Gemälde

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Frank Simon Herrmann, "Winterabend"

Blick über weite verschneite Aue zur Stadt, zu Füßen hoch aufragender Berge der Alpen, im mystischen Licht des Sonnenuntergangs, gering pastose Landschaftsmalerei in fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Karton, rechts unten signiert "F. S. Herrmann", rückseitig signiert, datiert und betitelt "F. S. Herrmann – 1906 – Winterabend", gering restaurierungsbedürftig, schön mit Leinenpassepartout im Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 25 x 34 cm. Künstlerinfo: amerikanischer jüdischer Maler (1866 New York bis 1942 Long Branch in New Jersey), Schüler des City College of New York, studierte 1883–88 an der Akademie München, 1892–93 Studium an der Académie Julian in Paris und 1894–95 an der École des Beaux-Arts bei Adolphe William Bouguereau und Gabriel Ferrier, 1895–1919 freischaffend in München, unternahm Studienreisen nach Italien, Holland (Katwyk) und Frankreich, widmete sich vor allem holländischen und italienischen Motiven, beschickte die Ausstellungen im Münchner Glaspalast, den Pariser Salon, Kunstausstellungen in Venedig und in den USA, ab 1914 Mitglied der Vereinigung der Freien Künstler Münchens der Münchner Sezession, Freundschaft zu Alfred Stieglitz, 1895–1919 tätig in München, 1919 Rückkehr nach New York, schließlich Übersiedlung ins Elternhaus nach Elberon in New Jersey, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Müller-Singer, Falk und Internet.

Katalog-Nr.: 4600
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Franz Hienl-Merre, Alpenlandschaft mit Gletscher

Blick vom Bergsee auf Gletscher, inmitten hoch aufragender Felswände, wohl Ansicht des Sulzenauferners in den Stubaier Alpen, pastose Landschaftsmalerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, um 1930, links unten signiert und ortsbezeichnet "Franz Hienl-Merre München", Farbplatzer, etwas restaurierungsbedürftig, schön im Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 60 x 70 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Theatermaler (1869 München bis 1943 München), studierte bei Weinhold und Adolf Münzer, unternahm Studienreisen durch Italien und Nordfrankreich, Mitglied im Verein “Luitpold-Gruppe” und im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker und Dressler.

Katalog-Nr.: 4601
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 60,00 €

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Hofer, Rosenstillleben

Arrangement aus roten Rosen in hoher Vase, vor grünem Grund, gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, 1. Hälfte 20. Jh., rechts unten signiert "Hofer", hinterlegte Fehlstellen in der Leinwand, etwas restauriert, in Gründerzeit-Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaße ca. 73 x 52 cm.

Katalog-Nr.: 4602
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 50,00 €

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Karl Hoffmann, Kartoffelschälerin

junge Frau beim Kartoffeln schälen, mit zum Betrachter gerichtetem Blick, mit breitem Pinsel ausgeführte pastose Malerei, Öl auf Leinwand, um 1940, rechts unten signiert "K. Hoffmann", Maße ca. 68 x 55 cm. Künstlerinfo: österr. Maler (1893 Wien bis 1972 Wien), Mitglied des Wiener Künstlerbundes „Segantini“, ab 1938 Mitglied das Hagenbundes, 1949 Verleihung der Goldenen Medaille für Malerei, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4603
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 180,00 €

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Robert Hoffmann-Salpia, Steilküste bei Groß-Kuhren

sommerlicher Blick aus der Vogelperspektive auf die Meeresküste der Ostsee, den Strand mit Fischerbooten und Häusern, auf hohem Ufer bei Primorje in der russischen Oblast Kaliningrad [Königsberg], pastose Malerei, Öl auf Hartfaserplatte, links unten ligiert signiert und datiert "R. Hoffmann-Salpia [19]54", rückseitig altes fragmentarisches Künstleretikett und handschriftliche Annotationen in Blei "zwischen Rauschen und Pilla – Steilküste b./Groß-Kuren [meint Groß-Kuhren] in Ostpreußen", gerahmt, Falzmaße ca. 55 x 70,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Robert Hoffmann, dt. Maler (1887 auf Gut Salpia/Kreis Sensburg [Mrągowo] bis 1983 Berchtesgaden), zunächst Ausbildung zum Lehrer in Lötzen und Angerburg, anschließend Tätigkeit als Lehrer, studierte ab 1914 kurzzeitig an der Akademie Königsberg, Kriegsdienst im 1. Weltkrieg in der Nähe von Witebsk, 1920–23 Fortsetzung des Studiums an der Akademie Königsberg bei Arthur Degner und Richard Pfeifer, unternahm Studienreise nach Paris, 1925–45 als Kunsterzieher in Seedranken [Sedranki] bei Treuburg und in Königsberg tätig, parallel künstlerisch freischaffend, beschickte 1921–43 die Ausstellungen in Königsberg, darüber hinaus Ausstellungen in Berlin, Hamburg, Hannover und Dachau, Kriegsdienst und -gefangenschaft im 2. Weltkrieg, Verlust seiner Habe und seines künstlerischen Frühwerks, ab 1946 freischaffend in Coburg tätig und Annahme des Künstlernamens "Hoffmann-Salpia" nach seinem Geburtsort, 1955 Übersiedlung nach Ottobrunn bei München, ab 1973 regelmäßige Aufenthalte in Dachau, 1976 Ehrung mit dem Ostpreußischen Kulturpreis, Quelle: Künstlerlexikon Ostpreußen und Westpreußen, Reitmeier "Dachau ein Kunstbilderbuch", Meyer-Bremen "Die Ausstellungskataloge des Königsberger Kunstvereins", Dressler, Artikel im "Ostpreußenblatt" vom 03.09.1977 und Artikel von Silke Osman im "Ostpreußenblatt" 1997.

Katalog-Nr.: 4604
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 330,00 €

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Hückel, Blick auf Dresden

Blick über die Elbe auf die Altstadt von Dresden, mit Frauenkirche, Brühlscher Terrasse, Hausmannsturm und Schlosskirche, Öl auf Sperrholzplatte, links unten signiert und datiert "Hückel (19)40), rückseitig Stillleben mit Kakteen und Sukkulenten, minimale Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 73 x 55 cm.

Katalog-Nr.: 4605
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 200,00 €

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Willy Jäger, Tafelstillleben mit Sonnenblume

Arrangement mit Kaffeetasse, Büchern, Kerzenleuchter, Vasen, diversen Früchten und Sommerblumenstrauß mit Sonnenblume, auf Tisch im Interieur, pastose, expressive Malerei mit breitem Pinselduktus in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1970, rechts unten undeutlich signiert "W. Jäger", schön gerahmt, Falzmaße ca. 80 x 70 cm. Künstlerinfo: auch Willi Jäger, dt. Maler und Kunsthändler (1912 in Bernburg an der Saale bis 1981 in Uettingen), Architekturstudium am Polytechnikum und der Staatsbauschule Leipzig, später Studium an der staatlichen Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe Leipzig bei Walter Tiemann und Bruno Heroux, 1941 Mitglied der Reichskulturkammer, 1945–57 Kunstschuldozent, unter anderem in Leipzig, 1949 Goethepreis des Landes Sachsen-Anhalt, um 1953 Studium an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg bei Oskar Kokoschka, autodidaktisch weitergebildet in Paris, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem nach Österreich, Italien, Spanien, Frankreich und Afrika, beschickte Ausstellungen in Hamburg, Hannover, Berlin, Würzburg, München, Klagenfurt, Kopenhagen, Katweijk, Riva und in den USA, lebte in Uettingen und betrieb einen Kunsthandel in Würzburg, Quelle: Exposé der Galerie Fritz Wolpen Aschaffenburg und Internet.

Katalog-Nr.: 4606
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 190,00 €

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Willy Jäger, Malerwinkel in Marktbreit

nächtlicher Blick auf das beliebte Motiv in Marktbreit/Franken, effektvolle Malerei in teils gedeckter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, 2. Hälfte 20. Jh., rechts unten signiert "W Jäger", rückseitig bezeichnet "(Marktbreit) Abend in einer kleinen fränkischen Stadt W Jäger", leichtes Craquelure, in durchbrochen gearbeiteten Rahmen gerahmt, (mit geringem Verlust und Rissbildung), Falzmaße ca. 71 x 94,5 cm. Künstlerinfo: auch Willi Jäger, dt. Maler und Kunsthändler (1912 in Bernburg bis 1981 in Uettingen), Architekturstudium am Polytechnikum und der Staatsbauschule Leipzig, später Studium an der staatlichen Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe Leipzig bei Walter Tiemann und Bruno Heroux, 1941 Mitglied der Reichskulturkammer, 1945–57 Kunstschuldozent unter anderem in Leipzig, 1949 Goethepreis des Landes Sachsen-Anhalt, um 1953 Studium an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg bei Oskar Kokoschka, autodidaktisch weitergebildet in Paris, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem nach Österreich, Italien, Spanien, Frankreich und Afrika, beschickte Ausstellungen in Hamburg, Hannover, Berlin, Würzburg, München, Klagenfurt, Kopenhagen, Katweijk, Riva und in den USA, lebte in Uettingen und betrieb einen Kunsthandel in Würzburg, Quelle: Exposé der Galerie Fritz Wolpen Aschaffenburg und Internet.

Katalog-Nr.: 4607
Limit: 450,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Christian Jereczek, "Blumenstilleben"

üppiges Bukett verschiedenfarbiger Blüten, dekorative pastose Malerei, partiell in Spachteltechnik, Öl auf Leinwand, rückseitig auf dem Keilrahmen Etikett der "IDM – Interessenvertretung Düsseldorfer u. Münchner Maler ..." nebst zweier Stempel der Interessenvertretung, auf dem Etikett signiert "Jereczek" und betitelt "Blumenstilleben", auf der Leinwand weiterer undeutlicher Stempel, passend in Goldleiste gerahmt, Falzmaße ca. 90 x 100 cm. Künstlerinfo: verwandte auch das Pseudonym "Pardier", dt. Bildhauer und Maler (1935 in Berlin bis 2013 Heideck), zunächst Studium der Bildhauerei in Berlin bei Heinrich (Heinz) Drake, Max Worner und Theo Balden, weitere Ausbildung in Dresden, Kiew, Paris, Düsseldorf und Wien, Weiterbildung in Malerei in Berlin und an der Kokoschka-Schule in Salzburg, zeitweise Privatschüler bei Wilhelm Lefebre und Eugen von Warun-Sekret, tätig in Heideck in Mittelfranken, Quelle: Homepage des Künstlers und Internet.

Katalog-Nr.: 4608
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 150,00 €

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Sidney Yates Johnson, An der Küste

zwei Seeleute an felsiger Küste bei starkem Seegang und auf dem Meer vereinzelte Segelschiffe, leicht pastose Malerei, Öl auf Leinwand, links unten Ritzsignatur und datiert "S Y Johnson 1908", doubliert, Craquelure, gerahmt, Falzmaße ca. 27 x 37 cm. Künstlerinfo: engl. Maler (1863–1942), Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4609
Limit: 390,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Georg Judersleben, Seerosenteich

Blick in einen von der Sonne beschienenen Teich mit Goldfischen und blühenden Seerosen, pastose Malerei, teils in Spachteltechnik, Öl auf Leinwand, um 1940, rechts unten signiert "G. Judersleben", reinigungsbedürftig, original gerahmt, Falzmaße ca. 43 x 49 cm. Künstlerinfo: eigentlich Georg Arthur Judersleben, dt. Landschaftsmaler und Grafiker sowie Lehrer, Heimatforscher, Konzert- und Opernsänger (1898 Stadtsulza [heute: Bad Sulza] bis 1962 Erfurt), 1913–19 Ausbildung zum Lehrer für Mathematik und Kunsterziehung am Lehrerseminar Weimar, parallel Konzert- und Opernsängerausbildung bei Quensel, 1919–21 Lehrer in Bad Sulza, 1921–27 Studium an der Staatlichen Hochschule für bildende Kunst Weimar bei Max Thedy, Walter Klemm, Felix Meseck und Hugo Gugg, anschließend als Lehrer und Maler in Bad Sulza tätig, ab 1945 ausschließlich freischaffend als Maler, zahlreiche Aufenthalte in der Künstlerkolonie Ahrenshoop, 1950 Gründungsmitglied der Weimarer Künstlergenossenschaft "Lucas Cranach", Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, beschickte die Kunstausstellungen der DDR in Dresden, zunächst in Bad Sulza, später in Erfurt tätig, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Eisold "Künstler in der DDR", Jürgen Winter "Zwischen Wald und Welt – Der Kunstraum Thüringen im 20. Jh. ...", Ausstellungskataloge und Internet.

Katalog-Nr.: 4610
Limit: 240,00 €, Zuschlag: 900,00 €

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Johan Hendrik Kaemmerer, Flache Landschaft

Blick in eine Ebene mit Baumgruppen und vereinzelten Häusern, leicht pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Sperrholz, rechts unten signiert und bezeichnet "J. Kaemmerer Wedel (19)60 oder 66", reinigungsbedürftig, gerahmt und hierauf Messingschild "J. Kaemmerer", Falzmaße ca. 21 x 26 cm. Künstlerinfo: niederländischer Landschaftsmaler (1894 Den Haag bis 1979 Tegelen), studierte an der Akademie Den Haag bei Joseph Gerardus van Jole und Ype Heerke Wenning, tätig in Den Haag, Quelle: Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon" und Info Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie (RKD).

Katalog-Nr.: 4611
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Erwin Kettemann, Wintermorgen in Lofer

sonnige, tief verschneite alpine Winterlandschaft mit der Marktgemeinde Lofer, mit seiner der Heiligen Maria und Leonhard geweihten Pfarrkirche, vor imposanter Hochgebirgskulisse der Lofer Steinberge in den Chiemgauer Alpen, pastose Landschaftsmalerei mit breitem Pinselduktus in fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1960, rechts unten signiert und ortsbezeichnet "E. Kettemann Mchn. [München]", rückseitig auf dem Keilrahmen handschriftlich betitelt "Wintermorgen in Lofer/Österr. m. Lofer Steinbergen" und Rahmungsetikett Kassel, etwas reinigungsbedürftig, Provenienz: das Gemälde wurde von Fabian Kahl in der Sendung "Bares für Rares" erworben, original gerahmt (bestoßen), Falzmaße ca. 80 x 100 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1897 München bis 1971 Tegernsee), künstlerisch Autodidakt, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands und im Künstlerverein "Palette", tätig in München, später in Tegernsee, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler und Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.".

Katalog-Nr.: 4612
Limit: 900,00 €, Zuschlag: 1500,00 €

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Erwin Kettemann, "Vorfrühling bei Oberstdorf"

alpine Vorfrühlingslandschaft, mit Blick ins Trettachtal (auch Spielmannsauertal genannt) bei Dietersberg, Blick Richtung Spielmannsau, mit imposanter schneebedeckter Hochgebirgskulisse, mit links dem Kratzer und rechts der markanten Trettachspitze, pastose Malerei mit charaktervollem Pinselduktus in fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1930, links unten signiert und ortsbezeichnet "E. Kettemann Mchn. [München]", rückseitig auf dem Keilrahmen teils unleserlich betitelt "Vorfrühling bei Oberstdorf/Allgäu (Spielmannsauertal mit R ...)", rückseitig kleine hinterlegte Fehlstelle in der Leinwand, gering restauriert, leichte Delle in der Leinwand, gering reinigungsbedürftig, original in alter Münchner Leiste gerahmt (bestoßen), Falzmaße ca. 70 x 100,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1897 München bis 1971 Tegernsee), künstlerisch Autodidakt, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands und im Künstlerverein "Palette", tätig in München später in Tegernsee, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler und Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.".

Katalog-Nr.: 4613
Limit: 900,00 €, Zuschlag: 900,00 €

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Eduard Koelwel, "Paul Kronegg"

Darstellung des Schauspielers und späteren Zahntechnikers Paul Kronegg (1878 Baden bei Wien bis 1965 Perchtoldsdorf bei Wien) in verschiedenen Rollen und Kostümen, fein lasierende, sachliche Malerei des Art déco, Öl auf Hartfaserplatte, rechts oben signiert und datiert "Ed. Koelwel [19]31", rückseitig altes Etikett "Nr. 13" und gestempelt "Ed. Kölwel", gerahmt, Falzmaße ca. 99 x 69 cm. Künstlerinfo: nannte sich auch Koelwel, Kölvel oder Kölwel, dt. Maler, Illustrator, Sprachwissenschaftler und Schriftsteller (1882 Zweibrücken bis 1966 Berlin-Pankow), studierte an der Akademie Karlsruhe, zeitweise Meisterschüler von Wilhelm Trübner, Weiterbildung in Antwerpen und München, unternahm Studienreisen nach Holland, Frankreich, Spanien und Italien, parallel Studium der Germanistik an den Universitäten in München und Genf, ab 1917 Teilnahme am 1. Weltkrieg, 1926 erste Personalausstellung in Zweibrücken, 1927 Übersiedlung nach Berlin, hier Geschäftsführer des Sprachpflegeamtes und später Geschäftsführer der Reichsschrifttumskammer, ab 1947 Dozent an der Ingenieursschule Gauß und wissenschaftliche Lehrkraft an der Berliner Humboldt-Universität, ab 1950 zusätzlich Dozent und Professor an der Pädagogischen Hochschule, erhielt diverse Ehrungen wie 1952 Ehrenplakette der Stadt Zweibrücken und 1957 den Vaterländischen Verdienstorden der DDR, tätig in Zweibrücken, ab 1927 in Berlin-Pankow, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4614
Limit: 480,00 €, Zuschlag: 2800,00 €

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Ervin Körmendi-Frim, Dorflandschaft

lichter sommerlicher Hohlweg im ungarischen Dorf, stimmungsvolle, impressionistische, pastose Landschaftsmalerei mit charaktervollem breiten Pinselduktus in freundlicher Farbigkeit, das vorliegende postimpressionistische Gemälde zeigt exemplarisch den Einfluss von Paul Cezanne und Vincent van Gogh auf das Schaffen Körmendis, Öl auf Leinwand, um 1930, unten undeutlich signiert "Körmendy-Fr.", rückseitig Zettel mit Info zum Künstler, gering reinigungsbedürftig, schön gerahmt, Falzmaße ca. 65,5 x 54,5 cm. Künstlerinfo: auch Erwin von Koermendy, Körmendij oder Körmendy, ungarischer Interieur-, Stillleben- und Landschaftsmaler (1885 Budapest bis 1939 Budapest), studierte an den Kunstgewerbeschulen Budapest, Wien und München, Schüler von Simon Hollósy in München und der Schule von Nagybánya, zählte hier später zu den "Neos" der Schule von Nagybánya, die sich dem Postimpressionismus und dem Fauvismus zuwandten, später bei Jean-Paul Laurens an der Académie Julian in Paris, beeinflusst von Paul Cézanne, unternahm Studienreisen durch Italien und Frankreich, beschickt ab 1904 den Pariser Salon d´Automne, 1914 Ausstellung im Wiener Künstlerhaus, beschickte 1930 die Biennale in Venedig, Mitglied im Reichsverband der Bildenden Künstler Deutschlands, der Nürnberger Kunstgenossenschaft, der Vereinigung Nürnberger Künstler und Kunsthandwerker und in der Nürnberger Sezession sowie im Nationalsalon Budapest, 1900-03 sowie 1914-22 tätig in Budapest, 1903-13 Aufenthalt in Paris, 1923-32 freischaffend in Nürnberg, hier Vorsitzender der Nürnberger Sezession, zahlreiche seiner Gemälde fielen 1937 der nationalsozialistischen "Säuberung der Museen" zum Opfer, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Grieb "Nürnberger Künstlerlexikon" und Internet.

Katalog-Nr.: 4615
Limit: 400,00 €, Zuschlag: 400,00 €

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Dieter Konzelmann, Muschelsucherin am Strand

Studie einer jungen Frau im Badeanzug, gering pastose Malerei, Öl über Bleistiftvorzeichnung auf Karton, rückseitig ligiert monogrammiert und datiert "DK [19]77" und bezeichnet "Dieter Konzelmann", gerahmt, Falzmaße ca. 29 x 21 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1938 Tuttlingen bis 2015 Großbottwar), Kindheit in Marbach, 1957 Abitur in Ludwigsburg, Studium der Malerei an der Akademie Stuttgart bei Gerhard Gollwitzer, Christoff Schellenberger und Manfred Henninger, später Geographiestudium in Tübingen, anschließend Lehrtätigkeit in Künzelsau und Feuerbach, 1968–2001 tätig als Kunsterzieher und Geographielehrer am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Marbach am Neckar, parallel künstlerisch freischaffend und regelmäßige Studienreisen nach Südfrankreich, ab 1964 in Großbottwar, Gründungsmitglied des Ludwigsburger Kunstvereins, ab 2006 Leiter der "Kunstwerkstätte Burgermühle" in Großbottwar, Mitglied im Verband Bildender Künstler Württembergs, Quelle: Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Nagel "Schwäbisches Künstlerlexikon", Internet und Artikel der "Marbacher Zeitung" zum Künstler.

Katalog-Nr.: 4616
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 130,00 €

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Kopf, "Dachauer Moor"

Wasserlache in flacher Landschaft mit einzelnen, herbstlich gefärbten Baumgruppen, unter locker bewölktem Himmel, pastose Landschaftsmalerei in freundlicher Farbigkeit, Mitte 20. Jh., rechts unten nicht ganz eindeutig signiert und bezeichnet "Th. oder U. Kopf München", rückseitig betitelt "Dachauer Moor", gerahmt. Falzmaße ca. 60,5 x 81,5 cm.

Katalog-Nr.: 4617
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 40,00 €

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Jerzy Kossak, Winterfeldzug 1814

winterliche Szene aus den Napoleonischen Befreiungskriegen, mit einem Ulanen, neben seinem Pferd durch tiefen Schnee stapfend, dünn lasierende Historienmalerei, Öl auf Karton, links unten signiert und datiert "Jerzy Kossak 1939", reinigungsbedürftig, schön in schlichter neuzeitlicher Leiste gerahmt, Falzmaße ca. 50 x 68,5 cm. Künstlerinfo: polnischer Historienmaler (1886 Krakau bis 1955 Krakau), Schüler und Kopist seines Vaters Wojciech Kossak (1856-1942), Teilnahme am 1. und 2. Weltkrieg, tätig in Krakau, Quelle: Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon" sowie polnische und englische Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4618
Limit: 1800,00 €, Zuschlag: 4500,00 €

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Károly Kotász, Bauern mit Pferdefuhrwerk

zwei Bauern auf der Heimfahrt mit ihrem strohbeladenen Pferdefuhrwerk, pastose, flirrende Genremalerei, Öl auf Pappe, 1. Hälfte 20. Jh., rechts unten signiert "Kotasz K", rückseitig Infos zum Künstler, farbschwundrissig, gerahmt, Falzmaße ca. 30 x 40 cm. Künstlerinfo: auch Karl oder Charles Kotasz, ungar. Maler, Ornamentzeichner und Holzschneider (1872 Budapest bis 1941 Rákoskeresztúr bei Budapest), studierte 1894–99 an der Kunstgewerbeschule Budapest bei Gusztáv Morelli, anschließend Ornamentzeichner in einem Baubüro, studierte 1900–03 an der Akademie München bei Gabriel von Hackl und Otto Seitz, ab 1903 Studienaufenthalt in Paris und ein Jahr Schüler bei Jean Paul Laurens, unternahm Studienreisen nach Italien, Deutschland und Belgien, beschickte ab 1904 die Budapester Kunstausstellungen, ab 1906 Kunsterzieher und Schulleiter in Budapest, 1911 krankheitsbedingter Rückzug ins eigene Haus nach Rákoskeresztúron, beschickte Ausstellungen in Berlin, München, Prag, Amsterdam, Oslo, Bratislava, Wien, Mailand, Florenz und Rom sowie die Pariser Salons der Société des Artistes Francais und den Salon d´Hiver, tätig in Rákoskeresztúr bei Budapest, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer und Internet.

Katalog-Nr.: 4619
Limit: 280,00 €, Zuschlag: 280,00 €

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K. Krauß, Sommer in den Alpen

Blick von einer Anhöhe auf eine Ebene mit Wiesen und Wäldern, vor imposant emporsteigenden Bergen, teils lasierende Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "K. Krauß (19)47", leichtes Craquelure und reinigungsbedürftig, retuschiert, gerahmt, Falzmaße ca. 40,5 x 55 cm.

Katalog-Nr.: 4620
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 140,00 €

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Erwin Kröner, Stiller Winkel mit Blumen

mit zahlreichen Blumenkübeln verzierte Treppe vor einem alten Gemäuer, farbenfrohe Blumenmalerei, Gouache, rechts unten bezeichnet, signiert und datiert "Dalmatien Erwin Kröner (19)36", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 39 x 29,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler der Düsseldorfer Schule (1889 Düsseldorf bis 1963 Düsseldorf), Sohn des Jagdmalers Christian Kröner, 1906-18 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Eduard von Gebhard, Willy Spatz, Adolf Münzner und Ludwig Keller, 1915-18 Meisterschüler von Willy Spatz, 1912 Reise in den Kaukasus, in den Süden Russlands und in die Türkei, 1918 Teilnahme an der Großen Berliner Kunstausstellung, 1924 Reise nach Griechenland, den Balkan und Süditalien, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4621
Limit: 70,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Mykola Kryčevskyj, Fluss in Stadtlandschaft

vorfrühlingshafter Blick über Schneereste zum Fluss, mit Brücke und Fabrikgebäuden am jenseitigen Ufer, pastose expressive Malerei mit breitem Pinselduktus in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts unten undeutlich ligiert signiert und datiert "MKryčevskyj 1929 ...", geringe Craquelure, reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 49 x 58 cm. Künstlerinfo: eigentlich Mykola Vasyl Kryčevskyj, ukrainisch Николай Васильевич Кичевский, transkribiert Mikola Wassiljewitsch Krychevsky auch Nikolaï Krichevsky, ukrainischer Maler, Bühnenbildner, Graphiker, Illustrator und Architekt (1898 Charkiw bis 1961 Paris), bis 1919 in Kiew, erste künstlerische Förderung durch den Vater V. G. Krichevsky, 1919 Emigration mit einer Theatergruppe in die Tschechoslowakei, studierte bis 1928 an der Prager Kunstgewerbeschule und an der Ukrainischen Akademie in Prag, unternahm Studienreisen, unter anderem nach Venedig, 1929 Übersiedlung nach Paris, beschickte Ausstellungen in Lemberg, Prag, Paris, Brüssel, Warschau und Rom, Quelle: Danuše Kšicová in der Publikation "Z dějin ukrajinské kultury Umění – divadlo – hudba" und Internet.

Katalog-Nr.: 4622
Limit: 900,00 €, Zuschlag: 900,00 €

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Carlos Kuch, attr., Partie in den Alpen

an einem Bergsee weidende Kühe, vor imposant aufragenden Bergen, im Licht des zur Neige gehenden Tages, pastose, teils gespachtelte Landschaftsmalerei, Öl auf Hartfaserplatte, in durchbrochen gearbeiteten, silberbronzierten Rahmen gerahmt und hierauf Messingschild "Carlos Kuch", Falzmaße ca. 61 x 71 cm. Künstlerinfo: eigentl. Karl Opferkuch (1899 Stuttgart bis 1966 Stuttgart), Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4623
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Bernhard Kühlewein, Schloss Beurath bei Düsseldorf

Blick durch herbstlich bunt verfärbte Bäume, auf das zwischen 1755 und 1773 erbaute Schloss, mit Fontäne im Vordergrund, kraftvolle, pastose Malerei in leuchtender Farbigkeit, Acryl auf mit Leinen kaschierter Hartfaserplatte, um 2000, rechts unten signiert "Kühlewein", rückseitig betitelt "Schloß Beurath im Oktober" und Signatur "Kühlewein", gerahmt, Falzmaße ca. 71,5 x 102 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (geboren 1938 in München), Studium an der Akademie in München bei Xaver Fuhr und Hermann Kaspar, anschl. Lehre als Maler und Vergolder, lebt und arbeitet in München, Quelle: Internetseite des Künstlers.

Katalog-Nr.: 4624
Limit: 600,00 €, Zuschlag: 600,00 €

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