Gemälde

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Richard Blankenburg, Rostock vom Gehlsdorfer Ufer

sommerlicher Blick über die Unterwarnow mit dem Stadthafen, vor der Altstadt von Rostock mit den imposanten Türmen der Petrikiche, der Nikolaikirche, der Marienkirche und der Jakobikirche, gering pastose, impressionistische Vedutenmalerei mit lockerem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, um 1940, rechts unten undeutlich signiert "Blankenburg", winziger Farbplatzer, leichte Druckstelle in der Leinwand, etwas reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 52 x 70 cm. Künstlerinfo: eigentlich Richard Wilhelm Gustav Blankenburg, dt. Landschafts- und Vedutenmaler (1891 Frankfurt/Oder bis 1955 Rostock), zunächst Lehre zum Porzellanmaler in Frankfurt/Oder, ab 1914 Privatunterricht in Aktzeichnen in Berlin, ab 1915 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg in Russland, Belgien und Frankreich, parallel künstlerische Betätigung, 1915 Eheschließung mit Anna (Auguste) Bruck in Rostock, 1920–42 Güterbodenarbeiter bei der Deutschen Reichsbahn in Rostock, parallel künstlerisch tätig und autodidaktische Weiterbildung in Kunstgeschichte und Malerei, beschickte Kunstausstellungen in Schwerin und Rostock, 1942 Zerstörung seiner Rostocker Wohnung durch Bomben und Verlust des Frühwerks, zeitweise Umzug nach Teterow, anschließend ausschließlich künstlerisch freischaffend, später wieder in Rostock, Quelle: Vollmer, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon" und Internet.

Lot-No.: 4275
Limit: 480.00 €, Acceptance: 700.00 €

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Paul Bley, "Weide"

sonnige Sommerlandschaft mit knorriger Weide auf saftig-grüner Wiese und Durchblick zum Dorf am Horizont, pastose, impressionistische Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1915, links unten signiert "Paul Bley", rückseitig Reste diverser, teils fragmentarisch erhaltener Etiketten, hier unterschiedlich nummeriert, betitelt und signiert "No. 1 »Waide [sic.]« Paul Bley" bzw. "Bley »Waiden« No. 3 ...", original gerahmt, Falzmaße ca. 65,5 x 70,5 cm. Künstlerinfo: auch Paul Bleij, dt. Landschafts- und Genremaler (1884 oder 1885 bis 1920 Dresden), studierte an der Dresdner Akademie bei Eugen Bracht, beschickte 1916 die "Zweite Ausstellung : Dresdner Künstler, die im Heeresdienste stehen : 27. September bis 29. Oktober 1916." der Galerie Ernst Arnold in Dresden, tätig erwähnt bei Wurzen und bei Dillingen, tätig in Dresden, Quelle: Todesanzeige in der Sächsische Staatszeitung vom 27.04.1920, Jacob "Wurzener Heimat – eine Sammlung heimatkundlicher Aufsätze, Dichtungen und Sagen", Info auf Gemälden, Homepage von Sylvia Dietrich mit Info zum Künstler und Internet.

Lot-No.: 4276
Limit: 100.00 €, Acceptance: 180.00 €

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Alfred de Breanski Junior, "A Welsh Valley"

morgendlich-dunstiges, tief eingeschnittenes sommerliches Tal mit Bauersfrau am Fluss vor steil aufragender Bergkulisse, im effektvollen Licht der Morgendämmerung, pastose, impressionistische Landschaftsmalerei in zurückhaltender silbriger Farbigkeit, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, um 1920, rechts unten signiert "A. de Breanski Jui.", rückseitig auf der Leinwand betitelt und signiert "»A Welsh Valley [dt.: Ein walisisches Tal]« A. de Breanski Jui.", auf dem Keilrahmen gestempelte Nummer "2275", diverse fragmentarische Etiketten unter anderem der Galerie Commeter Hamburg und Etikett des Malutensilienherstellers "Reeves & Sons Ltd." sowie neuzeitliche Info zum Gemälde, gering restauriert, reinigungsbedürftig, ungerahmt, Maße ca. 102 x 76,5 cm. Künstlerinfo: auch Breanski II., britischer Landschaftsmaler (1877 London bis 1957 Tonbridge), Sohn der Maler Alfred de Breanski (1852–1928) und Annie Roberts, malerische Ausbildung bei seinen Eltern und an der St. Martin’s School of Art, schloss während eines Frankreichaufenthalts in den 1890 Jahren Freundschaft zum amerikanischen Maler James McNeill Whistler, Breanski malte stilistisch oft ähnlich wie sein Vater, sein späteres Werk zeigt stilistische Einflüsse des Impressionismus, Ausstellungen an der Royal Academy und der Royal Society of British, Quelle: Janet Whitmore, Biographischer Abriss auf der Website von Rehs Galleries, Benezit und Handbook of Modern British Painting and Printmaking.

Lot-No.: 4277
Limit: 300.00 €, Acceptance: 420.00 €

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Bresele, Sonnenuntergang in Mutzig im Elsass

Blick vom Ufer der Bruche in Mutzig im Elsass, auf Hütten und anlandendes Boot am gegenüberliegendem Flussufer, der Himmel ist durch den Sonnenuntergang in warmes Rot und Orange getaucht und spiegelt sich effektvoll im Wasser, impressionistische Malerei, Öl auf Leinwand, links unten signiert "Bresele", datiert "[19]17" sowie ortsbezeichnet "MUTZIG", auf dem Keilrahmen zweifache handschriftliche Annotationen "KELTZ ME[...]" sowie "V. Blumen", auf dem Rahmen Annotation "Galerie Csiska" sowie "Echtgold", Craquelure, doubliert, alt restauriert, Rahmen neuzeitlich, Falzmaße ca. 25 x 40 cm.

Lot-No.: 4278
Limit: 20.00 €, Acceptance: 240.00 €

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Ernst Bröcker, Idyll am Bachufer

sommerliche Szene mit zum Trocknen aufgehängter Wäsche, vor Bauernhäusern am Ufer im hellen Sonnenlicht, pastose, impressionistische Malerei mit charaktervollem Pinselduktus, partiell in Spachteltechnik, Öl auf Karton, um 1950, links unten signiert und ortsbezeichnet "E. Bröcker München", kleine Retusche, sehr schön in Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaße ca. 14 x 20,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- und Vedutenmaler (1893 München bis 1963 München), gilt als einer der letzten Vertreter der Landschaftsmalerei in der Nachfolge Josef Wengleins, tätig in München und Dachau, Quelle: Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.".

Lot-No.: 4279
Limit: 80.00 €, Acceptance: 100.00 €

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Frida von Düring, "Blühende Apfelbäume"

sommerlich-sonniger Wiesenhang mit zartrosa blühenden Apfelbäumen vor tiefblauem Himmel, stimmungsvolle, pastose impressionistische Landschaftsmalerei in fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Karton, 1920er Jahre, links unten signiert "Fr. v. Düring", rückseitig originales Etikett des Thüringer Ausstellungsvereins bildender Künstler Weimar, hier bezeichnet "Fr. v. Düring" und betitelt "Blühende Apfelbäume", darüber hinaus originales, fragmentarisch erhaltenes Etikett mit handschriftlichen Angaben zum Bild und teils unleserlichem Stempel mit der Weimarer Künstlerinnenanschrift "Weimar ... Düring [Kir]schbachstr. 2 [korrekt wäre: Kirchbachstraße]", laut Vorbesitzerangaben wurde das Gemälde von einem Familienmitglied in den 1920er Jahren auf einer Ausstellung in Weimar erworben und ist seither im Familienbesitz, hinter Glas gerahmt (Rahmung bestoßen), Falzmaße ca. 34 x 485 cm. Künstlerinfo: geborene Frieda oder Frida Förtsch, dt. Landschaftsmalerin und Grafikerin (1870 Erfurt bis 1942 Erfurt), Tochter des Prähistorikers Oscar Förtsch, ab 1888 bis 1906, mit Unterbrechung von 1897–1900, in Halle tätig, 1895 Eheschließung mit dem Hauptmann Alexander von Düring, Geburt zweier Söhne, 1900 Tod des Ehemanns, künstlerisch gefördert durch Ernst Sigmund von Sallwürk (1874–1944) in Halle/Saale, studierte 1906–07 Radiertechnik an der Großherzoglich-Sächsischen Hochschule für Bildende Kunst in Weimar, 1907 aus wirtschaftlichen Gründen Abbruch des Studiums, unterhielt seit 1910 Kontakt zu Elisabeth Förster-Nietzsche, im Herbst 1918 erneute Bewerbung und Studium bei Prof. Weise an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar, 1919 Übernahme zum Studium ans neu gegründete Staatliche Bauhaus, welches durch Vereinigung der Kunstschule und der Kunstgewerbeschule entstand, hier Schülerin von Max Thedy, Ende 1919 zusammen mit verschiedenen Mitstudenten und Professoren Protest gegen disziplinarische Maßnahmen gegen einen konservativen Mitstudenten, im Dezember 1919 Austritt aus dem Bauhaus, um 1921 Aufenthalt in Jena, 1932–36 kurzzeitig Auswanderung nach Südamerika, 1936 Rückkehr nach Weimar, Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft und im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, Mitglied im hallischen Künstlerverein „Auf dem Pflug“ und im Radierverein Weimar, an dessen Mappenwerken sie sich ab 1907 beteiligte, beschickte die Ausstellungen des "Thüringer Ausstellungsverbandes bildender Künstler" Weimar, vertreten unter anderem im Victoria and Albert Museum London, Quelle: Beitrag vom 01.10.2021 "Vergessene Bauhausfrauen: Frida von Düring – Bauhausstudierende? Bauhausgegnerin!" bei "Wortmelder – Der Forschungsblog der Universität Erfurt", Dressler, Volker Wahl "Das Staatliche Bauhaus in Weimar: Dokumente zur Geschichte des Instituts 1919–1926 ", "Aufstieg und Fall der Moderne", Akten Landesarchiv Thüringen – Hauptstaatsarchiv Weimar und Internet.

Lot-No.: 4280
Limit: 250.00 €, Acceptance: 260.00 €

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Jean-Baptiste A. Guillemet, attr., Waldlandschaft

Birke am Rand einer Waldlichtung, umgeben von Büschen und Gräsern, teils gespachtelte Naturbeobachtung mit abgestuften Grüntönen und pastosem Farbauftrag, Öl auf Holztafel, Ende 19. Jh., unsigniert, auf der Rückseite bezeichnet "Guillemet", im goldbronzierten Rahmen und hier Messingschild "J. B. A. Guillemet 1843–1918", Falzmaße ca. 35,5 x 28 cm. Künstlerinfo: franz. Landschaftsmaler des Impressionismus (1841 Chantilly bis 1918 Département Dordogne), bereits ab 1859 als Kopist tätig, 1861 Kontakt zu Jean-Baptiste Camille Corot und weiteren Malern wie Gustave Courbet, Claude Monet und Camille Pissarro, ab 1872 entstanden Werke im impressionistischen Stil, Freundschaft mit Emilé Zola, der ihn zu einem Roman inspirierte, 1880 Ernennung zum Ritter der Ehrenlegion, ab 1881 zahlreiche Aufenthalte in der Normandie, im Gemälde „Der Balkon“ wird Guillemet durch Éduard Manet verewigt. Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Lot-No.: 4281
Limit: 200.00 €, Acceptance: 220.00 €

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Fritz Halberg-Krauss, "Winterlandschaft"

winterliches Feld mit Kopfweiden, im Hintergrund Wälder, stark pastose, zum Teil in Spachteltechnik ausgeführte Malerei in wohltemperierter, monochromer Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1920, links unten signiert "F. HALBERG-KRAUSS M[ün]ch[e]n.", rückseitig auf dem Rahmen maschinenschriftliches Etikett, darauf nummeriert "410", nochmals künstlerbezeichnet und betitelt, Craquelure und reinigungsbedürftig, imposanter Prunkrahmen der Zeit, Falzmaße ca. 50,5 x 70 cm. Künstlerinfo: eigentlich Friedrich Wilhelm Maximilian Theodor Krauss, nahm um 1900 den Künstlernamen "Halberg-Krauss" bzw. "Halberg-Krauß" an, dt. Maler, Graphiker und Fotograf (1874 Stadtprozelten am Main bis 1951 Prien am Chiemsee), Kindheit in Bamberg, ab 1885 in München ansässig, 1893 als Magistrats-Hilfsarbeiter tätig, parallel Hinwendung zur Malerei, künstlerisch weitestgehend Autodidakt, beeinflusst von Joseph Wenglein, Karl Albert von Baur, Hugo Bürgel und August Fink, unternahm Studienreisen nach Frankreich, Italien und der Schweiz, regelmäßige Malaufenthalte im Dachauer Moos, beschickte ab 1908 die Ausstellungen im Glaspalast München und 1937–44 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der deutschen Kunst München, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft und des Künstlerbunds „Isar“, tätig in München-Gern bzw. München-Neuhausen, 1940–5 in Bad Endorf, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler und Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.".

Lot-No.: 4282
Limit: 120.00 €, Acceptance: 360.00 €

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Alfred Hazledine, Frühling vor der Stadt

Spaziergänger auf Parkpromenade vor Stadtkulisse und Wäsche waschende Frauen mit Hühnern am Bach, pastose, impressionistische Malerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "A. Hazledine 1937", hinterlegte Fehlstellen in der Leinwand, etwas restauriert, gering reinigungsbedürftig, schön gerahmt, Falzmaße ca. 80 x 65 cm. Künstlerinfo: belgischer Maler und Graphiker (1876 Moll bis 1957 Ukkel), Ausbildung in Brüssel, Mitglied der Künstlerkolonie Wechelderzande, ebenfalls Mitglied der Vereinigung für Impressionisten und Luministen „Vie et Lumière“und der 1906 gegründeten Vereinigung zur Förderung der Druckkunst „Espampe“, war auch in England tätig, Werke in zahlreichen Museen und Sammlungen, Quelle: Vollmer und Internet.

Lot-No.: 4283
Limit: 350.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Otto Hellmeier, "St. Alban Diessen"

vorfrühlingshafte Ansicht des zu Dießen am Ammersee gehörigen Ortes St. Alban, mit Bootshäusern am Ammersee, mit letzten Schneeresten im hellen Sonnenlicht, pastose, impressionistische Landschaftsmalerei, teils in Spachteltechnik, Öl auf Hartfaserplatte, um 1980, links unten signiert "Otto Hellmeier", rückseitig betitelt und signiert "»St. Alban Diessen« Otto Hellmeier" sowie auf dem Rahmen gestempelt "Garantiert H. Sch. Handarbeit", im schönen Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 20 x 30 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Musiker (1908 Weilheim bis 1996 Weilheim), zunächst Ingenieurstudium, danach Musikstudium am Konservatorium München, als Maler Schüler von Carl Otto Müller und Prof. Wilhelm Funk, unternahm Studienreisen nach der Schweiz, Österreich, Italien und Frankreich, Mitglied der Königlich-Bayerischen Privilegierten Künstlergenossenschaft von 1868, tätig in Raisting im oberbayerischen Fünfseenland, Quelle: Internet und Info der Otto-Hellmeier-Stiftung Raisting.

Lot-No.: 4284
Limit: 120.00 €, Acceptance: 330.00 €

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Otto Hellmeier, "Raistinger Moor..."

frühlingshafte Vorgebirgslandschaft mit weiter Moorfläche und Moorhütten, vor der imposanten Kulisse der Benediktenwand in den bayerischen Voralpen, gering pastose, impressionistische Landschaftsmalerei, Öl auf Hartfaserplatte, um 1980, rechts unten signiert "Otto Hellmeier", rückseitig betitelt und signiert "»Raistinger Moor mit Benedikenwand« Otto Hellmeier", schön gerahmt, Falzmaße ca. 25 x 35 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Musiker (1908 Weilheim bis 1996 Weilheim), zunächst Ingenieurstudium, danach Musikstudium am Konservatorium München, als Maler Schüler von Carl Otto Müller und Prof. Wilhelm Funk, unternahm Studienreisen nach der Schweiz, Österreich, Italien und Frankreich, Mitglied der Königlich-Bayerischen Privilegierten Künstlergenossenschaft von 1868, tätig in Raisting im oberbayerischen Fünfseenland, Quelle: Internet und Info der Otto-Hellmeier-Stiftung Raisting.

Lot-No.: 4285
Limit: 120.00 €, Acceptance: 150.00 €

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Ingfried Henze, Herbstliche Alpenlandschaft

Gesellschaft am Teich im herbstlich-bunt verfärbten Wald, stimmungsvolle, pastose, impressionistische Malerei mit effektvollem Pinselduktus in warmtoniger Farbigkeit, partiell in Spachteltechnik, Öl auf Leinwand, um 1980, rechts unten mit Pseudonym "P. [Paul] Morró" signiert, im prächtigen, ca. 10 cm breiten Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 80 x 70 cm. Künstlerinfo: eigentlich Ingfried Paul Henze, verwandte den Künstlernamen „Morró“, auch Henze-Morro, dt. Maler (1925 Leipzig bis 2013 München), studierte an der Akademie Leipzig, nach 1945 Fortsetzung der Studien an der Akademie München, hier Meisterschüler von Adolf Schinnerer und Hans Gött, lebte zeitweise in Tanger (Marokko), beschickte Ausstellungen in Paris, München und Düsseldorf, tätig in Verona und am Gardasee, Quelle: Internet.

Lot-No.: 4286
Limit: 120.00 €, Acceptance: 330.00 €

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E. Herz, Blick auf Alicante

sommerlich-sonnige Ansicht des Hafens von Alicante, mit ankernden Schiffen und Blick zur Burg Castillo de Santa Bárbara, auf hohem Fels des Berges Benacantil über der Stadt am Mittelmeer, gering pastose impressionistische Malerei, Öl auf Leinwand, links unten ortsbezeichnet und datiert "Alicante 1919" und rechts teils überarbeitet bezeichnet "E. Herz", hinterlegte Fehlstelle in der Leinwand, restauriert, etwas reinigungs- und restaurierungsbedürftig, im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 58 x 43 cm.

Lot-No.: 4287
Limit: 200.00 €, Acceptance: 200.00 €

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Adriaan-Joseph Heymans, attr., In der Heide

teils von Gräsern und Gebüsch bewachsener Sand, vor Waldsilhouette am Horizont, mit sicherem Pinselstrich erfasste Landschaftsdarstellung, Öl auf Mahagonitafel, Ende 19. Jh., links unten sehr klein und nicht eindeutig lesbar "... Heymans", auf der Rückseite Reste eines Etiketts und hier handschriftlich "91", "Heym..." und "...sablom" größere Retuschen, im gestuckten und goldbronzierten Rahmen (mit geringen Verlusten) und dieser mit Messingschild "J. Heymans", Falzmaße ca. 14,5 x 23,5 cm. Künstlerinfo: belgischer Maler des Impressionismus (1839 Antwerpen bis 1921 Brüssel), ab 1853 an der Königlichen Akademie der Schönen Künste in Antwerpen und anschließend an der Akademie in Brüssel, 1855–58 Aufenthalt in Paris und Beschäftigung mit der Schule von Barbizon, ab 1860 in Wechelderzande und Auseinandersetzung mit der Freilichtmalerei, Mitbegründer der „Kalmhoutse-Schule“, 1869 Umzug nach Brüssel, hier Gründungsmitglied der „Société Libre des Beaux-Arts“, 1881 Verleihung des Leopoldsordens mit Offizierskreuz und Ernennung zum Ritter der französischen Ehrenlegion, ab 1913 aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr künstlerisch tätig. Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Lot-No.: 4288
Limit: 120.00 €, Acceptance: 160.00 €

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R. Hornemann, Holländischer Blumenmarkt am Kai

herbstliche Szene mit buntem Treiben auf einem holländischen Blumenmarkt, wohl in Amsterdam, pastose, impressionistische Malerei in zurückhaltender Farbigkeit, Öl auf Leinwand, 1. Hälfte 20. Jh., unten links der Mitte signiert "R. Hornemann", Leinwand wellig, Kratzer, reinigungs- und restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 80 x 120,5 cm.

Lot-No.: 4289
Limit: 200.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Hoyer, Vorfrühlingshafte Bachaue

Bach in sonniger Aue mit letzten Schneeresten vor alpiner Gebirgskulisse, stimmungsvolle pastose, impressionistische Landschaftsmalerei mit breitem Pinselduktus in fein abgestimmter Farbigkeit und schönem Licht, Öl auf Karton, um 1920, rechts unten signiert "Hoyer", laut ungeprüfter Vorbesitzerangabe Gemälde von Jan Hoyer, rückseitig angelegtes Ölgemälde mit Kirche vor imposanter Bergkulisse, geringe Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 46 x 60,5 cm.

Lot-No.: 4290
Limit: 220.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Elisabeth Kämper, "Am Haff"

Fischer beim Flicken der Netze im hellen Sonnenlicht, umgeben von Enten am Meeresstrand, vor ankernden Segelbooten, pastose Malerei mit breitem, expressivem Pinselduktus in fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, um 1920, rechts unten ligiert signiert "EKämper", rückseitig altes fragmentarisches Ausstellungsetikett "Berliner Künstl...", hier handschriftlich betitelt "Am Haff" und Tuscheannotation "Bresla[u]", weiterhin Annotation in Blei auf dem Keilrahmen "Berlin-Grunewald, Humboldtstr. 14", geringe Craquelure, wenige Farbplatzer, etwas restaurierungsbedürftig, ungerahmt, Maße ca. 67,5 x 72 cm. Künstlerinfo: eigentlich Elisabeth Sophie Kämper, dt. Landschaftsmalerin (1874 Berlin bis 1946 Berlin), Schülerin der Kunstgewerbeschule Straßburg im Elsass [École supérieure des arts décoratif Strasbourg] wohl bei Anton Seder, 1913–43 Mitglied und 1939–43 Schriftführerin im Verein der Künstlerinnen zu Berlin, beschickte dessen Ausstellungen 1940, 1942 und 1943, Mitglied der Darlehens- und Unterstützungskasse des Künstlerinnenvereins und im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, tätig in Berlin-Grunewald, Quelle: "Chronikblätter für die Familie Luyken und ihre Anverwandten" (1. Jahrgang, Heft 2, Berlin-Schöneberg, September 1921, Seiten 24–25), Dressler, "Käthe, Paula und der ganze Rest" und Familienforschung des Familienverbands Luyken.

Lot-No.: 4291
Limit: 120.00 €, Acceptance: 260.00 €

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Josef Klarl, "Kaffeegarten am Wörthersee"

sommerliche Szene mit Gästen und Kellner, im Schatten von Laubbäumen an Tischen im Freien, vor sonnigem Seeausblick, pastose, impressionistische Genremalerei, Öl auf Leinwand, links unten undeutlich signiert und wohl datiert "[19]77", rückseitig originales gedrucktes Künstleretikett mit handschriftlichem Titel "Josef Klarl, 7933 Schelklingen/Württ. – Dieses Bild darf ohne meine Genehmigung weder reproduziert, noch kopiert oder für diese Zwecke an andere weitergegeben werden. Titel des Bildes: »Kaffeegarten am Wörthersee«", im schönen originalen Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 40,5 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- und Tiermaler (1909 Straubing bis 1987 Schelklingen), um 1928 Umzug nach München und Gaststudent an der Münchner Akademie, Schüler von Otto Strützel, beeinflusst von Hermann Gröber und Heinrich von Zügel, später in Düsseldorf beeinflusst von Julius Paul Junghanns, unterhielt parallel ein Atelier in Schelklingen in der Schwäbischen Alb in Württemberg, Soldat im 2. Weltkrieg, Vernichtung seines Frühwerks im 2. Weltkrieg, ab 1945 in Schelklingen tätig, 1973 Ehrung mit dem Bundesverdienstkreuz, 1983 und 1987 große Ausstellungen im Landratsamt Biberach, tätig in Düsseldorf und Schelklingen, Quelle: Horst Ludwig “Josef Klarl – Tiermaler des 20. Jh.” und Internet.

Lot-No.: 4292
Limit: 180.00 €, Acceptance: 550.00 €

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Piet Leysing, Bauer mit Ochsen bei der Feldarbeit

sonnige frühlingshafte Szene mit Bauern und angespannten Ochsenkarren auf weitem Feld, pastose impressionistische Malerei in Spachteltechnik, Öl auf Leinwand, um 1930, links unten undeutlich signiert "P. Leysing", geringe Craquelure, vereinzelt Farbplatzer, reinigungs- und etwas restaurierungsbedürftig, schön in Goldleiste gerahmt, Falzmaße ca. 61 x 80,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Petrus Josephus Leysing, dt.-niederländischer Landschafts- und Genremaler sowie Graphiker (1885 Doornenburg bei Bemmel bis 1933 Düsseldorf), ab ca. 1900 Kindheit in Duisburg, hier Lehre und Tätigkeit als Stubenmaler, 1903–08 künstlerische Weiterbildung bei Julius Paul Junghanns und Peter Janssen dem Älteren in Düsseldorf, 1909 Mitglied im Düsseldorfer Künstlerverein "Malkasten", unternahm Studienreisen nach Belgien, Holland, Frankreich und ins Oldenburger Land, ab 1918 in Rees am Niederrhein tätig, 1932 Umzug nach Düsseldorf, Quelle: Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule" und Wikipedia.

Lot-No.: 4293
Limit: 200.00 €, Acceptance: 390.00 €

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Immanuel Meyer-Pyritz, Blumenstillleben

Margeriten und Löwenmaul, im bauchigen Steinzeugkrug vor dunklem Grund, impressionistische, pastose Malerei, Öl auf Karton, links unten teils unleserlich signiert und undeutlich datiert "Immanuel Meyer-Pyritz 1946?", rückseitig diverse Annotationen wie "Klaus", unter anderem Dedikation "Meiner lieben Inge als »Osterei« – M. Meyer-Pyritz Ostern 1960" sowie teils unleserlicher Stempel "Klaus Meyer-Pyritz – 403 Ratingen – von Eichendorffweg 6, Tel. ...", ungerahmt, Maße ca. 56 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Dozent der Berliner Kunstakademie und Historiker (1902 Berlin bis 1974 Berlin), Kindheit in Pyritz [Pyrzyce] in Pommern, Gymnasialbesuch in Berlin, studierte an der Hochschule der Bildenden Künste (HBK) Berlin bei Maximilian Klewer, Reise nach Florenz, Weiterbildung in München an der Hans Hofmann Schule für Bildende Kunst bei Hans Hofmann (1880 Weißenburg bis 1966 New York) und Studium an der Universität in Kunstgeschichte bei Wilhelm Pinder und Germanistik bei Fritz Strich, 1929 Studienreise mit Hofmann nach Paris und St. Tropez, ab 1931 freischaffend im eigenen Atelier in Berlin, beschickte die Ausstellung in Stargard und ab 1932 die Große Berliner Kunstausstellung, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem nach Pommern und Italien, 1940–46 Kriegsdienst und russische Kriegsgefangenschaft im 2. Weltkrieg, 1946 Rückkehr nach Berlin, 1950 Vorstand des Berufsverbandes Bildender Künstler, 1955 Gründung und bis 1971 Leiter der "Gesellschaft für pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst", tätig in Berlin, Quelle: Rainer Zimmermann "Expressiver Realismus: Malerei der verschollenen Generation", Internet und Ausstellungskatalog Haus der ostdeutschen Heimat.

Lot-No.: 4294
Limit: 120.00 €, Acceptance: 120.00 €

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Hugo Pfahlmer, Im Dachauer Moos

frühlingshafte Landschaft mit Moorhütten, unter kahlen Laubbäumen im Dachauer Moos, im hellen Sonnenlicht, gering pastose, impressionistische Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, um 1920, rechts unten undeutlich ritzsigniert "H. Pfahlmer", rückseitig auf dem Keilrahmen Annotation "Eigentum von Fr. Sophie Schreiner geb. Grünbeck", gering reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 16,5 x 23,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Hugo Wilhelm Pfahlmer, dt. Landschaftsmaler (1885 Dresden bis 1955 München), studierte an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Dressler und Internet.

Lot-No.: 4295
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Otto Pippel, Erntelandschaft mit Heugarben

spätsommerliche Vorgebirgslandschaft mit zu Strohpuppen bzw. Kornhocken gebundenen Strohbündeln auf abgeerntetem Feld, vor Laubwald und Fernblick über den sonnenbeschienenen Starnberger See vor Hochgebirgskulisse der Alpen, mit der markanten Silhouette der Zugspitze (links der Mitte), pastose, impressionistische Landschaftsmalerei mit charaktervollem Pinselduktus, teils in Spachteltechnik, hierzu bemerkt Edmund Effenberger "... Hier in Paris [1909] vollzog sich bei ihm der entscheidende Durchbruch zum Impressionismus. Er lernte, dass und wie man die Sonne malen kann und der Lichtrausch, der ihn ergriff, blieb bis zum Ende seines Lebens das bestimmende Merkmal seiner Kunst. Unverkennbar übernahm Otto Pippel das impressionistische Erbe der Franzosen ... Der Aufbau auf dem Geschauten und die Umwandlung in den persönlichen Stil, vereint mit dem unzweifelhaft vorhandenen Können, ließen ihn dann Bilder schaffen, die - auf ihre Art - seinen Vorbildern keineswegs nachstanden. Mit seiner jungen Kraft, mit Optimismus und einer seltenen Elastizität und Lebensfreude ging Otto Pippel ans Werk. Zwei Faktoren sind es, deren unbedingter Beherrschung Pippel seinen Ruhm und sein Ansehen verdankt! Fürs Erste war er ein brillanter Techniker der Farbe. Auch war der Künstler ein ausgezeichneter „Compositeur“ seiner Arbeiten. ...", Öl auf Leinwand, um 1950, rechts unten signiert "Otto Pippel", rückseitig auf dem Rahmen Etikett "C. Blecken - Spezialwerkstätte für Gemälderahmen - kunstgewerbliche Werkstätte - München 22, Knöbelstr. 18", partiell etwas farbschwundrissig, doubliert, gering restauriert, im prächtigen Goldstuckrahmen mit Messingrahmenschild "O. Pippel 1878-1960" gefasst, Falzmaße ca. 78 x 113 cm. Künstlerinfo: eigentlich Otto Eduard Pippel, dt. Maler und Graphiker und Musiker (1878 Lodz bis 1960 Planegg München), bedeutender Spät-Impressionist, ab 1896 Schüler an der Kunstgewerbeschule Straßburg bei Anton Johann Nepomuk Seder, 1897-1900 vierjähriger Militärdienst in der russischen Armee - ein Jahr als Soldat im Infanterieregiment und drei Jahre als Bratschist und Violinist im Militärorchester, studierte ab 1905 mit Stipendium einer Lodzer Fabrikantin bei Friedrich Fehr und Julius Hugo Bergmann an der Akademie Karlsruhe, 1907-08 Atelierschüler bei Gotthardt Kuehl in Dresden, 1908 Studienreise auf die Krim, 1909 Übersiedlung nach München Planegg und Studienreise nach Paris, ab 1910 Mitglied der Münchner Künstler-Sänger-Vereinigung und ab 1911 Mitglied der „Luitpoldgruppe", 1915-18 Kriegsdienst als Dolmetscher im Kriegsgefangenenlager Lechfeld, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, der Dresdner Kunstgenossenschaft und dem Ausstellungsverband Münchner Künstler, ab 1938 Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste, beschickte den Glaspalast München, ab 1909 in Planegg bei München, zeitweise in Arco am Gardasee tätig, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Glaspalastkataloge, Fritz Aigner "Maler am Chiemsee", Info Gemeindearchiv Planegg, Text von Edmund Effenberger zum Künstler und Wikipedia.

Lot-No.: 4296
Limit: 1200.00 €, Acceptance: 1200.00 €

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Otto Rasch, Großes Damenportrait

fast lebensgroßes Brustportrait einer Dame im weißen Kleid mit Kette, mit sinnendem Horizontblick, impressionistische Portraitmalerei in frischer Farbigkeit, Öl auf Leinwand, mittig rechts signiert "Otto Rasch" sowie datiert "1919", goldfarbene Leiste der Zeit mit ovalförmiger Einlage, Bildausschnittsmaße ca. 59 x 46,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1862 Artern bis 1932 Weimar), stud. 1879–90 an der Akademie Weimar bei Alexander Struys und Max Thedy, ab 1899 Prof. an der Akademie Weimar, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, der Freien Vereinigung der Graphiker zu Berlin, in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft und Vorstand des Radiervereins Weimar, tätig in Weimar, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Boetticher und Dressler.

Lot-No.: 4297
Limit: 280.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Rosenthal, Das Haus am See

Hütte an einem Flussufer, Schilf und Bäume werfen ihre Schatten auf das Wasser, auf welchem Enten schwimmen, im Hintergrund am Horizont das orange Licht des ausgehenden Tages, impressionistische Malerei, in Duktus und Colorit mit stilistischen Anklängen an die Schule von Barbizon, Öl auf Holz, um 1900, links unten Ritzsignatur "B.[?] Rosenthal", rückseitig Stempelnummerierung wohl früherer Ausstellung "23", sowie in Blei annotiert "W 88" und "Bittel (?)", restaurierungsbedürftig, ungerahmt, Plattenmaße ca. 15,5 x 23 cm.

Lot-No.: 4298
Limit: 80.00 €, Acceptance: 80.00 €

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Othmar Ružička, "Skutari" (Skhodra) in Albanien

Impression aus der albanischen Stadt Skhodra, hier war Ružička im Jahr 1918 als Kriegsmaler für die k.u.k. Armee tätig, mit mutigem, pastosem, zum Teil in Spachteltechnik ausgeführtem Pinselstrich lässt der Künstler den Betrachter von einem etwas erhöhten Standpunkt aus mit geschickter Perspektivierung in den Balkan eintauchen, Öl auf Leinwand, um 1918, rechts unten signiert "Ruzicka", rückseitig auf dem Keilrahmen von Künstlerhand nochmals signiert "Ruzicka – Wien" und betitelt "Skutari", ebenfalls rückseitig zwei handbeschriftete Etiketten mit unleserlichen Nummerierungen, alte handschriftliche Preisangabe "Mk 360", minimales Craquelure, etwas reinigungsbedürftig, kleine Fehlstelle neben dem Eselskarren, zeittypische Jugendstilleiste, Falzmaße ca. 80 x 60 cm. Künstlerinfo: österr. Maler (1877 Wien bis 1962 ebenda), Studium an der Wiener Akademie bei Julius Viktor Berger, Rudolf Hermann Eisenmenger, Christian Griepenkerl und Kasimir Pochwalski, bekannt für seine Darstellungen aus dem mährischen Volksleben, ab 1906 Mitglied des Künstlerhauses Wien, 1918 als Kriegsmaler in Albanien, 1913 Erhalt der Kleinen Goldenen Staatsmedaille, 1914 Gewinn des Drasche-Preises und 1947 des Goldenen Lorbeers des Wiener Künstlerhauses, 1956 widmete ihm letzteres eine Einzelausstellung, sein Portrait des österreichischen Bundeskanzlers Rudolf Ramek findet sich heute im Heeresgeschichtlichen Museum Wien, Quelle: Dressler, Benezit, Thieme-Becker, Vollmer und Fuchs.

Lot-No.: 4299
Limit: 600.00 €, Acceptance: 850.00 €

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