Gemälde

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Italienisches Gartenidyll

junge Frau in italienischer Tracht auf einer Treppe, mit Springbrunnen vor einer Villa im sommerlichen Garten, stimmungsvolle, gering pastose Genremalerei, Öl auf Leinwand um 1890, unsigniert, Leinwand lose auf Karton aufgezogen, Reißzweckenlöchlein im Randbereich, Craquelure, etwas restaurierungsbedürftig, ungerahmt, Darstellungsmaße ca. 42,5 x 32,5 cm.

Lot-No.: 4125
Limit: 20.00 €, Acceptance: 300.00 €

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Blick auf Dachau

herbstliche Voralpenlandschaft mit der Kulisse Dachaus unter dramatisch bewölktem Himmel, stimmungsvolle, flott pastos erfasste Landschaftsstudie in der Art von Eduard Schleich dem Älteren, Öl auf Holz, um 1870, unsigniert, rückseitig diverse undeutliche sekundäre Annotationen und appliziertes altes Etikett "An den Herrn Staatsanwalt Landgerichtsrath Dr. Boggemann", gereinigt und minimal am Rand restauriert, ungerahmt, Maße ca. 9,5 x 18,5 cm.

Lot-No.: 4126
Limit: 120.00 €, Acceptance: 160.00 €

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Abendgebet in der Bucht von Mergellina in Neapel

abendliche Szene im Mondschein, mit ins Gebet versunkenen Fischern vorm Marterl, am Strand der Bucht von Mergellina in Neapel, vorliegendes Motiv hat große Ähnlichkeiten mit Werken des russischen Landschaftsmalers Sylvester Feodossijewitsch Schtschedrin (kyrillisch: Сильвестр Феодосиевич Щедрин, 1791 Sankt Petersburg bis 1830 Sorrent), welcher sich in den 1820er Jahren in Neapel aufhielt und das charaktervolle Motiv mit dem Kreuz am Strand in mehreren Varianten verbildlichte, stimmungsvolle, lasierende, partiell gering pastose mediterrane Genremalerei in nahezu monochromer Farbigkeit, Öl auf Leinwand, unsigniert, rückseitig auf dem Spannrahmen alt datiert "d. 19. Mai [18]32", gerahmt, Falzmaße 12 x 16,5 cm.

Lot-No.: 4127
Limit: 190.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Orientalischer Herrscher mit Wachen

im Lichthof eines Palastes schreitender Herrscher, umgeben von Wachen, Öl auf Leinwand, um 1900, rechts unten nicht eindeutig lesbare Signatur, geringe Retuschen, gerahmt, Falzmaße ca. 33,5 x 25 cm.

Lot-No.: 4128
Limit: 200.00 €, Acceptance: 220.00 €

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In der Bucht von Neapel

in der Bucht von Neapel ein Fischer, neben seinem angelandeten Fischerboot sitzend, scheinbar dem Himmel ob der gelungenen Seefahrt zuprostend, im Hintergrund ragt der Vesuv in den abendlichen Himmel empor, stimmungsvolle pastose Malerei, Öl auf Leinwand, links unten unleserlich signiert "Tiberese" oder "Ciberese" sowie datiert "1896", Restaurierungen der Leinwand und der Malschicht, Leinwandbespannung neueren Datums, geringes Craquelure und umlaufende Druckstellen durch den Keilrahmen, schöner Gründerzeitrahmen, Falzmaße ca. 42 x 33 cm.

Lot-No.: 4129
Limit: 130.00 €, Acceptance: 140.00 €

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Festungstor der Ehrenberger Klause in Tirol

Blick auf das sommerliche Festungstor der Ehrenberger Klause in Tirol, die 1317 erstmals erwähnte Klause unterhalb der Burg Ehrenberg diente zu militärischen Zwecken als Talsperre sowie als Zollstätte, pastose Malerei, Öl auf Leinwand, 2. Hälfte 19. Jh., unsigniert, rückseitig Etikett der Pankower Kunsthandlung "Georg Silberstein & Co.", auf dem Keilrahmen diverse handschriftliche Nummerierungen sowie Rückstände weiterer Etiketten, Craquelure, Druckstellen durch den Keilrahmen, großflächige Retuschen, Leinwandrestaurierungen, Rahmen der Zeit, Falzmaße ca. 52,5 x 42 cm.

Lot-No.: 4130
Limit: 120.00 €, Acceptance: 140.00 €

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Die Löwenburg im Bergpark Kassel Wilhelmshöhe

das historistische Lustschloss der "Löwenburg" wurde als privater Rückzugsort und Wohnsitz für Landgraf Wilhelm I. von Hessen-Kassel und dessen Mätresse Karoline von Schlotheim 1793–1801 im Bergpark Wilhelmshöhe als künstliche Ruine im Stil einer gotischen Höhenburg nach Entwürfen von Heinrich Christoph Jussow errichtet, 1843 erschien in der Kunstanstalt des Bibliographischen Instituts in Hildesheim der 10. Band von "Meyers Universum", welcher einen Stahlstich nach einer Zeichnung von C. Reiss mit dem Titel "Die Löwenburg zu Wilhelmshöhe bei Kassel" enthielt, die hier vorliegende Ansicht der Burg dürfte auf eben diesen Stahlstich zurückgehen und wurde lediglich um die beiden herrschaftlichen Jäger mit Hund ergänzt, lasierende, partiell gering pastose romantische Malerei, Öl auf Leinwand, 2. Hälfte 19. Jh., unsigniert, rückseitig auf dem Keilrahmen Bleistiftannotation "v. Kolze", Craquelure, hinterlegte Fehlstellen in der Leinwand, retuschiert, etwas restaurierungsbedürftig, sehr schön in neuzeitlicher Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaße ca. 50,5 x 71,5 cm.

Lot-No.: 4131
Limit: 300.00 €, Acceptance: 300.00 €

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Gemäldefragment mit Strandszene

Familie aus strickender Mutter im Strandkorb, davor sitzendem Vater mit Prinz-Heinrich-Mütze und Kindern, vor sommerlichem Treiben am sonnigen Strand, rückseitig zwei Studien, beschnittene Studie einer barocken Festgesellschaft im Interieur und Tischstudie mit Gläsern, Weinflasche und angelegter männlicher Figur, je pastose Malerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand ohne Keilrahmen, um 1900, unsigniert, am Rand mit Bleistift wohl datiert und monogrammiert "12.1.[19]16-RH7" und neuere Annotation "2537", stärkere Malschichtverluste, ungerahmt, Leinwandmaße ca. 70 x 85 cm.

Lot-No.: 4132
Limit: 20.00 €, Acceptance: 90.00 €

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Arnold, Damenakt

Dreiviertelportrait einer stehenden, nackten jungen Frau vor rotem Grund, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, teils in Spachteltechnik, Öl auf Leinwand, 1. Hälfte 20. Jh., rückseitig auf der Leinwand undeutlich bezeichnet "Arnold" oder "Arnolt", Kratzer, etwas restaurierungsbedürftig, in Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaße ca. 100,5 x 70 cm.

Lot-No.: 4133
Limit: 390.00 €, Acceptance: 0.00 €

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R. Anderson, nach "Daphnis und Chloe" von Bellanger

die Darstellung geht auf den spätantiken Liebesroman des griechischen Schriftstellers Longos zurück, welcher auf Lesbos spielt und in dem die Findelkinder Daphnis und Chloe, welche von Hirten aufgezogen werden, ihre Liebe füreinander entdecken und nach diversen Hindernissen zueinander finden, lasierende Kopie in kraftvoller Farbigkeit nach dem 1893 entstandenen Gemälde " Daphnis und Chloe" von Camille Félix Bellanger (1853-1923), Öl auf Leinwand, rechts unten signiert R. Anderson, im schönen Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 91,5 x 61 cm.

Lot-No.: 4134
Limit: 120.00 €, Acceptance: 120.00 €

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Constant Artz, Enten am Weiher

lichte holländische Sommerlandschaft mit Windmühle und Enten mit Küken am Bach, poesievolle, gering pastose Malerei mit trefflich erfasstem Sonnenlicht, Öl auf Leinwand, um 1900, links unten teils vom Falz verdeckt signiert "Constant Artz", rückseitig diverse Annotationen und Etiketten, hier auch zweifelhafte Zuschreibung an den Vater des Künstlers "[David Adolf] Constant Artz (1837-1890) ..." und Schwarz-Weiß-Abbildung des vorliegenden Motivs, im Goldstuckrahmen (Altersspuren) in Zweitverwendung mit geweitetem Falz gefasst, Falzmaße ca. 40,5 x 60,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Constant David Ludovic Artz, niederländischer Maler und Aquarellist, Kunsthändler und Zeichenlehrer (1870 Paris bis 1951 Soest/Utrecht), Sohn und Schüler des Malers David Adolf Constant Artz (1837-1890), geboren und erste Lebensjahre in Paris, wo sein Vater bei Gustave Courbet studierte, ab 1874 Kindheit in Den Haag, studierte ab 1882 an der Akademie Den Haag, ab 1899 Atelierschüler bei Tony Offermans, freundschaftlich gefördert von Willem Maris, beeinflusst von Jacob Hendricus Maris, Matthijs Maris und Hendrik Wilhelm Mesdag, betätigte sich auch als Kopist von Künstlern der Haager Schule, war Mal- und Zeichenlehrer und Kunsthändler, erlangte Berühmtheit für seine Aquarelle und Ölgemälde mit Enten am Wasser, tätig in Soestdijk/Baarn in der Provinz Utrecht, zeitweise in Katwijk aan Zee und letztendlich in Soest, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", AKL und Internet.

Lot-No.: 4135
Limit: 250.00 €, Acceptance: 650.00 €

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Josef Bárta, Mädchen mit Tracht im Interieur

am Buffet im herrschaftlichen Interieur stehende junge Frau mit Festtagstracht, lasierende Malerei, Öl auf Leinwand, links unten signiert und datiert "Jos. Bárta 1905", kleine Kratzer, etwas restaurierungsbedürftig, Pendant zur nachfolgenden Position, im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 69,5 x 44 cm. Künstlerinfo: auch Josef Barta, tschechischer Maler und Graphiker (1864 Prag bis 1919 Prag?), studierte an der Akademie in Prag bei Maxmilián Pirner, ab 1896 Schüler von Julius Eduard Mařák, tätig in Prag, Quelle: AKL, Toman und Internet.

Lot-No.: 4136
Limit: 500.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Josef Bárta, attr., Mädchen mit Buch

vorm Sofa im herrschaftlichen Maleratelier stehendes, in die Lektüre eines Buches vertieftes barfüßiges Mädchen in Alltagstracht, lasierende Malerei, Öl auf Leinwand, links unten unleserlich wohl mehrfach signiert und datiert "1903", rückseitig unleserliche tschechische Annotation, kleine Kratzer, minimal restaurierungsbedürftig, Pendant zur vorhergehenden Position, im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 68,5 x 43,5 cm. Künstlerinfo: auch Josef Barta, tschechischer Maler und Graphiker (1864 Prag bis 1919 Prag?), studierte an der Akademie in Prag bei Maxmilián Pirner, ab 1896 Schüler von Julius Eduard Mařák, tätig in Prag, Quelle: AKL, Toman und Internet.

Lot-No.: 4137
Limit: 500.00 €, Acceptance: 500.00 €

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Hans Barttenbach, Pfeifenraucher

älterer Mann in Tracht mit keckem Hut, ein Pfeifchen schmauchend, gering pastose Malerei, Öl auf Pressspanplatte, um 1970, links unten rot signiert "H. Barttenbach", schön im Goldstuckrahmen mit Messingrahmenschild "H. Barttenbach" gefasst, Falzmaße ca. 18,5 x 14,5 cm. Künstlerinfo: dt. Genre- und Stilllebenmaler (1908 bis 1976?), Quelle: Internet.

Lot-No.: 4138
Limit: 20.00 €, Acceptance: 130.00 €

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E. Bauer, Alpenlandschaft

sommerliche Hochgebirgslandschaft mit Wanderern am Waldesrand und Fernblick auf Ortschaft mit Kirche, vor steil aufragender Bergkulisse, wohl Ansicht von Garmisch-Partenkirchen vor der Kulisse des Wettersteingebirges mit Alpspitze und Zugspitze, gering pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1900, links unten signiert "E. Bauer", rückseitig zweifelhafte Bezeichnung "Grindelwald und das Wetterhorn", Craquelure, reinigungsbedürftig, in originaler Goldstuckleiste (rest.bed.) gerahmt, Falzmaße ca. 51 x 73 cm.

Lot-No.: 4139
Limit: 180.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Joseph Maria Beckert, Maria mit dem Kinde

für den Künstler typische sakrale Darstellung der Mutter Gottes mit dem Jesuskind vor stilisierter Landschaft, feinst-lasierende, angesichts der Zeit fast neusachlich anmutende Malerei des Künstlers, der gleichzeitig Mitglied im Dominikanerorden war, die Heiligenscheine in Blattgold gearbeitet, Öl über Blei auf Holz, links unten signiert "Angelicus J Maria Beckert" sowie datiert "A 1922 D", rückseitig oben in Blei Besitzannotation "Eigentum von Justiziar Georg Fischer München", unten von demselben Schenkungsannotation "dem erzbischöflichen Seminare in Traunstein zugeeignet von G. Fischer benifiziert München, den 13. Juli 1929.", geschmackvoller vergoldeter Rahmen mit kleineren Bestoßungen, Falzmaße ca. 54,5 x 35,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Joseph (Josef) Anton Eugen Otto Maria Beckert von Frank, nannte sich als Dominikanermönch "Angelicus" und signierte als solcher "Fr. Angelicus Maria Beckert O.P.", dt. Maler und Mönch (1889 Berlin bis 1962 München-Haar), Sohn und Schüler des Malers Paul Beckert, ab 1903 Schüler der Kunstgewerbeschule Berlin, ab 1904 Weiterbildung an der Kunstgewerbeschule München bei Max Dasio, ab 1908 Studium an der Akademie Karlsruhe, 1909–14 Studium an der Akademie München bei Karl von Marr, beeinflusst von der altdeutschen Malerei und von Matthäus Schiestl sowie Wilhelm Steinhausen, 1915–17 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, ab 1917 in München, 1921 Beitritt zum Dominikanerorden, 1921–26 als Dominikanermönch in Holland, Düsseldorf und Köln, 1927, in Einvernehmen mit dem Orden und der römischen Kurie, Austritt aus dem Dominikanerorden, anschließend in München tätig, Mitglied der Künstlervereinigung "Der Bund", beschickte 1921, 1929 und 1930 den Münchner Glaspalast, Quelle: Vollmer, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Müller-Singer und Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.".

Lot-No.: 4140
Limit: 240.00 €, Acceptance: 390.00 €

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Carl von Bergen, Junge Frau am Fenster

Mädchen mit Tintenzeug, neben einem prächtigen Mohnblumenstrauß am geöffneten Fenster mit Ausblick in Sommerlandschaft, auf dem Fensterbrett einen Brief schreibend, lasierende, partiell gering pastose Genremalerei, Öl auf Leinwand, um 1900, rechts unten später nachvollzogene Signatur und Ortsbezeichnung "Cv. Bergen München", rückseitig auf dem Keilrahmen Reste eines getilgten Etiketts, restauriert, minimale Kratzer, gering reinigungs- und restaurierungsbedürftig, original mit Messingrahmenschild "C. v. Bergen" gerahmt (etwas rest.bed.), Falzmaße ca. 51,5 x 68,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Carl von Bargen, auch Karl von Bergen, dt. Maler (1853 Cuxhaven bis 1933 München), Kindheit in Cuxhaven, ab 1878 Studium an der Münchner Akademie, ab 1888 ansässig in München, bekannt geworden durch Genre-Bilder mit sogenannten „Bachidyllen" und Kindermotiven, stellte ab 1889 nahezu jährlich im Münchner Glaspalast aus, vertreten auch auf der Großen Berliner Kunstausstellung 1897 und 1899, 1902 fertigte er eine Arbeit für die St. Nicolai-Kirche in Nordleda, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh." und Internet.

Lot-No.: 4141
Limit: 800.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Jekabs Bine, Ruderer

älterer bärtiger Mann auf einem See, im Ruderkahn im hellen Sonnenlicht, das Motiv malte der Künstler wiederholt, eine nahezu gleichgroße und identische Variante zu unserem Gemälde wurde am 01.12.1939 in der Nr. 12 der Zeitung „Sējējs“ unter dem Titel "Laivenieks [dt.: Bootsmann]" abgebildet, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, hierzu bemerkt J. Strazdins in einer Rezension 1937 "... Doch der Künstler weiß stets mit seinen Farben umzugehen. Er ist nie schreiend oder grell. Bīnes Lieblingsfarben sind leuchtendes Grün, Rot, Blau und Gelb. Es scheint, dass Bīne diese Farbbrillanz von der prächtigen Dekoration unserer Vorfahren gelernt haben muss. Die Formen von Bīnes Figuren sind wie in Granit gemeißelt, klar und deutlich. Die Kontraste von Licht und Schatten helfen dabei, die Formen hervorzuheben. So vereint Bīnes Kunst auf gelungene Weise alles, was für ein gutes, wahres Kunstwerk notwendig ist – strenge Zeichnung, kräftige Farben, reiche Malerei. ...", Öl auf Leinwand, um 1939, rechts unten teils vom Rahmen verdeckt signiert "J. Bine", reinigungsbedürftig, minimal restaurierungsbedürftig, original gerahmt, Falzmaße ca. 54,5 x 65 cm. Künstlerinfo: lettisch "Jēkabs Bīne", lettischer Maler, Illustrator, Porzellan- und Möbeldesigner, Kunstwissenschaftler, Buchautor, Glasmaler, Kunstlehrer, Kunstkritiker (1895 Riga bis 1955 Riga), erste künstlerische Förderung durch Konstantin Nieländer, studierte 1913–15 an der städtischen Kunstschule Riga bei Vilhelms Purvītis, Eva Margarethe Borchert-Schweinfurt und Ed. Valkers, 1916–18 Studium an der Kunstschule Charkiw, 1921–26 Studium an der lettischen Kunstakademie Riga, hier Meisterschüler von Jānis Roberts Tilbergs, unternahm diverse Studienreisen durch Westeuropa mit Aufenthalten in Warschau, München, Wien, Venedig, Mailand und Genua, zeitweise in Paris tätig, 1928–40 Dozent an der Universität Riga, parallel 1932–39 Dozent an der Hauswirtschaftsschule Kaucminde und 1933–44 Dozent an der Staatlichen Kunstgewerbeschule Riga, 1936–39 Dozent an der Schule der Rigaer Malergesellschaft, 1942–44 außerordentlicher Professor an der Lettischen Kunstakademie in Riga, nach dem Einmarsch russischer Truppen 1944 in Riga Flucht nach Kuldīga in Kurland und hier 1944–51 Lehrer an der Kuldīga-Kunstschule, ab 1951 wieder in Riga, 1951–55 tätig im im Kunstkombinat der Lettischen SSR, schrieb als Kritiker und Kunstwissenschaftler für die kunstkritischen Publikationen „Sējējs“, „Atpūta“, „Brīvā Zeme“ und „Studentu Dzīve“, beschickte ab 1917 Kunstausstellungen, 1937 Teilnahme an der Pariser Weltausstellung mit einem Kaffeeservice, für welches er eine Goldmedaille erhielt, 1923–27 Mitglied der Vereinigung unabhängiger Künstler, ab Ende der 1920er Jahre Anschluss an die neuheidnische Religionsgemeinschaft Dievturi [auch Dievturība], 1927–38 Gründungsmitglied und Vorsitzender der Lettischen Künstlergesellschaft, ab 1929 Mitglied der Lettischen Künstlergewerkschaft, 1955 Ehrung als Verdienter Künstler der Lettischen SSR für Leistungen in der Glasmalerei, Quelle: AKL, Vollmer, Bénézit und Internet.

Lot-No.: 4142
Limit: 180.00 €, Acceptance: 700.00 €

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Resi Borgmann, Teerosenstillleben

auf einem Tisch liegende Zweige von zartrosa schimmernden Teerosen und ein paar Wildrosen, minimal pastose Blumenmalerei, Öl auf Leinwand, um 1900, rechts oben signiert "Resi Borgmann", minimal farbschwundrissig, reinigungsbedürftig, im Rahmen der Zeit (leichte Erhaltungsmängel), Falzmaße ca. 27 x 35 cm. Künstlerinfo: eigentlich Therese Resi Borgmann, dt. Malerin (1861 Berlin bis 1945 Baden-Baden), Quelle: Internet.

Lot-No.: 4143
Limit: 180.00 €, Acceptance: 550.00 €

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Ernst Bröcker, Moorlandschaft

wohl herbstliche Ansicht des Dachauer Mooses, mit Moorhütten und Bauern bei der Arbeit, unter effektvoll bewölktem Himmel, stimmungsvolle lasierende, teils pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1960, links unten signiert und ortsbezeichnet "E. Bröcker München", rückseitig auf dem Keilrahmen undeutliche Annotationen, gering reinigungsbedürftig, im originalen Goldstuckrahmen (rest.bed.) gerahmt, Falzmaße ca. 68,5 x 89,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- und Vedutenmaler (1893 München bis 1963 München), gilt als einer der letzten Vertreter der Landschaftsmalerei in der Nachfolge Josef Wengleins, tätig in München und Dachau, Quelle: Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.".

Lot-No.: 4144
Limit: 180.00 €, Acceptance: 180.00 €

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Constant Byon, attr., Kartenspieler im Weinkeller

Blick ins dämmrige, von einer Petroleumlampe erhellte Interieur eines Weinkellers, mit Karten spielender Herrenrunde, lasierende, teils gering pastose Genremalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "Byon [19]05 fct. [fecit - hat es gemacht]", rückseitig originales Etikett "Pietro Del Vecchio Leipzig - Hofkunsthandlung, Kunstausstellung ..." und altes Nummernetikett "6787", Craquelure, mehrere, teils größere Fehlstellen in der Leinwand, restaurierungsbedürftig, im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 58 x 79,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Freiherr von Constan von Byon, österreichischer Maler (geboren 1882 in Wien bis nach 1917), tätig in Wien, Quelle: Internet.

Lot-No.: 4145
Limit: 80.00 €, Acceptance: 100.00 €

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Bernard Cullmann, Orientalin

Kopf einer jungen mystischen Schönheit mit üppigem Goldschmuck, lasierende Camaieumalerei mit Höhung in Goldbronze, typische Goldgrundtechnik des Künstlers (wohl lavierte Tusche in Dunkelbraun und Goldbronze) auf goldgefasster Masonitplatte, um 1950, links unten signiert "B. Cullmann", geringe Altersspuren, schön im Goldrahmen gefasst, Falzmaße ca. 24 x 18 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Orientalist (1903 Namborn bis 1977 Namborn), unternahm Studienreisen durch Süddeutschland, Österreich, Italien und nach Nordafrika (Ägypten), studierte wohl an der Akademie Kairo, weitere Studienreise in den Nahen Osten (Israel, Pakistan und Irak) sowie nach Indien, tätig in Namborn im Saarland, Quelle: Internet.

Lot-No.: 4146
Limit: 190.00 €, Acceptance: 190.00 €

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Robert Franz Curry, Sonnige Hochgebirgslandschaft

Blick über felsige Bergwiesen zur imposanten alpinen Hochgebirgskulisse über tiefhängenden Wolken, pastose Landschaftsmalerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Münchner Malpappe, um 1930, rechts unten signiert "R. F. Curry", geringe Kratzer im Randbereich, etwas reinigungsbedürftig, ungerahmt, Maße ca. 56 x 69,5 cm. Künstlerinfo: dt.-us-amerikanischer Landschafts-, Bildnis- und Tiermaler (1872 Boston Massachusetts bis 1955 Riederau am Ammersee), studierte an der Harvard-Universität Cambridge, ab 1891 in Stuttgart Studium der Architektur, später Hinwendung zur Malerei, studierte ab 1893 an der Akademie München bei Karl von Marr, Heinrich Knirr, Alexander von Liezen-Mayer und Ludwig von Löfftz, 1898 große Silbermedaille der Münchner Akademie, zunächst Spezialisierung auf Hundedarstellungen, unternahm Studienreisen durch die Schweiz und Italien, Studienaufenthalte in der Bergwelt Oberbayerns, beschickt die Ausstellungen des Münchner Glaspalasts und die Großen Deutschen Kunstausstellungen im Haus der Kunst München, aber auch Ausstellungen in Augsburg, Berlin, Dresden, Nürnberg, Mannheim, in Frankreich, der Schweiz und den USA, zunächst bis 1906 in München, 1906–30 in Grafrath und 1930–38 in Oberstdorf tätig, 1938–44 in München, ab 1944 in Riederau am Ammersee ansässig, war gefragter Portraitist und Maler der oberbayerischen Bergwelt, 1951 Goldmedaille in Florida, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft und der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", AKL, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Dressler, Matrikel der Akademie München und Artikel der Allgäuer Zeitung vom 10.02.2007.

Lot-No.: 4147
Limit: 220.00 €, Acceptance: 0.00 €

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J. Devattere, Am Seeufer

von Weiden umgebener See, an einer vom Sonnenlicht beschienenen Wiese, mit lockerem Pinselstrich ausgeführte Malerei in freundlicher Farbigkeit, Öl auf Leinwand, Mitte 20. Jh., links unten signiert "J. Devattere", gerahmt, Falzmaße ca. 33 x 41 cm.

Lot-No.: 4148
Limit: 20.00 €, Acceptance: 60.00 €

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Fritz Dietrich, Mönch an der Klosterpforte

alter Franziskanermönch mit Lebensmitteln, vom Markt zurückkehrend, an herrschaftlicher Pforte läutend, lasierende Genremalerei, das vorliegende Motiv war eines der bekanntesten von Fritz Dietrich, welches der Künstler mehrfach teils leicht variiert schuf, Öl auf Leinwand, um 1930, links unten signiert "Fritz Dietrich", geringe Craquelure, etwas reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 100 x 74 cm. Künstlerinfo: dt. Genremaler, erwähnt um 1930 in Berlin, wohl auch tätig in Dresden und München, Quelle: Dressler und Internet.

Lot-No.: 4149
Limit: 250.00 €, Acceptance: 0.00 €

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