sommerlicher Blick über die Elbe mit Dampfschiff, auf die imposante Silhouette der ehemaligen ernestinisch-sächsischen Residenzstadt Torgau, mit links dem Schloss Hartenfels und rechts der Marienkirche, pastose impressionistische Malerei mit lockerem breiten Pinselduktus in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Karton, um 1950, rechts unten signiert "Johs. Scheuermann", Altersspuren, etwas restaurierungsbedürftig, schön gerahmt, Falzmaße ca. 39 x 49 cm. Künstlerinfo: dt. Architekt, Maler und Kopist (1875 Michelstadt? bis 1961 Berlin), um 1904 tätig erwähnt in Berlin-Charlottenburg und später in Berlin-Schöneberg/Ortsteil Friedenau, Quelle: "Deutsche Kunst und Dekoration: illustr. Monatshefte für moderne Malerei, Plastik, Architektur, Wohnungskunst und künstlerische Frauen-Arbeiten" 1904, Baugeschichtliches Personenregister und Internet.
Lot-No.: 4300
Limit: 80.00 €, Acceptance: 160.00 €
sommerliche Seelandschaft mit Blick vom Wasser auf Ortschaft mit Kirche vor Hochgebirgskulisse, laut Vorbesitzerangabe wohl Ansicht von Dießen am Ammersee, lasierende, partiell gering pastose impressionistische Landschaftsmalerei mit lockerem Pinselduktus, Öl auf Karton, rechts unten signiert und datiert "H. Schilcher 1923", rückseitig handschriftliches Etikett mit Info zum Künstler und Bild, Malgrund gebaucht, Kratzer, etwas restaurierungs- und reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 40,5 x 52 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann Evangelist Schilcher, dt. Landschafts-, Portrait- und Blumenmaler und Graphiker (1879 Wessobrunn-Zellsee bis 1951 Dießen/Ammersee), 1885–90 Volksschule in Wessobrunn, ab 1890 Realschule in Weilheim, anschließend Ausbildung zum Müller zwecks Übernahme der väterlichen Zellmühle, 1904 Verkauf der Mühle und Übersiedlung nach Dießen, ab 1905 Schüler der Mal- und Zeichenschule des Landschaftsmaler Alexander Steinbrecht in Dießen, 1906 Schüler von Walter Thor in München, ab 1907 Studium an der Akademie Stuttgart bei Christian Landenberger, Weiterbildung bei Albert Stagura in München, beschickte den Münchner Glaspalast, tätig in Dießen am Ammersee, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Müller-Singer, Paul Rachinger "Lexikon der Ammerseemaler" und Dressler.
Lot-No.: 4301
Limit: 80.00 €, Acceptance: 190.00 €
Hirsche im sommerlichen Nadelwald mit effektvoll durchbrechendem Sonnenlicht, pastose, impressionistische Tiermalerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Karton, rechts unten signiert und datiert "H. Schütz [19]17", rückseitig diverse Etikettfragmente und Nummernannotationen, sehr schön hinter Glas im Stuckrahmen mit Rahmenschild "H. Schütz" gefasst, Falzmaße ca. 84 x 58 cm. Künstlerinfo: eigentlich Heinrich Christian Schütz, dt. Zeichner, Tier- und Landschaftsmaler (1875 Offenbach/Main bis 1946 Kaufbeuren), zunächst Tätigkeit als Industriezeichner, parallel Weiterbildung an der Kunstgewerbeschule Offenbach, hier Schüler von Moritz Wolf, auf dessen Rat hin sich Schütz der Tiermalerei zuwandte, 1910, mit Unterstützung eines Mäzen, Aufgabe des Berufs und Hinwendung zur Malerei, studierte 1911–15 an der Akademie München, hier Meisterschüler bei Heinrich von Zügel und regelmäßige Sommeraufenthalte in dessen Malschule in Wörth am Rhein, anschließend freischaffend in München, unternahm 1915–19 mit Unterstützung von Adolf Friedrich Herzog zu Mecklenburg ausgedehnte Studienreisen, beschickte diverse Ausstellungen, unter anderem ab 1917 Kunstausstellungen im Glaspalast München, 1930 die Jagdausstellung in Leipzig, 1937 die Berliner Kunstausstellung und 1938–41 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, Mitglied der Münchner Kunstgenossenschaft und im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, nach Ausbombung im 2. Weltkrieg Umzug nach Kaufbeuren, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Bénézit, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Saur Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon, Glaspalastkataloge und Wikipedia.
Lot-No.: 4302
Limit: 100.00 €, Acceptance: 200.00 €
herbstliche Landstraße mit Ochsenkarren, unter Birken im hellen Sonnenlicht, pastose, impressionistische Landschaftsmalerei mit breitem, flirrendem Pinselduktus unter partieller Einbeziehung der Farbigkeit des Malgrunds, Öl auf Malplatte, um 1940, rechts unten signiert "J. Seyler", rückseitig bezeichnet "Original-Gemälde von Prof. Julius Seyler Mchn. [München]", aufgeklebte und handsignierte Echtheitsbestätigung des Künstlers "München, Georgenstrasse 70, Professor Julius Seyler – Bestätige hiermit, dass das umstehende Gemälde, Größe 60 mal 80 [cm], Darstellung: »die Diessener Landstrasse« ein Originalgemälde meiner Hand ist. Prof. Julius Seyler", darüber hinaus teils fragmentarisch erhaltene Zeitungsausschnitte aus dem "Völkischen Beobachter", 298. Ausgabe, Jahrgang 53 aus dem Jahre 1940 mit einer Erwähnung des Künstlers auf der "Ständigen Ausstellung" der "Kameradschaft Münchner Künstler [der ehemaligen Münchner Künstlergenossenschaft]", Malgrund gebaucht, gering reinigungsbedürftig, original gerahmt (bestoßen), Falzmaße ca. 59,5 x 80 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- und Tiermaler sowie Sportler (1873 München bis 1955 München), zunächst begeisterter Eisläufer, Ruderer und Segler, unter anderem 1895 Deutscher Meister in Eisschnelllauf sowie 1896 und 1897 Europameister im Eisschnelllauf, zur Offizierslaufbahn bestimmt, später Abbruch der Ausbildung und ab 1890 privater Malunterricht bei Ludwig Schmid-Reutte, studierte ab 1892 an der Akademie München bei Wilhelm von Diez, Ludwig von Heterich und Heinrich von Zügel, 1900 Hinwendung zur Freilichtmalerei, unternahm Studienreisen in die Niederlande, nach Belgien, an den Atlantik, nach Norwegen, Kanada und in die USA, 1903–12 am Ammersee tätig, anschließend in München, 1913 USA-Reise zu Verwandten seiner amerikanischen Ehefrau Helga Boeckmann, wo er Freundschaft zu den Schwarzfußindianern von Montana schloss, der Ausbruch des 1. Weltkriegs verhinderte die Rückreise, 1914–21 als Farmer in Balsam Lake/Wisconsin, 1921 Rückkehr nach München, 1924 Ernennung zum Professor h. c., Vorstandsmitglied der Münchner Sezession und Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, unternimmt Reisen nach Paris, Südfrankreich und 1920–35 regelmäßig auf Sylt, ab ca. 1940 zunehmende Erblindung und zeitweiser Aufenthalt in Icking, lebt ab 1943 in Hirschau am Chiemsee, 1943 Zerstörung seines Ateliers in München und 1944 Vernichtung eines Großteils seiner Werke in der Pinakothek, 1946 Rückkehr nach München, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Siegfried Wichmann "Julius Seyler", Matrikel der Münchner Akademie und Wikipedia.
Lot-No.: 4303
Limit: 240.00 €, Acceptance: 800.00 €
sommerlicher Blick über Wiese mit Strohpuppen in weite dunstige Gebirgslandschaft, pastose, impressionistische Landschaftsmalerei in Spachteltechnik, Öl auf Karton, um 1940, links unten ritzsigniert "H. Wetzel", rückseitig unscheinbar betitelt "Im Stubaital", etwas reinigungsbedürftig, original gerahmt, Falzmaße ca. 49,5 x 59,5 cm.
Lot-No.: 4304
Limit: 100.00 €, Acceptance: 100.00 €
bunte Gesellschaft aus Bauern, Bauersfrauen und Kindern auf sonniger sommerlicher Wiese unterm Laubbaum sitzend, in Handarbeit die Hopfendolden von den Reben schneidend, impressionistische, flott lasierend, teilweise pastos vor Ort erfasste Studie, partiell mit Ritztechnik, Öl auf Leinwand und auf Karton aufgezogen, um 1900, unsigniert, Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 45 x 67 cm.
Lot-No.: 4305
Limit: 180.00 €, Acceptance: 240.00 €
rot-gelbes Tier in gespannter Haltung mit neckischem Blick die weiße, auf einer grünen Decke liegende Katze anblickend, trefflich, pastos erfasste Katzen-Charakterstudie mit breitem Pinselduktus in effektvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand und Spannrahmen, 1. Hälfte 20. Jh., unsigniert, Craquelure, partiell farbschwundrissig, Farbplatzer, etwas restaurierungsbedürftig, ungerahmt, Falzmaße ca. 71 x 95 cm.
Lot-No.: 4306
Limit: 150.00 €, Acceptance: 240.00 €
in herbstlicher Mittelgebirgslandschaft ein Bauerngehöft mit Fachwerk, unter bewölktem Himmel neigen sich die herbstlich belaubten Bäume im Wind, impressionistische Studie mit breitem Pinselduktus und zwingender Dynamik, Öl auf dünnem Malkarton, später auf dickeren Karton kaschiert, 1. Hälfte 20. Jh., rechts unten unleserlich signiert, Retuschen im Randbereich, schön gerahmt, Falzmaße ca. 37 x 48,5 cm.
Lot-No.: 4307
Limit: 20.00 €, Acceptance: 50.00 €
am Rande eines Feldwegs, der in ein weitläufiges Tal führt, ein Maler bei der Pleinairmalerei, sehr ansprechende, wohl ein Selbstbildnis darstellende Studie, die den Künstler zeigt, wie er die bis an den Horizont reichende Landschaft malerisch in sich aufnimmt und dabei Kälte und Gezeiten trotzt, pastose impressionistische Malerei unter partieller Freilassung des Malgrunds, Öl auf Leinwand, um 1920, unsigniert, rückseitig ungeprüfte Zuschreibung: "Herbert Arnold (NL) (1877-1953) (erworben Auktionshaus von Zengen Bonn 1988)", betitelt "Maler im Schnee" sowie datiert auf ca. "1920", Craquelure und neue Keilrahmenbespannung, Rahmen neuzeitlich, Falzmaße ca. 34 x 60 cm. Information zum Maler Christian Arnold: dt. Maler und Gebrauchsgrafiker (1877 Berlin bis 1941 ebenda), Sohn des Zeichners, Illustrators und Kunstsammlers Carl Johann Arnolds (1829 bis 1916), Studium an den Akademien Leipzig und Berlin, dort Freundschaft zum Maler Otto Roloff, dieser verwaltete später auch Herberts künstlerischen Nachlass und stellte dessen Werke im Verein Berliner Künstler aus, Arnold litt seit 1937 an einer Lähmung infolge eines halbseitigen Schlaganfalls, war daher seit 1938 berufsunfähig, erhielt in Anerkennung seiner künstlerischen Leistung in seinen letzten Lebensjahren eine jährliche Unterstützung aus der "Spende Künstlerdatenbank", malte bevorzugt Märchen-, Sagen- und Legendenstoffe, Quelle: Proveana, Thieme-Becker und Dressler.
Lot-No.: 4308
Limit: 180.00 €, Acceptance: 180.00 €
gepflasterte Dorfgasse mit Personenstaffage, zwei Karren und von Wasser gefüllten Furchen, der leider unbekannte Impressionist arbeitet mit sicherem pastosen, fast pointillistischem Pinselstrich die Konturen der Gebäude und die Lichthebungen heraus, laut Einliefererangabe stellt das Motiv eine Gasse in Ehringsdorf bei Weimar in Thüringen dar, Öl auf Leinwand, um 1900, rechts unten teils schwer leserlich bezeichnet wohl "Carl R[...]" sowie datiert wohl "[19]07", rückseitig auf dem Rahmen monogrammiert "CR[?]" sowie mit weiteren, schwer leserlichen handschriftlichen Annotationen, auf dem Keilrahmen nummeriert "20", bezeichnet "L Bund[?] 1899", etwas retuschiert, minimales Craquelure, Rahmen der Zeit mit Bestoßungen, Falzmaße ca. 34 x 39 cm.
Lot-No.: 4309
Limit: 280.00 €, Acceptance: 0.00 €
großformatige impressionistische Studie einer mondänen sommerlichen Villa mit Gartenskulptur, mit charaktervollem, breitem Pinselduktus ausgeführte Malerei unter partieller Freilassung des Malgrunds, Öl auf Leinwand, 1. Hälfte 20. Jh., rechts unten monogrammiert "G.W.", silberfarbene Leiste der Zeit, Falzmaße ca. 60,5 x 50,5 cm.
Lot-No.: 4310
Limit: 120.00 €, Acceptance: 0.00 €
sonniger Winkel im sommerlichen Garten mit gedecktem Tisch, vor Parkbank und Klappstühlen, das Gemälde besticht durch seine flott mit breitem, pastosem Pinselduktus impressionistisch in expressionistischer Farbigkeit festgehaltene Malerei, Öl auf Karton, um 1920, unsigniert, etwas reinigungsbedürftig, original gerahmt, Falzmaße ca. 37 x 47 cm.
Lot-No.: 4311
Limit: 150.00 €, Acceptance: 260.00 €
sommerliche Ansicht des Bildermarkts auf der Île de la Cité an der Seine in Paris, mit Blick auf die Kathedrale Notre-Dame de Paris, impressionistische, stark pastose Malerei, partiell in Spachteltechnik, Öl auf Leinwand, um 1970, rechts unten undeutlich signiert, reinigungsbedürftig, rückseitig auf der Leinwand betitelt "Erinnerung an Paris" und weitere unleserliche Annotation, auf dem Rahmen Nürnberger Rahmungsetikett, original gerahmt, Falzmaße ca. 60,5 x 70,5 cm.
Lot-No.: 4312
Limit: 120.00 €, Acceptance: 0.00 €
weiter Blick übers bewegte Meer, hin zum sonnigen Festland, pastose impressionistische Marinemalerei in zurückhaltender Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 2000, links unten unleserlich signiert, rückseitig auf der Leinwand nummeriert "449", schön gerahmt, Falzmaße ca. 24,5 x 33 cm.
Lot-No.: 4313
Limit: 80.00 €, Acceptance: 80.00 €
Blick auf die antike Ruine des Junotempels auf hohem Fels in lichter mediterraner Landschaft, mit Passanten und Eselskarren auf der Landstraße, im flirrenden Sonnenlicht, pastose, impressionistische Landschaftsmalerei mit charaktervollem Pinselduktus, partiell in Spachteltechnik, Öl auf Leinwand, rechts unten unleserlich signiert und datiert "[19]64", rückseitig auf dem Keilrahmen betitelt "Der Junotempel zu Agrigent (Sizilien)" und handschriftlich bzw. gestempelt nummeriert "4201", im prächtigen Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 61 x 70 cm.
Lot-No.: 4314
Limit: 150.00 €, Acceptance: 180.00 €
Blick über Fischerboote auf Häuser an der Promenade, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, links unten signiert und datiert "A. Balwé 1927", rückseitig auf der Leinwand nummeriert "336", Craquelure, kleine Farbplatzer, ungerahmt, Maße ca. 49,5 x 70 cm. Künstlerinfo: niederländisch-stämmiger dt. Maler (1898 Dresden bis 1983 Feldwies am Chiemsee), als Sohn eines niederländischen Konsuls in Dresden geboren, Jugend in Durban (britisch Südafrika), 1917 Abitur in Würzburg, anschließend landwirtschaftliches Praktikum in Straubing/Niederbayern, 1919 Anstellung in einem Architekturbüro, studierte ab 1920 an der Akademie Antwerpen bei Félix Gogo und Isidore Opsomer, 1921 Italienreise (Rom), 1922–27 Studium an der Akademie München bei Karl Caspar, ab 1927 in Übersee-Feldwies ansässig, unternahm Studienreisen durch Italien, Holland, England und Frankreich, 1938–43 Beschlagnahmung seiner Werke und als "entartet" diffamiert, beschickte ab 1928 den Münchner Glaspalast sowie Ausstellungen in Basel, Düsseldorf, Augsburg, Hannover, Regensburg, München, Amsterdam, Mannheim, Köln und Freiburg, 1946–82 vertreten in den Ausstellungen der "Neuen Gruppe" im Haus der Kunst München sowie auf Ausstellungen in Essen, Rosenheim, Ludwigshafen, Prien, Freising, Übersee und auf der Fraueninsel, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, Mitglied der Stuttgarter Sezession und der Neuen Gruppe der Münchner Sezession, Quelle: Vollmer, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Dressler und Internet.
Lot-No.: 4315
Limit: 1500.00 €, Acceptance: 0.00 €
stiller Winkel im nächtlichen Dorf, im dezenten Mondlicht, lasierende, teils pastose Malerei über grob strukturiertem Grund, Öl auf Leinwand, um 1960, links unten undeutlich signiert "Kees Bastiaans", rückseitig auf dem Keilrahmen neuzeitlich bezeichnet "Kees Bastiaans 1909–1986", Craquelure, etwas farbschwundrissig, hinterlegte Fehlstelle in der Leinwand, retuschiert, schön im versilberten Designerrahmen gefasst, Falzmaße ca. 100,5 x 80 cm. Künstlerinfo: eigentlich eigentlich Cornelis Bernardus Bastiaans, niederländischer Maler, Graphiker, Mosaikkünstler, Freskant, Glasfensterentwerfer, Plastiker und Zeichner (1909 Mill bis 1986 Mill), vier Jahre Mal- und Zeichenschüler bei Van Strijp in Mill, kurzzeitig Schüler von Hendrik de Laat in ’s-Hertogenbosch, studierte 1939–43, kriegsbedingt unregelmäßig, an der Academie Kunstoefening in Arnheim unter anderem bei Gerard van Lerven und Hendrik Valk, unternahm Studienreisen nach Frankreích, Schweden und Italien, tätig in Mill, Gemeinde Land van Cuijk in Nordbranant, Quelle: AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Scheen und Internet.
Lot-No.: 4316
Limit: 330.00 €, Acceptance: 420.00 €
von unten erleuchtete, an einem Vorhang stehende clownähnliche Figur, lauthals singend, der Bajazzo ist eine clownähnliche Figur, die in verschiedenen Theaterstücken und Erzählungen vorkommt, pastose, zum Teil in Spachteltechnik ausgeführte Malerei in imposantem Format, Öl auf Leinwand, links unten Ritzsignatur "Batscheider" sowie Datierung "1951" oder "1957", rückseitig wohl von Künstlerhand signiert, betitelt sowie mit Preisannotation, ebenfalls rückseitig auf dem Malträger nummeriert "21", Restaurierungen der Leinwand, Retuschen, gerahmt, Falzmaße ca. 89 x 70 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1905 bis 1988 Memmingen), Mitglied im Landes-Berufsverband Bildender Künstler Bayern, Sektion Schwaben Süd und in der Memminger Künstlergruppe "Der Kreis", tätig in Memmingen, Quelle: Bernhard Kühling "Allgäuer Künstlerlexikon" und Internet.
Lot-No.: 4317
Limit: 100.00 €, Acceptance: 80.00 €
nackte Männer und Frauen unter Bäumen und am Seeufer in sonniger Sommerlandschaft, gering pastose, kubistisch anmutende Malerei in pastellner Farbigkeit, Öl auf Sperrholzplatte, rechts unten undeutlich signiert "Bodosi", rückseitig teils überklebtes ungarisches Künstleretikett "Alkotó: Dániel Bodosi, Cim: Fűrdőzők ... [dt.: Schöpfer: Dániel Bodosi, Titel: Badende ...]", reinigungsbedürftig, schlicht gerahmt, Falzmaße ca. 50 x 62 cm. Künstlerinfo: ungarisch-rumänischer Maler, Bühnenbildner, Plakatgestalter, Plastiker und Graphiker (1913 Barót [Baraolt] bis 2006 Barót), studierte 1941–44 an der Akademie der Bildenden Künste Budapest bei Gyula Rudnay (1878–1957), parallel Arbeitsaufenthalte in den Künstlerkolonien von Nagybánya, Pécs und Esztergom, 1944 Rückkehr nach Barót, beeinflusst von Imre Nagy, beschickte diverse Ausstellungen unter anderem in Budapest, Bukarest, Brasov, Esztergom, Sepsiszentgyörgy und Barót, 1994 Ernennung zum Ehrenbürger von Barót, tätig in Barót/Siebenbürgen in Rumänien, Quelle: AKL, Homepage zum Maler und Internet.
Lot-No.: 4318
Limit: 120.00 €, Acceptance: 170.00 €
Liebhaber mit einer Rose in der Hand, ins Schlafgemach seiner Geliebten stürmend, studienhaft-flott pastos festgehaltene Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, um 1900, unsigniert, rückseitig auf neuerer Rückwand Etikett mit ungeprüfter Zuschreibung und Infos zu Bild und Künstler "Rudolf Brackenhammer Stuttgart »Überfall« Phantasie aus seiner Münchner Zeit etwa 1902 – Schüler von Franz Stuck", hinter Glas in alter Leiste gerahmt, Falzmaße ca. 34 x 71,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Plakatentwerfer, Illustrator und Zeichner (1876 Nürtingen bis nach 1937 unbekannt), zunächst Schüler der Kunstgewerbeschulen Stuttgart und Straßburg, studierte ab Oktober 1900 in der Naturklasse an der Münchner Akademie, hier wohl Schüler von Franz von Stuck und Peter von Halm, ab 1909 in Stuttgart tätig, unterhielt hier Kontakt zu Adolf Hölzel, unternahm offenbar Studienreisen in die Schweiz, 1937 Gewährung einer Spende aus dem "Künstlerdank", beschickte die Stuttgarter Kunstausstellungen, 1935 vertreten in der "Wanderausstellung Württembergischer Künstler" im Kunstverein Karlsruhe, tätig in Stuttgart, Quelle: AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Baum, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Frank Schütze "Vergessene Kunst", Info Landesarchiv Baden-Württemberg, Nagel "Schwäbisches Künstlerlexikon" und Internet.
Lot-No.: 4319
Limit: 80.00 €, Acceptance: 90.00 €
expressives Arrangement aus diversen Blumenstöcken wie Usambaraveilchen, Begonien und Primeln vor braunem Grund, lasierende, partiell gering pastose Malerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Hartfaserplatte, links unten signiert und datiert "Dührkop [19]90", Kratzer, etwas restaurierungsbedürftig, original gerahmt, Falzmaße ca. 65,5 x 91 cm. Künstlerinfo: irrtümlich Dürkop, dt. Maler, Graphiker und Kunsthandwerker (1925 Coburg bis 2002 Lauscha/Thüringen), künstlerisch weitestgehend Autodidakt, nach der Oberrealschule Einzug zum Reichsarbeitsdienst, anschließend Kriegsdienst in den Niederlanden, Polen und Italien und schwere Verwundung im 2. Weltkrieg, nach 1945 zeitweise tätig im Lebensmittelgeschäft des Vaters in Lauscha, ab 1949 parallel autodidaktische Hinwendung zur Malerei, gefördert vom Glastiergestalter Theo Boehm und dem Glasbläser Ernst Precht wirkte er zeitweise als Zeichenlehrer in der Glasbläserausbildung, eine durch den Kulturbund der DDR vermittelte Studienmöglichkeit konnte Dührkop nicht wahrnehmen, 1951 Aufnahme als Kandidat und 1954 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, anschließend künstlerisch freischaffend in Lauscha, Gründer des botanischen Gartens in Lauscha, beschickte unter anderem die Kunstausstellungen der DDR in Dresden, Quelle: AKL, Eisold "Künstler in der DDR" und Wikipedia.
Lot-No.: 4320
Limit: 20.00 €, Acceptance: 70.00 €
junger Afrikaner, mit junger, freizügig gekleideter Europäerin im leuchtend roten Kleid, in inniger Umarmung, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, um 1990, unsigniert, minimale Altersspuren, Provenienz: Nachlass des Künstlers, im neuen Acrylglas- Schattenfugenrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 146,5 x 146,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1939 Berlin bis 1997 Weimar), 1954-56 Lehre und anschließend Tätigkeit als Schlosser, 1968-74 Abendstudium an der Kunsthochschule Berlin Weißensee bei Fritz Dähn, Günther Brendel und Arno Mohr, ab 1974 freischaffend in Ost-Berlin, Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, 1996 Umzug nach Weimar, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR", Artikel der Thüringischen Landeszeitung von Christiane Weber und Internet.
Lot-No.: 4321
Limit: 650.00 €, Acceptance: 0.00 €
stark abstrahierte Darstellung zweier Frauen beim Sonnenbad, lasierende, kubistische Malerei, partiell in Ritztechnik, Öl auf Leinwand, um 1980, links unten ungarisch signiert "Guti J.", rückseitig auf dem Keilrahmen altes ungarisches Künstleretikett "Guti Jozsef – »Asszonyok a Teraszon [dt.: Frauen auf der Terrasse]«, olaj – 55 x 70 cm." weiterhin diverse Etiketten, Annotationen und Stempel "Quernheim Fine Arts – 4. avenue de la Madone, MC 98000 Monaco", gerahmt (rest.bed.), Falzmaße ca. 55 x 70 cm. Künstlerinfo: eigentlich József Guti, als Künstler auch J. Soma Guti bzw. József Guti ifj. [dt. Junior], ungarischer Maler (geboren 1946 in Budapest), Sohn des 1914 geborenen Malers József Guti Senior, studierte 1965–70 an der Akademie der Bildenden Künste in Budapest bei seinem Vater József Guti und bei Aurél Bernáth und Szilárd Iván, unternahm Studienreisen nach Österreich, Belgien, Frankreich, in die Niederlande, in die Bundesrepublik Deutschland, nach Italien, Spanien und in die Schweiz, ab 1970 Mitglied des Kunstfonds, später Mitglied des Nationalen Verbandes Ungarischer Künstler, beschickte ab 1976 Ausstellungen unter anderem 1988 in Wien, 1989 in Venedig, 1991 in Paris und 1995 in Budapest, 1987–89 tätig in Italien und auf Sardinien, ab 1991 Mitglied des Ungarischen Verbandes für Bildende und Angewandte Kunst, seit 1994 Mitglied des Budapester Städtischen Künstlerverbandes und seit 1995 Mitglied des Ungarischen Malerverbandes, tätig in Budapest, Quelle: Internet.
Lot-No.: 4322
Limit: 200.00 €, Acceptance: 800.00 €
stark abstrahierte Darstellung eines Tisches mit Stuhl und Gedeck aus Henkelkrug, Früchten und Fußschale mit weiteren Obst, lasierende partiell gering pastose, kubistische Malerei in lichter Farbigkeit, Öl auf Hartfaserplatte, um 1980, rechts unten ungarisch signiert "Guti J.", rückseitig ungarisch bezeichnet "ifj. Guti Jozsef - »Korsó és Gyűmőlcsők [dt.: Krug und Fruchtschale]«, 100 x 70 cm." weiterhin diverse Etiketten, Annotationen und Stempel "Quernheim Fine Arts - 4. avenue de la Madone, MC 98000 Monaco" und auf dem Rahmen bezeichnet "Ausstellung Feb. 1991", gerahmt, Falzmaße ca. 100 x 70 cm. Künstlerinfo: eigentlich József Guti, als Künstler auch J. Soma Guti bzw. József Guti ifj. [dt. Junior], ungarischer Maler (geboren 1946 in Budapest), Sohn des 1914 geborenen Malers József Guti Senior, studierte 1965–70 an der Akademie der Bildenden Künste in Budapest bei seinem Vater József Guti und bei Aurél Bernáth und Szilárd Iván, unternahm Studienreisen nach Österreich, Belgien, Frankreich, in die Niederlande, in die Bundesrepublik Deutschland, nach Italien, Spanien und in die Schweiz, ab 1970 Mitglied des Kunstfonds, später Mitglied des Nationalen Verbandes Ungarischer Künstler, beschickte ab 1976 Ausstellungen unter anderem 1988 in Wien, 1989 in Venedig, 1991 in Paris und 1995 in Budapest, 1987–89 tätig in Italien und auf Sardinien, ab 1991 Mitglied des Ungarischen Verbandes für Bildende und Angewandte Kunst, seit 1994 Mitglied des Budapester Städtischen Künstlerverbandes und seit 1995 Mitglied des Ungarischen Malerverbandes, tätig in Budapest, Quelle: Internet.
Lot-No.: 4323
Limit: 200.00 €, Acceptance: 900.00 €
surrealistische Komposition mit Hund und badendem geknebelten Frauenakt im Meer vor felsiger Küste unter bewölktem Himmel, mit neben Bananen, Zitronen und Orangen auf einem Hocker durch die Luft fliegendem Herrn im Anzug, gering pastose Malerei, rückseitig auf der Leinwand undeutlich signiert, betitelt und datiert "Isaac - Ha! Ha! M.me Butterfly [19]97", gering reinigungsbedürftig, ungerahmt, Maße ca. 150 x 100,5 cm.
Lot-No.: 4324
Limit: 200.00 €, Acceptance: 330.00 €