Zeichnungen, Aquarelle u. Mischtechniken

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Figurative Szene

Figurengruppe auf einer Wolke thronend, lavierte Tuschezeichnung, 18. Jh., hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 11,5 x 17,5 cm.

Katalog-Nr.: 4000
Limit: 80,00 €

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Max Adamo, "Im Pachte"

biedermeierliche Szene im Garten, ein Lakai überbringt seinem Herrn die Liste mit dem Ergebnis der Wahlen von 1831, während seine Frau strickend am Kaffeetisch sitzt, das Blatt ist das erste einer Serie von fünf Blatt unter dem Titel "Je näher am Ziel, je näher am Grab", Adamo selbst bezeichnet diesen "Bildroman eines Staatsmannes" neben seinen Fresken im Bayerischen Nationalmuseum in München als "... Werke seiner Sturmperiode", die Blätter wurden im "Morgenblatt zur Bayerischen Zeitung" vom 11.04.1864 im "Münchner Kunstbericht" beschrieben (Kopie beigegeben) "... Eine umfangreiche Composition, einen förmlichen »Zeitroman in fünf Bildern« erhielten wir unter dem Titel: »Je näher am Ziel, je näher am Grab« von M. Adamo. Das erste Blatt (»Im Pachte«) zeigt uns einen jungen, zum Pächter herabgekommenen Junker, der, während er seine Wirtschaft verkommen lässt, durch seinen Bediensteten die angenehme Nachricht empfängt, daß er zum Abgeordneten gewählt ist. ... [der Künstler begeistert] durch seine ungemein lebenswahre, psychologisch richtige Charakteristik der einzelnen als bedeutsam hervortretenden Figuren. Außer dem Helden ... sind namentlich der das Wahlergebniß berichtende Bediente auf dem ersten Blatt ... von ebenso frappirender, wie ergötzlicher Treue ... daß wir dem Künstler gern in seiner Erzählung folgen. ...", und im "Morgenblatt für gebildete Leser" vom 8. Juli 1864 (Kopie beigegeben) schreibt ein Rezensent "... Von beachtenswertem Talent für Erfindung und wirksame Composition auf dem Gebiet der Genremalerei zeugt auch eine Anzahl von fünf Blättern, welche unter dem Titel: »Je näher am Ziel, je näher am Grab« einen förmlichen »Zeitroman« darstellten. Der Künstler, M. Adamo, behandelt darin die verschiedenen Stadien im Lebenslauf eines ruinierten Pächters, der sich durch allerhand Künste zum Minister emporschwindelt und auf dem Gipfel seines Glücks in die fatale Lage geräth, sich selbst erschießen zu müssen. Die Zeichnung des Künstlers zeugt von scharfer Beobachtung und humoristischer Auffassung; ...", feine großformatige Bleistiftzeichnung auf Papier, auf Leinwand und Leistenrahmen aufgezogen, rechts unten unscheinbar signiert und datiert "Adamo 1864", je unter und über der Zeichnung frz., dt. und engl. betitelt, Blatt mit Erhaltungsmängeln, im großen Rahmen des 2. Biedermeier hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 88 x 117 cm. Künstlerinfo: dt. Historienmaler, Genremaler, Zeichner und Illustrator (1837 München bis 1901 ebenda), studierte ab 1853 an der Akademie München bei Wilhelm von Kaulbach, Hermann Anschütz und Philipp von Foltz, parallel Ausführung der Fresken im Bayerischen Nationalmuseum unter Foltz, später Schüler von Karl Theodor von Piloty an der Münchner Akademie, später zeitweilig als Zeichenlehrer an der Realschule Kaiserslautern und am Wilhelmsgymnasium in München, unterhielt ein Schüleratelier, 1870 Teilnahme am Deutsch-Französischen Krieg und Aufenthalt in Paris, beschickte 1870 den Pariser Salon, 1870 Staatsstipendium, anschließend als Illustrator für die "Fliegenden Blätter" und als Historienmaler in München tätig und Zusammenarbeit mit seinem Bruder Albert Adamo (1849–1887), Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, Quelle: Thieme-Becker, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Meyers Konversationslexikon, Boetticher, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Müller-Singer, Seubert, Ries und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4001
Limit: 20,00 €

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Wilhelm Altheim, Kriegsheimkehrer

Gruppe von aus dem Krieg heimkehrenden, dem Betrachter entgegenlaufenden Soldaten, aquarellierte Bleistiftzeichnung mit leichter Weißhöhung, rechts unten signiert und datiert "W. Altheim (18)89", auf Rahmenrückseite Informationen zum Künstler, Papier gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas im Rahmen der Zeit, Passepartoutausschnitt, 23,5 x 42,5 cm. Künstlerinfo: eigentl. Adam Wilhelm Altheim, dt. Maler, Zeichner und Radierer (1871 Groß-Gerau bis 1914 Frankfurt am Main), jüngerer Bruder des Malers Georg Altheim, 1886–90 Studium am Städelschen Kunstinstitut in Frankfurt am Main bei Johann Heinrich Hasselhorst, nachfolgend tätig im Eschersheim, ab 1895 in Frankfurt am Main, Mitglied der „Freien Vereinigung Darmstädter Künstler“ und dem „Verband der Kunstfreunde in den Ländern am Rhein“, unternahm Studienreisen nach Paris, Italien, Holland, Südfrankreich, fand seine Motive im bäuerlichen Leben seiner Umgebung, Quellen: Thieme-Becker, Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4002
Limit: 20,00 €

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Ferdinand Bassot, Landschaft in der Dämmerung

von einer Mauer umgebenes Anwesen, im Licht des zur Neige gehenden Tages, Aquarell, Ende 19. Jh., links unten signiert "F. Bassot", unter Passepartout und hinter Glas in versilberter Leiste gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 19 x 24 cm. Künstlerinfo, frz. Maler (1843 Besançon bis 1900 Paris), Schüler von Matiut und Pils, wiederholte Teilnahme an den Salons von 1870 bis 1900, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 4003
Limit: 20,00 €

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Prof. Anton Burger, attr., Das alte Gartenhaus

kleines ruinöses und von Vegetation umgebenes Haus, Bleistift, Kohle und Aquarell mit sparsamer Weißhöhung, Ende 19. Jh. auf Rahmenrückwand biographische Daten zum Künstler, auf Zettel bezeichnet "Anton Burger Haus im Wald Kohle, Aquarell auf Papier PP 320 x 410 mm", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, auf Rahmen Messingschild "A. Burger", Passepartoutausschnitt ca. 31 x 40,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Radierer und Zeichner (1824 Frankfurt am Main bis 1905 Kronberg im Taunus), 1842–46 Studium am Städelschen Kunstinstitut bei Philipp Veit, Jakob Becker und Johann Jakob Jung, ging anschl. bis 1848 nach München, Rückkehr nach Frankfurt am Main, 1853 Studienreise nach Paris und hier Kontakt zu Gustave Courbet und Camille Corot, 1855–56 Privatschüler bei August Weber in Düsseldorf, 1858 Übersiedlung nach Kronberg im Taunus, 1861 zusammen mit Jakob Fürchtegott Dielmann Gründung einer Malerkolonie, 1894 Ernennung zum Professor, weiterhin erschien das Burger-Album bei Hanfstaengl in München, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4004
Limit: 20,00 €

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M. Duboy, Junge Liebespaare im Park

vier Aquarelle, fein ausgeführte Malerei, Ende 19. Jh., jeweils signiert "M Duboy", stockfleckig, Deckweiß partiell oxidiert, identisch hinter Glas gerahmt, Falzmaße 32,5 x 25,5 cm.

Katalog-Nr.: 4005
Limit: 110,00 €

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Grothe, Paar Aquarelle Kolonialzeit

1.) Ankunft bei den Einheimischen, am Ufer eines Sees unter Palmen und 2.) tanzende Einheimische abends am Feuer, Aquarelle über Bleistift, jeweils links unten signiert und datiert "Grothe (1)847", hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 16 x 23 cm.

Katalog-Nr.: 4006
Limit: 20,00 €

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Carl Grünwedel, Kriegsszene

Soldat beim Laden seines Gewehrs neben einer Kanone mitten im Kriegsgetümmel, fein ausgeführte Bleistiftzeichnung mit etwas Tusche, rechts unten signiert und datiert "C Grünwedel 1/2 (18)48", leicht braunfleckig, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 24 x 20 cm. Künstlerinfo: auch Joseph Karl Grünwedel, dt. Maler und Lithograph (1815 Pappenheim bis 1895 München), ab 1831 Studium an der Akademie in München, nachfolgend in München ansässig, Quelle: Thieme-Becker und Matrikeln der Akademie in München.

Katalog-Nr.: 4007
Limit: 80,00 €

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Carl Grünwedel, Alois zu Steppen

Bildnis eines Edelmanns, umgeben von Rankenwerk und im unteren Bereich Wappen mit nicht eindeutig lesbarem Schriftzug "Alois Graue Arro zu Steppen", rechts unten datiert und monogrammiert "den 2/9. (18)46 CG", minimal fleckig und leicht gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 31 x 13,5 cm. Künstlerinfo: auch Joseph Karl Grünwedel, dt. Maler und Lithograph (1815 Pappenheim bis 1895 München), ab 1831 Studium an der Akademie in München, nachfolgend in München ansässig, Quelle: Thieme-Becker und Matrikeln der Akademie in München.

Katalog-Nr.: 4008
Limit: 80,00 €

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Carl Grünwedel, Vier Historismusentwürfe

vier Historismusverzierungen auf zwei Blatt Papier, mit spitzem Pinsel ausgeführte Aquarelle, 2. Hälfte 19. Jh., rechts unten in Blei signiert "C Grünwedel", etwas fleckig, zusammen unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt je ca. 24 x 35 cm. Künstlerinfo: auch Joseph Karl Grünwedel, dt. Maler und Lithograph (1815 Pappenheim bis 1895 München), ab 1831 Studium an der Akademie in München, nachfolgend in München ansässig, Quelle: Thieme-Becker und Matrikeln der Akademie in München.

Katalog-Nr.: 4009
Limit: 80,00 €

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Herman Theodor Holmgren, San Giorgio Maggiore

Blick auf die in der Lagune von Venedig befindliche Insel San Giorgio Maggiore, mit Basilika und der gleichnamigen Benediktiner-Abtei, Aquarell, unten rechts signiert und datiert "H. T. Holmgren 1885" und links bezeichnet "Venecia S. Giorgio Maggiore", leicht gegilbt und verblichen, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 22 x 29,5 cm. Künstlerinfo: schwedischer Architekt und Zeichner (1842 Östad bis 1914 Stockholm), 1863-71 Studium an der Akademie der schönen Künste in Stockholm, 1871-74 Reisen nach Deutschland, Italien und Frankreich, ab 1871 als Architekt tätig, seit 1887 Mitglied der Akademie der Bildenden Künste, 1897-1907 als Kurator der königlichen Gebäude tätig, Architekt zahlreicher öffentlicher Gebäude, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4010
Limit: 140,00 €

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Prof. Theodor Hosemann, Österreichische Ulanen

wohl österreichischer Gardeulan zu Pferd, im Gespräch mit einem Ulanenoffizier und im Hintergrund weitere Soldaten zu Pferd, mit spitzem Pinsel ausgeführtes Aquarell, im linken Bereich ligiertes Monogramm und datiert "TH 1842", auf Rahmenrückwand Rahmungsetikett "E. Heidkamp Potsdam ...", Papier leicht gegilbt und etwas fleckig, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 9,5 x 11,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Friedrich Wilhelm Heinrich Theodor Hosemann, dt. Genremaler, Lithograph, Zeichner, Illustrator und Karikaturist (1807 Brandenburg/Havel bis 1875 Berlin), Schilderer des Berliner Kleinbürgertums des Vormärz, ab 1819 Lehre zum Lithograph in der Lithographischen Anstalt „Arnz & Winckelmann", 1822 hier zum Jahresgehalt von 200 Talern als Zeichner angestellt, parallel Studium an der Akademie Düsseldorf, 1828 Übersiedlung mit Johann Christian Winckelmann nach Berlin und erster Zeichner (400 Taler Jahresgehalt) für den Verlag „Winckelmann & Söhne", schuf 1828 erste Kinderbuchillustrationen und 1830 erste Karikaturen, 1834-52 Zusammenarbeit mit dem Satiriker Adolf Glaßbrenner, 1857 zum Professor und 1860 zum Mitglied der Berliner Akademie der Künste berufen, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Monogrammlexikon Goldstein, Boetticher, Bénézit und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4011
Limit: 200,00 €

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Prof. Theodor Hosemann, Soldaten der Landwehr

Gruppe von sich unterhaltenden Soldaten der Landwehr (wohl Preußen), miniaturhaftes Aquarell, rechts unten schwer lesbar ligiertes Monogramm und datiert "TH 1842", auf Rahmenrückwand Rahmungsetikett "E. Heidkamp Potsdam ...", Papier leicht gegilbt und etwas fleckig, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 7 x 7,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Friedrich Wilhelm Heinrich Theodor Hosemann, dt. Genremaler, Lithograph, Zeichner, Illustrator und Karikaturist (1807 Brandenburg/Havel bis 1875 Berlin), Schilderer des Berliner Kleinbürgertums des Vormärz, ab 1819 Lehre zum Lithograph in der Lithographischen Anstalt „Arnz & Winckelmann", 1822 hier zum Jahresgehalt von 200 Talern als Zeichner angestellt, parallel Studium an der Akademie Düsseldorf, 1828 Übersiedlung mit Johann Christian Winckelmann nach Berlin und erster Zeichner (400 Taler Jahresgehalt) für den Verlag „Winckelmann & Söhne", schuf 1828 erste Kinderbuchillustrationen und 1830 erste Karikaturen, 1834-52 Zusammenarbeit mit dem Satiriker Adolf Glaßbrenner, 1857 zum Professor und 1860 zum Mitglied der Berliner Akademie der Künste berufen, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Monogrammlexikon Goldstein, Boetticher, Bénézit und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4012
Limit: 200,00 €

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Willem Johannes Martens, An der Küste

von Pinien bewachsener Vorsprung an der Meeresküste unter locker bewölktem Himmel, Aquarell, um 1880, rechts unten signiert und bezeichnet (teils durch Passepartout verdeckt) "W. J. Martens Rom (?)", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 33,5 x 44,5 cm. Künstlerinfo: niederländischer Maler (1839 Amsterdam bis 1895 Berlin), Schüler von Nicolaas Pienemann, nach dem Studium in Amsterdam ansässig, lebte von 1871–87 teilweise in Rom, ab 1889 in Den Haag und ließ sich 1892 in Berlin nieder, Teilnahme an Ausstellungen im Münchner Glaspalast, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4013
Limit: 100,00 €

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Paul B. Pascal der Ältere, Feluke auf dem Nil

Segelboot in der Abenddämmerung, Gouache, um 1890, links unten undeutlich signiert, rückseitig neuzeitlich bezeichnet "Paul Pascal", Altersspuren, schön freigestellt hinter Glas im geschnitzten Rahmen gerahmt, Blattmaß ca. 11,5 x 7,5 cm. Künstlerinfo: frz. Maler, Aquarellist und Orientalist (1832 Toulouse bis 1903 oder 1905 Quebec/Kanada), Schüler der Akademie der Schönen Künste Madrid, unternahm Studienreisen nach Italien, Marokko, Ägypten, Syrien und in die Türkei, beschickte 1876-82 den Pariser Salon mit orientalischen Motiven, Seestücken und Landschaften in Gouache, tätig in Paris, Quelle: Thieme-Becker, Bénézit und Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon".

Katalog-Nr.: 4014
Limit: 80,00 €

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Fritz Schnitzler, Schwälmerin mit Haube

Portrait im Profil einer jungen Frau mit Haube und in die Ferne gerichtetem Blick, Aquarell in brauner, monochromer Malerei, rechts unten signiert und datiert "F. Schnitzler 1884", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 41 x 30,5 cm. Künstlerinfo: auch Friedrich Schnitzler, dt. Genremaler und Illustrator (1851 Tönisheide bis 1920 ebenda), zunächst Lehre und Tätigkeit als Schmied in Tönisheide, studierte 1875–89 an der Akademie Düsseldorf bei Andreas Müller, Heinrich Lauenstein, Karl Müller, Peter Johann Theodor Janssen und Eduard von Gebhardt, 1883–85 Meisterschüler von Wilhelm Sohn, 1883–1914 zeitweilig tätig in der Künstlerkolonie Willingshausen in der Schwalm, 1893–1904 vertreten auf Ausstellungen des Münchner Glaspalastes, beschickte ferner Ausstellungen in Berlin, Dresden, Düsseldorf und Wien, Mitglied des Düsseldorfer Künstlervereins "Orient" und 1890–1920 im Künstlerverein "Malkasten" sowie ab 1899 Mitglied der Freien Vereinigung Düsseldorfer Künstler, ferner Mitglied der Allgemeinen Deutschen Künstlergenossenschaft und des Düsseldorfer Künstlerunterstützungsvereins, lebte zunächst in Düsseldorf, später in Tönisheide, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Müller-Singer, Bantzer "Hessen in der deutschen Malerei", Wollmann "Die Willingshauser Malerkolonie", Schmaling "Künstlerlexikon Hessen-Kassel 1777–2000", Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4015
Limit: 80,00 €

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Fritz Schnitzler, Schwälmer Bäuerin mit Kind

Bildnis einer jungen Frau in Tracht, mit Kind in ihren Armen, in Rottönen gehaltenes Aquarell, um 1890, rechts unten signiert "Schnitzler", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 35 x 25 cm. Künstlerinfo: auch Friedrich Schnitzler, dt. Genremaler und Illustrator (1851 Tönisheide bis 1920 ebenda), zunächst Lehre und Tätigkeit als Schmied in Tönisheide, studierte 1875–89 an der Akademie Düsseldorf bei Andreas Müller, Heinrich Lauenstein, Karl Müller, Peter Johann Theodor Janssen und Eduard von Gebhardt, 1883–85 Meisterschüler von Wilhelm Sohn, 1883–1914 zeitweilig tätig in der Künstlerkolonie Willingshausen in der Schwalm, 1893–1904 vertreten auf Ausstellungen des Münchner Glaspalastes, beschickte ferner Ausstellungen in Berlin, Dresden, Düsseldorf und Wien, Mitglied des Düsseldorfer Künstlervereins "Orient" und 1890–1920 im Künstlerverein "Malkasten" sowie ab 1899 Mitglied der Freien Vereinigung Düsseldorfer Künstler, ferner Mitglied der Allgemeinen Deutschen Künstlergenossenschaft und des Düsseldorfer Künstlerunterstützungsvereins, lebte zunächst in Düsseldorf, später in Tönisheide, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Müller-Singer, Bantzer "Hessen in der deutschen Malerei", Wollmann "Die Willingshauser Malerkolonie", Schmaling "Künstlerlexikon Hessen-Kassel 1777–2000", Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4016
Limit: 80,00 €

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Fritz Schnitzler, Zinn putzendes Mädchen

sitzende junge Frau beim Putzen eines Zinnkrugs, Rötelzeichnung, rechts unten signiert und datiert "F. Schnitzler 1882", weiterhin links monogrammiert "F.S.", auf Rahmenrückwand Aufkleber mit Aufschrift "Rötelzeichnung von Wilhelmine Schnitzler der Schwester des Malers Friedrich Schnitzler aus dem Jahre 1882. Alter von Wilhelmine ca. 20 Jahre – Ebenfalls abgebildet im Gemälde "Das Schafbad", Einriss, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 36 x 27 cm. Künstlerinfo: auch Friedrich Schnitzler, dt. Genremaler und Illustrator (1851 Tönisheide bis 1920 ebenda), zunächst Lehre und Tätigkeit als Schmied in Tönisheide, studierte 1875–89 an der Akademie Düsseldorf bei Andreas Müller, Heinrich Lauenstein, Karl Müller, Peter Johann Theodor Janssen und Eduard von Gebhardt, 1883–85 Meisterschüler von Wilhelm Sohn, 1883–1914 zeitweilig tätig in der Künstlerkolonie Willingshausen in der Schwalm, 1893–1904 vertreten auf Ausstellungen des Münchner Glaspalastes, beschickte ferner Ausstellungen in Berlin, Dresden, Düsseldorf und Wien, Mitglied des Düsseldorfer Künstlervereins "Orient" und 1890–1920 im Künstlerverein "Malkasten" sowie ab 1899 Mitglied der Freien Vereinigung Düsseldorfer Künstler, ferner Mitglied der Allgemeinen Deutschen Künstlergenossenschaft und des Düsseldorfer Künstlerunterstützungsvereins, lebte zunächst in Düsseldorf, später in Tönisheide, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Müller-Singer, Bantzer "Hessen in der deutschen Malerei", Wollmann "Die Willingshauser Malerkolonie", Schmaling "Künstlerlexikon Hessen-Kassel 1777–2000", Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4017
Limit: 50,00 €

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Fritz Schnitzler, Am Reiterdenkmal

vor einer Polizeiwache stehendes verschneites Reiterdenkmal, Gouache auf Karton, rechts unten signiert, datiert und bezeichnet "F. Schnitzler, 1894 Df. (Düsseldorf)", berieben, außerhalb der Darstellung Ecken mit Verlusten und umgeknickt, Darstellungsmaße ca. 70 x 52 cm, Kartonmaße ca. 86 x 64 cm. Künstlerinfo: auch Friedrich Schnitzler, dt. Genremaler und Illustrator (1851 Tönisheide bis 1920 ebenda), zunächst Lehre und Tätigkeit als Schmied in Tönisheide, studierte 1875–89 an der Akademie Düsseldorf bei Andreas Müller, Heinrich Lauenstein, Karl Müller, Peter Johann Theodor Janssen und Eduard von Gebhardt, 1883–85 Meisterschüler von Wilhelm Sohn, 1883–1914 zeitweilig tätig in der Künstlerkolonie Willingshausen in der Schwalm, 1893–1904 vertreten auf Ausstellungen des Münchner Glaspalastes, beschickte ferner Ausstellungen in Berlin, Dresden, Düsseldorf und Wien, Mitglied des Düsseldorfer Künstlervereins "Orient" und 1890–1920 im Künstlerverein "Malkasten" sowie ab 1899 Mitglied der Freien Vereinigung Düsseldorfer Künstler, ferner Mitglied der Allgemeinen Deutschen Künstlergenossenschaft und des Düsseldorfer Künstlerunterstützungsvereins, lebte zunächst in Düsseldorf, später in Tönisheide, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Müller-Singer, Bantzer "Hessen in der deutschen Malerei", Wollmann "Die Willingshauser Malerkolonie", Schmaling "Künstlerlexikon Hessen-Kassel 1777–2000", Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4018
Limit: 80,00 €

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Fritz Schnitzler, Bauer in Winterlandschaft

durch den Schnee stapfender Bauer mit Kiepe und Stock vor der Kulisse eines Dorfes im Licht der Dämmerung, Gouache auf Karton, rechts unten signiert und datiert "F. Schnitzler 1882", minimal wasserrandig, Karton außerhalb der Darstellung mit Einrissen und Verlusten, minimal berieben, Darstellungsmaße ca. 49 x 73 cm, Kartonmaße ca. 64 x 86 cm. Künstlerinfo: auch Friedrich Schnitzler, dt. Genremaler und Illustrator (1851 Tönisheide bis 1920 ebenda), zunächst Lehre und Tätigkeit als Schmied in Tönisheide, studierte 1875–89 an der Akademie Düsseldorf bei Andreas Müller, Heinrich Lauenstein, Karl Müller, Peter Johann Theodor Janssen und Eduard von Gebhardt, 1883–85 Meisterschüler von Wilhelm Sohn, 1883–1914 zeitweilig tätig in der Künstlerkolonie Willingshausen in der Schwalm, 1893–1904 vertreten auf Ausstellungen des Münchner Glaspalastes, beschickte ferner Ausstellungen in Berlin, Dresden, Düsseldorf und Wien, Mitglied des Düsseldorfer Künstlervereins "Orient" und 1890–1920 im Künstlerverein "Malkasten" sowie ab 1899 Mitglied der Freien Vereinigung Düsseldorfer Künstler, ferner Mitglied der Allgemeinen Deutschen Künstlergenossenschaft und des Düsseldorfer Künstlerunterstützungsvereins, lebte zunächst in Düsseldorf, später in Tönisheide, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Müller-Singer, Bantzer "Hessen in der deutschen Malerei", Wollmann "Die Willingshauser Malerkolonie", Schmaling "Künstlerlexikon Hessen-Kassel 1777–2000", Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4019
Limit: 80,00 €

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Prof. Heinrich Stelzner, Mönch mit Katze

poesievolle Stubenszene mit krankem Mönch im Habit, mit verbundener Backe, die hoch gelegten Füße am Kachelofen wärmend, ein Foliant auf den Beinen, jedoch mit Katze im Arm schlummernd, erzählerische, fein mit spitzem Pinsel festgehaltene detailverliebte Malerei, Mischtechnik (Aquarell und Gouache über Bleistiftvorzeichnung) auf Papier, um 1870, rechts oben signiert und ortsbezeichnet "H. Stelzner München", schön hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 20 x 24 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1833 Bayreuth bis 1910 München), zunächst vierjährige kaufmännische Lehre in einem Nürnberger Spielwarengeschäft, anschließend Hinwendung zur Kunst und lithographische Ausbildung bei Theodor Rothbart, schließlich Schüler der Kunstschule Nürnberg bei August von Kreyling, ab 1860 in München ansässig, beeinflusst von der Pilotyschule, ab den 1870er Jahren Lehrer und schließlich Professor an der Münchner Kunstgewerbeschule, unternahm Studienreisen in die Fränkische Schweiz und nach Tirol, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft und im Münchner Kunstverein, beschickte 1869–1910 die Ausstellungen im Münchner Glaspalast, Ehrung mit dem Michaelsorden 4. Klasse, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Dressler, Müller-Singer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Müller-Klunzinger, Glaspalastkataloge und Boetticher.

Katalog-Nr.: 4020
Limit: 240,00 €

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Friedrich Weber, Der Eierdieb

junger Bursche mit lockigem Haar und Hut, ein Vogelnest mit Eiern zwischen Fliederblüten haltend, Bleistiftzeichnung mit partieller Weißhöhung, um 1860–70, rechts unten signiert "Friedrich Weber", minimal fleckig, in Nussbaumrahmen mit vergoldeten Applikationen (mit leichten Altersspuren) und hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 42 x 35 cm.

Katalog-Nr.: 4021
Limit: 120,00 €

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Prof. Albert Wirth, Das Berliner Schloss

Blick vom Alten Museum auf das Berliner Schloss mit seiner imposanten Kuppel, im Vordergrund Ehepaar in der Mode der Zeit, Aquarell auf leichtem Karton, Ende 19. Jh., Rechts auf der Säulenbasis signiert "Alb. Wirth", rückseitig Zuschreibung in Blei "Albert Wirth (1848–1923)", ungerahmt, Blattmaße ca. 30 x 38,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1848 Biberach an der Riß bis 1923 Berlin), Freiwilliger im Deutsch-Französischen Krieg, Studium an der Kunstschule Stuttgart, 1871–73 Dekorations- und Bühnenmaler in Wien, 1878 zusammen mit Albert Bay Gründung eines kunstgewerblichen Ateliers, 1884 wird Wirth von Lovis Corinth portraitiert, ab 1889 in Berlin ansässig, ab 1895 Lehrer für Malereitechnik an der Hochschule für die bildenden Künste in Berlin, 1909 Ernennung zum Professor, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4022
Limit: 50,00 €

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Carl Grünwedel, Zu Lohengrin

Darstellung der Szene als Lohengrin, nachdem er der Herzogin von Brabant nach mehrmaligem Nachfragen seine Herkunft nannte, sie verlässt und in seinem von einem Schwan gezogenen Kahn davonfährt, Aquarell, um 1880, unten mittig in Blei signiert "C. Grünwedel", leicht gebräunt, rund unter Passepartout und hinter Glas im geschnitzten und teilvergoldeten Rahmen gerahmt, Durchmesser Passepartoutausschnitt ca. 26 cm. Künstlerinfo: auch Joseph Karl Grünwedel, dt. Maler und Lithograph (1815 Pappenheim bis 1895 München), ab 1831 Studium an der Akademie in München, nachfolgend in München ansässig, Quelle: Thieme-Becker und Matrikeln der Akademie in München.

Katalog-Nr.: 4023
Limit: 150,00 €

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Tod des Grafen von Schwerin in der Schlacht bei Prag

Blick ins Kircheninnere mit Militärs und Geistlichen, dem Tod des preußischen Generalfeldmarschalls Kurt Christoph von Schwerin (1684–1757) nach der Schlacht von Prag am 6. Mai 1757 (Siebenjähriger Krieg) beiwohnend, teilkolorierte Bleistiftstudie auf Papier, wohl 19. Jh., unsigniert, über der Darstellung teils undeutlich in Tusche bezeichnet "im Margarethen-Kloster 6. Mai Schlacht bei Prag, Tod von Schwerin", gegilbt und lichtrandig, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 20,5 x 24 cm.

Katalog-Nr.: 4024
Limit: 80,00 €

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