Sächsische Künstler

Katalog-Nr. 4321

Carlfriedrich Claus, Radierung

"Politpsychologische Reflexion: Eingreifen", typische Arbeit des bedeutenden sächsischen Künstlers, Radierung, WVZ G 25 VI unter der Darstellung signiert, betitelt, datiert und bezeichnet "Carlfriedrich Claus, Politpsychologische Reflexion: Eingreifen, 1976–78, EA", rückseitig durch Druckvorgang etwas angeschmutzt, Darstellungsmaße 12,5 x 11,5 cm, Blattmaße ca. 32 x 28,5 cm. Künstlerinfo: dt. Graphiker, Zeichner, Literat und Philosoph (1930 Annaberg-Buchholz bis 1998 Chemnitz), 1948–59 kaufmännischer Angestellter, anschließend freischaffend, ab 1951 erste künstlerische Versuche mit Texten und Klangbildern, 1953/54 Mitarbeiter der Freien Presse als Theaterkritiker, 1959 erste Vibrationstexte, Entstehung des „Geschichtsphilosophischen Kombinats“, ab 1968 Interesse an der graphischen Vervielfältigung seiner Arbeiten, 1977 Gründungsmitglied der Produzentengalerie Clara Mosch, intensiver Briefkontakt, unter anderem mit Franz Mon, Raoul Hausmann, Ernst Bloch, Michel Leiris und Gerhard Altenbourg, unter ärmlichsten Verhältnissen wuchs über Jahrzehnte ein riesiges Werk, welches heute von der Stiftung Carlfriedrich Claus-Archiv verwaltet und dokumentiert wird, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“, Wikipedia und Internet.

Limit:
180,00 €
Zuschlag:
220,00 €

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