Darstellung der Belagerung und Zerstörung Leipzigs, insbesondere der im 13. Jahrhundert errichteten und 1549 durch Hieronymus Lotter zur Festung ertüchtigten Pleißenburg, durch die schwedischen Truppen im Dreißigjährigen Krieg (1618-48), oben in Schriftkartusche betitelt "Das Veste Schloß Pleißenburg zu Leipzig und wie solches von den Schwedischen zur übergab bezwungen worden Anno 1642", das Blatt zeigt neben der Pleißenburg und deren Zerstörungen eindrucksvoll die Taktik der Angreifer mit der seinerzeitigen Militärtechnik, neben markanten Bauwerken wie der Thomaskirche, dem Rathausturm und dem Turm der Nikolaikirche erscheinen auch heute nicht mehr vorhandene Gebäude wie die 1561-64 errichtete "Eußerste Waßerkunst [Äußerste oder Rote Wasserkunst]" am Pleißemühlgraben, unten ausführliche Legende zur Darstellung und zum seinerzeitigen Geschehen, Kupferstich auf Bütten aus Matthäus Merians des Älteren "Theatrum Europaeum" von 1643, Blatt gering lichtrandig und fleckig, Holzwurmlöchlein, ins Passepartout eingeheftet, ungerahmt, Plattenmaße ca. 28,5 x 17 cm, Blattmaße ca. 34 x 20,5 cm. Künstlerinfo: schweizerischer Kupferstecher, Buchhändler und Verleger (1593 Basel bis 1650 Schwalbach), 1606-09 Schüler des Kupferstechers Dietrich Meyer und des Glasmalers Christof Murer in Zürich, 1610 bei Friedrich Brentel in Straßburg, 1625 Übernahme der Kunsthandlung seines Schwiegervaters Johann Theodor de Bry in Frankfurt am Main, nach seinem Tod führten seine Söhne Matthäus der Jüngere und Caspar sowie später deren Nachkommen den Verlag unter der Bezeichnung ”Merians Erben” bis 1727 weiter und vervollständigten seine Hauptwerke ”Topographia Germaniae” und ”Theatrum Europaeum”, Quelle: Thieme-Becker und Internet.
Katalog-Nr.: 3800
Limit: 20,00 €
Darstellung der Festungsanlagen von Dresden und verschiedener prächtiger Gebäude im Hintergrund, unterhalb von der Platte betitelt "Aeuserliches Ansehen des Wilschen Thor, nebst der königl. Bibliothec, zu Dresden", kolorierter Kupferstich, um 1710, rechts unten bezeichnet "Georg Balthasar Probst, exud. A. V." (Verleger), geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 26 x 39,5 cm. Künstlerinfo: dt. Bildnis und Vedutenstecher sowie Verleger (1732 Augsburg? bis 1801 Augsburg?), Schüler und Sohn des Johann Balthasar Probst (1673–1748) und Vater des Georg Mathäus Probst (gestorben 1788), Schüler seines Vaters, übernahm nach dessen Tod 1750 einen Teil des Verlags "Wolffs Erben (Haeres Jer. Wolffii)” und führte ihn unter eigenem Namen fort, tätig in Augsburg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.
Katalog-Nr.: 3801
Limit: 80,00 €
sommerlicher Blick von einer Anhöhe auf die Elbe mit Dampf- und Segelschiffen, umgeben von den Bergen des "Sächsische Schweiz" genannten Elbsandsteingebirges, am linken Bildrand ist neben der Eisenbahnstrecke die Stadt Königstein mit der Marienkirche zu Füßen der mächtigen Festung Königsstein zu sehen, auf der rechten Bildseite ist der Lilienstein sichtbar, gering pastose Malerei, Öl auf Karton, 2. Hälfte 19. Jh., am unteren Bildrand rechts der Mitte unscheinbar signiert "G. Balzer", rückseitig Beschriftung der umseitig sichtbaren Sehenswürdigkeiten, Altersspuren, original in Stuckleiste gerahmt, Falzmaße ca. 42 x 63 cm.
Katalog-Nr.: 3802
Limit: 280,00 €
sommerlicher Blick in den Park der "Villa Malta (Pincio)" in Rom mit Laubengang und Brunnen, fein mit spitzem Pinsel festgehaltenes Aquarell über Bleistiftvorzeichnung, links unten Ortsbezeichnung und datiert "Villa Malta 14. Juli 1859" und rechts signiert "W. Rau", Provenienz: Nachlass des Plauener Architekten Emil Rösler (1874 Wolfsberg [tschechisch: Vlčí Hora] bis 1954 Plauen), Atelier- und Altersspuren, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 24,5 x 34,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Heinrich Woldemar Rau, dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1827 Dresden bis 1889 Dresden), anfänglich in der Lithographischen Anstalt seines Vaters Johann Heinrich Gottlob Rau tätig, 1841–52 Studium an der Kunstakademie in Dresden, hier Schüler von Ludwig Richter, 1858–62 Italienaufenthalt (unter anderem Olevano im Sabinergebirge), 1866–67 weitere Italienreise nach Olevano und Rom mit Albert Venus, Paul Mohn und Carl Wilhelm Müller, 1873–87 Zeichenlehrer am Polytechnikum in Dresden, parallel bis 1886 mehrere Jahre Lehrer für Aquarellmalerei an der Dresdner Akademie, 1877 Ernennung zum Professor, beschickte Dresdner Kunstausstellungen, tätig in Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher, Müller-Singer, Schülerlisten der Dresdner Akademie und Friedrich "Ludwig Richter und sein Schülerkreis".
Katalog-Nr.: 3803
Limit: 80,00 €
mediterraner Altstadtwinkel mit zinnenbewehrtem Turm und Treppe zum Laubengang, fein mit spitzem Pinsel festgehaltenes Aquarell über Bleistiftvorzeichnung, rechts unten signiert, betitelt und datiert "W. Rau »St. Paul« Sept. [18]71", Provenienz: Nachlass des Plauener Architekten Emil Rösler (1874 Wolfsberg [tschechisch: Vlčí Hora] bis 1954 Plauen), Altersspuren, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 33 x 22,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Heinrich Woldemar Rau, dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1827 Dresden bis 1889 Dresden), anfänglich in der Lithographischen Anstalt seines Vaters Johann Heinrich Gottlob Rau tätig, 1841–52 Studium an der Kunstakademie in Dresden, hier Schüler von Ludwig Richter, 1858–62 Italienaufenthalt (unter anderem Olevano im Sabinergebirge), 1866–67 weitere Italienreise nach Olevano und Rom mit Albert Venus, Paul Mohn und Carl Wilhelm Müller, 1873–87 Zeichenlehrer am Polytechnikum in Dresden, parallel bis 1886 mehrere Jahre Lehrer für Aquarellmalerei an der Dresdner Akademie, 1877 Ernennung zum Professor, beschickte Dresdner Kunstausstellungen, tätig in Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher, Müller-Singer, Schülerlisten der Dresdner Akademie und Friedrich "Ludwig Richter und sein Schülerkreis".
Katalog-Nr.: 3804
Limit: 80,00 €
spätsommerliche alpine Hochgebirgslandschaft mit Bauernhof, am Fuße schneebedeckter Gipfel, fein mit spitzem Pinsel festgehaltene Mischtechnik (Aquarell und Gouache über Bleistiftvorzeichnung) auf Papier, links unten ortsbezeichnet, datiert und signiert "Innsbruck Sept. [18]73 W. Rau", rückseitig Rahmungsetikett "Kunsthandlung Fritz Geyer Plauen ...", Provenienz: Nachlass des Plauener Architekten Emil Rösler (1874 Wolfsberg [tschechisch: Vlčí Hora] bis 1954 Plauen), Altersspuren, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 34 x 50 cm. Künstlerinfo: eigentlich Heinrich Woldemar Rau, dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1827 Dresden bis 1889 Dresden), anfänglich in der Lithographischen Anstalt seines Vaters Johann Heinrich Gottlob Rau tätig, 1841-52 Studium an der Kunstakademie in Dresden, hier Schüler von Ludwig Richter, 1858-62 Italienaufenthalt (unter anderem Olevano im Sabinergebirge), 1866-67 weitere Italienreise nach Olevano und Rom mit Albert Venus, Paul Mohn und Carl Wilhelm Müller, 1873-87 Zeichenlehrer am Polytechnikum in Dresden, parallel bis 1886 mehrere Jahre Lehrer für Aquarellmalerei an der Dresdner Akademie, 1877 Ernennung zum Professor, beschickte Dresdner Kunstausstellungen, tätig in Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher, Müller-Singer, Schülerlisten der Dresdner Akademie und Friedrich "Ludwig Richter und sein Schülerkreis".
Katalog-Nr.: 3805
Limit: 160,00 €
Darstellung verschiedener häuslicher Szenen wie Harfenspiel, Kaffeestunde sowie Unterrichtsszene, typische an Scherenschnitte erinnernde Arbeit, Hinterglasmalerei, teils geritzt, um 1820, auf Rahmenrückwand teils nicht lesbare handschriftliche Angaben zu den Dargestellten, hier auch Ortsangabe "Zirkmantel in Großzschocher bei Leipzig (Mühlenbesitzer)", Scheibe gesprungen und leichte Erhaltungsmängel, alt hinter weiterer Scheibe in Leiste der Zeit gerahmt, Falzmaße ca. 39 x 51,5 cm.
Katalog-Nr.: 3806
Limit: 180,00 €
an der Stadtmauer stehende Häuser mit Durchfahrt, Farbkreiden auf Papier und auf leichtem Karton montiert, um 1910–20, rechts unten in Blei signiert "Fritz Beckert", leichte Altersspuren, Maße Zeichnung ca. 30,5 x 41,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Karl Friedrich Beckert, dt. Architektur- und Landschaftsmaler (1877 Leipzig bis 1962 Dresden), Schulbesuch in Plauen, 1894–96 Studium an der Akademie für Graphische Künste Leipzig, 1896 bis 1900 Weiterbildung an der Dresdner Akademie bei Friedrich Preller dem Jüngeren, Meisterschüler von Gotthard Kuehl, Abschluss der Akademie mit Goldmedaille, 1902 Gründung der Künstlergruppe "Die Elbier", die 1909 in der "Dresdner Secession" aufging, ab 1901 regelmäßige Sommeraufenthalte in Franken, Studienreisen durch Bayern, Österreich und Italien, 1905 Versuch der Gründung einer Malerkolonie mit Rudolf Poeschmann und R. Müller-Ehrenberg in Kirchberg/Jagst, seit 1908 Privatdozent und 1925–45 Professor für Architekturmalerei und -zeichnen an der Technischen Universität Dresden, beschickte 1942–44 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, 1945 Verlust des Ateliers und eines Großteils seines Lebenswerks bei der Zerstörung von Dresden, Mitglied des Dresdner Denkmalrats, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Dresdner Akademie, Wikipedia und AKL.
Katalog-Nr.: 3807
Limit: 180,00 €
Blick ins herrschaftliche barocke Interieur eines Schlosses, studienhaft-flott erfasste Mischtechnik (aquarellierte Bleistiftzeichnung), links unten Ortskürzel und undeutlich datiert "P. 28.09.[19]22" und rechts signiert und monogrammiert "F. Beckert F.B.", rückseitig Vorbesitzerannotation "Prof. Fritz Beckert Dresden, Schloß Pommersfelden blauer Salon", Provenienz: Nachlass des Plauener Architekten Emil Rösler (1874 Wolfsberg [tschechisch: Vlčí Hora] bis 1954 Plauen), Altersspuren, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 26,5 x 18,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Karl Friedrich Beckert, dt. Architektur- und Landschaftsmaler (1877 Leipzig bis 1962 Dresden), Schulbesuch in Plauen, 1894–96 Studium an der Akademie für Graphische Künste Leipzig, 1896 bis 1900 Weiterbildung an der Dresdner Akademie bei Friedrich Preller dem Jüngeren, Meisterschüler von Gotthard Kuehl, Abschluss der Akademie mit Goldmedaille, 1902 Gründung der Künstlergruppe "Die Elbier", die 1909 in der "Dresdener Secession" aufging, ab 1901 regelmäßige Sommeraufenthalte in Franken, Studienreisen durch Bayern, Österreich und Italien, 1905 Versuch der Gründung einer Malerkolonie mit Rudolf Poeschmann und R. Müller-Ehrenberg in Kirchberg/Jagst, seit 1908 Privatdozent und 1925–45 Professor für Architekturmalerei und -zeichnen an der Technischen Universität Dresden, beschickte 1942–44 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, 1945 Verlust des Ateliers und eines Großteils seines Lebenswerks bei der Zerstörung von Dresden, Mitglied des Dresdner Denkmalrats, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Dresdner Akademie, Wikipedia und AKL.
Katalog-Nr.: 3808
Limit: 120,00 €
sommerlicher Blick auf die weltgrößte Ziegelbrücke im Tal der Göltzsch bei Netzschkau, frühe Arbeit des Künstlers, noch stark vom Einfluss seines Lehrers Walter Löhner geprägt, pastose, impressionistische Landschaftsmalerei mit charaktervollem Pinselduktus, Öl auf Malkarton, 1950er Jahre, rechts unten schwer lesbar in Blei sign. "Bley" und undeutlich datiert (19)5?, rückseitig gespachtelte Studie einer Hochgebirgslandschaft mit See, rechts unten Ritzmonogramm. "FB" und dat. (19)57, auf Rahmen Stempelfragment "Fredo B...?", gerahmt, Falzmaße 30 x 38,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943–46 zusammen mit Wolfgang Mattheuer Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, um der Dienstverpflichtung zum Uranbergbau der Wismut zu entgehen 1946–48 als Land- und Forstarbeiter in Thüringen tätig, 1948–56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, aus materiellen Zwängen 1957–64 parallel als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, parallel zeitweise Werksvertrag mit dem VEB Baumechanik Lengenfeld und bis 1990 Zirkelleiter für Malerei in der "NEMA" Netzschkau, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, ab 1960 im selbst errichteten Eigenheim in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR” und Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3809
Limit: 240,00 €
sommerliche Landschaft mit Bauerngarten im Vordergrund und am Horizont Schornstein der Nema in Netzschkau, vor blauem Himmel, farbintensive Landschaftsmalerei mit pastosem Farbauftrag, Öl auf Hartfaserplatte, links unten signiert "Fredo Bley" und datiert (19)87", auf der Rückseite betitelt "Blick auf den Nema Schornstein (bei Netzschkau) 1987" und bezeichnet "Fredo Bley Buchwald Vogtland", sehr gut erhalten, ungerahmt, Maße ca. 50 x 65,3 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943–46 zusammen mit Wolfgang Mattheuer Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, um der Dienstverpflichtung zum Uranbergbau der Wismut zu entgehen 1946–48 als Land- und Forstarbeiter in Thüringen tätig, 1948–56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, aus materiellen Zwängen 1957–64 parallel als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, parallel zeitweise Werksvertrag mit dem VEB Baumechanik Lengenfeld und bis 1990 Zirkelleiter für Malerei in der "NEMA" Netzschkau, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, ab 1960 im selbst errichteten Eigenheim in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR” und Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3810
Limit: 280,00 €
Bauerngehöft zwischen Bäumen, umgeben von Wiesen und Feldern, pastose Landschaftsmalerei in heller, kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Platte, links unten signiert und nicht eindeutig datiert "Fredo Bley (19)78", auf Rahmenrückseite vom Künstler bezeichnet "Fredo Bley Buchwald" und betitelt "Dorfrand in Altensalz", gerahmt, Falzmaße ca. 37,5 x 60,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943–46 zusammen mit Wolfgang Mattheuer Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, um der Dienstverpflichtung zum Uranbergbau der Wismut zu entgehen 1946–48 als Land- und Forstarbeiter in Thüringen tätig, 1948–56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, aus materiellen Zwängen 1957–64 parallel als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, parallel zeitweise Werksvertrag mit dem VEB Baumechanik Lengenfeld und bis 1990 Zirkelleiter für Malerei in der "NEMA" Netzschkau, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, ab 1960 im selbst errichteten Eigenheim in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR” und Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3811
Limit: 240,00 €
farbintensiver Wald an leichtem Hang, pastose Malerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Hartfaserplatte, links unten ligiertes Monogramm und datiert "FB (19)73", Zweitverwendung der Hartfaserplatte, da rückseitig nicht passend betitelt, ungerahmt, Maße ca. 49,5 x 60 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943–46 zusammen mit Wolfgang Mattheuer Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, um der Dienstverpflichtung zum Uranbergbau der Wismut zu entgehen 1946–48 als Land- und Forstarbeiter in Thüringen tätig, 1948–56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, aus materiellen Zwängen 1957–64 parallel als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, parallel zeitweise Werksvertrag mit dem VEB Baumechanik Lengenfeld und bis 1990 Zirkelleiter für Malerei in der "NEMA" Netzschkau, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, ab 1960 im selbst errichteten Eigenheim in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR” und Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3812
Limit: 280,00 €
dabei unfertiges Ölgemälde einer weiten vogtländischen Sommerlandschaft in abendlicher Stimmung, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand und Keilrahmen (ohne Keile), um 2010, unsigniert, weiterhin zwei aquarellierte Kugelschreiberzeichnungen mit Hochgebirgslandschaften und eine aquarellierte Kugelschreiberzeichnung eines knorrigen Laubbaums, die Zeichnungen je signiert "Fredo Bley" und datiert "30. Juni 2010" bzw. "2010", beigegeben Broschüre mit Text der Vorbesitzerin mit Erinnerungen an Fredo Bley und der Geschichte der vier Arbeiten nebst Notizzettel zur Erwerbsgeschichte gehörig und Zeitungsartikel zur Broschüre, unterschiedliche Erhaltungszustände, Gemälde ungerahmt, die drei Zeichnungen im Bilderträger hinter Glas, Gemäldemaße ca. 60 x 80 cm, Zeichnungsmaße je ca. 30 x 20 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943–46 zusammen mit Wolfgang Mattheuer Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, um der Dienstverpflichtung zum Uranbergbau der Wismut zu entgehen 1946–48 als Land- und Forstarbeiter in Thüringen tätig, 1948–56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, aus materiellen Zwängen 1957–64 parallel als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, parallel zeitweise Werksvertrag mit dem VEB Baumechanik Lengenfeld und bis 1990 Zirkelleiter für Malerei in der "NEMA" Netzschkau, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, ab 1960 im selbst errichteten Eigenheim in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR” und Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3813
Limit: 360,00 €
sommerliche Erzgebirgslandschaft mit Blick von einer Anhöhe über das Tal der Zschopau zum Schellenberg mit dem kurfürstlichen Jagdschloss Augustusburg und der Pfarrkirche St. Petri, unter effektvoll bewölktem Himmel, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und undeutlich datiert "H. Grosser [19]62", schön in Eichenleiste gerahmt, Falzmaße ca. 60 x 80 cm.
Katalog-Nr.: 3814
Limit: 130,00 €
charaktervolle, teils lachende Figuren in karger Landschaft, Tuschefeder über kräftigem, getöntem Papier, unter der Darstellung rechts von Hand signiert und datiert "Curt Großpietsch (19)71", rückseitig in Blei bezeichnet, gut erhalten, Blattmaße ca. 21 x 23,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1893 Leipzig bis 1980 Dresden), Mitglied der ASSO, Lehre als Lackierer im väterlichem Betrieb und parallel von 1905-11 Besuch von Kursen an der Kunstgewerbeschule Leipzig, 1911-14 Studium an der Kunstakademie in Dresden bei Robert Sterl, Richard Müller und Oskar Zwintscher, hier Freundschaft mit Otto Dix und George Grosz, 1914-19 Soldat im 1. Weltkrieg, teils mit schweren Verletzungen, bis 1923 Fortsetzung des Studiums bei Otto Gußmann, ab 1921 Mitglied in der Künstlergruppe „Die Schaffenden“, 1930-33 Mitglied der ASSO, ab 1933 Mitglied der NSDAP und ließ als Referent der Kunstkammer Dresden zahlreiche Unterlagen von Kollegen verschwinden und bewahrte sie dadurch vor Repressalien, nach 1945 als freischaffender Künstler in Dresden tätig, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3815
Limit: 80,00 €
üppiger Dahlienstrauß in Glasvase, auf einem roten Tuch arrangiert, frühe Arbeit des Dresdner Künstlers, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "Curt Großpietsch (19)36", auf der Rahmenrückseite beschriftet "M2812 Curt Großpietsch Loschwitz Künstlerhaus", auf Keilrahmen in Blei signiert "Curt Großpietsch", Craquelure, Altersspuren, original gerahmt (Erhaltungsmängel), Falzmaße ca. 55 x 40,5 cm.
Katalog-Nr.: 3816
Limit: 240,00 €
formatfüllendes Portrait des Künstlers mit Brille und zum Betrachter gerichtetem Blick, Portraitmalerei in gedeckter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1960, rechts unten signiert "Curt Großpietsch", geringe Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 34 x 34,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1893 Leipzig bis 1980 Dresden), Mitglied der ASSO, Lehre als Lackierer im väterlichem Betrieb und parallel von 1905–11 Besuch von Kursen an der Kunstgewerbeschule Leipzig, 1911–14 Studium an der Kunstakademie in Dresden bei Robert Sterl, Richard Müller und Oskar Zwintscher, hier Freundschaft mit Otto Dix und George Grosz, 1914–19 Soldat im 1. Weltkrieg, teils mit schweren Verletzungen, bis 1923 Fortsetzung des Studiums bei Otto Gußmann, ab 1921 Mitglied in der Künstlergruppe „Die Schaffenden“, 1930–33 Mitglied der ASSO, ab 1933 Mitglied der NSDAP und ließ als Referent der Kunstkammer Dresden zahlreiche Unterlagen von Kollegen verschwinden und bewahrte sie dadurch vor Repressalien, nach 1945 als freischaffender Künstler in Dresden tätig, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3817
Limit: 330,00 €
am Strand sitzende junge Frau mit Bikini, Sonnenbrille und Zigarette, Tuschefeder auf festem Papier, um 1960, unter der Darstellung signiert "Curt Großpietsch", leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout montiert, Blattmaße ca. 31 x 23,2 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1893 Leipzig bis 1980 Dresden), Mitglied der ASSO, Lehre als Lackierer im väterlichem Betrieb und parallel von 1905–11 Besuch von Kursen an der Kunstgewerbeschule Leipzig, 1911–14 Studium an der Kunstakademie in Dresden bei Robert Sterl, Richard Müller und Oskar Zwintscher, hier Freundschaft mit Otto Dix und George Grosz, 1914–19 Soldat im 1. Weltkrieg, teils mit schweren Verletzungen, bis 1923 Fortsetzung des Studiums bei Otto Gußmann, ab 1921 Mitglied in der Künstlergruppe „Die Schaffenden“, 1930–33 Mitglied der ASSO, ab 1933 Mitglied der NSDAP und ließ als Referent der Kunstkammer Dresden zahlreiche Unterlagen von Kollegen verschwinden und bewahrte sie dadurch vor Repressalien, nach 1945 als freischaffender Künstler in Dresden tätig, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3818
Limit: 80,00 €
sieben Blatt mit der Darstellung verschiedener Tiere, Aquarell, Deckfarben, Tusche, Bleistift auf Papier, teils beidseitig, um 1960–70, eine Arbeit signiert "Curt Großpietsch" bzw. monogrammiert "C. Gr.", teils leichte Altersspuren, Blattmaße max. ca. 25,5 x 18,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1893 Leipzig bis 1980 Dresden), Mitglied der ASSO, Lehre als Lackierer im väterlichem Betrieb und parallel von 1905–11 Besuch von Kursen an der Kunstgewerbeschule Leipzig, 1911–14 Studium an der Kunstakademie in Dresden bei Robert Sterl, Richard Müller und Oskar Zwintscher, hier Freundschaft mit Otto Dix und George Grosz, 1914–19 Soldat im 1. Weltkrieg, teils mit schweren Verletzungen, bis 1923 Fortsetzung des Studiums bei Otto Gußmann, ab 1921 Mitglied in der Künstlergruppe „Die Schaffenden“, 1930–33 Mitglied der ASSO, ab 1933 Mitglied der NSDAP und ließ als Referent der Kunstkammer Dresden zahlreiche Unterlagen von Kollegen verschwinden und bewahrte sie dadurch vor Repressalien, nach 1945 als freischaffender Künstler in Dresden tätig, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3819
Limit: 80,00 €
eindrucksvoller Zyklus aus ursprünglich sieben (sechs vorhanden) Tuschefederzeichnungen und eine Bleistiftzeichnung zur Thematik Vietnamkrieg, jedes Blatt handsigniert "Curt Großpietsch" und mit 1965 oder 1966 datiert, meist dem Alter entsprechend gut erhalten, Blattmaße max. ca. 33,5 x 21 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1893 Leipzig bis 1980 Dresden), Mitglied der ASSO, Lehre als Lackierer im väterlichem Betrieb und parallel von 1905–11 Besuch von Kursen an der Kunstgewerbeschule Leipzig, 1911–14 Studium an der Kunstakademie in Dresden bei Robert Sterl, Richard Müller und Oskar Zwintscher, hier Freundschaft mit Otto Dix und George Grosz, 1914–19 Soldat im 1. Weltkrieg, teils mit schweren Verletzungen, bis 1923 Fortsetzung des Studiums bei Otto Gußmann, ab 1921 Mitglied in der Künstlergruppe „Die Schaffenden“, 1930–33 Mitglied der ASSO, ab 1933 Mitglied der NSDAP und ließ als Referent der Kunstkammer Dresden zahlreiche Unterlagen von Kollegen verschwinden und bewahrte sie dadurch vor Repressalien, nach 1945 als freischaffender Künstler in Dresden tätig, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3820
Limit: 150,00 €
zehn Blatt mit Darstellungen verschiedener Pflanzen wie Löwenzahn, Himmelsschlüssel, Heckenrose und Iris, Graphit/Aquarell auf Papier, teilweise signiert "Curt Großpietsch" oder monogrammiert "C. Gr.", unterschiedliche Erhaltungen, Blattmaße max. ca. 32,5 x 25 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1893 Leipzig bis 1980 Dresden), Mitglied der ASSO, Lehre als Lackierer im väterlichem Betrieb und parallel von 1905–11 Besuch von Kursen an der Kunstgewerbeschule Leipzig, 1911–14 Studium an der Kunstakademie in Dresden bei Robert Sterl, Richard Müller und Oskar Zwintscher, hier Freundschaft mit Otto Dix und George Grosz, 1914–19 Soldat im 1. Weltkrieg, teils mit schweren Verletzungen, bis 1923 Fortsetzung des Studiums bei Otto Gußmann, ab 1921 Mitglied in der Künstlergruppe „Die Schaffenden“, 1930–33 Mitglied der ASSO, ab 1933 Mitglied der NSDAP und ließ als Referent der Kunstkammer Dresden zahlreiche Unterlagen von Kollegen verschwinden und bewahrte sie dadurch vor Repressalien, nach 1945 als freischaffender Künstler in Dresden tätig, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3821
Limit: 80,00 €
sommerlicher Blick zum Auersberg und Sommerblumenstillleben, Aquarelle, um 1970–80, je signiert "S. Hauffe", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, geringe Erhaltungsmängel, Passepartoutausschnitt ca. 46,5 x 34 cm. Künstlerinfo: dt. Tier-, Jagd- und Landschaftsmaler sowie Illustrator (1923 Plauen bis 1997 Plauen), studierte 1937–41 an der Plauener Kunstschule bei Walther Löbering und Kurt Geipel, ab 1945 freischaffend, Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Plauen-Kauschwitz, Quelle: Vollmer, Eisold “ Künstler in der DDR”, Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3822
Limit: 120,00 €
sieben mit einer Lanze bewaffnete Männer, einen Hasen verfolgend, Kreidelithographie, Mitte 20. Jh., unter der Darstellung in Blei signiert "Josef Hegenbarth", geringe Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 30 x 20 cm, Blattmaße ca. 46,5 x 30,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Joseph Franz Hegenbarth, dt. Maler, Graphiker und Illustrator (1884 Böhmisch Kamnitz bis 1962 Dresden), erste Förderung durch Emanuel Hegenbarth, studierte 1908–15 an der Akademie Dresden bei Carl Bantzer und Oskar Zwintscher, bis 1915 Meisterschüler bei Gotthardt Kuehl, 1916–17 Aufenthalt in Prag, später bei Halm und Goldmann in Wien, ab 1925 Mitarbeiter der Münchner "Jugend" und des "Simplizissimus", Mitglied der Dresdner Künstlervereinigung (Sezession), 1926 Mitglied der Wiener Secession und 1929 der Prager Secession, Mitglied im Deutschen Künstlerbund Weimar, 1933 als „entartet“ diffamiert, ab 1947 Professor an der Dresdner Akademie, erhielt zahlreiche Ehrungen, unter anderem den Nationalpreis, tätig in Dresden-Loschwitz, zeitweise Atelier im Künstlerhaus, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Eisold „Künstler in der DDR“ und Internet.
Katalog-Nr.: 3823
Limit: 100,00 €
Blick durch einen Torbogen auf Don Quichotte mit Lanze und zu Pferd, Illustration zum zweibändigen Werk "Leben und Taten des scharfsinnigen Ritters Don Quijote von La Mancha", versehen mit 241 Illustrationszeichnungen, erschienen 1951 bei Rütten & Loening in Berlin, Tuschepinsel und Feder auf leichtem Karton, an der unteren und oberen Blattkante signiert "Josef Hegenbarth", rückseitig weitere Zeichnung und Notate, beigelegt Zettel mit Seitenangaben, leichte Erhaltungsmängel, Blattmaße ca. 16,7 x 12,2 cm. Künstlerinfo: eigentlich Joseph Franz Hegenbarth, dt. Maler, Graphiker und Illustrator (1884 Böhmisch Kamnitz bis 1962 Dresden), erste Förderung durch Emanuel Hegenbarth, studierte 1908–15 an der Akademie Dresden bei Carl Bantzer und Oskar Zwintscher, bis 1915 Meisterschüler bei Gotthardt Kuehl, 1916–17 Aufenthalt in Prag, später bei Halm und Goldmann in Wien, ab 1925 Mitarbeiter der Münchner "Jugend" und des "Simplizissimus", Mitglied der Dresdner Künstlervereinigung (Sezession), 1926 Mitglied der Wiener Secession und 1929 der Prager Secession, Mitglied im Deutschen Künstlerbund Weimar, 1933 als „entartet“ diffamiert, ab 1947 Professor an der Dresdner Akademie, erhielt zahlreiche Ehrungen, unter anderem den Nationalpreis, tätig in Dresden-Loschwitz, zeitweise Atelier im Künstlerhaus, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Eisold „Künstler in der DDR“ und Internet.
Katalog-Nr.: 3824
Limit: 80,00 €