Gemälde

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Nicolaes von Berchem, Ein Hirte mit seiner Herde

abendliche pastorale Landschaft, mit Hirten und seinen Ziegen und Schafen, vor felsiger Landschaft in der Dämmerung, fein lasierende Tiermalerei mit effektvollen Lichtern, hierzu bemerkt Thieme-Becker: "... aber schon bald wird die Darstellung von Hirtenszenen überwiegend, und hierin hat er eine große Meisterschaft erreicht, die schon von seinem Zeitgenossen Cornelis de Bie in Antwerpen 1661 gewürdigt wurde. ...", Öl auf Leinwand, unten ligiert signiert und datiert "NBerch mz 1679", rückseitig diverse alte, teils fragmentarische, unleserliche Etiketten und Annotationen, doubliert, Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 49 x 65,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Nicolaes Pietersz Berchem, niederländischer Maler, Zeichner und Grafiker (1620 Haarlem bis 1683 Amsterdam), Lehre bei seinem Vater, dem Stilllebenmaler Pieter Claesz, nachfolgend vermutlich Schüler bei Jan van Goyen, Pieter de Grebber und Jan Wils, 1642 Eintritt in die Sankt-Lukasgilde zu Haarlem, nach 1646 auch als Lehrer tätig, unternahm vermutlich einige Italienreisen, vor 1660 kurzzeitig in Amsterdam ansässig, ließ sich 1677 endgültig in Amsterdam nieder, Berchem zählt zu den bekanntesten Vertretern der niederländischen Landschaftsmalerei des 17. Jh., Quelle: Thieme-Becker, AKL, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3901
Limit: 8600,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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nach Anthonis van Dyck, Amalie zu Solms-Braunfels

Brustportrait einer herrschaftlich im schwarzen schillernden Seidenleid mit weißen Schleifen und Einsätzen gekleideten jungen Frau im Halbprofil, vor dunklem Grund, besonders auffallend sind die breiten Goldketten, die doppelreihige Perlenkette, der weit ausladende Spitzenkragen und die rote Tulpe im Haar, bei der Dargestellten handelt es sich um die Hofdame der Pfalzgräfin-Kurfürstin Elisabeth von der Pfalz und ab 1625 Prinzessin von Oranien sowie Gräfin von Nassau Amalie zu Solms-Braunfels (1602 Braunfels bis 1675 den Haag), Anthonis van Dyck (1599-1641) fertigte mehrere Portraits der Gräfin in ähnlichen Posen, vorliegend leicht verkleinerte Kopie nach dem zwischen 1630 und 1632 entstandenen Original, welches heute im Kunsthistorischen Museum Wien verwahrt wird, Öl auf Leinwand, 19. Jh., unsigniert, Altersspuren, original im prächtigen, ca. 15 cm breiten Gründerzeitgoldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 80 x 64 cm.

Katalog-Nr.: 3902
Limit: 700,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Jakob von Huchtenburg, attr., Schlachtenszene

dramatisches Schlachtengeschehen mit toten bzw. verletzten Menschen und Pferden zwischen militärischem Zeug und kämpfenden Reitern, lasierende barocke Genremalerei, Öl auf Leinwand, doubliert, rechts unten undeutlich teils unleserlich signiert "J. v. Huchtenborg ...", Altersspuren, sehr schön in schwarzer Flammleiste gerahmt, Falzmaße ca. 40 x 64,5 cm. Künstlerinfo: auch Hans oder Jan van Huctenburg, Huchtenburg, Hugtenburg, Huchtenborg oder Huchtenborgh, niederländischer Schlachtenmaler, Zeichner, Radierer, Verleger und Kunsthändler (1647 Haarlem bis 1733 Amsterdam), zunächst Schüler von Thomas Wijck, frühzeitig Schüler seines Bruders Jacob van Huchtenburgh in Rom, nach dessen Tod 1667 Schüler von Charles Le Brun und vor allem Adam Frans van der Meulen an der Gobelinmanufaktur in Paris, zeitweise Mitarbeit in der Werkstatt und an den Arbeiten van der Meulens, 1670 wieder in Haarlem, fortan wechselnd in Haarlem und Amsterdam tätig, 1708–17 in Diensten des Prinzen Eugen von Savoyen und ab 1711 im Dienst des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz, 1719 Mitglied der Haager „Confrérie Pictura (1656 in Den Haag gegründete Malergilde)“, kurz darauf Rückkehr nach Amsterdam, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Wurzbach, Houbraken und Internet.

Katalog-Nr.: 3903
Limit: 1800,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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1vRubens und Hélène Fourment im Garten

Kopie von Otto Schrader des 1631 entstandenen und sich heute in der Alten Pinakothek in München befindlichen Gemäldes, zu sehen ist der Künstler mit seiner zweiten Frau Hélène Fourment und seinem Sohn in parkähnlicher Anlage mit Tieren, Öl auf Gewebe, um 1930, links unten signiert "Otto Schrader cop.", auf Rahmenrückseite handschriftliches Etikett "Rubens und Helen Fourment im Garten 1631, auf Holz München Alte Pinakothek Copie Otto Schrader", dem Alter entsprechend gut erhalten, ansprechend gerahmt (mit geringen Verlusten), Falzmaße ca. 98 x 133 cm.

Katalog-Nr.: 3907
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Schlachtenszene

dramatisches Schlacht-Geschehen mit kämpfender Kavallerie unter dramatisch bewölktem Himmel, pastose barocke Malerei, Öl über rotem Bolus auf Leinwand, um 1700, unsigniert, auf Platte doubliert, Altersspuren, im jüngeren Goldstuckrahmen mit Rahmenschild mit Zuschreibung "Georges Philippe Rugendas 1666–1742" gefasst, Falzmaße ca. 56 x 45 cm.

Katalog-Nr.: 3908
Limit: 650,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Mathys Schoevaerdts, Gesellschaft vor antiken Ruinen

buntes Treiben am Brunnen vor antikem, vegetativ überwuchertem Triumphbogen mit Reitern, Planwagen, Wanderern und Rastenden in sommerlicher mediterraner Landschaft mit weitem Blick auf nebelverhangene Berge, vielfigürliche, partiell dünn lasierende Genremalerei, Öl auf Holzplatte, rechts unten signiert "M. SCHOEVAERDTS F.", Altersspuren, im prächtigen Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 33 x 46 cm. Künstlerinfo: bekannt auch unter den Namensvarianten: Mathies, Marten, Michael, Martin oder Mathijs Schoevaerdts, Mathijs Schoevaerts, Mathys Schoevaerts, Matthijs Schoevaerts, Mathias Schoevaert, Mathieu Schoevaerdts, Mathieu Schoewaerdts, flämischer Maler, Zeichner und Kupferstecher (1664 Brüssel bis zwischen 1702 und 1712), ab 1682 Lehre beim Landschaftsmaler Adriaen Frans Boudewijns in Brüssel, beeinflusst zunächst von der Malerei seines Lehrmeisters und Jan Brueghels des Älteren (1568-1625), später von den in Rom lebenden flämischen Malern den "Bamboccianti", 1690 Meister der Brüsseler Lukasgilde und 1692-96 deren Dekan, zeitweise Aufenthalt in der Republik der Sieben Vereinigten Niederlande und in Paris, versah teilweise die Gemälde von Jaques d‘Arthois und Adriaen Frans Boudewijns mit Figuren, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Wurzbach, Nagler, Christiaan Kramm & Johannes Immerzeel Jr. "De levens en werken der Hollandsche en Vlaamsche kunstschilders, beeldhouwers, graveurs en bouwmeesters, ...", Müller-Singer und Internet. Weiterführende Informationen zum Motiv: Die englische Wikipedia schreibt hierzu "... Schoevaerdts ist bekannt für seine Landschaftsmalerei und Genreszenen. Seine Landschaften sind reich an Anekdoten und zeigen fein gemalte Szenen von Bauern auf Reisen, auf See oder bei Jahrmärkten. ... Typisch für all diese Landschaftsdarstellungen ist das idyllische Gefühl von Glück und zeigt die kleinen Figuren in anekdotischen, detailreichen Posen vor dem Hintergrund einer ansprechenden Landschaft oder von Gebäuden. ... Später geriet Schoevaerdts unter den Einfluss der in Rom tätigen niederländischen und flämischen Künstler, bekannt als die Bamboccianti. Er begann daraufhin, Landschaften mit italienischen Häfen und Ruinen zu malen [ohne je in Italien gewesen zu sein]. Die fantasievoll gestalteten Ruinen und Gebäude dieser Landschaften waren oft mit Laubwerk verziert, was ihren Verfall betonte. Diese italienischen Landschaften offenbarten eine zunehmende Tiefe und Feinheit im Farbauftrag. Er malte mit einer hellen, klaren Palette und viele seiner Landschaften zeigen einen stimmungsvollen Sonnenuntergang oder nebelverhangene blaue Berge in der Ferne. ... Schoevaerdts' Landschaften stellten zumeist imaginäre Ansichten dar. ..."

Katalog-Nr.: 3909
Limit: 2600,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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nach Adriaen van der Werff, "Verstoßung der Hagar"

Verbildlichung der alttestamentarischen Geschichte um das lange kinderlos gebliebene Paar Abraham und Sara, auf Wunsch Saras zeugt deren Ehemann Abraham mit Saras Sklavin Hagar einen Sohn namens Ismael, als Sara später doch noch von Abraham schwanger wurde und ihren Sohn Isaak gebar, überredete sie Abraham, Hagar und Ismael zu verstoßen - was in vorliegendem Gemälde dargestellt ist, lasierende Kopie nach dem um 1696/97 entstandenen Gemälde "Die Verbannung Hagars und Ismaels" von Adriaen van der Werff (1659-1722), welches in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden "Galerie Alte Meister" verwahrt wird, Öl auf Leinwand, um 1900, rechts unten bezeichnet "CZ", rückseitig auf dem Keilrahmen diverse Annotationen wie "Frau Geheimrath Zimmermann Schubertstr. 37" und "Hermann von Mutter 1908", Altersspuren, im Goldstuckrahmen. Falzmaße ca. 87,5 x 69,5 cm.

Katalog-Nr.: 3915
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Maria als Himmelskönigin

Maria mit blauem Gewand, rotem Umhang, Schleier und Krone, auf ihrem Schoß das bekrönte Jesuskind sich an sie schmiegend, Heiligenmalerei mit gekonnter Lichtbehandlung, Öl auf Leinwand, 17./18. Jh., leichtes Craquelure, restauriert und minimale Erhaltungsmängel, im vergoldeten, über Eck gearbeiteten Rahmen, Falzmaße ca. 95 x 73,5 cm.

Katalog-Nr.: 3920
Limit: 390,00 €, Zuschlag: 340,00 €

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Anna Selbdritt

Darstellung Marias mit dem nackten Jesusknaben mit zum Segen erhobener rechter Hand, rechts im Hintergrund mit Buch Marias Mutter die Heilige Anna, gering pastose religiöse Genremalerei, Öl über weißem Bolusgrund auf Holzplatte, wohl 17. Jh., unsigniert, stärkere Erhaltungsmängel, ungerahmt, Maße ca. 62 x 46 cm.

Katalog-Nr.: 3922
Limit: 2800,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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St. Antonius von Padua mit Christuskind

Bildnis des Heiligen und Kirchenlehrers Antonius von Padua (geboren als Fernandus um 1195 bis 1231 Arcella bei Padua) im Habit des Franziskanerordens mit Lilienzweig, Bibel und dem Christuskind im Arm, der bereits zu Lebzeiten verehrte Kirchenmann wurde auf Verlangen der Gläubigen bereits ein Jahr nach seinem Tod durch Papst Gregor IX. heilig gesprochen, er wurde in der Folge einer der bedeutendsten "Volksheiligen", auch weil einige Patronate von Antonius dem Großen (ca. 251–356) auf ihn übergingen, er war Schutzpatron zahlreicher Städte wie Padua, Lissabon, Paderborn, Hildesheim und anderer, er ist bis heute universeller Schutzpatron der Bäcker, Schweinehirten, Reisenden, Sozialarbeiter, Bergleute, Frauen, Kinder, der Eheleute, Armen, Verliebten, Pferde und Esel und wurde gegen die Pest, Unfruchtbarkeit, Schiffbruch, Fieber, Viehkrankheiten und Kriegsnot angebetet, er sollte bei der Partnersuche helfen und wurde zum Auffinden verloren gegangener Dinge angebetet, was ihm in Bayern den liebevollen Spitznamen "Schlampertoni" einbrachte, gering pastose barocke Malerei mit schönem Licht, Öl auf Leinwand, wohl 17. Jh., unsigniert, unten fragmentarische Bezeichnung "S. Antonius ... Padua", doubliert, Erhaltungsmängel, schön neuzeitlich gerahmt, Falzmaße ca. 42 x 33,5 cm.

Katalog-Nr.: 3925
Limit: 450,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Bildnis eines katholischen Würdenträgers

Brustbildnis eines Mannes in mittleren Jahren, mit Scheitelkäppchen auf weiß gepuderter Perücke, schwarzer Mozetta mit Brustkreuz über Chorhemd und kardinalsrotem Chorgewand, der Dargestellte hält in seiner rechten Hand einen Brief, auf dem die italienischen Worte "per Mario Orcini [dt.: für Mario Orcini]" gut lesbar sind, eventuell handelt es sich beim Dargestellten um den Bischof Mario I. Orsini, lasierende barocke Portraitmalerei, Öl auf Leinwand, 1. Viertel 17. Jh., unsigniert, rechts oben Wappendarstellung mit steigendem Stier über heraldischer Rose, doubliert, Altersspuren, im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 73 x 61 cm. Info zu Mario I. Orsini (1564 Rom bis 1634 Tivoli): entstammte der berühmten Familie Orsini, Sohn des Barons Ulpio Orsini und der Lavinia di Giovenale, 1611–24 Berufung zum Bischof von Bisignano, 1624–34 Bischof von Tivoli, setzte sich mit juristischen und spirituellen Konflikten auseinander, insbesondere mit den Abt-Kommandataren von Subiaco, 1632 schloss er eine Konvention mit Kardinal Borghese, die die Rechte zwischen Abt und Bischof neu regelte und die bischöflichen Rechte einschränkte, Orsini starb am 15. März 1634 in Tivoli und wurde in Licenza beigesetzt, wo er die Kirche San Giovanni Battista gegründet hatte, in Tivoli restaurierte er den bischöflichen Palast, dessen Eingang noch heute seinen Namen trägt, Quelle: "Atti e Memorie della Società Tiburtina di Storia e d'Arte" (1929–30) und "Nuova Serie dei Vescovi di Tivoli".

Katalog-Nr.: 3926
Limit: 750,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Dame mit zwei Herren beim Tric-Trac-Spiel

dämmrige Interieurszene mit Frau und Mann in der Mode des Barock, mit Würfelbechern und Tric-Trac-Spiel (Backgammon) am Tisch sitzend, einen herbeitretenden Jäger mit Flinte und Pulvertasche, die Aufmerksamkeit schenkend, lasierende Genremalerei, Öl auf Leinwand, wohl 2. Hälfte 18. Jh., unsigniert, doubliert, rückseitig auf der Leinwand und dem Keilrahmen undeutlich gestempelt und teils getilgte alte fragmentarische Etiketten auf dem Keilrahmen, hier unter anderem undeutlich lesbar "Das Bild könnte eine ... Arbeit von Martin Ferdinand Quadal sein, wenn es nicht ... französisch ist.", Erhaltungsmängel, im schönen Goldstuckrahmen in Zweitverwendung mit geweitetem Falz gefasst, Falzmaße ca. 91 x 105 cm.

Katalog-Nr.: 3928
Limit: 950,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Beim Geldverleiher

Mann in einfacher Kleidung beim Geldverleiher, auf dessen Tisch zur Mahnung, dass alles Irdische vergänglich ist, ein Schädel liegt, Genremalerei mit flämischen Einflüssen, Öl auf Holztafel, wohl 17. Jh., Craquelure, geringe Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 30,5 x 24,5 cm

Katalog-Nr.: 3929
Limit: 260,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Der Rattenfänger

den Betrachter anblickender Mann, vor der Stadt mit Rattenkäfig an Stab, verschmitzt den Betrachter anblickend, Öl auf Holztafel, 18. Jh., rückseitig unleserlich bezeichnet, geringe Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 26,5 x 20,5 cm.

Katalog-Nr.: 3930
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Segelschiffe an der Küste

gebirgige Küstenszene mit anlandendem Segelschiff, vor festungsartiger Stadt am Meer vor steil aufragender Bergkulisse, unter effektvoll bewölktem Himmel, im Vordergrund bergen Fischer ihren Fang, fein lasierende Malerei, Öl auf Holzplatte, wohl 18. Jh. unsigniert, rückseitig kleines, unbestimmbares rotes Wachssiegel und nummeriert "... 33", Altersspuren, im Ochsenaugenrahmen gefasst, Falzmaße ca. 38,5 x 60,5 cm.

Katalog-Nr.: 3931
Limit: 1200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Rastender Krieger

Soldaten im angeregten Gespräch an einem Waldrand, im Hintergrund das bedrohliche Leuchten einer brennenden Stadt, Öl auf Holz, wohl 18. Jh., leichte Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 20 x 21,5 cm.

Katalog-Nr.: 3932
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Adliger in Rüstung

Brustbildnis eines Mannes in mittleren Jahren im aufwendigen, partiell gravierten und vergoldeten Plattenharnisch im Halbprofil, vor dunklem Grund, gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand und schmalen Spannrahmen, um 1600, unsigniert, Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 61,5 x 51 cm.

Katalog-Nr.: 3937
Limit: 900,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Portrait eines Edelmanns

Brustbildnis eines Mannes mittleren Alters in herrschaftlicher Mode mit Harnisch, besticktem Kragen und langer dunkler Allongeperücke, gering pastose Bildnismalerei des Barock, Öl auf Leinwand, 17./18. Jh., unsigniert, doubliert, Altersspuren, schön im neueren Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 70 x 55 cm.

Katalog-Nr.: 3938
Limit: 500,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Barockes Portrait eines Adligen in Rüstung

Halbfigurenbildnis eines elegant gekleideten älteren Adligen mit Perücke, in Rüstung und rotsamtenem Mantel, vor dunklem Grund, gering pastose Portraitmalerei, Öl auf Leinwand, um 1700, unsigniert, Craquelure, doubliert, restauriert, etwas restaurierungsbedürftig, im nicht ganz passenden Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 82 x 65 cm.

Katalog-Nr.: 3939
Limit: 360,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Barocke Heilgenszene

Halbfigurenbildnis des Heiligen Christopherus mit freiem Oberkörper, vom Jesusknaben flankiert, gering pastose, dunkeltonige Malerei über rotem Bolus, Öl auf Leinwand und neuerem Keilrahmen, wohl 17. Jh., unsigniert, doubliert, Altersspuren, Maße ca. 74,5 x 57,5 cm.

Katalog-Nr.: 3944
Limit: 900,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Landschaft mit Wanderern

leicht hügelige, idealisierte Landschaft mit Ortschaft im Hintergrund sowie im vorderen rechten Bereich Weg mit zwei Wanderern, minutiös ausgeführte Landschaftsmalerei in gedeckter Farbigkeit, Öl auf Papier, um 1800, auf Rahmenrückwand bezeichnet "Rückseite ist bezeichnet EWG", Retuschen, unter Passepartout und hinter Glas in Berliner Leiste gerahmt (im Passepartout verrutscht), Passepartoutausschnitt ca. 16 x 21 cm.

Katalog-Nr.: 3945
Limit: 330,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Barockes Blumenstillleben

üppiges Blumenarrangement aus Tulpen, Rosen, Mohn und anderen Blüten in kelchförmiger Vase auf Tischplatte, vor dämmriger Sommerlandschaft, neben irdener Schale und chinesischen Teeschalen, qualitätvolle, gering pastose barocke Stilllebenmalerei, Öl auf Leinwand, um 1700, unsigniert, alt doubliert, Altersspuren, im späteren prächtigen Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 100 x 81 cm.

Katalog-Nr.: 3949
Limit: 2400,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Jagdstillleben mit Geflügel

sommerliche Gebirgslandschaft mit auf einem Stein am Waldesrand präsentierter Jagdbeute aus erlegtem Wiedehopf, Auerhenne, Blaumeise und anderen Vögeln, fein lasierende Tiermalerei in barocker Manier und kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, wohl 18. Jh., auf neuerem Keilrahmen montiert, unsigniert, nach Vorbesitzerangaben eventuell Werk von Jacob Samuel Beck (1715–1778), Altersspuren, im sehr schönem Spätbiedermeier-Goldstuckrahmen mit geweitetem Falz in Zweitverwendung gefasst, Falzmaße ca. 62,5 x 77 cm.

Katalog-Nr.: 3951
Limit: 1800,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Robert Weir Allan, attr., Klosterruine Tintern Abbey

spätsommerlicher Blick vom Fluss Wye, über Wiesen mit Bauern bei der Arbeit, auf die mit Efeu überwucherte Ruine des 1131 gestifteten und 1536 aufgegebenen mittelalterlichen Zisterzienser-Klosters Tintern Abbey im britischen Wales, das Kloster war das erste Zisterzienserkloster in Wales und das zweitälteste in Großbritannien und gehörte zu den vermögendsten Klöstern des Landes, im Zuge der Gründung der anglikanischen Staatskirche nach 1531 unter Heinrich VIII. musste das Kloster 1536 aufgegeben und das Vermögen der britischen Krone übergeben werden, die Gebäude wurden dem Verfall preisgegeben und erlangten erst mit der aufkommenden Romantik im 18. Jh. an Bedeutung, 1782 verfasste der Pfarrer William Gilpin seinen populären Reiseführer "Observations on the River Wye", welcher das Kloster wieder ins Bewusstsein der Menschen zurückholte, Künstler wie Thomas Gainsborough und William Turner verewigten die romantischen Ruinen in ihren Gemälden und der Dichter und führende Vertreter der englischen Romantik, William Wordsworth, besuchte 1793 die Abbey und veröffentlichte 1798 sein berühmtes Gedicht "Lines Composed A Few Miles Above Tintern Abbey, On Revisiting The Banks Of The Wye During A Tour. July 13, 1798", effektvolle, gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, um 1870, links unten signiert "Allan", Altersspuren, in neuzeitlicher Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaße ca. 40,5 x 61 cm. Künstlerinfo: auch genannt Bob Allan, schottischer Zeichner, Aquarellist, Maler und Graphiker (1852 Glasgow bis 1942 London), zunächst Ausbildung zum Lithographen bei seinem Vater David Allan, früh autodidaktische Hinwendung zur Malerei, beschickte bereits 1873 das Glasgow Institute of Fine Arts mit Ölgemälden, 1875–80 mit väterlichem Erbe Studienaufenthalt in Paris, hier Atelierschüler bei Tony Robert-Fleury an der Académie Julian und Schüler von Alexandre Cabanel an der École des Beaux-Arts, anschließend Studienreise nach Spanien, schließlich Rückkehr nach Schottland, ab 1880 Mitglied der Royal Scottish Society of Painters in Watercolour [dt.: Königliche Schottische Gesellschaft der Aquarellmaler] und 1908–10 deren Vizepräsident, ab 1880 regelmäßig und ab 1883 gänzlich in London tätig, ab 1886 Mitglied des New English Art Club, 1910 Vizepräsident der Royal British Colonial Society of Artists, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem nach Holland, Belgien, Frankreich, Italien, Griechenland, Nordafrika, Damaskus, 1891–92 nach Indien und 1907 nach Japan, 1915 und 1920 Besuch bei den Schwiegereltern in den USA, beschickte diverse Ausstellungen wie den Pariser Salon der Société des Artistes Français, das Glasgow Institute of the Fine Arts, die Royal Academy London, die Londoner Grosvenor Gallery, den New English Art Club, das Royal Institute of Oil Painters, die Fine Art Society London, die Royal Scottish Academy und die Pariser Weltausstellungen 1889 und 1900, tätig in London, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit und Internet.

Katalog-Nr.: 3952
Limit: 280,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Thomas Barker of Bath, attr., Auf der Dorfstraße

poesievolle sommerliche, ländliche Szene mit Wirt und Bierkutscher, beim Plausch vorm Wirtshaus sowie Reisigsammler mit Hund auf der Landstraße, vor Dorfkulisse mit Windmühle, lasierende Genremalerei, Öl auf Leinwand, 1. Hälfte 19. Jh., links unten undeutlich signiert "Barker pinx.", rückseitig auf dem Keilrahmen neuzeitliches Etikett "Thomas Barcker England [sic.]", laut Vorbesitzerangabe wohl Thomas Barker of Bath, Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 46 x 61,5 cm. Künstlerinfo: genannt Thomas Barker of Bath, englischer Genremaler, Zeichner und Lithograph (1767 oder 1769 Trosant bei Pontypool/Monmouthshire bis 1847 Bath), Sohn und Schüler des Tiermalers Benjamin Barker (gestorben 1793), künstlerisch weitestgehend Autodidakt, Bruder des Landschaftsmalers Benjamin Barker (1776-1838), früh wurde sein Talent durch den Auktionator und Wagenbauer Charles Spackmann entdeckt, welcher Barker als Lehrling einstellte und ihn zum Kopieren holländischer Meister wie Meindert Hobbema und britischer Meister wie Thomas Gainsborough und Richard Wilson ermunterte, in der Folge schuf er Bildkompositionen in Rückgriff auf diese drei Künstler, mit Spackmanns Unterstützung 1790-93 Studienreise nach Italien, ab 1793 wieder als Genremaler in England, beschickte 1791-1829 die Ausstellungen der Royal Academy of Arts, vier seiner Söhne wurden ebenfalls Maler und ahmten seine Arbeiten nach, tätig in Bath, Quelle: AKL und Internet.

Katalog-Nr.: 3955
Limit: 500,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Wie funktioniert eine Auktion