schuster die Landschaft ohne arrangierte kompositorische Zugaben in ihrem Wesen und ihrer natürlichen Großartigkeit und Sinnlichkeit, die vorliegende Studie ist beredtes Zeugnis hierfür und dürfte unmittelbar vor Ort in Öl auf Karton entstanden sein, rechts unten teils unleserlich ritzbezeichnet "Nervi/Der ...", unsigniert, rückseitig Infos zum Gemälde und zum ehemals auf der Rückseite angebrachten Etikett "Rudolf Schuster Markneukirchen # 793, Nervi 1.12.1879 ...", dazu lückenlose Provenienz bis zu Rudolf Schuster zurück verfolgbar, Fehlstellen im Malgrund retuschiert, Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 36,5 x 48 cm. Künstlerinfo: eigentlich Rudolf Heinrich Schuster, dt. Maler und Illustrator (1848 Markneukirchen im Vogtland bis 1902 ebenda), Kindheit und Schulbesuch in Plauen, studierte ab 1863 an der Akademie Dresden, 1867–73 einer der talentiertesten Atelierschüler von Ludwig Richter, anschließend Aufenthalt in München und beeinflusst von Eduard Schleich und Adolf Heinrich Lier, unternahm zahlreiche Studienreisen nach Böhmen, der Schweiz, Tirol, Italien, Österreich, dem Erzgebirge und der Eifel, 1875–76 in Düsseldorf tätig, zeitweise in Stuttgart, 1882–85 im Riesengebirge, 1886–88 in Berlin, 1891–94 in Dresden-Teplitz, 1894–96 in Weimar, 1898–1900 in Meran und krankheitsbedingt ab 1900 in Markneukirchen, Quelle: Thieme-Becker und Frank Weiß „Malerei im Vogtland“.

Katalog-Nr.: 4306
Limit: 350,00 €, Zuschlag: 450,00 €

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Rudolf Heinrich Armbruster, August der Starke

Brustbildnis des sächsischen Kurfürsten August I. von Sachsen, genannt ”der Starke”, als König von Polen-Litauen August II. (1670–1733), dargestellt ist der Herrscher mit üppiger Allongeperücke und Rüstung, mit über die Schulter gelegtem Hermelinmantel und dem Orden vom Goldenen Vlies, Pastell auf Papier und auf Leinwand mit ovalem Holzrahmen gespannt, Ende 19. Jh., rechts teils von der Rahmung verdeckt Signatur „R. H. Armbruster“, minimalst berieben, hinter Passepartout mit ovalem Bildausschnitt und unter Glas gerahmt, Maße Bildausschnitt ca. 66,5 x 47 cm. Künstlerinfo: auch Heinrich Rudolf Armbruster, dt. Pastellmaler (geboren 1862 in Altenheim/Baden bis 1914 erwähnt), tätig in Paris, stellt 1906 und 1907 im Pariser Salon aus, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 4307
Limit: 350,00 €, Zuschlag: 1300,00 €

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Clara Mosch – Mappe 1

Metamorphosen der Fünftracht, 1980, enthält je eine signierte Radierung von Carlfriedrich Claus, Michael Morgner (Radierung und Prägedruck), Thomas Ranft, Dagmar Ranft-Schinke, Gregor-Torsten Kozik und eine weitere Radierung sowie ein Textblatt von Klaus Werner, schwarze Leinenflügelmappe mit Aufschrift "GM 1", Blattgröße ca. 22,3 x 22,3 cm. Info zu Clara Mosch: dt. Künstlergruppe und Galerie in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) von 1977 bis 1982, Gründungsmitglieder waren Carlfriedrich Claus, Thomas Ranft, Michael Morgner und Gregor-Torsten Schade (heute Gregor-Torsten Kozik), aus den Abkürzungen der Namen bildeten sie den Namen „Clara Mosch“, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4351
Limit: 390,00 €, Zuschlag: 420,00 €

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Prof. Hermann Vogel, "Fräulein Neujahr" 1911

Hermann Vogel schuf zahlreiche Beiträge für die im Münchner Verlag "Braun & Schneider" erschienenen "Fliegenden Blätter", das vorliegende Blatt zum Neujahr 1911 erschien in Nummer 3614 der "Fliegenden Blätter" auf Seite 307, ihm gehen weitere Zeichnungen und ein Text des Künstlers (als Kopie beigegeben) voraus, in dem er auf den Schaffensprozess und sein persönliches Umfeld – zu dem unter anderem ein zahmer Rabe "Mohr" und seine Dachshündin "Mausel" gehörten – wie folgt einging "Das Neujahrsbild – "Was zum Neujahr, neu humorvoll – und wenn möglich – nicht politisch" – Wünscht sich der Verlag in München. Und der Herr Schwarzweißartist setzt sich schleunigst vor das Reißbrett. Tatenfroh spitzt er den Stift, – doch: Was zeichnen? ..." in der Folge erträumt Vogel sich ein starkes Deutschland in Gestalt eines stolzen Schiffes, welches ein "Fräulein Neujahr" ihm aufs Reißbrett zeichnet – durch einen Schnarcher seiner Hündin aus dem Traum erwachend, registriert der Künstler resigniert, dass dessen Darstellung ja "politisch" wäre und zeichnet statt dessen das hier angebotene "Fräulein Neujahr" beim Zeichnen und flocht dennoch eine politische Botschaft ein, indem er im Hintergrund ein Portrait von Otto von Bismarck in seine Neujahrsbotschaft hineinzeichnete, Mischtechnik (Bleistift und schwarze Tusche mit Weißhöhung) auf Karton, unten monogrammiert und datiert "H.V. [19]10", rückseitig Rahmungsstempel Plauen, Radierspuren, etwas stockfleckig, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 30 x 23,5 cm. Künstlerinfo: dt. Zeichner, Illustrator und Malerpoet (1854 Plauen bis 1921 Krebes), studierte Ostern 1874 kurzzeitig an der Dresdner Akademie, autodidaktisch weitergebildet, 1877–78 Studienreise nach Italien (Rom), schuf zahlreiche Illustrationen, unter anderem für den Verlag Braun & Schneider München und für die Zeitschrift "Fliegende Blätter", 1909 Ernennung zum Professor, Gründungsmitglied der "Deutschen Künstlergesellschaft", Mitglied im Verband Deutscher Illustratoren und in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, beschickte unter anderem die Große Berliner Kunstausstellung, tätig in Plauen, später in Dresden-Loschwitz und Krebes bei Gutenfürst im Vogtland, Quelle: Thieme-Becker, Frank Weiß "Malerei im Vogtland", Matrikel der Akademie Dresden, Boetticher, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4372
Limit: 400,00 €, Zuschlag: 400,00 €

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Prof. Hermann Vogel, "Thauwetter"

im Frühjahr 1897 schuf Hermann Vogel vorliegendes Blatt für die "Fliegenden Blätter", welches in Nummer 2693 auf Seite 94 abgedruckt wurde (Kopie beigefügt), in städtischer Kulisse – von Clara überstrahlt, kämpft der Frühling in Gestalt einer Elfe mit Gevatter Frost in Gestalt eines alten Mannes und stürzt diesen mitsamt den Schneeresten vom Dach, Mischtechnik (Bleistift, Tusche und Weißhöhung) auf Karton, rechts unten signiert und datiert "H. Vogel [18]97", Radierspuren, partiell gegilbt, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 30 x 23,5 cm. Künstlerinfo: dt. Zeichner, Illustrator und Malerpoet (1854 Plauen bis 1921 Krebes), studierte Ostern 1874 kurzzeitig an der Dresdner Akademie, autodidaktisch weitergebildet, 1877–78 Studienreise nach Italien (Rom), schuf zahlreiche Illustrationen, unter anderem für den Verlag Braun & Schneider München und für die Zeitschrift "Fliegende Blätter", 1909 Ernennung zum Professor, Gründungsmitglied der "Deutschen Künstlergesellschaft", Mitglied im Verband Deutscher Illustratoren und in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, beschickte unter anderem die Große Berliner Kunstausstellung, tätig in Plauen, später in Dresden-Loschwitz und Krebes bei Gutenfürst im Vogtland, Quelle: Thieme-Becker, Frank Weiß "Malerei im Vogtland", Matrikel der Akademie Dresden, Boetticher, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4371
Limit: 400,00 €, Zuschlag: 600,00 €

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Rudolf Poeschmann, "Am Spiegel"

Blick in sonniges, herrschaftliches Interieur, mit Rosenstrauß vor goldenem Barockspiegel, gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, um 1930, rechts unten signiert und ortsbezeichnet "Rud. Poeschmann Dresden", rückseitig betitelt "Am Spiegel" und signiert "Rud. Poeschmann Dresden A 24", im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 68 x 50,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Karl Julius Rudolf Poeschmann, auch Rudolph, dt. Landschafts- und Genremaler (1878 Plauen/Vogtland bis 1954 Dresden), Kindheit in Plauen, hier Förderung durch den Zeichenlehrer Hermann Reinstein (1844–1935), anschließend Privatschüler einer Münchner Kunstschule, studierte ab 1896 an der Akademie München bei Johann Caspar Herterich, ab 1897 Studium an der Akademie Dresden bei Carl Bantzer und Meisterschüler bei Gotthard Kuehl, anschließend freischaffend in Dresden, regelmäßige sommerliche Studienreisen durch Sachsen (besonders das Vogtland, Erzgebirge und die Lausitz), nach Franken, in den Harz sowie nach Österreich, Holland, Frankreich (Paris) und in die Schweiz, beschickte diverse Ausstellungen wie den Glaspalast München, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, in der Dresdner Künstlervereinigung, im Dresdner "Märzbund" und der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, tätig in Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Müller-Singer, Matrikel der Dresdner und der Münchner Akademie, Glaspalastkataloge und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".

Katalog-Nr.: 4353
Limit: 480,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Fredo Bley, Abend im Vogtland

Blick über Wiesen und Felder auf Baumgruppen und Wald, unter von der Sonne in Rot- und Orangetöne getauchtem Himmel, kraftvolle Landschaftsmalerei in leuchtender Farbigkeit, Aquarell über Faserschreiber auf Aquarellkarton, links unten signiert, bezeichnet und datiert "Fredo Bley Buchwald Vogtland (20)02", Blattmaße ca. 49,7 x 65 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943–46 Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, 1948–56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, 1957–64 als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, später in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR”, Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4317
Limit: 480,00 €, Zuschlag: 800,00 €

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Albin Schlehahn, Ansicht Jößnitz

frühlingshafter Blick über blühende Bäume, zum alten Ortskern von Jößnitz, mit der markanten Dorfkirche im hellen Sonnenlicht, pastose, impressionistische Malerei, Öl auf Karton, links unten signiert und datiert "A. Schlehahn 1922", partiell farbschwundrissig, gerahmt, Falzmaße ca. 53 x 73 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- und Blumenmaler (1870 Eichigt bis 1939 Jößnitz), Kindheit bei Jößnitz, Schüler der Plauener Kunstschule und einer privaten Münchner Malschule, studierte ab 1899 bei Gabriel von Hackl an der Akademie München, unternahm Studienreisen nach Tirol, Wanderschaft zusammen mit Albin Enders in den Schwarzwald und in die Fränkische Schweiz, Mitglied der "Malergruppe Vogtland", tätig in Plauen und Jößnitz, Quelle: Thieme-Becker, Dressler, Matrikel der Akademie München und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".

Katalog-Nr.: 4356
Limit: 600,00 €, Zuschlag: 1100,00 €

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Fredo Bley, "Zwischen Wald und Feld

Weg zwischen vereinzelten Bäumen und im Hintergrund reife Kornfelder unter blauem Himmel, lockere, luftige Landschaftsmalerei in frischer Farbigkeit, Aquarell und Faserschreiber auf Leinwand, links unten signiert, bezeichnet und datiert "Fredo Bley Buchwald 2005", rückseitig nochmals signiert "Fredo Bley Buchwald Vogtland", bezeichnet und datiert "Original Aquarell 2005" und betitelt "Zwischen Wald u. Feld", gerahmt, Falzmaße ca. 50,5 x 60,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943–46 Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, 1948–56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, 1957–64 als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, später in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR”, Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4316
Limit: 650,00 €, Zuschlag: 600,00 €

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Prof. Hermann Vogel, Burgsteinmärchen

Hermann Vogel zog sich zum Lebensende ganz nach Krebes zurück – hier lag für die meisten seiner Schöpfungen die Inspiration, hier konnte er sich in seine romantische Märchenwelt hineinträumen, in welche er sich im Alter auch zunehmend flüchtete, um den Lauf der jüngeren Geschichte – den Verlust des Kaiserreichs – zu verwinden, von dem er hoffte, dass es gleichsam wie Dornröschen dereinst wieder auferstehen möge, unten in der Abbildung Textzeile aus seinem Gedicht zum Burgsteinwaldrevier "Hier schläft umrauscht von Wald u. Wind der Heimat Poesie.", flott erfasste Collage in Öl auf Karton, unten monogrammiert und datiert "H.V. [19]19", Karton stärker verworfen, gerahmt, Falzmaße ca. 21,5 x 13,5 cm. Künstlerinfo: dt. Zeichner, Illustrator und Malerpoet (1854 Plauen bis 1921 Krebes), studierte Ostern 1874 kurzzeitig an der Dresdner Akademie, autodidaktisch weitergebildet, 1877–78 Studienreise nach Italien (Rom), schuf zahlreiche Illustrationen, unter anderem für den Verlag Braun & Schneider München und für die Zeitschrift "Fliegende Blätter", 1909 Ernennung zum Professor, Gründungsmitglied der "Deutschen Künstlergesellschaft", Mitglied im Verband Deutscher Illustratoren und in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, beschickte unter anderem die Große Berliner Kunstausstellung, tätig in Plauen, später in Dresden-Loschwitz und Krebes bei Gutenfürst im Vogtland, Quelle: Thieme-Becker, Frank Weiß "Malerei im Vogtland", Matrikel der Akademie Dresden, Boetticher, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4368
Limit: 800,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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