Sächsische Künstler

Katalog-Nr. 3813

Fredo Bley, Vier Bilder

dabei unfertiges Ölgemälde einer weiten vogtländischen Sommerlandschaft in abendlicher Stimmung, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand und Keilrahmen (ohne Keile), um 2010, unsigniert, weiterhin zwei aquarellierte Kugelschreiberzeichnungen mit Hochgebirgslandschaften und eine aquarellierte Kugelschreiberzeichnung eines knorrigen Laubbaums, die Zeichnungen je signiert "Fredo Bley" und datiert "30. Juni 2010" bzw. "2010", beigegeben Broschüre mit Text der Vorbesitzerin mit Erinnerungen an Fredo Bley und der Geschichte der vier Arbeiten nebst Notizzettel zur Erwerbsgeschichte gehörig und Zeitungsartikel zur Broschüre, unterschiedliche Erhaltungszustände, Gemälde ungerahmt, die drei Zeichnungen im Bilderträger hinter Glas, Gemäldemaße ca. 60 x 80 cm, Zeichnungsmaße je ca. 30 x 20 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943–46 zusammen mit Wolfgang Mattheuer Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, um der Dienstverpflichtung zum Uranbergbau der Wismut zu entgehen 1946–48 als Land- und Forstarbeiter in Thüringen tätig, 1948–56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, aus materiellen Zwängen 1957–64 parallel als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, parallel zeitweise Werksvertrag mit dem VEB Baumechanik Lengenfeld und bis 1990 Zirkelleiter für Malerei in der "NEMA" Netzschkau, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, ab 1960 im selbst errichteten Eigenheim in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR” und Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.

Limit:
360,00 €

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