Grafik

...

Basilius Besler, Kräuterblatt

prachtvolle Darstellung verschiedener Kräuter wie Rizinus und Glockenblume, rückseitig typographischer Text, aus Hortus Eystettensis, kolorierter Kupferstich, erstmals erschienen 1613, leicht gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Plattenmaße ca. 48 x 40 cm. Info: auch Basil Besler, deutscher Apotheker, Botaniker und Verleger (1561 Nürnberg bis 1629 ebenda), Betreiber der Nürnberger Apotheke „Zum Marienbild“ mit Naturalienkabinett und Botanischem Garten, 1597 erhielt er von Johann Konrad von Gemmingen Bischof von Eichstätt den Auftrag zur Anlage eines Botanischen Gartens auf der Willibaldsburg unter Mitwirkung von Carolus Clusius, Jochim Camerarius und Ludwig Jungermann, 1613 erschien sein botanischer Prachtband „Hortus Eystettensis“, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3850
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 390,00 €

Mehr Informationen...

...

Basilius Besler, Kräuterblatt

prachtvolle Darstellung verschiedener Heilpflanzen, aus Hortus Eystettensis, rückseitig typographischer Text, kolorierter Kupferstich, erstmals erschienen 1613, durch Druck leichte Quetschfalte, etwas gegilbt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Plattenmaße ca. 48 x 39,5 cm. Info: auch Basil Besler, deutscher Apotheker, Botaniker und Verleger (1561 Nürnberg bis 1629 ebenda), Betreiber der Nürnberger Apotheke „Zum Marienbild“ mit Naturalienkabinett und Botanischem Garten, 1597 erhielt er von Johann Konrad von Gemmingen Bischof von Eichstätt den Auftrag zur Anlage eines Botanischen Gartens auf der Willibaldsburg unter Mitwirkung von Carolus Clusius, Jochim Camerarius und Ludwig Jungermann, 1613 erschien sein botanischer Prachtband „Hortus Eystettensis“, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3851
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 220,00 €

Mehr Informationen...

...

Nicolas Chapron, Sacrae Historiae Acta a Raphaele

in Pergament gebundener und goldgeprägter Prachtband mit 51 Kupferstichen von Nicolas Chapron nach Gemälden von Raphael Sanzio (1483–1520), Erstauflage 1649, unter der Darstellung in der Platte jeweils mittig bezeichnet, links monogrammiert "R. U. I." (Raffael Urbino Invenit), rechts monogrammiert "N. C. F." (Nicolas Chapron Fecit), die Blattnummer 27 ist fälschlicherweise als Blattnummer 17 bezeichnet und Blattnummer 50 fälschlich als Blattnummer 40, Vorsatzpapiere faltspurig und eingerissen, auf Buchdeckelinnenseite Exlibris mit Krone und Spruch "Honi soit qui mal y pense" (Beschämt sei, wer schlecht darüber denkt), auf Buchdeckelinnenseite Besitzereintrag in Tusche und kleine Kritzelei, Buchblock leicht gelockert, Buchdeckel schmutzspurig, Blattmaße ca. 36,5 x 38 cm. Künstlerinfo: auch Nicolas Chapron oder Chappron bzw. Capperon, franz. Radierer und Maler (1612 Châteaudun bis ca. 1656 Rom?), Schüler des Simon Vouet, ab 1642 Arbeitsaufenthalt mit Poussin in Rom, Quelle: Thieme-Becker und Heller.

Katalog-Nr.: 3852
Limit: 390,00 €, Zuschlag: 650,00 €

Mehr Informationen...

...

Philipp Andreas Kilian, Christus als Hirte

Jesus mit Hirtenstab inmitten einer Schafherde, in leicht hügeliger Landschaft, Kupferstich, Mitte 18. Jh., unter der Darstellung in der Platte bezeichnet rechts "Philipp Andreas Kilian sculpsit A. V." und links "Joh. Lor. Haid inc. et del.", leicht gebräunt und Loch in der Darstellung, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 23 x 30 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher (1714 Augsburg bis 1759 ebenda), Sohn und Schüler des Georg Kilian, auch Lehre bei Johann Andreas Friedrich, ging um 1730 für zwei Jahre nach Nürnberg zu dem Stecher Georg Martin Preißler, 1744 Ernennung zum königlich-polnischen und kurfürstlich-sächsischen Hofkupferstecher, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3853
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

Mehr Informationen...

...

Prof. Salomon Kleiner, "Antichambre."

hochherrschaftliches Vorzimmer in einem Schloss mit Figurenstaffage, unter der Darstellung bezeichnet "S. Hochfürstl. Durchl. Anti-Chambre L´Antichambre de S. A. Sme.", Radierung, um 1730, unter der Darstellung, in der Platte bezeichnet links "Salom. Kleiner Ingen. Elect. Mogunt. del.; Privileg" mittig "Cum Pr. Sac. Cæs. Maj. – Hæred. Ier. Wolffij excud. Aug. Vind." und rechts "Jacob Wangner sculpsit.", fleckig und mittig Faltlinie, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 24,8 x 37,5 cm, Blattmaße ca. 33,5 x 48 cm. Künstlerinfo: deutsch-österr. Kupferstecher und Vedutenzeichner (1700/03 Augsburg bis 1761 Wien), ab 1715/16 Kupferstecherlehre bei Johann August Corvinus, ab 1721 in Wien im Auftrag der Kunstverleger Jeremias Wolff und Johann Andreas Peffel tätig, hier zeichnete er vor allem Profanbauten, Schlösser, Klöster und Straßen sowie Plätze, 1723–26 verließ er Wien und arbeitete für Lothar Franz von Schönborn, 1724 Ernennung zum kurfürstlichem Hofingenieur, 1746 Ernennung zum Professor, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3854
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 140,00 €

Mehr Informationen...

...

Prof. Salomon Kleiner, Konferenzzimmer

prachtvoller Raum mit Stuckdecke und Parkett sowie an einem großen Tisch tagende Gesellschaft, unter der Darstellung betitelt "Conferenz Zimmer./Chambre des Conferences." Radierung, 1733, unter der Darstellung, in der Platte bezeichnet links "Salomon Kleiner Ing. Elect. Mogunt. del." mittig: "Cum Pr. Sac. Cæs. Maj. – Hæred. Ier. Wolffij exc. Aug. Vind." und rechts" Iohann Balthasar Probst direxit.", mittig saubere Faltlinie, leicht wasserrandig und fleckig, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 24,7 x 38 cm, Blattmaße ca. 33,3 x 47,7 cm. Künstlerinfo: deutsch-österr. Kupferstecher und Vedutenzeichner (1700/03 Augsburg bis 1761 Wien), ab 1715/16 Kupferstecherlehre bei Johann August Corvinus, ab 1721 in Wien im Auftrag der Kunstverleger Jeremias Wolff und Johann Andreas Peffel tätig, hier zeichnete er vor allem Profanbauten, Schlösser, Klöster und Straßen sowie Plätze, 1723–26 verließ er Wien und arbeitete für Lothar Franz von Schönborn, 1724 Ernennung zum kurfürstlichem Hofingenieur, 1746 Ernennung zum Professor, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3855
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 140,00 €

Mehr Informationen...

...

Antonio Lafréry, Die Trajan-Säule in Rom

Ansicht der zu Ehren des römischen Stadthalters Trajan um 112–13 errichteten Säule mit Figurenstaffage unter leicht bewölktem Himmel, in der Darstellung handschriftliche Notate, Kupferstich, in der Darstellung unten signiert, bezeichnet und datiert "Ant. Lafreri seqvani Fomis Romae 1544", fleckig und saubere Faltlinien, auf Unterlagekarton und hinter Glas, Darstellungsmaße ca. 48,5 x 29,5 cm, Blattmaße ca. 50,5 x 31 cm. Künstlerinfo: auch Antoine Lafréry, in Rom ansässiger französischer Verleger, Kartenhändler und Drucker sowie vermutlich auch Kupferstecher (1512 Orgelet/Frankreich bis 1577 Rom), Herausgeber der sogenannten „Lafreri-Atlanten“, um 1540 Herausgabe einige Drucke mit Ansichten des antiken Roms, nach 1548 Herausgabe der über 130 Stiche umfassenden Serie „Speculum romanae magnificentiae“ (Ein Spiegel von der Pracht Roms), um 1570 Herausgabe einer Kartensammlung, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3856
Limit: 280,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Kaspar Merian der Ältere, Ansicht von Stralsund

Blick aus der leichten Vogelschau, auf die Stadt mit ihren Befestigungsanlagen, oben mittig neben Wappen bezeichnet "Stralsundia" und „Stralsundt", rechts unten Legende, Kupferstich von zwei Platten, um 1650, auf Unterlagekarton kaschiert, mittig Bugfalte, rechts unten geringer Verlust, leicht braunfleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 27,5 x 71,5 cm. Künstlerinfo: auch Caspar M., bedeutender dt. topographischer Kupferstecher und Verleger (1627 Frankfurt am Main bis 1686 Schloss Waltha Westfriesland), entstammt dem Frankfurter Zweig der aus Basel stammenden Kupferstecherfamilie Merian, Sohn und Schüler des Matthäus Merian dem Älteren, als Mitarbeiter seines Vaters zeitweilig in Paris und Nürnberg, führte nach dem Tod seines Vaters 1650 zusammen mit seinem Bruder Matthäus dem Jüngeren dessen Verlag weiter, der noch bis 1727 existierte, 1672 auf ärztliches Anraten Rückzug nach Wertheim, 1677 Anschluss an die Labadisten und Übersiedlung nach Schloss Waltha in Westfriesland (Holland), Quelle: Internet, Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3857
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 150,00 €

Mehr Informationen...

...

Paulus Pontius, Die Präsentation Christi im Tempel

dargestellt wird die Szene, als Jesus, wie jeder erstgeborene Sohn, 40 Tage nach der Geburt im Tempel präsentiert wird und mit einem Opfer ausgelöst wurde, siehe Hollstein 4-2(4), Kupferstich, im unteren Bereich bezeichnet und datiert "P. Rubens invent P. Pontius Sculpsit A 1638", auf Unterlagepapier moniert, gebräunt, Einrisse im Randbereich, kleiner Verlust, Oberfläche partiell berieben und einige Farbspritzer, Darstellungsmaße 63,5 x 49 cm, Blattmaße ca. 64,3 x 49 cm. Künstlerinfo: flämischer Kupferstecher und Maler (1603 Antwerpen bis 1658 ebenda), ab 1616 Lehre bei dem Stilllebenmaler Osias Beert, Schüler und Mitarbeiter des Kupferstechers Lucas Vorsterman, 1626/27 Aufnahme als Meister in die Lukasgilde Antwerpen, Pontius zählt neben Boetius à Bolswert; Schelte à Bolswert und Vorsterman zu den führenden Reproduktionsstechern nach Werken von Peter Paul Rubens, 1624–31 wohnte Rubens mit in seinem Haus, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3858
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 120,00 €

Mehr Informationen...

...

Georg Balthasar Probst, "Das Gehör"

Blick in einen großen öffentlichen Proberaum, mit zahlreichen Musikern und einigen Besuchern, unter der Darstellung betitelt "Das Gehör", kolorierter Kupferstich, 2. Hälfte 18. Jh., rechts unten bezeichnet "Georg Balthasar Probst exud. AV" (Verleger), wasserrandig und Rissspur, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 31 x 41,5 cm. Künstlerinfo: dt. Bildnis und Vedutenstecher sowie Verleger (1732 Augsburg? bis 1801 Augsburg?), Schüler und Sohn des Johann Balthasar Probst (1673–1748) und Vater des Georg Mathäus Probst (gestorben 1788), Schüler seines Vaters, übernahm nach dessen Tod 1750 einen Teil des Verlags "Wolffs Erben (Haeres Jer. Wolffii)” und führte ihn unter eigenem Namen fort, tätig in Augsburg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3859
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 120,00 €

Mehr Informationen...

...

Ridinger, Zwei Graphiken

1.) Johann Elias Riedinger, Hirsch in einem Bach, Kupferstich, rechts unten in der Platte bezeichnet "J. El. Ridinger del. sc. et. exud. 1741", Darstellungsmaße ca. 35 x 27 cm und 2.) Martin Elias Riedinger, Hirsch vor einem Gatter, Kupferstich, rechts unten in der Platte bezeichnet "Martin El. Ridinger sculp." und "Joh. El. Ridinger inv. et. exe. Aug. Vind." Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 29,8 x 23,8 cm, jeweils fleckig und hinter Glas gerahmt. Künstlerinfo Johann Elias Ridinger: dt. Maler, Graphiker und Verleger (1698 Ulm bis 1767 Augsburg), Schüler seines Vaters Johann Ridinger, ab ca. 1711 Schüler des Malers Christoph Resch in Ulm, ab 1713–14 bei Johann Falch in Augsburg, durch Vermittlung von Gabriel Spitzel drei Jahre im Diensten Graf Metternichs in Regensburg, ab ca. 1718 Schüler der Augsburger Stadtakademie bei Georg Philipp Rugendas dem Älteren, hier 1757 zum “Assessor des evangelischen Ehegerichts” und 1759 zum Direktor der Stadtakademie ernannt, wurde durch Tier- und Jagddarstellungen berühmt, die einen Hauptteil seines Schaffens ausmachten, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet. Künstlerinfo Martin Elias Ridinger: dt. Kupferstecher und Verleger (um 1730 Augsburg bis 1780 ebenda), Sohn und Nachfolger im Verlag des Johann Elias Ridinger, Schüler seines Vaters und bei J. J. Preißler in Nürnberg, tätig in Augsburg, Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 3860
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 120,00 €

Mehr Informationen...

...

Hartmann Schedel, Ansicht Erfurt

Blick aus der Vogelschau auf Erfurt mit seinen Befestigungsanlagen, gut zu erkennen ist der Domberg mit Severikirche und der Erfurter Dom, oberhalb der Darstellung Text in Latein, aus der "Schedelschen Weltchronik", Holzschnitt von zwei Stöcken und Buchdruck, rückseitig ebenfalls Text, erstmals erschienen 1493, mittig übliche Bugfalte, vorwiegend im Text etwas braunfleckig, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 22,5 x 52 cm, Falzmaße ca. 46,5 x 60 cm. Künstlerinfo: dt. Arzt, Humanist und Historiker (1440 Nürnberg bis 1514 ebenda), stammte aus den sogenannten Ehrbaren Familien von Nürnberg, 1456, bereits mit 16 Jahren, Studium an der Universität Leipzig, 1461 schloss er sich dem humanistischen Kreis um Peter Luder an, 1463 Reise nach Padua, und hier Studium der Medizin, Chirurgie und Anatomie an der Universität, 1466 Rückkehr nach Nürnberg, 1470–77 Stadtarzt von Nördlingen, ab 1477 Stadtarzt von Amberg, ab 1482 als Arzt wieder in Nürnberg ansässig, 1493 Herausgabe der Schedelschen Weltchronik, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3861
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 180,00 €

Mehr Informationen...

...

Theodor van Thulden, Konvolut Kupferstiche

fünf Blatt mit mythologischen Themen, wohl aus der Folge Odyssee, zwei Blatt unter der Darstellung mit lateinischem Text, in der Darstellung nummeriert 22, 23, 25, 26 und 27, Kupferstiche, um 1630-35, wohl etwas spätere Abzüge, jeweils in der Darstellung monogrammiert "TvT", rückseitig Spuren alter Montierung, geringe Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße max. ca. 19,5 x 25 cm. Künstlerinfo: auch Tulden, niederländischer Maler, Zeichner und Kupferstecher (1606 Herzogenbusch bis 1669 ebenda), ab 1621 Schüler von Abraham Blyenburch, nachfolgend Schüler von Peter Paul Rubens, ab 1626 Freimeister der Lukasgilde, deren Vorsteher er 1638-39 war, 1631/33 in Paris nachweisbar, 1635 heiratet er das Patenkind von Peter Paul Rubens, die Tochter des Malers Hendrik van Balden, ab 1635 übernimmt er im Auftrag von Antwerpen die Herausgabe des 43 Tafeln umfassenden Prachtbands zur Erinnerung an die von Peter Paul Rubens entworfene Festdekoration zum Einzug des Statthalters Kardinal Ferdinand, 1636 wird er Bürger von Antwerpen, von 1643 bis zu seinem Tod wieder in seiner Geburtsstadt ansässig, Quellen: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3862
Limit: 110,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Theodor van Thulden, Konvolut Kupferstiche

fünf Blatt mit mythologischen Themen, wohl aus der Folge Odyssee, vier Blatt unter der Darstellung mit lateinischem Text, in der Darstellung nummeriert 41, 42, 43, 44 und 46, Kupferstiche, um 1630–35, wohl etwas spätere Abzüge, jeweils in der Darstellung monogrammiert "TvT", rückseitig Spuren alter Montierung, minimale Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ohne Schrift max. ca. 19,5 x 25 cm. Künstlerinfo: auch Tulden, niederländischer Maler, Zeichner und Kupferstecher (1606 Herzogenbusch bis 1669 ebenda), ab 1621 Schüler von Abraham Blyenburch, nachfolgend Schüler von Peter Paul Rubens, ab 1626 Freimeister der Lukasgilde, deren Vorsteher er 1638–39 war, 1631/33 in Paris nachweisbar, 1635 heiratet er das Patenkind von Peter Paul Rubens, die Tochter des Malers Hendrik van Balden, ab 1635 übernimmt er im Auftrag von Antwerpen die Herausgabe des 43 Tafeln umfassenden Prachtbands zur Erinnerung an die von Peter Paul Rubens entworfene Festdekoration zum Einzug des Statthalters Kardinal Ferdinand, 1636 wird er Bürger von Antwerpen, von 1643 bis zu seinem Tod wieder in seiner Geburtsstadt ansässig, Quellen: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3863
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Theodor van Thulden, Konvolut Kupferstiche

fünf Blatt mit mythologischen Themen, wohl aus der Folge Odyssee, vier Blatt unter der Darstellung mit lateinischem Text, in der Darstellung nummeriert 49, 50, 51, 52 und 54, Kupferstiche, um 1630–35, wohl etwas spätere Abzüge, jeweils in der Darstellung monogrammiert "TvT", rückseitig Spuren alter Montierung, minimale Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ohne Schrift max. ca. 18,5 x 24,2 cm. Künstlerinfo: auch Tulden, niederländischer Maler, Zeichner und Kupferstecher (1606 Herzogenbusch bis 1669 ebenda), ab 1621 Schüler von Abraham Blyenburch, nachfolgend Schüler von Peter Paul Rubens, ab 1626 Freimeister der Lukasgilde, deren Vorsteher er 1638–39 war, 1631/33 in Paris nachweisbar, 1635 heiratet er das Patenkind von Peter Paul Rubens, die Tochter des Malers Hendrik van Balden, ab 1635 übernimmt er im Auftrag von Antwerpen die Herausgabe des 43 Tafeln umfassenden Prachtbands zur Erinnerung an die von Peter Paul Rubens entworfene Festdekoration zum Einzug des Statthalters Kardinal Ferdinand, 1636 wird er Bürger von Antwerpen, von 1643 bis zu seinem Tod wieder in seiner Geburtsstadt ansässig, Quellen: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3864
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Theodor van Thulden, Konvolut Kupferstiche

fünf Blatt mit mythologischen Themen, wohl aus der Folge Odyssee, zwei Blatt unter der Darstellung mit lateinischem Text, vier Blatt in der Darstellung nummeriert 55, 56, 57und 58, Kupferstiche, um 1630–35, wohl etwas spätere Abzüge, jeweils in der Darstellung monogrammiert "TvT", rückseitig Spuren alter Montierung, minimale Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße max. ca. 19,2 x 28 cm. Künstlerinfo: auch Tulden, niederländischer Maler, Zeichner und Kupferstecher (1606 Herzogenbusch bis 1669 ebenda), ab 1621 Schüler von Abraham Blyenburch, nachfolgend Schüler von Peter Paul Rubens, ab 1626 Freimeister der Lukasgilde, deren Vorsteher er 1638–39 war, 1631/33 in Paris nachweisbar, 1635 heiratet er das Patenkind von Peter Paul Rubens, die Tochter des Malers Hendrik van Balden, ab 1635 übernimmt er im Auftrag von Antwerpen die Herausgabe des 43 Tafeln umfassenden Prachtbands zur Erinnerung an die von Peter Paul Rubens entworfene Festdekoration zum Einzug des Statthalters Kardinal Ferdinand, 1636 wird er Bürger von Antwerpen, von 1643 bis zu seinem Tod wieder in seiner Geburtsstadt ansässig, Quellen: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3865
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Bildnis Johannes Pfinzing von und zu Henfenfeld

gestochen von Adam Ludwig Wirsing (dieses Blatt wird in Thieme-Becker erwähnt), Darstellung des letzten Abkömmlings des Adelsgeschlechts von und zu Henfenfeld (daher unten mittig das auf dem Kopf gestellte Wappen), an einem Tisch mit Ansichten von Gundlach und Henfenfeld stehend, von Henfenfeld war erster Bürgermeister von Nürnberg, kaiserlicher Burgvogt, Bewahrer der Reichsinsignien und wahrer kaiserlicher Rat, er lebte von 1712 bis 1764, Kupferstich, um 1765, gleichmäßig minimal gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 49,5 x 32,5 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher und Verleger (1733/34 Dresden bis 1797 Nürnberg), stach vor allem nach Barbara Regina Dietzsch, ab 1760 in Nürnberg ansässig und Kauf der Kunsthandlung G. D. Heumann, Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 3866
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 90,00 €

Mehr Informationen...

...

Der Stadtrat von Nürnberg

Darstellung der Sitzordnung des Stadtrats zu Nürnberg, alle Ratsmitglieder sind neben dem Namen mit ihren Wappen dargestellt, teilkolorierter Kupferstich, 2. Hälfte 17. Jh., hinterlegter Einriss, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 32 x 20 cm.

Katalog-Nr.: 3867
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €

Mehr Informationen...

...

Peter Weinher, Teilkarte Bayern

links fast die gesamte Bildhälfte ausfüllendes Wappen von Bayern, Kupferstichkarte gestochen von Peter Weinher nach der von Philipp Apian erstellten "Großen Bayernkarte", gestochen 1579, auf Rahmenrückwand Schriftverkehr zur Karte, mittig kaum sichtbarer Bugfalz, leicht fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 32 x 41 cm. Künstlerinfo: auch Petrus Weinherr, Weinhör, Weiner, Weinerus, Weiners, Weihner, Weichner, Weyer, Weyher oder Weynher, dt. Kupferstecher, Stempel- und Siegelschneider, wohl auch Goldschmied (gestorben 1583 in München), wohl aus Breslau, ab 1572 in München zum herzoglich-bayerischen Münzward einbestellt, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3868
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Philipp Apian, Teilkarte Bayern

links fast die gesamte Bildhälfte einnehmendes Wappen von Bayern, Tafel fünf der von Jost Amman geschnittenen "Großen Bayernkarte", Holzschnitt, geschnitten um 1568, schöner sauberer Druck, minimal fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 31 x 42 cm. Info: eigentlich Bienewitz oder Bennewitz, dt. Arzt, Kartograph, Mathematiker und Heraldiker (1531 Ingolstadt bis 1589 Tübingen), Sohn des Peter Apian, bereits mit sieben Jahren gemeinsamer Unterricht mit Prinz Albrecht von Bayern (Albrecht Herzog V. von Bayern), mit elf Jahren Mathematikstudium an der Universität Ingolstadt, mit achtzehn Jahren Fortsetzung seines Studium in Burgund, Bourges und Paris, 1552 Rückkehr nach Ingolstadt und Übernahme der Druckerei des Vaters sowie Ernennung zum Professor für Mathematik und Astronomie an der Universität Ingolstadt, parallel zur Lehrtätigkeit Besuch von Vorlesungen an der medizinischen Fakultät, 1554 erteilte ihm Herzog Albrecht V. von Bayern den Auftrag zur Erstellung einer Bayernkarte, 1563 wurde die Karte von 6 x 6 Metern fertiggestellt, ab 1566 gab Apian 24 von Jost Amman in Holz geschnittene Bayernkarten heraus, die sogenannten Bairischen Landtafeln, da er Protestant war, musste er im Zuge der Gegenreformation Ingolstadt 1569 verlassen und ging nach Tübingen, hier lehrte er bis 1583, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3869
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Tobias Lotter, Kupferstichkarte Sachsen

links oben prächtige Kartusche und hierin bezeichnet "Saxoniae Superioris ... per Tob. Conradum Lotter Calcographum Aug. Vindel. 1758", Darstellung des Gebiets zwischen Magdeburg im Norden, Prag im Osten, Eger (Cheb) im Süden und Eisenach im Westen, teilkolorierter Kupferstich, mittig saubere Bugfalte, leicht fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 48 x 57 cm. Künstlerinfo: auch Tobias Conrad Lotter, dt. Landkartenstecher, Kartograph und Verleger (1717 Augsburg bis 1777 ebenda), ab 1740 Schwiegersohn und produktivster Mitarbeiter des Karthographen und Verlegers Matthäus Seutter, 1740–44 schuf er eigenverantwortlich unter Seutter den „Atlas Minor“, nach dem Tod Seutters (1757) führten sein Sohn Albrecht Karl (1722–1762) und sein Schwiegersohn Lotter sowie G. B. Probst die Firma weiter, 1757/58 wurde Lotter alleiniger Eigentümer des Verlages, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3870
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 70,00 €

Mehr Informationen...

...

Franz von Reilly, Karte Schwarzburg-Rudolstadt

links unten Kartusche und hierin bezeichnet "Die Grafschaft Schwarzburg Rudolstadt oder der Grafschaft Schwarzburg Südlicher Theil Nro. 381", Darstellung des Gebiets zwischen Kranichfeld im Norden, Orlamünde im Osten, dem Fluss Schwarza im Süden und Ohrdruf im Westen, erschienen in "Schauplatz der fünf Theihle der Welt" als Karte Nr. 381, Wien um 1790, kolorierter Kupferstich, minimal fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 27 x 32 cm. Künstlerinfo: österreichischer Verleger, Kartograf, Buchhändler und Schriftsteller (1766 Wien bis 1820 ebenda), Sohn des aus Russland stammenden Hofmeisters Johann Reilly, zunächst für drei Jahre unbezahlt tätig im österreichischen Staatsdienst, 1789 mit väterlichem Erbteil Hinwendung zur Geographie und Gründung des "Landkarten- und Kunstwerke-Verschleiß-Komptoir“, brachte infolge zahlreiche wegweisende Atlaswerke heraus wie 1789–1806 "Schauplatz der fünf Theile der Welt", 1791–92 den "Schul Atlas", 1792–93 die "Allgemeinen Erdbeschreibung", 1794–96 den "Grossen deutschen Atlas" und 1799 den "Allgemeinen Post Atlas von der ganzen Welt", anschließend wandte er sich der Schriftstellerei zu und veröffentlichte zahlreiche Werke, tätig in Wien, Quelle: Biographisches Lexikon des Kaisertums Österreich, Österreichisches Biographisches Lexikon, Deutsche Biographie und Internet.

Katalog-Nr.: 3871
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 70,00 €

Mehr Informationen...

...

Johann Baptist Homann, Kupferstichkarte England

rechts oben prachtvolle Kartusche und hier bezeichnet "Magna Britania complectens Angliae, Scotiae et Hiberniae Regna ... Io. Bapt. Homann Norimberg Cum Privileg to S.C.M.", Darstellung von England mit Schottland und Irland sowie Teilen der Niederlande, kolorierter Kupferstich, um 1720, geringe Verluste, braunfleckig und leicht gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 47,5 x 57 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3872
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Kupferstichkarte Spanien und Portugal

rechts oben bezeichnet "Spain and Portugal with Their General Divisions By Samuel Dunn, Mathematican. London: Printed for. Rob. Sayer. No. 53 in Fleet Street. as the Act directs 10. June 1786", Darstellung der iberischen Halbinsel mit Nachbarregionen bis hin nach Nordafrika, grenzkolorierter Kupferstich, gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 30 x 43 cm.

Katalog-Nr.: 3873
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 50,00 €

Mehr Informationen...

...

Johann Baptist Homann, Karte Asien

links unten prachtvolle vielfigürliche Kartusche mit der Inschrift "Asiae Tecentissima Delineatio Qua Status et Imperiia Totius Orientis ... Authore Joh: Bapt: Homan no S.C.M. Geographo Noriberg", rechts oben Legende, Darstellung des asiatischen Kontinents mit Teilen von Europa, Australien und Nordwestafrika, kolorierter Kupferstich, um 1730, mittig Bugfalte mit kleineren Verlusten, gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 47,5 x 57,5 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3874
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 100,00 €

Mehr Informationen...

Bevorstehende Termine

Wie funktioniert eine Auktion