Gemälde

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Elmar von Eschwege, "Langholz verladen ..."

Waldbauern beim Verladen der gefällten Nadelholzstämme auf Pferdekarren, auf einem Waldweg in gebirgiger Landschaft, wohl Motiv aus dem Harz, gering pastose Genremalerei, Öl auf Malplatte, um 1930, rechts unten signiert "v. Eschwege", rückseitig altes fragmentarisches Etikett, hier signiert und betitelt "Prof. E. von Eschwege »Langholz verladen ... schlag«", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 70 x 94,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Friedrich Adolf Eilmar Freiherr von Eschwege, dt. Landschafts-, Tier- und Historien- und Genremaler (1856 Braunschweig bis 1935 Oberweimar), studierte 1877–82 an der Kunstschule Weimar bei Albert Brendel und Alexander Struys, 1882–83 Studium an der Akademie München, 1883 Weiterbildung an der Akademie Dresden und Meisterschüler von Ferdinand Pauwels, hier 1890 Berufung zum Professor und in Dresden-Blasewitz ansässig, später Berufung nach Weimar, 1899–1906 Aufenthalte in der Künstlerkolonie Dachau, lebte seit 1889 in Weimar, in den Jahren 1892 bis 1904 fertigte er zudem Vorlagen für die Schulbücher des Verlags Velhagen & Klasing, Mitglied im Weimarer Kunstverein, in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, im Thüringer Ausstellerverband, im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands und Direktorialmitglied der Renten- und Pensionsanstalt für deutsche bildende Künstler Weimar, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Müller-Singer, Matrikel der Münchner Akademie, Schülerlisten der Dresdner Akademie, Boetticher, Saur Bio-Bibliographisches Lexikon und Wikipedia.

Lot-No.: 4275
Limit: 180.00 €

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Fritz Faber, Junges Paar am Tisch

an einem gedeckten Tisch unter Bäumen sitzendes Paar, teils mit kraftvollem Pinselstrich angelegte Malerei, Öl auf Leinwand, Anfang 20. Jh., links unten signiert "Faber", leichte Erhaltungsmängel, ungerahmt, Maße ca. 45 x 52,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Plakatkünstler (1876 Stuttgart bis 1935 München), Schüler von August von Brandis in Aachen, studierte ab 1902 an der Akademie München bei Ludwig von Herterich, Mitglied der „Luitpold-Gruppe“, Ausstellung 1907 im Münchner Glaspalast, tätig in München, Quelle: Vollmer, Saur Bio-Bibliographisches Lexikon und Matrikel der Münchner Akademie.

Lot-No.: 4276
Limit: 120.00 €

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E. v. Falkenhausen, Stillleben mit Kirschen

überquellender Korb mit frisch geernteten Kirschen, fein mit spitzem Pinsel erfasste Stilllebenmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten in Rot signiert, doubliert, in Eichenleiste mit vergoldeter Innenbordüre gerahmt, guter altersgemäßer Zustand, Falzmaße ca. 41 x 57 cm.

Lot-No.: 4277
Limit: 120.00 €

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E. Fischer, Kinderreigen

tanzende Kindergruppe im frühlingshaften Garten, gering pastose, impressionistisch erfasste Genremalerei mit breitem Pinselduktus in freundlicher Farbigkeit, Öl auf Leinwand, links unten signiert "E. Fischer" und datiert "1921", in schlichter Leiste gerahmt, geringe Altersspuren, Falzmaße 63 x 92 cm.

Lot-No.: 4278
Limit: 240.00 €

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Pál Fried, Zwei afrikanische Schönheiten

zwei spärlich bekleidete junge Frauen mit Kopftüchern vor lichtgrauem Grund, gering pastose Malerei, Öl auf älterer Leinwand mit kleiner hinterlegter Fehlstelle in Zweitverwendung, um 1970, links unten ungarisch signiert "Fried Pal", im prächtigen Gründerzeit-Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 90,5 x 80 cm. Künstlerinfo: ungarisch Fried Pál, ungarischer Maler (1893 Budapest bis 1976 New York), studierte an den Ungarischen Kunstakademie in Budapest [Académie hongroise des arts] bei Hugo Pohl, weitergebildet in Paris, hier Studium an der Académie Julian und Schüler von Lucien Simon, in Paris starke Beeinflussung durch die französischen Impressionisten Edgar Degas und Pierre-Auguste Renoir, die ihn zum Malen von Tänzerinnen, Zirkusartisten und Ballerinen inspirierten, unternahm Studienreisen nach Spanien, Marokko, Indien, Algier und Südafrika, 1946 Übersiedlung in die USA, lehrte ab 1947 als Professor an der Kunstakademie in New York, ab 1953 US-amerikanischer Staatsbürger, galt als gesuchter Portraitist, schuf unter anderem Bildnisse von Greta Garbo, Marilyn Monroe und Rita Hayworth, lebte abwechselnd in Los Angeles und New York City, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit und Internet.

Lot-No.: 4279
Limit: 800.00 €

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Gerhard Geidel, Abend am Fluss

wolkenverhangene märkische Herbstlandschaft mit Flusslauf im Sonnenuntergang, stimmungsvolle pastose, impressionistische Landschaftsmalerei in fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Karton, um 1980, links unten ligiert signiert "GGeidel", rückseitig altes Etikett "Bilder-Geyer Plauen/V. Bahnhofstrasse 17 ...", im silbernen Stuckrahmen, Falzmaße ca. 40,5 x 60,5 cm. Künstlerinfo: dt. Marinemaler und Illustrator (1925 Kleinmachnow bis 2011 Berlin?), künstlerisch Autodidakt, beschickte diverse Ausstellungen in Potsdam und Hamburg sowie vertreten auf der "art maritim", tätig in Kleinmachnow, später in Berlin-Prenzlauer Berg, Quelle: Wikipedia und sonstiges Internet.

Lot-No.: 4280
Limit: 180.00 €

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Gerhard Geidel, Mondnacht

nächtliche herbstliche Bachauenlandschaft mit effektvoll leuchtendem und sich im Wasser eines Tümpels spiegelndem Mond hinter Bäumen, stimmungsvolle pastose, impressionistische Landschaftsmalerei in fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Karton, um 1980, links unten ligiert signiert "GGeidel", rückseitig altes Etikett "Bilder-Geyer Plauen/V. Bahnhofstrasse 17 ...", im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 30,5 x 41 cm. Künstlerinfo: dt. Marinemaler und Illustrator (1925 Kleinmachnow bis 2011 Berlin?), künstlerisch Autodidakt, beschickte diverse Ausstellungen in Potsdam und Hamburg sowie vertreten auf der "art maritim", tätig in Kleinmachnow, später in Berlin-Prenzlauer Berg, Quelle: Wikipedia und sonstiges Internet.

Lot-No.: 4281
Limit: 180.00 €

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Gerhard Geidel, Regenbogen am Fluss

nächtliche herbstliche Flussauenlandschaft mit effektvoll leuchtendem Regenbogen, stimmungsvolle pastose, impressionistische Landschaftsmalerei in fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Karton, um 1980, links unten ligiert signiert "GGeidel", rückseitig altes Etikett "Bilder-Geyer Plauen/V. Bahnhofstrasse 17 ...", im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 30,5 x 40 cm. Künstlerinfo: dt. Marinemaler und Illustrator (1925 Kleinmachnow bis 2011 Berlin?), künstlerisch Autodidakt, beschickte diverse Ausstellungen in Potsdam und Hamburg sowie vertreten auf der "art maritim", tätig in Kleinmachnow, später in Berlin-Prenzlauer Berg, Quelle: Wikipedia und sonstiges Internet.

Lot-No.: 4282
Limit: 180.00 €

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Gerhard Geidel, Kutsche im Flachland

wolkenverhangene märkische Herbstlandschaft mit Kutsche auf regennasser Landstraße, einem Dorf am Horizont zustrebend, pastose impressionistische Landschaftsmalerei in lichter Farbigkeit, Öl auf Karton, um 1980, links unten ligiert signiert "GGeidel", rückseitig altes Etikett "Bilder-Geyer Plauen/V. Bahnhofstrasse 17 ...", im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 30,5 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Marinemaler und Illustrator (1925 Kleinmachnow bis 2011 Berlin?), künstlerisch Autodidakt, beschickte diverse Ausstellungen in Potsdam und Hamburg sowie vertreten auf der "art maritim", tätig in Kleinmachnow, später in Berlin-Prenzlauer Berg, Quelle: Wikipedia und sonstiges Internet.

Lot-No.: 4283
Limit: 180.00 €

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Gerhard Geidel, Dorf am See

märkische Sommerlandschaft mit Blick übern See, vorbei an Laubbäumen, auf Dorfsilhouette mit dominantem Kirchturm, pastose impressionistische Landschaftsmalerei in lichter Farbigkeit, Öl auf Karton, um 1980, rechts unten ligiert signiert "GGeidel", rückseitig altes Etikett "Bilder-Geyer Plauen/V. Bahnhofstrasse 17 ...", im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 30,5 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Marinemaler und Illustrator (1925 Kleinmachnow bis 2011 Berlin?), künstlerisch Autodidakt, beschickte diverse Ausstellungen in Potsdam und Hamburg sowie vertreten auf der "art maritim", tätig in Kleinmachnow, später in Berlin-Prenzlauer Berg, Quelle: Wikipedia und sonstiges Internet.

Lot-No.: 4284
Limit: 180.00 €

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Gerhard Geidel, Fregatte im Mondenschein

stimmungsvolle historisierende Ansicht einer prächtigen Fregatte in nächtlicher Beleuchtung mit Beibooten, vor der Küste mit Schlossansicht, wohl Ansicht des dänischen Wasserschlosses Frederiksborg [Frederiksborg Slot] in Hillerød auf der Insel Seeland, lasierende, partiell gering pastose Malerei in fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1980, links unten ligiert signiert "GGeidel", im prächtigen Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 62 x 92 cm. Künstlerinfo: dt. Marinemaler und Illustrator (1925 Kleinmachnow bis 2011 Berlin?), künstlerisch Autodidakt, beschickte diverse Ausstellungen in Potsdam und Hamburg sowie vertreten auf der "art maritim", tätig in Kleinmachnow, später in Berlin-Prenzlauer Berg, Quelle: Wikipedia und sonstiges Internet.

Lot-No.: 4285
Limit: 240.00 €

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Gerhard Geidel, Fischerhütte am See

einsame, mit Reet gedeckte Fischerhütte am Ufer eines von Wäldern umgebenen Sees und im Vordergrund Holzkahn, stimmungsvolle Szenerie an einem dunstigen Morgen, teilweise pastose Landschaftsmalerei in stimmungsvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1980, links unten signiert "G. Geidel", leichte Erhaltungsmängel, in mit Rocaillen verzierten Rahmen, Falzmaße ca. 82 x 121 cm. Künstlerinfo: dt. Marinemaler und Illustrator (1925 Kleinmachnow bis 2011 Berlin?), künstlerisch Autodidakt, beschickte diverse Ausstellungen in Potsdam und Hamburg sowie vertreten auf der "art maritim", tätig in Kleinmachnow, später in Berlin-Prenzlauer Berg, Quelle: Wikipedia und sonstiges Internet.

Lot-No.: 4286
Limit: 120.00 €

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Gerhard Geidel, Kirche am Wasser

stimmungsvolle Flusslandschaft mit Bauern am Boot, vor kleinem Dorf mit Kirche, fein erfasste Landschaftsmalerei, Öl auf Hartfaserplatte, Rahmen der 1960er Jahre, dieser etwas bestoßen, Bild gering reinigungsbedürftig, Falzmaße ca. 29 x 48 cm. Künstlerinfo: dt. Marinemaler und Illustrator (1925 Kleinmachnow bis 2011 Berlin?), künstlerisch Autodidakt, beschickte diverse Ausstellungen in Potsdam und Hamburg sowie vertreten auf der "art maritim", tätig in Kleinmachnow, später in Berlin-Prenzlauer Berg, Quelle: Wikipedia und sonstiges Internet.

Lot-No.: 4287
Limit: 120.00 €

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Gerhard Geidel, Winterliche Mondnacht

Blick entlang eines Flusses mit kahlen Sträuchern am Ufer, in tief verschneite Landschaft mit Bauernhaus, im effektvollen Mondenschein, lasierende, partiell gering pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Hartfaserplatte, um 1980, rechts unten ligiert signiert "GGeidel", minimale Altersspuren, im schönen Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 30 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Marinemaler und Illustrator (1925 Kleinmachnow bis 2011 Berlin?), künstlerisch Autodidakt, beschickte diverse Ausstellungen in Potsdam und Hamburg sowie vertreten auf der "art maritim", tätig in Kleinmachnow, später in Berlin-Prenzlauer Berg, Quelle: Wikipedia und sonstiges Internet.

Lot-No.: 4288
Limit: 120.00 €

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Prof. Hermann Göhler, Felsen "Beim Falkenstein"

Blick auf den nördlich von Bad Herrenalb gelegenen, als Naturdenkmal und Geotop bekannten Felsen im Schwarzwald, links unten signiert und rückseitig bezeichnet, datiert Ostern 1916, Öl auf Malkarton, in schlichter blattvergoldeter Leiste gerahmt, diese trocknungsrissig, Falzmaße ca. 24,5 x 34 cm.

Lot-No.: 4289
Limit: 20.00 €

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Salomon Garf, Stillleben mit Rosen

üppiger Rosenstrauß mit roten, weißen und roséfarbenen Blüten in schlichter Glasvase, lockerer pastoser Pinselduktus, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert, in schwarzer Lackleiste mit goldbronziertem Innenrelief gerahmt, alles etwas restaurierungsbedürftig, Falzmaße ca. 39x 28 cm. Künstlerinfo: niederländischer Maler und Grafiker (1879 Amsterdam bis 1943 KZ Auschwitz), entstammte einer Amsterdamer Diamantenhändlerfamilie, studierte 1892–95 an der Kunstgewerbeschule (Instituut voor Kunstnijverheidsonderwijs), 1895–99 an der Rijksnormaalschool und schließlich 1899–1905 an der renommierten Rijksakademie van beeldende kunsten in Amsterdam unter August Allebé, Carel Lodewijk Dake und Nicolaas van der Waay, schloss sich ab 1903 zeitweise der Künstlerkolonie in Blaricum und Laren an, erhielt 1904 die lobende Erwähnung beim namhaften „Prix de Rome“, ab 1914 wieder dauerhaft in Amsterdam tätig, errang große Bekanntheit und kommerziellen Erfolg für seine eleganten Interieurszenen, feinsinnigen Portraits der Amsterdamer Gesellschaft sowie für seine, aus rein privater Leidenschaft geschaffenen, virtuosen Blumen- und Früchtestillleben, Mitglied der angesehenen Künstlervereinigungen „Arti et Amicitiae“ und „Sint Lucas“, im Zuge der deutschen Besatzung der Niederlande im 2. Weltkrieg aufgrund seiner jüdischen Herkunft deportiert und im Holocaust ermordet, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Scheen "Lexicon Nederlandse Beeldende Kunstenaars" und Wikipedia.

Lot-No.: 4290
Limit: 120.00 €

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German Grobe, dramatisches Seestück

Gewitterstimmung am Meer mit hohen Wellen und einem kleinen Segelboot, in welchem vier Personen kauern, flott pastos erfasste Marinemalerei in silbriger Farbigkeit, hierzu schreibt Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule": "... In Auseinandersetzung mit den Schulen von Barbizon und Haag, ..., entwickelte Grobe eine charakteristische, in fleckhaft-impressionistischem Pinselduktus vorgetragene, vorwiegend von Braun- und Silbergrautönen bestimmte Valeurmalerei. Die vornehmlich aus Katwijk stammenden Motive zeigen Fischerboote auf See oder am Strand und dokumentieren in den Figurengruppen und der Milieuschilderung das Leben der holländischen Fischerbevölkerung des späten 19. Jahrhunderts bis in die 1920er Jahre. Holländische Dünen- und Flachlandschaften, Meeresansichten, Strand- und Straßenszenen zeigen Grobes der "paysage intime" verpflichteten und den Höhepunkt seiner künstlerischen Entwicklung bezeichnenden Stil. ...", Öl auf Malkarton, links unten signiert, in schlichter Leiste gerahmt, etwas reinigungsbedürftig, Falzmaße 28 x 38 cm. Künstlerinfo: eigentlich Phillipp German Grobe, irrtümlich auch Hermann Grobe, deutscher Maler und Radierer (1857 Hanau/Main bis 1938 Düsseldorf), studierte 1873–76 bei Eduard von Steinle am Städelschen Kunstinstitut in Frankfurt am Main, 1877–78 Studium an der Kunstakademie München bei Ludwig von Löfftz, 1878–83 Studium an der Akademie Düsseldorf, hier zunächst Schüler von Julius Roeting, Ernst Forberg und Meisterschüler bei Eduard von Gebhardt, 1879 Aufenthalt in der Künstlerkolonie Ekensund am Nordufer der Flensburger Förde, 1880–83 parallel Atelierschüler von Eugen Dücker in Düsseldorf, beeinflusst von Andreas Achenbach, Studienreisen nach Bordighera an der italienischen Riviera, in die Normandie und nach Sylt, zunächst freischaffend in Düsseldorf, 1885–87 in Hamburg, hier Mitglied im Hamburger Künstlerverein von 1832, 1888–91 in München, ab 1892 dauerhaft in Düsseldorf ansässig mit regelmäßigen Sommeraufenthalten in Katwijk aan Zee, Mitglied im Verein der Düsseldorfer Künstler und in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, beschickte 1884–92 die Berliner Akademieausstellungen, später die Große Berliner Kunstausstellung, Düsseldorfer Ausstellungen und den Münchner Glaspalast, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher, Schülerlisten der Düsseldorfer Akademie, Matrikel der Münchner Akademie, Müller-Singer, Jansa, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Brewington, Rump, Dressler und Internet.

Lot-No.: 4291
Limit: 20.00 €

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Theodor Hagen, "Bad Blankenhain – Am Badteiche"

sommerlich-sonnige Ansicht eines von Laubbäumen gesäumten Teichs mit Häusern am jenseitigen Ufer, lasierende, partiell gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, um 1910, rechts unten ligiert monogrammiert "Th. H.", beim Keilrahmen handelt es sich um einen mit Sperrholz versteiften, um 1900 gebräuchlichen ehemaligen Patentklapprahmen, welcher fürs Malen im Freien prädestiniert war, rückseitig auf dem Keilrahmen alte Vorbesitzerannotation "Ilme Weimar" sowie neuzeitliches Auktionsetikett "Van Ham Kunstauktionen ..." sowie beigefügt gelaufene Postkarte mit dem vorliegenden Motiv "Bad Blankenhain i. Th. – Am Badteiche", geringe Altersspuren, original gerahmt, Falzmaße ca. 75,5 x 96,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Theodor Joseph Hagen, dt. Maler und Grafiker (1842 Düsseldorf bis 1919 Weimar), 1863–68 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Oswald Achenbach, 1871 Berufung als Professor an die Großherzogliche Kunstschule in Weimar, hier unter anderem Lehrer von Christian Rohlfs, 1876–81 Leiter der Kunstschule Weimar, ab 1886 Direktor der Hamburger Kunsthalle, wichtiger Vertreter der Weimarer Malerschule, Ausstellungsbeteiligungen unter anderem an der Berliner Akademie, dem Deutscher Künstlerbund Weimar und im Glaspalast München, Mitgliedschaften: Münchner Sezession, Berliner Sezession und Deutscher Künstlerbund, Quelle: Thieme-Becker, AKL und Wikipedia.

Lot-No.: 4292
Limit: 2000.00 €

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Fritz Halberg-Krauss, Landschaft bei Deggendorf

sommerliche Landschaft mit Bäumen am Fluss in der Abenddämmerung, flott erfasste pastose Malerei mit breitem Pinselduktus in gedeckter Farbigkeit, Öl auf Leinwand und Karton, um 1920, links unten signiert "F. Halberg-Krauss", rückseitig betitelt "Studie – Landschaft bei Deggendorf", Altersspuren, in Goldleiste gerahmt, Falzmaße ca. 29 x 42,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Friedrich Wilhelm Maximilian Theodor Krauss, nahm um 1900 den Künstlernamen "Halberg-Krauss" bzw. "Halberg-Krauß" an, dt. Maler, Graphiker und Fotograf (1874 Stadtprozelten am Main bis 1951 Prien am Chiemsee), Kindheit in Bamberg, ab 1885 in München ansässig, 1893 als Magistrats-Hilfsarbeiter tätig, parallel Hinwendung zur Malerei, künstlerisch weitestgehend Autodidakt, beeinflusst von Joseph Wenglein, Karl Albert von Baur, Hugo Bürgel und August Fink, unternahm Studienreisen nach Frankreich, Italien und der Schweiz, regelmäßige Malaufenthalte im Dachauer Moos, beschickte ab 1908 die Ausstellungen im Glaspalast München und 1937–44 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der deutschen Kunst München, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft und des Künstlerbundes „Isar“, tätig in München-Gern bzw. München-Neuhausen, 1940–45 in Bad Endorf, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh." und Wikipedia.

Lot-No.: 4293
Limit: 100.00 €

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Fritz Halberg-Krauss, Bukolische Landschaft

weidende Rinder am Fuße mächtiger Laubbäume in sommerlicher Landschaft, unter effektvoll bewölktem Himmel, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Karton, um 1910, links unten signiert und ortsbezeichnet "F. Halberg-Krauss Mchn. [München]", geringe Altersspuren, hinter Glas in Münchner Leiste gerahmt, Falzmaße ca. 25 x 35 cm. Künstlerinfo: eigentlich Friedrich Wilhelm Maximilian Theodor Krauss, nahm um 1900 den Künstlernamen "Halberg-Krauss" bzw. "Halberg-Krauß" an, dt. Maler, Graphiker und Fotograf (1874 Stadtprozelten am Main bis 1951 Prien am Chiemsee), Kindheit in Bamberg, ab 1885 in München ansässig, 1893 als Magistrats-Hilfsarbeiter tätig, parallel Hinwendung zur Malerei, künstlerisch weitestgehend Autodidakt, beeinflusst von Joseph Wenglein, Karl Albert von Baur, Hugo Bürgel und August Fink, unternahm Studienreisen nach Frankreich, Italien und der Schweiz, regelmäßige Malaufenthalte im Dachauer Moos, beschickte ab 1908 die Ausstellungen im Glaspalast München und 1937–44 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der deutschen Kunst München, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft und des Künstlerbundes „Isar“, tätig in München-Gern bzw. München-Neuhausen, 1940–45 in Bad Endorf, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh." und Wikipedia.

Lot-No.: 4294
Limit: 80.00 €

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Richard Harlfinger, Junge mit Teddy

niedlicher, ca. einjähriger junger Mann mit Teddy, eingekuschelt in ein Fell mit blauem Kissen, Öl auf Leinwand, rechts unten in Schwarz signiert, in schlichter übermalter Leiste gerahmt, Falzmaße ca. 53 x 42 cm. Künstlerinfo: österreichischer Landschafts-, Veduten- und Kriegsmaler, Buchillustrator sowie Kunsterzieher (1873 Mailand bis 1948 Wien), studierte zunächst Mathematik und Physik in Wien, danach künstlerische Ausbildung in der Wiener Malschule von Heinrich Strehblow, fortgesetzt an der Münchner Akademie bei Nikolaus Gysis und Carl von Marr, beschickte ab 1899 regelmäßig Ausstellungen, ab 1906 Mitglied der Wiener Secession, deren amtierender Präsident in den Jahren 1918 und 1919, im 1. Weltkrieg als Kriegsmaler in Galizien und Südtirol tätig, 1917–39 Professor an der Wiener Frauenakademie, unternahm Studienreisen nach Italien, Deutschland und durch die österreichischen Alpengegenden, 1930 Verleihung des Österreichischen Staatspreises, verheiratet mit der Malerin und Kunstgewerblerin Fanny Harlfinger-Zakucka, ansässig und tätig in Wien, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Fuchs „Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts“ und Wikipedia.

Lot-No.: 4295
Limit: 150.00 €

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Josef Haunstetter, "Englischer Garten"

idyllische Parklandschaft mit Büschen und Bäumen, am linken Rand Architektur, gering pastose Malerei, Öl auf Malpappe, 1934, unten links signiert und datiert "1934 Josef Haunstetter", rückseitig Klebeetikett, dort betitelt "Englischer Garten München", Altersspuren und geringe Retuschen, Profilrahmung, Falzmaße ca. 51 x 66 cm. Künstlerinfo: auch Joseph Haunstetter, dt. Landschafts-, Stillleben- und Genremaler, Radierer, Kunstpädagoge sowie Restaurator (1858 München bis 1944), Schüler der Lateinschule, später ausgebildet an der Münchner Kunstgewerbeschule, studierte ab 1875 an der Münchner Akademie, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Dressler 1930, Matrikel der Münchner Akademie, Busse und Internet.

Lot-No.: 4296
Limit: 100.00 €

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Josef Haunstetter, Gewitterlandschaft

dramatisch verdunkelte, stürmische Gebirgslandschaft mit Bauernpaar, neben einer Schutzhütte einem Boot mit Besatzung auf tosendem Gebirgsfluss nachschauend, pastose Malerei in gedeckter Farbigkeit, Öl auf Leinwand und Karton, um 1900, links unten signiert "Josef Haunstetter", rückseitig altes handschriftliches Etikett mit Bildmaßen "67 x 63,5 cm", Altersspuren, neuer gerahmt, Falzmaße ca. 67 x 63,5 cm. Künstlerinfo: auch Joseph Haunstetter, dt. Landschafts-, Stillleben- und Genremaler, Radierer, Kunstpädagoge sowie Restaurator (1858 München bis 1944), Schüler der Lateinschule, später ausgebildet an der Münchner Kunstgewerbeschule, studierte ab 1875 an der Münchner Akademie, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Dressler 1930, Matrikel der Münchner Akademie, Busse und Internet.

Lot-No.: 4297
Limit: 120.00 €

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Josef Haunstetter, Mädchen auf dem Hühnerhof

sommerlich-sonniger Winkel auf urwüchsigem Bauernhof mit Bauernmädchen unter mächtigem Laubbaum, beim Hühner füttern, lasierende, partiell gering pastose Genremalerei, Öl auf Leinwand, links unten signiert und datiert "Josef Haunstetter 1936", rückseitig auf dem Keilrahmen altes unleserlich beschriftetes Etikett und Stempel einer Malutensilienhandlung, auf dem Rahmen altes Münchner Rahmungsetikett, geringe Altersspuren, sehr schön im Goldstuckrahmen gefasst (bestoßen), Falzmaße ca. 98 x 73,5 cm. Künstlerinfo: auch Joseph Haunstetter, dt. Landschafts-, Stillleben- und Genremaler, Radierer, Kunstpädagoge sowie Restaurator (1858 München bis 1944), Schüler der Lateinschule, später ausgebildet an der Münchner Kunstgewerbeschule, studierte ab 1875 an der Münchner Akademie, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Dressler 1930, Matrikel der Münchner Akademie, Busse und Internet.

Lot-No.: 4298
Limit: 180.00 €

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Karl Heffner, Winterabend

Blick über verschneite Landstraße mit Reisigfrau und Kind, neben Flusslauf einem Anwesen mit rauchendem Schornstein am Waldrand zustrebend, während am Horizont über dem See effektvoll die Sonne untergeht, stimmungsvolle, gering pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1910, links unten signiert "K. Heffner", rückseitig auf der Leinwand nummeriert und bezeichnet "16 Berlin", auf dem Keilrahmen Kopie der Künstlerbiographie aus Thieme-Becker, Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 38 x 60 cm. Künstlerinfo: auch Carl Heffner, dt. Landschaftsmaler (1849 Würzburg bis 1925 Berlin), studierte zunächst Musik in München und Anhänger Richard Wagners, parallel autodidaktische Hinwendung zur Malerei, Schüler von Johann Nepomuk Otto und Adolf Stademann, beeinflusst von Adolf Heinrich Lier und der Schule von Barbizon, unternahm ab Anfang der 1870er Jahre Studienreisen, unter anderem nach England und Italien, 1883 bis 1888 regelmäßige Winteraufenthalte in Rom, ab 1886 Ehrenmitglied der Münchner Akademie, 1887 Verleihung des Professorentitels durch den Prinzregent Luitpold von Bayern, 1889 in Florenz, ab 1894 in Dresden tätig, später in Freiburg im Breisgau und letztendlich in Berlin ansässig, Mitglied im Verein Berliner Künstler, fand seine Motive in Bayern, den Alpen, England, Holland, der römischen Campagna (Rom und Ostia), Florenz, der Eifel, später an der Ostsee bei Prerow und auf der Insel Rügen, beschickte Ausstellungen, unter anderem in Paris, Wien, München, Berlin und London, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit, Boetticher, Müller-Singer, Dressler, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Bosl "Bayerische Biographie" und Wikipedia.

Lot-No.: 4299
Limit: 280.00 €

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