Blick von der Lagune, vorbei an Segelboten und ankernden Gondeln, zur Piazzetta mit der Markussäule und der Säule des Heiligen Theodorus mit dem Markusdom im Hintergrund und rechts dem Dogenpalast, gering pastose Vedutenmalerei, Öl auf Leinwand, um 1960, links unten ritzsigniert "W. Kordes", rückseitig auf der Leinwand mittels rotem Wachssiegel appliziertes Etikett "Original Wilhelm Kordes – Schüler von Prof. Adolf Schinnerer, Prof. Theo Scharf Akademie der Bildenden Künste München", auf dem Etikett und dem Keilrahmen undeutliche Annotationen in Kugelschreiber, im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 60,5 x 80 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- und Vedutenmaler des 20. Jh., laut Künstleretikett auf Gemälderückseite Schüler von Theo Scharf und Adolf Schinnerer und der Münchner Akademie, Quelle: Info auf Künstleretikett.
Lot-No.: 4325
Limit: 20.00 €
Stockentenpärchen neben blühenden Seerosen am verschilften Ufer eines Sees, gering pastose Tiermalerei in zurückhaltender Farbigkeit, Öl auf Karton, rechts unten signiert und datiert "H. Kramer 1912", geringe Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 30 x 45 cm.
Lot-No.: 4326
Limit: 20.00 €
herbstlicher Blick entlang eines Bachs, auf knorrige Bäume und einem kleinen Haus im Hintergrund, leicht pastose, flott erfasste Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert, doubliert, in schlichter Leiste der 1960er Jahre, diese beschädigt, Falzmaße 40 x 50 cm. Künstlerinfo: eigentlich Carl Hermann Robert Dietrich Max Kuchel, dt. Landschafts- und Portraitmaler (1859 Altona bis 1933 Klein Flottbek), Sohn und Schüler des Malers Theodor Kuchel (1819-1885) sowie Cousin von Friedrich Kallmorgen, Ausbildung zum Kunstlehrer, studierte 1881 an der Akademie Düsseldorf bei Heinrich Lauenstein, 1883-85 tätig als Zeichenlehrer in Hamburg-Altona, 1885-88 Weiterbildung bei Fritz Baer in München-Pasing, Malaufenthalte in Dachau, künstlerisch beeinflusst von Wilhelm Busch und Giovanni Segantini, unterhielt Künstlerfreundschaft zu Robert Sterl in Dresden, Ludwig von Kalckreuth und Rudolf Jacob Zeller, unternahm regelmäßig Studienreisen nach Holland, Böhmen und in die Holsteinische Schweiz, zwischen 1881 und 1911 regelmäßige Malaufenthalte auf Rügen, Vilm und den Darss, ab 1888 in Hamburg ansässig, unterhielt 1889-1909 ein Schülerinnen-Atelier für Landschafts- und Stilllebenmalerei in Hamburg, Mitglied der Schleswig-Holsteinischen Künstlergenossenschaft, im Verein Norddeutscher Künstler, ab 1888 Mitglied und zeitweise Schriftführer des Hamburger Künstlervereins von 1832, 1917-19 Mitglied des Altonaer Künstlervereins, ab 1912 Errichtung eines Wohn- und Atelierhauses in Klein-Flottbek - Hamburg-Othmarschen, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Der neue Rump, Rump, Heydorn, Schulz "Ahrenshoop Künstlerlexikon", Feddersen "Schleswig-Holsteinisches Künstler-Lexikon", Jansa, Dressler, Müller-Singer und Internet.
Lot-No.: 4327
Limit: 120.00 €
Max Kuschel fand die Sujets seiner Gemälde vorrangig in der griechisch-römischen Mythologie, in vorliegendem Werk verknüpfte der Künstler auf humorvoll-karikierende Weise ein Thema der griechischen Mythologie mit ironischer Reflexion über bayerische "Schürzenjäger", die Kentauren galten als unbeherrscht und lüstern, Kuschel entführt den Betrachter in eine lichte Sommerlandschaft unter bewölktem Himmel und lässt einen alten bärtigen Bayern mit Filzhut und Gamsbart sowie umgeschnallter Armbrust als Kentaur über eine schmucke bayerische Maid herfallen, die sich mit Händen und Füßen gegen die Zudringlichkeit wehrt, studienhaft-flott erfasste, minimal pastose Malerei in kraftvoller Farbigkeit, hierzu bemerkt Bruckmann: "Sein Farbauftrag erfolgt in unruhigen, bisweilen skizzenhaften Ölstrichen, die Farben selbst werden durch immer wieder aufflackernde Lichtreflexe aufgehellt.", Öl auf Malplatte, um 1910, rechts unten ligiert monogrammiert "MK", restauriert, gerahmt, Falzmaße ca. 46 x 53,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Maximilian Robert Otto Kuschel, dt. Maler (1862 Breslau bis 1935 München), 1879–82 Schüler der Kunstschule Breslau, studierte 1882–85 an der Akademie Berlin, 1885–88 Studium an der Akademie München bei Sándor (Alexander) von Liezen-Mayer, 1893–94 Studienaufenthalt in Italien, beeinflusst von Arnold Böcklin, mit Ludwig von Herterich, Hubert von Heyden und anderen Anschluss an die Osterberger Künstlergruppe um den Genremaler und Gutsherren Hugo von Preen, tätig als Professor an der Münchner Akademie, ab 1888 Mitglied der Münchner Sezession und des Reichsverbandes Bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann "Münchner Maler des 19. Jahrhunderts" und Wikipedia.
Lot-No.: 4328
Limit: 240.00 €
harmonische Komposition aus verschiedenen Gefäßen in warmer Farbgebung und einer Zitrone im Vordergrund, kräftige pastose Pinselstriche im postimpressionistischen Stil, Öl auf Malkarton, um 1970, rechts unten signiert, in moderner Leiste gerahmt, diese mit mehreren Farbabplatzern, Fehlstellen am Bildrand, Falzmaße ca. 62 x 48 cm. Künstlerinfo: tätig im 20. Jahrhundert, wohl niederländische Schule.
Lot-No.: 4329
Limit: 120.00 €
sommerlicher Ansicht der altehrwürdigen Altstadt mit dem Färbertor in Donauwörth, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, rechts unten signiert und datiert "R. Lampl [19]24", rückseitig auf dem Keilrahmen betitelt "Das Färbertor zu Donauwörth" bzw. "Donauwörth", auf der Leinwand altes Etikett "Eigentümer: Dr. Josef Ungewitter – München, Habsburgerstr. 1, II", Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 58 x 46,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Gebrauchsgraphiker der 1. Hälfte des 20. Jh., studierte ab dem Wintersemester 1920/21 an der Münchner Akademie, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, schuf unter anderem Buchgestaltungen für den Verlag der Buchhandlung Ludwig Auer in Donauwörth, Quelle: Dressler, Matrikel der Münchner Akademie und Internet.
Lot-No.: 4330
Limit: 80.00 €
junge tanzende und musizierende Frauen zu Füßen einer Venusstatuette, in lichter arkadischer Sommerlandschaft, vor dem Hintergrund eines antiken Tempels, dünn lasierende Malerei, Öl auf Leinwand, um 1900, links unten bezeichnet "Ferdinand Lecke ...", geringe Altersspuren, gerahmt, Falzmaße 57 x 73 cm. Künstlerinfo: eigentlich Ferdinand August Leeke, dt. Maler und Illustrator (1859 Burg bei Magdeburg bis 1937 Nürnberg), aufgewachsen in Neustadt-Magdeburg, widmete sich zunächst dem Baufach, studierte ab 1882 an der Münchner Akademie bei Alexander von Liezen-Mayer, Alexander von Wagner und Johann Caspar von Herterich, widmete sich dem Historienbild sowie der Genre- und Portraitmalerei, tätig als Illustrator unter anderem für die „Gartenlaube“ und die „Deutschen Heldensagen“, schuf 1889–98 im Auftrag von Siegfried Wagner Szenen aus Opern von Richard Wagner, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, arbeitete zeitweise in Trauttmansdorff bei Meran in Südtirol, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Saur, Bruckmann, Müller-Singer und Wikipedia.
Lot-No.: 4331
Limit: 280.00 €
kleine Schonung mit "eingezuckerten" Fichten vor hohem Fichtenwald, pastose Malerei, Öl auf Karton, links unten nicht eindeutige Ritzsignatur und datiert "A. Liauclans (19)96", gerahmt, Falzmaße ca. 38,5 x 39 cm.
Lot-No.: 4332
Limit: 120.00 €
Halbfigurenbildnis einer schönen jungen, nackten Frau mit Turban, einen Teller mit Früchten herbeibringend, im Vordergrund Tisch mit farbenfroher Stoffdraperie, Vase mit Tulpen, Parfümflakon, Deckeldose und weiteren Früchtetellern, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus in kraftvoller Farbigkeit unter partieller Durchsichtigkeit des Malgrundes, Öl auf Leinwand, um 1910, rechts unten signiert "Linde-Walther", rückseitig diverse Annotationen der Rahmung und Stempel der Berliner Malutensilien-Handlung "Leopold Hess", gering restauriert, sehr schön passend in goldbronzierter Holzleiste gefasst, Falzmaße ca. 87,5 x 76 cm. Künstlerinfo: eigentlich Walter Heinrich Eduard Linde, verwandte den Künstlernamen "Linde-Walther", irrtümlich auch "Linde-Walter", dt. Maler, Graphiker und Illustrator (1868 Lübeck bis 1939 Travemünde), Enkel und Schüler des Malers Christian Peter Wilhelm Stolle (1810–1887), zunächst Ausbildung zum Fotografen an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien, 1887–89 als Fotograf und Kolorist bei Ignaz Heimann in Kairo/Ägypten, studierte 1891–94 an der Münchner Akademie bei Gabriel von Hackl und Paul Hoecker, 1895–98 weitergebildet an der Académie Julian in Paris, unternahm danach Studienreisen nach Schweden, den Niederlanden und nach Spanien, ab 1898 in Berlin freischaffend, ab 1902 Mitglied der Berliner Secession, 1905 in Spanien, um 1902 Bekanntschaft über seinen Bruder, den Kunstsammler Max Linde mit Edvard Munch, den er um 1906 portraitiert, bis 1914 regelmäßige Aufenthalte in Paris und der Normandie, Mitglied im deutschen Künstlerbund Weimar, der Berliner Secession und der Vereinigung Nordwestdeutscher Künstler, tätig in Berlin und regelmäßige Aufenthalte in Lübeck und Travemünde, zum Lebensende wieder in Lübeck, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Feddersen "Schleswig-Holsteinisches Künstlerlexikon", Müller-Singer, Jansa und Matrikel der Münchner Akademie.
Lot-No.: 4333
Limit: 2800.00 €
jüngere Frau reicht einem sitzenden, von zwei Wachen begleiteten Edelmann mit eleganter Kleidung ihre Hand, die historisierende Szene ist in einem spärlich beleuchteten Raum mit mächtigen Säulen angesiedelt, Genremalerei mit teils pastosem Farbauftrag, Öl auf Leinwand, Mitte 20. Jh., links unten signiert "A. de Loisy", geringe Retuschen, hinter Leinenpassepartout mit Schild "A. DE. LOISY" und mit profilierter und gefasster Leiste gerahmt, Falzmaße ca. 54 x 66 cm.
Lot-No.: 4334
Limit: 300.00 €
Segelschiff im Abendlicht, sich durch Wind und Wellen kämpfend, flott mit breitem Pinselduktus erfasste Szenerie, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert, rückseitig am Keilrahmen handschriftliche Nummer 781, Altersspuren, Falzmaße ca. 51 x 59 cm. Künstlerinfo: niederländischer Marine-, Landschafts- und Figurenmaler sowie Musiker (1889 Enkhuizen bis 1975 Nunspeet), wuchs als Sohn eines Seemanns in direkter Nähe zur Zuiderzee auf, schlug zunächst eine Laufbahn als professioneller Geiger ein und war als Musiklehrer und Konzertmeister in Naarden ansässig, nach einer schweren Handinfektion um 1923 Aufgabe der Musikkarriere und autodidaktische Hinwendung zur Malerei, ab 1918 in Nunspeet auf der Veluwe ansässig, dort rasch Anschluss an die lokale Künstlerkolonie, unternahm regelmäßig Segeltörns mit Fischern auf der Zuiderzee, welche zeitlebens seine wichtigste Motivquelle bildete, berühmt als Chronist der untergehenden traditionellen Segelfischerei vor dem Bau des Abschlussdeichs („Zuiderzeeschilder“), schuf vorwiegend dynamische, pastose Marinen mit traditionellen Plattbodenschiffen (Bottern) in stürmischer See, Hafenansichten sowie Charakterstudien alter Fischer, Mitbegründer der Kunstkreise in Nunspeet, beschickte zahlreiche nationale Ausstellungen, vertreten in namhaften niederländischen Sammlungen und Museen (u. a. Noord-Veluws Museum Nunspeet). Quelle: Allgemeines Künstlerlexikon (Saur/Thieme-Becker), Scheen „Lexicon Nederlandse beeldende kunstenaars 1750–1950“, Werkverzeichnis und Dokumentation der „Stichting Jos Lussenburg“.
Lot-No.: 4335
Limit: 100.00 €
buntes Treiben auf sommerlichem Festgelände, gering pastose Malerei, Öl auf Karton, rechts unten nachträglich bezeichnet "Mallad" und alt unscheinbar datiert "[19]49", rückseitig altes Nummernetikett "2806", handschriftliche Annotationen in Blei "Bert Mallad Untersbergstr. 65 III. R – »An der Wiesn«" sowie neueres unkorrektes Etikett "»Am Rande des Oktoberfestes – 1949« 57 x 75, Öl auf Leinwand [sic.]", geringe Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 56 x 74,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1913 Klingenberg bis 1995 München, ab 1946 in München tätig, lieferte 1956–58 Illustrationen für den "Münchner Merkur", Quelle: Info Museum Lenbachhaus und Internet.
Lot-No.: 4336
Limit: 240.00 €
Ansicht des Chinesischen Turms im Englischen Garten zu München, der baumbestandene Biergarten ist reich von Gästen besucht, auf dem Weg im linken Bildrand befinden sich Passanten sowie eine Pferdekutsche, stimmungsvolle, gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, 1964, unten links signiert und datiert "Bert Mallad (19)64, rückseitig Klebeetikett mit Künstleradresse, leichte Altersspuren, in schlichter Leiste gerahmt, Falzmaße ca. 50 x 70 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1913 Klingenberg bis 1995 München), ab 1946 in München tätig, lieferte 1956–58 Illustrationen für den "Münchner Merkur", Quelle: Info Museum Lenbachhaus und Internet.
Lot-No.: 4337
Limit: 240.00 €
sonnige sommerliche Nadelwaldansicht mit felsigem Grund und effektvoll durch die Fichten hindurchbrechendem Sonnenlicht, das zu Belgrad gehörige Park- und Waldgebiet Košutnjak [Кошутњак] wurde in den 1930er Jahren aufgeforstet und gehört heute zur "grünen Lunge" der serbischen Hauptstadt, der Name "Košutnjak" leitet sich aus dem Serbischen ab und bedeutet "Hirschzüchter" und markiert das Gebiet als ehemaliges umzäuntes Jagdrevier des serbischen Adels, in dem bis heute ein großer Hirschbestand lebt, pastose Malerei, teils in Spachteltechnik, in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, links unten signiert "Franta Maly", rückseitig auf der Leinwand signiert, datiert und betitelt "Franta Maly pinx. 1937 »Wald "Koschutnjak" bei Belgrad«", Altersspuren, schön in Goldleiste gerahmt, Falzmaße ca. 60 x 51,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich František Hájek-Hvezdínský, nannte sich als Künstler ab 1931 nach dem Mädchennamen seiner Mutter "Franta Malý" oder anglisiert "Francis Small", tschechischer Maler, Graphiker, Zeichner, Illustrator, Karikaturist und Schriftsteller (1900 Pardubice/OT Rosice nad Labem bis 1980 Karlsbad), ab 1904 Kindheit in Suchovrsice bei Trutnova, nach dem 1. Weltkrieg Pläne zur Gründung einer Galerie in Suchovrsice, lebte in den 1920er Jahren in Prag, hier Gründung der Zeitschrift "Zivot (dt. Leben)" und bis 1930 als Schriftsteller auf dem Gebiet der Philosophie, des Spiritismus und Okkultismus tätig, 1931–45 in Belgrad als Maler tätig und Studienreisen durch Serbien, Bosnien, Dalmatien und Montenegro, ab 1945 in Karlsbad ansässig, 1947 Gründungsmitglied des Karlsbader Künstlerbundes und dessen langjähriger Vorsitzender, Quelle: Internet.
Lot-No.: 4338
Limit: 120.00 €
Fischer am angelandeten Segelboot in der Lagune von Venedig, stimmungsvolle, gering pastose Malerei in warmtoniger Farbigkeit. Öl auf Platte, 2. Hälfte 20. Jh., rechts unten ritzsigniert und ortsbezeichnet "Marinol Venezia", hinter Glas und Passepartout neuzeitlich gerahmt, Bildmaße ca. 25 x 40 cm.
Lot-No.: 4339
Limit: 20.00 €
einsame Berghütte vor imposanter Felsspitze, pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Sperrholz, rechts unten ligiertes Monogramm und datiert "(19)48", auf der Rückseite bezeichnet "Gründler Alm Tirol/Prof. Franz Markau/Weimar", leichte Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 39 x 57 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Grafiker (1881 Berlin bis 1968 Weimar), Lehre als Maler, 1901-03 Studium an der Staatlichen Kunstschule in Berlin, 1905-11 Studium an der Unterrichtsanstalt des Königlichen Kunstgewerbemuseums Berlin bei Bruno Paul und Max Koch, Soldat im 1. Weltkrieg, nach dem 1. Weltkrieg Gründung der „Gruppe ehemals feldgrauer Soldaten“, Unterstützung durch Käthe Kollwitz, 1926-44 Leiter der Abteilung Dekorative Malerei an der Kunstgewerbeschule Erfurt, 1929 Ernennung zum Professor, ab 1946 freischaffend in Weimar tätig, Mitglied im VBK der DDR, Quelle: Wikipedia.
Lot-No.: 4340
Limit: 20.00 €
idyllischer Blick aus einer Scheune in einen frühlingshaften Bauerngarten, eine stille ländliche Atmosphäre einfangend, fein erfasste Genremalerei, Öl auf Leinwand und Karton, links unten signiert "E. Martens", rückseitig Vorbesitzeretikett mit Zuschreibung "Elli [sic.] Martens – Ordnung im Stall", auf dem Rahmen Stempel einer Hamburger Rahmungsfirma, doubliert, im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 31 x 44 cm. Künstlerinfo: eigentlich Elisabeth Martens, dt. Malerin und Zeichenlehrerin (1870 oder 1879 geboren in Rohlstorf/Kreis Segeberg in Holstein), Schülerin der Königlichen Kunstschule Berlin, Mitglied in der Schleswig-Holsteinischen Künstlergenossenschaft und in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, tätig in Kiel, Quelle: Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Wolff-Thomsen "Lexikon Schleswig-holsteinischer Künstlerinnen" und Dressler.
Lot-No.: 4341
Limit: 80.00 €
Dreiviertelportrait eines stehenden Paares in trauter Zweisamkeit vor grünem Grund, pastose Malerei des Sozialistischen Realismus in differenzierten Grüntönen, Öl auf Karton und Hartfaserplatte, 1970er Jahre, links oben undeutlich signiert "Maurer", Altersspuren, original gerahmt, Falzmaße ca. 97,5 x 65,5 cm.
Lot-No.: 4342
Limit: 480.00 €
Charakterkopfstudie einer seitlich schauenden junge Dame, mit wallendem, hellem, rötlichem Haar, Öl auf Sperrholz, rechts oben signiert und bezeichnet München 1901, in schwarz lackierter und teilvergoldeter Leiste gerahmt, diese stärker beschädigt, im Bild leicht ausbesserungsbedürftige Stellen, Falzmaße ca. 53 x 37 cm. Künstlerinfo: ungarischer Maler und Grafiker, studierte zunächst an der Musterzeichenschule in Budapest bei Bertalan Székely und Károly Ferenczy, unternahm anschließend Studienreisen nach Deutschland, Frankreich und Italien, ab 1900 längerer Studienaufenthalt in der Kunstmetropole München, beschickte ab 1904 regelmäßig Ausstellungen im ungarischen Nationalen Salon (Nemzeti Szalon) sowie im Kunstsalon Műcsarnok in Budapest, bekannt für seine ausdrucksstarken Portraits, Aktdarstellungen und Stillleben, tätig in Budapest, Quelle: Vollmer, Thieme-Becker und Kieselbach.
Lot-No.: 4343
Limit: 20.00 €
sommerlicher Talgrund mit Kirche vor imposanter Bergkulisse, wohl Ansicht der Pfarrkirche St. Sebastian in Ramsau im Berchtesgadener Land, gering pastose, studienhaft-flott angelegte und wohl unvollendete Landschaftsmalerei mit partiell sichtbarem Malgrund, Öl auf Sperrholzplatte, links unten signiert und datiert "Loth. Rud. Meilinger 1928", Altersspuren, schön im neueren Vergolderrahmen gefasst, Falzmaße ca. 50 x 65 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1887 München bis 1935 München), Schüler von Maximilian Dasio, Robert Schleich, August Seidel, Adolf Heinrich Lier und Robert Engels, beschickte den Münchner Glaspalast und Ausstellungen in der Neuen Pinakothek, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands und in der Münchner Künstlergenossenschaft, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Glaspalastkataloge und Dressler.
Lot-No.: 4344
Limit: 120.00 €
weiter Ausblick von einer Anhöhe in sommerliche oberbayerische voralpine Gebirgslandschaft, gering pastose Landschaftsmalerei, Öl auf gesperrter Holzplatte, links unten signiert und undeutlich datiert "Loth. Rud. Meilinger 1925", rückseitig auf der Holzplatte betitelt "Blick vom Wendelstein auf die Tauern" und signiert "Loth. Rud. Meilinger München", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 64 x 80 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1887 München bis 1935 München), Schüler von Maximilian Dasio, Robert Schleich, August Seidel, Adolf Heinrich Lier und Robert Engels, beschickte den Münchner Glaspalast und Ausstellungen in der Neuen Pinakothek, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands und in der Münchner Künstlergenossenschaft, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Glaspalastkataloge und Dressler.
Lot-No.: 4345
Limit: 120.00 €
herbstliche Landschaft mit Mühlengebäude am Mühlteich, im effektvollen Sonnenlicht, lasierende, teils gering pastose Malerei mit breitem Pinselduktus in stark kontrastierender Farbigkeit, Öl auf Leinwand, links unten signiert und datiert "S. Meindl [19]61", rückseitig auf dem Keilrahmen bezeichnet und betitelt "Sepp Meindl, Mittenwald, Ludwig Murrstr. 5 - »Mühle an der Teisnach«" sowie "Künstlerbund »Isar« e.V. Bad Wörishofen.", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 50,5 x 60,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Josef Meindl, dt. Landschafts-, Portrait- und Stilllebenmaler sowie Graphiker (1892 München bis 1967 Mittenwald), Lehre und bis 1921 Tätigkeit im Bankberuf, studierte parallel 1913-14 an der Münchner Akademie bei Peter von Halm, 1918-19 Atelierschüler von Carl von Marr, ab 1920 Vorstandsmitglied im Feldgrauen Künstlerbund und 1927-33 Vorsitzender des aus vorigem Verein hervorgegangenen Künstlerbundes München, ab 1922 Mitglied der Gerhardinger-Gruppe der Münchner Künstlergenossenschaft, ab 1927 Mitglied der "1927er Gruppe", Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, ab 1948 Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft, 1948 Vorsitzender des Künstlerbundes Mittenwald, beschickte bereits vor seinem Studium an der Münchner Akademie 1913 den Münchner Glaspalast, 1922-66 regelmäßig vertreten auf den Münchner Jahresausstellungen, 1938-44 mit 28 Werken auf der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München vertreten, um 1942 wohl Kriegsdienst in der Ukraine, tätig in München, zwischen 1913 und 1921 erwähnt in Marienstein/Waakirchen, während des 2. Weltkriegs Umzug nach Mittenwald, Quelle: Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Anke Gröner »Ziehet die Bahn durch deutsches Land«, Glaspalastkataloge, Ausstellungskartei Große Deutsche Kunstausstellung 1937-44 und Internet.
Lot-No.: 4346
Limit: 80.00 €
frühlingshafter Blick über das historische Mühlenensemble an der Ilm, auf die Altstadt von Weimar mit der imposanten, "Herderkirche" genannten, Stadtkirche St. Peter und Paul, pastose, impressionistische Vedutenmalerei, Öl auf Karton, um 1900, rechts unten signiert "M. Merker", rückseitig Nummernetikett "429" und altes Eigentümeretikett "Ober-Postdirektions-Bezirk ..." sowie diverse handschriftliche, meist undeutlich lesbare Annotationen "... M. Merker Wmr. »Die Karlsmühle in Weimar im Frühlingsduft«" weiterhin "Nr. 64 62 x 47", "650 DM." und Hinweis "Das Bild gewinnt in breiten rahmen", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 47 x 61,5 cm. Künstlerinfo; dt. Maler und Grafiker (1861 Weimar bis 1928 Weimar), 1881–89 Studium an der Kunstschule Weimar bei Alexander Struys und Woldemar Friedrich, 1886–89 Meisterschüler bei Theodor Hagen, unternahm Studienreisen nach Italien (unter anderem nach Rom, Capri und Sizilien), beschickte die Berliner Akademieausstellungen, Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, der freien Vereinigung Weimarischer Künstler und im Thüringer Ausstellerverband Bildender Künstler, tätig in Weimar, Quellen: Thieme-Becker, Scheidig "Die Weimarer Malerschule", Boetticher, Dressler, Saur, Müller-Singer, Kataloge der Berliner Akademieausstellung und Wikipedia.
Lot-No.: 4347
Limit: 500.00 €
Blick über sommerlich-sonnige Wiese mit vereinzelten Laubbäumen und sonniger Wanderweg unter Nadelbäumen mit Fernblick in weite gebirgige Sommerlandschaft, stimmungsvolle pastose Landschaftsmalerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf grober Leinwand, je unten signiert und datiert "K. Mettner [19]31", als Pendants in Goldleiste gerahmt, Falzmaße je ca. 31 x 42 cm. Künstlerinfo: Maler und Porzellanmaler, tätig erwähnt 1924-1957, wohl tätig als Porzellanmaler bei Rosenthal in Selb in Oberfranken, Quelle: Internet.
Lot-No.: 4348
Limit: 130.00 €
üppiges spätsommerliches Blumenarrangement aus Dahlien, Rosen, Phlox und Ringelblumen, verteilt auf mehrere Kugelvasen, stimmungsvolle pastose Blumenmalerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "K. Mettner [19]30", geringe Altersspuren, in Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaße je ca. 70 x 111 cm. Künstlerinfo: Maler und Porzellanmaler, tätig erwähnt 1924-1957, wohl tätig als Porzellanmaler bei Rosenthal in Selb in Oberfranken, Quelle: Internet.
Lot-No.: 4349
Limit: 180.00 €