Gemälde

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Šimon Brejcha, Informelle Komposition I

säulenstumpfartiges Objekt vor blauem Grund, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, partiell in Spachteltechnik, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, rechts unten signiert und datiert "Šimon Brejcha [19]88", rückseitig auf dem Keilrahmen diverse tschechische Stempel, Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 90,5 x 110,5 cm. Künstlerinfo: auch Simon Brejcha, tschechischer Maler, Graphiker, Graphikdesigner, Aktions- und Objektkünstler des Informel sowie Kunstpädagoge (geboren 1963 in Karlovy Vary [Karlsbad]), aufgewachsen in Prag, studierte und promovierte 1985–94 an der Pädagogischen Fakultät der Karls-Universität in Prag in diversen Fächern wie Heilpädagogik und Kunstpädagogik, künstlerisch weitestgehend Autodidakt, ab 1991 Mitglied der Tschechischen Künstlervereinigung, 1997, 2002 und 2009 mit Stipendien im Wilke-Atelier in Bremerhaven, 2001 mit Stipendium der Stiftung für zeitgenössische Kunst in Prag Aufenthalt an der HBK in Dresden, 2007 Artist-in-Residence im Künstlerhaus Hooksiel, 2023 Ehrung mit dem Vladimír-Boudník-Preis, beschickte ab 1983 diverse Ausstellungen, vertreten in der Nationalgalerie in Prag, im Kunstmuseum Olomouc, der Stadtgalerie Karlsbad sowie in Museen in Liberec, Györ in Ungarn und in der Sammlung der Tama Art University in Tokio in Japan sowie in Sammlungen in den Niederlanden, Großbritannien, Deutschland, Österreich und Taiwan, tätig als Kunsterzieher am Gymnasium Na Pražačce in Prag, Quelle: Beitrag von Magdalena Sikorová vom 09.08.2023 und von Elke Grapenthin Juli/August 2006.

Lot-No.: 4500
Limit: 330.00 €

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Šimon Brejcha, Informelle Komposition II

säulenstumpfartiges Objekt vor lichtem Grund, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, partiell in Spachteltechnik, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, unten mittig signiert und datiert "Šimon Brejcha [19]85", rückseitig auf dem Keilrahmen tschechische Stempel, Altersspuren, mit schlichten Leisten gerahmt, Maße ca. 115 x 75,5 cm. Künstlerinfo: auch Simon Brejcha, tschechischer Maler, Graphiker, Graphikdesigner, Aktions- und Objektkünstler des Informel sowie Kunstpädagoge (geboren 1963 in Karlovy Vary [Karlsbad]), aufgewachsen in Prag, studierte und promovierte 1985–94 an der Pädagogischen Fakultät der Karls-Universität in Prag in diversen Fächern wie Heilpädagogik und Kunstpädagogik, künstlerisch weitestgehend Autodidakt, ab 1991 Mitglied der Tschechischen Künstlervereinigung, 1997, 2002 und 2009 mit Stipendien im Wilke-Atelier in Bremerhaven, 2001 mit Stipendium der Stiftung für zeitgenössische Kunst in Prag Aufenthalt an der HBK in Dresden, 2007 Artist-in-Residence im Künstlerhaus Hooksiel, 2023 Ehrung mit dem Vladimír-Boudník-Preis, beschickte ab 1983 diverse Ausstellungen, vertreten in der Nationalgalerie in Prag, im Kunstmuseum Olomouc, der Stadtgalerie Karlsbad sowie in Museen in Liberec, Györ in Ungarn und in der Sammlung der Tama Art University in Tokio in Japan sowie in Sammlungen in den Niederlanden, Großbritannien, Deutschland, Österreich und Taiwan, tätig als Kunsterzieher am Gymnasium Na Pražačce in Prag, Quelle: Beitrag von Magdalena Sikorová vom 09.08.2023 und von Elke Grapenthin Juli/August 2006.

Lot-No.: 4501
Limit: 330.00 €

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Wladimir Bugrin, Heilige Eurosia

figürlich-abstrakte Darstellung mit erkennbarem Kopf einer weiblichen Person, pastoser Farbauftrag über lasierender Malweise in reicher gedeckter, aber lebendiger Farbgebung, Öl und Öllasuren auf Platte, 1977, unten mittig signiert und datiert "Bugrin (19)77", rückseitig bezeichnet "Vladimir Bugrin frz. Bougrine" sowie betitelt "Hl. Eurozija", leichte Altersspuren, in braunem Leinenpassepartout in Profilrahmung, Darstellungsmaße ca. 43 x 18 cm. Künstlerinfo: eigentlich Wladimir Alexandrowitsch Bugrin, russisch Владимир Александрович Бугрин, auch Vladimir Alexandrovich Bougreen, Bougrine oder Bugrin, russischer Maler und Restaurator (1938 Leningrad bis 2001 St. Petersburg), 1956–59 Muchina-Institut für Kunst und industrielles Design, 1960–65 Kunstakademie Leningrad, seit Anfang der 1970er religiöse Motive, wegen seines Eintretens für freie Kunst kam er in Konflikt mit den Sowjetbehörden, was zur Inhaftierung und im November 1976 zu Ausweisung als "jüdischer Emigrant" führte, zunächst in Wien, hier Unterstützung durch Prinzessin Ghislaine Windisch-Graetz, später in Salzburg, schließlich Übersiedlung zu Freunden nach Frankreich, spätestens ab 1977 in Paris tätig, 1984 französische Staatsbürgerschaft, vertreten auf zahlreichen internationalen Ausstellungen, Werke unter anderem in Museen in Wien, Paris und Japan, tätig in Paris, St. Germain en Laye und nach 1990 wieder regelmäßige Aufenthalte in St. Petersburg, Quelle: Homepage zum Künstler und Info der Lebenspartnerin Jane MacGillivray.

Lot-No.: 4502
Limit: 360.00 €

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Kurt Bunge, Geometrische Komposition

abstrakte Komposition mit Pfeilen, Punkten und Linienschraffuren über geometrischem versilberten bzw. rotem, schwarzem, orangem, blauem oder weißem Grund, Mischtechnik (Versilberung und Ölfarbe) auf Hartfaserplatte, links unten signiert und datiert "K. Bunge – [19]92", geringe Altersspuren, im schlichten weißen Künstlerrahmen, Falzmaße ca. 40,5 x 40,5 cm. Künstlerinfo: auch Curt Bunge, dt. Maler, Grafiker und Restaurator (1911 Bitterfeld bis 1998 Kassel), zunächst 1925–28 Lehre als Dekorationsmaler und Anstreicher, künstlerisch gefördert durch Hermann Schiebel, 1928–31 Schüler von Charles Crodel und Gerhard Marcks an der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein in Halle, später weiterer Unterricht durch Charles Crodel, unternahm Studienreisen nach Italien, Österreich und Tschechien, Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste, 1931–40 als Restaurator beim Landeskonservator für Denkmalpflege tätig, mit Förderung durch Carl Georg Heise aus Hamburg 1936 Studienreise nach Italien, 1940–45 Kriegsdienst im 2. Weltkrieg, danach bis 1950 Leiter der Restaurierungswerkstätten beim Landeskonservator für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt, ab 1950 Dozent und ab 1957 Professor an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein, Beschäftigung mit dem Holzschnitt, 1950–59 Mitglied im VBK (Verband Bildender Künstler) der DDR, ab 1953 mit Willi Sitte Mitglied der "Halleschen Malerbrigade", nach kulturpolitischen Anfeindungen Anfang 1959 Weggang nach Kassel, vertreten unter anderem 1946, 1949 und 1958/59 auf der Kunstausstellung Dresden und 1947 auf der Ausstellung „Malerei der Gegenwart“ im Museum der Bildenden Künste Leipzig, Mitglied im Deutschen Künstlerbund und 1952–73 Teilnahme an den Jahresausstellungen, ab 1976 Mitglied der Darmstädter Sezession, Quelle: Vollmer, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Eisold "Künstler in der DDR", Offner/Schroeder "Eingegrenzt –Ausgegrenzt", Werner Schmidt "Ausgebürgert", Schmaling "Künstlerlexikon Hessen-Cassel 1777–2000" und Wikipedia.

Lot-No.: 4503
Limit: 700.00 €

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Carla Fioravanti, Berliner Impression

steigendes Pferd neben dem Streitwagen der Siegesgöttin Viktoria der Quadriga des Brandenburger Tors vor der Kulisse des Berliner Fernsehturms, expressive, dynamische Malerei mit breitem Pinselduktus, wohl Bild aus der ab 1972 entstandenen Serie "Geteilte Berliner Impressionen", welche sie nach 1991 als Zyklus "Commedia dell’Arte – Berlin zwischen den Mächten" fortführte, auf die Frage von Emilio Esbardo "Wie würdest du deine Kunst definieren?" erklärte die Künstlerin um 1995 "Dynamik. Ich bin überzeugt, dass im Universum nichts von Dauer ist. Alles dreht sich. Für mich ist alles, was sich bewegt, Leben. Und ich liebe das Leben sehr. ..." und ergänzt ferner "... Ein Maler, der die Stadt [Berlin] mit seinen Bildern erzählt hatte, sah sich mit der Wiedervereinigung Berlins einer völlig neuen Realität gegenüber: Manche fühlten sich orientierungslos und verunsichert. Viele aber schöpften aus der ungewohnten Situation und Umgebung neue Kraft und Lebensfreude. ...", Öl auf zweigeteilter Leinwand, links unten signiert und datiert "Fioravanti [19]90", rückseitig Inventaretikett der Commerzbank Leipzig, aus deren Kunstsammlung das Gemälde zur Auktion kommt, geringe Altersspuren, im gemeinsamen Rahmen gefasst, Falzmaße ca. 149 x 200 cm. Künstlerinfo: ab 1961 verheiratete Carla Fioravanti-Heise, signierte als Künstlerin "Fioravanti", italienische Malerin und Restauratorin (1933 Civitanova Marche bis 2019 Berlin), Kindheit in Pesaro, zunächst auf Wunsch der Eltern Lehramtsstudium, studierte 1953–55 an der Accademia di Belle Arti in Bologna bei Giorgio Morandi (1890–1964), 1957 Staatsexamen in Rom, zunächst in Rom als Restauratorin für Kirchenfresken und freischaffende Malerin tätig, 1961 Eheschließung und Übersiedlung nach Deutschland, zunächst in Düsseldorf tätig, 1964 Umzug nach Berlin, hier künstlerisch freischaffend und als Kunsterzieherin an der Katholischen Schule Salvator tätig, parallel 1964–67 Gasthörerin an der Akademie der Künste Berlin, thematisierte ab 1972 in ihrer Serie "Geteilte Berliner Impressionen" die Teilung der Stadt und setzte den Zyklus ab 1991 als "Commedia dell’Arte – Berlin zwischen den Mächten" fort, Mitglied im Verein der Berliner Künstlerinnen und im Verein Berliner Künstler, tätig in Berlin und in Pesaro, Quelle: AKL, Bütow "Europäisches Künstlerlexikon – Deutschland" und Internet.

Lot-No.: 4504
Limit: 500.00 €

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Arnold Fritz, Wüstenansicht

stark abstrahierte wüstenähnliche Landschaft mit Agave, pastose studienhafte Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Karton, rechts unten ligiertes Künstlerkürzel "AFri" und datiert "[19]83", Altersspuren ungerahmt, Maße ca. 70 x 100 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1907 Berlin bis 1991 Hildesheim), tätig in Hildesheim, Quelle: Internet.

Lot-No.: 4505
Limit: 70.00 €

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Claudio Giulianelli, "L´Essenza delle cose"

Halbfigur einer stehenden jungen Dame in edlem roten Kleid, mit weit auskragendem, zweiteiligem Kopfputz, beim Erzeugen von Seifenblasen mittels eines langen Röhrchens, den Blick dem Betrachter zugewandt, vor weiter sonniger Landschaft, die aus Dantes "Göttlicher Komödie" entliehene Figur der Beatrice zieht sich wie ein "roter Faden" durch das vielschichtige philosophische Werk Giulianellis und transportiert anhand der beigefügten symbolischen Gegenstände die subtilen Zweifel, Innenansichten, Botschaften oder gar Visionen des Künstlers – hier "Die Essenz der Dinge", gering pastose, phantastisch-symbolistische Malerei im freundlichen Kolorit, Öl auf Sperrholz, 2023, unten rechts signiert "C. Giulianelli", rückseitig verworfene Fassung eines ähnlichen Werks, zusätzlich signiert und datiert "Claudio Giulianelli, Corchiano 2023" sowie betitelt, leichte Altersspuren, ungerahmt, ca. 50 x 52 cm. Künstlerinfo: italienischer Maler, Philosoph und Chemiker (geboren 1956 in Rom), zunächst Studium zum Chemiker, autodidaktische Hinwendung zur Malerei, beeinflusst von Malern wie Hieronymus Bosch, Jan van Eyck, Pieter Bruegel dem Älteren und Caravaggio sowie Dantes "Göttlicher Komödie", unternahm Studienreisen durch Europa, 1992 Umzug nach Corchiano, beschickte Ausstellungen in Italien, den USA, Großbritannien, China, Belgien und Schweden, 2017 Gründungsmitglied der "Mega Art Association and Gallery", Quelle: Homepage des Künstlers und Internet.

Lot-No.: 4506
Limit: 260.00 €

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Paco Gorospe, "Abstraction in White"

ungegenständliche, amorph-abstrakte Farbkomposition, lasierende, teils pastose Malerei unter Einbeziehung der Farbigkeit des Malgrunds, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, um 2000, links unten signiert "Paco Gorospe", rückseitig auf der Leinwand englisch betitelt und signiert "»Abstraction in White« Paco Gorospe", geringe Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 76,5 x 76,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Francisco Gorospe Sy, nannte sich als Künstler Paco Gorospe, philippinischer Maler (1939 Manila-Binondo bis 2002), Kindheit in Manila-Binondo, nach dem Schulbesuch mehrere Jahre Aufenthalt in Visayas und Mindanao, künstlerisch weitestgehend Autodidakt, inspiriert von der einfachen, aber farbenfrohen Kunst indigener Stämme der Philippinen wie der Yakan-Stämme, der Bogobos und der Tausug, 1960 Rückkehr nach Manila und kurzzeitig Kunststudium an der Universität von Santo Thomas bei David Cheng, fortan tätig in Manila-Ermita und Anschluss an eine Künstlergruppe, Eröffnung seiner eigenen Galerie in Mabini, 1961–65 gefördert von der Gründerin der Philippine Art Gallery, Lydia Arguilla, beteiligte sich 1962 an der Weltausstellung in Seattle und 1964 an der Weltausstellung New York in den USA, ab 1965 Zusammenarbeit mit Rick Gonzalez, 1968 vernichtete ein Feuer seine Galerie in Manila-Ermita und er zog bis 1970 nach Laguna, 1970 Wiedereröffnung seiner Galerie in Manila-Ermita, die 1983 erneut abbrannte, beschickte darüber hinaus Ausstellungen in Hongkong, Okinawa (Japan), Baden-Baden, der Schweiz und Dänemark, Quelle: Internet.

Lot-No.: 4507
Limit: 150.00 €

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Rolf Hans, "Entwurf für Papagei"

abstrakte Farbflächenkomposition aus Braun- und zwei Gelbtönen, Lackfarbe auf geometrisch beschnittener Sperrholzplatte mit farbig gefassten Kanten, rückseitig in Filzstift ligiert signiert, datiert und betitelt "RHans 1970 »Entwurf für Papagei«", gut erhalten, Maße ca. 50 x 60 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Objektkünstler, Fotograf und Musiker (1938 Frankfurt am Main bis 1996 Basel), um 1956 Lehre zum Bankkaufmann, ab ca. 1958 autodidaktische Hinwendung zur Malerei, 1961–63 Schüler des "Quadriga"-Künstlers Heinz Kreutz, 1963 Übersiedlung nach Basel und neben künstlerischer Betätigung Broterwerb als IT-Kommunikationskaufmann, Mitglied der Gesellschaft für Neue Kunst, unternahm Studienreisen nach Ibiza, Spanien, Italien, Norwegen, Polen und Andalusien, ab 1967 jährliche Aufenthalte im Centovalli im Tessin, Quelle: Katalog Kunsthandel Draheim "Rolf Hans 1938–1996 Schauspiel im Stillen" von 2007.

Lot-No.: 4508
Limit: 390.00 €

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Rolf Hans, "Orange-Blau"

geometrische Farbflächenkomposition in Beigetönen, Grau, leuchtendem Orange und Blautönen, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "R Hans [19]68", rückseitig neben getilgter Annotation vom Künstler signiert, ortsbezeichnet, datiert und betitelt "R Hans Basel 1968 »orange-blau«" und Pfeil zur diagonalen Hängung, minimale Altersspuren, in schlichter aufgenagelter Holzleiste gerahmt, Darstellungsmaße ca. 58 x 58 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Objektkünstler, Fotograf und Musiker (1938 Frankfurt am Main bis 1996 Basel), um 1956 Lehre zum Bankkaufmann, ab ca. 1958 autodidaktische Hinwendung zur Malerei, 1961–63 Schüler des "Quadriga"-Künstlers Heinz Kreutz, 1963 Übersiedlung nach Basel und neben künstlerischer Betätigung Broterwerb als IT-Kommunikationskaufmann, Mitglied der Gesellschaft für Neue Kunst, unternahm Studienreisen nach Ibiza, Spanien, Italien, Norwegen, Polen und Andalusien, ab 1967 jährliche Aufenthalte im Centovalli im Tessin, Quelle: Katalog Kunsthandel Draheim "Rolf Hans 1938–1996 Schauspiel im Stillen" von 2007.

Lot-No.: 4509
Limit: 390.00 €

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Clemens Kaletzsch, "Übersetzung"

teils geometrische, von Grau überlagerte Strukturen, stark pastose Malerei, Öl auf Leinwand, auf der Rückseite von Hand betitelt "Übersetzung", datiert "1989" und signiert "C. Kaletzsch", in einfacher Leiste gefasst, Maße Leinwand ca. 90 x 80 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1957 in München geboren), Studium in Wien an der Hochschule für angewandte Kunst bei Oswald Oberhuber und an der Akademie der Künste bei Arnulf Rainer, lebt seit 1988 in Köln und Polling, zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 4510
Limit: 240.00 €

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Kasatschok, "Tanzendes Paar"

ekstatisch tanzende Frauen und Männer, kraftvolle Malerei in leuchtender Farbigkeit, Mischtechnik (Acryl und Kreiden) auf Papier, Ende 20. Jh., im unteren linken Bereich signiert oder betitelt "Kasatschok" (bedeutet im russischen "Kosakentanz"), sowie "tanzendes Paar", hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 89 x 84 cm.

Lot-No.: 4511
Limit: 390.00 €

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Peter Robert Keil, "Träumendes junges Mädchen"

stehender expressiver Mädchenakt, gering pastose, schwarz konturierende Malerei mit breitem Pinselduktus in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Spanplatte, links unten undeutlich signiert und datiert "Peter Keil [19]83", rückseitig in Blei Kopfstudie sowie betitelt, signiert, ortsbezeichnet und datiert "»Träumendes junges Mädchen« Peter R. Keil Berlin [19]83", gerahmt, Falzmaße ca. 80 x 40 cm. Künstlerinfo: eigentlich Peter Robert Keil, dt. Maler und Plastiker (geboren 1942 in Züllichau/Pommern), Kindheit in Berlin-Wedding, ab 1954 Schüler von Otto Nagel, zunächst ab 1954 Lehre als Kunstschlosser, 1959–61 Studium an der Hochschule der Bildenden Künste Berlin-Charlottenburg, anschließend Aufenthalte bei Joan Miró auf Mallorca, Vertreter der "Jungen Wilden" und der "Hippie-Bewegung" der 1960er und 1970er Jahre, Mitglied im Bund Bildender Künstler Berlins, tätig in Zimmerau, Berlin, London, Paris und Los Angeles (Hollywood), Quelle: Wikipedia und Internethomepage des Künstlers.

Lot-No.: 4512
Limit: 150.00 €

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György Kepes, Abstraktion

informelle Komposition aus übereinander gelagerten Farbflächen in dunklen Tönen, Öl auf Hartfaserplatte, links unten in Schwarz monogrammiert G.K. und datiert (19)67, rückseitig bezeichnet, im schlichten, weiß bemalten Rahmen gerahmt, Falzmaße ca. 50 x 65 cm.

Lot-No.: 4513
Limit: 180.00 €

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Paul Knothe, "Kulissenzauber"

abstrakte geometrische Komposition, stark pastose Malerei in breiter Spachteltechnik, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, links unten mit Pseudonym "Paul Ka" signiert und datiert "[19]65", im oberen Falzbereich betitelt "Kulissenzauber", rückseitig auf dem Keilrahmen bezeichnet "Schauspieler", geringe Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 80 x 130 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1897 Walddorf bis 1988 Halbs/Westerwald), 1911-14 Lehre als Dekorationsmaler, 1914-16 Studium an der Kunstakademie Dresden, 1919-29 Mitarbeit am Bauhaus und im Atelier Stenzel, ab 1930 freischaffend, 1933 mit Malverbot belegt, ab 1938 Lehre als technischer Zeichner in Düsseldorf, seit 1946 freischaffend als Maler tätig, verwendete unterschiedliche Signaturen wie „PaulKa“ und "Paul Kaan“, Quelle: Internet.

Lot-No.: 4514
Limit: 800.00 €

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Atanas Kotzev, Tänzer 1

scheinbar durch die Luft wirbelnde abstrahierte Figur in Blau, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Malplatte, rechts unten signiert und datiert "A. Kotzev 2001", Pendant zur nachfolgenden Position, in moderner Silberleiste gerahmt, Falzmaße ca. 85 x 85 cm. Künstlerinfo: bulgarischer Maler, Bildhauer und Designer (geboren 1957 in Sofia), studierte an der Akademie für Bildende Künste in Sofia Malerei und Bildhauerei, ab 1984 Mitglied im Bulgarischen Künstlerverband, Ehrung mit einer Goldmedaille für Verpackungsdesign in Barcelona 1984, 1990 Übersiedlung nach Deutschland, tätig in Nittendorf in der Oberpfalz, Quelle: Internet.

Lot-No.: 4515
Limit: 150.00 €

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Atanas Kotzev, Tänzer 2

scheinbar durch die Luft wirbelnde abstrahierte Figur in Violett, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl und Metalliclack auf Malplatte, rechts unten signiert und datiert "A. Kotzev 2001", Pendant zur vorhergehenden Position, in moderner Silberleiste gerahmt, Falzmaße ca. 84 x 78 cm. Künstlerinfo: bulgarischer Maler, Bildhauer und Designer (geboren 1957 in Sofia), studierte an der Akademie für Bildende Künste in Sofia Malerei und Bildhauerei, ab 1984 Mitglied im Bulgarischen Künstlerverband, Ehrung mit einer Goldmedaille für Verpackungsdesign in Barcelona 1984, 1990 Übersiedlung nach Deutschland, tätig in Nittendorf in der Oberpfalz, Quelle: Internet.

Lot-No.: 4516
Limit: 150.00 €

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Pál Molnár-C., »Triumphbogen«

abendliche surreale Gebirgslandschaft mit antiken Säulen, Triumphbogen und aufgebahrter Frau hinter Felsen und Bäumen, melancholische, pastose Malerei, Mischtechnik (Öl und Kreiden) auf Alublech, um 1970, rechts unten ungarisch monogrammiert "MCP", rückseitig undeutlicher ungarischer Stempel und mehrsprachiges Etikett des "Artex Artbureau – 1390 Budapest, Münnich Ferenc u. 31 – Hungary", hier deutsch bezeichnet "Titel: Triumphbogen" und "Künstler: Molnár C., Pál", geringe Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 41 x 55 cm. Künstlerinfo: eigentlich Pál Molnár, auch Pal [Paul] Molnar, nannte sich ab ca. 1922 nach dem Geburtsnamen seiner Mutter Jeanne Contant "Pál Molnár-C." , ungarischer Maler, Freskant, Buchkünstler, Holzschneider und Gebrauchsgraphiker (1894 Battonya bis 1981 Budapest), studierte an der Akademie in Budapest Kunstpädagogik, 1918–21 Übersiedlung in die Schweiz, 1921–22 Studienaufenthalt in Paris, ab 1922 wieder in Budapest tätig, 1928–31 mit Stipendium des ungarischen Staats Aufenthalt in Italien, während dieser Zeit zeitweise Mitarbeiter des Kunsthistorikers Tibor Gerevich an der Accademia d’Ungheria in Rom, 1931 Rückkehr nach Budapest, erhielt diverse Ehrungen wie 1929 die Goldmedaille der Kunstgewerbeausstellung Monza, 1930 den Malerpreis Padua und den Zichy-Preis, 1934 Ehrung mit dem Franz-Joseph-Jubiläumspreis und dem Malerpreis Warschau, 1937 Grand-Prix auf der Weltausstellung in Paris und goldene Medaille Mailand, Goldmedaille auf der Internationalen Holzschnittausstellung 1938 in Warschau, 1939 durch Papst Pius XII. Verleihung des Pro Arte-et Ecclesia-Kreuzes, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Artikel von Orsolya Putz und von Anna Koltay zum Künstler sowie Internet.

Lot-No.: 4517
Limit: 1400.00 €

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Pál Molnár-C., Akt in arkadischer Landschaft

abendliche surreale Gebirgslandschaft mit antiken Säulen und Frauenakt neben ihrem gespenstisch schwebenden Hochzeitskleid, melancholische, pastose Malerei, Mischtechnik auf Hartfaserplatte, um 1970, rechts unten ungarisch monogrammiert "MCP", rückseitig unleserlich gestempelt, geringe Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 39,5 x 62 cm. Künstlerinfo: eigentlich Pál Molnár, auch Pal [Paul] Molnar, nannte sich ab ca. 1922 nach dem Geburtsnamen seiner Mutter Jeanne Contant "Pál Molnár-C." , ungarischer Maler, Freskant, Buchkünstler, Holzschneider und Gebrauchsgraphiker (1894 Battonya bis 1981 Budapest), studierte an der Akademie in Budapest Kunstpädagogik, 1918–21 Übersiedlung in die Schweiz, 1921–22 Studienaufenthalt in Paris, ab 1922 wieder in Budapest tätig, 1928–31 mit Stipendium des ungarischen Staats Aufenthalt in Italien, während dieser Zeit zeitweise Mitarbeiter des Kunsthistorikers Tibor Gerevich an der Accademia d’Ungheria in Rom, 1931 Rückkehr nach Budapest, erhielt diverse Ehrungen wie 1929 die Goldmedaille der Kunstgewerbeausstellung Monza, 1930 den Malerpreis Padua und den Zichy-Preis, 1934 Ehrung mit dem Franz-Joseph-Jubiläumspreis und dem Malerpreis Warschau, 1937 Grand-Prix auf der Weltausstellung in Paris und goldene Medaille Mailand, Goldmedaille auf der Internationalen Holzschnittausstellung 1938 in Warschau, 1939 durch Papst Pius XII. Verleihung des Pro Arte-et Ecclesia-Kreuzes, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Artikel von Orsolya Putz und von Anna Koltay zum Künstler sowie Internet.

Lot-No.: 4518
Limit: 1400.00 €

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Leonid Ochrymcuk, Objekt "Roter Felsen"

applizierte Zeichen "234 IIB TT", Öl auf Malpappe in Spachteltechnik, rückseitig originales Klebeetikett signiert und datiert 1974, unter Glas gerahmt, Altersspuren, Falzmaße ca. 14 x 24 cm. Künstlerinfo: (1929 Brünn bis 2005 ebenda), tschechischer Maler, Grafiker, Plastiker und renommierter Kunstpädagoge, Ochrymčuk gilt als einer der prägendsten Vertreter der tschechischen Nachkriegsmoderne in Mähren, sein Werk bewegt sich im spannungsreichen Feld zwischen spielerischer Geometrie, Op-Art und der Ästhetik der Art Brut. Quelle: Internet.

Lot-No.: 4519
Limit: 190.00 €

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A. R. Penck, attr., Frauenportrait nach links

in Schwarz und Grautönen gehaltenes Bildnis einer jungen Frau, teils pastose Malerei, Deckfarben auf Karton (Rückwand eines Blocks/Kalenders), um 1970–80, unsigniert, in den oberen Ecken Löchlein durch frühere Montage, unteres Loch wohl bereits werksseitig vorhanden, leichte Altersspuren, im rahmenlosen Bilderträger, Maße ca. 30 x 20 cm. Provenienz: Sammlung des Künstlers und Freundes von A. R. Penck, Klaus Liebscher/Radebeul (auch im Film "Er nannte sich Y" zu sehen). Künstlerinfo: mit eigentlichem Namen Ralf Winkler, verwandte auch die Pseudonyme "Mike Hammer", "T.M.", "Mickey Spilane", "a.Y." oder "Y", dt. Maler, Grafiker und Objektkünstler (1939 Dresden bis 2017 Zürich),1953–54 Mal- und Zeichenunterricht bei Jürgen Böttcher (Strawalde), ab 1956 bewarb sich der Künstler viermal ohne Erfolg an den Kunsthochschulen in Dresden und Berlin, 1955–56 Lehre als Zeichner bei der DEWAG, nach Abbruch der Lehre in verschiedenen Berufen tätig, 1966 als Kandidat für den VBK der DDR zugelassen und Umbenennung in „A. R. Penck“, 1971 Mitglied der „Künstlergruppe Lücke“, 1976 Begegnung mit Jörg Immendorff, ab dieser Zeit setzte er sich für die Abschaffung der innerdeutschen Grenze ein, 1980 Ausbürgerung aus der DDR, 1981 Verleihung des Rembrandt-Preises der Goethe-Stiftung Basel, 1983 Umzug nach London, 1988 Berufung zum Professor der Kunstakademie Düsseldorf, lebt seit 2003 in Dublin, Teilnahme an der documenta 5, 7 und 9, Quelle: Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 4520
Limit: 2000.00 €

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A. R. Penck, attr., Frauenportrait nach rechts

junge Frau mit in die Ferne schweifendem Blick, teils pastose Portraitmalerei in Schwarz und Grautönen, Deckfarben auf Karton (Rückwand eines Schreibblocks), um 1970–80, unsigniert, in den Ecken Löchlein durch frühere Montage, im rahmenlosen Bilderträger, Maße ca. 30 x 20 cm. Provenienz: Sammlung des Künstlers und Freundes von A. R. Penck, Klaus Liebscher/Radebeul (auch im Film "Er nannte sich Y" zu sehen). Künstlerinfo: mit eigentlichem Namen Ralf Winkler, verwandte auch die Pseudonyme "Mike Hammer", "T.M.", "Mickey Spilane", "a.Y." oder "Y", dt. Maler, Grafiker und Objektkünstler (1939 Dresden bis 2017 Zürich),1953–54 Mal- und Zeichenunterricht bei Jürgen Böttcher (Strawalde), ab 1956 bewarb sich der Künstler viermal ohne Erfolg an den Kunsthochschulen in Dresden und Berlin, 1955–56 Lehre als Zeichner bei der DEWAG, nach Abbruch der Lehre in verschiedenen Berufen tätig, 1966 als Kandidat für den VBK der DDR zugelassen und Umbenennung in „A. R. Penck“, 1971 Mitglied der „Künstlergruppe Lücke“, 1976 Begegnung mit Jörg Immendorff, ab dieser Zeit setzte er sich für die Abschaffung der innerdeutschen Grenze ein, 1980 Ausbürgerung aus der DDR, 1981 Verleihung des Rembrandt-Preises der Goethe-Stiftung Basel, 1983 Umzug nach London, 1988 Berufung zum Professor der Kunstakademie Düsseldorf, lebt seit 2003 in Dublin, Teilnahme an der documenta 5, 7 und 9, Quelle: Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 4521
Limit: 2000.00 €

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Paul Petersen, Köpfe

skurrile Darstellung mehrerer Personen mit langem Haar oder verschleiert, Öl auf Malpappe, rechts unten in Blau monogrammiert, gerahmt, Falzmaße ca. 50 x 80 cm.

Lot-No.: 4522
Limit: 60.00 €

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Paul Petersen, Abstrakte Komposition

kraftvoll leuchtende amorphe Farbflächenkomposition, Öl auf Leinwand, um 1990, rückseitig auf der Leinwand signiert "Paul Petersen" und bezeichnet "DZ 6.", geringe Altersspuren, aufgeblockt und freigestellt modern gerahmt, Bildmaße ca. 55 x 46 cm. Künstlerinfo: dänischer Maler und Bildhauer (1935 Kopenhagen bis 2000 Kopenhagen), zunächst ab 1951 Lehre zum Schlosser, ab 1958 Lehre zum Maschinenbauer, künstlerisch Autodidakt, 1963 Gründung der "Heisteel" Maschinenfabrik in Videbaek, 1978 Übersiedlung in die BRD, ab 1987 tätig in Mainz-Weisenau, 1988-95 Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz, 1995 Übersiedlung nach Douarnenez in Frankreich, Quelle: Katalog "Paul Petersen 1935-2000" und Internet.

Lot-No.: 4523
Limit: 80.00 €

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Mario Pitocco, "Mutterschaft"

anrührende Darstellung einer jungen Frau, ein Kleinstkind im Arm haltend, moderne lasierende Malerei unter weitgehender Einbeziehung der Farbigkeit des Malgrunds, Öl und Farbstifte auf Leinwand um 1990, rechts unten undeutlich signiert "Pitocco", rückseitig auf der Leinwand, teils undeutlich italienisch bezeichnet und betitelt "lei autentico: Mario Pitocco »Maternità« [Authentisch: Mario Pitocco »Mutterschaft«]", hier weitere Signatur und mehrfach gestempelt "Casa d'Arte Nitti ... Firenze [Florenz]", Pendant zur nachfolgenden Position, sehr schön hinter Glas und Leinenpassepartout gerahmt (etwas fleckig und Druckspuren), Falzmaße ca. 50,5 x 35 cm. Künstlerinfo: italienischer Maler (1931 Letino/Caserta bis 2002 Cervignano del Friuli), 1950 Abitur in Neapel, anschließend zwei Jahre Ingenieurstudium in Bologna, 1953 Rückkehr nach Neapel und kurzzeitig Architekturstudium, ab 1959 in Rom als technischer Zeichner und Journalist tätig, parallel intensive Hinwendung zur Malerei, 1973 Umzug nach Trezzano sul Naviglio bei Mailand und dann nach Abbiategrasso, künstlerisch weitergebildet in Mailand und Florenz, 1981 Übersiedlung nach Cervignano del Friuli/Region Friaul-Julisch Venetien, beschickte 1965 bis 1998 zahlreiche Ausstellungen in Pesaro, Riccione, Turin, Pavia, Rapallo, Vicenza, Florenz, Vigevano, Udine, Prato, Sydney, Genf, Traunstein, Straßburg, Köln und New York, 1982 Ehrung mit dem „New York Prize“, Quelle: Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Comanducci und Internet.

Lot-No.: 4524
Limit: 20.00 €

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