Gemälde

Katalog-Nr. 4142

Prof. Theodor Hosemann, attr., Jäger beim Plausch

Bauern mit Buben, im Gespräch mit einem Jäger mit Hund, in abendlicher Sommerlandschaft, hierzu vermerkt Boetticher "... und endlich wandte er sich, durch Ed. Meyerheim ermuntert, auch der Ölmalerei mit wachsendem Erfolg zu. Es waren nur kleine Bilder, die er malte, vorzugsweise Szenen aus dem Volks- und Straßenleben Berlins, in ihrer Treue aber von kulturhistorischem Wert. ...", poesievolle, lasierende Genremalerei mit wenigen pastosen Partien, Öl auf Holz, um 1860, unsigniert, laut Vorbesitzerangaben Werk von Theodor Hosemann aus alter Berliner Sammlung, Craquelure, Farbplatzer, etwas restaurierungsbedürftig, in Berliner Leiste mit schmaler Stuckkante gerahmt, Falzmaße ca. 19 x 21,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Friedrich Wilhelm Heinrich Theodor Hosemann, dt. Genremaler, Lithograph, Zeichner, Illustrator und Karikaturist (1807 Brandenburg/Havel bis 1875 Berlin), Schilderer des Berliner Kleinbürgertums des Vormärz, ab 1819 Lehre zum Lithographen in der Lithographischen Anstalt „Arnz & Winckelmann", 1822 hier zum Jahresgehalt von 200 Talern als Zeichner angestellt, parallel Studium an der Akademie Düsseldorf, 1828 Übersiedlung mit Johann Christian Winckelmann nach Berlin und erster Zeichner (400 Taler Jahresgehalt) für den Verlag „Winckelmann & Söhne", schuf 1828 erste Kinderbuchillustrationen und 1830 erste Karikaturen, 1834-52 Zusammenarbeit mit dem Satiriker Adolf Glaßbrenner, 1857 zum Professor und 1860 zum Mitglied der Berliner Akademie der Künste berufen, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Monogrammlexikon Goldstein, Boetticher, Bénézit und Wikipedia.

Limit:
900,00 €
Zuschlag:
900,00 €

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