Russland

Katalog-Nr. 534

Paul Sourikoff, Blumenstillleben

bunte Sommerblumen in bauchiger Vase, auf dunkler Tischplatte vor leuchtend orangem Grund, gering pastose Malerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1928, links unten lateinisch signiert "Paul Sourikoff", rückseitig auf der Leinwand Annotation "N 35", laut beigegebenem Originalkatalog der "Exposition de Peintures et Croquis de Paul Sourikoff [dt.: Ausstellung von Gemälden und Skizzen von Paul Sourikoff]" vom 15.12.1928 bis 15.1.1929 im Rathaus von Mairie de Clichy/Seine im Nordwesten von Paris, dürfte es sich um das hier unter Nummer 35 aufgeführte "Nature-morte – Fleurs [dt.: Stillleben – Blumen]" handeln, weiterer russischer Katalog der Moskauer Ausstellung des Künstlers nach seiner Rückkehr nach Moskau beigegeben, hinterlegte Fehlstelle in der Leinwand, etwas restauriert, schön gerahmt, Falzmaße ca. 87 x 71,5 cm. Künstlerinfo: auch Pavel Vasilievich Surikov oder Vasilyevich Surikow, russisch: Павел Васильевич Суриков, russischer Portrait-, Landschafts- und Genremaler sowie Graphiker (1897 Kuchki/Provinz Wladimir bis 1943 Moskau), zunächst Ausbildung zum Ikonenmaler in Bogolyubovo/Provinz Wladimir, Teilnahme am 1. Weltkrieg und am anschließenden Bürgerkrieg, 1919–21 Weiterbildung an den kasanischen Architektur- und Kunstwerkstätten, 1921–27 Studium an den Höheren Künstlerisch-Technischen Werkstätten "ВХУТЕМАС" (Kunsthochschule) in Moskau bei Alexander Wassilowitsch Schewtschenko, 1927–29 mit Stipendium des Volkskommisariats für Bildung Studienreise nach Deutschland, Frankreich und Italien, beschickte in Paris den Salon des Indépendants 1929, 1929–30 Assistenzprofessor an seiner nun ВХУТЕИН genannten Kunsthochschule in Moskau, 1930–32 Dozent am Institut für proletarische bildende Kunst in Leningrad (St. Petersburg), ab 1933 wieder Kunstlehrer, unter anderem am Kunst- und Industriekolleg "Kalinin" in Moskau, 1928–30 Mitglied der Künstlergesellschaft "РОСТ [ROST]" und ab 1940 im Sowjetischen Künstlerverband, Quelle: Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon" und Internet.

Limit:
120,00 €
Zuschlag:
180,00 €

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