Sächsische Künstler

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Hermann Naumann, Graphiken zu "Der Korsettenfritz"

vier Arbeiten zu Oskar Panizza "Der Korsettenfritz", mit Kreiden überzeichnete Lithographien auf hellgrauem Velin, jeweils unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Hermann Naumann 1991" und links nummeriert "4/13", unterschiedliche Erhaltungen, Darstellungsmaße ca. 34 x 25 cm, Blattmaße ca. 54 x 40 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Illustrator und Bildhauer (1930 Kötzschenbroda/Radebeul bis 2025), ab 1946 Steinmetzlehre, parallel Privatausbildung zum Plastiker bei Burkhart Ebe, 1947–50 Bildhauerstudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Herbert Volwahsen, ab 1950 Mitglied im VBK der DDR und freischaffend im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz, ab 1950 autodidaktische Hinwendung zur Malerei und Graphik (Litho, Radierung, Punzenstich), 1994 Umzug nach Dittersbach in das „Künstlerhaus Hofmannsches Gut“, Quelle: Vollmer, Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Katalog-Nr.: 3850
Limit: 120,00 €

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Rudolf Nitschke, Ruhender Damenakt

schlafende, nackte junge Frau mit langem schwarzen Haar, minimal pastose Aktmalerei in angenehmer warmer Farbigkeit, Öl auf Hartfaserplatte, Mitte 20. Jh., rechts unten signiert "Rudolf Nitschke", minimale Retuschen, in über Eck gearbeiteten Vergolderrahmen mit Weißgoldauflage, Falzmaße ca. 68 x 88 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1903 Dresden bis 1961 Hößlinswart), Lehre als Feinmechaniker, 1927–29 Privatschüler von Ewald Schönberg, 1931–37 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Dresden bei Richard Müller, Hans Hanner und Otto Dix, dessen Meisterschüler er wurde, 1938 Übersiedlung nach Württemberg, zum Ende des 2. Weltkriegs als Sanitätssoldat nach Russland versetzt und Kriegsgefangenschaft, nach dem Krieg Gründung einer Malschule, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3851
Limit: 50,00 €

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Rudolf Poeschmann, "Dresden vom Palaisgarten"

sommerlicher Blick vom Palaisgarten des Japanischen Palais des Neustädter Elbufers, über die Elbe mit Dampfschiff, auf die Altstädter Seite mit Frauenkirche, Secundogenitur, Ständehaus, Rathausturm, Hofkirche und Schloss und dem Italienischen Dörfchen, stimmungsvolle Vedute der berühmten Dresdner Altstadtsilhouette vor der Zerstörung im 2. Weltkrieg, gering pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, links unten signiert und ortsbezeichnet "Rud. Poeschmann Dresden", rückseitig auf dem Keilrahmen undeutlich betitelt "Dresden v. Palasgarten [sic. - meint Palaisgarten]" und rechts nochmals schwach signiert, ortsbezeichnet und wohl datiert "Rud. Poeschmann Dresden 1924", gerahmt, Falzmaße ca. 61, x 80,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Karl Julius Rudolf Poeschmann, auch Rudolph, dt. Landschafts- und Genremaler, Zeichner und Graphiker (1878 Plauen/Vogtland bis 1954 Dresden), Kindheit in Plauen, hier Förderung durch den Zeichenlehrer Hermann Reinstein (1844-1935), anschließend Privatschüler einer Münchner Kunstschule, studierte ab 1896 an der Akademie München bei Johann Caspar Herterich, ab 1897 Studium an der Akademie Dresden bei Carl Bantzer und Meisterschüler bei Gotthard Kuehl, anschließend freischaffend in Dresden, regelmäßige sommerliche Studienreisen durch Sachsen (besonders das Vogtland, Erzgebirge und die Lausitz), nach Franken, in den Harz sowie nach Österreich, Holland, Frankreich (Paris) und in die Schweiz, beschickte diverse Ausstellungen wie den Glaspalast München, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, in der Dresdner Künstlervereinigung, im Dresdner "Märzbund" und der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, tätig in Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Müller-Singer, Matrikel der Dresdner und der Münchner Akademie, Glaspalastkataloge und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".

Katalog-Nr.: 3852
Limit: 550,00 €

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Rudolf Poeschmann, "Marktplatz Wernigerode a. Harz"

sommerlicher Blick, vorbei an Passanten auf dem Marktplatz von Wernigerode im Harz, mit dem berühmten Fachwerk-Rathaus, Mischtechnik (Aquarell, Gouache und Bleistift), um 1930, rechts unten signiert "Rud. Poeschmann Dresden", rückseitig vom Künstler betitelt und signiert "»Marktplatz Wernigerode a./Harz« Rud. Poeschmann Dresden A24", hier auch altes Rahmungsetikett "Kunsthandlung Fritz Geyer Plauen ...", Provenienz: Nachlass des Plauener Architekten Emil Rösler (1874 Wolfsberg [tschechisch: Vlčí Hora] bis 1954 Plauen), welcher mit Paul Miller und Kurt Arnold Findeisen die Zeitschrift "Das Vogtland und seine Nachbargebiete" herausgab, an der auch Rudolf Poeschmann mitwirkte, Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 42 x 55 cm. Künstlerinfo: eigentlich Karl Julius Rudolf Poeschmann, auch Rudolph, dt. Landschafts- und Genremaler, Zeichner und Graphiker (1878 Plauen/Vogtland bis 1954 Dresden), Kindheit in Plauen, hier Förderung durch den Zeichenlehrer Hermann Reinstein (1844–1935), anschließend Privatschüler einer Münchner Kunstschule, studierte ab 1896 an der Akademie München bei Johann Caspar Herterich, ab 1897 Studium an der Akademie Dresden bei Carl Bantzer und Meisterschüler bei Gotthard Kuehl, anschließend freischaffend in Dresden, regelmäßige sommerliche Studienreisen durch Sachsen (besonders das Vogtland, Erzgebirge und die Lausitz), nach Franken, in den Harz sowie nach Österreich, Holland, Frankreich (Paris) und in die Schweiz, beschickte diverse Ausstellungen wie den Glaspalast München, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, in der Dresdner Künstlervereinigung, im Dresdner "Märzbund" und der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, tätig in Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Müller-Singer, Matrikel der Dresdner und der Münchner Akademie, Glaspalastkataloge und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".

Katalog-Nr.: 3853
Limit: 180,00 €

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Walter Rahm, "Alt Plauen"

Blick auf die alten Weberhäuser am Mühlgraben vor der Rähme in Plauen mit dem Weisbachschen Haus ("Fabrik der Fäden") im Hintergrund, Linolschnitt auf Pergamentpapier, links unten im Druck monogrammiert "Ra.", ins Passepartout eingeheftet, hier handschriftlich vom Künstler bezeichnet und betitelt "Orig. Linolschnitt »Alt Plauen«" und rechts handsigniert und datiert "W. Rahm [19]48", rückseitig gestempelt "Bilderrahmenhaus Müller Plauen (Vogtl.)" sowie "11. Feb. 1950" und vom Künstler signiert und datiert "Walter Rahm Plauen, d. 11.2.1950", weiterhin Besitzerannotation "Rösler", Provenienz: Nachlass des Plauener Architekten Emil Rösler (1874 Wolfsberg [tschechisch: Vlčí Hora] bis 1954 Plauen), Altersspuren, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 18,5 x 25 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Bauplastiker, Emaillekünstler und Gebrauchsgraphiker (1921 Plauen bis 1987 Plauen), zunächst Lehre als graphischer Zeichner, 1938–41 Studium an der Kunstschule Plauen bei Walther Löbering und Reinhard Metz, ab 1947 freischaffend als Gebrauchsgraphiker, ab 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Plauen, Quelle: Vollmer, Eisold "Künstler in der DDR", Adressbuch der Kreisstadt Plauen i.V. 1950, und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".

Katalog-Nr.: 3854
Limit: 50,00 €

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Hans Theo Richter, Stehender Akt

sich nur etwas vom Hintergrund abhebende nackte, sich abtrocknende stehende Frau, lavierte Tusche und Stifte auf Bütten, rechts unten signiert "Richter" und datiert "(19)63", rückseitig Skizze zum gleichen Thema, leichte Atelierspuren, Blattmaße ca. 41 x 28,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1902 Rochlitz bis 1969 Dresden), 1918–23 Studium an der Kunstgewerbeschule Dresden bei Arno Drescher, Georg Erler und Paul Herrmann, 1923–26 freischaffend in Dresden und Zusammenarbeit mit Georg Richter-Lößnitz, 1926–31 Studium an der Akademie in Dresden bei Richard Müller und ab 1928 Meisterschüler bei Otto Dix, 1929 Studienaufenthalt in Paris, 1930–32 Aufenthalte in Berlin und Nidden (Nida), 1932–44 freischaffend in Dresden, Breslau und Rochlitz, 1932 Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, 1933 Rompreis (den er 1934 auf Drängen der NS-Diktatur nicht antreten durfte), Bekanntschaft mit Gerhard Marcks, Karl Kröner, Paul Wilhelm und Käthe Kollwitz, 1944–46 Dozent an der HGB Leipzig, 1947–67 Professor an der HBK Dresden, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem nach München, Sylt, Helgoland, Leningrad, Moskau, Veree, Köln, Kassel, Holland, Helsinki und Warschau, ab 1956 Mitglied der Akademie der Künste Berlin, 1959 Mitglied der Bayerischen Akademie der Künste München, erhielt zahlreiche Ehrungen wie den Dürerpreis, den Nationalpreis der DDR, den Burdapreis für Graphik etc., Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR" und Internet.

Katalog-Nr.: 3855
Limit: 180,00 €

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Hans Theo Richter, "... bei Westerland auf Sylt"

ebene Landschaft mit Strommasten, Windmühle und Bäuerin, unter leicht bewölktem Himmel, Werksverzeichnis Schmidt 25, kompletter Titel der Graphik "Flachlandschaft mit Windmühle bei Westerland auf Sylt", Kaltnadelradierung mit leichtem Plattenton auf Velin, 1924, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "H. T. Richter" und links bezeichnet "Probedruck", im unteren Bereich des Blatts handschriftlich bezeichnet "Hans Theo Richter, Windmühle, Orig. Rad. Probedr. auf leichtem... Pl. 18 x 25 cm", geringe Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 18 x 23,7 cm, Blattmaße ca. 27 x 37,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1902 Rochlitz bis 1969 Dresden), 1918–23 Studium an der Kunstgewerbeschule Dresden bei Arno Drescher, Georg Erler und Paul Herrmann, 1923–26 freischaffend in Dresden und Zusammenarbeit mit Georg Richter-Lößnitz, 1926–31 Studium an der Akademie in Dresden bei Richard Müller und ab 1928 Meisterschüler bei Otto Dix, 1929 Studienaufenthalt in Paris, 1930–32 Aufenthalte in Berlin und Nidden (Nida), 1932–44 freischaffend in Dresden, Breslau und Rochlitz, 1932 Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, 1933 Rompreis (den er 1934 auf Drängen der NS-Diktatur nicht antreten durfte), Bekanntschaft mit Gerhard Marcks, Karl Kröner, Paul Wilhelm und Käthe Kollwitz, 1944–46 Dozent an der HGB Leipzig, 1947–67 Professor an der HBK Dresden, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem nach München, Sylt, Helgoland, Leningrad, Moskau, Veree, Köln, Kassel, Holland, Helsinki und Warschau, ab 1956 Mitglied der Akademie der Künste Berlin, 1959 Mitglied der Bayerischen Akademie der Künste München, erhielt zahlreiche Ehrungen wie den Dürerpreis, den Nationalpreis der DDR, den Burdapreis für Graphik etc., Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR" und Internet.

Katalog-Nr.: 3856
Limit: 100,00 €

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Hans Theo Richter, Graphikkonvolut

fünf Lithographien, teils betitelt "Bildnis Pichl", "Mädchen vor kleinem Spiegel" und "Mädchenkopf" sowie zwei kleine Arbeiten mit Alltagsszenen, um 1930–60, vier Arbeiten unter der Darstellung in Blei signiert "Richter" und die Arbeit "Mädchenkopf" rückseitig vom Verfasser des Werksverzeichnisses Werner Schmidt bezeichnet, unterschiedliche Erhaltungen, teils gerahmt/unter Passepartout, Blattmaße max. ca. 43 x 32 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1902 Rochlitz bis 1969 Dresden), 1918–23 Studium an der Kunstgewerbeschule Dresden bei Arno Drescher, Georg Erler und Paul Herrmann, 1923–26 freischaffend in Dresden und Zusammenarbeit mit Georg Richter-Lößnitz, 1926–31 Studium an der Akademie in Dresden bei Richard Müller und ab 1928 Meisterschüler bei Otto Dix, 1929 Studienaufenthalt in Paris, 1930–32 Aufenthalte in Berlin und Nidden (Nida), 1932–44 freischaffend in Dresden, Breslau und Rochlitz, 1932 Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, 1933 Rompreis (den er 1934 auf Drängen der NS-Diktatur nicht antreten durfte), Bekanntschaft mit Gerhard Marcks, Karl Kröner, Paul Wilhelm und Käthe Kollwitz, 1944–46 Dozent an der HGB Leipzig, 1947–67 Professor an der HBK Dresden, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem nach München, Sylt, Helgoland, Leningrad, Moskau, Veree, Köln, Kassel, Holland, Helsinki und Warschau, ab 1956 Mitglied der Akademie der Künste Berlin, 1959 Mitglied der Bayerischen Akademie der Künste München, erhielt zahlreiche Ehrungen wie den Dürerpreis, den Nationalpreis der DDR, den Burdapreis für Graphik etc., Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR" und Internet.

Katalog-Nr.: 3857
Limit: 180,00 €

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Hugo Schimmel, Portrait Gustav Hoyer

Bildnis eines zum Betrachter blickenden Herrn mit Kneifer, vor hellem Grund, Portraitmalerei in ausgewogenem Kolorit mit leicht pastosem Farbauftrag, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "Hugo Schimmel 1921", auf der Keilrahmenrückseite bezeichnet "Nr. 210. Hugo Schimmel, Dresden 1921" sowie "Stadtverordn. ... Gustav Hoyer Schönebeck +12 Dez. 1915", das Bild entstand nach dem Ableben des Dargestellten, leichte Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 82,5 x 66 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1869 Chemnitz bis 1935/36 München?), Studium an der Akademie in Dresden bei Carl Bantzer, tätig in München, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, Quelle: Dressler.

Katalog-Nr.: 3858
Limit: 120,00 €

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Albin Schlehahn attr., Waldweg

vorfrühlingshafter Blick durch einen Tannenwald, mit Resten alten Schnees auf der Loipe, Öl auf Malkarton, links unten unleserlich signiert, reinigungsbedürftig, kleine Kratzer in der Farbschicht, gerahmt, Falzmaße ca. 68 x 52 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- und Blumenmaler (1870 Eichigt bis 1939 Jößnitz), Kindheit bei Jößnitz, Schüler der Plauener Kunstschule und einer privaten Münchner Malschule, studierte ab 1899 bei Gabriel von Hackl an der Akademie München, unternahm Studienreisen nach Tirol, Wanderschaft, zusammen mit Albin Enders, in den Schwarzwald und die Fränkische Schweiz, Mitglied der "Malergruppe Vogtland", tätig in Plauen und Jößnitz, Quelle: Thieme-Becker, Dressler, Matrikel der Akademie München und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".

Katalog-Nr.: 3859
Limit: 120,00 €

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Michael Schmidt, "o. T."

um einen kleinen Platz gruppierte Stadthäuser und schattige Gasse, farblich abgestimmte Malerei, Öl und Tempera auf Hartfaser, rechts unten ligiertes Monogramm "MS", auf der Rückseite Etikett und hier in Kugelschreiber bezeichnet ""o. T." (19)95/Öl und Tempera auf Hartfaserplatte/Michael Schmidt", sehr gut erhalten, gerahmt, Falzmaße ca. 138 x 103 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1963 in Stollberg/Erzgebirge geboren), 1980–82 Lehre als Zimmermann, 1990–91 Studium an der Freien Kunstschule Ravensburg, 1992–97 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Arno Rink, lebt und arbeitet in Leipzig. Quelle: Internetseite VNG-Art.

Katalog-Nr.: 3860
Limit: 300,00 €

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Elisabeth von Schulz, Vogelbeeren

Geäst mit Blattwerk und reifen Früchten der Eberesche (Vogelbeerbaum), Farbholzschnitt auf Japanpapier mit Strohanteil, um 1920, links unten in Blei signiert "Lisbeth Schulz", im Stock ligiertes Monogramm "LS", leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 42 x 56 cm. Künstlerinfo: auch Ella Schulz, dt. Malerin (1884 Dresden bis ca. 1958), studierte an der Akademie in Karlsruhe bei Friedrich Fehr und Walter Conz, anschließend Schülerin bei Wilhelm Claudius und Johann Walter-Kurau in Berlin und bei Hans Nadler in Dresden, tätig in Dresden, Quelle: Vollmer und Internet.

Katalog-Nr.: 3861
Limit: 390,00 €

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Hanns Taeger, Am Gebirgsbach

über mächtige Felsbrocken fließender Bach, vor der imposanten Kulisse der schneebedeckten Berge, Mischtechnik (Kohle, Pastell, Deckfarben und Öl) auf Karton, um 1910, unten links signiert "H. Taeger", Altersspuren, ohne Glas gerahmt, Falzmaße ca. 53,5 x 41 cm. Künstlerinfo: auch Karl Hanns [Hans] Täger, dt. Landschafts- und Tiermaler sowie Graphiker (1856 Neustadt bei Stolpen in Sachsen bis 1937 Langebrück bei Dresden), Schüler der Dresdner Kreuzschule, ab 1873 Studium an der Akademie in Dresden bei Paul Mohn und 1876-78 hier Atelierschüler bei Julius Hübner, ab Ostern 1876 für ein Jahr Schüler von Heinrich von Zügel in München, wirkte danach als Landschaftsmaler und bis 1905 als Lehrer an der Kunstakademie Dresden, beschickte die Ausstellungen des Sächsischen Kunstvereins und der Kunstakademie Dresden sowie auswärtige Ausstellungen wie die Bremer Kunstausstellung, Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, der Künstlervereinigung „Goppelner Gruppe und der Dresdner Künstlergenossenschaft, 1894-1937 in Langebrück bei Dresden tätig, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Schülerlisten der Dresdner Akademie, Boetticher, Friedrich "Ludwig Richter und sein Schülerkreis", Müller-Singer und Internet.

Katalog-Nr.: 3862
Limit: 20,00 €

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Paul Wilhelm, Paar Graphiken

über die Elbe führende Albertbrücke in Dresden, mit der heutigen Staatskanzlei im Hintergrund, Radierung, Plattenmaße ca. 14,5 x 20 cm sowie Kirche mit Friedhof, Lithographie, Darstellungsmaße ca. 14,5 x 8,5 cm, jeweils in Blei signiert "P. Wilhelm", unterschiedliche Erhaltung, beigegeben Radierung von Mini Herzing. Künstlerinfo: eigentlich Paul Alfred Wilhelm, dt. Maler, Zeichner und Grafiker (1886 Greiz bis 1965 Radebeul), Kindheit in Greiz, 1903-05 Schüler der Kunstgewerbeschule Dresden bei Paul Hermann Naumann, studierte 1905-12 an der Akademie Dresden bei Richard Müller, Oskar Zwintscher und Osmar Schindler, ab 1908 Meisterschüler von Gotthardt Kuehl, 1910 erste Ausstellung im Kunstsalon Emil Richter Dresden, ab 1911 in Niederlößnitz tätig, 1915-18 Militärdienst, ab 1922 zahlreiche Studienreisen nach Italien, Frankreich, Holland, der Schweiz, England sowie Salzburg und Wien, 1930 Ehrung mit dem Albrecht-Dürer-Preis Nürnberg, Mitglied des Reichsverbandes Bildender Künstler Deutschlands, des Deutschen Künstlerbundes Weimar und der Dresdner Künstlervereinigung (Sezession), ab 1935 Mitglied des "Kreis der Sieben", 1944-45 Kriegsdienst und -gefangenschaft, 1946 Ernennung zum Prof. h.c., Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, 1956 Ehrenbürgerwürde der Stadt Radebeul und ab 1960 Ehrenpension, tätig in Radebeul, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Singer, Eisold "Künstler in der DDR", Schülerlisten der Dresdner Akademie und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3863
Limit: 20,00 €

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W. Wirth, Die Turmholländermühle in Syrau

hinter Kornnocken auf spätsommerlichem Feld steht die Windmühle Syrau, Anfang der 1980er Jahre wurde diese rekonstruiert, und hat sich seither zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt, Öl auf Pressspan, Mitte des 20. Jh., links unten signiert "W. Wirth", rückseitig Zeitungsartikel aus den 1980er Jahren, Etikett der Plauener Rahmenhandlung "BILDER GEYER", gerahmt, Falzmaße ca. 34 x 43,5 cm.

Katalog-Nr.: 3864
Limit: 20,00 €

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Walter Zeising, Graphikkonvolut und Beigaben

drei Radierungen mit Ansichten von Dresden, erschienen 1906 für den Sächsischen Kunstverein, jeweils in der Platte monogrammiert "WZ", Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße max. ca. 20 x 27,5 cm, beigegeben ca. 30 vorwiegend sächsische Graphiken und Schulatlas. Künstlerinfo: eigentl. Ernst Walter Zeising, dt. Maler und Graphiker (1876 Leipzig bis 1933 Dresden), zunächst Schüler seines Vaters, des Xylographen Franz Emil Zeising, studierte an der Kunstgewerbeschule Leipzig und ab 1897 an der Akademie München bei Gabriel von Hackl sowie später an der Akademie Dresden bei Carl Bantzer und Gotthard Kuehl, ab 1906 mit Reisestipendium der Dresdner Akademie für vier Jahre in Frankreich (Paris und Bretagne), ab 1910 in Dresden ansässig, Mitarbeiter von J. J. Webers “Illustrierter Zeitung”, Quelle: Thieme-Becker, Matrikel der Münchner Akademie und Internet.

Katalog-Nr.: 3865
Limit: 20,00 €

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Sommer im Vogtland

Dorf mit Kirche und wenigen Häusern in sanfter hügeliger Landschaft mit reifen Feldern, unter locker bewölktem Himmel, pastose Landschaftsmalerei in heller Farbigkeit, Öl auf Hartfaserplatte, um 1960-70, reinigungsbedürftig, gerahmt, Sichtmaße ca. 59 x 73 cm.

Katalog-Nr.: 3866
Limit: 80,00 €

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Frank Eißner, Zwei unikatäre Arbeiten

"Tax Free", 1997 und "De Profundis", 1993, Farbholzschnitte auf handgeschöpften Papieren, unter der Darstellung in Blei signiert "Eißner", jeweils bezeichnet "unikatäre Variante" sowie betitelt, geringe Lagerspuren, Blattmaße max. ca. 76 x 55 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Grafiker (1959 in Leipzig geboren), 1976–78 Lehre als Offsetretuscheur, anschließend bei Offizin Andersen Nexö tätig, 1984–89 Studium an der HGB Leipzig bei Rolf Kuhrt und Dietrich Burger, ab 1989 freischaffend und Gründung seiner eigenen Grafikpresse, lebt und arbeitet in Leipzig, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Internet.

Katalog-Nr.: 3867
Limit: 150,00 €

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Till Exit, Abstraktion

formatfüllende Komposition aus verschiedenfarbigen, sich überlappenden Flächen, Mischtechnik (Kreiden, Deckfarbe) auf bräunlichem Papier, rechts unten von Hand signiert und datiert "T Exit (19)92", minimale Altersspuren, in Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 49 x 64 cm. Künstlerinfo: eigentl. Thorsten Eckhardt, dt. Künstler (1962 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) geboren), 1989–1995 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, 1993–94 Gaststudent im Bachelor-Studiengang Bildende Kunst am Chelsea College of Art and Design in London, 1995 Diplom, 1995–1996 Forschungsaufenthalt am Chelsea College of Art and Design, ab 1996 freiberuflich tätig, ab 2001 Gastdozent am Chelsea College of Art and Design und seit 2011 Dozent an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3868
Limit: 80,00 €

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Hermann Glöckner, "Zeichen in Rot und Blau"

flächige, kontrastreiche Arbeit des sächsischen Konstruktivisten, siehe Ziller S7, Farbsiebdruck auf leichtem Karton, 1969, unter der Darstellung in Blei nummeriert "46/50" und signiert "Glöckner", Randbereich mit starken Erhaltungsmängeln, Darstellung gut erhalten, Darstellungsmaße ca. 57 x 40,5 cm, Blattmaße ca. 74,5 x 56 cm. Künstlerinfo: dt. konstruktivistischer Maler und Bildhauer (1889 Cotta bei Dresden bis 1987 Berlin/West), 1904–07 Lehre als Musterzeichner und Besuch von Abendkursen an der Kunstgewerbeschule Dresden, 1914–18 Soldat im 1. Weltkrieg, 1923–24 Studium an der Kunstakademie Dresden bei Otto Gussmann, 1945 durch Bombenangriffe Zerstörung seiner Wohnung und eines Großteils seiner Werke, 1945–48 Mitglied der Künstlergruppe Der Ruf, 1969 erste Einzelausstellung im Kupferstichkabinett Dresden, zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, 1984 entstand der Dokumentarfilm „Kurzer Besuch bei Hermann Glöckner“, Werke in zahlreichen Museen des In- und Auslands, Mitglied der Dresdner Sezession Gruppe 1919, des Deutschen Künstlerbundes und der Reichskammer der bildenden Künste, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“, Erpenbeck „Hermann Glöckner. Ein Patriarch der Moderne“ und Wikipedia

Katalog-Nr.: 3869
Limit: 100,00 €

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Frieder Heinze, "Wasser"

unbeschwert anmutende, vielfigürliche Komposition, Farblichtdruck auf Papier, im unteren Bereich, teils vom Falz verdeckt in Blei rechts signiert und datiert "Heinze (19)95", links nummeriert "2/10" und mittig betitelt "Wasser", großformatige Arbeit in dieser kaum noch verwendeten Drucktechnik, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 95 x 66 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Bildhauer und Buchkünstler (geboren 1950 in Leipzig), 1966–69 Ausbildung zum Maurer mit Abitur, 1969–74 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Wolfgang Mattheuer und Werner Tübke, 1974–77 Meisterschüler von Bernhard Heisig und Werner Tübke, ab 1977 Mitglied im VBK der DDR, ab 1980 Zusammenarbeit mit Olaf Wegewitz, Mitinitiator des „1. Leipziger Herbstsalons“, 1983–86 Arbeit am Kunstbuch „unaulutu“, seit 1985 Zusammenarbeit mit der Keramikerin Claudia Rückert, 1989–90 Studienreise nach Mexiko und Kuba, lebt und arbeitet in Groß-Pelsen, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR und Internet.

Katalog-Nr.: 3870
Limit: 20,00 €

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Frieder Heinze, "Himmel"

verschiedene, teils figurative Formen auf lebhaftem Grund, Farblichtdruck auf Papier, um 1995, an der Unterkante, weitestgehend vom Falz verdeckt signiert und nummeriert, leichte Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Sichtmaße ca. 98 x 67 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Bildhauer und Buchkünstler (geboren 1950 in Leipzig), 1966–69 Ausbildung als Maurer mit Abitur, 1969–74 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Wolfgang Mattheuer und Werner Tübke, 1974–77 Meisterschüler von Bernhard Heisig und Werner Tübke, ab 1977 Mitglied im VBK der DDR, ab 1980 Zusammenarbeit mit Olaf Wegewitz, Mitinitiator des „1. Leipziger Herbstsalons“, 1983–86 Arbeit am Kunstbuch „unaulutu“, seit 1985 Zusammenarbeit mit der Keramikerin Claudia Rückert, 1989–90 Studienreise nach Mexiko und Kuba, lebt und arbeitet in Groß-Pelsen, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR und Internet.

Katalog-Nr.: 3871
Limit: 20,00 €

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Wolfgang Henne, Komposition mit Auge

großformatiges, farbstarkes Arrangement aus verschiedenen, teils gegenständlichen Versatzstücken, Mischtechnik (Kreiden, Tusche und Deckfarben) auf Gewebe, rechts unten signiert und nicht eindeutig datiert "WHenne (19)91(?)", minimal wellig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 98 x 78 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Grafiker und Buchkünstler (1949 in Leipzig geb.), ab 1968 Lehre als Buchhändler, 1975–80 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig bei Prof. Irmgard Horlbeck-Kappler, 1980–82 Zusatzstudium in den Werkstätten der HGB, 1983–85 Meisterschüler an der Akademie der Künste in Berlin bei Prof. Werner Klemke, 1990, zusammen mit Peter Lang, Gründung der Galerie am Kraftwerk in Leipzig, ab 1992 Beschäftigung mit Keramik, 2005–07 Lehrauftrag an der HGB Leipzig, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Internet.

Katalog-Nr.: 3872
Limit: 150,00 €

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Albert Hennig, Komposition

stark abstrahierte Stadtlandschaft, Holzschnitt in Schwarz auf Papier, unter der Darstellung handsigniert und datiert "A. Hennig [19]62", rückseitig gestempelt "Sammlung Hux Wolf", geringe Altersspuren, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Druckmaße ca. 10,5 x 16,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Fotograf und Graphiker (1907 Leipzig bis 1998 Zwickau), studierte 1932–33 mit Stipendium am Bauhaus Dessau/Berlin bei Joost Schmidt, Mies van der Rohe, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Josef Albers, anschließend arbeitslos, 1935–45 als Bauarbeiter dienstverpflichtet, nach 1945 Gründungsmitglied der Gruppe „Bildender Künstler“ beim Kulturbund Zwickau, ab 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, wegen Auseinandersetzung mit dogmatischen Kulturfunktionären 1952–72 als Betonbauer tätig, in seiner Freizeit wächst ein bedeutendes Werk in der Tradition des Bauhauses, ab 1972 freischaffend und auch in der DDR zunehmende Anerkennung seines Schaffens, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Max-Pechstein-Preis und das Bundesverdienstkreuz, tätig in Zwickau, Quelle: Vollmer, Eisold “Maler in der DDR” und Internet.

Katalog-Nr.: 3873
Limit: 20,00 €

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Albert Hennig, Abstrakte Häuser

Arrangement aus mehreren Gebäuden vor changierendem Grund, typische Arbeit des Künstlers in charakteristischer Farbigkeit, Faserschreiber und Aquarell auf Aquarellkarton, rechts unten von Hand signiert und datiert "A Hennig (19)72", auf Unterlagekarton montiert, Blattmaße ca. 27,5 x 33 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Fotograf und Graphiker (1907 Leipzig bis 1998 Zwickau), studierte 1932–33 mit Stipendium am Bauhaus Dessau/Berlin bei Joost Schmidt, Mies van der Rohe, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Josef Albers, anschließend arbeitslos, 1935–45 als Bauarbeiter dienstverpflichtet, nach 1945 Gründungsmitglied der Gruppe „Bildender Künstler“ beim Kulturbund Zwickau, ab 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, wegen Auseinandersetzung mit dogmatischen Kulturfunktionären 1952–72 als Betonbauer tätig, in seiner Freizeit wächst ein bedeutendes Werk in der Tradition des Bauhauses, ab 1972 freischaffend und auch in der DDR zunehmende Anerkennung seines Schaffens, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Max-Pechstein-Preis und das Bundesverdienstkreuz, tätig in Zwickau, Quelle: Vollmer, Eisold “Maler in der DDR” und Internet.

Katalog-Nr.: 3874
Limit: 280,00 €

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