Gemälde

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Jakob Dietz, attr., Winterliche Straße in Karlsbad

winterliche enge Gasse in Karlsbad unter locker bewölktem Himmel, im Hintergrund von der Sonne beschienener Turm, dieses spätere Werk des zeitweise von den Nazis als entartet verfemten fränkischen Künstlers zeigt den Übergang von expressiver Formensprache zu einem lockereren impressionistischen Stil, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert "J. DIETZ" sowie datiert "[19]53", rückseitig auf dem Keilrahmen in Blei handschriftlich in tschechischer Sprache künstler- und ortsbezeichnet, datiert sowie als originales Ölgemälde ausgewiesen, reinigungsbedürftig, Craquelure, umlaufende Druckstellen durch den Keilrahmen, Rahmen der Zeit, Falzmaße ca. 57,5 x 31,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann Jakob Dietz, dt. Maler, Gebrauchsgraphiker, Freskant und Sgraffitokünstler (1889 Erlangen bis 1960 Nürnberg), erste künstlerische Ausbildung in Erlangen, studierte 1904-08 an der Kunstgewerbeschule in Nürnberg bei Hermann Bek-Gran, Förderung durch Adolf Schinnerer und Hans Barthelmess, beeinflusst von der Kunst von Maurice Utrillo, 1909-13 Anstellung als Gebrauchsgraphiker, bis 1914 autodidaktische Ausbildung als Kunstmaler, 1914-20 Kriegsdienst und -gefangenschaft im 1. Weltkrieg, 1920-24 freischaffender Zeichenlehrer in Erlangen, ab 1924 freischaffend in Nürnberg, 1927-29 Reisen nach Südfrankreich, weitere Studienreisen nach Spanien und Paris, nach 1933 zeitweise als "entartet" verfemt, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, der „Nürnberger Sezession“ und im Bund Deutscher Gebrauchsgraphiker, 1947 Gründungsmitglied der Künstlergruppe "Kreis", tätig in Nürnberg, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler und Nürnberger Künstlerlexikon.

Lot-No.: 4150
Limit: 260.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Heinz Dodenhoff, attr., Traumlandschaft

über vom Schnee bedecktem Gebirge leuchtende Sonne am schwarzen Himmel, Landschaftsmalerei mit surrealen Einflüssen, auf Rahmenrückwand Klebeetikett und hier handschriftlich bezeichnet "Heinz Dodenhoff (1889–1981) "Kosmische Sonne überm Gebirge", Öl auf Malkarton, unsigniert, verso datiert „1969", gerahmt, Falzmaße ca. 50 x 70 cm. Künstlerinfo: eigentlich Claus Hinnerk Dodenhoff, dt. Maler und Lyriker (1889 Tarmstedt bis 1981 Worpswede), Ausbildung als Lehrer, Kriegsdienst in 1. Weltkrieg, 1917 mit schwerer Tuberkulose heimgekehrt und Aufgabe des Lehrerberufs, Besuch der Kunstschule Lübeck, 1925 Umzug nach Worpswede und Freundschaft mit Heinrich Vogeler, Fritz Mackensen und Otto Modersohn, neben der Malerei auch Versuche, sich als Kunsthändler über Wasser zu halten, in der 1950er Jahren erlangte er durch seine Gedichte Bekanntheit, zwischen 1960–79 in Bremerhaven ansässig, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 4151
Limit: 120.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Heinz Dodenhoff, attr., Moorkähne am Abend

durch eine Moorlandschaft fließender Kanal mit zwei Moorkähnen im Abendlicht, unter dramatisch bewölktem Himmel, kraftvolle Landschaftsmalerei, auf der Rahmenrückseite Klebezettel und hier handschriftlich bezeichnet "Heinz Dodenhoff (1889–1981) "Moorkähne unter bewegtem Himmel", Öl auf Malkarton, unsigniert, verso datiert „1967", gerahmt, Falzmaße ca. 50 x 70 cm. Künstlerinfo: eigentlich Claus Hinnerk Dodenhoff, dt. Maler und Lyriker (1889 Tarmstedt bis 1981 Worpswede), Ausbildung als Lehrer, Kriegsdienst in 1. Weltkrieg, 1917 mit schwerer Tuberkulose heimgekehrt und Aufgabe des Lehrerberufs, Besuch der Kunstschule Lübeck, 1925 Umzug nach Worpswede und Freundschaft mit Heinrich Vogeler, Fritz Mackensen und Otto Modersohn, neben der Malerei auch Versuche, sich als Kunsthändler über Wasser zu halten, in der 1950er Jahren erlangte er durch seine Gedichte Bekanntheit, zwischen 1960–79 in Bremerhaven ansässig, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 4152
Limit: 120.00 €, Acceptance: 120.00 €

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Ernst, Faust mit Mephisto in Auerbachs Keller

Wiedergabe der berühmten Szene in Auerbachs Keller in Leipzig nach Goethes "Faust", erster Teil, man sieht Faust mit Mephisto den Keller betreten, in den Mephisto Faust führt, um ihn von seiner Wissenschaft weg zu Leichtigkeit und oberflächlichem Lebensgenuss zu verleiten, vier angetrunkene Studenten finden das Interesse Fausts, der sich mit ihnen am Wein berauscht, den Mephisto wundersam herbeizaubert, freie, moderne Adaption nach Eduard von Grützner, lasierende Malerei, Öl auf Pressspanplatte, links unten signiert und datiert "Ernst [19]88", laut Vorbesitzerangabe Maler aus Werdau/Sachsen, gerahmt, Falzmaße ca. 54 x 67 cm.

Lot-No.: 4153
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Otto Fedder, Eisvergnügen

Personen mit Schlitten, Pferdeschlitten und Hund, auf zugefrorenem See unter wolkenverhangenem Himmel im Dämmerlicht, lasierende, partiell gering pastose Genremalerei, Öl auf Karton, um 1900, links unten signiert "O. Fedder", winzige punktuelle Kratzer, gering restaurierungsbedürftig, schön gerahmt, Falzmaße ca. 26 x 16 cm. Künstlerinfo: eigentlich Otto Karl Heinrich Fritz Fedder, dt. Landschaftsmaler (1873 Schwerin bis 1919 Wildschwaige am Taubenberg bei Darching in Oberbayern), zunächst in Greifswald, Schwerin und Berlin tätig, ab 1895 in München, hier gefördert von Wilhelm von Diez und Eduard von Grützner, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit und Internet.

Lot-No.: 4154
Limit: 120.00 €, Acceptance: 130.00 €

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Franz Fritz, Paar Tierbilder

Doppelkopfportrait einer weiblichen und einer männlichen Gämse vor grauem Grund sowie Doppelkopfportrait einer Ricke und eines Rehbocks vor vegetativem grünen Grund, gering pastose Tiermalerei, je Öl auf Leinwand, um 1900, das Gämsengemälde rechts unten undeutlich signiert "Franz Fritz", Craquelure, Keilrahmen durchzeichnend, Gämsenbild wachsdoubliert, Rehbild stärker wellig, restaurierungsbedürftig, als Pendants gerahmt (Rahmung gelockert), Falzmaße je ca. 44,5 x 36,5 cm.

Lot-No.: 4155
Limit: 150.00 €, Acceptance: 190.00 €

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Geo Fürst, Segelschiff

Segelschiff in voller Fahrt auf sanft bewegtem Meer im hellen Sonnenlicht, hierzu schreibt Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.": "... Fürst war ein ausgesprochener Marinemaler, der naturgetreu und technisch überzeugend die Bewegung von Schiff und Wasser zu vermitteln verstand. ...", pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, partiell in Spachteltechnik, Öl auf Leinwand, um 1960, links unten signiert und ortsbezeichnet "Geo Fürst München", Craquelure, farbschwundrissig, etwas restaurierungsbedürftig, original gerahmt, Falzmaße ca. 81 x 121 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- und Marinemaler, Zeichner, Fotograf und Autor (1888 Nürnberg bis 1964 München), künstlerisch weitestgehend Autodidakt, zunächst Wohnsitz in La Valletta auf Malta, während des 1. Weltkriegs hier interniert und Bekanntschaft mit Fritz Leopold Henning-Danzig (1895–1951), der ihn in Ölmalerei unterrichtet, nach dem 1. Weltkrieg Weiterbildung an der Malschule von Moritz Heymann in München, bis 1938 regelmäßige Winteraufenthalte auf Malta, hier auch als Deutschlehrer, unter anderem für Lord Louis Mountbatten tätig, ab 1938 ständiger Wohnsitz in München, unternahm Studienreisen nach Spanien, Korsika, Dalmatien, England, Italien, Nordamerika und Afrika, Mitglied im Feldgrauen Künstlerbund München, tätig in München, Quelle: Vollmer, Dressler, Bruckmann "Münchner Künstler des 19./20. Jahrhunderts", Saur und Internet.

Lot-No.: 4156
Limit: 80.00 €, Acceptance: 330.00 €

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Hanns Geck, Damenbildnis

Bildnis einer im Armlehnstuhl im Interieur sitzenden jungen Frau im eleganten, seidig schimmernden Kleid, neben einem Kerzenleuchter und einem Stapel Büchern, lasierende, teils gering pastose neusachliche Portraitmalerei, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, links oben signiert und datiert "Hanns Geck [19]44", leichte Kratzer und Druckstellen, reinigungs- und etwas restaurierungsbedürftig, ungerahmt, Maße ca. 104 x 78,5 cm. Künstlerinfo: dt. Kunstwissenschaftler, Pädagoge, Schriftsteller und Maler (1916 Dortmund bis 1986 Dortmund), studierte nach Abschluss des Realgymnasiums unter anderem Kunstgeschichte, Kunstpädagogik und Malerei, als Maler Meisterschüler bei Heinrich Campendonk an der Düsseldorfer Akademie, lebte bis 1950 in Thüringen, als Maler 1948 Auszeichnung durch das Land Thüringen, nach 1945 tätig als Redakteur, Kunst- und Theaterrezensent, Maler, Pressezeichner und Schriftsteller, ab 1950 wieder in Dortmund, vor allem als freiberuflicher Schriftsteller tätig, 1977 Stipendium des nordrhein-westfälischen Kultusministeriums, Mitglied im Autorenkreis Ruhr-Mark, Quelle: Kürschners Deutscher Literaturkalender 1978, "Who’s Who in Literature?" 1978/79, Lexikon Westfälischer Autorinnen und Autoren und Internet.

Lot-No.: 4157
Limit: 100.00 €, Acceptance: 140.00 €

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Hanns Geck, attr., Damenbildnis

Kniestück einer im Sessel im lichten Stubeninterieur sitzenden jungen blonden Frau, im eleganten schwarzen Kleid mit weißer Stola, lasierende Portraitmalerei, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, um 1940, unsigniert, laut ungeprüfter Vorbesitzerangabe Arbeit von Hanns Geck, Craquelure, hinterlegte Fehlstelle in der Leinwand, etwas retuschiert, Malgrund partiell etwas faltig, gering reinigungs- und restaurierungsbedürftig, ungerahmt, Maße ca. 105,5 x 68 cm. Künstlerinfo: dt. Kunstwissenschaftler, Pädagoge, Schriftsteller und Maler (1916 Dortmund bis 1986 Dortmund), studierte nach Abschluss des Realgymnasiums unter anderem Kunstgeschichte, Kunstpädagogik und Malerei, als Maler Meisterschüler bei Heinrich Campendonk an der Düsseldorfer Akademie, lebte bis 1950 in Thüringen, als Maler 1948 Auszeichnung durch das Land Thüringen, nach 1945 tätig als Redakteur, Kunst- und Theaterrezensent, Maler, Pressezeichner und Schriftsteller, ab 1950 wieder in Dortmund, vor allem als freiberuflicher Schriftsteller tätig, 1977 Stipendium des nordrhein-westfälischen Kultusministeriums, Mitglied im Autorenkreis Ruhr-Mark, Quelle: Kürschners Deutscher Literaturkalender 1978, "Who’s Who in Literature?" 1978/79, Lexikon Westfälischer Autorinnen und Autoren und Internet.

Lot-No.: 4158
Limit: 100.00 €, Acceptance: 100.00 €

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Raimund Geiger, Herr im Lehnstuhl

Halbfigurenbildnis eines im historistischen Lehnstuhl sitzenden älteren Herrn mit Buch auf dem Schoß, eine Brille in der linken Hand haltend, die Figur erinnert etwas an den Schriftsteller Thomas Mann (1875–1955), pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, rechts unten signiert und datiert "R. Geiger [19]52", rückseitig Etikett mit unkorrekten Vermutungen zum Gemälde, Craquelure, alt restauriert, etwas restaurierungsbedürftig, ungerahmt, 90 x 75 cm. Künstlerinfo: eigentlich Franz Raimund Geiger, nannte sich auch Raimund Geiger-München, dt. Maler, Graphiker, Plakatgestalter, Illustrator, Karikaturist, Zeichner und Kunstschriftsteller (1889 München bis 1968 auf Mallorca), Sohn und Schüler des Malers Caspar August Geiger (1847–1924), 1908 mit seinem Vater in Kaiserslautern tätig, studierte 1909–11 an der Münchner Akademie, weitergebildet bei Otto Dill und Hugo Joseph Anton Freiherr von Habermann, Mitglied der Münchner Sezession, deren Ausstellungen er im Münchner Glaspalast beschickte, 1927–28 Reise nach Spanien und regelmäßige Aufenthalte auf Mallorca, zum Professor an die Münchner Kunstgewerbeschule berufen, lieferte 1930–40 Beiträge für die Münchner Zeitschrift "Jugend", ab 1945 zeitweise Übersiedlung nach Velden an der Vils, beschickte 1949–59 die Große Kunstausstellung München, 1954 Rückkehr nach München, lebte später gänzlich auf Mallorca, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Info des Münchner Stadtmuseums und Internet.

Lot-No.: 4159
Limit: 200.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Hans Geringer, "Kitzbüchelerhorn"

winterlicher Blick über tief verschneite Gebirgslandschaft mit Bauernhof, auf die imposanter Kulisse des Kitzbüheler Horns in den Kitzbüheler Alpen in Tirol, gering pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert, Ortskürzel und datiert "Hans Geringer. W. [Wien] 1926", rückseitig auf dem Keilrahmen original unkorrekt betitelt "Kitzbüchelerhorn" und diverse weitere Annotationen, hinterlegte Fehlstelle in der Leinwand, retuschiert, Kratzer, reinigungs- und etwas restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 50,5 x 70 cm. Künstlerinfo: österreichischen Maler (1893 Wien bis 1976), war Leiter der Wiener Volksoper, Quelle: Internet.

Lot-No.: 4160
Limit: 250.00 €, Acceptance: 250.00 €

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Gabriele Golinelli, Stillleben mit Kupferkanne

gelbe Rosen in hoher Kupferkanne, sachliche, gering pastose Stilllebenmalerei, Öl auf Hartfaserplatte, rechts unten signiert "G. Golinelli", rückseitig originales italienisches, teils unleserliches Künstleretikett "Autenticazione Dell´Opera N. 91, Autore Gabriele Golinelli ... Anno 1995 ...", sehr schön in Goldleiste gerahmt, Falzmaße ca. 60 x 30 cm. Künstlerinfo: italienischer Maler (geboren 1941 Capri), Quelle: Internet.

Lot-No.: 4161
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Hermann Graf, Reizvolles Interieur

wirkungsvoll von Tageslicht beleuchteter Flur mit samtbezogenem Stuhl, unter Tapete mit eindrucksvollem Floraldekor, daneben an der Wand, zwischen goldenen Wandleuchtern, hängende Rüstungsteile, darunter Brustschild, Helm und Speere, gering pastose bis lasierende Interieurmalerei in wohltemperiertem Colorit, Öl auf Holzplatte, um 1920, oben rechts signiert "HERM. GRAF W[eima]r", rückseitig auf dem Malträger nochmals signiert sowie nummeriert "B.74.", auf Etikett handschriftliche Annotationen zur Künstlerbiographie, minimal frühschwundrissig, punktuelle Retuschen, Schellackleiste des Jugendstil, Falzmaße ca. 61 x 47 cm. Künstlerinfo: eigentlich Hermann Eugen Graf, dt. Maler (1873 Frankfurt am Main bis 1940 Weimar), Sohn und Schüler des Malers Franz Josef Adolf Cornelius Graf (1840–1915), zunächst tätig als Musiker, studierte 1897–1900 an der Kunstschule Weimar bei Aristide Sartorio und Max Thedy, 1900–02 Studium an der Akademie München bei Carl von Marr und Ludwig von Löfftz, unternahm Studienreisen nach Holland, Belgien und Dänemark, anschließend in Weimar ansässig, ab 1904 auf zahlreichen Ausstellungen vertreten, unter anderem 1904–20 auf der Glaspalastausstellung und 1937 auf der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, weiterhin 1905–20 vertreten auf den großen Kunstausstellungen Berlin und 1911–20 in Düsseldorf, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, der Allgemeinen Kunstgenossenschaft und Vorstand der Renten- und Pensions-Anstalt für deutsche bildende Künstler Weimar, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon, AKL, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Weizsacker-Dessoff, Müller-Singer, Schmaling "Künstlerlexikon Hessen-Cassel 1777–2010", Schweers und Gorenflo.

Lot-No.: 4162
Limit: 480.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Hermann Graf, "Die Näherin"

an einem offenen Fenster eine junge Dame sitzend, in die Näharbeit vertieft, für Graf typische, kontemplative Interieurszene in zurückhaltendem Colorit und in großem Format, Öl auf Leinwand, Anfang 20. Jh., rückseitig auf Etikett signiert/bezeichnet "Hermann Graf" und betitelt "Die Näherin", nummeriert "No. 5" und alte handschriftliche Besitzannotation "Heyne", auf dem Rahmen mit Stempel "Heinrich Ernst Kiel", partiell frühschwundrissig, Craquelure, teildoubliert, reinigungsbedürftig, Jugendstilrahmen, Falzmaße ca. 76 x 63 cm. Künstlerinfo: eigentlich Hermann Eugen Graf, dt. Maler (1873 Frankfurt am Main bis 1940 Weimar), Sohn und Schüler des Malers Franz Josef Adolf Cornelius Graf (1840–1915), zunächst tätig als Musiker, studierte 1897–1900 an der Kunstschule Weimar bei Aristide Sartorio und Max Thedy, 1900–02 Studium an der Akademie München bei Carl von Marr und Ludwig von Löfftz, unternahm Studienreisen nach Holland, Belgien und Dänemark, anschließend in Weimar ansässig, ab 1904 auf zahlreichen Ausstellungen vertreten, unter anderem 1904–20 auf der Glaspalastausstellung und 1937 auf der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, weiterhin 1905–20 vertreten auf den großen Kunstausstellungen Berlin und 1911–20 in Düsseldorf, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, der Allgemeinen Kunstgenossenschaft und Vorstand der Renten- und Pensions-Anstalt für deutsche bildende Künstler Weimar, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon, AKL, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Weizsacker-Dessoff, Müller-Singer, Schmaling "Künstlerlexikon Hessen-Cassel 1777–2010", Schweers und Gorenflo.

Lot-No.: 4163
Limit: 480.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Anton Greiner, attr., Winter in Berchtesgaden

heller Wintertag mit verschneiten Straßen und Häusern und die Türme der Stiftskirche und der Franziskanerkirche, vor dem imposant aufragenden Watzmann, pastose Malerei von kräftiger Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts unten schwer lesbar signiert und datiert "A. Greiner 1937", auf der Rückseite verworfenes Landschaftsgemälde, reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 57,5 x 42 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1914 Bamberg bis 2007 Bamberg), 1936–39 Studium an der Kunstakademie in München, Kriegsdienst und -gefangenschaft im 2. Weltkrieg, ab 1947 Fortsetzung des Studiums in München, 1961 Rückkehr nach Bamberg und Restaurierung zahlreicher Fresken, mehrere Studienreisen in die Provence, Quelle: Vollmer-Nachträge und Wikipedia.

Lot-No.: 4164
Limit: 120.00 €, Acceptance: 170.00 €

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Grigoriew, Boote an der Küste

Männer mit ihren Booten an der Küste, zu einem zum Himmel übergehenden Meer, pastose Malerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Pappe, Ende 20. Jh., rechts unten signiert "Grigoriew", gerahmt, Falzmaße ca. 50,5 x 60,5 cm.

Lot-No.: 4165
Limit: 180.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Hartmut Hansen, "Canal Grande" in Venedig

Blick entlang des von altehrwürdigen Palazzi gesäumten Kanals in Venedig mit Booten und Gondeln, zur Mündung ins Bacina di San Marco mit dem charaktervollen Turm der ehemaligen Zollstation Dogana da Mar, unter dramatisch bewölktem Himmel, lasierende Veduten-Malerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Platte, rechts unten signiert und datiert "Hansen 10.10.2004", sehr schön in 8,5 cm breiter Goldleiste gerahmt, Falzmaße ca. 83,5 x 139,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Mediziner (1939 Oschersleben/Bode bis 2021 Berlin), frühe Hinwendung zur Malerei, 1957–66 Studium der Medizin in Halle/Saale, parallel Kontakte zur Hochschule für Formgestaltung Burg Giebichenstein, ab 1966 Arzt am Krankenhaus Neuruppin, parallel freischaffend als Maler, regelmäßige Aufenthalte in Ahrenshoop, ab 1975 tätig als Anästhesist in Berlin, hier Kontakt zu Günter Gaus, dem Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in der DDR, die Gemälde des Künstlers erwarb, die Wohnung des Künstlers in der Wilhelm-Pieck-Straße [heute Torstraße] in Berlin-Mitte wurde zum kulturellen Ort des Austauschs einer unabhängigen und kritischen Gruppe kulturell Interessierter, hier las unter anderem Günter Grass 1978 aus seinem Buch "Butt", tätig in Berlin-Mitte, Quelle: Internet.

Lot-No.: 4166
Limit: 500.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Hartmut Hansen, "Friedenskirche Potsdam"

sommerlicher Blick vom Friedensteich auf die in den 1840er Jahren unter König Friedrich Wilhelm IV. als Kirche und Grableger errichtete Friedenskirche im Marlygarten im Park von Potsdam-Sanssouci in der Abenddämmerung, lasierende Malerei in blautoniger Farbigkeit, Öl auf Leinwand, links unten signiert und datiert "Hansen 21.3.1974", rückseitig betitelt und datiert "15 Friedenskirche Potsdam 1974", gerahmt, Falzmaße ca. 100 x 110 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Mediziner (1939 Oschersleben/Bode bis 2021 Berlin), frühe Hinwendung zur Malerei, 1957–66 Studium der Medizin in Halle/Saale, parallel Kontakte zur Hochschule für Formgestaltung Burg Giebichenstein, ab 1966 Arzt am Krankenhaus Neuruppin, parallel freischaffend als Maler, regelmäßige Aufenthalte in Ahrenshoop, ab 1975 tätig als Anästhesist in Berlin, hier Kontakt zu Günter Gaus, dem Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in der DDR, die Gemälde des Künstlers erwarb, die Wohnung des Künstlers in der Wilhelm-Pieck-Straße [heute Torstraße] in Berlin-Mitte wurde zum kulturellen Ort des Austauschs einer unabhängigen und kritischen Gruppe kulturell Interessierter, hier las unter anderem Günter Grass 1978 aus seinem Buch "Butt", tätig in Berlin-Mitte, Quelle: Internet.

Lot-No.: 4167
Limit: 400.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Albert Haug, "King Charles Spaniel"

Kopfbildnis eines King Charles Spaniels vor dunklem Grund, fein mit spitzem Pinsel lasierend festgehaltene Tiermalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "Alb. Haug 1908", rückseitig auf dem Keilrahmen bezeichnet als "Blenheim [Fellvariante] Spaniel", geringe Craquelure, Keilrahmen durchzeichnend, kleine Fehlstelle im Randbereich, etwas restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 27,5 x 23 cm.

Lot-No.: 4168
Limit: 150.00 €, Acceptance: 150.00 €

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Christian Haug, Am Torfstich

weite, von Bäumen am Horizont begrenzte Wiesen in flacher Landschaft und im Vordergrund mit Wasser gefüllter Torfstich, beschauliche Szenerie unter locker bewölktem Himmel, leicht pastose Landschaftsmalerei in freundlicher Farbigkeit, Öl auf Holztafel, um 1930, links unten signiert "Ch. Haug", rückseitig Besitzerangabe, gerahmt, Falzmaße ca. 28,5 x 33 cm. Künstlerinfo: dt. Tier- und Landschaftsmaler (1872 Talheim/Landkreis Tübingen bis 1953), war ansässig in München, Teilnahme an den Ausstellungen im Münchner Glaspalast, tätig für die Jagdzeitungen „Deutscher Jäger“ und „Wild und Hund“, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, Quelle: Dressler und Internet.

Lot-No.: 4169
Limit: 80.00 €, Acceptance: 80.00 €

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Jakob Hecker, Berglandschaft

Blick entlang eines stürzenden Gebirgsbachs, in spätherbstliche Landschaft mit imposanter Hochgebirgskulisse, pastose Landschaftsmalerei in Spachteltechnik, Öl auf Leinwand, um 1940, rechts unten ritzsigniert "Jak. Hecker", rückseitig Besitzerannotation "Frau Reimann Wertbal", Druckstelle in der Leinwand, etwas reinigungs- und restaurierungsbedürftig, original gerahmt, Falzmaße ca. 70 x 100 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1897 Stuttgart oder Neustadt an der Haardt [heute: Neustadt an der Weinstraße] bis 1969 München?), tätig in München, Quelle: Internet.

Lot-No.: 4170
Limit: 20.00 €, Acceptance: 20.00 €

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Max Herterich, attr., Kleinstadtidyll Rothenburg

schwatzende Passanten vorm Vortor des Klingentors mit Wehrkirche St. Wolfgang im sommerlichen Rothenburg ob der Tauber, gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, Mitte 20. Jh., rechts unten signiert "M. Herterich", gering reinigungsbedürftig, in älterer Münchner Leiste mit nicht zum Bild gehörigem alten Etikett "Ausstellung bayrischer Meister ..." gerahmt, Falzmaße ca. 36,5 x 32,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler und Graphiker (1880 Donauwörth bis 1952 Ebermannstadt), studierte ab 1900 an der Akademie München bei Johann Caspar Herterich, Ludwig von Herterich und Ludwig von Löfftz, beschickte 1939–40 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, zunächst in Bayreuth tätig, später in Nürnberg ansässig, Mitglied im Nürnberger Künstlerbund "Freie Sezession, 1929", Quelle: Vollmer, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Saur und Internet.

Lot-No.: 4171
Limit: 150.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Franz Hienl-Merre, Rehe am Waldrand

herbstliche Landschaft mit Rehbock und zwei Ricken vorm Wald, gering pastose Malerei, Öl auf Holzplatte, um 1940, rechts unten ritzsigniert "F. Hienl M.", rückseitig neuzeitliche Info zum Gemälde, etwas restaurierungsbedürftig, sehr schön gerahmt, Falzmaße ca. 29,5 x 40 cm. Künstlerinfo: auch Hienl-Merre, dt. Maler, Graphiker und Theatermaler (1869 München oder Mainz bis 1943 München), studierte bei Carl Weinhold und Adolf Münzer, unternahm Studienreisen durch Italien und Nordfrankreich, Mitglied im Verein “Luitpold-Gruppe”, der Münchner Künstlergenossenschaft und im Reichsverbandes Bildender Künstler Deutschlands, beschickte 1926-30 den Münchner Glaspalast und 1939-40 die Große Deutsche Kunstausstellung" im Haus der Deutschen Kunst München, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Glaspalastkataloge, Dressler und Wikipedia.

Lot-No.: 4172
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Josef Holstayn, attr., Blumenstillleben

altmeisterliches Arrangement aus Tulpe, Mohn, Ackerwinden, Weidenkätzchen, Himbeeren und weiteren Blüten in bauchiger Glasvase, lasierende Malerei, Öl auf Sperrholzplatte, um 1990, rechts unten undeutlich ligiert signiert "JHolstayn", rückseitig angehefteter Zettel "orig. von Josef Holstayn Wien 1930 ...", im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 40 x 30 cm.

Lot-No.: 4173
Limit: 450.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Georg Hösch, attr., Bergbauernhof in den Alpen

sommerliches Bauerngut in den Alpen, vor steil aufragender Bergkulisse, pastose Landschaftsmalerei in breiter Spachteltechnik in der Nachfolge von Hans Hösch (1878–1902) bzw. inspiriert von Oskar Mulley (1891–1949), Öl auf Leinwand, um 1930, links undeutlich signiert "Hösch", rückseitig auf dem Keilrahmen mehrfach gestempelt "Oelgemälde", partiell farbschwundrissig, Farbplatzer, reinigungs- und etwas restaurierungsbedürftig, im originalen Stuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 60,5 x 80 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler der 1. Hälfte 20. Jh., wohl tätig in Nürnberg, Quelle: Internet.

Lot-No.: 4174
Limit: 200.00 €, Acceptance: 330.00 €

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