Blick aus der Vogelschau auf die sächsischen Städte Plauen und Zwickau, im unteren Bereich Schriftband mit ausführlicher Legende, Kupferstiche auf Bütten, aus ”Topographia Superioris Saxoniae, Thuringiae, Misniae, Lusatiae …”, um 1650, unsigniert, parallel verlaufende Faltlinien, Plattenmaß je ca. 18,5 x 50,5 cm, Blattmaße ca. 23 x 54 cm. Künstlerinfo: schweizerischer Kupferstecher, Buchhändler und Verleger (1593 Basel bis 1650 Schwalbach), 1606–09 Schüler des Kupferstechers Dietrich Meyer und des Glasmalers Christof Murer in Zürich, 1610 bei Friedrich Brentel in Straßburg, 1625 Übernahme der Kunsthandlung seines Schwiegervaters Johann Theodor de Bry in Frankfurt am Main, nach seinem Tod führten seine Söhne Matthäus der Jüngere und Caspar sowie später deren Nachkommen den Verlag unter der Bezeichnung ”Merians Erben” bis 1727 weiter und vervollständigten seine Hauptwerke ”Topographia Germaniae” und ”Theatrum Europaeum”, Quelle: Thieme-Becker und Internet.
Lot-No.: 3951
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €
links oben aufwendig gestaltete Rokokokartusche und hier betitelt "Electoratus Saxonici Präfectura ... Matthaeo Seuttero...", unten links Kartusche mit Legende, Darstellung des Gebiets zwischen Mügeln im Norden, Elsterwerda im Osten, Strehla im Süden und Schmiedeberg im Westen, seitlich der Karte umfangreiches Ortsregister, teilkolorierter Kupferstich auf Bütten, Mitte 18. Jh., unterhalb der Darstellung recht bezeichnet "Tob. Conr. Lotter sculpsit", mittig übliche Faltlinie, geringe Altersspuren, Darstellungsmaße ca. 50 x 58 cm, Blattmaße ca. 53 x 62 cm. Künstlerinfo: auch Saiter, Seiter, Seuter Seyder, dt. Kartograph, Kupferstecher und Verleger (1678 Augsburg bis 1757 Augsburg), Sohn des Goldschmiedes Matthäus I., ab 1697 Lehre bei Johann Baptist Homann in Nürnberg, nach Augsburg zurückgekehrt, Mitarbeit im Verlag Jeremias Wolff, 1710 Gründung eines eigenen Verlags mit Druckerei, 1731 zum kaiserlichen Geographen ernannt, nach Seutters Tod 1757 wurde der Verlag durch seinen Sohn Albrecht Karl (1722–1762), den Schwiegersohn Tobias Conrad Lotter (1717–1777) und den langjährigen Mitarbeiter Johann Michael Probst (gest. 1805) weitergeführt, Quelle: Thieme-Becker und Internet.
Lot-No.: 3956
Limit: 60.00 €, Acceptance: 0.00 €
ländliche Szene mit Kinder umsorgender Magd, mit Schmetterlingen spielenden Kind auf der Zaunsäule, Katze am Milchkrug und weiteren drei Kindern, Lamm und Enten fütternd, Mischtechnik (Graphit, teils lavierter Tusche und etwas weißgehöht) auf leichtem, bräunlichem Karton, Mitte 19. Jh., auf Zeichnungsrückseite Zuschreibung "Originalzeichnung von Ludwig Richter" sowie teils unleserlich bezeichnet "AA... 400M", in Passepartout freigestellt und hinter Glas in Biedermeierleiste gerahmt, Blattmaße ca. 16,5 x 11,2 cm. Künstlerinfo: eigentlich Adrian Ludwig (Louis) Richter, dt. Maler, Radierer, Zeichner und Illustrator (1803 Dresden-Friedrichstadt bis 1884 Dresden-Loschwitz), ab 1815 Lehre bei seinem Vater, dem Zeichner und Kupferstecher Carl August Richter, studierte parallel dazu mit Stipendium an der Akademie Dresden, 1820-21 als Zeichner und Reisebegleitung des russischen Fürsten Narischkin in Südfrankreich und Paris (die entstandenen Werke gingen als Geschenk an die russische Zarin), 1821-23 Mitarbeiter seines Vaters in Dresden, 1823-26 Italienreise mit längerem Romaufenthalt, 1828-35 Lehrer an der Staatlichen Zeichenschule der Porzellanmanufaktur in Meißen, ab 1836 Nachfolger seines Vaters als Lehrkraft an der Dresdner Akademie, 1836 Wanderung durch den Harz, Franken und das Riesengebirge, ab 1838 erste Holzschnittillustrationen und 1841 Ernennung zum Professor für Landschaftsmalerei an der Dresdner Akademie, zahlreiche Ehrungen, unter anderem Goldmedaille auf der Weltausstellung Paris 1855 für sein Gemälde „Brautzug im Frühling“, 1873 Aufgabe der künstlerischen Arbeit infolge eines Augenleidens, 1876 Ausscheiden aus der Dresdner Akademie, tätig in Dresden-Loschwitz, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.
Lot-No.: 3963
Limit: 1500.00 €, Acceptance: 0.00 €
Mappe mit 13 auf Karton montierten großformatigen Fotografien von Albrecht Meydenbauer, sie zeigen den Dom vor seinem neugotischen Umbau, die Mappe wurde von der königlich-preußischen Messbildanstalt zu Berlin im Jahr 1898 herausgegeben, rote Flügelmappe mit Prägung "Dom in Meissen Aufnahme der kgl. Pr. Messbildanstalt 1898", Flügelmappe mit leichten Erhaltungsmängeln, eine Fotografie mit Einzeichnung, ein Karton etwas eingerissen, sonst leichte Altersspuren, Fotomaße ca. 37 x 37 cm, Kartonmaße ca. 52 x 49 cm. Beigegeben weiteres, nicht auf Karton kaschiertes Foto des Doms im Maße von ca. 39 x 36,5 cm.
Lot-No.: 3968
Limit: 480.00 €, Acceptance: 0.00 €
dabei unfertiges Ölgemälde einer weiten vogtländischen Sommerlandschaft in abendlicher Stimmung, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand und Keilrahmen (ohne Keile), um 2010, unsigniert, weiterhin zwei aquarellierte Kugelschreiberzeichnungen mit Hochgebirgslandschaften und eine aquarellierte Kugelschreiberzeichnung eines knorrigen Laubbaums, die Zeichnungen je signiert "Fredo Bley" und datiert "30. Juni 2010" bzw. "2010", beigegeben Broschüre mit Text der Vorbesitzerin mit Erinnerungen an Fredo Bley und der Geschichte der vier Arbeiten nebst Notizzettel zur Erwerbsgeschichte gehörig und Zeitungsartikel zur Broschüre, unterschiedliche Erhaltungszustände, Gemälde ungerahmt, die drei Zeichnungen im Bilderträger hinter Glas, Gemäldemaße ca. 60 x 80 cm, Zeichnungsmaße je ca. 30 x 20 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943-46 zusammen mit Wolfgang Mattheuer Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, um der Dienstverpflichtung zum Uranbergbau der Wismut zu entgehen 1946-48 als Land- und Forstarbeiter in Thüringen tätig, 1948-56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, aus materiellen Zwängen 1957-64 parallel als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, parallel zeitweise Werksvertrag mit dem VEB Baumechanik Lengenfeld und bis 1990 Zirkelleiter für Malerei in der "NEMA" Netzschkau, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, ab 1960 im selbst errichteten Eigenheim in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR” und Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.
Lot-No.: 3970
Limit: 260.00 €, Acceptance: 130.00 €
Komposition aus aufstrebendem Akt mit Tuch und liegendem Akt, mit sicherem Strich angelegte Arbeit, Rötelkreide auf festem Papier, rechts unten signiert und datiert "Griesel 2006", Blattmaße ca. 42 x 59,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (geboren 1960 in Jena), Kindheit im Vogtland, ab 1971 in Leipzig, Lehre als Modelltischler, 1981–86 Studium der Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Wolfgang Peuker, Volker Stelzmann und Bernhard Heisig, 1986–89 Meisterschüler von Bernhard Heisig, ab 1989 freischaffend, lebt und arbeitet in Straguth bei Zerbst, Quelle: Internetseite des Künstlers und Wikipedia.
Lot-No.: 3974
Limit: 100.00 €, Acceptance: 0.00 €
sommerlicher Blick von der Veste Oberhaus auf die Donau bei Passau, flott erfasste Mischtechnik (Gouache und Aquarell über Bleistiftvorzeichnung) auf Karton, rechts unten signiert und datiert "R. P. Geissler [19]39", rückseitig Künstleranschrift "Robert Paul Geissler, Dresden A., Burkhardtstr. 15.", betitelt "Passau a./d. Donau – Unteres Haus [sic. – korrekt wäre wohl "Veste Oberhaus]" und Annotation "Eigentum: Dr. Wilhelm", Altersspuren, alt hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 37 x 47,5 cm. Künstlerinfo: auch Geißler, dt. Landschafts- und Genremaler sowie Kopist (1874 Glauchau bis 1954 Glauchau), studierte an den Kunstgewerbeschulen Berlin und Dresden, unternahm Studienreisen nach Italien, der Schweiz und Russland, beschickte unter anderem 1941 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, Vorstandsmitglied der Dresdner Künstlergenossenschaft und des Sächsischen Künstlerunterstützungsvereins, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, später Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste, tätig in Dresden, später wieder in Glauchau, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler und Internet.
Lot-No.: 3979
Limit: 120.00 €, Acceptance: 0.00 €
auf blauem Tuch mit ausgebreiteten Flügeln liegender Eichelhäher, leicht pastose Tiermalerei in kräftiger Farbigkeit, Öl auf Leinwand, Mitte 20. Jh., geringe Erhaltungsmängel, ungerahmt, Maße ca. 50,5 x 42,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1893 Leipzig bis 1980 Dresden), Mitglied der ASSO, Lehre als Lackierer im väterlichem Betrieb und parallel von 1905-11 Besuch von Kursen an der Kunstgewerbeschule Leipzig, 1911-14 Studium an der Kunstakademie in Dresden bei Robert Sterl, Richard Müller und Oskar Zwintscher, hier Freundschaft mit Otto Dix und George Grosz, 1914-19 Soldat im 1. Weltkrieg, teils mit schweren Verletzungen, bis 1923 Fortsetzung des Studiums bei Otto Gußmann, ab 1921 Mitglied in der Künstlergruppe „Die Schaffenden“, 1930-33 Mitglied der ASSO, ab 1933 Mitglied der NSDAP und ließ als Referent der Kunstkammer Dresden zahlreiche Unterlagen von Kollegen verschwinden und bewahrte sie dadurch vor Repressalien, nach 1945 als freischaffender Künstler in Dresden tätig, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.
Lot-No.: 3983
Limit: 100.00 €, Acceptance: 70.00 €
prächtiger Sommerblumenstrauß aus Lilien, Tränendem Herz und Rittersporn in bäuerlichem Henkeltopf mit blauer Bemalung, leicht pastose Malerei in leuchtender Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1940, rechts unten signiert "Curt Großpietsch", Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 84 x 61,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1893 Leipzig bis 1980 Dresden), Mitglied der ASSO, Lehre als Lackierer im väterlichem Betrieb und parallel von 1905–11 Besuch von Kursen an der Kunstgewerbeschule Leipzig, 1911–14 Studium an der Kunstakademie in Dresden bei Robert Sterl, Richard Müller und Oskar Zwintscher, hier Freundschaft mit Otto Dix und George Grosz, 1914–19 Soldat im 1. Weltkrieg, teils mit schweren Verletzungen, bis 1923 Fortsetzung des Studiums bei Otto Gußmann, ab 1921 Mitglied in der Künstlergruppe „Die Schaffenden“, 1930–33 Mitglied der ASSO, ab 1933 Mitglied der NSDAP und ließ als Referent der Kunstkammer Dresden zahlreiche Unterlagen von Kollegen verschwinden und bewahrte sie dadurch vor Repressalien, nach 1945 als freischaffender Künstler in Dresden tätig, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.
Lot-No.: 3984
Limit: 360.00 €, Acceptance: 0.00 €
sommerlicher Blick zum Auersberg und Sommerblumenstillleben, Aquarelle, um 1970-80, je signiert "S. Hauffe", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, geringe Erhaltungsmängel, Passepartoutausschnitt ca. 46,5 x 34 cm. Künstlerinfo: dt. Tier-, Jagd- und Landschaftsmaler sowie Illustrator (1923 Plauen bis 1997 Plauen), studierte 1937-41 an der Plauener Kunstschule bei Walther Löbering und Kurt Geipel, ab 1945 freischaffend, Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Plauen-Kauschwitz, Quelle: Vollmer, Eisold “ Künstler in der DDR”, Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.
Lot-No.: 3995
Limit: 60.00 €, Acceptance: 0.00 €
Ansicht des in der Böhmischen Schweiz gelegenen Ortes mit Darstellung der in die Elbe mündenden Kamenice, Mischtechnik (Aquarell, Mischtechnik) auf Karton, um 1990, links unten signiert "Hitzer", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 34,5 x 46,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1918 Berlin bis 2005 Dresden), ab 1920 in Dresden, 1938–42 Studium Akademie der Bildenden Künste in Dresden bei Rudolf Schramm-Zittau (im 2. Weltkrieg unterbrochen), Mitglied im VBK der DDR, Quelle: Wikipedia.
Lot-No.: 3997
Limit: 240.00 €, Acceptance: 0.00 €
Halbfigurenbildnis einer im eleganten Jugendstilsessel sitzenden Frau im schwarzen Tüllkleid, lasierende Portraitmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert, datiert und bezeichnet "G. Hoffmann 1921 Fiester", rückseitig auf der Leinwand ungeprüfte Infos zur Dargestellten und zum Maler "Die Dargestellte ist: Frau Erna Battig (Sodingen in Westfalen) geborene Heyer, geb. am 26. Aug. 1885 in Herten Kreis Recklinghausen (Westf.) – gemalt v. Georg Hoffmann (geb. 28. Jan. 1885 i. Berlin)", somit Tochter des damaligen Generaldirektors der Zeche Mont-Cenis Hermann Heyer (1849–1925) und der Maria Katharina Christina Ufermann (1852–1941), ab 1909 Ehefrau des Rudolf Battig (1883 Heidersdorf bis 1957 Essen), 1910–32 Generaldirektor der Zeche Mont-Cenis und 1921–28 Geschäftsführer der "Industriehilfe Gesellschaft mit beschränkter Haftung" in Sodingen, Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 96,5 x 76,5 cm. Künstlerinfo: nannte sich nach seiner Wahlheimat auch Georg Hoffmann-Freiberg, dt. Maler, Graphiker und Innenarchitekt (1885 Berlin bis nach 1930), Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, im Verein der Künstler zu Berlin und im Deutschen Künstlerverband Dresden, um 1930 tätig erwähnt in Freiberg in Sachsen, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon, Dressler 1930 und Internet.
Lot-No.: 3998
Limit: 360.00 €, Acceptance: 0.00 €
Ansicht der von Bäumen umgebenen Pyramide im Schlosspark Machern, welche 1792 ursprünglich als Mausoleum errichtet wurde, der helle Portikus hebt sich stark vom Rest des Bildes ab und lenkt so den Blick des Betrachters vom Weg in der unteren Bildhälfte zur zentralen Pyramide, pastose Malweise in expressiver Farbgebung, Öl auf Hartfaser, rückseitig bezeichnet "Albert Kapr, Leipzig" sowie betitelt "Motiv aus dem Macherner Park", leichte Altersspuren, Leistenrahmung, Falzmaße ca. 50 x 40 cm. Künstlerinfo: Typograph und Buchgestalter (1918 Hedelfingen bis 1995 Leipzig), 1933–37 Lehre als Schriftsetzer in Stuttgart, 1937–47 Studium an der Stuttgarter Akademie bei F. H. Ernst Schneider, 1939–45 Kriegsdienst, 1947–48 Lehrer für Gebrauchsgrafik, 1948–51 Dozent an der HSABK Weimar, 1951–82 Professur an der HGBK Leipzig, 1964–74 künstlerischer Leiter der Schriftgießerei Typoart Dresden, 1965–-73 Rektor der HGBK Leipzig, 1975 Promotion, Mitglied des VBK der DDR, 1978 Kunstpreis der DDR, 1985 Hans-Grundig-Medaille, Quelle: Lexikon „Künstler in der DDR“.
Lot-No.: 4000
Limit: 60.00 €, Acceptance: 0.00 €
historische Häuserzeile mit prächtigen Giebeln (vermutlich Danzig), leicht pastose Malerei in warmer, gedeckter Farbigkeit, Öl auf Pappe, um 1930, unten rechts signiert "E. Körner", leichte Erhaltungsmängel, ungerahmt, Maße ca. 39 x 44 cm. Künstlerinfo: eigentlich Friedrich Edmund Körner, dt. Landschafts-, Bildnis-, Architektur- und Genremaler (1873 Dresden bis nach 1949), studierte ab 1891 an der Dresdner Akademie, hier Meisterschüler von Gotthard Kuehl, ab 1897 Weiterbildung an der Akademie München bei Paul Höcker, Mitglied der Dresdner Künstlervereinigung "Mappe", Direktoriumsmitglied des sächsischen Kunstvereins, Mitglied im Verein Dresdner "Zunft", Mitglied der Dresdner Sezession, in der Dresdner Künstlergenossenschaft und der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, beschickte 1897–1914 die Große Berliner Kunstausstellung und ab 1899 Dresdner Kunstausstellungen, tätig in Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Müller-Singer, Jansa, Schülerlisten der Dresdner Akademie, Matrikel der Münchner Akademie und Jansa.
Lot-No.: 4001
Limit: 240.00 €, Acceptance: 0.00 €
Bildnis eines Herren mittleren Alters mit Brille und zum Betrachter gerichtetem Blick, an seinem Revers Knopflochspange des Frontkämpfer-Ehrenkreuzes des 1. Weltkriegs, Portraitmalerei in gedeckter Farbigkeit mit gekonnter Behandlung des Lichts, Öl auf Leinwand, rechts oben signiert und datiert "E. Körner 1944", geringe Erhaltungsmängel, ungerahmt, Maße ca. 39 x 34 cm. Künstlerinfo: eigentlich Friedrich Edmund Körner, dt. Landschafts-, Bildnis-, Architektur- und Genremaler (1873 Dresden bis nach 1949), studierte ab 1891 an der Dresdner Akademie, hier Meisterschüler von Gotthard Kuehl, ab 1897 Weiterbildung an der Akademie München bei Paul Höcker, Mitglied der Dresdner Künstlervereinigung "Mappe", Direktoriumsmitglied des sächsischen Kunstvereins, Mitglied im Verein Dresdner "Zunft", Mitglied der Dresdner Sezession, in der Dresdner Künstlergenossenschaft und der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, beschickte 1897–1914 die Große Berliner Kunstausstellung und ab 1899 Dresdner Kunstausstellungen, tätig in Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Müller-Singer, Jansa, Schülerlisten der Dresdner Akademie, Matrikel der Münchner Akademie und Jansa.
Lot-No.: 4002
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €
Kopfbildnis einer schönen jungen, wie würdevollen orientalischen Frau mit blauem Kopftuch, lasierende, nahezu fotorealistische Malerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand und Spanplatte, links unten signiert und datiert "M. Leibl 2004" geringe Altersspuren, original gerahmt, Darstellungsmaße ca. 55 x 39,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Aquarellmaler, Zeichner und Restaurator (geboren 1945 in Asch-Nassengrub [Aš-Mokřiny] ), Kindheit und 1951–60 Schulbesuch in Schwarzenbach/Saale, 1960–64 Lehre als Maler und Lackierer bei der Firma Bernhard Lottes in Schwarzenbach, 1965–72 als Maler und Kunstmaler bei der Firma Ernst Hägili in Zürich/Schweiz, 1973–90 Maler und Kunstmaler in der Firma Peininger in Essen, 1991–95 Maler und Lackierer in Falkenstein/Vogtland, 1996–2007 freischaffend als Maler, Kunstmaler und Restaurator in Auerbach/Vogtland, künstlerisch Autodidakt, unternahm Studienreisen nach Nord- und Südafrika sowie auf den Balkan, tätig in Auerbach im Vogtland, Quelle: Info des Künstlers, Auerbacher Stadtanzeiger 13/2015 und Bernd Appel in der Freien Presse vom 24.09.2020.
Lot-No.: 4004
Limit: 260.00 €, Acceptance: 0.00 €
Kopfbildnis eines würdevollen, alten weißhaarigen Inders mit weißem Bart und ausdrucksstarkem, von Alter und Weisheit geprägtem Gesicht, fein lasierende, nahezu fotorealistische Malerei, Öl auf Leinwand und Spanplatte, rechts unten signiert und datiert "M. Leibl 2005", Altersspuren, gerahmt, Darstellungsmaße ca. 51 x 37 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Aquarellmaler, Zeichner und Restaurator (geboren 1945 in Asch-Nassengrub [Aš-Mokřiny] ), Kindheit und 1951–60 Schulbesuch in Schwarzenbach/Saale, 1960–64 Lehre als Maler und Lackierer bei der Firma Bernhard Lottes in Schwarzenbach, 1965–72 als Maler und Kunstmaler bei der Firma Ernst Hägili in Zürich/Schweiz, 1973–90 Maler und Kunstmaler in der Firma Peininger in Essen, 1991–95 Maler und Lackierer in Falkenstein/Vogtland, 1996–2007 freischaffend als Maler, Kunstmaler und Restaurator in Auerbach/Vogtland, künstlerisch Autodidakt, unternahm Studienreisen nach Nord- und Südafrika sowie auf den Balkan, tätig in Auerbach im Vogtland, Quelle: Info des Künstlers, Auerbacher Stadtanzeiger 13/2015 und Bernd Appel in der Freien Presse vom 24.09.2020.
Lot-No.: 4005
Limit: 180.00 €, Acceptance: 0.00 €
drei Frauenportraits mit mystisch leuchtender Lichtquelle, vor bewölktem nächtlichen Himmel, lasierende Malerei, Öl auf Leinwand und Platte, rechts unten signiert und datiert "M. Leibl (19)91", original gerahmt, Darstellungsmaße ca. 33,5 x 50,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Aquarellmaler, Zeichner und Restaurator (geboren 1945 in Asch-Nassengrub [Aš-Mokřiny] ), Kindheit und 1951-60 Schulbesuch in Schwarzenbach/Saale, 1960-64 Lehre als Maler und Lackierer bei der Firma Bernhard Lottes in Schwarzenbach, 1965-72 als Maler und Kunstmaler bei der Firma Ernst Hägili in Zürich/Schweiz, 1973-90 Maler und Kunstmaler in der Firma Peininger in Essen, 1991-95 Maler und Lackierer in Falkenstein/Vogtland, 1996-2007 freischaffend als Maler, Kunstmaler und Restaurator in Auerbach/Vogtland, künstlerisch Autodidakt, unternahm Studienreisen nach Nord- und Südafrika sowie auf den Balkan, tätig in Auerbach im Vogtland, Quelle: Info des Künstlers, Auerbacher Stadtanzeiger 13/2015 und Bernd Appel in der Freien Presse vom 24.09.2020.
Lot-No.: 4007
Limit: 200.00 €, Acceptance: 0.00 €
ausdrucksstarkes Selbstbildnis des Malers mit Pinsel, vor der Staffelei stehend, hinter ihm seine Kinder, einen Teddy bzw. eine Puppe in der Hand haltend, bemerkenswertes Werk aus der früheren Schaffensperiode des Künstlers, Öl auf Karton auf Sperrholzplatte kaschiert, 1930er Jahre, rechts unten signiert "Meinig", darüber mit teils unleserlicher Widmung wohl für seine Kinder "Für Roland und Regine [...]", etwas restaurierungsbedürftig, Retuschen, ungerahmt, Maße ca. 78,5 x 54,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1902 Dresden bis 1887 Freiburg/Breisgau), 1927-1929 Studium in Dresden bei Franz Gaudeck, Robert Paul Geißler und Richard Müller, Anfang der 1930er Jahre Kunstlehrer in Meißen, 1934 und 1935 Teilnahme an der Sächsischen Kunstausstellung Dresden, ab 1949 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler der DDR, schuf in der frühen DDR vor allem Landschaftsbilder um Meißen und Darstellungen der arbeitenden Bevölkerung, Mitglied der Dresdner Künstlergruppe „Das Ufer“ mit Rudolf Bergander und Franz Nolde, 1952 gewann er den Kunstpreis der Stadt Meißen, 1952 Umzug nach Freiburg/Breisgau, dort nunmehr vor allem als Landschafts- und Blumenmaler tätig, heute mit seinen Werken u.a. in der Galerie Neue Meister in Dresden, dem Stadtmuseum Meißen, im Museum für Neue Kunst in Freiburg sowie im Dreiländermuseum Lörrach vertreten, im Verlauf seines lebenslangen Schaffens entwickelte er eine große motivische Spannbreite, darunter eingängige Szenen aus der Kriegs- und Nachkriegszeit, Quelle: Vollmer, Eisold und Sächsische Zeitung vom 13.9.2022.
Lot-No.: 4013
Limit: 450.00 €, Acceptance: 0.00 €
rauschender Bachlauf mit kleinem Haus und Blick auf die Berge bei Berchtesgaden, flott erfasste pastose Malweise, rückseitig auf original maschinengeschriebenem Klebeetikett datiert 12.06.1952, Motivangabe und bezeichnet: nach Prof. Bauriedl Kunstakademie München, rechts unten in Schwarz signiert, geringe Farbplatzer am oberen Rand, in beschädigtem Rahmen, beigegeben Kopie der originalen Kaufquittung auf einer Visitenkarte Heinz Münnichs, Falzmaße 31,5 x 40,5 cm. Künstlerinfo: auch Münnich Junior, dt. Maler und Graphiker (1921 Chemnitz bis 1977 Starnberg), Sohn des Chemnitzer Kunstmalers Hans Münnich (1892 Chemnitz bis 1970 Chemnitz), erste Ausbildung beim Vater, weitergebildet in Dresden und in Luxemburg, unternahm Studienreisen nach Frankreich, Italien, der Schweiz, Griechenland, Österreich, Sizilien, Kanada und den USA, ab 1944 freischaffend, beschickte die Ausstellungen des „Hauses der Kunst“ in München, ab 1944 tätig in Chemnitz (Karl-Marx-Stadt), später in Ingolstadt an der Donau, Quelle: Internet.
Lot-No.: 4015
Limit: 120.00 €, Acceptance: 0.00 €
mächtige, von Wind und Wetter gezeichnete Bäume in flacher Landschaft, teilweise pastose Malerei in warmer Farbigkeit, Öl auf Karton, rechts unten in Blei monogrammiert und datiert "RNC 1922", leichte Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 55 x 70 cm. Künstlerinfo: eigentlich Max Richard Naumann, dt. Schriftsteller, Maler, Zeichner, Graphiker, Exlibris- und Werkkünstler (1886 Freital bis 1961 Dresden), zunächst ab 1900 Lehre zum Lithographen, studierte ab 1909 an der Akademie Dresden bei Robert Sterl, Oskar Zwintscher, Richard Müller und Hermann Prell, 1919–22 Meisterschüler bei Ludwig von Hofmann, ab 1923 freischaffend in Dresden, wurde in der Folge zum einfühlsamen Schilderer des Dresdner Umlandes, vor allem der Sächsischen Schweiz, tätig in Dresden-Coschütz, Quelle: Schülerlisten der Dresdner Akademie und Internet.
Lot-No.: 4017
Limit: 360.00 €, Acceptance: 0.00 €
Stillleben mit mehreren Blumentöpfen und einer Flasche auf einem Tisch, dominiert von einem Gummibaum, Malerei in dunkler grau-grün-schwarzer Farbgebung, Öl auf Sperrholz, 1995, unten rechts signiert "Ratzlaff", rückseitig betitelt "Gummibaum" sowie bezeichnet und datiert "Öl 1995", leichte Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 45,5 x 33,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Plastiker und Pädagoge (1934 Vangerow Kreis Köselin bis 2025 Leipzig), gilt als maßgeblicher Erfinder der Decelithstich-Technik, 1946 Aussiedlung aus Vangerow [polnisch: Węgorzewo/Okonek] in der ehemaligen preußischen Provinz Pommern und Umzug nach Sülzenbrücken/Amt Wachsenburg in Thüringen, 1949–53 Gymnasiumbesuch in Arnstadt, 1953–57 Studium der Kunsterziehung an der Karl-Marx-Universität Leipzig bei Elisabeth Voigt, Heinz Olbrich, Hans Schulze und Kurt Biegholdt, 1957 Abschluss als Plastiker, 1957–59 Kunsterzieher in Eisleben, ab 1959 Assistent für Malerei und Graphik an der Karl-Marx-Universität Leipzig, 1961–63 Aufbau-Fernstudium an der Hochschule für bildende Künste (HBK) Dresden bei Lea Grundig, ab 1970 Dozent für Kunsterziehung und 1978–93 Professor für Malerei und Grafik an der Sektion Kultur- und Kunstwissenschaften der Karl-Marx-Universität Leipzig, 1963–67 Kandidat und ab 1967 Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, nach seiner Pensionierung 1993 intensiv malerisch freischaffend in Leipzig, unternahm zahlreiche Studienreisen in die Sowjetunion (Kiew, Kasan und Rostow), die Tschechoslowakei (Olomouc, Prag, Bratislava), Bulgarien, Dänemark, London, die Provence und Schottland, ab 1997 Mitglied und 1998–2002 stellvertretender Vorsitzender des Bundes Bildender Künstler Leipzig, Mitglied des Lützschenaer Künstlerkreises, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR", Katalog der Galerie Koenitz Leipzig "Siegfried Ratzlaff" (2022) und Wikipedia.
Lot-No.: 4021
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €
Darstellung einer Herkulesplastik, eine Schale mit Rosen und Tulpen tragend, lasierende, partiell gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, rechts unten hinterm Falz signiert "Hugo Schimmel", rückseitig auf dem Keilrahmen bezeichnet "No. 16 Hugo Schimmel" und wohl datiert "[19]16", auf der Leinwand (partiell vom Etikett verdeckt) signiert "Hugo Schimmel" und Etikett mit Info zum Künstler aus dem Künstlerlexikon Müller-Singer, Malerei sekundär, wohl vom Künstler selbst, unter Verwendung eines anderen Rahmens und Anpassung des Keilrahmens verändert, linksseitig sichtbarer ehemaliger Falzbereich farblich angepasst, unten Keilrahmen eingekürzt und Malerei umgeschlagen, Altersspuren, im prächtigen Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 79,5 x 50 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fritz Hugo Schimmel, dt. Maschinenbauingenieur, Maler und Graphiker (1869 Chemnitz bis 1934 oder 1936 Dresden oder München), zunächst in der Familientradition zum Maschinenbauingenieur bestimmt und Schüler der Technischen Staatslehranstalt Chemnitz, nach Bestätigung seines Talents durch Franz von Lenbach Hinwendung zur Malerei, erste künstlerische Ausbildung in Paris, später Schüler von Friedrich Ernst Wolfram in Berlin, studierte ab 1902 an der Akademie Dresden bei Carl Bantzer, 1905–07 weitergebildet bei François-Henry Morisset in Paris, ab 1908 freischaffend in der Künstlerkolonie Pasing bei München, 1909 mit Jawlensky und Kandinsky Mitbegründer der "Neuen Künstlervereinigung München", aus der er noch 1909 austritt, 1914–19 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, anschließend 1921–22 kurzzeitig in Dresden, schließlich wieder in München, lieferte 1923 Titelbild für die Münchner Zeitschrift "Jugend", zum Professor ernannt und Mitglied im künstlerischen Beirat des Mecklenburgisch-Neustrelitzschen Landestheaters, beschickte unter anderem den Müncher Glaspalast, Mitglied und Vorstand im deutschen Künstlerverband "Die Juryfreien" München, der Münchner Sezession und der Münchner Künstlergenossenschaft sowie im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Müller-Singer, Schülerlisten der Dresdner Akademie, Jansa, Fuchs, Busse, Dressler, Dr. Georg Jacob Wolf in seinem Artikel "Hugo Schimmel" in Velhagen & Klasings Monatsheften 1925/26 und Internet.
Lot-No.: 4023
Limit: 330.00 €, Acceptance: 0.00 €
verschneite Winternacht, mit drei durch den Schnee schreitenden Gestalten, skurrile, figurative Komposition, Radierung, um 1910–20, unter der Darstellung in Blei rechts handsigniert und bezeichnet "Otto Weigel" und links bezeichnet "Blatt 2 – Winter", etwas braunfleckig, Altersspuren, unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße ca. 34 x 36,5 cm, Blattmaße ca. 38 x 52 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1890 Theißen bis 1945 Leipzig), Schüler von Alois Kolb in Leipzig und ab 1911 Studium an der Akademie in München bei Peter von Halm, Lehrer an der Gaudigschule in Leipzig, 1929–31 Lehrer an der Thomasschule, als Maler, Graphiker und Illustrator in Leipzig tätig, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer und Wikipedia.
Lot-No.: 4028
Limit: 150.00 €, Acceptance: 0.00 €
in zarten Farben blühende Malve und Sonnenhut vor hellgrauem Grund, Aquarell auf Japanpapier, 1. Hälfte 20. Jh., leichte Erhaltungsmängel, auf Unterlagekarton und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 50 x 35 cm. Künstlerinfo: eigentlich Paul Alfred Wilhelm, dt. Maler, Zeichner und Grafiker (1886 Greiz bis 1965 Radebeul), Kindheit in Greiz, 1903–05 Schüler der Kunstgewerbeschule Dresden bei Paul Hermann Naumann, studierte 1905–12 an der Akademie Dresden bei Richard Müller, Oskar Zwintscher und Osmar Schindler, ab 1908 Meisterschüler von Gotthardt Kuehl, 1910 erste Ausstellung im Kunstsalon Emil Richter Dresden, ab 1911 in Niederlößnitz tätig, 1915–18 Militärdienst, ab 1922 zahlreiche Studienreisen nach Italien, Frankreich, Holland, der Schweiz, England sowie Salzburg und Wien, 1930 Ehrung mit dem Albrecht-Dürer-Preis Nürnberg, Mitglied des Reichsverbandes Bildender Künstler Deutschlands, des Deutschen Künstlerbundes Weimar und der Dresdner Künstlervereinigung (Sezession), ab 1935 Mitglied des "Kreis der Sieben", 1944–45 Kriegsdienst und -gefangenschaft, 1946 Ernennung zum Prof. h.c., Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, 1956 Ehrenbürgerwürde der Stadt Radebeul und ab 1960 Ehrenpension, tätig in Radebeul, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Singer, Eisold "Künstler in der DDR", Schülerlisten der Dresdner Akademie und Wikipedia.
Lot-No.: 4029
Limit: 360.00 €, Acceptance: 0.00 €