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Homanns Erben, Kupferstichkarte Böhmen

oben rechts die Wappen von Böhmen, Mähren, Schlesien und Lausitz, hier auch bezeichnet "Regni Bohemiae duc Silesiae Marchionatuum Moraviae et Lusatiae... Homan Heredibus Norimberga A. MDCCXXXXVII...", Darstellung des Gebiets zwischen Berlin im Norden, Woźniki (Woschnik) im Osten, Deggendorf im Süden und Regensburg/Altenburg im Westen, teilkolorierter Kupferstich, 1747/48, mittig übliche Faltlinie, geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 45,5 x 52 cm. Info Homanns Erben: Johann Baptist Homann (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg, dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit) gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, nach seinem Tod am 1. Juli 1724 ging sein Unternehmen auf seinen Sohn Dr. Johann Christoph Homann (1703−1730) über, der seine beiden Geschäftsführer Johann Georg Ebersberger (oder Ebersperger) und Johann Michael Franz zu Erben der Handlung einsetzte, nach seinem Tod 1730 wurde das Unternehmen unter dem Namen „Homannsche Erben“ (frz. Heritiers de Homann, lateinisch Homannianos Heredes) fortgeführt und erlosch erst 1848 mit dem Tod des letzten Besitzers Christoph Franz Fembo, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3500
Limit: 80,00 €

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Johannes Janssonius, Karte Nassau

oben links zeittypische Kartusche und hier bezeichnet "Nassovia Comitatus", rechts oben Wappen sowie unten rechts Meilenanzeiger mit Legende, links unten Verlagsangabe "Amstelodami Joannes Janssonius Exudit", Darstellung des Gebiets zwischen Olpe im Norden, Marburg im Osten, Wiesbaden im Süden und Koblenz im Westen, teilkolorierter Kupferstich, erschienen um 1630, mittig Faltspur und gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 37,5 x 49 cm. Künstlerinfo: niederländischer Kartograf und Verleger (ca. 1588 Arnheim bis 1664 Amsterdam), Schüler von Jodocus Hondius, heiratete 1612 dessen Tochter Elisabeth und übernahm nach Hondius Tod 1612 dessen Verlag, den er weiterführte und das von Hondius herausgegebene Atlaswerk „Mercator-Hondius“ mit dem Zusatz „...-Janssonius“ weiter herausbrachte, 1639 Herausgabe seines bedeutendsten Werkes "Theathre du Monde" in drei Bänden, das bis 1662 auf elf Bände anwuchs, stand in lebenslanger Konkurrenz zu Joan Blaeu, tätig in Amsterdam, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3501
Limit: 150,00 €

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Johann Balzer, Jagdszene nach Norbert Grund

rastendes Liebespaar, neben erlegtem Wild, mit Jagdgefolge in baumbestandener Landschaft, Kupferstich auf Bütten, 2. Hälfte 18. Jh., links unter der Darstellung bezeichnet "gemalt von Grund", dahinter verbirgt sich der böhmisch Maler Norbert Joseph Carl Grund (1717 Prag bis 1767 Prag), rechts signiert "gestochen von Balzer", darunter links und rechts eines Allianzwappens gewidmet und bezeichnet "Dem Herrn Johann von Neuberg gewidmet von seinem Diener Johann Balzer mit k.k. Freyheit nicht nachzustechen. Das Originalgemälde besitzt H. Joh. Dom. Pacheni. Verlegt in Paris, Augspurg [Augsburg] Wien, Prag und Leipzig", rechts oben in der Platte bezeichnet "2te Platte", rückseitig Rahmungsetikett "Bilder-Geyer Plauen/V., Bahnhofstraße 17 ...", Altersspuren, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 22,5 x 15,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann Heinrich Balzer, auch Jan Jiri Balzer, dt.-tschechischer kaiserlich-königlich privilegierter Kupferstecher, Zeichner und Verleger (1736 in Choustníkovo Hradiště bei Kukus in Böhmen bis 1799 Prag), 1750-58 Schüler von Michael Heinrich Rentz, anschließend Studienaufenthalte an mehreren deutschen Akademien, ab 1758 im Dienste des Kunstmäzens Graf Franz Anton von Sporck in Lysa (Lissa) an der Elbe, ab 1771 tätig in Prag, später zusammen mit seinen Brüdern Gregor Balzer und Matthias Balzer [Matouš Balzer] Verlagsgründung in Prag, wirkte vor allem als Reproduktionsstecher und schuf Galeriestiche, unter anderem fertigte er mehr als 200 Stiche nach Werken seines Freundes Norbert Grund (1717-1767) und fertigte Stiche nach Johann Kleinhard, schuf darüber hinaus Illustrationen für Bücher des Historikers Josef Schallers wie "Effigies virorum eruditorum atque artificium Bohemiae et Moraviae", "Topographie des Königreiches Böhmen" und "Beschreibung der Hauptstadt Prag" und Nikolaus Adaukt Voigts "Beschreibung der bisher bekannten Böhmischen Münzen nach chronologischer Ordnung", Mitglied der Wiener Akademie, Quelle: Thieme-Becker, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Allgemeine Deutsche Biographie", Constantin von Wurzbach "Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich", Dlabacž "Allgemeines historisches Künstler-Lexikon für Böhmen und zum Theil auch für Mähren und Schlesien", Müller-Singer, Seubert, Nagler, Toman und Internet. Weiterführende Infos zur Zusammenarbeit mit Grund laut Thieme-Becker: "... Am meisten wurde er (selbst im Auslande) durch phantastische Landschaften und Genres bekannt, die er nach den Bildern seines Freundes Norbert Grund (1717-1767) gestochen. Diese phantastischen Landschaftsbilder und reizenden "Fétes champétres (ländliche Feste)", deren Originale nur in geringer Anzahl in Prager Sammlungen erhalten sind, entsprachen dem Geschmack der Zeit und waren sehr verbreitet. ..."

Katalog-Nr.: 3502
Limit: 120,00 €

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Phillip Galle, Mythologische Szene

Gruppe von Vertretern eines besiegten Volkes werfen sich den Assyrern zu Füßen, angesiedelt ist die vielfigürliche Szene in einem prachtvollen Zelt, unter der Darstellung bezeichnet "Assyrii Pedibvs Svpplex Advolvitvr Hostis, Accvmbitqve Simvli, Dictis & Pectora Mvlcet", Kupferstich von Phillip Galle nach einer Vorlage von Marten van Heemskerck, Kupferstich auf schwachem Bütten mit umlaufendem Papierrand, Ende 16. Jh., rechts unten bezeichnet "MHeem in.", Altersspuren, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 19,3 x 24,5 cm, Blattmaße ca. 21,3 x 25,7 cm. Künstlerinfo: niederl. Kupferstecher und Verleger (1537 Harlem bis 1612 Antwerpen), wohl Schüler des Dirk Volkertsz Coornhert, Ausbildung bei Hieronymus Cock, ab 1564 in Antwerpen ansässig, nach dem Tod von Cock Aufbau eines eigenen Verlages und Kupferstichhandels, er arbeitete unter anderem für Pieter Brueghel, Frans Floris, Jan van der Straete und Maerten van Heemskerck, 1571 Verleihung des Bürgerrechts von Antwerpen, Quelle: Thieme-Becker, Nagler, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3503
Limit: 100,00 €

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Martini und Le Bas, "Fète de Village" nach Teniers

ausgelassen feiernde Dorfgesellschaft unter einem Laubbaum vorm Gasthaus, feiner Reproduktionskupferstich nach dem Gemälde "Fète de Village [dt.: Dorffest]" von David Teniers dem Jüngeren (1610–1690), Kupferstich auf Bütten, links unter der Darstellung signiert "Gravé a l´Eau forte par Martini a Paris [dt.: Radierung von Martini aus Paris]", dahinter verbirgt sich der langjährige Pariser Gehilfe von Le Bas (ab 1769), Zeichner und Radierer Pietro Antonio Martini (1738 Trecasali bis 1797 Parma), rechts signiert "et Terminé au Burin par J. P. Le Bas en 1771 [dt.: und wurde fertiggestellt mit dem Stichel von J. P. Le im Jahre 1771]", dahinter verbirgt sich der bedeutende frz. Kupferstecher Jacques Philippe Le Bas (1707 bis 1783 Paris), mittig betitelt "Fète de Village" und neben Wappendarstellung bezeichnet "Du Cabinet de Mgr. Le Duc de Choiseul – Paris chez Le Bas Graveur du Cabinet du Roi, rue de la Harpe No. 73 de l´Oevre de Teniers 1771 ... [dt.: Aus dem Kabinett Seiner Gnaden des Herzogs von Choiseul – Paris bei Le Bas, Kupferstecher des königlichen Kabinetts, Rue de la Harpe 73, nach dem Werk von Teniers, 1771 …]", rückseitig Rahmungsetikett "Bilder-Geyer Plauen/V. Bahnhofstraße 17 ...", Altersspuren, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 15,5 x 18 cm.

Katalog-Nr.: 3504
Limit: 20,00 €

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Nikolaus Person, attr., Der Dom zu Mainz

Blick auf die Nordseite des Doms (Marktseite) mit zahlreichen Verkaufsbuden und unterhalb der Darstellung Text in Deutsch, flankiert wird die Darstellung von den Bischöfen Bonifatius und Crescens, Kupferstich auf festem Bütten kaschiert, um 1700, sehr seltene Arbeit, es ist nur ein weiteres Exemplar in der Abhandlung "Der Mainzer Dom in historischen Ansichten" auffindbar und Urheber vermutlich Nikolaus Person, mittig Faltlinie, etwas fleckig, und Trägerpapier etwas eingerissen, Darstellungsmaße ca. 41 x 50 cm, Blattmaße ca. 43 x 52 cm. Künstlerinfo: auch Nicolaus, Nicolas oder Nicolaum, frz.-dt. Kupferstecher und Architekt (vor 1648 Longwy bis 1710 Mainz), bis 1668 in Lothringen tätig, nachfolgend in Mainz tätig, 1690 Veröffentlichung von „Novae Archiepiscopatus Moguntini Tabulae“, der siebzehn Karten enthielt: Archiepis Copatus Moguntini Typus, Nova et Accurata Eisfeldiae, Territorii Erfurtensis, Ampt Naumburg in Hessen, Ampt Fritzlar in Hessen, Ampt Amoeneburg, Gericht Katzenberg in Hessen, Ampt Neustatt in Hessen, Locorum Moeno Mogono Adiacentium, Das Ampt Bischoffsheim und Krautheim, Das Ampt Amorbach, Allnfeldt und Neydenaw, Locurum Moeno Mogono, Reliquorum Moeno Mogono Adiacentium, Rheno Superiori ab una parte Adiacentium und Rheno Inferio ab utraqe parte Adiacentium“, weiterhin erschienen verschiedene Kupferstichkarten, sein bekanntestes Werk ist das Festungsbuch „Quotidiani Martis Labores cum specialibus Tabellis“, als Architekt Mitarbeit am Lustschloss Favorite in Mainz, Quelle: u. a. Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3505
Limit: 20,00 €

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Johann Elias Ridinger, Bären reißen einen Hirsch

Gruppe von Bären beim Zerfleischen eines Hirsches, großformatiges Blatt, unter der Darstellung, in der Platte Laufspuren der Tiere, Radierung, unter der Darstellung bezeichnet "Joh. El. Ridinger inven. pinx Sculps. et exud. A. V. 1733" sowie links "Cum Priv. Sac. Caes. Majest.", stockfleckig und knitterspurig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 54 x 43 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Verleger (1698 Ulm bis 1767 Augsburg), Schüler seines Vaters Johann Ridinger, ab ca. 1711 Schüler des Malers Christoph Resch in Ulm, ab 1713–14 bei Johann Falch in Augsburg, durch Vermittlung von Gabriel Spitzel drei Jahre im Dienste Graf Metternichs in Regensburg, ab ca. 1718 Schüler der Augsburger Stadtakademie bei Georg Philipp Rugendas dem Älteren, hier 1757 zum “Assesor des evangelischen Ehegerichts” und 1759 zum Direktor der Stadtakademie ernannt, wurde durch Tier- und Jagddarstellungen berühmt, die einen Hauptteil seines Schaffens ausmachten, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3506
Limit: 120,00 €

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Johann Elias Ridinger, "Reitschule"

Darstellung eines Reiters zu Pferd bei der Dressur, Kupferstich, wohl Motiv aus der 1734 entstandenen Serie "Die Neue Reitschule", unter der Darstellung in der Platte französisch, deutsch und lateinisch betitelt "Das Zurück gehen an der Wand", rechts unter der Darstellung in der Platte signiert "J. E. Ridinger inv. des. et exc. Aug. Vind. [dt.: J. E. Ridinger hat es erdacht, gezeichnet und verfertigt in Augsburg]", Altersspuren, schön neuzeitlich hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 52,5 x 38,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Verleger (1698 Ulm bis 1767 Augsburg), Schüler seines Vaters Johann Ridinger, ab ca. 1711 Schüler des Malers Christoph Resch in Ulm, ab 1713-14 bei Johann Falch in Augsburg, durch Vermittlung von Gabriel Spitzel drei Jahre im Dienste Graf Metternichs in Regensburg, ab ca. 1718 Schüler der Augsburger Stadtakademie bei Georg Philipp Rugendas dem Älteren, hier 1757 zum “Assesor des evangelischen Ehegerichts” und 1759 zum Direktor der Stadtakademie ernannt, wurde durch Tier- und Jagddarstellungen berühmt, die einen Hauptteil seines Schaffens ausmachten, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3507
Limit: 80,00 €

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Carlo Sacchi, "Die Anbetung der Könige"

die Heiligen Drei Könige beim Darbringen der Gaben vor dem Jesuskind, umgeben von Tieren und Engeln, nach Paolo Veronese, Radierung, Mitte 17. Jh., in der Darstellung bezeichnet "Paolo Verones", unter der Darstellung Text und hier bezeichnet "Carlo Sachi", Erhaltungsmängel, restauriert, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 45 x 40,5 cm. Künstlerinfo: ital. Maler und Radierer (um 1616/17 Pavia bis 1707 Pavia), 1644–76 in Ravenna tätig, Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 3508
Limit: 120,00 €

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Christoph Weigel, Pariser Aktienhandel

belebte tumultartige Szene in der Pariser Rue Quincampoix vor der 1716 durch John Law gegründeten "Banque générale" mit wild gestikulierenden, teils verzweifelten Wertpapierhändlern, satirische Darstellung der Ereignisse nach Platzen der "Mississippi Bubble" genannten Spekulationsblase 1720, der schottische Nationalökonom, Bankier und Lebemann John Law de Lauriston (1671 Edinburgh bis 1729 Venedig) konnte sich wegen eines tödlichen Duells der Hinrichtung durch Flucht in die Niederlande entziehen, wo er intensiv das Finanzsystem der Bank von Amsterdam studierte, später in Paris durch Glücksspiel reich geworden, lernte er den künftigen Regenten Frankreichs Philipp von Orléans kennen und wurde auf dessen Rat vom minderjährigen König Ludwig XV. zum obersten Finanzkontrolleur [Contrôleur général des finances] ernannt und sollte das durch Kriege desolate Finanzsystem Frankreichs durch frische Geldeinnahmen sanieren, als Direktor der Mississippi-Kompanie vereinigte er 1719 diese mit der Französischen Ostindienkompanie und der Französischen Westindienkompanie zu einem einzigen großen Außenhandelsmonopolisten, der "Fondateur de la Compagnie des Indes" und propagierte großen wirtschaftlichen Erfolg für Käufer von Schuldverschreibung an dieser Unternehmung, als ruchbar wurde, dass die vorgeblich in den Kolonien zu erwirtschaftenden Gewinne ausbleiben würden, stürzten die Werte der Schuldverschreibungen wegen mangelnder Liquidität der Gesellschaft ab und es kam zum Platzen der Spekulationsblase, unter der Straßenszene ausführliche Beschreibung des Geschehens und Bildnis Laws, umgeben von Binsen, Füllhörnern mit Schuldscheinen sowie den angeketteten Gott des Handels, Merkur, und verzweifelten und zum Suizid gedrängten Wertpapierbesitzern, kolorierter Kupferstich auf Bütten, um 1720, unten mittig bezeichnet "Excudit C. Weigel nach dem Parisischen Original", Altersspuren, im Passepartout, ungerahmt, Plattenmaße ca. 32,5 x 39 cm. Künstlerinfo: auch Christoph Weigel der Ältere bzw. Senior, dt. Kupferstecher, Zeichner, Kunsthändler, Buchdrucker, Formschneider, Kartograph und Verleger (1654 Redwitz bei Eger [heute: Marktredwitz] bis 1725 Nürnberg), ab 1666 Lehre zum Goldschmied in Hof, später Unterrichtung in Mathematik und Instrumentenbau durch seinen Vetter Erhard Weigel in Jena, hier auch Studium an der Universität, ab 1673 Lehre zum Kupferstecher zunächst bei Andreas Wolfgang und ab 1678 bei Matthäus Küsel in Augsburg, 1682 Wanderschaft nach Wien, 1683–88 in Frankfurt am Main, 1688–91 erneut in Wien, 1691–96 in Augsburg und 1697 in Regensburg, erwarb am 23.03.1698 das Bürgerrecht in Nürnberg und gründete hier einen Verlag, er verlegte bedeutende Werke wie "Bilderlust" und "Ständebuch" (1698) und editierte eine Neuauflage des Wappenbuchs von Johann Siebmacher, er arbeitete eng mit dem kaiserlichen Geographen und Kartografen Johann Baptist Homann (1664–1724) zusammen, später führte er zusammen mit seinem jüngeren Bruder Johann Christoph Weigel (1661–1726) parallel eine Kunsthandlung in Nürnberg, 1716–25 Genannter des Nürnberger Rats, nach Weigels Tod führte dessen Witwe Magdalena Esther Weigel (1679–1748) den Verlag fort und vervollständigte angefangene Werke ihres Mannes, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Wurzbach "Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich", Allgemeine Deutsche Biographie, Nagler, Grieb, Müller-Singer, Sitzmann und Internet.

Katalog-Nr.: 3509
Limit: 80,00 €

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Michael Wening, Konvolut Klosteransichten

fünf großformatige Kupferstiche mit der Darstellung von Kloster St. Nicolai in Passau aus der Vogelschau; Kloster Vornbach am Inn; Augustiner Chorherrenstift Herrenchiemsee; Kloster Tegernsee und Kloster Reichenberg, jeweils im oberen Bereich Schriftband und Wappen, erschienen in "Schlösser, Klöster, Kirchen und Ortschaften in Ober- und Niederbayern..." , Kupferstiche von mehreren Platten, Anfang 18. Jh., Bütten aus zwei Bogen zusammengesetzt, schöne kräftige Drucke, dem Alter entsprechend gut erhalten, identisch unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitte ca. 26 x 69 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher (1645 Nürnberg bis 1718 München), seit 1666 in München tätig, zunächst Fourier am bayerischen Hof, 1669 Ernennung zum Hofkupferstecher von Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern und 1680 Ernennung zum kurfürstlichen Ritterstubenportier, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3510
Limit: 280,00 €

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Jean Baptiste d'Anville, Weltkarte

rechts oben zeittypische Kartusche und hier bezeichnet "Orbis Veteribus Notus... Auctor D´Anville...MDCCLXXXI...", grenzkolorierter Kupferstich, 1781, mittig übliche Faltlinie, Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 52,5 x 74 cm. Künstlerinfo: frz. Kartograph und Geograph (1697 Paris bis 1782 Paris), 1719 Ernennung zum königlichen Geograph, ab 1747 Ehrenmitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg, 1773 Ernennung zum Mitglied der Akademie der Inschriften und Literatur, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3511
Limit: 80,00 €

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Johann Baptist Homann, Karte fränkischer Kreis-Mainz

links unten figürliche Kartusche und hier bezeichnet "Electoratus Moguntinus ut et Palatin... Joh. Bapt. Homanno...", oberhalb der Karte bezeichnet "...Fränckischen Craisses...", Darstellung des Gebiets zwischen Marburg im Norden, Fulda im Osten, Stuttgart im Süden und Koblenz im Westen, teilkolorierter Kupferstich, um 1710, sauberer Abzug, leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 54 x 47,5 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3512
Limit: 90,00 €

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Franz Ludwig Güssefeld, Karte Brandenburg/Pommern

im rechten Bereich schlichte Kartusche und hier bezeichnet "Charte über den nördlichen Theil des obersächsischen Kreises enthaltend die Mark Brandenburg v. d. Hrz. Pommern...Gotha gezeichnet von F. L. Güssefeld Weimar im Verlage des Industrie Comptoirs 1798", Darstellung des Gebiets zwischen Rügen im Norden, Lauenburg im Osten, Senftenberg im Süden und Wolfsburg im Westen, teilkolorierter Kupferstich, übliche Faltspuren, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 47 x 59 cm. Künstlerinfo: dt. Kartograph (1744 Osterburg bis 1808 Weimar), zeigte früh Interesse an Landkarten und Geographie, Schüler und Mitarbeiter von Baudirektor Hahn und J. J. Petris in Königsberg in Preußen bei der Vermessung des Netzebruchs, später als Forstrat in Sachsen-Weimar, ab 1773 Kontakt zum Geographen Anton Friedrich Büsching (1724-1793), der ihm die wissenschaftliche Zuarbeit für Güssefelds Karten lieferte, er fertigte ca. 100 Karten, die sämtlich wegen ihrer Korrektheit gerühmt wurden, die Karten erschienen im Verlag von Homanns Erben Nürnberg, ab 1780 kurzzeitig für das Landes-Industrie-Comptoir und Geographische Institut von Friedrich Justin Bertuch in Weimar tätig, Quelle: Neue Deutsche Biographie.

Katalog-Nr.: 3513
Limit: 80,00 €

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Franz von Reilly, Kupferstichkarte Reuß

links oben zeittypische Kartusche und hier bezeichnet "Die Lande der Grafen von Reussen Nro 378", Darstellung des Gebiets zwischen Politz im Norden, Zwickau im Osten, Nordhalben im Süden und Saalfeld im Westen, erschienen in "Atlas von Deutschland: nach und zu Anton Friedrich Büschings großer Erdbeschreibung in einer General- und zwey hundert vier und achtzig Special-Karten", teilkolorierter Kupferstich, um 1800, schöner präziser Druck, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 24 x 27 cm. Künstlerinfo: österreichischer Verleger, Kartograf, Buchhändler und Schriftsteller (1766 Wien bis 1820 Wien), Sohn des aus Russland stämmigen Hofmeisters Johann Reilly, zunächst für drei Jahre unbezahlt tätig im österreichischen Staatsdienst, 1789 mit väterlichem Erbteil Hinwendung zur Geographie und Gründung des "Landkarten- und Kunstwerke-Verschleiß-Komptoir“, brachte infolge zahlreiche wegweisende Atlaswerke heraus wie 1789–1806 "Schauplatz der fünf Theile der Welt", 1791–92 den "Schul Atlas", 1792–93 die "Allgemeine Erdbeschreibung", 1794–96 den "Grossen deutschen Atlas" und 1799 den "Allgemeinen Post Atlas von der ganzen Welt", anschließend wandte er sich der Schriftstellerei zu und veröffentlichte zahlreiche Werke, tätig in Wien, Quelle: Biographisches Lexikon des Kaisertums Österreich, Österreichisches Biographisches Lexikon, Deutsche Biographie und Internet.

Katalog-Nr.: 3514
Limit: 180,00 €

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Matthäus Seutter, Karte Baden-Württemberg

oben links figürliche Kartusche und hier bezeichnet "Circulus Suevicus in quo Ducatus Wirtenbergensis... Matthaei Seutteri...", Darstellung des Gebiets zwischen Mannheim im Norden, Landsberg im Osten, Vaduz im Süden und Florimont im Westen, teilkolorierter Kupferstich, 1. Hälfte 18. Jh., mittig übliche Faltlinie, leichte Erhaltungsmängel, auf Unterlagekarton und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 49 x 57 cm. Künstlerinfo: auch Saiter, Seiter, Seuter, Seyder, dt. Kartograph, Kupferstecher und Verleger (1678 Augsburg bis 1757 Augsburg), Sohn des Goldschmieds Matthäus I., ab 1697 Lehre bei Johann Baptist Homann in Nürnberg, nach Augsburg zurückgekehrt, Mitarbeit im Verlag Jeremias Wolff, 1710 Gründung eines eigenen Verlags mit Druckerei, 1731 zum kaiserlichen Geographen ernannt, nach Seutters Tod 1757 wurde der Verlag durch seinen Sohn Albrecht Karl (1722-1762), den Schwiegersohn Tobias Conrad Lotter (1717-1777) und den langjährigen Mitarbeiter Johann Michael Probst (gest. 1805) weitergeführt, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3515
Limit: 80,00 €

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Antonio Zatta, Karte Brandenburg und Pommern

rechts unten Kartusche und hier bezeichnet "Parte Settentrionale del Circolo dell´Alta Sassonia Di nuova Projezione Venezia 1780 Preßo Antonio Zatta...", Darstellung des Gebiets zwischen Rügen im Norden, Borkow im Osten, Besekow im Süden und Gardelegen im Westen, grenzkolorierter Kupferstich, mittig übliche Faltlinie, schöner gratiger Druck mit umlaufendem Papierrand, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 30,5 x 40,5 cm. Künstlerinfo: italienischer Kartograph und Verleger (wohl 1722 bis 1804), als Verleger in Venedig tätig, zu seinen wichtigsten Werken zählt „Atlante Novissimo“, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3516
Limit: 80,00 €

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Tobias Conrad Lotter, Karte Iberische Halbinsel

rechts oben Kartusche und hier bezeichnet "Portugal et Hispania... Tobiae Conr: Lotter Calcogr Aug.. Vind, 1819", Darstellung der Iberischen Halbinsel mit Mittelmeer, Straße von Gibraltar und Nordafrika, grenzkolorierter Kupferstich, übliche Faltlinie, leichte Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 44 x 60 cm. Künstlerinfo: auch Tobias Conrad Lotter, dt. Landkartenstecher Kartograph und Verleger (1717 Augsburg bis 1777 Augsburg), ab 1740 Schwiegersohn und produktivster Mitarbeiter des Kartographen und Verlegers Matthäus Seutter, 1740-44 schuf er eigenverantwortlich unter Seutter den „Atlas Minor“, nach dem Tode von Seutter (1757) führten sein Sohn Albrecht Karl (1722-1762) und sein Schwiegersohn Lotter sowie G. B. Probst die Firma weiter, 1757/58 wurde Lotter alleiniger Eigentümer des Verlags, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3517
Limit: 20,00 €

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Johann Baptist Homann, Karte Mecklenburg-Vorpommern

im oberen rechten Bereich Kartusche mit Engeln und Wappen, hier bezeichnet "Tabula Marchionatus Brandenburgici et Ducatus Pomeraniae... Ioh. Baptista Homanno...", Darstellung des Gebiets zwischen Ostsee im Norden, Pakość (deutsch Pakosch) im Osten, Wittenberg im Süden und Boitzenburg im Westen, flächenkolorierter Kupferstich, Anfang 18. Jh., mittig übliche Faltlinie, leichte Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 42 x 53 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3518
Limit: 80,00 €

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Johann Baptist Homann, Karte Asien

erschienen bei Homanns Erben, in der unteren linken Ecke figürliche Kartusche und hier bezeichnet "Asia secundum legitimas projectionis...Homannianorum Hered. A. 1744", Darstellung des Gebiets zwischen Spitzbergen im Norden, Neuguinea im Osten, Sumatra im Süden und Madrid im Westen, verzerrte, an die Optik eines Globus erinnernden Darstellung, teilkolorierter Kupferstich, mittig übliche Bugfalte, leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße (ohne Schrift) ca. 47 x 55 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3519
Limit: 80,00 €

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Carl Ferdinand Weiland, Karte Karibik

oben rechts bezeichnet "West Indien entworfen und gezeichnet von C. F. Weiland Weimar im Verlag des Geographischen Instituts 1837...", Darstellung des Gebiets um Florida, Kuba, Haiti, Kolumbien und Mittelamerika, teilkolorierter Stahlstich, mittig übliche Faltlinie, leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 47 x 58,5 cm. Künstlerinfo: dt. Kartograph, Zeichner und Lithograph (ca. 1782 bis 1847 Weimar?), zunächst preußischer Artillerieleutnant, quittiert um 1806 seinen Dienst, fortan in Gotha und im „Verlag des Geographischen Instituts Weimar“ als Kartograph tätig, beschickte 1833 die Kunstausstellung in Weimar mit einem Herrenportrait und Landkarten, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3520
Limit: 80,00 €

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Theodor Alphons, Blick auf Salzburg

Blick vom Gersberg über die Salzach und die Altstadt, zur imposant auf hohem Fels thronenden Festung Hohensalzburg, feine Radierung auf Karton, das Blatt ist bei AKL wie folgt erwähnt "... Bedeutender als seine Landschafts- und Architekturmalerei (meist Aquarelle mit Motiven aus Wien-Neustadt, Südtirol, Venedig, Nürnberg) sind die sehr stimmungsvollen und in den Lichtwerten fein differenzierten Radierungen, die nach eigenen Entwürfen (z.B. Dachstein vom Gosausee; Monte Cristallo; Salzburg; Heidelandschaft) [entstanden] ...", um 1895, rechts unter der Darstellung in Blei handsigniert "Theodor Alphons", Altersspuren, original hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 50 x 74,5 cm. Künstlerinfo: österreichischer Maler, Graphiker und Kunsterzieher (1860 Krakau bis 1897 Graz), studierte ab 1879 an der Akademie der bildenden Künste Wien Kupferstich bei Johannes Sonnenleiter und Malerei bei Eduard Peithner von Lichtenfels, ab 1885 Schüler von William Unger an der Kunstgewerbeschule des k. k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie in Wien, ab 1893 Mitglied des Wiener Künstlerhauses, ab 1894 Mitglied des Aquarellisten-Clubs, 1888–95 entstanden Radierungen nach Gemälden der Fürstlichen Sammlungen des Hauses Liechtenstein, Quelle: Thieme-Becker, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Fuchs, Österreichisch-Biographisches Lexikon, Österreichisches Künstlerlexikon und Internet.

Katalog-Nr.: 3521
Limit: 80,00 €

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Robert Bowyer, Blick auf Moskau

Blick von einer Terrasse mit Figurenstaffage auf den Kreml und den Fluss Moskwa, unter der Darstellung im Druck betiteltet "Moscow" und bezeichnet "Published by R. Bowyer, Pall Mal 1814", kolorierte Aquatintaradierung, mittig Faltlinie, leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 28 x 52 cm. Künstlerinfo: englischer Verleger, Aquarell- und Miniaturmaler, wohl auch Kupferstecher (1758 Portsmouth bis 1834 Byfleet), zunächst als Kaufmann in Portsmouth und London tätig, Ende der 1770er Jahre wohl Schüler von John Smart, 1788 zum Aquarellmaler des Königs Georg III. und Miniaturmaler der Königin ernannt, ab Ende der 1790er Jahre als Verleger in London tätig, veröffentlichte unter anderem die "Historische Galerie" mit Kupferstichen nach eigener und fremder Zeichnung sowie 1814-16 das mehrbändige Standardwerk zu den Befreiungskriegen "The Triumphs of Europe in the Campaigns of the Years 1812, 1813, 1814 and An Illustrated Record of Important Events in the Annals of Europe during the Last Four Years [dt.: Die Triumphe Europas in den Feldzügen der Jahre 1812, 1813, 1814 und eine illustrierte Aufzeichnung wichtiger Ereignisse in den Annalen Europas während der letzten vier Jahre]", beschickte 1783-1828 die Ausstellungen der Royal Academy und 1828 die Free Society, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Benezit und Internet.

Katalog-Nr.: 3522
Limit: 140,00 €

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Karl v. Graimberg, Sammlung Heidelberger Ansichten

33 gebundene Ansichten des Heidelberger Schlosses, zusammengestellt von Charles Graimberg (auch Karl, 1774 Schloss Paars bei Château-Thierry, Frankreich bis 1864 Heidelberg) und gestochen von Augustin Francois Lemaitre (1797 Paris bis 1870 Paris), dunkelgrüner, teils mit Gold geprägter Einband, originaler Schuber, Stahlstiche, um 1810–20, leichte Erhaltungsmängel, Maße ca. 9 x 14 cm.

Katalog-Nr.: 3523
Limit: 80,00 €

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Cornelius Nozeman, Mittelsäger

seitliche Ansicht eines Exemplars der Entenart, oberhalb in der Darstellung bezeichnet "Mergus Serrator, Mas.", nuancenreich kolorierter Stahlstich auf Bütten, im Bereich des Kopfes etwas fleckig, minimale Altersspuren, unter Passepartout montiert, Passepartoutausschnitt ca. 35,5 x 43 cm. Künstlerinfo: niederländischer Theologe und Naturforscher (1720 Amsterdam bis 1786 Moordrecht), Ausbildung zum Prediger, ab 1749 in Haarlem und Gründer eines Wissenschaftsvereins, 1759 nach Haarlem berufen, Verfasser des Buchs über niederländische Vögel, welches seine Nachfahren 1829 fertigstellten, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3524
Limit: 80,00 €

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