Sächsische Künstler

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Franz Hogenberg, Ansicht von Leipzig

Blick auf die Stadt mit ihren Türmen und Befestigungsanlagen, oben mittig zeittypische Kartusche und hier bezeichnet "Lipsia Litterarum Studiis et Mercatura Celebre Misniae Oppidum" und im Bereich des Himmels "Leibzigk", im Vordergrund Figurenstaffage, erschienen in "Civitates Orbis Terrarum", kolorierter Kupferstich auf Bütten, um 1572, stärkere Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 15,3 x 47,5 cm. Künstlerinfo: Maler, Kupferstecher und Verleger (vor 1540 in Mecheln bis um 1590 in Köln), Stiefvater war der Kartenmacher Hendrik Terbruggen (Pontanus), Zuflucht in Köln 1570, nachdem er wegen der religiösen Unruhen in den Niederlanden verbannt wurde, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3950
Limit: 20,00 €

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Sebastian Merian, Ansicht Plauen und Zwickau

Blick aus der Vogelschau auf die sächsischen Städte Plauen und Zwickau, im unteren Bereich Schriftband mit ausführlicher Legende, Kupferstiche auf Bütten, aus ”Topographia Superioris Saxoniae, Thuringiae, Misniae, Lusatiae …”, um 1650, unsigniert, parallel verlaufende Faltlinien, Plattenmaß je ca. 18,5 x 50,5 cm, Blattmaße ca. 23 x 54 cm. Künstlerinfo: schweizerischer Kupferstecher, Buchhändler und Verleger (1593 Basel bis 1650 Schwalbach), 1606–09 Schüler des Kupferstechers Dietrich Meyer und des Glasmalers Christof Murer in Zürich, 1610 bei Friedrich Brentel in Straßburg, 1625 Übernahme der Kunsthandlung seines Schwiegervaters Johann Theodor de Bry in Frankfurt am Main, nach seinem Tod führten seine Söhne Matthäus der Jüngere und Caspar sowie später deren Nachkommen den Verlag unter der Bezeichnung ”Merians Erben” bis 1727 weiter und vervollständigten seine Hauptwerke ”Topographia Germaniae” und ”Theatrum Europaeum”, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3951
Limit: 80,00 €

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Kupferstichkarte Mitteldeutschland

oberhalb der Darstellung in der Platte betitelt "Partie Meridionale du Cercle de Haute Saxe..., Darstellung des Gebiets zwischen Berlin im Norden, Turnau im Osten, Bayreuth im Süden und Heiligenstadt im Westen, grenzkolorierter Kupferstich auf Bütten, unter der Darstellung links, im Druck bezeichnet "L. Schenk, J. Soon sculpsit 1758", saubere Faltlinie, leichte Altersspuren, Darstellungsmaße ca. 50 x 55,5 cm, Blattmaße ca. 55 x 66 cm.

Katalog-Nr.: 3952
Limit: 50,00 €

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Johann Baptist Homann, Kupferstichkarte Sachsen

oben recht prächtige, mit Engel verzierte Wappenkartusche und hier betitelt "Circulus Saxoniae Superioris... Iohanne Baptista Homanno Norimberg", unten rechts verzierter Meilenzeiger, Darstellung des Gebiets zwischen Magdeburg im Norden, Königswartha im Osten, Bayreuth im Süden und Eschwege im Westen, teilkolorierter Kupferstich, Anfang 17. Jh., leichte Altersspuren, mittig übliche Faltlinie, Darstellungsmaße ca. 48,5 x 56,5 cm, Blattmaße ca. 51 x 60 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3953
Limit: 50,00 €

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Peter Schenk, Neue sächsische Postkarte

links oben Kartusche und hier betitelt "Neue sächsische Post-Carte mit den Postwegen und Strassen wieviel Meile die Stationen voneinander liegen gestochen von P. Schenk...", rechts unten Szene mit Postkutschen und Reitern, oben rechts Legende, Darstellung des Gebiets zwischen Magdeburg im Norden, Prag im Südosten und Schmalkalden im Westen, teilkolorierter Kupferstich auf Bütten, 1734, übliche Faltlinie, minimale Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 50,5 x 59 cm, Blattmaße ca. 56 x 66,5 cm. Künstlerinfo: auch Petrus Schenk, deutsch-niederländischer Kupferstecher und Kartenverleger (1693 Amsterdam bis 1775 Amsterdam), Sohn und Schüler des Peter Schenk des Älteren (1660–1718), ab 1718 Erbe des väterlichen Verlags, den er wesentlich ausbaute und um topographische Ansichten des mitteldeutschen Raumes erweiterte, Zusammenarbeit mit dem sächsischen Kartographen und Land- und Grenzkommissar Adam Friedrich Zürner (1679–1742), später Übernahme der Druckplatten des Amsterdamer Kartenverlegers Nicolas Jansson Visscher II. und Herausgabe selbiger unter eigenem Namen, nach dem Tod seiner Schwester Maria 1770 Übernahme der Globenproduktion seines schon 1746 verstorbenen Schwagers Leonard Valck, erhielt 1752 ein auf zehn Jahre befristetes kursächsisch-polnisches Privileg zur Herausgabe seines "Atlas Saxonicus Novus", welcher letztendlich 49 sächsische Spezialkarten, meist auf Grundlage der Zürnerschen Vermessungen und diverse Veduten enthielt, neben den Karten Zürners verwendete Schenk zahlreiche Entwürfe des engen Mitarbeiters Zürners, des kursächsischen Grenzkondukteurs und Geografen Johann Paul Trenckmann aus Geringswalde, Schenk galt als bedeutendster Verleger sächsischer Spezialkarten der 1. Hälfte des 18. Jh., tätig in Amsterdam und in der bereits vom Vater begründeten Leipziger Zweigstelle seines Verlags, Quelle: Wikipedia, Sächsische Biografie und Internet.

Katalog-Nr.: 3954
Limit: 80,00 €

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Matthäus Seutter, Kupferstichkarte Stift Merseburg

links unten große prächtige Rokokokartusche und hier betitelt "Delineatio Geographie a Ditonis Martisburgensis... Matth. Seutter...", Darstellung des Gebiets zwischen Halle im Norden, Leipzig im Osten, Zwenkau im Süden und Schafstädt im Westen, unter der Darstellung, in Platte rechts bezeichnet "Tob. Conr. Lotter sculps", grenzkolorierter Kupferstich auf Bütten, Mitte 18. Jh., mittig übliche Bugfalte, gut erhalten, rückseitig von Hand alt bezeichnet, Darstellungsmaße ca. 48 x 56 cm, Blattmaße ca. 50 x 58 cm. Künstlerinfo: auch Saiter, Seiter, Seuter Seyder, dt. Kartograph, Kupferstecher und Verleger (1678 Augsburg bis 1757 Augsburg), Sohn des Goldschmiedes Matthäus I., ab 1697 Lehre bei Johann Baptist Homann in Nürnberg, nach Augsburg zurückgekehrt, Mitarbeit im Verlag Jeremias Wolff, 1710 Gründung eines eigenen Verlags mit Druckerei, 1731 zum kaiserlichen Geographen ernannt, nach Seutters Tod 1757 wurde der Verlag durch seinen Sohn Albrecht Karl (1722–1762), den Schwiegersohn Tobias Conrad Lotter (1717–1777) und den langjährigen Mitarbeiter Johann Michael Probst (gest. 1805) weitergeführt, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3955
Limit: 20,00 €

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Matthäus Seutter, Kupferstichkarte Nordsachsen

links oben aufwendig gestaltete Rokokokartusche und hier betitelt "Electoratus Saxonici Präfectura ... Matthaeo Seuttero...", unten links Kartusche mit Legende, Darstellung des Gebiets zwischen Mügeln im Norden, Elsterwerda im Osten, Strehla im Süden und Schmiedeberg im Westen, seitlich der Karte umfangreiches Ortsregister, teilkolorierter Kupferstich auf Bütten, Mitte 18. Jh., unterhalb der Darstellung recht bezeichnet "Tob. Conr. Lotter sculpsit", mittig übliche Faltlinie, geringe Altersspuren, Darstellungsmaße ca. 50 x 58 cm, Blattmaße ca. 53 x 62 cm. Künstlerinfo: auch Saiter, Seiter, Seuter Seyder, dt. Kartograph, Kupferstecher und Verleger (1678 Augsburg bis 1757 Augsburg), Sohn des Goldschmiedes Matthäus I., ab 1697 Lehre bei Johann Baptist Homann in Nürnberg, nach Augsburg zurückgekehrt, Mitarbeit im Verlag Jeremias Wolff, 1710 Gründung eines eigenen Verlags mit Druckerei, 1731 zum kaiserlichen Geographen ernannt, nach Seutters Tod 1757 wurde der Verlag durch seinen Sohn Albrecht Karl (1722–1762), den Schwiegersohn Tobias Conrad Lotter (1717–1777) und den langjährigen Mitarbeiter Johann Michael Probst (gest. 1805) weitergeführt, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3956
Limit: 60,00 €

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Robert Bowyer, Parade auf dem Marktplatz in Leipzig

prächtige Darstellung der Parade der siegreichen Koalition der alliierten Streitkräfte Preußens, Russlands, Österreichs und Schwedens auf dem Hauptmarkt vor dem alten Rathaus in Leipzig, nach der Völkerschlacht bei Leipzig am 19. Oktober 1813, die Abbildung verrät nichts von den Schrecken der vom 16.10.-19.10. währenden Schlacht unweit des Marktplatzes vor den Toren der Stadt, handkolorierte Aquatinta-Radierung, unter der Darstellung englisch betitelt "Grand Entry of the Allied Sovereigns into Leipsic [dt.: Große Parade der siegreichen Alliierten in Leipzig]" und Ergänzung "From a Drawing made on the Spot, on the 19. Octr. 1813 [dt.: Nach einer Zeichnung, die am 19. Oktober 1813 vor Ort angefertigt wurde.]", darunter Verlagsangabe und datiert "Published by R. Bowyer, Pall Mall, 1816", die Darstellung entstammt dem mehrbändigen Werk "The Triumphs of Europe in the Campaigns of the Years 1812, 1813, 1814 and An Illustrated Record of Important Events in the Annals of Europe during the Last Four Years; ... [dt.: Die Triumphe Europas in den Feldzügen der Jahre 1812, 1813, 1814 und eine illustrierte Aufzeichnung wichtiger Ereignisse in den Annalen Europas während der letzten vier Jahre; ...]", zur Urheberschaft der unsignierten Bilder ist hier vermerkt "... nach Originalzeichnungen aus der Sammlung Seiner Kaiserlichen Majestät des Kaisers von Russland: und aus anderen authentischen Quellen ...“, Altersspuren, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Darstellungsmaße ca. 28 x 52 cm. Künstlerinfo: englischer Verleger, Aquarell- und Miniaturmaler, wohl auch Kupferstecher (1758 Portsmouth bis 1834 Byfleet), zunächst als Kaufmann in Portsmouth und London tätig, Ende der 1770er Jahre wohl Schüler von John Smart, 1788 zum Aquarellmaler Königs Georg III. und zum Miniaturmaler der Königin ernannt, ab Ende der 1790er Jahre als Verleger in London tätig, veröffentlichte unter anderem die "Historische Galerie" mit Kupferstichen nach eigener und fremder Zeichnung sowie 1814-16 das mehrbändige Standardwerk zu den Befreiungskriegen "The Triumphs of Europe in the Campaigns of the Years 1812, 1813, 1814 and An Illustrated Record of Important Events in the Annals of Europe during the Last Four Years [dt.: Die Triumphe Europas in den Feldzügen der Jahre 1812, 1813, 1814 und eine illustrierte Aufzeichnung wichtiger Ereignisse in den Annalen Europas während der letzten vier Jahre]", beschickte 1783-1828 die Ausstellungen der Royal Academy und 1828 die Free Society, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Benezit und Internet.

Katalog-Nr.: 3957
Limit: 100,00 €

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Robert Bowyer, Parade auf dem Markt in Leipzig

prächtige Darstellung der Parade der siegreichen Koalition der alliierten Streitkräfte Preußens, Russlands, Österreichs und Schwedens auf dem Hauptmarkt vor dem alten Rathaus in Leipzig, nach der Völkerschlacht bei Leipzig am 19. Oktober 1813, die Abbildung verrät nichts von den Schrecken der vom 16.10.-19.10. währenden Schlacht unweit des Marktplatzes vor den Toren der Stadt, handkolorierte Aquatinta-Radierung, unter der Darstellung englisch betitelt "Grand Entry of the Allied Sovereigns into Leipsic [dt.: Große Parade der siegreichen Alliierten in Leipzig]" und Ergänzung "From a Drawing made on the Spot, on the 19. Octr. 1813 [dt.: Nach einer Zeichnung, die am 19. Oktober 1813 vor Ort angefertigt wurde.]", die Darstellung entstammt dem mehrbändigen Werk "The Triumphs of Europe in the Campaigns of the Years 1812, 1813, 1814 and An Illustrated Record of Important Events in the Annals of Europe during the Last Four Years; ... [dt.: Die Triumphe Europas in den Feldzügen der Jahre 1812, 1813, 1814 und eine illustrierte Aufzeichnung wichtiger Ereignisse in den Annalen Europas während der letzten vier Jahre; ...]", zur Urheberschaft der unsignierten Bilder ist hier vermerkt "... nach Originalzeichnungen aus der Sammlung Seiner Kaiserlichen Majestät des Kaisers von Russland: und aus anderen authentischen Quellen ...“, übliche saubere Faltlinie, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Darstellungsmaße ca. 28 x 52 cm. Künstlerinfo: englischer Verleger, Aquarell- und Miniaturmaler, wohl auch Kupferstecher (1758 Portsmouth bis 1834 Byfleet), zunächst als Kaufmann in Portsmouth und London tätig, Ende der 1770er Jahre wohl Schüler von John Smart, 1788 zum Aquarellmaler Königs Georg III. und zum Miniaturmaler der Königin ernannt, ab Ende der 1790er Jahre als Verleger in London tätig, veröffentlichte unter anderem die "Historische Galerie" mit Kupferstichen nach eigener und fremder Zeichnung sowie 1814-16 das mehrbändige Standardwerk zu den Befreiungskriegen "The Triumphs of Europe in the Campaigns of the Years 1812, 1813, 1814 and An Illustrated Record of Important Events in the Annals of Europe during the Last Four Years [dt.: Die Triumphe Europas in den Feldzügen der Jahre 1812, 1813, 1814 und eine illustrierte Aufzeichnung wichtiger Ereignisse in den Annalen Europas während der letzten vier Jahre]", beschickte 1783-1828 die Ausstellungen der Royal Academy und 1828 die Free Society, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Benezit und Internet.

Katalog-Nr.: 3958
Limit: 180,00 €

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Wilhelm Georgy, Gams im Gebirge

majestätisch auf einem Felsvorsprung über tiefem Abgrund im Gebirge thronender Gamsbock, vor schneebedeckten Berggipfeln, fein mit spitzem Pinsel gering pastos festgehaltene Malerei, Öl auf Holzplatte, unten signiert und datiert "W. Georgy 1868", rückseitig auf dem originalen Goldstuckrahmen teils undeutlich bezeichnet "... W. Georgy", Altersspuren, schön oval gerahmt, Falzmaße ca. 24 x 19,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Illustrator und Graphiker (1819 Magdeburg bis 1887 Weimar), Studium in Weimar bei Friedrich Preller dem Älteren, 1853–57 Aufenthalt im Engadin (Pontresina), hier zeichnete er für den Verlag J. J. Weber Illustrationen zu Tschudis Tierleben, ließ sich anschließend in Leipzig nieder, hier unter anderem als Holzschneider für Ludwig Richter und Adolph von Menzel tätig, 1882/83 Umzug nach Weimar, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3959
Limit: 180,00 €

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Otto Greiner, "Bildnisse von Hunold und Rolf"

mit sicherem Strich ausgeführtes Doppelportrait zweier Männer mit gekonnter Behandlung des Lichts, Werksverzeichnis Vogel 50, Tuschelithographie in Rötel auf leichtem Karton, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "O. Greiner", an der unteren Blattkante betitelt "Hunold Rolf", im Druck monogrammiert und datiert "U. Gr. pinx. 1893", leichte Altersspuren, Darstellungsmaße ca. 24,5 x 30 cm, Blattmaße ca. 27 x 40 cm. Künstlerinfo: eigentlich „Ernst Otto Greiner“, dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1869 Leipzig bis 1916 München), ab 1884 Lithographenlehrling im Institut von Julius Klinkhardt in Leipzig, hier Schüler im Lithographieren und Zeichnen von Arthur Haferkorn, studierte 1888–91 an der Akademie in München bei Sandor (Alexander) von Liezen-Mayer, 1891 Italienreise und Bekanntschaft mit Max Klinger, der ihn stark beeinflusst und mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verbindet, 1892–98 wechselnd in München und Leipzig ansässig, 1892 Übersiedlung nach Rom, 1915 kriegsbedingte Rückkehr nach München, Quelle: Thieme-Becker, Matrikel der Akademie in München und Internet.

Katalog-Nr.: 3960
Limit: 80,00 €

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Max Klinger, Mappenwerk "Epithalamia"

zu einem Text von Elsa Asenijeff, mit von Max Klinger gestalteten Federzeichnungen als Umrahmung und zwei Vignetten, Deckblatt, Einleitungsblatt und 15 gestaltete Textblätter, erschienen bei Amsler und Ruthardt in Berlin, Heliogravüren auf Van Gelder Zonen Bütten, 1907, Leinenflügelmappe mit Goldprägung, hergestellt von der Leipziger Buchbinderei Aktiengesellschaft, vormals Gustav Fritzsche, leichte Erhaltungsmängel, Blattmaße ca. 68 x 52 cm. Künstlerinfo: bedeutender dt. Graphiker, Maler und Bildhauer (1857 Leipzig bis 1920 Großjena bei Naumburg/Saale), Sonntagsschüler der Zeichenschule Bauer in Leipzig, studierte ab 1874 bei Karl Gussow und Ludwig Des Coudres an der Akademie Karlsruhe, 1875 Wechsel mit Gussow an die Akademie Berlin, erhält 1876 Akademiezeugnis mit Prädikat „Außerordentlich“ und Silberne Medaille, 1879 in Brüssel tätig, hier Schüler von Emile Charles Wauters, 1880 in München ansässig, ab 1881 Atelier in Berlin, Freundschaft zu Karl Stauffer-Bern und Bekanntschaft zu Alfred Lichtwark, Studien- und Arbeitsaufenthalte in Paris und Rom, 1892 Gründungsmitglied der “Gruppe der XI”, ab 1893 Atelier in Leipzig, 1897 zum Professor der Leipziger Akademie ernannt, korrespondierendes Mitglied der Wiener Secession, 1901 Gründungsmitglied und ab 1906 Vorsitzender des Villa-Romana-Vereins, 1903 Erwerb des Weinberghäuschens in Großjena bei Naumburg, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3961
Limit: 150,00 €

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Carl Ockert, Damwild am Waldesrand

Damhirsch und -ricke in spätsommerlicher Landschaft mit See in der Abenddämmerung, pastose Tiermalerei, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, um 1860, rechts unten rot signiert "C.Ockert", rückseitig auf der Leinwand undeutlich gestempelt, auf dem Keilrahmen maschinenschriftliches Etikett mit Info zum Künstler, Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 26,5 x 34 cm. Künstlerinfo: auch Karl Friedrich Ockert, dt. Landschafts- und Tiermaler (1825 Dresden bis 1899 München), ab 1841 Studium an der Dresdner Kunstakademie, ab 1853 in München tätig, 1867 erschien bei Franz Hanfstaengl „Ein Jagd-Album für Freunde des edlen Waidwerks“, schuf auch Bilder in Rauchmalerei, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher, Müller-Singer, Biographisches Jahrbuch und deutscher Nekrolog 1900, Schülerlisten der Dresdner Akademie und Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh."

Katalog-Nr.: 3962
Limit: 120,00 €

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Ludwig Richter, attr., Sommeridylle

ländliche Szene mit Kinder umsorgender Magd, mit Schmetterlingen spielenden Kind auf der Zaunsäule, Katze am Milchkrug und weiteren drei Kindern, Lamm und Enten fütternd, Mischtechnik (Graphit, teils lavierter Tusche und etwas weißgehöht) auf leichtem, bräunlichem Karton, Mitte 19. Jh., auf Zeichnungsrückseite Zuschreibung "Originalzeichnung von Ludwig Richter" sowie teils unleserlich bezeichnet "AA... 400M", in Passepartout freigestellt und hinter Glas in Biedermeierleiste gerahmt, Blattmaße ca. 16,5 x 11,2 cm. Künstlerinfo: eigentlich Adrian Ludwig (Louis) Richter, dt. Maler, Radierer, Zeichner und Illustrator (1803 Dresden-Friedrichstadt bis 1884 Dresden-Loschwitz), ab 1815 Lehre bei seinem Vater, dem Zeichner und Kupferstecher Carl August Richter, studierte parallel dazu mit Stipendium an der Akademie Dresden, 1820-21 als Zeichner und Reisebegleitung des russischen Fürsten Narischkin in Südfrankreich und Paris (die entstandenen Werke gingen als Geschenk an die russische Zarin), 1821-23 Mitarbeiter seines Vaters in Dresden, 1823-26 Italienreise mit längerem Romaufenthalt, 1828-35 Lehrer an der Staatlichen Zeichenschule der Porzellanmanufaktur in Meißen, ab 1836 Nachfolger seines Vaters als Lehrkraft an der Dresdner Akademie, 1836 Wanderung durch den Harz, Franken und das Riesengebirge, ab 1838 erste Holzschnittillustrationen und 1841 Ernennung zum Professor für Landschaftsmalerei an der Dresdner Akademie, zahlreiche Ehrungen, unter anderem Goldmedaille auf der Weltausstellung Paris 1855 für sein Gemälde „Brautzug im Frühling“, 1873 Aufgabe der künstlerischen Arbeit infolge eines Augenleidens, 1876 Ausscheiden aus der Dresdner Akademie, tätig in Dresden-Loschwitz, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3963
Limit: 1500,00 €

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Ludwig Richter, "Aschenputtel am Grab der Mutter"

das trauernde Aschenputtel, auf das Grab ihrer Mutter ein Bäumchen pflanzend, im unteren linken Bereich bezeichnet "Aschenputtel", poesievolles Blatt, vermutlich Vorzeichnung zur Illustration des 1862 erschienen Buches "Es war einmal - ein Bilderbuch von Dresdner Künstlern", siehe Hoff/Bude 2796, Bleistift und Aquarell auf Karton, rechts unten monogrammiert und datiert "L. R. 1860", minimale Erhaltungsmängel, unter Passepartout gerahmt, Maße ca. 14 x 12,2 cm. Künstlerinfo: eigentlich Adrian Ludwig (Louis) Richter, dt. Maler, Radierer, Zeichner und Illustrator (1803 Dresden-Friedrichstadt bis 1884 Dresden-Loschwitz), ab 1815 Lehre bei seinem Vater, dem Zeichner und Kupferstecher Carl August Richter, studierte parallel dazu mit Stipendium an der Akademie Dresden, 1820-21 als Zeichner und Reisebegleitung des russischen Fürsten Narischkin in Südfrankreich und Paris (die entstandenen Werke gingen als Geschenke an die russische Zarin), 1821-23 Mitarbeiter seines Vaters in Dresden, 1823-26 Italienreise mit längerem Romaufenthalt, 1828-35 Lehrer an der Staatlichen Zeichenschule der Porzellanmanufaktur in Meißen, ab 1836 Nachfolger seines Vaters als Lehrkraft an der Dresdner Akademie, 1836 Wanderung durch den Harz, Franken und das Riesengebirge, ab 1838 erste Holzschnittillustrationen und 1841 Ernennung zum Professor für Landschaftsmalerei an der Dresdner Akademie, zahlreiche Ehrungen, unter anderem Goldmedaille auf der Weltausstellung Paris 1855 für sein Gemälde „Brautzug im Frühling“, 1873 Aufgabe der künstlerischen Arbeit in Folge eines Augenleidens, 1876 Ausscheiden aus der Dresdner Akademie, tätig in Dresden-Loschwitz, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3964
Limit: 600,00 €

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nach Ludwig Richter, "Genoveva"

detailreiche, souverän ausgeführte Zeichnung nach dem 1848 erschienenen Blatt von Ludwig Richter, Tuschefeder auf Papier, rechts unten bezeichnet, signiert und datiert "gez. v. P. Schönfeld 1867", leichte Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße einschließlich Einfassungslinie ca. 36,5 x 23 cm.

Katalog-Nr.: 3965
Limit: 140,00 €

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Franz Albert Venus, attr., Mütterchen mit Korb

durch einen mit wenigen, aber sicheren Strichen angedeuteten Wald gehende Frau mit Kopftuch und Korb, Bleistift und Aquarell auf Papier, sowie Bleistiftzeichnung eines winkenden Mädchens, um 1860, zusammen auf Bütten montiert, unter Passepartout und hier bezeichnet "Albert Venus/geb. 1842 in Dresden/+1871 in Dresden" und Leben, geringe Altersspuren, Blattmaße ca. 12,3 x 8,7 cm und 3,6 x 4,8 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker der Spätromantik (1842 Dresden bis 1871 Dresden), ab 1856 Studium an der Königlichen Akademie der bildenden Künste in Dresden, 1860–66 Schüler im Atelier von Ludwig Richter, dessen Lieblingsschüler er war, 1861 zusammen mit Viktor Paul Mohn, Adolf Thomas und Carl Wilhelm Müller Studienreise durch Nordböhmen, mehrmalige Aufenthalte in Italien, 1868, durch Stipendium, einjähriger Aufenthalt in Rom, Quelle: Thieme-Becker, Friedrich-Ludwig Richter und sein Schülerkreis und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3966
Limit: 360,00 €

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Sammlung Dresdenansichten

vierzehn Ansichten in zehn Rahmen mit der Darstellung verschiedener Sehenswürdigkeiten von Dresden, wie Hofkirche, Zwinger, Blockhaus und Augustusbrücke, verschiedene Künstler, kolorierte Stahlstiche, unterschiedliche Erhaltungen, gerahmt.

Katalog-Nr.: 3967
Limit: 100,00 €

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Mappenwerk, Dom zu Meissen

Mappe mit 13 auf Karton montierten großformatigen Fotografien von Albrecht Meydenbauer, sie zeigen den Dom vor seinem neugotischen Umbau, die Mappe wurde von der königlich-preußischen Messbildanstalt zu Berlin im Jahr 1898 herausgegeben, rote Flügelmappe mit Prägung "Dom in Meissen Aufnahme der kgl. Pr. Messbildanstalt 1898", Flügelmappe mit leichten Erhaltungsmängeln, eine Fotografie mit Einzeichnung, ein Karton etwas eingerissen, sonst leichte Altersspuren, Fotomaße ca. 37 x 37 cm, Kartonmaße ca. 52 x 49 cm. Beigegeben weiteres, nicht auf Karton kaschiertes Foto des Doms im Maße von ca. 39 x 36,5 cm.

Katalog-Nr.: 3968
Limit: 480,00 €

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Fritz Beckert, Fränkische Kleinstadt

an der Stadtmauer stehende Häuser mit Durchfahrt, Farbkreiden auf Papier und auf leichtem Karton montiert, um 1910-20, rechts unten in Blei signiert "Fritz Beckert", leichte Altersspuren, Maße Zeichnung ca. 30,5 x 41,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Karl Friedrich Beckert, dt. Architektur- und Landschaftsmaler (1877 Leipzig bis 1962 Dresden), Schulbesuch in Plauen, 1894-96 Studium an der Akademie für Graphische Künste Leipzig, 1896 bis 1900 Weiterbildung an der Dresdner Akademie bei Friedrich Preller dem Jüngeren, Meisterschüler von Gotthard Kuehl, Abschluss der Akademie mit Goldmedaille, 1902 Gründung der Künstlergruppe "Die Elbier", die 1909 in der "Dresdner Secession" aufging, ab 1901 regelmäßige Sommeraufenthalte in Franken, Studienreisen durch Bayern, Österreich und Italien, 1905 Versuch der Gründung einer Malerkolonie mit Rudolf Poeschmann und R. Müller-Ehrenberg in Kirchberg/Jagst, seit 1908 Privatdozent und 1925-45 Professor für Architekturmalerei und -zeichnen an der Technischen Universität Dresden, beschickte 1942-44 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, 1945 Verlust des Ateliers und eines Großteils seines Lebenswerks bei der Zerstörung von Dresden, Mitglied des Dresdner Denkmalrats, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Dresdner Akademie, Wikipedia und AKL.

Katalog-Nr.: 3969
Limit: 120,00 €

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Fredo Bley, Vier Bilder

dabei unfertiges Ölgemälde einer weiten vogtländischen Sommerlandschaft in abendlicher Stimmung, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand und Keilrahmen (ohne Keile), um 2010, unsigniert, weiterhin zwei aquarellierte Kugelschreiberzeichnungen mit Hochgebirgslandschaften und eine aquarellierte Kugelschreiberzeichnung eines knorrigen Laubbaums, die Zeichnungen je signiert "Fredo Bley" und datiert "30. Juni 2010" bzw. "2010", beigegeben Broschüre mit Text der Vorbesitzerin mit Erinnerungen an Fredo Bley und der Geschichte der vier Arbeiten nebst Notizzettel zur Erwerbsgeschichte gehörig und Zeitungsartikel zur Broschüre, unterschiedliche Erhaltungszustände, Gemälde ungerahmt, die drei Zeichnungen im Bilderträger hinter Glas, Gemäldemaße ca. 60 x 80 cm, Zeichnungsmaße je ca. 30 x 20 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943-46 zusammen mit Wolfgang Mattheuer Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, um der Dienstverpflichtung zum Uranbergbau der Wismut zu entgehen 1946-48 als Land- und Forstarbeiter in Thüringen tätig, 1948-56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, aus materiellen Zwängen 1957-64 parallel als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, parallel zeitweise Werksvertrag mit dem VEB Baumechanik Lengenfeld und bis 1990 Zirkelleiter für Malerei in der "NEMA" Netzschkau, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, ab 1960 im selbst errichteten Eigenheim in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR” und Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3970
Limit: 260,00 €

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Fredo Bley, "Vogtländisches Dorf im März"

von mächtigen Bäumen gesäumte und sich an Bauergehöften vorbei schlängelnd Dorfstraße – Szene in Obermylau, pastose Malerei in kraftvoller warmer Farbigkeit, Öl auf Hartfaserplatte, links unten signiert und datiert (teils vom Falz verdeckt "F. Bley (19)67", auf der Rückseite vom Künstler betitelt "Vogtländisches Dorf im März", signiert "Fredo Bley", datiert "1967" sowie bezeichnet "Buchwald/Vogtl.", farbfrisch erhalten, gerahmt, Falzmaße ca. 61 x 81 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943–46 zusammen mit Wolfgang Mattheuer Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, um der Dienstverpflichtung zum Uranbergbau der Wismut zu entgehen 1946–48 als Land- und Forstarbeiter in Thüringen tätig, 1948–56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, aus materiellen Zwängen 1957–64 parallel als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, parallel zeitweise Werksvertrag mit dem VEB Baumechanik Lengenfeld und bis 1990 Zirkelleiter für Malerei in der "NEMA" Netzschkau, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, ab 1960 im selbst errichteten Eigenheim in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR” und Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3971
Limit: 450,00 €

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Fredo Bley, "Vogtländische Industrielandschaft"

an einem Feld gelegene Siedlung mit rauchenden Schornsteinen und am Horizont zwei Kegelhalden, welche vom Bergbau in der Region künden, Landschaft mit Schneeresten unter bewölktem Himmel, pastose Landschaftsmalerei in erdiger Farbigkeit, Öl auf Hartfaserplatte, um 1970, nicht signiert, rückseitig betitelt "Vogtländische Industrielandschaft", und wohl Rest der ehemaligen Rückwand montiert und hier bezeichnet "Fredo Bley/Buchwald/Vogtland/Kreis Reichenbach/Gartenweg 9d", sowie "Öl auf Hartfaserplatte/Vogtländische Industrielandschaft", gerahmt, Falzmaße ca. 61 x 81 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943–46 zusammen mit Wolfgang Mattheuer Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, um der Dienstverpflichtung zum Uranbergbau der Wismut zu entgehen 1946–48 als Land- und Forstarbeiter in Thüringen tätig, 1948–56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, aus materiellen Zwängen 1957–64 parallel als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, parallel zeitweise Werksvertrag mit dem VEB Baumechanik Lengenfeld und bis 1990 Zirkelleiter für Malerei in der "NEMA" Netzschkau, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, ab 1960 im selbst errichteten Eigenheim in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR” und Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3972
Limit: 450,00 €

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Paul Börner, Das Weinberghaus auf dem Kapellenberg

Blick entlang eines Weges mit Mauern auf die herbstlich-kargen Weinberge mit Hügel, auf das von Heinrich von Maltitz zu Ilkendorf in der Mitte des 16. Jh. im Renaissancestil erbaute Kleinod in Meissen, Öl auf Leinwand, rechts unten datiert und signiert (19)53, partiell pastose Malweise, Rahmen der Zeit, geringe Altersspuren, Falzmaße ca. 42 x 50,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Bildhauer und Medailleur (1888 Meißen bis 1970 Meißen), 1902 bis 1905 Ausbildung zum Porzellanmaler in einer privaten Meißner Manufaktur, gleichzeitig Privatschüler an einer Zeichenschule, von 1905 bis 1909 als Schüler von Richard Müller und Oskar Zwintscher an der Kunstgewerbeschule Dresden und der Dresdner Kunstakademie, später Schüler von Sascha Schneider, Arbeit als Lehrer an einer privaten Zeichenschule in Dresden, von 1909 bis 1910 Italienreise, ab Dezember 1910 Tätigkeit als Maler an der Meissener Porzellanmanufaktur, ab 1912 auch als Modelleur, 1923 bekam er ein Meisteratelier, 1924 Berufung zum Professor durch das Finanzministerium in Sachsen, 1930 bis 1937 Direktor der künstlerischen Abteilungen der Meissener Porzellanmanufaktur, 1937 Berufung zum Professor an der Akademie für Kunstgewerbe in Dresden und 1942 an der Dresdner Kunsthochschule, ab 1945 als freischaffender Künstler in Meißen tätig, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3973
Limit: 180,00 €

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Bruno Giesel, Figurenstudien

Komposition aus aufstrebendem Akt mit Tuch und liegendem Akt, mit sicherem Strich angelegte Arbeit, Rötelkreide auf festem Papier, rechts unten signiert und datiert "Griesel 2006", Blattmaße ca. 42 x 59,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (geboren 1960 in Jena), Kindheit im Vogtland, ab 1971 in Leipzig, Lehre als Modelltischler, 1981–86 Studium der Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Wolfgang Peuker, Volker Stelzmann und Bernhard Heisig, 1986–89 Meisterschüler von Bernhard Heisig, ab 1989 freischaffend, lebt und arbeitet in Straguth bei Zerbst, Quelle: Internetseite des Künstlers und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3974
Limit: 100,00 €

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