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Francesco Cepparuli, Europa auf dem Stier

die auf einem schwimmenden Stier sitzende Europa, gefolgt von einem Delphin, Kupferstich, Mitte 18. Jh., rechts unten in der Platte signiert „Fran Cepparoli Reg. inciso“, leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 26,5 x 39,7 cm, Blattmaße 37 x 53 cm. Künstlerinfo: neapolitanischer Kupferstecher des 18. Jh., Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 3801
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 200,00 €

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Karl Biese, Winter im Schwarzwald

verschneite Schwarzwaldlandschaft mit vereinzelten Häusern, im Licht des zur Neige gehenden Tages, Farblithographie, um 1910, rechts unten im Stein signiert „Karl Biese“, minimale Lagerspuren, Blattmaße ca. 69,5 x 99,5 cm. Künstlerinfo: auch Carl Biese, auf Grund seiner Vorliebe für Winterlandschaften auch "Schnee-Biese" genannt, dt. Maler und Lithograph, (1863 Hamburg-Wandsbeck bis 1926 Tübingen), 1878–82 Malerlehre, nachfolgend als Theatermaler tätig und Schüler der Hamburger Gewerbeschule, studierte 1883–86 mit Stipendium an der Akademie Karlsruhe bei Theodor Poeck und Gustav Schönleber, 1886 aus finanzieller Not Aufgabe des Studiums, 1886 Meisterprüfung im Malerhandwerk in Hamburg und Selbstständigkeit als Dekorationsmaler bis 1892, 1892–96 erneut Studium an der Akademie Karlsruhe bei Carlos Grethe, Christian Ludwig Bokelmann, Leoplod von Kalckreuth und Meisterschüler von Gustav Schönleber, unternahm Studienreisen durch Italien und Deutschland, ab 1896 freischaffend in Karlsruhe, 1899 Übersiedlung in die Malerkolonie Grötzingen, ab 1903 in Karlsruhe tätig, Freundschaft zu Hans Thoma, Mitbegründer und zeitweise Vorsitzender des Karlsruher Künstlerbundes, schuf um 1904 Serien von Sammelbildern für den Kölner Schokoladeproduzenten Ludwig Stollwerck, ab 1907 in St. Märgen im Schwarzwald, 1909 in Hamburg-Blankenese, 1911 in Freudenstadt und ab 1917 in Tübingen tätig, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", AKL, Dressler, Müller-Singer, Rump, Mülfarth und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3836
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 200,00 €

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Das Vorspiel

Herr beim Spiel am Klavier, währenddessen fünf Männer seiner Darbietung folgen, Radierung mit Plattenton, Mitte 20. Jh., unter der Darstellung in Blei rechts unleserlich signiert und links nummeriert „45/100“, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 39,5 x 49,5 cm.

Katalog-Nr.: 3905
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Paar botanische Tafeln

jeweils Darstellung eines Zweiges mit verschiedenen Insekten, kolorierte Kupferstiche mit Weißhöhung, um 1800, leicht gegilbt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 15,7 x 12,4 cm.

Katalog-Nr.: 3826
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 50,00 €

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Barocke Szene

Gesellschaft von sechs Personen auf rotem Grund, Lithographie und Deckfarben, Mitte 19. Jh., oval hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 48 x 40 cm.

Katalog-Nr.: 3823
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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Reliefabwicklung auf der Colonne Vendome in Paris

Abwicklung des Reliefs der zwischen 1806 und 1810 erbauten Säule in Paris mit Beschreibung, im oberen Bereich betitelt „A la mémoire de la Grande Armée", Lithographie, um 1820, braunfleckig, Randläsuren, Darstellungsmaße ca. 48 x 59 cm, Blattmaße ca. 51 x 67 cm.

Katalog-Nr.: 3825
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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Prof. Ernst Liebermann, "Kleinstadtidyll"

mittelalterliche Stadt im Mondschein, mit einigen erleuchteten Fenstern und Nachtwächter im Vordergrund, Farblithographie auf Karton, um 1910, im Stein signiert "Ernst Liebermann, Mchn" und bezeichnet "Druck von Hubert Köhler, Mchn", mittig unter der Darstellung betitelt "Kleinstadtidyll", minimale Erhaltungsmängel, rückseitig Spuren alter Montierung, Darstellungsmaße ca. 38,5 x 52,6 cm, Blattmaße ca. 42,5 x 54,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Illustrator (1869 Langemüß bis 1960 Beuerberg), Schüler der Kunstschule Nürnberg, anschließend an der Kunstgewerbeschule Berlin und 1890–93 Studium an der Berliner Akademie unter anderem bei Josef Scheurenberg, unternahm Studienreisen durch Deutschland, Italien und längerer Aufenthalt in Paris, zeitweilig Mitarbeiter der Münchner „Jugend“, beschickte die Ausstellungen des Glaspalast und 1937–44 die Großen Deutschen Kunstausstellungen im Haus der Deutschen Kunst München, 1944 Aufnahme in die "Gottbegnadeten-Liste", Mitglied im Münchner Verein Luitpoldgruppe, im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, der Freien Künstlervereinigung Baden, dem Künstlerbund Bayern und Vorstand des Bundes zeichnender Künstler Münchens, tätig in Langemüß und ab 1897 in München-Gern, Quelle: Thieme-Becker, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3879
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 55,00 €

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Johann Georg Hertel, Am Weiher

Blick über einen kleinen See auf eine bewachsene Schlossruine und am Ufer Bauer, seine Tiere zur Tränke führend, Kupferstich, 2. Hälfte 18. Jh., unter der Darstellung in der Platte rechts bezeichnet „Joh. Georg Hertel, exc. A.V.“ und links „Ruisdal, pinx.“ sowie mittig „No. 39“, etwas braunfleckig, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift 16,3 x 25,2 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher der 2. Hälfte 18. Jh., tätig in Augsburg, Quelle: Thieme-Becker und Nagler.

Katalog-Nr.: 3804
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 30,00 €

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Matthias Mansen, Abstrakte Komposition

kraftvoll ins Holz geschlagene Kerben, Holzschnitt, um 1990, unter der Darstellung in Blei signiert „Matthias Mansen“, leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 74,5 x 32 cm, Blattmaße ca. 87 x 63 cm. Künstlerinfo: dt. Graphiker (1958 in Ravensburg geboren), 1978-84 Kunststudium an der Akademie in Karlsruhe, 1983 1. Druckgraphik-Kunstpreis der Landesbank Stuttgart, 1988 in Paris tätig, lebte von 1991-93 in New York, ab 1993 in Berlin ansässig, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3914
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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Emil Müller, Farbkomposition

untereinander angeordnete gedeckte Rot-, Blau- und Schwarztöne, Lithographie, unter dem Farbfeld in Blei signiert und datiert „Müller-Emil 1982“ sowie mit „e.a.“ bezeichnet, hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 67 x 47,5 cm. Künstlerinfo: auch Müller-Emil, schweizerischer Maler, Gestalter und Plastiker (1934 in Pfäffikon geboren), 1950-54 Lehre als Lithograph und Fotochromoperateur, parallel 1950-56 Studium an der Kunstgewerbeschule Zürich, 1965-1996 Lehrer an der Schule für Gestaltung Zürich, nennt sich ab 1970 Müller-Emil, 1975 Aufnahme in den Schweizerischen Werkbund, 1996 Gründung der Edition Multipleart, Quelle: sikart.ch.

Katalog-Nr.: 3883
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Kurt Steinel, Stier

rennender Stier vor rotem Grund, Farblithographie, rechts unten in Blei signiert und datiert „Kurt Steinel (19)68“, links unten Nummer in Blei „479 K 67/80“, geringe Altersspuren, unter Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 30,5 x 52 cm. Künstlerinfo: dt. Zeichner, Graphiker und Illustrator (1929 Freiburg im Breisgau bis 2005 Offenbach am Main), 1949–52 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Freiburg bei Heinrich Wittmer, Gottfried Meyer und Rudolf Dischinger, anschließend Studium in Offenbach, ab 1958 Leiter einer Fachklasse, 1971 Ernennung zum Professor, 1974–98 Rektor der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3891
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 50,00 €

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Margaretha Grunelius, "Alceste" nach Tischbein

die Szene erzählt die Sage von der jungen schönen Tochter des Königs Pelias Alkestis [auch Alkeste], welche nach dem Willen des Vaters nur von dem Mann gefreit werden dürfe, dem es gelinge einen Eber und einen Löwen vor den Hochzeitswagen zu spannen, dies gelang Admetos mit der Hilfe Apollons, da er jedoch vor seiner Hochzeit vergaß, Artemis ein Opfer darzubringen, verfügte diese seinen baldigen Tod, doch Apollon konnte den Schicksalsgöttinen das Versprechen abringen, dass ein anderer Mensch freiwillig an Stelle Admetos sterben könne, da sich niemand fand, opferte sich Alkestis aus Liebe zu ihrem Gatten, in der Darstellung betrauert Admetos mit seinen Kindern und einer Amme seine sterbende Frau, später wird sie mit der Hilfe der Götter jedoch wieder zum Leben erweckt werden, dieses symbolträchtige Epos über die bedingungslose Liebe und Opferbereitschaft der Ehefrau war in der Zeit des Barock eine beliebte Allegorie, was sich allein in der Verarbeitung des Stoffes in Opern von Jean-Baptiste Lully, Georg Caspar Schürmann, Georg Friedrich Händel, Christoph Willibald Gluck und Anton Schweitzer zeigte, das Blatt ist bei Müller-Singer wie folgt aufgeführt "... und radierte in Kreidemanier "Alceste" (nach Tischbein) ...", seltener seitenverkehrter Krayonstich auf Karton um 1790 nach dem um 1780 von Johann Heinrich Tischbein dem Älteren (1722 Haina bis 1789 Kassel, dem sogenannten "Kasseler Tischbein") geschaffenen Gemälde, Tischbein schuf vor allem Portraits und mythologische Szenen, als Modelle für seine Mythologien standen ihm meist Angehörige des oberen Adels zur Verfügung, so tragen die Gesichtszüge der Alkestis die der Gräfin Augusta Reuss von Ebersdorf, der späteren Herzogin von Sachsen-Coburg-Saalfeld (1757 Saalburg-Ebersdorf bis 1831 Coburg, Großmutter von Queen Victoria und Großmutter von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha), die aufgrund ihrer pietistischen Erziehung in Ebersdorf mehrfach für Tischbeins Allegorien tugendhafter, starker Frauen Modell stand (z.B. 1775 als "Artemisia"), unter der Abbildung mittig betitelt "Alceste", links bezeichnet "Gemalt von Tischbein in Cassel" und rechts in der Platte signiert "gestochen von Margaretha Grunelius" sowie rechts unten Zusatz "das Gemälde ist in [sic!] dem Cabinet der Md. Bernus", rückseitig handschriftliche Annotationen, stockfleckig, ungerahmt, Blattmaße ca. 18 x 22 cm, Darstellung ca. 15 x 19,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Margarethe Elisabeth Grunelius, ab 1792 vereheliche Margartetha Soemmerring, dt. Miniaturmalerin und Kupferstecherin (1768 Frankfurt am Main bis 1802 ebenda), Schülerin von Johann Andreas Benjamin Reges und Johann Gottlieb Prestel in Frankfurt am Main, heiratete 1792 den bedeutenden dt. Anatomen, Anthropologen, Paläontologen und Erfinder Samuel Thomas von Soemmerring (1755–1830), ca. 1792–95 in Mainz, anschließend wieder in Frankfurt am Main tätig, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Müller-Singer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3817
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 25,00 €

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James Duffield Harding, Mainkai in Frankfurt a. M.

Blick auf den Rententurm mit reichlicher Figurenstaffage und der Mainbrücke im Hintergrund, kolorierte Lithographie, links unten im Stein betitelt, datiert und ligiertes Monogramm "Frankfort Aug. 1834 JDH", geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaß ca. 27,3 x 38 cm. Künstlerinfo: engl. Maler, Zeichner und Lithograph (1798 Deptford bis 1863 Barnes), Lehre bei seinem Vater und bei Prout, ab 1811 auf zahlreichen Ausstellungen vertreten, auch in der Ausbildung von Zeichenlehrern tätig, 1822 erschien seine erste Lithographie, gab mehrere Bilderbände mit Ansichten von europäischen Städten und Landschaften heraus, Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 3818
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 30,00 €

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Prof. Louis Jacoby, Die Schule von Athen

prächtige Halle mit zahlreichen diskutierenden Gelehrten, im unteren Bereich betitelt „Die Schule von Athen“ und bezeichnet „Seiner Majestät dem Kaiser Franz Josef I. in tiefster Ehrerbietung gewidmet von L. Jacoby“, Stahlstich, 2. Hälfte 19. Jh., unter der Darstellung rechts bezeichnet „L. Jacoby sculpsit“ und links „Raffael Santi invenit.“, leichte Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 64,5 x 90 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher (1828 Havelberg bis 1918 Berlin), 1844–50 Studium an der Berliner Akademie, 1856 Reise nach Spanien, Romaufenthalt, 1860 begann er mit den Arbeiten zu seinem Hauptwerk „Die Schule von Athen“, nach Berlin zurückgekehrt unerwartete Berufung als Professor an der Wiener Akademie, 1872 Beginn des Stechens „Der Schule von Athen“ und Ernennung zum Ehrenmitglied der Akademie der Künste in München, ca. 1882 Fertigstellung „Der Schule von Athen“, Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 3819
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 160,00 €

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Adam Frans van Meulen nach, Bukolische Landschaft

felsige Landschaft mit Kühen und Wanderern, Kupferstich, 2. Hälfte 17. Jh., unter der Darstellung links bezeichnet „AF. v. Meulen, jn. et. ex. Cum privilegio Regis“ und rechts „V. HB. S.“, links unten Prägestempel „Calgographie du Louvre...“, geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 11,3 x 16,8 cm. Künstlerinfo: flämischer Schlachten-, Genre- und Landschaftsmaler sowie Gobelin-Entwerfer (1632 Brüssel bis 1690 Paris), Schüler von Peeter Snayers, 1648 Eintrag in die Lukasgilde, ab 1664 in Paris nachweisbar und durch Fürsprache von Charles Lebrun zum Hofmaler König Ludwig XIV., ab 1673 „agréé (Anwärter)“ und 1681 „conseiller (Berater)“ der königlichen Akademie der Künste, 1686 zum „premier conseiller (Erster Berater)“ der Akademie ernannt, vertreten in zahlreichen Museen, u. a. Louvre Paris, Versailles und Bode-Museum Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Wurzbach und Internet.

Katalog-Nr.: 3809
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 30,00 €

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Rudolf Krajc, Exlibris

Komposition aus verschiedenen Gegenständen und Schriftzug „Exlibris V. Divise“, Holzstich, um 1930, rechts unten in Blei signiert „R Krajc“, leicht braunfleckig, gerahmt, Darstellungsmaße ca. 8,6 x 5 cm.

Katalog-Nr.: 3874
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 25,00 €

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Stephan von Stengel, "Der Wetterstein bei Mittenwald"

Blick auf die imposante Felsformation in den Alpen, Radierung, unter der Darstellung rechts signiert und datiert „St. v. Stengel 1803“ und mittig betitelt „der Wetterstein bey Mittenwald“, geringe Erhaltungsmängel, gerahmt, Darstellungsmaße ca. 20,2 x 25,3 cm. Künstlerinfo: dt. Politiker, Radierer und Zeichner (1750 Mannheim bis 1822 Bamberg), Sohn des Staatsrats Johann Georg von Stengel, Studium der Rechts-, Wirtschafts- und Staatswissenschaften in Heidelberg, ab 1778 Geheimer Kabinettssekretär des Kurfürsten Karl Theodor, ab 1784 ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, ab 1789 Leiter des Finanzdepartements, setzte sich für die Trockenlegung des Donaumoos ein, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3822
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 200,00 €

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Prof. Friedrich Ahlers-Hestermann, Paar Alstermotive

zwei Flussmotive in Hamburg, Lithographie, um 1930, jeweils rechts unten in Blei signiert „Ahlers-Hestermann“, unter Passepartout montiert, Passepartoutausschnitt ca. 44,5 x 32 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Kunstschriftsteller (1883 Hamburg bis 1973 Berlin), Sohn einer Hamburger Kaufmannsfamilie, 1899–1903 Unterricht bei Argur Siebelist, hierbei starke Beeinflussung durch die Werke von Wilhelm Leibl, 1903 erste Ausstellungsbeteiligung in der Hamburger Kunsthalle, 1907–14 mehrfacher Parisaufenthalt, 1909 Studium an der Académie Matisse, 1914 Rückkehr nach Hamburg, ab 1918 Lehrer an der Kunstschule Gerda Koppel, 1919 Beteiligung an der Gründung der Hamburger Secession, 1924–30 1. Vorsitzender der Hamburger Künstlerschaft, 1928–33 Professor an den Kölner Werkschulen, 1939 Umzug der Familie nach Berlin, nach Ende des 2. Weltkriegs Rückkehr nach Hamburg und Beteiligung am Wiederaufbau der Landeskunstschule, deren Leiter er von 1949–51 wurde, anschließend Rückkehr nach Berlin, 1956–73 Direktor der Abteilung Bildende Kunst an der Akademie der Künste zu Berlin, Quelle: Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3828
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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Prof. Adelbert Niemeyer, Galante Szene

junge Frau, ihrem Mann eine Blume an das Revers steckend, Farblithographie, links unten im Stein signiert und datiert „A. Niemeyer 1903“, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 40 x 31 cm. Künstlerinfo: eigentlich Adelbert Hans Gustav Niemeyer, dt. Maler, Architekt und Kunstgewerbler (1867 Warburg bis 1932 München), 1884–88 Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie, im Anschluss an einer privaten Kunstschule in München und an der Académie Julian in Paris, 1904 große Goldene Medaillie auf der Weltausstellung in St. Louis, ab 1907 Professor an der Kunstgewerbeschule in München, 1907 Mitbegründer des Deutschen Werkbundes und der Deutschen Werkstätten für Handwerkskunst in Dresden und München, war auch tätig für die Porzellanmanufakturen Meissen und Nymphenburg sowie für Villeroy & Boch, Reinhold Merkelbach und die Karlsruher Majolika-Manufaktur, 1925 Gestaltung des Festzuges zur Eröffnung des Deutschen Museums, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3884
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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Prof. Hermann Max Pechstein, Fischerhafen

Blick aus der Vogelschau über ein Hafenbecken und im Hintergrund Windmühle mit Leuchtturm, Lithographie, um 1910–20, im Stein ligiertes Monogramm „HMP“, etwas lichtrandig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 24 x 17,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Hermann Max Pechstein, dt. Maler, Graphiker, Bildhauer und Kunstgewerbler (1881 Zwickau bis 1955 Berlin), 1896–1900 Dekorationsmalerlehre in Zwickau, anschließend Studium an der Staatlichen Kunstgewerbeschule und ab 1902 Meisterschüler von Otto Gussmann, ab 1903 Weiterbildung an der Akademie in Dresden, 1906 Begegnung mit Erich Heckel und Ernst-Ludwig Kirchner, fortan Mitglied der Künstlervereinigung „Brücke“, 1907 mit Sächsischem Staatspreis Italienaufenthalt und 1907/08 in Paris, ab 1908 in Berlin, 1908 Mitglied der Berliner „Secession“ und 1910 Mitglied der „Neuen Secession“, was 1912 zum Ausschluss aus der „Brücke“ führte, ab 1909 regelmäßige Aufenthalte in Nidden (Ostpreußen) und in Italien, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem zu den Palau-Inseln und nach Südfrankreich, 1918 Mitbegründer der „Novembergruppe“, ab 1923 Professor und Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, 1933 als „entartet“ entlassen und mit Malverbot belegt, 1937 Ausschluss aus der Akademie, 1944 Verlust eines Großteils seines Lebenswerkes durch Kriegseinwirkungen, 1945 erneut Professor an der Hochschule der Bildenden Künste (HBK) Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Wikipedia, Schülerlisten der Dresdner Akademie, Akten der Reichskammer der Bildenden Künste Berlin und Internet.

Katalog-Nr.: 3886
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 120,00 €

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Kupferstichsammlung

25 Blatt, enthält unter anderen Arbeiten von und nach: Leonhard Heckenauer, Karl Remshard, Johann Christian Leopold, P. G. Harder, J. Frank, Jeremias Gottlob Rugendas, A. M. Wolfgang, Jacob, Andreas Friedrich, Balthasar Friedrich Leizelt, Bartholomäus Kilian, meist mit Text, unterschiedliche Erhaltungen, Blattmaße max. ca. 52 x 41 cm.

Katalog-Nr.: 3816
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 50,00 €

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Prof. Wieland Förster, Felsformation

Blick auf eine zerklüftete Felspartie, Radierung, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert „Förster (19)79“ und links nummeriert „71/200“, im breiten weißen Rand minimal braunfleckig, Darstellungsmaße ca. 21,5 x 15,3 cm, Blattmaße ca. 37 x 34,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Bildhauer und Schriftsteller (geboren 1930 in Dresden), ab 1944 Lehre als Technischer Zeichner und Rohrleger, nach dem Krieg durch Denunziationen von einem sowjetischen Militärtribunal zu 7 ½ Jahren Zwangsarbeit in Sibirien verurteilt, aufgrund seines Gesundheitszustandes jedoch als nicht transportfähig eingestuft und in des sowjetische Speziallager Nr. 4 nach Bautzen überführt, hier 1950 ohne Papiere und Begnadigung entlassen, ab 1953 Studium der Bildhauerei in Dresden bei Walter Arnold, ab 1959 Meisterschüler von Fritz Cremer, 1961 wurde seine Meisterschülerzeit wegen formalistischer Tendenzen aufgekündigt, ab 1974 ordentliches Mitglied der Akademie der Künste der DDR, 1985 Ernennung zum Professor, ab 1991 Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland und Austritt aus der Akademie der Künste, 1992 Einrichtung des Wieland-Förster-Archivs an der Akademie der Künste Berlin, 1996 Gründungsmitglied der Sächsischen Akademie der Künste, 2001 Schenkung von 58 Plastiken an die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3846
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 70,00 €

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Pierre Drevet, Minerva

die römische Göttin auf einem Tempel weisend, Blatt mit schöner Behandlung des Lichts, Kupferstich, Anfang 18. Jh., rechts unten in der Platte signiert „Gravé par Pierre Drevet“, geringe Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 38,5 x 33,2 cm, Blattmaße ca. 45,5 x 37,5 cm. Künstlerinfo: frz. Kupferstecher (1663 Loire bis 1738 Paris), Schüler des Kupferstechers Germain Audran in Lyon, anschl. Schüler seines Bruders Gérard Audrans in Paris und auch Schüler von Rigaud, ab 1692 selbständig als Kupferstecher tätig, ab 1707 Mitglied der Akademie, seit 1726 Freiwohnung im Louvre, Quelle: Thieme-Becker

Katalog-Nr.: 3803
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 70,00 €

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Rudolf Großmann, "Bei Aschinger in Berlin"

Blick in eine gut besuchte Bierhalle, Lithographie, um 1920, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und bezeichnet „R. Großmann Bln“, Darstellungsmaße ca. 19 x 18,5 cm, Blattmaße ca. 30 x 26 cm. Künstlerinfo: eigentlich Rudolf Wilhelm Walther Großmann, auch Grossmann, dt. Maler und Graphiker (1882 Freiburg im Breisgau bis 1941 Freiburg im Breisgau), Enkel des badischen Hofmalers Wilhelm Dürr, 1902–1904 Studium der Philosophie und Medizin in München, 1904–09 in Paris und hier Schüler von Lucien Simon, Reise nach Belgien und Holland, ab 1910 in Berlin ansässig und hier Freundschaft mit Hans Purrmann, 1928 Ernennung zum Professor der Kunsthochschule Berlin, nach Machtergreifung der Nationalsozialisten 1934 Absetzung vom Professorenamt, Umzug nach Freiburg im Breisgau und als „entartet“ verfemt, 206 seiner Werke wurden beschlagnahmt, Mitglied der Berliner Sezession und des Deutschen Künstlerbundes, Quelle: Thieme-Becker, Dressler, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3854
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 40,00 €

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Walter Herzog, "Weinberg Bosel"

Blick durch Gestrüpp auf einen Weinberg, Werksverzeichnis Herzog 264, Radierung in Sepia, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert „Herzog (19)81“, links nummeriert „14/75“ und mittig betitelt „Weinberg Bosel“, leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 27,5 x 30,5 cm, Blattmaße ca. 36 x 42,5 cm. Künstlerinfo: dt. Architekt, Zeichner und Graphiker (geboren 1936 in Dresden), 1950–53 Maurerlehre, 1852–53 Zeichenunterricht bei Etha Richter in Dresden, 1953–56 Fachschule für Bauwesen Görlitz, 1957–60 Architekturstudium an der Technischen Universität Dresden, 1960–63 Architekt in Dresden, parallel künstlerische Ausbildung bei Georg Nerlich und Ronald Messner, ab 1963 in Berlin tätig, 1968 Promotion, ab 1971 erste Radierungen, seit 1974 Mitglied des VBK der DDR, 1980 Aufgabe der Arbeit als Architekt und fortan freischaffender Graphiker, unternahm zahlreiche Studienreisen, u. a. nach Italien, beschickte Ausstellungen in Frankreich, Belgien, Spanien, Großbritannien, Russland, Norwegen, Polen, Japan und den USA, vertreten u. a. in den Sammlungen der Kupferstichkabinette Dresden, Leipzig und Berlin und in der Sammlung Ludwig, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Katalog-Nr.: 3857
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 30,00 €

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