Gemälde

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Jorge Barriga Arias, Los Borrachos nach Velazquez

der spärlich bekleidete Gott des Weins und des Rauschs Bacchus, in Gestalt eines schönen jungen Mannes, umgeben von Zechern in abendlicher Sommerlandschaft, feine verkleinerte Kopie nach dem zwischen 1628 und 1629 von Diego Velázquez (1599–1660) geschaffenen und heute im Prado in Madrid verwahrten Gemälde "El triunfo de Baco o Los Borrachos [dt.: Der Triumph des Bacchus oder Die Trinker]", lasierende Malerei, Öl auf Leinwand, rückseitig auf der Leinwand bezeichnet und signiert "Velazques »Los Borrachos« Copia de J. B. Arias (Museo del Prado – 1968) Madrid", geringe Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 73,5 x 100 cm. Künstlerinfo: bolivianischer Maler (1930 Sucre/Bolivien bis 1996 Madrid?), erste künstlerische Ausbildung an der Akademie der Schönen Künste der Universität San Francisco Xavier in Sucre/Bolivien, 1962 mit Stipendium Studienaufenthalt in Spanien, hier weitergebildet in Málaga und Madrid, anschließend freischaffend in Madrid, mit regelmäßigen Besuchen und Ausstellungsbeteiligungen in Bolivien, Quelle: Internet.

Lot-No.: 4100
Limit: 240.00 €

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Louis Chalon, Ideallandschaft mit Frankfurt am Main

Blick auf komponierte Flusslandschaft mit regem Boots- und Floßverkehr auf breitem Fluss vor Dorf und hoch aufragender Bergkulisse mit Burg, am diesseitigen Ufer schlängelt sich eine schmale Landstraße mit Reitern, Bettlern, wandernder Familie und Pferdekarren in die Tiefe der Landschaft, im Hintergrund erkennt man eine lange Brücke, welche zwei Städte verbindet, in der Silhouette der links abgebildeten Stadt könnte man Frankfurt am Main mit dem Kaiserdom St. Bartholomäus erkennen, fein mit spitzem Pinsel lasierend festgehaltene Malerei mit vielen liebevollen Details, Öl auf Leinwand, rechts unten schwer lesbar signiert und datiert "L. Chalon f. 1729", wachsdoubliert, Altersspuren, im prächtigen Goldstuckrahmen mit plastisch aufgelegter Blütendekoration, Falzmaße ca. 48 x 63 cm. Künstlerinfo: niederländischer Maler und Zeichner von Rheinlandschaften (1687 Amsterdam bis 1741 Amsterdam), Nachahmer von Herman Saftleven (1609–1685) und Jan Griffier dem Älteren (1652–1718) sowie dessen Söhnen Robert Griffier (1675–1753) und Jan Griffier dem Jüngeren (1688–1750), tätig in Amsterdam Quelle: Thieme-Becker, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Wurzbach, Bénézit, Schweers und Internet.

Lot-No.: 4101
Limit: 7500.00 €

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Michael Conrad Hirt der Ältere, Lesender Kardinal

Brustbildnis eines alten grauhaarigen Mannes im roten Kardinalsornat, mit langem Bart, beim Kerzenschein in die Lektüre eines Buchs vertieft, das Motiv erinnert an Darstellungen des heiligen Hieronymus im Gehäuse, laut anderslautender Vorbesitzerangabe wohl Bildnis des Heiligen Bonifatius, diese Vermutung bezieht sich wohl auf den Thieme-Becker-Eintrag des Künstlers "... Ein Ölgemälde auf Leinwand, St. Bonifacius (Halbfigur eines bärtigen, in einem Folianten lesenden Mannes, dessen Gesicht von einer Kerze beleuchtet wird), bezeichnet und 1658 datiert, wurde 26.2.1918 bei Lepke, Berlin (Katalog 1799, No 91), versteigert. ...", gering pastose barocke Malerei, Öl auf Leinwand, auf dem oberen Buchrand signiert und datiert "M. C. Hirt F. A. 1658 [Michael Conrad Hirt fecit Anno 1658 (hat es gemacht im Jahre 1658)]", Keilrahmen rückseitig mehrfach mit Prägung eines gekrönten Monogramms "Fr.W." versehen – wohl Hinweis auf den brandenburgischen Kurfürsten Friedrich Wilhelm (1620–1688), in dessen Diensten Hirt als Hofmaler stand, rückseitig auf dem Rahmen provisorisch appliziertes neueres Messingrahmenschild mit Klebespuren "Michael Konrad Hirt – St. Bonifacius 1658", alt doubliert, Altersspuren, alt gerahmt, Falzmaße ca. 78 x 69 cm. Künstlerinfo: auch Michael Konrad oder Cunrad Hirte oder Hirdt, dt. Maler (1613 Bayreuth bis 1671 Bayreuth?), zunächst Schüler des Hofmalers Heinrich Bollandt in Bayreuth, ab als 1635 Kriegsflüchtling in Lübeck, hier bis zu dessen Tod 1644 Aufnahme im Haus des Ratsherrn Adrian Müller, ab 1645 Hofmaler im Dienste des brandenburgischen Kurfürsten Friedrich Wilhelm (1620–1688), für diesen tätig beim Neuaufbau der königlichen Residenz Berlin, um 1663 Rückkehr nach Franken und zeitweise in Kulmbach und Bayreuth tätig, Quelle: Thieme-Becker, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Neue Deutsche Biographie, Allgemeine Deutsche Biographie und Internet.

Lot-No.: 4102
Limit: 1500.00 €

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"Ein Rabbi mit Kappe" nach Rembrandt

Brustbildnis eines älteren bärtigen Mannes in kostbarer Kleidung, 1631 zog Rembrandt nach Amsterdam in die Nähe des jüdischen Viertels "Jodenbuurt", wo ihn die hier lebenden Menschen mit ihrer teils fremdartig und edel wirkenden Kleidung faszinierten, das als "Rabbi mit der Kappe" in die Kunstgeschichte eingegangene Gemälde Rembrandts zeigt im engeren Sinne keinen Rabbi in zeittypischer jüdischer Gelehrtenkleidung, sondern vielmehr einen elegant gekleideten, wohl jüdischen Mann, der wiederholt zu Rembrandts Gemälden Modell gestanden hat und hier möglicherweise mittels Kleidungs-Requisiten aus Rembrandts eigenem Atelier fremdländisch in Szene gesetzt wurde, das Portrait ist der Reihe von Tronies [niederländisch für „Kopf“, „Gesicht“ oder „Gesichtsausdruck“] zuzuordnen, bei der es Rembrandt, der Mode der Zeit folgend, lediglich um interessante Charakterköpfe, als um die Wiedergabe konkreter Personen ging, lasierende Kopie nach dem 1762 vom britischen König George III. erworbenen und heute im Besitz des britischen Königshauses befindlichen Originals "A Rabbi with a Cap" von Rembrandt van Rijn (1606–1669) aus dem Jahre 1635, lasierende Malerei, Öl auf grober Leinwand, wohl 2. Hälfte 19. Jh., unsigniert, rückseitig fragmentarisches Eigentümeretikett und auf der Leinwand aufgehefteter Zeitungsausschnitt von 1975 zu Harry Nunn, einem untreuen und verurteilten ehemaligen Oberstallknecht von Queen Elisabeth II. auf Schloss Hampton Court, hier handschriftliche Annotation "Bild v. Rembrandt", Altersspuren, im alten Rahmen in Zweitverwendung gefasst, Falzmaße ca. 57 x 44,5 cm.

Lot-No.: 4103
Limit: 480.00 €

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Schlachtenszene

dramatisches Schlacht-Geschehen mit kämpfender Kavallerie unter dramatisch bewölktem Himmel, pastose barocke Malerei, Öl über rotem Bolus auf Leinwand, um 1700, unsigniert, auf Platte doubliert, Altersspuren, im jüngeren Goldstuckrahmen mit Rahmenschild mit Zuschreibung "Georges Philippe Rugendas 1666-1742" gefasst, Falzmaße ca. 56 x 45 cm.

Lot-No.: 4104
Limit: 450.00 €

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Mathys Schoevaerdts, Gesellschaft vor antiken Ruinen

buntes Treiben am Brunnen vor antikem, vegetativ überwuchertem Triumphbogen mit Reitern, Planwagen, Wanderern und Rastenden in sommerlicher mediterraner Landschaft mit weitem Blick auf nebelverhangene Berge, vielfigürliche, partiell dünn lasierende Genremalerei, Öl auf Holzplatte, rechts unten signiert "M. SCHOEVAERDTS F.", Altersspuren, im prächtigen Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 33 x 46 cm. Künstlerinfo: bekannt auch unter den Namensvarianten: Mathies, Marten, Michael, Martin oder Mathijs Schoevaerdts, Mathijs Schoevaerts, Mathys Schoevaerts, Matthijs Schoevaerts, Mathias Schoevaert, Mathieu Schoevaerdts, Mathieu Schoewaerdts, flämischer Maler, Zeichner und Kupferstecher (1664 Brüssel bis zwischen 1702 und 1712), ab 1682 Lehre beim Landschaftsmaler Adriaen Frans Boudewijns in Brüssel, beeinflusst zunächst von der Malerei seines Lehrmeisters und Jan Brueghels des Älteren (1568-1625), später von den in Rom lebenden flämischen Malern den "Bamboccianti", 1690 Meister der Brüsseler Lukasgilde und 1692-96 deren Dekan, zeitweise Aufenthalt in der Republik der Sieben Vereinigten Niederlande und in Paris, versah teilweise die Gemälde von Jaques d‘Arthois und Adriaen Frans Boudewijns mit Figuren, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Wurzbach, Nagler, Christiaan Kramm & Johannes Immerzeel Jr. "De levens en werken der Hollandsche en Vlaamsche kunstschilders, beeldhouwers, graveurs en bouwmeesters, ...", Müller-Singer und Internet. Weiterführende Informationen zum Motiv: Die englische Wikipedia schreibt hierzu "... Schoevaerdts ist bekannt für seine Landschaftsmalerei und Genreszenen. Seine Landschaften sind reich an Anekdoten und zeigen fein gemalte Szenen von Bauern auf Reisen, auf See oder bei Jahrmärkten. ... Typisch für all diese Landschaftsdarstellungen ist das idyllische Gefühl von Glück und zeigt die kleinen Figuren in anekdotischen, detailreichen Posen vor dem Hintergrund einer ansprechenden Landschaft oder von Gebäuden. ... Später geriet Schoevaerdts unter den Einfluss der in Rom tätigen niederländischen und flämischen Künstler, bekannt als die Bamboccianti. Er begann daraufhin, Landschaften mit italienischen Häfen und Ruinen zu malen [ohne je in Italien gewesen zu sein]. Die fantasievoll gestalteten Ruinen und Gebäude dieser Landschaften waren oft mit Laubwerk verziert, was ihren Verfall betonte. Diese italienischen Landschaften offenbarten eine zunehmende Tiefe und Feinheit im Farbauftrag. Er malte mit einer hellen, klaren Palette und viele seiner Landschaften zeigen einen stimmungsvollen Sonnenuntergang oder nebelverhangene blaue Berge in der Ferne. ... Schoevaerdts' Landschaften stellten zumeist imaginäre Ansichten dar. ..."

Lot-No.: 4105
Limit: 1900.00 €

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Merkur reicht Paris den goldenen Apfel

mythologische Darstellung des nahezu nackten athletischen Paris – Sohn des trojanischen Königs Priamos und der Hekabe, der wegen eines Traumes seiner Mutter, er werde den Untergang Trojas besiegeln, ausgesetzt wurde und bei Hirten aufwuchs, im Bild erscheint dem jungen Hirten mit seinem Hütehund auf einer Wolke schwebend Merkur (auch Hermes), der unter anderem als Schutzgott des Verkehrs, der Kaufleute, der Reisenden und der Hirten, aber auch als Gott der Diebe etc. verehrt wurde, Merkur beauftrage Paris zu entscheiden, welche der Göttinnen – Athene, Hera oder Aphrodite – die schönste sei, ihr solle er den goldenen Apfel, den sprichwörtlichen "Zankapfel" schenken, Paris wurde damit zum Auslöser des Trojanischen Krieges und wie der Traum seiner Mutter prophezeite, verantwortlich für den Untergang Trojas, das Motiv war sehr beliebt und wurde in abgewandelter Form unter anderem 1597–1600 als Deckengemälde von Annibale Carracci im Palazzo Farnese in Rom geschaffen, gering pastose mythologische Genremalerei, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, 17. Jh., rechts unten neben der Hand des Paris unleserliche Signaturreste, alt doubliert, Altersspuren, ungerahmt, Falzmaße ca. 77 x 107 cm.

Lot-No.: 4106
Limit: 900.00 €

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Adam und Eva unterm Baum der Erkenntnis

Blick ins Paradies mit den nackten Stammpaar der Menschheit, Adam und Eva, während Adam sinnend unter einem Apfelbaum sitzt, der von einer Schlange als Zeichen der Versuchung umwunden ist, reicht ihm Eva einen gepflückten Apfel und verleitet ihn, ein Gebot Gottes zu missachten, was zum Sündenfall und der Vertreibung der Menschen aus dem Paradies führte, hierzu schreibt das Buch Mose der Bibel [Gen. 3, 1–7] "... Die Schlange war schlauer als alle Tiere des Feldes, die Gott, der HERR, gemacht hatte. Sie sagte zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft von keinem Baum des Gartens essen? Die Frau entgegnete der Schlange: Von den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen; nur von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt: Davon dürft ihr nicht essen und daran dürft ihr nicht rühren, sonst werdet ihr sterben. Darauf sagte die Schlange zur Frau: Nein, ihr werdet nicht sterben. Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse. Da sah die Frau, dass es köstlich wäre, von dem Baum zu essen, dass der Baum eine Augenweide war und begehrenswert war, um klug zu werden. Sie nahm von seinen Früchten und aß; sie gab auch ihrem Mann, der bei ihr war, und auch er aß. Da gingen beiden die Augen auf und sie erkannten, dass sie nackt waren. ...", manieristische, lasierende religiöse Genremalerei, Öl auf Holzplatte, wohl Anfang 17. Jh., unsigniert, Holzplatte rechts und unten beschnitten, Erhaltungsmängel, im Goldstuckrahmen 1. Hälfte 19. Jh., Falzmaße ca. 33,5 x 24 cm.

Lot-No.: 4107
Limit: 3600.00 €

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nach Adriaen van der Werff, "Verstoßung der Hagar"

Verbildlichung der alttestamentarischen Geschichte um das lange kinderlos gebliebene Paar Abraham und Sara, auf Wunsch Saras zeugt deren Ehemann Abraham mit Saras Sklavin Hagar einen Sohn namens Ismael, als Sara später doch noch von Abraham schwanger wurde und ihren Sohn Isaak gebar, überredete sie Abraham, Hagar und Ismael zu verstoßen - was in vorliegendem Gemälde dargestellt ist, lasierende Kopie nach dem um 1696/97 entstandenen Gemälde "Die Verbannung Hagars und Ismaels" von Adriaen van der Werff (1659-1722), welches in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden "Galerie Alte Meister" verwahrt wird, Öl auf Leinwand, um 1900, rechts unten bezeichnet "CZ", rückseitig auf dem Keilrahmen diverse Annotationen wie "Frau Geheimrath Zimmermann Schubertstr. 37" und "Hermann von Mutter 1908", Altersspuren, im Goldstuckrahmen. Falzmaße ca. 87,5 x 69,5 cm.

Lot-No.: 4108
Limit: 150.00 €

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Alttestamentarische Szene

der Betrachter des Gemäldes wird wohl Zeuge des Jakobssegens, Jakobs ältester Sohn Ruben steht am Bett seines sterbenden Vaters Jakob und weist mit seiner linken Hand auf eine Sonnenuhr hinter ihm und gemahnt seinen Vater, die verrinnende Zeit zu nutzen um seine Söhne zu segnen und seine Nachfolge unter seinen zwölf Söhnen zu klären, die hier angedeutet im Hintergrund warten, barocke, lasierende religiöse Genremalerei mit gering pastosen Partien, Öl über rotem Bolus auf Leinwand, wohl 17. Jh., unsigniert, doubliert, Altersspuren, schön neuzeitlich gerahmt, Falzmaße ca. 68 x 64,5 cm.

Lot-No.: 4109
Limit: 500.00 €

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Das Urteil des Salomon, Barock

das Gemälde erzählt die alttestamentarische Geschichte um das weise Urteil des König Salomon, hierzu berichtet das erste Buch der Könige [Kön. 3, 16–22] "... Damals kamen zwei Dirnen und traten vor den König. Die eine sagte: „Bitte, Herr, ich und diese Frau wohnen im gleichen Haus, und ich habe dort in ihrem Beisein geboren. Am dritten Tag nach meiner Niederkunft gebar auch diese Frau. Wir waren beisammen; kein Fremder war bei uns im Haus, nur wir beide waren dort. Nun starb der Sohn dieser Frau während der Nacht; denn sie hatte ihn im Schlaf erdrückt. Sie stand mitten in der Nacht auf, nahm mir mein Kind weg, während ich schlief, und legte es an ihre Seite. Ihr totes Kind aber legte sie an meine Seite. Als ich am Morgen aufstand, um mein Kind zu stillen, war es tot. Als ich es aber am Morgen genau ansah, war es nicht mein Kind, das ich geboren hatte.“ Da rief die andere Frau: „Nein, mein Kind lebt, und dein Kind ist tot.“ ... So stritten sie vor dem König. ...", links thront Salomon mit seinen Beratern, im Mittelgrund sind die zwei Frauen und zwei Kinder zu sehen, von denen eins offensichtlich verstorben ist, das Gemälde fängt genau jenen dramatischen Moment ein, den Salomon zur Ermittlung der Wahrheit herbeiführt, der König befahl einem Knecht, das lebende Kind mit einem Messer zu teilen und jeder der Frauen eine Hälfte zukommen zu lassen, darauf hinderte die echte Mutter den Knecht an seinem Tun und sprach aus Mutterliebe zum König, er möge von seinem Vorhaben absehen und das Kind der anderen Frau überlassen, der König erkannte daraus die echte Mutter und sprach in seinem sprichwörtlich gewordenen "Salomonischen Urteil" ihr das Kind zu, effektvolle, gering pastose, religiöse Genremalerei des Barock, Öl auf Leinwand, um 1700, unsigniert, doubliert, Altersspuren, im neueren Schattenfugenrahmen, Bildmaße ca. 66 x 147 cm.

Lot-No.: 4110
Limit: 280.00 €

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Darbringung von Jesus im Tempel

Darstellung der Szene, als Maria und Joseph am 40. Tag nach der Geburt das Jesuskind, gemäß dem mosaischen Gesetz, im Tempel auf den gerechten Simeon und die Prophetin Hanna trafen, mit spitzem Pinsel ausgeführte vielfigürliche Komposition mit gekonnter Behandlung des Lichts, Öl auf Leinwand, 17./18. Jh., unsigniert, auf Keilrahmenrückseite bezeichnet "No: 971 GE", auf Rahmen Ausschnitt aus altem Versteigerungskatalog, leichte Erhaltungsmängel, im historischen vergoldeten und gestuckten Rahmen (mit kleineren Verlusten), Falzmaße ca. 40 x 58,5 cm.

Lot-No.: 4111
Limit: 300.00 €

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Anna Selbdritt

Darstellung Marias mit dem nackten Jesusknaben, mit zum Segen erhobener rechter Hand, rechts im Hintergrund mit Buch Marias Mutter, die Heilige Anna, gering pastose religiöse Genremalerei, Öl über weißem Bolusgrund auf Holzplatte, wohl 17. Jh., unsigniert, stärkere Erhaltungsmängel, ungerahmt, Maße ca. 62 x 46 cm.

Lot-No.: 4112
Limit: 2400.00 €

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Flämische Schule, Jesus stirbt am Kreuz

barocke dramatische Kreuzigungsszenerie, der blutende Jesus in der Sterbestunde, seitlich flankiert von zwei Engeln, Öl auf Leinwand, wohl 18. Jh., unsigniert, doubliert, in aufwendig gearbeitetem Goldstuckrahmen, alles restaurierungsbedürftig, Falzmaße ca. 27 x 20,5 cm.

Lot-No.: 4113
Limit: 300.00 €

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Eucharistische Kreuzigungsszene

Darstellung Jesu am Kreuz auf Golgatha, umgeben von schwebenden Engeln, mit seiner trauernden Mutter Maria und seinem Lieblingsjünger Johannes am Fuß des Kreuzes, die Szene zeigt den Moment von Jesus Tod, worüber das Lukasevangelium berichtet "... Und es war schon um die sechste Stunde, und es kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde, und die Sonne verlor ihren Schein, und der Vorhang des Tempels riss mitten entzwei. Und Jesus rief laut: Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände! Und als er das gesagt hatte, verschied er. ...", während Jesus verschied fingen, wie im Bild dargestellt, die zwei Engel das Blut aus den Wunden Christi in Schalen auf – ein beliebtes Motiv der Renaissance, welches an das Blutopfer Jesu erinnern soll, lasierende religiöse Genremalerei, Öl auf unregelmäßig begrenzter, von Hand getriebener Messingplatte, wohl 17. Jh., unsigniert, Altersspuren, ungerahmt, oben mittig wohl altes Befestigungslöchlein, Plattenmaße ca. 30,5 x 23 cm.

Lot-No.: 4114
Limit: 1800.00 €

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Paar kleine Heiligenbilder

Fußwaschung Christi und der demütige König David empfängt die Inspiration durch den Heiligen Geist, jeweils im unteren Bereich fragmentarisch bezeichnet, teils pastose religiöse Malerei mit gekonnt gesetzten Lichtern, Öl auf Leinwand (nicht auf Keilrahmen gespannt), wohl 17./18. Jh., Erhaltungsmängel, ungerahmt, Maße ca. 21,5 x 16 cm.

Lot-No.: 4115
Limit: 200.00 €

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Andachtsbild des Heiligen St. Florian

der behelmte Heilige Florian mit Rüstung und einer Fahne, mit einem Wasserkrug ein Feuer löschend, darunter der Spruch: "Dir schadet nicht des Feuers Wuth, bringt in dir nicht der Sünde Blut.", Andachtsmalerei, Öl auf Holz, wohl 18. Jh., Altersspuren, Rahmen neuzeitlich, Plattenmaße ca. 40 x 26,5 cm.

Lot-No.: 4116
Limit: 20.00 €

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Das Martyrium des Heiligen Erasmus von Antiochia

Darstellung des Heiligen der römisch-katholischen Kirche, Erasmus von Antiochia (ca. 240 Antiochia [Antakya] bis 303 Formia), der Legende nach wirkte Erasmus als frühchristlicher Bischof in Antiochien in der heutigen Türkei, in Folge der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian verbarg sich Erasmus auf einem Berg des Libanon, hier soll Erasmus ein Engel erschienen sein, der ihn zur Rückkehr aufgefordert hätte, zurückgekehrt, wurde er gefangengenommen, gefoltert und entdärmt, in vorliegender Szene sieht man den entblößten Heiligen neben seiner Mitra gefesselt am Boden liegen, während Henkersknechte auf Geheiß eines Orientalen und eines jüdisch karikierten Mannes seine Gedärme auf eine Winde wickeln, nur durch Gottes Beistand soll Erasmus diese Tortour überstanden haben und später hochbetagt als Seelsorger in Formia verstorben sein, rechts auf einer Stehle die angedeutete Büste des Diokletian, über der Szene ein Engel mit Lorbeerkranz und Märtyrerpalmwedel, gering pastose religiöse Genremalerei, Öl auf Leinwand, wohl 17. Jh., unsigniert, auf Sperrholzplatte aufgezogen, Erhaltungsmängel, alt gerahmt, Falzmaße ca. 82,5 x 64 cm.

Lot-No.: 4117
Limit: 1000.00 €

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Bildnis eines katholischen Würdenträgers

Brustbildnis eines Mannes in mittleren Jahren, mit Scheitelkäppchen auf weiß gepuderter Perücke, schwarzer Mozetta mit Brustkreuz über Chorhemd und kardinalsrotem Chorgewand, der Dargestellte hält in seiner rechten Hand einen Brief, auf dem die italienischen Worte "per Mario Orcini [dt.: für Mario Orcini]" gut lesbar sind, eventuell handelt es sich beim Dargestellten um den Bischof Mario I. Orsini, lasierende barocke Portraitmalerei, Öl auf Leinwand, 1. Viertel 17. Jh., unsigniert, rechts oben Wappendarstellung mit steigendem Stier über heraldischer Rose, doubliert, Altersspuren, im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 73 x 61 cm. Info zu Mario I. Orsini (1564 Rom bis 1634 Tivoli): entstammte der berühmten Familie Orsini, Sohn des Barons Ulpio Orsini und der Lavinia di Giovenale, 1611-24 Berufung zum Bischof von Bisignano, 1624-34 Bischof von Tivoli, setzte sich mit juristischen und spirituellen Konflikten auseinander, insbesondere mit den Abt-Kommandataren von Subiaco, 1632 schloss er eine Konvention mit Kardinal Borghese, die die Rechte zwischen Abt und Bischof neu regelte und die bischöflichen Rechte einschränkte, Orsini starb am 15. März 1634 in Tivoli und wurde in Licenza beigesetzt, wo er die Kirche San Giovanni Battista gegründet hatte, in Tivoli restaurierte er den bischöflichen Palast, dessen Eingang noch heute seinen Namen trägt, Quelle: "Atti e Memorie della Società Tiburtina di Storia e d'Arte" (1929-30) und "Nuova Serie dei Vescovi di Tivoli".

Lot-No.: 4118
Limit: 600.00 €

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Erzherzog Albrecht zu Pferde nach Rubens

nach der erfolgreichen Einnahme von Ostende durch Albrecht 1604 entstand das repräsentative Reiterbildnis des Erzherzogs Albrecht VII. von Habsburg von Österreich (1559–1621), ab 1599 Herzog von Burgund, in zeremonieller Rüstung hoch zu Pferd, es zeigt den Regenten der Spanischen Niederlande mit Marschallstab in der Rechten, roter kaiserlich-habsburgischer Feldherrenbinde am linken Oberarm, den ihm 1599 verliehenen Orden vom Goldenen Vlies um den Hals, im edlen Harnisch mit weißem Mühlsteinkragen und hohem federgeschmückten Cabasset, vor der Küste Ostendes, Albrecht VII. galt als Feingeist und Förderer der niederländischen Kunst im Allgemeinen, wie Peter Paul Rubens (1577–1640) im Besonderen, er befand sich jedoch im Zuge des "Achtzigjährigen Krieges" in langwieriger kriegerischer Auseinandersetzung mit den Vereinigten Niederlanden unter Moritz von Oranien, die in der Schlacht von Nieuwpoort am 2. Juli 1600 gipfelte, das von Rubens geschaffene Original des siegreichen Albrecht, ehemals im Besitz der Habsburger, gilt heute als verschollen, das Motiv ist jedoch in zahlreichen Kopien überliefert, die teils von Rubens stammen oder traditionell als Werkstattarbeit Peter Paul Rubens betrachtet werden, so schuf Rubens ca. 1617 einen Zyklus "Allegorie der fünf Sinne", im Gemälde "Sehsinn" der Reihe ist eine verkleinerte Variante unseres Motivs rechts neben Amor abgebildet, andere schreiben das Motiv Frans Pourbus dem Jüngeren (1569–1622) zu, der ebenfalls Portraits Albrechts schuf, in der vorliegenden kleineren Version wird die Figur Albrechts samt Pferd, abweichend vom Original, vor einer sanft bewegten Gebirgslandschaft unter deutlich verändertem Himmel dargestellt, das Motiv existiert generell in mehreren leicht modifizierten Varianten, allein das niederländische Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie dokumentierte sechs Varianten und Vorstudien von bzw. nach Rubens auf seiner Datenbank, interessanterweise wurden Pferd und Figur offensichtlich von der Rubenswerkstatt unter Austausch des Kopfes und des landschaftlichen Hintergrundes auch für andere Herrscherportraits verwendet – so entstand 1621 das Reiterportrait von Kronprinz Władysław IV. Wasa (1595–1648) mit der Schlacht von Chotyn im Hintergrund, welches der Werkstatt Rubens und hier speziell dem Rubensschüler Pieter Claeszoon Soutman (1580–1657) zugeordnet wird, ähnlich verfuhr man beim Reiterportrait des polnischen Königs Sigismund III. Wasa (1566–1632), ab 1599 Erb- und Titularkönig von Schweden, welches auch als Werkstattarbeit von Rubens gilt, ein zwischen 1612 und 1615 von Rubens geschaffenes Reiterportrait von Don Rodrigo de Calderon (1576–1621) zu Pferd, verändert neben Hintergrund und Gesicht auch die Farbe des Pferdes und die Haltung der rechten Hand – folgt aber in sonstigen Details den vorher genannten Gemälden, eine derartige Vorgehensweise war durchaus üblich, die auch zur Machtabsicherung als Repräsentationsgeschenke benötigten Bildnisse wurden von den Herrschern oft in größerer Zahl geordert und setzten eine gut funktionierende Werkstatt und standardisierte, gut zu modifizierende Motivvorlagen voraus, so ist bekannt, dass der sächsische Hof unter anderem ca. 60 identische Portraits Friedrichs des Weisen und ca. 60 identische Portraits Johanns des Beständigen in der Werkstatt Lucas Cranach des Älteren (1472–1553) bestellte, gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, wohl 17. Jh., alt doubliert, unsigniert, rückseitig auf dem Keilrahmen wohl alte Inventarnummer "570 KR" und jüngeres gedrucktes schwedisches Etikett mit Zuschreibung "Pourbus, Franz. Hans art Ryttarporträtt (Tilly?), fältherre med hatt och harnesk i landskap. D 110 x 77. [Pourbus, Franz. ... Reiterportrait (Tilly?) Feldherr mit Hut und Rüstung in einer Landschaft. 110 x 77 cm.]", Altersspuren, in Goldleiste gerahmt, Falzmaße ca. 112 x 78 cm.

Lot-No.: 4119
Limit: 8000.00 €

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Portrait des Stanisław Jan Jabłonowski

Kopfbildnis eines geharnischten Mannes in mittleren Jahren, laut rückseitiger alter polnischer Annotation "Stanisław Prus. Jabłonowski Kaszt. Krak. Hetman W.K. urodzony [dt.: geboren] 1634 † 1702", somit Portrait des polnischen Senators, Woiwoden von Ruthenien (1664–1692), Krakauer Kastellans (1692–1702) und 1683–1702 Großhetmans [zweithöchster Feldherr nach dem polnischen König] der polnischen Krone etc. Stanisław Jan Jabłonowski (03.04.1634 Łucza/Jablunow Oblast Iwano-Frankiwsk, Rajon Kossiw bis 02.04.1702 Lemberg [Lwiw, Львов bzw. Lwów]) und Großvater des polnischen Königs Stanisław Leszczyński (1677–1766), das Gemälde dürfte eine Ausschnittkopie nach dem im Krakauer Königsschloss [Zamek Królewski na Wawelu] verwahrten Original um 1682 darstellen, Öl auf Leinwand, wohl 18./19. Jh., unsigniert, Altersspuren, mit lose beigefügtem prächtigen originalen Goldstuckrahmen mit Rankenwerk und bekrönendem Wappen der Fürsten von Jabłonowski von Prus III. [Nagody] (Erhaltungsmängel), Falzmaße ca. 26 x 20,5 cm.

Lot-No.: 4120
Limit: 3800.00 €

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Barockes Damenportrait

Brustbildnis einer elegant im eng taillierten blauen Kleid mit rotem Mantel gekleideten Dame mittleren Alters am Lesepult, die Dargestellte ist in Witwentracht mit schwarzem Schleier dargestellt und trägt Blüten und ein Diadem auf weißer Perücke, links in der Darstellung polnischer Schriftzug "Anna z Ostrorogow, Jabłonowska, Miecznikowa Koronna [Anna von Ostroróg Jabłonowska, Frau des Kronschwertträgers]", somit wohl Bildnis der Anna von Ostroróg (1610 Poznan bis nach 1648), ab 1630 Ehefrau des Jan Stanisław Jabłonowski – Marschall des außerordentlichen Sejm in Warschau 1640, Großschwertträger der Krone ab 1642, Großmundschenkträger der Krone ab 1638 (1600 Łucza bis 1647) und Mutter des Stanisław Jan Jabłonowski – Kastellan von Krakau, Großhetman der polnischen Krone, Woiwode von Ruthenien etc. (1634 Łucza bis 1702 Lemberg) sowie Urgroßmutter des Königs von Polen und Herzogs von Lothringen Stanisław Bogusław Leszczyński (1677 Lemberg bis 1766 Lunéville), gering pastose barocke Bildnismalerei, Öl auf Leinwand, um 1650, unsigniert, doubliert, Erhaltungsmängel, im Gründerzeitrahmen mit ausgestellten Ecken gefasst, Falzmaße ca. 80 x 69 cm.

Lot-No.: 4121
Limit: 480.00 €

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"Maria Scottiae Regina"

dramatische Interieuransicht mit dem abgeschlagenen Haupt der schottischen Königin Maria Stuart (1542–1587) auf einer silbernen Schale mit Stoffdraperie und Fensterausblick in wolkenverhangene Gewitterlandschaft, etwas freie Kopie nach einem heute im Peterborough Museum und Kunstgalerie in Peterborough in Cambridgeshire/England verwahrtem Gemälde, welches Federico Zuccaro (ca. 1540–1541 bis 1609) zugeschrieben wird, gering pastose Malerei in dunkeltoniger Farbigkeit, Öl über rotem Bolus auf Leinwand und Keilrahmen, wohl 17. Jh., unsigniert, links unten, analog dem Original, betitelt "Maria Scottiæ Regina", doubliert, deutliche Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 78 x 68 cm.

Lot-No.: 4122
Limit: 180.00 €

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Drei Bilder mit barocken bäuerlichen Genreszenen

lesende Frau mit umgefallenem Krug, Fassbinder bei der Arbeit und eine essende Bäuerin, fein mit spitzem Pinsel erfasste Genremalerei, Öl auf Holz, unsigniert, in späteren schlichten schmalen Leisten gerahmt, Farbfehlstellen Falzmaße ca. 24 x 16 cm.

Lot-No.: 4123
Limit: 120.00 €

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Die Wildbrethändlerin

Blick ins dämmrige Interieur mit roter Stoffdraperie und Frau an einer großen Holztafel, auf der allerlei erlegtes Wild wie ein Rehbock und diverses Geflügel neben Gemüse zum Kauf feilgeboten wird, fein lasierende barocke Genremalerei in gedeckter Farbigkeit mit schönen Lichteffekten, Öl auf Leinwand, 18. Jh., unsigniert, doubliert, Altersspuren, in alter geschnitzter klassizistischer Leiste mit geweitetem Falz in Zweitverwendung gerahmt, auf der Rahmenrückseite Etikett mit neuerer ungeprüfter Zuschreibung an "Adriaen de Greyff [meint wohl: Adriaen de Gryeff (1657–1722)]", Falzmaße ca. 48,5 x 60 cm.

Lot-No.: 4124
Limit: 480.00 €

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