vier Zeichnungen mit biblischen Darstellungen, unter anderem Judith mit dem Haupt des Holofernes, lavierte Tuschezeichnungen auf Bütten, unter der Darstellung bezeichnet "Moretti Franciscus traduxit Anno 1777", geringe Erhaltungsmängel, identisch unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt je ca. 17,5 x 19,5 cm.
Lot-No.: 3800
Limit: 200.00 €
Kopie des 1514 entstandenen und sich heute in der National Gallery of Art in Washington D. C. befindlichen Gemäldes von Raphael, Pastell, 19. Jh., geringe Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 38,5 x 31 cm.
Lot-No.: 3801
Limit: 260.00 €
sommerliche Szene mit Hirten, ihre Ziegen im um 540 v. Chr. errichteten Hera-Tempel von Paestum weidend, links durch den dorischen Säulenwald erkennbar die noch besser erhaltene Ruine des Poseidon-Tempels, das von antiken Dichtern wie Ovid und Vergil besungene "Pestane" wurde nach 500 n. Chr. wegen Versandung, Versumpfung und Malariagefahr aufgegeben und erst Mitte des 18. Jahrhunderts wiederentdeckt, im Zuge der Antikenbegeisterung der Aufklärung gehörte ein Besuch der antiken Stadt Paestum mit seinem gut erhaltenen Amphitheater und den drei Tempeln der Hera, des Poseidon und der Athene fortan zur Grand-Tour der bildungsreisenden Elite, so schrieb Johann Wolfgang von Goethe im Eintrag vom 23. März 1787 seiner »Italienischen Reise« "... Das Land ward immer flacher und wüster, wenige Gebäude deuteten auf kärgliche Landwirtschaft. Endlich, ungewiß ob wir durch Felsen oder Trümmer führen, konnten wir einige große länglich-viereckige Massen, die wir in der Ferne schon bemerkt hatten, als überbliebene Tempel und Denkmale einer ehemals so prächtigen Stadt unterscheiden […] Von einem Landmanne ließ ich mich indessen in den Gebäuden herumführen, der erste Eindruck konnte nur Erstaunen erregen. Ich befand mich in einer völlig fremden Welt. [...] und in weniger als einer Stunde fühlte ich mich befreundet, ja ich pries den Genius, dass er mich diese so wohl erhaltenen Reste mit Augen sehen ließ, da sich von ihnen durch Abbildung kein Begriff geben lässt. ...", das Blatt entspricht motivisch der Tafel IX "Ansicht des Inneren der Basilika, Blickrichtung Osten" des 1777–78 von Giovanni Battista Piranesi (1720–1778) mit 20 Radierungen herausgegebenen Alterswerks "Différentes vues de Pesto", Mischtechnik (Aquarell über Tuschevorzeichnung) auf Papier, wohl um 1800, unsigniert, Altersspuren, hinter Glas und Passepartout freigestellt gerahmt, Blattmaße ca. 45 x 67 cm.
Lot-No.: 3802
Limit: 120.00 €
als König verkleidetes, auf einem Hund reitendes Kind, neben einer Bäuerin mit Leiter, im unteren Bereich betitelt "Sua Maestá !" (Ihre Majestät!), Aquarell auf Papier, Ende 19. Jh., im oberen linken Bereich signiert "V. Bignami", geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 25 x 17 cm. Künstlerinfo: ital. Maler, Herausgeber und Kunstkritiker (1841 Cremona/Österreich bis 1929 Mailand), Studium an der Accademia Carrara di Bergamo, ab 1861 in Mailand ansässig und Mitglied der Gruppe Scpiigliatura, für verschiedene Zeitschriften tätig, 1893-21 Professor an der Accademia de Brera, Quelle: AKL und Wikipedia.
Lot-No.: 3803
Limit: 100.00 €
über drei Kindern schwebender Schutzengel, Mischtechnik (Aquarell, Deckfarben), links unten signiert und datiert "Otto Dannenberg 1891", leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 25,5 x 17 cm.
Lot-No.: 3804
Limit: 20.00 €
Paare in barocker Mode, in sonniger sommerlicher Parklandschaft am Fuße einer Fontäne rastend, fein mit spitzem Pinsel festgehaltenes Aquarell, um 1880, links unten ligiert signiert und ortsbezeichnet "ADoll München", rückseitig neuzeitliches Münchner Rahmungsetikett, Altersspuren, ohne Glas im Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 18 x 24,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1826 München bis 1887 München), bereits im Kindesalter zeigte sich sein Zeichentalent, Förderung durch den Portraitmaler und Lithographen Franz Dahmen (1793-1865), vorzeitig beendetes Jurastudium, nachfolgend autodidaktische Hinwendung zur Landschaftsmalerei, beeinflusst von Heinrich Bürkel und Adolf Stademann, ab 1852 Mitglied im Münchner Kunstverein, beschickte 1854-86 Ausstellungen in Dresden, Wien und München, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Saur, Bötticher, Müller-Singer, Bénézit, Bruckmann, Müller-Singer, Wikipedia und Internet.
Lot-No.: 3805
Limit: 20.00 €
auf den Boden kniender nackter junger Mann mit Holzhammer in seiner Rechten, neben einer mit wenigen gekonnten Strichen angelegten weiblichen Figur auf einem Sockel, wohl Darstellung eines Bildhauers, Graphit und Tusche auf Papier, 2. Hälfte 19. Jh., rechts unten ligiertes Monogramm "AF", leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 34 x 28,5 cm. Künstlerinfo: bedeutender deutscher Maler (1829 Speyer bis 1880 Venedig), ab 1843 Zeichenunterricht an der Universität in Freiburg, ab 1845 in Düsseldorf und Kontakt zu Schadow und Rethe, Besuch der Kunstakademie und hier Schüler von bei Johann Wilhelm Schirmer, Ferdinand Sohn und Wilhelm von Schadow, 1848 Umzug nach München, ging 1850 nach Antwerpen und 1851 nach Paris, 1854 Rückkehr nach Deutschland und ab 1855 in Heidelberg, Italienreise, unter anderem mit den Stationen Florenz und Rom, hier Bekanntschaft mit seinem späteren Biographen Julius Allgeyer, ab 1857 Mitglied des Deutschen Künstlervereins in Rom und Bekanntschaft zu Ludwig Passini, Karl Friedrich Fries, Reinhold Begas und Arnold Böcklin, 1860 Bekanntschaft mit Anna Risi (Nanna) – sie wurde sein Modell und seine Geliebte, ab 1867 in Rom ansässig, 1872 Berufung zum Professor an der Wiener Akademie, 1876 Erkrankung an Lungenentzündung, Quelle: Wikipedia.
Lot-No.: 3806
Limit: 120.00 €
Halbfigurenbildnis eines Mädchens in Tracht, mit Gras in der Schürze und Hund, fein ausgeführte, poesievolle Mischtechnik (Kohle, Bleistift und Weißhöhung auf getöntem Papier), auf Karton aufgezogen, rechts unten signiert und datiert "Walter Hess 1897", Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 49 x 39 cm.
Lot-No.: 3807
Limit: 80.00 €
Bildnis der engagierten Münchner Frauenrechtlerin und Sängerin Friederike Franziska Eugenie von Aretin, verheiratete von Belli de Pino (1841 Freising bis 1929 München) im Alter von ca. 20 Jahren, mit zum Betrachter gerichtetem Blick, Kohle, partiell gewischt auf Papier, wohl auf Leinen kaschiert und auf Keilrahmen gespannt, um 1860, links, im Bereich der Kleidung signiert "W Kaulbach", auf Rahmenrückseite handschriftliche Notizen zur Dargestellten und zur Entstehung des Werkes, geringe Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 93 x 73,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Bernhard Wilhelm Eliodorus Kaulbach, dt. Maler (1804 Arolsen bis 1874 München, ab 1816 in Mühlheim an der Ruhr ansässig, 1822–26 Studium an der Düsseldorfer Akademie bei Peter von Cornelius, ab 1826 in München ansässig und Mitarbeit an verschiedenen Fresken, 1837 durch König Ludwig I von Bayern zu Hofmaler ernannt, 1838–39 Studienreise nach Italien, ab 1845 Mitarbeit an der Ausschmückung des Neuen Museums in Berlin, 1849 Ernennung zum Direktor der Münchner Kunstakademie, Mitglied der Akademien von Dresden, Berlin und Brüssel, 1868 Erhebung in den Ritterstand, Quelle: Thieme-Becker, Boetticher und Wikipedia.
Lot-No.: 3808
Limit: 600.00 €
vier Ansichten von Międzyzdroje (Misdroy) und vier Zeichnungen mit Küstenpartien, datiert zwischen 1884–99, auf Unterlagekarton montiert und teils mit Stempel "Nachlass Ed. Krause-Wichmann", unterschiedliche Erhaltungen, Blattmaße max. 15 x 20,5 cm. Künstlerinfo: dt. Marine-, Landschafts- und Genremaler (1864 Stettin-Poelitz bis ca. 1928 Dresden), studierte an der Akademie Dresden bei Friedrich Preller und Gotthardt Kuehl, schuf zunächst maritime, später auch industrienahe Motive, beschickte die Großen Berliner und Dresdner Kunstausstellungen, den Glaspalast München sowie Kunstausstellungen in Hannover und Lübeck, tätig in Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Dressler und Internet.
Lot-No.: 3809
Limit: 150.00 €
Ansicht der Ruine des ehemaligen Klosters St. Aurelius in Hirsau/Stadtteil der Großen Kreisstadt Calw im Nordschwarzwald mit dem markanten "Eulenturm", feine Mischtechnik (Aquarell über Federzeichnung) auf kräftigem Papier, um 1890, rechts unten vom Rahmen verdeckt signiert "J. Luz", Altersspuren, hinter Glas im geschnitzten Rahmen in Gestalt eines gotischen Fensters gefasst, Blattmaße ca. 19 x 9 cm. Künstlerinfo: genannt "Möler-Luz" bzw. "Môler-Luz", dt. Maler, Zeichner, Kunsthandwerker, Lithograph, Fotograf und Verleger (1856 bis 1943) tätig in Hirsau bei Calw, betrieb hier einen lithographischen Postkartenverlag, Quelle: Siegfried Greiner "Calw - Geschichte einer Stadt - Hirsau II." und Herbert Schnierle-Lutz "Calw - Geschichte einer Stadt - Kulturgeschichte I".
Lot-No.: 3810
Limit: 80.00 €
eindrucksvolle Szene mit der Darstellung des beschwerlichen Zirkuslebens außerhalb der Manege, nach einer Arbeit von Ludwig Knaus, Aquarell auf Papier, um 19. Jh., rechts unten signiert "W. Noack", leichte Altersspuren, auf Unterlagekarton geheftet, Blattmaße ca. 21,5 x 31 cm.
Lot-No.: 3811
Limit: 80.00 €
antikisierendes Portrait eines seitlich nach oben blickenden Mädchens mit Lorbeerkranz im Haar, Kopie nach Rosalba Carriera, Pastell auf Papier, 19. Jh., rechts unten signiert "Ribbe", leichte Altersspuren, hinter Glas im aufwendigen Goldstuckrahmen mit Rokokoeinflüssen (minimale Erhaltungsmängel), Falzmaße ca. 30,5 x 25,5 cm.
Lot-No.: 3812
Limit: 130.00 €
interessiert zum Betrachter blickende Katzenkinder vor dunkelblauem Grund, gefühlvolle Tierdarstellung in angenehmer Farbigkeit, Pastell auf Papier, Ende 19. Jh., rechts unten signiert "Henriette Ronner", geringe Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 15,5 x 23 cm. Künstlerinfo: geboren als Henriëtte Knip, verehelichte Henriëtte Ronner-Knip, niederländisch-belgische Genre- und Tiermalerin sowie Zeichnerin (1821 Amsterdam bis 1909 Elsene [Ixelles]), Schülerin ihres Vaters, des Kunstmalers Josephus-Augustus Knip (1777–1847), früh Hinwendung zur Darstellung von Hunden und Katzen, die zu ihrem Markenzeichen werden sollten, zunächst tätig in ’s-Hertogenbosch, nach 1840 verzog sie nach Berlicum und 1847 nach Boxtel, 1850 Eheschließung in Amsterdam mit Feico Ronner und Umzug nach Brüssel, Mitglied der Vereinigung belgischer Künstlerinnen "Cercle des femmes peintres", deren Ausstellungen sie beschickte, beschickte 1838–1895 Ausstellungen in Den Haag, Dresden, Hannover, Brüssel, Berlin, München und Amsterdam, vertreten auf den Weltausstellungen 1873 in Wien und 1876 in Philadelphia, tätig in Brüssel, Quelle: Thieme-Becker, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Müller-Singer, Boetticher, Müller-Singer, Seubert, Müller-Klunzinger, Ries, Schurr, Pamplona, Wurzbach, Scheen, Immerzeel und Internet.
Lot-No.: 3813
Limit: 1400.00 €
Zwerg mit Brille, Pinseln und großer Palette vor seiner Staffelei, beim Portraitieren des Froschkönigs mit Krone und Zigarettenspitze, humorvolle Malerei in ausgewogener Farbigkeit, Aquarell auf Papier, um 1900, unten links signiert und bezeichnet "A. Schönian", in Rahmenrückwand Aussparung und hier betitelt "Der Portraitmaler" sowie biographische Informationen, geringe Erhaltungsspuren, hinter Passepartout und ohne Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 27,5 x 39 cm. Künstlerinfo: dt. Bildhauer, Tier- und Landschaftsmaler sowie Illustrator (1856 Frankfurt/Oder bis nach 1936 München), Gymnasiumbesuch in Wittenberg, zunächst Studium der Bildhauerei an der Königlichen Akademie der bildenden Künste in Leipzig bei Melchior zur Strassen, ab 1877 Studium der Malerei und Graphik an der Münchner Akademie bei Gyula Benczúr und Johann Leonhard Raab, anschließend freischaffend in München, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Matrikel der Münchner Akademie, Dressler, Bénézit, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Degener "Wer ist‘s?", Müller-Singer, Jansa und Ries.
Lot-No.: 3814
Limit: 480.00 €
stehender Soldat mit vor sich haltendem Gewehr und leicht zur Seite gerichtetem Blick, die Studie weißt große Ähnlichkeit zu dem Gemälde "Der strickende Vorposten" auf, Bleistift auf Papier, Mitte 19. Jh., links unten Nachlassstempel (Lugt 2307) "Spitzweg", leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 21,5 x 9 cm. Künstlerinfo: eigentlich Franz Carl, auch Karl, Spitzweg, bedeutender dt. Illustrator, Genremaler u. -zeichner (1818 Unterpfaffenhofen bis 1885 München), 1825 Lehre als Apotheker an der Münchner Hofapotheke, ab 1829 in der Löwenapotheke im malerischen Straubing tätig, 1830–32 Studium der Pharmazie, Chemie und Botanik an der Universität München, 1832 Italienreise, 1833 Kur in Bad Sulz, hier Anregung durch Künstler wie C. H. Hansonn, durch dessen Ermunterung beschließt Spitzweg, Maler zu werden, weitestgehend Autodidakt, gefördert unter anderem durch G. Flüggen, H. Dyck, C. D. Friedrich-Schüler, B. Stange, C. Morgenstern und Ed. Schleich, zunächst Zeichner und Illustrator, unter anderem Mitarbeiter der 1844 begründeten „Fliegenden Blättern“ des Münchner Verlages Braun & Schneider, Ende der 1840er Jahre, zusammen mit Schleich und Langko, Sommeraufenthalte in Pommersfelden bei Bamberg, 1850 Venedigreise, 1851 in Paris, London und Belgien, seitdem tätig in München, Sommeraufenthalte in Benediktbeuern, Quelle: unter anderem Thieme-Becker und Internet.
Lot-No.: 3815
Limit: 390.00 €
von teils abgewohnten Häusern gesäumte Straße, belebt von Handwerkern und Passanten sowie Kamelen im hellen Sonnenlicht, großformatige Arbeit des bekannten österreichischen Orientalisten, locker angelegtes Aquarell auf Karton, um 1890, rechts unten signiert "Ch. Wilda", auf der Rückseite in Kreide "Hedecke", verschiedene Nummern und Klebezettel mit handschriftlicher arabischer Schrift, geringe Altersspuren, hinter altem Glas im prächtigen Goldstuckrahmen (leichte Erhaltungsmängel), Falzmaße ca. 89,5 x 68,5 cm, Provenienz: Privatsammlung Potsdam. Künstlerinfo: eigentlich Karl Wilda, österr. Maler des Wiener Orientalismus (1854 Wien bis 1907 Wien), Studium an der Akademie in Wien bei Leopold Carl Müller, zusammen mit Leopold Müller (Ägypten-Müller) und Hans Makart zählt er zu den wichtigsten österr. Orientmalern, zu Lebzeiten auf zahlreichen europäischen Ausstellungen vertreten, so 1900 auf der Weltausstellung in Paris, Quelle: Boetticher und Wikipedia.
Lot-No.: 3816
Limit: 2800.00 €
junge Frau mit Kindern und Großmutter vorm Haus, die Nachricht eines Soldaten aufnehmend, Mischtechnik (Kohle, Bleistift und Weißhöhung) auf braunem Papier, rechts unten signiert und datiert "H. Wölfert 1864", Altersspuren, hinter Glas im schönen Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 37 x 31 cm. Künstlerinfo: Maler und Zeichner, erwähnt 1864 bis 1913, Quelle: Internet.
Lot-No.: 3817
Limit: 80.00 €
auf dem Trockenen liegendes Fischerboot mit Fischern, beim Befestigen der Netze, im Hintergrund baufälliges Haus, Aquarell auf Papier, unten links signiert und datiert "H. Wunderlich 1886", Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 24 x 18 cm. Künstlerinfo: dt. Aquarellmaler (1839 Dresden bis 1915 Dresden), 1847-54 Besuch des Freimauerinstituts zu Dresden, ab 1854 Studium an der Akademie in Dresden, nachfolgend Autodidakt, 1861-72 Zeichenlehrer am Freimauerinstitut, Quelle: Thieme-Becker.
Lot-No.: 3818
Limit: 80.00 €
gehobene Gesellschaft aus aller Herren Länder, bei angeregtem Gespräch im geräumigen, luxuriös ausgestatteten Salon, Aquarell und Deckfarben auf Papier, Ende 19. Jh., leichte Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 34 x 50 cm.
Lot-No.: 3819
Limit: 80.00 €
Bildnis eines den Betrachter anblickenden älteren Herren mit langem Bart vor schwarzem Grund, Kohle mit minimaler Weißhöhung, Ende 19. Jh., rechts unten undeutlich bezeichnet und signiert, auf Rahmen und Rahmenrückwand mehrfach bezeichnet "Karl Roth/Bildhauer/München 23/Leopoldstraße 135a", geringe Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt.
Lot-No.: 3820
Limit: 20.00 €
Brustbildnis einer jungen Frau mit dunklem, zum Zopf geflochtenem und zum Chignon drapiertem Haar, im Halbprofil vor lichtem Grund, ein elegantes Schultertuch über violetter Bluse tragend, fein erfasste Mischtechnik (Aquarell und Gouache über Bleistiftvorzeichnung) auf Papier, rechts unten undeutlich signiert und datiert "1884", geringe Altersspuren, original hinter Glas in alter breiter Goldstuckleiste (restaurierungsbedürftig) gefasst, Falzmaße ca. 30 x 23 cm.
Lot-No.: 3821
Limit: 260.00 €
an einem Postament stehender Herr in prächtiger Uniform mit Offiziersschärpe, Helm mit Paradebusch, Schaschka und Säbeltasche, wohl osteuropäisch/russisch, Aquarell und Deckweiß, 2. Hälfte 19. Jh., geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 28,5 x 22,5 cm.
Lot-No.: 3822
Limit: 80.00 €
Ansicht der im Elsass gelegenen Stadt am verzweigten Fluss Ill, im Hintergrund das die Dachlandschaft überragende Straßburger Münster, eine fast identische Arbeit wurde 5/2022 im Auktionshaus Engel/Koblenz versteigert, Aquarell auf Papier, um 1915, rechts unten ligiertes Monogramm "AL", geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 24 x 62 cm. Künstlerinfo: eigentlich Karl Adam, dt. Maler (1876 Bühl bis 1926 Rastatt), Lehre als Dekorationsmaler, als Künstler Autodidakt, durch finanzielle Unterstützung eines Mäzens Aufenthalte in Italien und München, ab 1902 in Straßburg ansässig, ließ sich 1920 in Rastatt nieder, Quelle: Wikipedia.
Lot-No.: 3823
Limit: 280.00 €
Bildnisse des Sammlers und Allgemeinmediziners Dr. Kurt Posel, Mischtechnik (Deckfarben, Graphit und Aquarell) sowie Kohle, jeweils auf kräftigem Papier, jeweils in Blei signiert und datiert "1966", leichte Altersspuren, unter Passepartout montiert, Passepartoutausschnitt max. ca. 39,5 x 27,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Zeichner (1890 Wintersdorf bis 1973 Weimar), 1905–10 Lehre als Lithograph in Gera, Bekanntschaft mit Otto Dix und Kurt Günther, 1911–13 Studium an der Privatschule Wladimir Magidey und an der Akademie der bildenden Künste in München, hier Kontakt zu Erich Mühsam, Roda Roda und Frank Wedekind, 1913–14 Studium an der Akademie in Stuttgart, Sanitätssoldat im 1. Weltkrieg, ab 1922 in Weimar ansässig, 1924–33 zahlreiche Besuche im Thüringer Landtag, hieraus entstehen rund 100 Zeichnungen, 1933–45 Innere Emigration, Zeit seines Lebens hielt er seine ihn umgebende Gesellschaft und Kneipenszenen in zahlreichen Zeichnungen fest, 2008 durch die Tochter Gründung der Alfred-Ahner-Stiftung, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“, Lang „Malerei und Grafik in der DDR“ und Wikipedia.
Lot-No.: 3824
Limit: 180.00 €