Zeichnungen - Aquarelle

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Abendliche Gewitterstimmung

Blick über einen Fluss auf eine vom Sturm gebogene Pappel vor dramatischer Himmelskulisse, Kohlezeichnung teils gewischt und partiell weiß gehöht, unsigniert, rückseitig Rahmungsetikett „Kunsthandlung Fritz Geyer Plauen ...“, etwas unfrisch, hinter Glas gerahmt, Falzmaß ca. 28 x 38 cm.

Katalog-Nr.: 3959
Limit: 0,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Adalbert Hock attr., Bad Kissingen

sommerlicher Kurbetrieb vor geschmückten klassizistischen Gebäude, Aquarell, Anfang 20. Jh., links unten unleserlich monogrammiert, rückseitig Aufkleber „Maler Adalbert Hock, Aschaffenburg Ehrenbürger der Stadt Aschaffenburg...“, weiterhin bezeichnet ”Aquarell Bad Kissingen”, leichte Altersspuren, unter Passepartout hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 16 x 20 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1866 Aschaffenburg bis 1949 Aschaffenburg), 1891-94 Studium an der Kunstakademie in München bei Karl Raupp, ab 1894 freischaffend in Aschaffenburg tätig, 1904 Italienreise, ab ca. 1930 intensive Beschäftigung mit Darstellung der Veränderung des Stadtbildes von Aschaffenburg, ab 1947 Ehrenbürger von Aschaffenburg, Quelle: Matrikel der Münchner Akademie und Internet.

Katalog-Nr.: 3970
Limit: 30,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Albert Pütz, ”Aufziehendes Gewitter”

dramatisch bewölkter Himmel über sanft bewegter, abendlicher Sommerlandschaft, stimmungsvolle Pastellzeichnung um 1920, links unten signiert ”A. Pütz”, rückseitig auf altem Etikett betitelt und bezeichnet ”Aufziehendes Gewitter - No. 5, Pastell”, rückseitig schimmelspurig, original hinter Glas gerahmt, Falzmaß ca. 52 x 42 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler, Graphiker und Schriftsteller (1886 Gräfrath bei Solingen bis 1961? Düsseldorf), zunächst Schüler des Gymnasiums Elberfeld, studierte an der Akademie Düsseldorf bei Eugen Dücker, 1906-07 an der Akademie Leipzig, Vorstand des Reichsverbandes Bildender Künstler Deutschlands, Vorstand des Kunstvereins „Malkasten Düsseldorf“, Vorstand des Düsseldorfer Unterstützungsvereins und Mitglied der Vereinigung Düsseldorfer Künstler ”Malkasten”, tätig in Düsseldorf, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 3961
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Alfred Haushofer, Sommerliche Chiemseelandschaft

Blick vom Ufer übers stille Wasser zur Bergkulisse am Horizont, impressionistische Landschaftsmalerei, Gouache um 1930, links unten signiert ”A. Haushofer”, hinter Glas gerahmt, Falzmaß 68 x 83 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1872 München bis 1943 Graben /Seebruck am Chiemsee), Enkel des Malers Maximilian Haushofer (1811-1866) und Sohn des Kunsthistorikers Prof. Max Haushofer (1840-1907), studierte ab 1891 an der Akademie München bei Gabriel von Hackl, tätig für die Münchner Zeitschriften „Jugend“ und „Fliegende Blätter“, ab 1907 am Chiemsee, Mitbegründer der Künstlergruppe ”Die Frauenwörther”, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, tätig in Seebruck am Chiemsee, Quelle: Dressler, Bruckmann ”Münchner Maler”, Matrikel der Münchner Akademie und Internet.

Katalog-Nr.: 3960
Limit: 250,00 €, Zuschlag: 2800,00 €

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Ankunft im Jagdhaus

zwei Jäger mit einem erlegten Hirsch auf Pferdewagen bei der Ankunft im Jagdhaus, Aquarell, um 1900, gering lichtrandig, unter Glas gerahmt (Glasscheibe mit Sprung), Falzmaß ca. 20 x 17,5 cm.

Katalog-Nr.: 3934
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Anna Elisabeth Burckhardt, „Am Wägitalsee“

Blick über den Wägitalsee in der Schweiz auf die schneebedeckten Berge der Alpen, im Vordergrund rastender Hirte mit Ziegen, Aquarell, um 1840, unten signiert „A. Burckhardt“, rückseitig Aufkleber „Burckhardt-Vischer, Anna Elisabeth. Basel 1783-1857 Basel. „Am Wägitalersee”, Aquarell. Bezeichnet und signiert.”, auf Unterlagepapier kaschiert, dies etwas schmutzspurig, hinter Glas in vergoldeter Berliner Leiste gerahmt (Rahmung restaurierungsbedürftig), Darstellungsmaß ca. 24,5 x 34,5 cm, Falzmaß ca. 35 x 43 cm. Künstlerinfo: auch Anna Elisabeth Burckhardt - Vischer, schweizer Künstlerin (1783 bis 1857), 1846 Gründerin eines Kinderspitals in ihrem Wohnhaus in Basel, hieraus entwickelte sich das Kinderspital der Universitätsklinik Basel, Quelle: Sikart, ALK und Internet.

Katalog-Nr.: 3920
Limit: 0,00 €, Zuschlag: 75,00 €

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Ansicht Leipzig ”Die alte Pleißenburg”

Personenstaffage in der Mode des Klassizismus vor den Gräben und der 1549 zur Festung ertüchtigten Pleißenburg welche 1897 Zwecks Errichtung des Neuen Rathauses in Leipzig geschliffen wurde, Mischtechnik (Aquarell über Bleistiftvorzeichnung), rechts unten monogrammiert und datiert ”F.M.30.1.(18)90”, auf Karton aufgeheftet, hier links unten typographisches Etikett ”Die alte Pleißenburg”, Unterlagekarton stark gebräunt, ungerahmt, Zeichnungsmaß ca. 19 x 26 cm.

Katalog-Nr.: 3927
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Anton Doll, attr., Die Kaiserburg in Nürnberg

idyllischer Blick auf die Burg und den Sinwellturm, im Vordergrund Holzbrücke wohl über den Vestnertorgraben, Aquarell, Mitte 19. Jh., unsigniert, die Arbeit stammt aus der gleichen Quelle wie das ebenfalls angebotene, signierte Aquarell von Anton Doll, der Künstler fertigte wiederholt Ansichten von Nürnberg wie ”Nächtliche Überfahrt auf der Pegnitz in Nürnberg” und ”Nürnberg, Karolinenstraße mit Lorenzkirche im Winter”, leicht gegilbt, hinter Glas gerahmt, Falzmaß ca. 24,5 x 32 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1826 München bis 1887 München), bereits im Kindesalter zeigte sich sein Zeichentalent, Förderung durch den Portraitmaler und Lithographen Franz Dahmen (1793 bis 1865), vorzeitig beendetes Jurastudium, nachfolgend ausschließlich Hinwendung zur Landschaftsmalerei, ab 1852 bereits im Alter von 26 Jahren Mitglied im Münchner Kunstverein, Doll erlangte vor allem durch die Darstellung von Münchenansichten und der Darstellung des weiteren Umlandes von München Bedeutung, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3926
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Anton Doll, Berghütte in den Alpen

älterer Herr vor einer einsamen Berghütte in alpiner Landschaft sitzend, Aquarell, Mitte 19. Jh., links unten signiert „A. Doll. München“, etwas gegilbt, unter Glas gerahmt, Falzmaß ca.19 x 25,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1826 München bis 1887 München), bereits im Kindesalter zeigte sich sein Zeichentalent, Förderung durch den Portraitmaler und Lithographen Franz Dahmen (1793 bis 1865), vorzeitig beendetes Jurastudium, nachfolgend ausschließlich Hinwendung zur Landschaftsmalerei, ab 1852 bereits im Alter von 26 Jahren Mitglied im Münchner Kunstverein, Doll erlangte vor allem durch die Darstellung von Münchenansichten und der Darstellung des weiteren Umlandes von München Bedeutung, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3924
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 200,00 €

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Becker, Bildnis des Rittergutsbesitzers Vogt

Kopfportrait eines herrschaftlich gekleideten jungen Mannes im Halbprofil, dargestellt ist der spätere Herzoglich-Sachsen-Meiningsche Geheime Landkammerrat und Rittergutsbesitzer auf Tümpling bei Camburg Theodor Peter August Vogt (1804-1868), fein erfasste Portraitzeichnung, Mischtechnik (Kohle und Weißhöhung), um 1822, rechts signiert ”Becker gez.”, rückseitig auf dem Rahmen teils verdecktes Originaletikett in Tusche ”Theodor Vogt, 18 Jahr alt ...” mit sekundärem Zusatz in Blei ”Bräutigam”, weiterhin Etikett ”Stadtmuseum Jena - LW 4” und Aufkleber des 20. Jh. ”Eigentümerin: Frau Maria Wagner geb. Vogt - Peter August Theodor Vogt Rittergutsbesitzer auf Tümpling bei Camburg, geb. 21.7.1804, † 14.3.1868”, geringe Altersspuren, hinter Glas im prächtigen, ca. 9 cm breiten Empire-Goldstuck-Prunkrahmen mit hochovalem, gestuckten und vergoldetem Passepartout (geringe Erhaltungsmängel) gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 60,5 x 47,5 cm, Falzmaß ca. 62 x 49 cm.

Katalog-Nr.: 3909
Limit: 240,00 €, Zuschlag: 500,00 €

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Bildnis Harald Baum

Portrait eines jungen Mannes, rechts oben in der Darstellung bezeichnet ”Harald Baum, geb. 1. Dez.1915, gef. 7. Juni 1940”, Rötelzeichnung, rechts oben undeutlich signiert und datiert ”(19)45”, Provinienz laut Vorbesitzerangabe: Nachlass des Bruders des Dargestellten, Notar und Präsident der Notarkammer Hamburg, minimal wellig, alt gerahmt, Falzmaß 63 x 49 cm.

Katalog-Nr.: 3939
Limit: 0,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Boot am Ufer

hinter Schilf auf dem Trockenen liegendes Boot in nebeliger Winterlandschaft, im Hintergrund sind Bäume und ein vereistes Gewässer zu erkennen, Mischtechnik auf Papier, Mitte 20. Jh., rechts unten unleserlich signiert und betitelt, unter Passepartout, hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 22,5 x 40,5 cm.

Katalog-Nr.: 3963
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Bortoluzzi, Ansicht Venedig

Blick vom Markusplatz mit zahlreichen Besuchern auf den Markusdom und Markusturm, am rechten Bildrand sind Teile des Dogenpalastes zu erkennen, Aquarell, 1. Hälfte 20. Jh., links unten signiert ”Bortoluzzi”, rückseitig Zuschreibung ”Camillo Bortoluzzi 1868-1933”, etwas gegilbt, unter Passepartout, hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 30 x 14 cm.

Katalog-Nr.: 3965
Limit: 0,00 €, Zuschlag: 45,00 €

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Bortoluzzi, Venedig Seufzerbrück

Blick vom Canal Grande in den Rio de Palazzo o de Canonica mit der Seufzerbrücke, links ist ein Teil des Dogenpalastes zu sehen, im Vordergrund Gondoliere, Aquarell 1. Hälfte 20. Jh., links unten signiert ”Bortoluzzi”, rückseitig Zuschreibung ”Camillo Bortoluzzi 1868-1933”, etwas gegilbt, unter Passepartout, hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 30 x 14 cm.

Katalog-Nr.: 3966
Limit: 0,00 €, Zuschlag: 60,00 €

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”Disput der Heiligen Katharina ...” nach Pinturicchio

rechter Teil des zwischen 1492-94 von Pinturiccho (1454 Perugia bis 1513 Siena) entstanden Freskos „Disputa disanta Caterina d`Alessandria“ im Appartamento Borgia in den Vatikanischen Museen in Rom, Gouache auf Karton, erste Hälfte 20. Jh., unsigniert, Malträger etwas wellig, unter Passepartout hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 34 x 42,5 cm.

Katalog-Nr.: 3901
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Drei Portraits der Familie Gilly-Lombard

dabei Halbfigurenbildnis einer jungen Frau mit weißem Schultertuch vor blauem Grund, rückseitig, neuzeitliche, teils unleserliche Annotation in Kugelschreiber ”Dorothee Lombard, geb. Gilly, Frau des ... Lombard, ...” und ungeprüfte Zuschreibung ”... Original Bild v. Chodowietzki d. älteren” (gemeint ist wohl Daniel Nikolaus Chodowiecki, dt. Maler, Zeichner und Radierer 1726 Danzig bis 1801 Berlin), somit Bildnis der Dorothe Gilly (1767 bis 1832) Tochter des Baumeisters David Gilly (1748 Schwedt bis 1808 Berlin) und ab 1790 Ehefrau des preussischen Geheimen Kabinettsrates Johann Wilhelm Lombard (1767 Berlin bis 1812 Nizza), feine Pastellzeichnung um 1790, unsigniert, geringe Erhaltungsmängel, alt hinter Glas im Goldstuckrahmen gerahmt, dazu kleine Elfenbeinminiatur einer jungen Frau, rückseitig neuzeitlich bezeichnet ”... Lombard, Dorothea geb. Gilli”, Tempera auf Elfenbein um 1800, unsigniert, Erhaltungsmängel, oval hinter Glas gerahmt, Bildausschnitt ca. 7,5 x 6 cm, weiterhin miniaturhaftes, klassizistisches Brustbildnis eines jungen Mannes im Profil, feine, ovale Mischtechnik (wohl Blei- und Silberstiftzeichnung mit Rötel und Weißhöhung) um 1790, rechts monogrammiert ”W. Chod. del.” (das ist wohl Wilhelm Chodowiecki), hinter Glas im Miniatur-Goldstuckrahmen mit ovalem Bildausschnitt gerahmt, Bildausschnitt ca. 7,5 x 6,5 cm, laut Vorbesitzerangaben stammt das Konvolut aus dem Nachlass der Familie Lombard. Künstlerinfo: auch Wilhelm L. (Ludwig?) Chodowiecky, dt. Radierer und Zeichner (1765 Berlin bis 1805 Berlin), Sohn und Schüler des Daniel Nikolaus Chodowiecki (1726-1801), Weiterbildung an der Berliner Akademie, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Monogrammlexikon und Künstlerlexikon Nagler.

Katalog-Nr.: 3911
Limit: 800,00 €, Zuschlag: 900,00 €

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Eduard Klenk, Junger Mann im Profil

Portrait eines wohl zeichnenden Mannes konzentriert auf sein Tun schauend, Bleistiftzeichnung mit sparsamer Weißhöhung auf getöntem Papier, rechts unten ligiert signiert und datiert ”Klenk Ede M. (München) 1906”, minimale Altersspuren, ungerahmt, Blattmaß 26 x 23 cm. Künstlerinfo: eigentlich Eduard Richard Klenk, auch Ede Klenk, nannte sich in Argentinien Eduardo Ricardo Klenk, ungarischer Maler (1885 Budapest bis 1944 Buenos Aires), Kindheit in Wien, studierte ab 1904 an der Zeichenschule der Akademie München bei Gabriel von Hackl, tätig in Wien, 1921 erwähnt in Berlin-Schöneberg, Mitglied im Wirtschaftlichen Verband bildender Künstler zu Berlin, wohl vor 1930 Übersiedlung nach Argentinien und tätig in Buenos Aires, Quelle: Matrikel der Münchner Akademie, Dressler 1921, Enciclopedia del arte en America und Saur.

Katalog-Nr.: 3941
Limit: 0,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Else Berbenich, Zwei Ansichten Nördlingen

romantische Darstellungen von Fachwerkhäusern, Mischtechniken (Deckfarben und Kohle auf rötlichem Papier), Anfang des 20. Jh., ein Blatt signiert und datiert „Else Müller 19??“ und weiterhin undeutlich betitelt „Nördlingen Alte-...häuser“, etwas restaurierungsbedürftig, unter Glas gerahmt, Falzmaß ca. 38 x 46,5 cm. Künstlerinfo: geborene Else Müller, dt. Malerin und Graphikerin (1. Hälfte 20. Jh.).

Katalog-Nr.: 3968
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Else Luedecke, Zwei Kinderportraits

Junge in blauem Wams und Mädchen mit Zöpfen vor lichtem Grund, auf dem beigegebenen Foto um 1950 sitzt eine junge Frau im Interieur vor den beiden Kinderbildern, rückseitig wurde auf der Fotografie vermerkt ”Annemarie Rose - lebend nach d. Oelbild” hier weitere Annotation ”v. Haeften” und Fotoatelierstempel Luckenwalde, Pastellzeichnungen, je rechts unten signiert und datiert ”Else Luedecke 1935”, gering reinigungsbedürftig, als Pendants original hinter Glas gerahmt, Falzmaß je ca. 38,5 x 50 cm.

Katalog-Nr.: 3942
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 110,00 €

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Emeric Kelen, Karikatur Golfspieler

humorvoller Entwurf einer Originalkarikatur für die ”Meggendorfer Blätter” mit Darstellung eines Ehepaares mit Balljungen auf einem Gipfel, auf der beigefügten Kopie des Abdrucks mit Untertitel versehen ”Für ein vernünftiges Golfspiel ist das hier gar kein Terrain” - ”Also bleiben wir hier, Kurt!”, rückseitig Verlagsstempel mit handschriftlicher Ergänzung ”Für die Meggendorfer-Blätter, München gezeichnet von E. Kelen ... No. 5531”, Tuschezeichnung um 1927, rechts unten in der Zeichnung signiert ”Kelen”, im Passepartout mit Etikett zum Blatt, ungerahmt, Passepartoutausschnitt 15 x 26 cm. Künstlerinfo: ungarisch Imre Kelen auch Emerich oder Emery Kelen, ungarischer Zeichner, Karikaturist und Lithograph sowie Buchautor (1896 Györ bis 1978 Wien), nach dem Kriegsdienst im 1. WK ab 1919 Schüler der Malschule von Hans Hofmann in München, avancierte in den 1920-iger und 1930-iger Jahren zu einen vielbeschäftigten Karikaturisten und politischen Zeichner, war tätig für die Münchner ”Fliegenden Blätter” und die ”Meggendorfer Blätter” darüber hinaus Mitarbeit an den Zeitungen ”Tempo”, ”Illustrated London News”, ”Le Rire” und ”Tribune de Genève”, 1938 Emigration nach New York, hier tätig für die ”New York Times” und die ”New York Post”, die ”Washington Post” und dem ”Christian Science Monitor”, ferner veröffentlichte er im ”Esquire” seine Pin-up-Girls die ihn populär machten, 1948-56 Fehrnsehproduzent für die UNO, Quelle: Vollmer, Karikaturisten-Lexikon Flemig, Saur und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3979
Limit: 0,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Ernst Albert Fischer - Cörlin, Hochzeitsszene

Blick in einen mittelalterlichen Saal mit Rittern und Edelleuten, König und Bischof erteilen den knieenden Brautpaar den Segen, effektvolle vielfigürliche Komposition von belebter Farbigkeit, Deckfarbenmalerie, Ende 19. Jh., unten rechts ligiert handsigniert „EA Fischer-Cörlin“, hierzu schreibt Thieme-Becker ”...Auffassung und Komposition seiner Historienbilder bewegen sich ganz im akademischen Gleis...”, unter Passepartout hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 29 x 51cm. Künstlerinfo: eigentlich Ernst Albert Fischer, dt. Maler und Grafiker (1853 Cörlin / Pommern bis 1932 Berlin), Studium an der Kunstakademie in Berlin bei Eduard Daege und Julius Friedrich Anton Schrader, nachfolgend 6 Jahre Meisterschüler bei Anton von Werner, 1877-92 Beteiligung an den Ausstellungen der Berliner Akademie, ab 1893 Teilnahme an der Großen Berliner Kunstausstellung, Mitglied der Allgemeinen Deutschen Künstlergenossenschaft, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 3908
Limit: 350,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Erotika

Rückenansicht einer jungen Tänzerin mit weit ausschwingenden Rock dem Betrachter den Blick auf das nackte Gesäß freigebend, flott erfasste Mischtechnik (Bleistift- und Kohlezeichnung sparsam aquarelliert), links unten undeutlich monogrammiert und datiert ”1917”, knitterspurig und gegilbt, hinter Glas gerahmt, Falzmaß 59,5 x 42 cm.

Katalog-Nr.: 3952
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Falkner mit Greifvogel

kraftvolle, mit spontanen Strich angelegte Kohlezeichnung, 1. Hälfte 20. Jh., unsigniert, Papier gegilbt und partiell fleckig, hinter Glas gerahmt, Sichtmaß ca. 46,5 x 55 cm.

Katalog-Nr.: 3953
Limit: 0,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Friedrich Müller, Ländliche Szene

romantische, poesievolle Darstellung eines Hauses unter großen Baum mit spielenden Kindern und Tieren, Tuschefeder über Bleistift, rechts unten spiegelschriftlich signiert „F. Müller“, datiert „10. Feb. 1855“, hier auch teilweise unleserlich bezeichnet „Ich bitte den Auftrag nicht zu genau ins Auge zu... ?“, wohl spiegelbildliche Vorzeichnung zu einem Holzstich, rückseitig sparsame Handzeichnung Haus unter Bäumen mit Wasserpumpe, unten rechts mit kleinen Stempel „L.R.”, an drei Blatträndern mit Papier alt überklebt, Altersspuren, ungerahmt, Blattmaß ca. 23,5 x 18,4 cm. Künstlerinfo: auch Karl Friedrich Müller, dt. Holzschneider (1837 Raschau bei Schwarzenberg bis 1871 Dresden), Schüler von A. Gaber in Dresden, fertigte Holzschnitte nach Motiven Ludwig Richters, Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 3925
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 120,00 €

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Fritz Hass, Paar in Venedig

Gondoliere mit vornehmen Paar in der Gondel vor der Kulisse der Kirche ”Santa Maria della Salute” auf dem Canal Grande, Original-Illustration für die ”Meggendorfer Blätter”, Mischtechnik (Bleistift- und Tuschezeichnung mit Weißhöhung) um 1900, rechts unten signiert ”F. Hass”, rückseitig Archivstempel der Meggendorfer Blätter, geringe Altersspuren, im Passepartout, ungerahmt, Blattmaß ca. 51 x 37 cm. Künstlerinfo: auch Fritz Haß, dt. Maler, Illustrator, Karikaturist und Fotograf (1864 Heiligenbeil /Ost-Preussen bis 1930 Lugano), Kindheit in Schönwalde in Preussen, studierte 1885 an der Akademie Königsberg, 1885-89 weitergebildet an der Akademie München bei Gabriel von Hackl, anschließend in München freischaffend und autodidaktische Weiterbildung, Inhaber der ”Mal- und Zeichenschule für Damen der besseren Stände”, beschickte 1892-1914 die Ausstellungen der Münchner Secession, ab 1895 tätig für die ”Meggendorfer Blätter”, lieferte daneben Beiträge für die Münchner ”Jugend” und die ”Fliegenden Blätter” sowie die österreichische Satirezeitschrift ”Kikeriki”, später als Anhänger Rudolf Steiners zurückgezogenes Schaffen von symbolistischen religiös-ekstatischen Visionen, Mitglied der Münchner Secession und im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Dressler, Vollmer, Matrikel der Münchner Akademie und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3978
Limit: 0,00 €, Zuschlag: 450,00 €

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