Lovis Corinth, Mappenwerk "Götz von Berlichingen"
"Das Leben des Götz von Berlichingen, von ihm selbst erzählt", mit 14 ganzseitigen Lithographien, einer Deckellithographie und elf lithographierten Initialen von Lovis Corinth, auf altgetöntem Büttenpapier, aus der Reihe "Drucke der Gurlitt-Presse. Die neuen Bilderbücher. II. Folge", 1920, Text gedruckt von Otto von Holten, im Druckvermerk signiert und nummeriert "Lovis Corinth B E 7", die signierte Lithographie fehlt, Altersspuren, Mappenformat ca. 46 x 39 cm. Künstlerinfo: eigentlich Franz Heinrich Louis Corinth, bedeutender dt. Maler, Lithograph und Radierer (1858 Tapiau/Ostpreußen bis 1925 Zandvoort), Studium an der Akademie Königsberg bei Otto Günther und ab 1880 an der Akademie München bei Franz von Defregger und Ludwig von Loefftz, beeinflusst von Wilhelm Trübner, als Radierer angelernt von Otto Eckmann, später in Paris und Bouguereau, neben Max Liebermann und Max Slevogt wichtigstes Mitglied der Berliner Sezession, 1918 Verleihung des Professorentitels durch die Berliner Akademie der Künste, 1921 Ehrendoktorwürde der Universität Königsberg, tätig in Berlin und Urfeld am Walchensee, Quellen: Thieme-Becker, Vollmer, Matrikel der Akademie München und Internet.