Johann Elias Ridinger, Paar Jagddarstellungen
jeweils unter der Darstellung bezeichnet "Anno 1720/Habe diese Baehren Hatz nach der Natur Gezeichnet" (1746) und "Raub Vögel bey Tage..." (1744), detailreiche Radierungen mit dynamischer Lichtbehandlung auf Bütten, unterhalb der Darstellung rechts in der Platte signiert "Joh. El. Ridinger fec. et exud.", breitrandige Exemplare, geringe Erhaltungsmängel, je unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße (ohne Schrift) 28 x 26 cm und 29 x 25,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Verleger (1698 Ulm bis 1767 Augsburg), Schüler seines Vaters Johann Ridinger, ab ca. 1711 Schüler des Malers Christoph Resch in Ulm, ab 1713-14 bei Johann Falch in Augsburg, durch Vermittlung von Gabriel Spitzel drei Jahre im Diensten Graf Metternichs in Regensburg, ab ca. 1718 Schüler der Augsburger Stadtakademie bei Georg Philipp Rugendas dem Älteren, hier 1757 zum “Assessor des evangelischen Ehegerichts” und 1759 zum Direktor der Stadtakademie ernannt, wurde durch Tier- und Jagddarstellungen berühmt, die einen Hauptteil seines Schaffens ausmachten, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet.