Gemälde

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Joachim Franz Beich, attr., Sommerabend

felsige mediterrane Sommerlandschaft mit rastenden Wanderern am Fluss, am Fuße angedeuteter antiker Architekturruinen in der Abenddämmerung, pastose Landschaftsmalerei in meist gedeckter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, wohl 18. Jh., unsigniert, laut Vorbesitzerangaben wohl Gemälde von Joachim Franz Beich, doubliert, Altersspuren, im Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 48 x 64 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Radierer (1665 Ravensburg bis 1748 München), Sohn und Schüler des Karthographen und Malers Daniel Beich, ab 1674 in München, hier künstlerisch gefördert von Wilhelm Beich, erlangte schnell Anerkennung durch den bayerischen Kurfürsten Maximilian II. Emanuel und schuf 1702–04 in dessen Auftrag zwei Monumentalgemälde für das Neue Schloss Schleißheim, wurde hierfür 1704 zum "kurfürstlichen Kammerdiener und Hofmaler" ernannt, 1704–14 Aufenthalt in Rom und Neapel, anschließend zeitweise in Livorno, 1714 Rückkehr nach München, 1718–25 für Kurfürsten Maximilian II. Emanuel als Hofmaler zur Ausgestaltung der Schlösser Nymphenburg und Schleißheim tätig, erhielt mit dem Tod Maximilian II. Emanuels 1726 keine Aufträge mehr als Hofmaler, schuf in der Folge für Adel und Bürgertum Landschafts- und Genregemälde und arbeitete für bayerische Klöster, unterhielt Freundschaft zu George Desmarées und Cosmas Damian Asam, Quelle: Thieme-Becker, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", "Neue Deutsche Biographie", Müller-Singer, Seubert, Müller-Klunzinger, Nagler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3900
Limit: 260,00 €

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Nicolaes von Berchem, Ein Hirte mit seiner Herde

abendliche pastorale Landschaft, mit Hirten und seinen Ziegen und Schafen, vor felsiger Landschaft in der Dämmerung, fein lasierende Tiermalerei mit effektvollen Lichtern, hierzu bemerkt Thieme-Becker: "... aber schon bald wird die Darstellung von Hirtenszenen überwiegend, und hierin hat er eine große Meisterschaft erreicht, die schon von seinem Zeitgenossen Cornelis de Bie in Antwerpen 1661 gewürdigt wurde. ...", Öl auf Leinwand, unten ligiert signiert und datiert "NBerch mz 1679", rückseitig diverse alte, teils fragmentarische, unleserliche Etiketten und Annotationen, doubliert, Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 49 x 65,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Nicolaes Pietersz Berchem, niederländischer Maler, Zeichner und Grafiker (1620 Haarlem bis 1683 Amsterdam), Lehre bei seinem Vater, dem Stilllebenmaler Pieter Claesz, nachfolgend vermutlich Schüler bei Jan van Goyen, Pieter de Grebber und Jan Wils, 1642 Eintritt in die Sankt-Lukasgilde zu Haarlem, nach 1646 auch als Lehrer tätig, unternahm vermutlich einige Italienreisen, vor 1660 kurzzeitig in Amsterdam ansässig, ließ sich 1677 endgültig in Amsterdam nieder, Berchem zählt zu den bekanntesten Vertretern der niederländischen Landschaftsmalerei des 17. Jh., Quelle: Thieme-Becker, AKL, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3901
Limit: 8600,00 €

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nach Anthonis van Dyck, Amalie zu Solms-Braunfels

Brustportrait einer herrschaftlich im schwarzen schillernden Seidenleid mit weißen Schleifen und Einsätzen gekleideten jungen Frau im Halbprofil, vor dunklem Grund, besonders auffallend sind die breiten Goldketten, die doppelreihige Perlenkette, der weit ausladende Spitzenkragen und die rote Tulpe im Haar, bei der Dargestellten handelt es sich um die Hofdame der Pfalzgräfin-Kurfürstin Elisabeth von der Pfalz und ab 1625 Prinzessin von Oranien sowie Gräfin von Nassau Amalie zu Solms-Braunfels (1602 Braunfels bis 1675 den Haag), Anthonis van Dyck (1599-1641) fertigte mehrere Portraits der Gräfin in ähnlichen Posen, vorliegend leicht verkleinerte Kopie nach dem zwischen 1630 und 1632 entstandenen Original, welches heute im Kunsthistorischen Museum Wien verwahrt wird, Öl auf Leinwand, 19. Jh., unsigniert, Altersspuren, original im prächtigen, ca. 15 cm breiten Gründerzeitgoldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 80 x 64 cm.

Katalog-Nr.: 3902
Limit: 700,00 €

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Jakob von Huchtenburg, attr., Schlachtenszene

dramatisches Schlachtengeschehen mit toten bzw. verletzten Menschen und Pferden zwischen militärischem Zeug und kämpfenden Reitern, lasierende barocke Genremalerei, Öl auf Leinwand, doubliert, rechts unten undeutlich teils unleserlich signiert "J. v. Huchtenborg ...", Altersspuren, sehr schön in schwarzer Flammleiste gerahmt, Falzmaße ca. 40 x 64,5 cm. Künstlerinfo: auch Hans oder Jan van Huctenburg, Huchtenburg, Hugtenburg, Huchtenborg oder Huchtenborgh, niederländischer Schlachtenmaler, Zeichner, Radierer, Verleger und Kunsthändler (1647 Haarlem bis 1733 Amsterdam), zunächst Schüler von Thomas Wijck, frühzeitig Schüler seines Bruders Jacob van Huchtenburgh in Rom, nach dessen Tod 1667 Schüler von Charles Le Brun und vor allem Adam Frans van der Meulen an der Gobelinmanufaktur in Paris, zeitweise Mitarbeit in der Werkstatt und an den Arbeiten van der Meulens, 1670 wieder in Haarlem, fortan wechselnd in Haarlem und Amsterdam tätig, 1708–17 in Diensten des Prinzen Eugen von Savoyen und ab 1711 im Dienst des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz, 1719 Mitglied der Haager „Confrérie Pictura (1656 in Den Haag gegründete Malergilde)“, kurz darauf Rückkehr nach Amsterdam, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Wurzbach, Houbraken und Internet.

Katalog-Nr.: 3903
Limit: 1800,00 €

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nach Robert Peake, "A boy of the Howard Family"

Standbildnis eines Jungen im Kleid und mit Pfeil und Bogen, nach einem Gemälde von Robert Peake, altmeisterliche, mit spitzem Pinsel ausgeführte Malerei, Öl auf Kupferblech, 19. Jh., hinter Glas in dunkler breiter Holzleiste ansprechend gerahmt, Falzmaße ca. 20,5 x 15 cm.

Katalog-Nr.: 3904
Limit: 180,00 €

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B. van Raedt, Zwei Kopien nach Rembrandt van Rijn

Pendants, dabei Kopfbildnis eines vornehmen Herrn mit breitem Mühlsteinkragen und breitkrempigen schwarzen Filzhut, wohl Kopie nach dem im Pariser Louvre verwahrten Gemälde des "Albert Cooper" von 1632, weiterhin Bildnis eines alten bärtigen Mannes mit dunkler Baskenmütze, im pelzverbrämten Mantel, wohl Kopie nach dem um 1630 entstandenen Gemälde von Rembrandt Harmenszoon van Rijns (1606–1669) Vater Harmen Gerritszoon van Rijn, fein mit spitzem Pinsel gering pastos festgehaltene Malerei, Öl auf Holzplatte, um 1900, je oben signiert "B. van Raedt", rückseitig je undeutliche Bleistiftannotationen, Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 18 x 14 cm bzw. 18 x 13,5 cm.

Katalog-Nr.: 3905
Limit: 80,00 €

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"Bildnis eines alten Mannes" nach Rembrandt van Rijn

Brustbildnis eines alten weißbärtigen Mannes, in prächtiger Tracht mit dunklem Barett und Goldketten, vor dunklem Grund, nach anderer Interpretation soll das Gemälde den wohlhabenden jüdischen Landbesitzer Boaz [oder Boas] und Sohn Salomons - Protagonist der Hebräischen Bibel (Tanach) darstellen, laut dem Matthäusevangelium des Neuen Testaments gilt er als Vorfahre Jesu, das um 1643 entstandene Gemälde von Rembrandt Harmenszoon van Rijn (1606-1669) wird heute auf Woburn Abbey, einem britischen Adelssitz im Besitz des Duke of Bedford bei Woburn, im englischen Bedfordshire verwahrt, Kopien des Gemäldes besitzt unter anderem die Bayerische Staatsgemäldesammlungen "Alte Pinakothek" in München, fein erfasste Kopie, Öl auf Leinwand, wohl 19. Jh., unsigniert, wachsdoubliert, Altersspuren, in Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaße ca. 71 x 58,5 cm.

Katalog-Nr.: 3906
Limit: 390,00 €

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1vRubens und Hélène Fourment im Garten

Kopie von Otto Schrader des 1631 entstandenen und sich heute in der Alten Pinakothek in München befindlichen Gemäldes, zu sehen ist der Künstler mit seiner zweiten Frau Hélène Fourment und seinem Sohn in parkähnlicher Anlage mit Tieren, Öl auf Gewebe, um 1930, links unten signiert "Otto Schrader cop.", auf Rahmenrückseite handschriftliches Etikett "Rubens und Helen Fourment im Garten 1631, auf Holz München Alte Pinakothek Copie Otto Schrader", dem Alter entsprechend gut erhalten, ansprechend gerahmt (mit geringen Verlusten), Falzmaße ca. 98 x 133 cm.

Katalog-Nr.: 3907
Limit: 300,00 €

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Schlachtenszene

dramatisches Schlacht-Geschehen mit kämpfender Kavallerie unter dramatisch bewölktem Himmel, pastose barocke Malerei, Öl über rotem Bolus auf Leinwand, um 1700, unsigniert, auf Platte doubliert, Altersspuren, im jüngeren Goldstuckrahmen mit Rahmenschild mit Zuschreibung "Georges Philippe Rugendas 1666–1742" gefasst, Falzmaße ca. 56 x 45 cm.

Katalog-Nr.: 3908
Limit: 650,00 €

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Mathys Schoevaerdts, Gesellschaft vor antiken Ruinen

buntes Treiben am Brunnen vor antikem, vegetativ überwuchertem Triumphbogen mit Reitern, Planwagen, Wanderern und Rastenden in sommerlicher mediterraner Landschaft mit weitem Blick auf nebelverhangene Berge, vielfigürliche, partiell dünn lasierende Genremalerei, Öl auf Holzplatte, rechts unten signiert "M. SCHOEVAERDTS F.", Altersspuren, im prächtigen Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 33 x 46 cm. Künstlerinfo: bekannt auch unter den Namensvarianten: Mathies, Marten, Michael, Martin oder Mathijs Schoevaerdts, Mathijs Schoevaerts, Mathys Schoevaerts, Matthijs Schoevaerts, Mathias Schoevaert, Mathieu Schoevaerdts, Mathieu Schoewaerdts, flämischer Maler, Zeichner und Kupferstecher (1664 Brüssel bis zwischen 1702 und 1712), ab 1682 Lehre beim Landschaftsmaler Adriaen Frans Boudewijns in Brüssel, beeinflusst zunächst von der Malerei seines Lehrmeisters und Jan Brueghels des Älteren (1568-1625), später von den in Rom lebenden flämischen Malern den "Bamboccianti", 1690 Meister der Brüsseler Lukasgilde und 1692-96 deren Dekan, zeitweise Aufenthalt in der Republik der Sieben Vereinigten Niederlande und in Paris, versah teilweise die Gemälde von Jaques d‘Arthois und Adriaen Frans Boudewijns mit Figuren, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Wurzbach, Nagler, Christiaan Kramm & Johannes Immerzeel Jr. "De levens en werken der Hollandsche en Vlaamsche kunstschilders, beeldhouwers, graveurs en bouwmeesters, ...", Müller-Singer und Internet. Weiterführende Informationen zum Motiv: Die englische Wikipedia schreibt hierzu "... Schoevaerdts ist bekannt für seine Landschaftsmalerei und Genreszenen. Seine Landschaften sind reich an Anekdoten und zeigen fein gemalte Szenen von Bauern auf Reisen, auf See oder bei Jahrmärkten. ... Typisch für all diese Landschaftsdarstellungen ist das idyllische Gefühl von Glück und zeigt die kleinen Figuren in anekdotischen, detailreichen Posen vor dem Hintergrund einer ansprechenden Landschaft oder von Gebäuden. ... Später geriet Schoevaerdts unter den Einfluss der in Rom tätigen niederländischen und flämischen Künstler, bekannt als die Bamboccianti. Er begann daraufhin, Landschaften mit italienischen Häfen und Ruinen zu malen [ohne je in Italien gewesen zu sein]. Die fantasievoll gestalteten Ruinen und Gebäude dieser Landschaften waren oft mit Laubwerk verziert, was ihren Verfall betonte. Diese italienischen Landschaften offenbarten eine zunehmende Tiefe und Feinheit im Farbauftrag. Er malte mit einer hellen, klaren Palette und viele seiner Landschaften zeigen einen stimmungsvollen Sonnenuntergang oder nebelverhangene blaue Berge in der Ferne. ... Schoevaerdts' Landschaften stellten zumeist imaginäre Ansichten dar. ..."

Katalog-Nr.: 3909
Limit: 2600,00 €

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B. Schulenburg-Hehlen, Großfürstin Alexei v. Rußland

Kniestück einer jungen Frau mit blütengeschmücktem Haar, in herrschaftlicher Robe als Flora, inmitten von blühenden Blumen und Orangenbäumen, einen Korb mit Blüten in der Hand haltend, laut rückseitiger Aufschrift Bildnis der am sächsischen Hof in Dresden, Torgau und Pretzsch in der Obhut der Kurfürstin von Sachsen und Ehefrau August des Starken Christiane Eberhardine von Brandenburg-Bayreuth (1671–1727) aufgewachsenen Charlotte Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel (1694 Wolfenbüttel bis 1715 St. Petersburg) – ab 1711 durch Heirat mit dem Zarewitsch Alexei (1690–1718) Schwiegertochter Zar Peter des Großen sowie Großfürstin und Zarewna von Russland, das Gemälde folgt im Bildaufbau, lediglich in den Gesichtszügen differierend, einem in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe verwahrten, um 1700 entstandenen Gemälde "Bildnis einer Dame" von Nicolas de Largillierre, ein im Städtischen Museum Braunschweig verwahrtes Gemälde, welches Johann Conrad Eichler (1680–1748, ab 1717 Hofmaler in Blankenburg, später in Wolfenbüttel) zugeschrieben wird, dürfte in Anlehnung an das Gemälde von Nicolas de Largillierre, mit den Gesichtszügen der Prinzessin Charlotte Christine Sophie von Braunschweig-Wolfenbüttel, um 1720 gemalt worden sein und könnte die Vorlage für unsere Kopie darstellen, gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, rückseitig auf der Leinwand bezeichnet "Charlotte Christine Sophie Großfürstin Alexei v. Rußland. Prinzeß v. Braunschweig-Wolfenbüttel – Von einem Salzdahlumer Bildnisse abgemalt durch B. Graf v. d. Schulenburg-Hehlen 1889.", randdoubliert, sehr schön neuzeitlich gerahmt, Falzmaße ca. 115 x 183,5 cm.

Katalog-Nr.: 3910
Limit: 600,00 €

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Otto van Veen, attr., Ecce Homo

der leidende Christus im roten Gewand mit Dornenkrone und Rohrstab, altmeisterliche Malerei, Öl auf Holztafel, wohl 17./18. Jh., auf der Rückseite Siegelabdruck und Zuschreibung "Otto Vaenius geb. zu Leyden pinxit", Tafel gebrochen, rückseitig mit Gewebe verfestigt, Erhaltungsmängel, Retuschen, gerahmt, Falzmaße ca. 51 x 37,5 cm. Künstlerinfo: genannt Otto Vaenius oder Venius, flämischer Maler und Zeichner (1556 Leiden bis 1629 Brüssel), ab 1573 in Lüttich von Domenicus Lampsonius, 1576-83 Aufenthalt in Italien, ab 1585 Hofmaler von Herzog Alessandro Farnese, ab 1592 Antwerpen ansässig, Lehrer von Peter Paul Rubens, ab 1615 an Brüssel ansässig, in zahlreichen Museen vertreten, Quelle: Allgemeine deutsche Biographien und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3911
Limit: 300,00 €

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Adriæn van de Velde, Bukolische Szene

rastendes Hirtenpaar unter einem Baum, neben ihren Kühen und Schafen am Seeufer, in abendlicher Sommerlandschaft, gering pastose Tiermalerei, Öl auf Leinwand, doubliert, rechts unten undeutlich signiert und datiert "A. v. Veld... f. 1668", Altersspuren, im prächtigen jüngeren Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 57 x 69,5 cm. Künstlerinfo: auch Adrian oder Adriaen van de Velde, niederländischer Maler und Radierer (1636 Amsterdam bis 1672 Amsterdam), entstammt bedeutender holländischer Malerfamilie, zunächst Schüler seines Vaters, des Zeichners Willem van de Velde (ca. 1611–1693), später Schüler von Jan Wijnants (auch Jean Wynants, ca. 1632–1684) und Paulus Potter (1625–1654) in Haarlem, beeinflusst von Philips Wouwerman (1619–1668) und Nicolaes Pieterszoon Berchem (1620–1683), anschließend Rückkehr nach Amsterdam und zunächst Mitarbeit im Atelier von Karel Dujardin (1622–1678), danach freischaffend, teilweise als Staffagemaler (Tiere und Menschen) für Jan Hackaert, Jacob Isaackszoon van Ruisdael, Meindert Hobbema, David de Koninck, Jan van der Hagen, Adrien Verboom, Guilam Dubois, Jan Hackaert, Frederik de Moucheron, Jan Wijnant und Jan van der Heyden tätig, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Allgemeine Deutsche Biographie.

Katalog-Nr.: 3912
Limit: 1200,00 €

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Allegorie des Herbstes

auf dem Boden sitzender Knabe mit lockigem Haar, neben umgefallenem Korb mit Obst wie Trauben, Pflaumen und Birnen, Öl auf Leinwand und auf Karton doubliert, 18. Jh., Craquelure, Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 58,5 x 61 cm.

Katalog-Nr.: 3913
Limit: 150,00 €

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"Abraham und die Engel"

das Bild schildert die biblische Begebenheit aus der Genesis [18,1-15] und berichtet von Abraham, einem der mythischen Erzväter des Volkes Israel der, hier kniend in königlicher Robe und abweichend vom Bibeltext, vor einem festen Haus mit Säulen dargestellt ist - „Abraham saß an seinem Zelt, als drei Engel zu ihm kamen. Er begrüßte sie herzlich und bot ihnen Gastfreundschaft an, bereitete ihnen Speise und Wasser. Während des Mahls verkündeten die Engel, dass Sarah, Abrahams Frau, trotz ihres hohen Alters einen Sohn gebären werde. Sarah, die in der Nähe lauschte, lachte ungläubig über die Nachricht. Die Engel versicherten Abraham, dass nichts für Gott unmöglich sei, und bestätigten, dass seine Nachkommenschaft zahlreich wie die Sterne des Himmels sein werde. ...", im Hintergrund ist die ungläubig lächelnde Sarah zu sehen, im Vordergrund liegt eine Messingschüssel nebst Handtuch für die von Abraham angebotene Fußwaschung der Gäste und im Mittelgrund haben sich die drei Engel zum Mahl an einen gedeckten Tisch in weiter sommerlicher Landschaft niedergelassen, lasierende, partiell gering pastose religiöse Genremalerei des Barock, Öl auf Holzplatte, wohl 1. Hälfte 17. Jh., unsigniert, rückseitig undeutbare alte Annotationen und Spuren einer ehemaligen Parkettierung, die nun einer Rissarmierung mittels Holzstücken gewichen ist, ein nahezu identisches Gemälde "Abraham und die Engel" wird dem flämischen Barockmaler Antoon [Anthonis] Sallaert (1594-1650) zugeschrieben, rückseitig Katalogauszug und Etikett des Auktionshauses Lempertz, welches das Gemälde in seiner Auktion am 15.05.2010 an Thomas Willeboirts, genannt Bosschaert (1613 oder 1614 Bergen op Zoom bis 1654 Antwerpen) zuschrieb, rückseitig (etwas links und unterhalb der Mitte in einem etwas helleren Bereich) will der Vorbesitzer Reste eines alten Brandzeichens der Antwerpener Maltafelmacher erkannt haben (vergleiche beigefügte Kopien), Altersspuren, im alten handgeschnitzten Barockrahmen gefasst, Falzmaße ca. 75 x 106 cm.

Katalog-Nr.: 3914
Limit: 2000,00 €

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nach Adriaen van der Werff, "Verstoßung der Hagar"

Verbildlichung der alttestamentarischen Geschichte um das lange kinderlos gebliebene Paar Abraham und Sara, auf Wunsch Saras zeugt deren Ehemann Abraham mit Saras Sklavin Hagar einen Sohn namens Ismael, als Sara später doch noch von Abraham schwanger wurde und ihren Sohn Isaak gebar, überredete sie Abraham, Hagar und Ismael zu verstoßen - was in vorliegendem Gemälde dargestellt ist, lasierende Kopie nach dem um 1696/97 entstandenen Gemälde "Die Verbannung Hagars und Ismaels" von Adriaen van der Werff (1659-1722), welches in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden "Galerie Alte Meister" verwahrt wird, Öl auf Leinwand, um 1900, rechts unten bezeichnet "CZ", rückseitig auf dem Keilrahmen diverse Annotationen wie "Frau Geheimrath Zimmermann Schubertstr. 37" und "Hermann von Mutter 1908", Altersspuren, im Goldstuckrahmen. Falzmaße ca. 87,5 x 69,5 cm.

Katalog-Nr.: 3915
Limit: 200,00 €

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Mariä Aufnahme in den Himmel

Darstellung der Jungfrau Maria, der Mutter Jesu, die, von Engeln getragen auf einer Mondsichel zum Himmel entschwebt, während Gläubige staunend am leeren Grab verharren, gering pastose, barocke religiöse Genremalerei, Öl auf grober Leinwand, um 1700, unsigniert, doubliert, Altersspuren, jünger gerahmt, Falzmaße ca. 119 x 70 cm.

Katalog-Nr.: 3916
Limit: 180,00 €

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Madonnenbildnis

die in einen Schleier gehüllte Mutter Gottes mit Heiligenschein, Öl auf Leinwand und auf Leinwand doubliert, wohl 18. Jh., Craquelure, Retuschen, gerahmt, Falzmaße ca. 40,5 x 30 cm.

Katalog-Nr.: 3917
Limit: 120,00 €

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Maria Immaculata

die stehende Maria mit zum Himmel gerichtetem Blick, umgeben von Engeln, altmeisterliche Malerei, Öl auf festem Papier, 17./18. Jh., Craquelure, Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 37 x 29 cm.

Katalog-Nr.: 3918
Limit: 120,00 €

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Religiöse Szene

Maria mit dem Jesuskind sowie zwei Frauen mit Stoffbinde und Krug, vermutlich Szene nach der Beschneidung, Öl auf Leinwand und doubliert, 17.-18. Jh., leichte Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 44,5 x 57,5 cm.

Katalog-Nr.: 3919
Limit: 330,00 €

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Maria als Himmelskönigin

Maria mit blauem Gewand, rotem Umhang, Schleier und Krone, auf ihrem Schoß das bekrönte Jesuskind sich an sie schmiegend, Heiligenmalerei mit gekonnter Lichtbehandlung, Öl auf Leinwand, 17./18. Jh., leichtes Craquelure, restauriert und minimale Erhaltungsmängel, im vergoldeten, über Eck gearbeiteten Rahmen, Falzmaße ca. 95 x 73,5 cm.

Katalog-Nr.: 3920
Limit: 390,00 €

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Maria mit dem Jesusknaben

die Mutter Gottes mit dem jungen Jesus auf ihrem Schoß, welcher sich an ihr Gesicht schmiegt, religiöse Malerei mit leicht pastosem Farbauftrag, Öl auf Leinwand, 18. Jh., Erhaltungsmängel, restaurierungsbedürftig, ungerahmt, Maße ca. 87 x 67 cm.

Katalog-Nr.: 3921
Limit: 120,00 €

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Anna Selbdritt

Darstellung Marias mit dem nackten Jesusknaben mit zum Segen erhobener rechter Hand, rechts im Hintergrund mit Buch Marias Mutter die Heilige Anna, gering pastose religiöse Genremalerei, Öl über weißem Bolusgrund auf Holzplatte, wohl 17. Jh., unsigniert, stärkere Erhaltungsmängel, ungerahmt, Maße ca. 62 x 46 cm.

Katalog-Nr.: 3922
Limit: 2800,00 €

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Ecce Homo

Jesus im purpurnen Gewand mit Dornenkrone und Heilgenschein, zum Himmel blickend, altmeisterliche Heiligenmalerei, Öl auf Leinwand, um 1800, Craquelure, Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 35 x 26,5 cm.

Katalog-Nr.: 3923
Limit: 120,00 €

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Martyrium Christi

Darstellung der Verspottung und "Dornenkrönung" Jesu durch römische Soldaten aus der Passion Christi, hierzu schreibt das Matthäusevangelium der Bibel [Mt. 27,29] "... Da nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus, führten ihn in das Prätorium und versammelten die ganze Kohorte um ihn. Sie zogen ihn aus und legten ihm einen purpurroten Mantel um. Dann flochten sie einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf das Haupt und gaben ihm einen Stock in die rechte Hand. Sie fielen vor ihm auf die Knie und verhöhnten ihn, indem sie riefen: Sei gegrüßt, König der Juden! ...", rückseitig weitestgehend ausgeführtes Gemälde eines durch göttliche Macht, mittels eines Rohrkolbens gebannten Satan mit Schlange in abendlicher Landschaft, barocke, gering pastose religiöse Genremalerei in gedeckter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1700, unsigniert, hinterlegte Fehlstellen in der Leinwand, alte Retuschen, etwas restaurierungsbedürftig, schlicht gerahmt, Falzmaße ca. 180 x 125 cm.

Katalog-Nr.: 3924
Limit: 900,00 €

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Wie funktioniert eine Auktion