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Cornelis Bega, Konvolut Radierungen

drei Blatt, "Bäuerin Korb tragend", Bartsch 18; "Bauer seine Pfeife anzündend", Bartsch 20 und "Der Tanz", Bartsch 26, Radierungen, Mitte 17. Jh., Altersspuren, je auf Unterlagekarton montiert, Darstellungsmaße max. 11,3 x 9 cm. Künstlerinfo: Cornelis Pietersz. Bega, niederländischer Maler und Radierer (um 1631 Harlem bis 1664), Schüler von Adriaen von Ostade, sein druckgraphisches Gesamtwerk umfasst nur 34 Arbeiten im Themenkreis der einfachen Bevölkerung, 1653–54 Reise durch Deutschland, Schweiz und Frankreich, ab 1654 Mitglied der Lukasgilde in Haarlem, Werke des Künstlers befinden sich in nahezu allen größeren Museen Europas wie dem Louvre in Paris und der Eremitage in St. Petersburg, Quelle: u. a. Thieme-Becker und Wikipedia.

Lot-No.: 3600
Limit: 150.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Kaspar Merian, "Ritterliches Köpferennen"

in zahlreichen kleinen Szenen Darstellung der neun Aufzüge der Ritterspiele in Frankfurt am Main 1658, dabei Deutsche, Ungarn, Moskowiter, Schweizer und Freie Ritter meist zu Pferde, unter der Darstellung bezeichnet "Eigentliche Abbildung undt Beschreibung des Auffzugs zu dem Ritterlichen Köpfe Rennen (...)", Blatt aus dem Theatrum Europaeum, Kupferstich auf Papier in mehreren Teilen und mit üblichen Faltungen, 1658, rechts unten im Druck signiert "Casp. Merian delineavit et fecit", geringe Erhaltungsmängel, im Passepartout hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 25,5 x 72 cm. Künstlerinfo: auch Caspar M., bedeutender dt. topographischer Kupferstecher und Verleger (1627 Frankfurt am Main bis 1686 Schloss Waltha Westfriesland), entstammt dem Frankfurter Zweig der aus Basel stammenden Kupferstecherfamilie Merian, Sohn und Schüler des Matthäus Merian des Älteren, als Mitarbeiter seines Vaters zeitweilig in Paris und Nürnberg, führte nach dem Tod seines Vaters 1650 zusammen mit seinem Bruder Matthäus den Jüngeren dessen Verlag weiter der noch bis 1727 existierte, 1672 auf ärztlichen Anraten Rückzug nach Wertheim, 1677 Anschluß an die Labadisten und Übersiedlung nach Schloß Waltha in Westfriesland (Holland), Quelle: Internet, Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3608
Limit: 100.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Kaspar Merian, Einzug zur Wahl Kaiser Leopolds I.

vielfigurige Darstellung mit Kutschen, Reitern und Fußvolk unter Panoramaansicht der Stadt Frankfurt am Main, unter dem Druck bezeichnet "Dero zu Hungarn und Bohaim Königl. May. Herrn He. Leopoldi und Ihrer Hoch Ertzfürstl. Durchl. Herrn He. Leopoldi Wilhelmi, Ertzherzogen zu Östreich. Einzug zu dem nacher Franckfurt außgeschriebenen Wahltag, so geschegen in Franckfurt, den 19/29 Mertz. Anno 1658", Kupferstich auf Papier in zwei Teilen mit üblichen Faltungen, 1658, geringe Erhaltungsmängel, im Passepartout hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 29,5 x 78 cm. Künstlerinfo: auch Caspar M., bedeutender dt. topographischer Kupferstecher und Verleger (1627 Frankfurt am Main bis 1686 Schloss Waltha Westfriesland), entstammt dem Frankfurter Zweig der aus Basel stammenden Kupferstecherfamilie Merian, Sohn und Schüler des Matthäus Merian des Älteren, als Mitarbeiter seines Vaters zeitweilig in Paris und Nürnberg, führte nach dem Tod seines Vaters 1650 zusammen mit seinem Bruder Matthäus den Jüngeren dessen Verlag weiter der noch bis 1727 existierte, 1672 auf ärztlichen Anraten Rückzug nach Wertheim, 1677 Anschluß an die Labadisten und Übersiedlung nach Schloß Waltha in Westfriesland (Holland), Quelle: Internet, Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3609
Limit: 100.00 €, Acceptance: 0.00 €

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nach Rembrandt, "Bildnis Jan Uijtenbogaert"

seitenrichtige Kopie der 1635 entstandenen und unter Bartsch 279 verzeichneten Radierung "Bildnis des Jan Uijtenbogaert", jedoch entgegen dem Original im Bereich des Buchs signiert "Rembrandt ", mit sicherem Strich ausgeführte Radierung auf Bütten, wohl 17. Jh., geringe Altersspuren, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 19,5 x 17,3 cm, Blattmaße (oktogonal beschnitten) ca. 23 x 19 cm.

Lot-No.: 3612
Limit: 200.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Johann Elias Ridinger, Paar Jagddarstellungen

jeweils unter der Darstellung bezeichnet "Anno 1720/Habe diese Baehren Hatz nach der Natur Gezeichnet" (1746) und "Raub Vögel bey Tage..." (1744), detailreiche Radierungen mit dynamischer Lichtbehandlung auf Bütten, unterhalb der Darstellung rechts in der Platte signiert "Joh. El. Ridinger fec. et exud.", breitrandige Exemplare, geringe Erhaltungsmängel, je unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße (ohne Schrift) 28 x 26 cm und 29 x 25,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Verleger (1698 Ulm bis 1767 Augsburg), Schüler seines Vaters Johann Ridinger, ab ca. 1711 Schüler des Malers Christoph Resch in Ulm, ab 1713-14 bei Johann Falch in Augsburg, durch Vermittlung von Gabriel Spitzel drei Jahre im Diensten Graf Metternichs in Regensburg, ab ca. 1718 Schüler der Augsburger Stadtakademie bei Georg Philipp Rugendas dem Älteren, hier 1757 zum “Assessor des evangelischen Ehegerichts” und 1759 zum Direktor der Stadtakademie ernannt, wurde durch Tier- und Jagddarstellungen berühmt, die einen Hauptteil seines Schaffens ausmachten, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3613
Limit: 160.00 €, Acceptance: 120.00 €

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Johann Elias Ridinger, Drei Jagddarstellungen

betitelt "Dieser Hirsch von 19 Enden...", "Nimmersatt! Auf der Donau..." und Hirsch mit anormalem Geweih, differenzierte Radierungen auf Bütten, ein Blatt datiert "1742", jeweils in der Platte signiert "Joh. El. Ridinger ...", leichte Altersspuren, je unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. max. 29 x 27,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Verleger (1698 Ulm bis 1767 Augsburg), Schüler seines Vaters Johann Ridinger, ab ca. 1711 Schüler des Malers Christoph Resch in Ulm, ab 1713–14 bei Johann Falch in Augsburg, durch Vermittlung von Gabriel Spitzel drei Jahre im Diensten Graf Metternichs in Regensburg, ab ca. 1718 Schüler der Augsburger Stadtakademie bei Georg Philipp Rugendas dem Älteren, hier 1757 zum “Assessor des evangelischen Ehegerichts” und 1759 zum Direktor der Stadtakademie ernannt, wurde durch Tier- und Jagddarstellungen berühmt, die einen Hauptteil seines Schaffens ausmachten, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3614
Limit: 240.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Johann Elias Ridinger, Jagdszene

Hetzjagd mit zahlreichen Treibern und Hunden auf Rehe im dichten Wald, unter der Darstellung betitelt "Wie die Rehe in Hezen oder Garn gefangen werden" sowie ausführliche Schilderung der Darstellung, Kupferstich, um 1730, an der unteren rechten Darstellungskante bezeichnet "I. El. Ridinger inv. pinx. sculps. et exud. Aug. Vind.", leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 26,5 x 40 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Verleger (1698 Ulm bis 1767 Augsburg), Schüler seines Vaters Johann Ridinger, ab ca. 1711 Schüler des Malers Christoph Resch in Ulm, ab 1713–14 bei Johann Falch in Augsburg, durch Vermittlung von Gabriel Spitzel drei Jahre im Diensten Graf Metternichs in Regensburg, ab ca. 1718 Schüler der Augsburger Stadtakademie bei Georg Philipp Rugendas dem Älteren, hier 1757 zum “Assessor des evangelischen Ehegerichts” und 1759 zum Direktor der Stadtakademie ernannt, wurde durch Tier- und Jagddarstellungen berühmt, die einen Hauptteil seines Schaffens ausmachten, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3615
Limit: 120.00 €, Acceptance: 80.00 €

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Johann Ziegler, Schloss Rolandseck und Nonnenwerth

Blick entlang des Rheins auf die Ruinen von Schloss Rolandseck und Nonnenwerth, im linken Bild Kleinstadtszene mit Figurenstaffage, wohl aus der ersten, 1798 bei Artaria u. Comp. erschienenen Ausgabe „Collection de cinquante vues du Rhin...", aquarellierte Radierungen, unter der Darstellung, im Druck bezeichnet rechts "Gestochen von J. Ziegler" und links "Nach der Natur gezeichnet von L. Janscha" und in Deutsch und Französisch betitelt "Ansicht des Schlosses Rolandseck und der Abtey Nennenwerth", auf Rahmenrückwand das zur Darstellung gehörige Textblatt, geringe Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße mit Umrandung ca. 36 x 47 cm. Künstlerinfo: auch Johann Andreas Ziegler, österr. Vedutenzeichner und Kupferstecher (1749 Meiningen/Vorarlberg? bis ca. 1812 Wien), studierte an der Akademie in Wien, stach Ansichten von Wien und Umgebung, Rhein- und Donaulandschaften sowie Ansichten aus den österr. Alpenländern, tätig in Wien, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3618
Limit: 280.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Robert de Vaugondy, Kupferstichkarte Deutschland

links unten zeittypische Kartusche und hier bezeichnet "Germania Antiqua...", Karte mit Darstellung der verschiedenen Volksstämme, Darstellung des Gebiets zwischen Ostsee im Norden, Oder im Osten, Mittelmeer im Süden und Rheinmündung im Westen, grenzkolorierter Kupferstich, in der Kartusche datiert "1775", mittig teils eingerissene Bugfalte, leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 47 x 58 cm. Künstlerinfo: eigentlich Didier Robert de Vaugondy, frz. Geograph, Kartograf, Kartenstecher, Verleger und königlicher Zensor (1723 Paris bis 1786), Sohn des königlichen Geographen Gilles Robert de Vaugondy (1688−1766) und Urenkel des „Vaters der französischen Geographie“ Nicolas Sanson (1600−1667), Mitarbeiter seines Vaters, schuf 1752 im Auftrag Ludwig XV. Erd- und Himmelsgloben, Mitarbeit mit seinem Vater an der 1751–80 erschienenen "Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers", 1772 Berufung zum königlicher Zensor der französischen Krone, tätig in Paris, Quelle: Internet.

Lot-No.: 3622
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Joan Blaeu, Karte Nassau

oben links zeittypische Kartusche und hier bezeichnet "Nassovia Comitatus", rechts oben Wappen sowie unten rechts Meilenanzeiger mit Legende, links unten Verlagsangabe "Amstelodami Guilselm Blauw Exudit", Darstellung des Gebiets zwischen Olpe im Norden, Marburg im Osten, Wiesbaden im Süden und Koblenz im Westen, "Geographia Blauianae volumen tertium, quo Germania, quae est Europae liber octavus, continetur.", teilkolorierter Kupferstich, erschienen um 1670, rückseitig typographisch bezeichnet, mittig Faltspur und leichte Erhaltungsmängel, beidseitig hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 38 x 49 cm. Künstlerinfo: auch Johannes Willemszoon, John Williamson oder Ioanne Blaev, niederl. Kartograf, Kupferstecher, Buchhändler und Verleger (1596 Alkmaar bis 1673 Amsterdam), Sohn und Schüler des Willem Janszoon Blaeu (1571–1638), 1603 Übersiedlung nach Amsterdam, zunächst Jurastudium und 1620 Promotion zum Dr. jur., spätestens 1631 als Mitarbeiter seines Vaters nachweisbar, zusammen mit diesem 1636 Herausgabe des "Novus Atlas", dessen weitere Vervollkommnung später seinen Ruhm als Kartograf begründen sollte, 1638 Tod des Vaters und Fortführung der Geschäfte (Werkstatt, Verlag, Buchhandlung) mit seinem Bruder Cornelis Blaeu (ca. 1610–1642), Herausgabe weiterer Bände des "Novus Atlas", 1638 zum Nachfolger seines Vaters als offizieller Kartograf der Niederländische Ostindien-Kompanie berufen, 1651–72 zum Amsterdamer Stadtrat gewählt, Ernennung zum Drucker des schwedischen Königs, 1655 Herausgabe des 5-bändigen und 1662 des 11-bändigen "Atlas Maior", einer der teuersten und erfolgreichsten Publikationen jener Zeit, 1659 Geschäftsfiliale in Wien, 1662 Übergabe der Buchhandlung an seinen Sohn Pieter Blaeu, 1667 Eröffnung einer zweiten Druckerei, 1672 Zerstörung der Werkstatt Blaeus beim Stadtbrand von Amsterdam, Quelle: AKL und Internet.

Lot-No.: 3625
Limit: 180.00 €, Acceptance: 0.00 €

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George Garen nach Jean Corot, Holzsammler

Weg mit mehreren Waldarbeitern und mit Holz beladenen Pferdewagen im Licht des zur Neige gehenden Tages, unter der Darstellung kleine Remarque, Radierung (teils Mezzotinto), 1906, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "G. Garen", weiterhin in der Platte bezeichnet "Corot" und "G. Garen sc,", Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 45,5 x 58 cm. Künstlerinfo: frz. Graphiker (1854 Paris bis 1913 Paris), Mitarbeiter in einem Architekturbüro, ab 1883 Teilnahme an den Salons in Paris und mehrmalige Auszeichnungen, erlangte als Reproduktionsstecher Bekanntheit, ab 1885 von Knödler/New York vertreten, in zahlreichen Sammlungen vertreten, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3634
Limit: 120.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Konvolut Lithographien Dänemark

zwei Stück, dabei Schloss Frederiksborg nach Heinrich Hansen bzw. Zollboden nach Emanuel Larsen, feine detailreiche Lithographie in beiger Tonplatte, 2. Hälfte 19. Jh., je gedruckt von I. W. Tegner & Kittendorffs lithographischer Anstalt aus der Reihe "Bilder nach dänischen Malern", je unter dem Druck bezeichnet, Altersspuren, je hinter Glas im Passepartout gerahmt, Bildmaße ca. 19,5 x 26 bzw. 19,5 x 28,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann Adolf Kittendorff, dänischer Lithograph, Aquarellist, Illustrator und Zeichner (1820 Kopenhagen bis 1902 Kopenhagen), zunächst Lehre zum Stubenmaler, später lithographische Ausbildung im Atelier Bærentzen & Co. Kopenhagen, parallel Studium an der Akademie Kopenhagen, erhielt diverse Ehrungen der Akademie wie 1841 die kleine und 1849 die große Silbermedaille, unternahm Studienreisen nach Italien, 1850–93 mit Isaac Wilhelm Tegner Betrieb eines Lithographischen Instituts, parallel 1855–93 Lehrer an der Akademie Kopenhagen und 1880 deren Mitglied, tätig in Kopenhagen, Quelle: Thieme-Becker und Weilbach.

Lot-No.: 3636
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Josef Kriehuber, "Eduard Graf von Woyna"

nahezu Ganzportrait des geheimen Rates Eduard Graf von Woyna (1795 Wien bis 1850 Brüssel) in prächtiger Galauniform und zum Betrachter gerichtetem Blick, fein nuancierte Kreidelithographie, rechts unten im Stein signiert und datiert "Kriehuber (1)844", geringe Erhaltungsmängel, hinter facettiertem Glas im aufwendig durchbrochen gearbeiteten Rahmen, Falzmaße ca. 34,5 x 28,5 cm. Künstlerinfo: bedeut. österr. Portrait- und Landschaftsmaler, Zeichner und Lithograph (1800 Josefstadt/Wien bis 1876 Wien), frühzeitige künstlerische Förderung, ab 1813 Uhrmacherlehre, 1814 Hinwendung zur Kunst und Studium bis 1818 an der Akademie Wien, ab 1818 in Begleitung des Fürsten Sanguszko als Zeichenlehrer in Polen, 1821 Rückkehr nach Wien, 1823–24 erneutes Studium an der Wiener Akademie, zur Studienfinanzierung wurde er einer der tüchtigsten lithografischen Mitarbeiter des Verlags J. Trentsensky, schuf zunächst Pferdedarstellungen, militärische Szenen und Genreszenen, 1825 Hinwendung zum Portrait, in dessen Wiedergabe er es zu überragender Meisterschaft brachte, er wurde infolge dessen zum begehrten und bestbezahlten Wiener Portraitisten des Hochadels (u.a. 1827 Erzherzog Franz Carl von Österreich) und namhafter Persönlichkeiten wie Musiker (Beethoven), Maler, Schriftsteller etc., unternahm Studienreisen nach Oberösterreich, der Steiermark, Tirol, Oberitalien und der Schweiz, ab 1864 Mitglied der Genossenschaft der Bildenden Künstler Wiens, ab 1866 Mitglied der Wiener Akademie der Künste, in Folge der fotografischen Konkurrenz später Zeichenlehrer am Theresianum in Wien, vertreten in den Graphischen Sammlungen der Albertina und der Nationalbibliothek Wien, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3639
Limit: 330.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Paar historische Frankfurtansichten

Blick über den Main auf den Dom, erschienen in Hymans, L. Le Rhin monumental et pittoresque, Band II und Römerberg mit der Alten Nikolaikirche von Laurent Deroy, Lithographien über Tonplatte, Mitte 19. Jh., unterschiedliche Erhaltungen, je unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße (ohne Schrift) max. ca. 38 x 27,5 cm.

Lot-No.: 3643
Limit: 100.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Bernd Berner, Kreis

runde Form auf rotem Grund, Farbsiebdruck auf leichtem Karton, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Berner (19)66" sowie nummeriert "64/100", leichte Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Blattmaß ca. 26,5 x 21 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Grafiker (1930 Hamburg bis 2002 Stuttgart), 1948–51 Ausbildung zum Lithographen in Hamburg sowie Zeichenkurse an der Landeskunstschule und Volkshochschule, 1952 Übersiedelung nach Stuttgart, Kennenlernen von Willi Baumeister, 1958 Kunstpreis der Jugend in Stuttgart für eine Reihe großformatiger Tuschen, ab 1960 zahlreiche internationale Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Schweiz, Italien sowie den USA, 1965–70 Gründung der Künstlergruppe SYN, gemeinsam mit Rolf-Gunter Dienst, Klaus Jürgen-Fischer, Eduard Micus und Erwin Bechtold, 1967 Villa Romana-Preis, 1971–93 Professur für Malerei an der Hochschule für Gestaltung in Pforzheim, 1985–95 Atelier in Paris, 1994 Atelier in Stuttgart, Quelle: Homepage des Künstlers.

Lot-No.: 3646
Limit: 120.00 €, Acceptance: 90.00 €

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Georges Braque, Möwen

Blick zum Himmel mit zwei vorbeifliegenden Möwen, erschienen für "Descente aux Enfers" bei Nouveau Cercle Parisien du Livre/Paris im Jahr 1961, zarttonige Farblithographie auf Velin, unten rechts in Blei signiert "G Braque", Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 24 x 19,5 cm. Künstlerinfo: frz. Maler, Zeichner, Graphiker und Plastiker 1882 Argenteuil bis 1963 Paris), gilt zusammen mit Pablo Picasso als Begründer des Kubismus, 1890 Übersiedlung nach Le Havre, hier ab 1899 Lehre zum Dekorationsmaler und parallel Abendschüler der École des Beaux-Arts, 1902-04 Studium an der Académie Humbert in Paris, hier Bekanntschaft mit Francis Picabia und Marie Laurencin, es entstehen impressionistische Arbeiten, 1906 Ausstellungsbeteiligung am 22. Salon des Indépendants, hier Bekanntschaft mit Henri Matisse, Albert Marquet und André Derain und Hinwendung zum Fauvismus, in Le Havre Zusammenarbeit mit Othon Friesz und Raoul Dufy, ab 1906 künstlerisch beeinflusst von Paul Cézanne, ab 1907 in Paris und Bekanntschaft mit Picasso und Hinwendung zum Kubismus, 1914 Einzug zum Kriegsdienst, 1915 schwere Kopfverletzung und anschließend längere Genesung in Sorgues, 1917 Rückkehr nach Paris, ab 1930 Landhaus im Badeort Varengeville-sur-Mer, ab 1947 Zusammenarbeit mit dem Steindrucker Fernand Mourlot in Paris, beschickte mehrere documenten in Kassel, Quelle: Vollmer, Bénézit und Wikipedia.

Lot-No.: 3649
Limit: 480.00 €, Acceptance: 400.00 €

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Paul Flora, Graphikkonvolut

vier Blatt, "Alte Fabrik", "Figur im Fenster", "Zwei Carabinieri und ein großer Rabe" und "Wagner in Venedig bei währendem Wolkenbruch", teils kolorierte Offsetlithographien auf leichtem Karton, 1973–83, jeweils unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Flora", geringe Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße max. ca. 26,5 x 37 cm, Blattmaße ca. 34 x 44 cm. Künstlerinfo: österreichischer Zeichner, Karikaturist, Graphiker, Illustrator und Schriftsteller (1922 Glurns/Tirol bis 2009 Innsbruck), ab 1928 in Innsbruck, studierte 1942–44 an der Akademie München bei Adolf Schinnerer und Olaf Gulbransson, zeitweise auch Schüler von Max von Esterle, 1944 zum Kriegsdienst eingezogen, 1945 Rückkehr nach Tirol und Mitarbeiter diverser Zeitungen, unter anderem 1957–71 für die „Zeit“, künstlerische Freundschaft mit Alfred Kubin, ab 1948 Mitglied im Art-Club Wien, 1966 Teilnahme an der Biennale Venedig, seit 1986 korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, ab 1999 Mitglied des P.E.N.-Club Liechtenstein (zeitweise dessen Präsident und Ehrenpräsident), erhielt zahlreiche Ehrungen, unter anderem Großes Deutsches Bundesverdienstkreuz und zum österreichischen Professor ernannt, tätig in Innsbruck, Ortsteil Hungerburg, Quelle: Vollmer und Internet.

Lot-No.: 3659
Limit: 150.00 €, Acceptance: 120.00 €

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Paul Flora, Graphikkonvolut Venedig

vier Arbeiten, "Palazzo Vendramin", "Carnevale Veneziano", "Defilé" und "Pulcinella", handkolorierte Offsetlithographien auf leichtem Karton 1982/83, unter der Darstellung in Blei rechts jeweils signiert "Flora", teils leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße je ca. 25 x 35 cm, Blattmaße je ca. 34 x 44 cm. Künstlerinfo: österreichischer Zeichner, Karikaturist, Graphiker, Illustrator und Schriftsteller (1922 Glurns/Tirol bis 2009 Innsbruck), ab 1928 in Innsbruck, studierte 1942-44 an der Akademie München bei Adolf Schinnerer und Olaf Gulbransson, zeitweise auch Schüler von Max von Esterle, 1944 zum Kriegsdienst eingezogen, 1945 Rückkehr nach Tirol und Mitarbeiter diverser Zeitungen, unter anderem 1957-71 für die „Zeit“, künstlerische Freundschaft mit Alfred Kubin, ab 1948 Mitglied im Art-Club Wien, 1966 Teilnahme an der Biennale Venedig, seit 1986 korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, ab 1999 Mitglied des P.E.N.-Club Liechtenstein (zeitweise dessen Präsident und Ehrenpräsident), erhielt zahlreiche Ehrungen, unter anderem Großes Deutsches Bundesverdienstkreuz und zum österreichischen Professor ernannt, tätig in Innsbruck, Ortsteil Hungerburg, Quelle: Vollmer und Internet.

Lot-No.: 3660
Limit: 180.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Karl Goldammer, Belcastello

vor einer historischen venezianischen Häuserfassade in einem Kanal liegendes Fischerboot mit dem Namen "Belcastello", malerische Farbradierung, um 1980, unter der Darstellung von Hand rechts signiert "Goldammer" und links nummeriert "244/250", hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 35 x 47 cm. Künstlerinfo: eigentlich Karl Strnad, österr. Maler und Lithograph (1950 Wien bis 2020), 1964–69 Besuch der Höheren Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien, ab 1969 Studium an der Akademie für angewandte Kunst in Wien, seit 1972 freischaffend als Künstler tätig, Quelle: Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3666
Limit: 180.00 €, Acceptance: 120.00 €

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George Grosz, Umfangreiches Konvolut aus "Ecce Homo"

34 Blatt des im Malik-Verlag mit 84 Fotolithographien im Jahr 1923 erschienenen Buches "Ecce Homo", Fotolithographien, auf der Rückseite in Blei Verzeichnisnummer und Titel, teils minimale Altersspuren, Blattmaße ca. 35 x 25,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Georg Ehrenfried Groß, dt.-amerik. Maler, Bühnenbildner, Graphiker, Karikaturist und Schriftsteller, Vertreter der “Neuen Sachlichkeit” und des Dadaismus (1893 Berlin bis 1959 Berlin), ab 1898 Kindheit in Stolp in Pommern, 1909-12 Studium an der Akademie in Dresden und hier Schüler von Richard Müller, 1912-17 (mit Unterbrechung) durch Staatsstipendium an der Kunstgewerbeschule Berlin bei Emil Orlik, ab Frühjahr 1913 Reise für acht Monate nach Paris, hier Aktzeichenunterricht im Atelier Colarossi, zunächst Kriegsfreiwilliger im 1. Weltkrieg, wurde er schnell ein entschlossener Kriegsgegner und legte seinen dt. Namen ab, nannte sich seit 1916 “George Grosz”, ab 1918 zunehmende politische Parteinahme, 1918-33 in Berlin-Wilmersdorf tätig, als Mitglied der Berliner Dada-Szene organisierte er 1920 die “Erste Internationale Dada-Messe” und veröffentlichte seine Arbeiten im Malik-Verlag von Wieland Herzfelde, 1922 Russlandreise und Bekanntschaft mit Lenin und Trotzki, schuf Beiträge für die satirischen Zeitschriften “Ulk” und “Simplicissimus”, Mitglied der Novembergruppe und der Berliner Sezession, 1926 Gründung des “Club 1926 e.V.”, unternahm mehrere Frankreichreisen, ab Juni 1932 Lehrauftrag an der New Yorker Art Students League, im Januar 1933 Emigration in die USA, hier tätig für die Satirezeitschrift “Americana”, gilt 1933-45 als “entartet” seine Werk werden vernichtet, 1938 amerikanischer Staatsbürger, 1954 Mitglied der "American Academy of Arts and Letters", 1959 Rückkehr nach Berlin, tätig in Berlin und Huntington, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet.

Lot-No.: 3667
Limit: 280.00 €, Acceptance: 200.00 €

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Walter Herzog, Konvolut Radierungen

insgesamt drei Stück, dabei "Oktober", "November" sowie weitere Landschaftsdarstellung, Radierungen in schönem Plattenton auf Büttenpapier, je unter dem Druck in Blei signiert, betitelt und nummeriert sowie im Druck signiert und datiert, je hinter Glas im einfachen Passepartout gerahmt, leichte Altersspuren, Darstellungsmaße max. 15 x 15 cm. Künstlerinfo: dt. Architekt, Zeichner und Graphiker (geboren 1936 in Dresden), 1950-53 Maurerlehre, 1852-53 Zeichenunterricht bei Etha Richter in Dresden, 1953-56 Fachschule für Bauwesen Görlitz, 1957-60 Architekturstudium an der Technischen Universität Dresden, 1930-63 Architekt in Dresden, parallel künstlerische Ausbildung bei Georg Nerlich und Ronald Messner, ab 1963 in Berlin tätig, 1968 Promotion, ab 1971 erste Radierungen, seit 1974 Mitglied des VBK der DDR, 1980 Aufgabe der Arbeit als Architekt und fortan freischaffender Graphiker, unternahm zahlreiche Studienreisen u. a. nach Italien, beschickte Ausstellungen in Frankreich, Belgien, Spanien, Großbritannien, Rußland, Norwegen, Polen, Japan und den USA, vertreten u. a. in den Sammlungen der Kupferstichkabinette Dresden, Leipzig und Berlin und in der Sammlung Ludwig, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Lot-No.: 3673
Limit: 150.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Walter Herzog, Konvolut Radierungen

insgesamt drei Stück, dabei "Weinbergpforte", "Zaun", sowie "Koppelzaun", Radierungen in schönem Plattenton auf Büttenpapier, je unter dem Druck in Blei signiert, betitelt und nummeriert sowie zwei Mal im Druck signiert und datiert, Darstellungsmaße max. 17,5 x 18 cm, Altersspuren, je hinter Glas im einfachen Passepartout gerahmt. Künstlerinfo: dt. Architekt, Zeichner und Graphiker (geboren 1936 in Dresden), 1950-53 Maurerlehre, 1852-53 Zeichenunterricht bei Etha Richter in Dresden, 1953-56 Fachschule für Bauwesen Görlitz, 1957-60 Architekturstudium an der Technischen Universität Dresden, 1930-63 Architekt in Dresden, parallel künstlerische Ausbildung bei Georg Nerlich und Ronald Messner, ab 1963 in Berlin tätig, 1968 Promotion, ab 1971 erste Radierungen, seit 1974 Mitglied des VBK der DDR, 1980 Aufgabe der Arbeit als Architekt und fortan freischaffender Graphiker, unternahm zahlreiche Studienreisen u. a. nach Italien, beschickte Ausstellungen in Frankreich, Belgien, Spanien, Großbritannien, Rußland, Norwegen, Polen, Japan und den USA, vertreten u. a. in den Sammlungen der Kupferstichkabinette Dresden, Leipzig und Berlin und in der Sammlung Ludwig, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Lot-No.: 3674
Limit: 150.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Max Liebermann, Konvolut Lithographien

vier Arbeiten, dabei "Der englische Rechenfehler - Die letzte Milliarde entscheidet den Krieg", "Englands schwerer Traum" sowie zwei Mal "Extrablatt", Lithographie auf Japanpapier, je rechts unter dem Druck nummeriert (Limitierung auf 30 Exemplare), überwiegend veröffentlicht in der Zeitschrift "Kriegszeit", herausgegeben von Paul Cassirer, Heft 6, 1914 (Sonderausgabe Max Liebermann), geringe Erhaltungsmängel, Blattmaße je ca. 43 x 31 cm. Künstlerinfo: dt.-jüdischer Maler, Graphiker und Illustrator (1847 Berlin bis 1935 Berlin), 1866-68 Malschüler von Carl Constantin Heinrich Steffeck, studierte 1868-72 an der Akademie Weimar bei Paul Thumann und Ferdinand Wilhelm Pauwels, mit Theodor Hagen 1871 Reise nach Düsseldorf, hier beeinflusst von Mihály Munkácsy, anschließend Studienreise nach Amsterdam und Scheveningen, 1873-78 Atelier in Montmartre in Paris und Aufenthalte in Barbizon, 1875 Reisen nach Zandvoort und Haarlem in Holland, 1889 Berufung in die Jury der Pariser Weltausstellung, 1892 Mitglied der Künstlergruppe "Vereinigung der XI", 1896 Parisaufenthalt und Ehrung als Ritter der Ehrenlegion, 1897 Professorentitel, 1898 Aufnahme in die Akademie der Künste, 1898 Gründungsmitglied der Berliner Sezession, ab 1909 Landsitz am Wannsee, Ehrenmitglied der Kunstakademien München, Weimar, Dresden, Wien, Brüssel, Mailand und Stockholm, 1917 Ehrung mit dem Roten Adlerorden III. Klasse durch Kaiser Wilhelm II., 1920-33 Präsident bzw. Ehrenpräsident der Akademie der Künste, 1927 Ehrenbürgerwürde von Berlin, Ehrung mit dem "Adlerschild des Deutschen Reiches" durch Paul von Hindenburg, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3688
Limit: 80.00 €, Acceptance: 60.00 €

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Adolf Oberländer, Mappe "Zehn Federzeichnungen"

zehn Blatt mit für den Künstler typischen humoristischen Darstellungen sowie ein Deckblatt und Blatt Impressum, Heliogravüre auf Kupferdruckkarton, 1923 in einer Auflage von 500 Exemplaren im Verlag Braun & Schneider erschienen, Impressum vom Künstler in Blei signiert "AOberländer", außerhalb der Darstellungen braunfleckig, Altersspuren, Mappe nur teilweise vorhanden, Blattmaße je ca. 43,5 x 57 cm. Künstlerinfo: dt. Zeichner, Maler und Karikaturist (1845 Regensburg bis 1923 München), studierte ab 1861 an der Akademie München bei Hermann Anschütz und Carl von Piloty, ab 1863 als Zeichner Mitarbeiter der Münchner "Fliegenden Blätter", die ihm schnell Popularität sicherten, ab 1869 auch Zeichner für die "Münchner Bilderbogen", ab 1879 Herausgabe des "Oberländer-Albums", Quelle: Thieme-Becker, Matrikel der Münchner Akademie und Wikipedia.

Lot-No.: 3695
Limit: 100.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Otto Quante, Parkweg mit Reiter

leicht geschwungener, von hohen Bäumen gesäumter Weg mit Reiter zu Pferd, Radierung, um 1910–20, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Otto Quante" und links undeutlich nummeriert, Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 34,5 x 28 cm, Blattmaße ca. 54 x 44 cm. Künstlerinfo: auch Otto Quandt, dt. Mediziner, Maler und Radierer (1875 Minden/Westfalen bis 1947 Naumburg/Saale), studierte zunächst Medizin und praktizierte als Augenarzt, 1907 Aufgabe der Praxis, anschließend Schüler von Fritz Mackensen in Worpswede, studierte bei Walter Conz an der Akademie Karlsruhe sowie Schüler der Malschule von Heinrich Knirr und Ludwig Schmid-Reutte in München, Mitglied und stellvertretender Vorstand sowie 1. Gauschriftführer des Reichsverbandes Bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Dressler und Internet.

Lot-No.: 3697
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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