Sonderauktion Jugendstil & Art deco

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Jan Štursa, sitzender Frauenakt

Entwurf um 1906, Ausführung 1. Hälfte 20. Jh., an der Plinthe signiert, am Boden gestempelte Herstellermarke Praha Um. P. Nuslé mit Nr. 481? für Umělecká Plastika Nusle Prag, Terrakotta hell farbig gefasst, auf den angezogenen Beinen sitzender weiblicher Akt, ein Arm um den Kopf geschlungen, auf kleiner naturalistischer Plinthe, verso ein kleiner Chip, H gesamt ca. 21 cm. Künstlerinfo: auch Stursa, tschechischer Bildhauer (1880 Nové Město na Moravě/Böhmen bis 1925 Prag), absolvierte eine Maurerlehre, Ausbildung zum Bildhauer in Hořice, danach tätig als Steinmetz, studierte an der Prager Kunstakademie unter Josef Myslbek, er zerstörte aufgrund dessen strenger Kritik eine Vielzahl seiner Werke, er wurde vom Weltkrieg stark beeinflusst, von 1922 bis 1924 wirkte Štursa als Rektor der Prager Kunstakademie. Quelle: Wikipedia.de.

Katalog-Nr.: 2825
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 750,00 €

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Konrad Taucher, Paar liegende Löwen

signiert und datiert "K. Taucher 1913", Gießereisignet "Guss (Hugo) Pelargus Stuttgart.", Bronze dunkel patiniert, zwei stilisierte liegende Löwen, partiell beschädigt, H ca. 34,5 cm, L ca. 55 cm. Künstlerinfo: eigentlich Konrad Johann Taucher, deutscher Bildhauer (1873 Nürnberg bis 1950 Karlsruhe) studierte 1890-1892 an der Kunstgewerbeschule in Nürnberg unter Hans Rössner, lernte 1892-1895 das Handwerk der Erzgießerei in Stuttgart unter Paul Stotz, leistete Militärdienst und arbeitete danach 1898/99 im Atelier des Bildhauers Karl Scharrath in Stuttgart, 1902-1905 Studium an der Karlsruher Kunstakademie, Meisterschüler bei Hermann Volz, dann freischaffend in Karlsruhe tätig, schuf mehrere monumentale Werke. Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 2826
Limit: 2100,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Sitzender Tiger Holz

um 1920, unsigniert, Nussbaumholz, Sockelplatte aus Eiche, Postament dunkelbraun gebeizt, minimal abstrahiert gestalteter sitzender Tiger auf hohem ovalen Postament, Altersspuren, Trocknungsrisse, H gesamt ca. 31 cm.

Katalog-Nr.: 2827
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 330,00 €

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Prof. Peter Behrens, "Der Kuss"

zwei sich innig küssende junge Frauen, umgeben von ineinander verschlungenen, stilisierten langen Haaren, Farbholzschnitt, um 1900, in der Darstellung ligiertes Monogramm "PB", unter der Darstellung typografisch bezeichnet "P. Behrens a Munich" und "Gravure sur Bois", gleichmäßig gebräunt, auf Unterlagekarton geheftet, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 19,1 x 15,1 cm, Blattmaße ca. 23,5 x 18,7 cm. Künstlerinfo: bedeut. dt. Architekt, Maler, Designer, Graphiker, Kunstgewerbler und Typograph (1868 Hamburg bis 1940 Berlin), studierte 1885-87 an der Vorschule der Akademie Karlsruhe, 1888-89 Schüler der Privatschule Ferdinand Brütt in Düsseldorf, 1889 Übersiedlung nach München, hier Weiterbildung bei Hugo Kotschenreiter, ab 1892 selbständig, 1893 neben W. Trübner, Max Slevogt, Lovis Corinth u. a. Mitgründer der Freien Vereinigung Münchner Künstler, 1897 Aufgabe der Malerei, arbeitet fortan als Architekt, Entwerfer und Designer, 1898 Gründung der Vereinigten Werkstätten für Kunst im Handwerk, hier entsteht 1898 der berühmte Farbholzschnitt „Der Kuss“, beeinflusst von Otto Eckmann und Henry van de Velde, gehört bald zu den wichtigsten Vertretern des Münchner Jugendstils, 1899 Berufung an die Darmstädter Künstlerkolonie durch Großherzog Ernst Ludwig von Hessen-Nassau, 1902 erste Typographien, 1904-07 in Düsseldorf ansässig, Leitung von Meisterkursen am Bayerischen Gewerbemuseum Nürnberg, 1903 Direktor der Nürnberger Kunstgewerbeschule, 1905 Ausgestaltung des Vortragssaales des Folkwang-Museums, 1907 Berufung zum Künstlerischen Beirat der AEG und Übersiedlung nach Berlin, verwirklicht in der Folgezeit zahlreiche Aufsehen erregende Bauprojekte (z.B. 1908-09 AEG Turbinenfabrik, 1910 Dt. Botschaft St. Petersburg), nach den 1. Weltkrieg zeitweise Hinwendung zum Expressionismus, 1921 Berufung an die Akademie Düsseldorf, 1923 Berufung zum Professor für Architektur an die Wiener Akademie und ab 1927 Direktor der Architekturabteilung, 1927 Ehrendoktorwürde der TH Prag, 1932 Gründung des Reichsverbandes Deutsche Wertarbeit, 1933 mitunter als „Kulturbolschewist“ verfemt, 1936 Berufung an die Preuß. Akademie der Künste, Ehrenmitglied der Akademien Berlin und Wien, Vorstand des Vereins für Deutsches Kunstgewerbe, Mitglied des Deutschen Werkbundes und des Deutschen Künstlerbund Weimar, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, AKL, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 2828
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 420,00 €

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Prof. Hans Christiansen, "Allmutter Seele"

junge Mutter mit ihrer Tochter in inniger Zweisamkeit vor aufgehender Sonne, Kreidelithographie, um 1910–20, unter der Darstellung von Hand links signiert "Hans Christiansen." und rechts betitelt "Allmutter Seele", im Stein unten links ligierts Monogramm "HC", Papier gegilbt, hinter Glas gerahmt in goldbronzierter Leiste der Zeit, Darstellungsmaße ca. 64 x 49,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Hans Heinrich Christiansen, dt. Maler, Grafiker, Schriftsteller und Kunstgewerbler (1866 Flensburg bis 1945 Wiesbaden), zunächst Malerlehre, anschließend Italienreise und Malergehilfe in Hamburg, 1887–88 Studium an der Münchner Kunstgewerbeschule, 1895 Aufgabe des Malerberufs und Studium an der Akademie Julian Paris, 1899 Berufung durch Großherzog Ernst Ludwig von Hessen an die Darmstädter Künstlerkolonie, deren Begründer er wird, schuf Beiträge für die Zeitschrift "Jugend", ab 1902 als Maler in Paris, ab 1911 Professor an der Kunstgewerbeschule Wiesbaden, ab 1933 Malverbot, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 1900 Goldmedaille in Paris und 1904 Grand Prix in St. Louis, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, in der Vereinigung Nordwestdeutscher Künstler, in der Schleswig-Holsteinischen Künstlergenossenschaft und im Deutschen Werkbund, tätig in Paris und Wiesbaden, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 2829
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 150,00 €

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Prof. Hans Christiansen, Entwurfszeichnung

detailreiche Zeichnung für einen Wandfries mit stilisierten Blüten und Federn, Deckfarben auf Papier, unterhalb der Darstellung bezeichnet "genaue Farbenprobe für Facadenmalerei Wiesbaden" ligiertes Monogramm "HC" und datiert "1903", Papier etwas gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt 10,3 x 13,8 cm. Künstlerinfo: eigentlich Hans Heinrich Christiansen, dt. Maler, Grafiker, Schriftsteller und Kunstgewerbler (1866 Flensburg bis 1945 Wiesbaden), zunächst Malerlehre anschließend Italienreise und Malergehilfe in Hamburg, 1887–88 Studium an der Münchner Kunstgewerbeschule, 1895 Aufgabe des Malerberufs und Studium an der Akademie Julian Paris, 1899 Berufung durch Großherzog Ernst Ludwig von Hessen an die Darmstädter Künstlerkolonie, deren Begründer er wird, schuf Beiträge für die Zeitschrift "Jugend", ab 1902 als Maler in Paris, ab 1911 Professor an der Kunstgewerbeschule Wiesbaden, ab 1933 Malverbot, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 1900 Goldmedaille in Paris und 1904 Grand Prix in St. Louis, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, in der Vereinigung nordwestdeutscher Künstler, in der Schleswig-Holsteinischen Künstlergenossenschaft und im Deutschen Werkbund, tätig in Paris und Wiesbaden, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 2830
Limit: 240,00 €, Zuschlag: 900,00 €

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Prof. Hans Christiansen, "Der Herbst"

Entwurf für Kunstverglasung, junge rothaarige Nymphe mit Weintraube in ihrer Hand und Pan im Hintergrund, umgeben von Jugendstilelementen, abgebildet in der Jugend Nr. 41, 1902, Seite 675 und "Hans Christiansen – Leben und Werk eines Jugendstilkünstlers", Seite 216, Mischtechnik auf Karton (Aquarell, Deckfarben, Tusche und Kreiden), im rechten unteren Bereich ligiertes Monogramm "HC", rückseitig bezeichnet und datiert "Darmstadt 1902 Herbst" und auf Etikett maschinenschriftlich bezeichnet "– Hans Christiansen – Glasfenster ausgeführt von der Anstalt "Luce Floreo" in Barmen 1902", partiell berieben und knitterspurig, Darstellungsmaße ca. 36,1 x 49,2 x Kartonmaße ca. 37,2 x 49,9 cm. Künstlerinfo: eigentlich Hans Heinrich Christiansen, dt. Maler, Grafiker, Schriftsteller und Kunstgewerbler (1866 Flensburg bis 1945 Wiesbaden), zunächst Malerlehre anschließend Italienreise und Malergehilfe in Hamburg, 1887–88 Studium an der Münchner Kunstgewerbeschule, 1895 Aufgabe des Malerberufs und Studium an der Akademie Julian Paris, 1899 Berufung durch Großherzog Ernst Ludwig von Hessen an die Darmstädter Künstlerkolonie, deren Begründer er wird, schuf Beiträge für die Zeitschrift "Jugend", ab 1902 als Maler in Paris, ab 1911 Professor an der Kunstgewerbeschule Wiesbaden, ab 1933 Malverbot, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 1900 Goldmedaille in Paris und 1904 Grand Prix in St. Louis, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, in der Vereinigung nordwestdeutscher Künstler, in der Schleswig-Holsteinischen Künstlergenossenschaft und im Deutschen Werkbund, tätig in Paris und Wiesbaden, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 2831
Limit: 1800,00 €, Zuschlag: 3300,00 €

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Prof. Max Frey, "Verfolgung"

flache Landschaft mit nackter Frauengestalt zwischen von Lianen behangenen Bäumen, mit einem Speer auf der Jagd, über den tief gezogenen Horizont einige wenige Wolken am blauen Himmel, teils pastose Malerei in fein abgestimmter heller Farbigkeit, Öl auf Sperrholz, um 1920, links unten signiert "Max Frey", rückseitig betitelt "Verfolgung" und nochmals signiert und ortsbezeichnet "Max Frey Dresden", gerahmt, Falzmaße ca. 69,5 x 69 cm. Künstlerinfo: eigentlich Max Adolf Peter Frey, dt. Maler, Graphiker, Kunstgewerbler und Illustrator (1874 Mühlburg bei Karlsruhe bis 1944 Bad Harzburg), Schüler der Kunstgewerbeschule Karlsruhe, anschließend als Theatermaler in Berlin und Mannheim, 1893 sowie 1895–1903 Studium an der Akademie Karlsruhe bei Ferdinand Keller, Gustav Schönleber und Leopold von Kalckreuth, ab 1899 Mitglied der Karlsruher Kunstgenossenschaft und der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, 1904–05 in Frankfurt am Main, ab 1905 in Dresden ansässig, 1906–1934 Berufung als Dozent an die Kunstgewerbeschule Dresden, 1910 zum Professor ernannt, um 1910 Gründungsmitglied der Dresdner Künstlergruppe „Grün-Weiß" und Mitglied der Dresdner Kunstgenossenschaft, tätig in Dresden-Blasewitz, 1937 Umzug nach Bad Harzburg, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 2832
Limit: 1200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Max Frey, "Brautschiff"

weißer, von einem nackten dunkelhäutigen Mann gesteuerter Kahn und hierauf auf zahlreichen Kissen gebetet die unbekleidete Braut und ein Bediensteter hält einen kleinen Schirm, um die nackte Schönheit von der Sonne zu schützen, im Hintergrund angedeutetes Seeufer mit zwei Schwänen und Palmen, leicht pastose Malerei in heller, teils pastelltoniger Farbigkeit, Öl auf Sperrholzplatte, um 1920/30, rechts unten signiert "Hans Frey", rückseitig signiert und ortsbezeichnet "Max Frey Dresden", betitelt "Brautschiff" und bezeichnet "Privat", rechts unten Rissbildung, reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 70,5 x 70,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Max Adolf Peter Frey, dt. Maler, Graphiker, Kunstgewerbler und Illustrator (1874 Mühlburg bei Karlsruhe bis 1944 Bad Harzburg), Schüler der Kunstgewerbeschule Karlsruhe, anschließend als Theatermaler in Berlin und Mannheim, 1893 sowie 1895–1903 Studium an der Akademie Karlsruhe bei Ferdinand Keller, Gustav Schönleber und Leopold von Kalckreuth, ab 1899 Mitglied der Karlsruher Kunstgenossenschaft und der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, 1904–05 in Frankfurt am Main, ab 1905 in Dresden ansässig, 1906–1934 Berufung als Dozent an die Kunstgewerbeschule Dresden, 1910 zum Professor ernannt, um 1910 Gründungsmitglied der Dresdner Künstlergruppe „Grün-Weiß" und Mitglied der Dresdner Kunstgenossenschaft, tätig in Dresden-Blasewitz, 1937 Umzug nach Bad Harzburg, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 2833
Limit: 1400,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Liesel Jacoby, Konvolut Jugendstilentwürfe

fünf Blatt mit Entwürfen von Briefkasten, Wanduhr, Wandkalender, Schrank und Stellschirm, Mischtechniken auf verschiedenen Papieren, um 1904-1906, jeweils links unten signiert "Liesel Jacoby", vier Blatt mit Stempel "Kunstgewerbeschule Mainz Entwurf ohne Correctur. 3-4 Std. Zeit, Note 1, 2 bzw. 3", leichte Altersspuren, Blattmaße ca. 44,5 x 31 cm.

Katalog-Nr.: 2834
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 150,00 €

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Gustav Klimt, nach, Portrait einer Dame

Titel des Gemäldes "Portrait einer Dame in Rot und Schwarz", stehende, elegant gekleidete Dame, mit zum Betrachter gerichtetem Blick, Heliogravüre auf aufgewalztem Japanpapier, um 1910, im Druck links unten signiert "Gustav Klimt", unter der Darstellung mittig kleine Vignette, Papier leicht gebräunt, minimal wasserrandig und minimal fleckig, Darstellungsmaße ca. 31,7 x 15,7 cm, Blattmaße ca. 47,3 x 45,4 cm. Künstlerinfo: bedeut. österr. Maler, Zeichner und Graphiker und einer der bekanntesten Vertreter des Wiener Jugendstils und der Wiener Secession (1862 Baumgarten bei Wien bis 1918 Wien), Lehre zum Goldgraveur beim Vater Ernst Klimt d. Ä., mit Stipendium 1876-83 Kunststudium an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Ferdinand Laufberger, Victor Berger, Ludwig Minnigerode, Karl Hrachowina und Michael Rieser, in den 1880er Jahren Ateliergemeinschaft "Künstler-Compagnie" mit Ernst Klimt und Franz Matsch, 1888-89 Studienreisen nach Krakau, Triest, Venedig und München, 1890 Ehrung mit dem Kaiserpreis, 1891-97 Mitglied der Genossenschaft bildender Künstler Wiens (Künstlerhaus), 1897 Mitgründer der Wiener Secession und 1897-99 deren erster Präsident, 1898-1903 Mitarbeit an der Secessions-Zeitschrift "Ver Sacrum", 1902 Schaffung des Beethovenfrieses, 1905 Austritt aus der Secession, 1905 vertreten auf der Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes in Berlin, 1905 Villa-Romana-Preis, 1906 Reise nach Belgien und England und zum Ehrenmitglied der Königlich-Bayerischen Akademie der Bildenden Künste München ernannt, 1908 Florenzaufenthalt, 1909 Reise nach Paris, Madrid und Toledo, 1914 nach Brüssel, ab 1912 Präsident des Bundes Österreichischer Künstler, 1917 Ehrenmitglied der Akademie der Bildenden Künste Wien, beschickte Ausstellungen in Prag, Dresden, München, die Biennale in Venedig, Rom, Budapest, Mannheim und Berlin, tätig in Wien, 1900-16 regelmäßige Sommeraufenthalte am Attersee, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 2835
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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nach Gustav Klimt, Szenen aus dem Beethovenfries

drei Darstellungen aus dem im Jahr 1901 entstandenen Beethovenfries, welcher sich heute im Sezessionsgebäude in Wien befindet, Heliogravüre auf aufgewalztem Japanpapier, um 1910, unter der Darstellung mittig kleine Vignette, braunfleckig, hinter Glas in rahmenlosen Bilderträger, Plattenmaße ca. 36,5 x 31 cm, Blattmaße ca. 47,5 x 45,5 cm. Künstlerinfo: bedeut. österr. Maler, Zeichner und Graphiker und einer der bekanntesten Vertreter des Wiener Jugendstils und der Wiener Secession (1862 Baumgarten bei Wien bis 1918 Wien), Lehre zum Goldgraveur beim Vater Ernst Klimt d. Ä., mit Stipendium 1876-83 Kunststudium an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Ferdinand Laufberger, Victor Berger, Ludwig Minnigerode, Karl Hrachowina und Michael Rieser, in den 1880er Jahren Ateliergemeinschaft "Künstler-Compagnie" mit Ernst Klimt und Franz Matsch, 1888-89 Studienreisen nach Krakau, Triest, Venedig und München, 1890 Ehrung mit dem Kaiserpreis, 1891-97 Mitglied der Genossenschaft bildender Künstler Wiens (Künstlerhaus), 1897 Mitgründer der Wiener Secession und 1897-99 deren erster Präsident, 1898-1903 Mitarbeit an der Secessions-Zeitschrift "Ver Sacrum", 1902 Schaffung des Beethovenfrieses, 1905 Austritt aus der Secession, 1905 vertreten auf der Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes in Berlin, 1905 Villa-Romana-Preis, 1906 Reise nach Belgien und England und zum Ehrenmitglied der Königlich-Bayerischen Akademie der Bildenden Künste München ernannt, 1908 Florenzaufenthalt, 1909 Reise nach Paris, Madrid und Toledo, 1914 nach Brüssel, ab 1912 Präsident des Bundes Österreichischer Künstler, 1917 Ehrenmitglied der Akademie der Bildenden Künste Wien, beschickte Ausstellungen in Prag, Dresden, München, die Biennale in Venedig, Rom, Budapest, Mannheim und Berlin, tätig in Wien, 1900-16 regelmäßige Sommeraufenthalte am Attersee, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 2836
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 150,00 €

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Prof. Karl Schmoll von Eisenwerth, Dolce Vita

spätsommerliches Idyll mit jungem eleganten Paar vor reifendem Wein am Tisch mit Früchteschale im Sonnenschein, unter strahlend blauem Himmel, während die junge Frau versonnen Gitarre spielt, blickt der junge Mann nachdenklich zum Betrachter des Gemäldes, wohl Allegorie auf irdische Genüsse und die Annehmlichkeiten des Lebens, lasierende Malerei des Jugendstils mit charaktervollem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, links unten monogrammiert und datiert "KS-E 1910", rückseitig auf der Leinwand mehrfach bezeichnet, unter anderem signiert, datiert und ortsbezeichnet "Karl Schmoll v. Eisenwerth Stuttgart 1910", geringe Craquelure, hinterlegte Fehlstellen in der Leinwand, Retuschen, partiell verputzt und Kratzer, etwas restaurierungsbedürftig, im originalen oktogonalen Jugendstilrahmen (rest.bed.) mit ovalem Bildausschnitt gerahmt, Falzmaße ca. 103 x 127 cm. Künstlerinfo: eigentlich Karl Schmoll, nannte sich wie sein Vater "Schmoll von Eisenwerth", dt-österr. Maler, Zeichner, Graphiker, Kunstgewerbler, Plakat- und Glaskünstler (1879 Wien bis 1948 Gut Osternberg bei Braunau am Inn), Kindheit in Wien, ab 1889 in St. Wendel und ab 1895 in Darmstadt, hier erster Malunterricht bei Richard Hoelscher und Kontakt zum Jugendstil, 1898–1902 Studium an der Akademie in München bei Ludwig von Herterich und Paul Hoecker, beeinflusst von Joseph Maria Olbrich und Ferdinand Hodler, unterhielt Kontakte zur Dachauer Künstlerkolonie, zur Osternberger Künstlerkolonie und zu Emil Reynier in Braunau am Inn, regelmäßige Malaufenthalte in Dachau, Burghausen und am Chiemsee, parallel als Designer für die Glashütte von Ferdinand von Poschinger in Buchenau tätig, beschickte 1900 die Weltausstellung in Paris sowie 1901 und 1909 die Ausstellungen der Darmstädter Künstlerkolonie, 1902 Reise mit Carl Kaspar, Hermann Haller und Paul Klee nach Rom, ab 1903 Atelier in München-Schwabing, 1904–07 Lehrer für Zeichnen und Drucktechnik an der privaten Debschitz-Schule in München, 1907–46 Professor an der Technischen Hochschule Stuttgart, Schaffung mehrerer Wandgemälde, seit 1924 Gutsbesitzer im österreichischen Osternberg bei Braunau am Inn, 1927–29 Rektor der Technischen Hochschule Stuttgart, 1905–39 Mitglied der Wiener Secession, ab 1924 Mitglied und Gildemeister der Innviertler Künstlergilde, Mitglied im Künstlerbund Stuttgart, in der St.-Lukasgilde Amsterdam, in der Freien Vereinigung Düsseldorfer Künstler, im Deutschen Künstlerbund Weimar, im Bund zeichnender Künstler Münchens und im Deutschen Werkbund, tätig in Stuttgart und Osternberg, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Matrikel der Akademie in München, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Davidson, Fuchs, Müller-Singer, ÖBL, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 2837
Limit: 2800,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Jugendstilrahmen

um 1900, ca. 12 cm breiter Holzrahmen, schwarz gelackt, in Ackerwindendekor beschnitzte und geschweifte Holzleisten mit floralen Jugendstilornamenten, unten Schriftzug "Sehnsucht Gabriel von Max", geplattet, beigegeben Farbreproduktion des Gemäldes von Gabriel von Max, hinter Glas, Lichte Maße ca. 62 x 47 cm.

Katalog-Nr.: 2838
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 150,00 €

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