Grenzhausen, Ende 17. Jh./Anfang 18. Jh., graues Steinzeug salzglasiert, kobaltblaue und manganfarbene Bemalung, aufgemodelte geometrische Motive, Henkel mit Mittelgrat, etwas kratzspurig und haarrissig, am Ausguss kaum sichtbar fachgerecht restauriert, H 28,5 cm. Quelle: ausgestellt in The Metropolitan Museum of Art online.
Katalog-Nr.: 3150
Limit: 200,00 €
Ende 18. Jh., wohl Waldenburg, graues Steinzeug handabgedreht, birnenförmig mit schräg gekämmter Wandung und hellbrauner gesprenkelter Glasur, Zinnmontierung bestehend aus Standring, Gurtband mit Zähnchenkante, übergreifendem Deckel mit kleinem Urnendrücker, ebenfalls gewelltem Rand und eingelegtem Medaillon, darauf jagdliches Motiv mit liegenden Hirschen im Wald, Gurtband über den Henkel zum Standring, innen dunkelbraun glasiert, kleine oberflächliche Fehlstellen und Zinndeckel etwas gedellt, insgesamt guter altersgemäßer Zustand, H 50 cm.
Katalog-Nr.: 3151
Limit: 20,00 €
16./17. Jh., graues Steinzeug handabgedreht, gemodelt und geritzt, Glasur in Kölnischbraun, Mündungsrand mit aufgelegtem Rand, kurzer Henkel, schauseitig Wappen der Stadt Ummerstadt?, am Boden alte Sammlungsnummern und undeutlich in Englisch beschriftet, Wandung mit Fehlstellen und langem Haarriss, H ca. 21 cm.
Katalog-Nr.: 3152
Limit: 120,00 €
um 1600, hellgraues Steinzeug handabgedreht, salzglasiert und kölnischbraun glasiert, umlaufende Reliefbänder, zwei mit Zickzack-Rollstempelmuster, aufgelegte Medaillons, Adlerwappen, Herrscherbildnis, eine Rosette und eine Kartusche mit Jäger und Tieren, eine geringst ausgebesserte Stelle und ein kleiner, kaum sichtbarer Haarriss, sonst außergewöhnlich guter altersgemäßer Zustand, H 10 cm, Quelle: Josef Horschick, Steinzeug von Bürgel bis Muskau, S. 437, Nr. 64.
Katalog-Nr.: 3153
Limit: 1200,00 €
datiert 1661, mit Besitzermonogramm H.H., dunkelbraunes Steinzeug mit dunkelbrauner Glasur, die Zinnmontierung mit ungedeuteten Punzen, bestehend aus Standring, zwei Gurtbändern, übergreifendem, leicht gewölbtem Deckel und floralem Drücker sowie über den Henkel verlaufendem Band, Zinndeckel alt gelötet, unter dem unteren Gurtband ist ein kleiner Ausbruch zu sehen, sonst ungewöhnlich guter, altersgemäßer Zustand, H 18 cm. Quelle: ähnlicher Krug im Metropolitan Museum of Art New York, Inventarnummer 20.62.27.
Katalog-Nr.: 3154
Limit: 300,00 €
deutsch, 17. Jh., ungemarkt, rötlicher Scherben grün glasiert, reliefierte Doppeladler, Putten und ein Maskaron, Einsätze fehlen, mehrere Abplatzer, L 15 cm.
Katalog-Nr.: 3155
Limit: 240,00 €
18. Jh., Kanne wohl Bayreuth, weißlich glasiert mit Architekturmalerei und seitlichen Bäumen, dazu zwei Schrezheimer Fayencewalzenkrüge mit Blumenbukett-Malerei, alle mit Zinnstandringen und -deckeln, einer mit eingelegter Medaille und graviertem Besitzermonogramm "M.B.A.H. 1790", teilweise kratzspurig, mit Glasurabplatzern sowie Alters- und Gebrauchsspuren, H max. 25,5 cm.
Katalog-Nr.: 3156
Limit: 80,00 €
wohl Veuve Perrin, 19. Jh., gepinselte Modellnummer 1101 95 sowie "+", rötlicher Fayencescherben mit weißlicher Craqueléglasur, feine Bemalung mit Scharffeuerfarben, schauseitig ein bärtiger Maskaron, Watteauszene und Segelboote in Landschaft, am Fuß und Hals Blütenbuketts, Schlangenhenkel, Gebrauchs- und Altersspuren, H 33 cm.
Katalog-Nr.: 3157
Limit: 120,00 €
Ende 18. Jh., monogrammiert BPF, hellbrauner Fayencescherben, weißlich glasiert, mangangeschwämmelt und mit bunten Scharffeuerfarben bemalt, drei Kartuschen mit schwarz konturierten Blüten, dazwischen Gitterdekor mit Punkten und Blattranken, Zinndeckel mit kleiner Kugel, innen ein nicht durchgehendes Loch in der Wandung, Alterscraquelé, H 22 cm.
Katalog-Nr.: 3158
Limit: 20,00 €
um 1800, Malermarke K, heller Fayence Scherben mit weißlicher Glasur und geometrischem, aufgemaltem Dekor in Manganrot, Zinnmontierung bestehend aus Standring, übergreifendem Deckel mit kleiner Kugel, Besitzermonogramm MG 1795, 4Z sowie Blattband, am Gelenk innen alt gelötet und ein Einriss, H 19,5 cm.
Katalog-Nr.: 3159
Limit: 20,00 €
um 1691-1725, Inhaber Lambertus van Eenhoorn, monogrammiert LVE 10 0 VK, Fayence weißlich glasiert und bunt mit japonisierendem Dekor bemalt, Blüten, Vogelmotive und Blattranken, gerippte ovale Form, geringe Glasurabplatzer, H 30 cm. Quelle: Victoria and Albert Museum, dort ähnlicher Dekor und mit Deckel; Graesse, Porzellan und Fayence, S. 276, Nr. 97.
Katalog-Nr.: 3160
Limit: 420,00 €
eine datiert 1809, Hochzeitskanne bezeichnet "Marx-Dieß und Katharina Dießin", bäuerliche Kartusche mit Pflug, hellgrauer Fayencescherben handabgedreht mit Herstellermarke HK, bemalt mit bunten Scharffeuerfarben, die andere in mit dunklem Violett konturierten zarten Blütenmotiven und übergreifendem Zinndeckel mit kleiner Kugel, haarrissig, mit Gebrauchs- und Altersspuren und kleinen Glasurfehlstellen, H 18 cm und 22 cm.
Katalog-Nr.: 3161
Limit: 80,00 €
18. Jh., etwas tiefer gemuldete Teller, mit bunten Scharffeuerfarben bemalt, Landschaftsdekore mit Zäunen und blühenden Blumen, altersgemäße Abplatzer am Rand, D je ca. 23 cm.
Katalog-Nr.: 3162
Limit: 150,00 €
18. Jh., ungemarkt, weißlich glasiert und mit bunten Scharffeuerfarben bemalt, im Spiegel Vogel und Felsen mit Blumenranken, am Rand geometrischer Dekor, kleinere Abplatzer am Rand und altersgemäße Bereibungen, D 23 cm.
Katalog-Nr.: 3163
Limit: 100,00 €
einer Nevers, 17. Jh., Jagdszene mit Wappen und umlaufend Blüten in kobaltblauer Scharffeuerfarbe, schwarz konturiert auf kleisterblauem Fond, die anderen beiden Worcester, um 1770/80, mit aufwendig durchbrochenem Rand und aufgelegten kleinen Blüten, feine florale Bemalung mit Insekten in Meissener Manier, diese mit Wandaufhängungen und Klebezetteln mit Inventarnummern, altersentsprechend kleinere Abplatzer und Beschabungen, eine ca. 2,5 cm große, sauber geklebte Stelle am Rand, D je ca. 22 cm.
Katalog-Nr.: 3164
Limit: 80,00 €
zwei kleine Wandteller aus der Werkstatt De Porceleyne Claeuw in Delft, 18. Jh., kleisterblau und gelb glasiert, bemalt mit kobaltblauer Scharffeuerfarbe nach chinesischem Vorbild, dazu eine Straßburger Schale mit feiner floraler Bemalung, zwei Teile mit Haarriss, kleinere Glasurabplatzer und eine restaurierte Stelle, L max. 24,5 cm.
Katalog-Nr.: 3165
Limit: 80,00 €
1760-80, Pinselmarke "P", leicht rötlicher Fayencescherben mit weißlicher Glasur und bemalt mit bunten Scharffeuerfarben, gerippte Ovalform mit gebogten Henkeln, auf dem Deckel eine vollplastisch modellierte Birne mit Blättern und Stängel, etwas haarrissig und kleine Glasurfehlstellen, L 22 cm. Quelle: Victoria & Albert Museum South Kensington, Inventarnummer C.1442-1924.
Katalog-Nr.: 3166
Limit: 80,00 €
2. Hälfte 18. Jh., Pinselmarken, Fayence mit polychromer floraler Malerei, Einsätze fehlen, kleinere Glasurabplatzer am Rand, D Teller 34 cm.
Katalog-Nr.: 3167
Limit: 80,00 €
zwei mit blauer Pinselmarke IH für Joseph Hannong 1762–1781, die anderen ungemarkt und später, heller Fayencescherben, weißlich glasiert und polychrom mit Blütenmotiven bemalt, einer mit einem Chinesen und Schirm in Landschaft, teilweise mit Wandaufhängungen, kleinere Abplatzer und ein Brandriss, insgesamt typischer altersgemäßer Zustand, D max. 25 cm. Quelle: Graesse, Porzellan und Fayence, S. 258, Nr. 9 und 10.
Katalog-Nr.: 3168
Limit: 80,00 €
18. Jh., zwei Straßburg, drei Stück Holitsch Ungarn, einer ungemarkt, bemalt mit verschiedenen Blütenmotiven, drei mit Wandaufhängungen, kleinere Randläsuren und Bereibungen, D je ca. 25 cm.
Katalog-Nr.: 3169
Limit: 80,00 €
wohl Frankreich, 19. Jh., ungemarkt, heller Fayencescherben, alle durchbrochen gearbeitet, polychrome florale Bemalung, zwei Korbschalen und eine flache Schale mit Wandaufhängung, eine mit stärkeren Chips und einem Haarriss am Stand, D max. 26 cm.
Katalog-Nr.: 3170
Limit: 80,00 €
18. Jh., einer gemarkt J.C.F. mit Malermarke B.P. und Datum 1771, die anderen Rouen und niederländisch, einer stärker alt restauriert, teilweise haarrissig, Abplatzer am Rand, D max. 31 cm.
Katalog-Nr.: 3171
Limit: 120,00 €
um 1920, ungedeutete gepinselte Herstellermarke, ziegelroter Fayencescherben, polychrom bemalt, schauseitig ein Chinese mit Säbel und Weinglas, am Stand Umschrift: „Cor bonum, vinum laetificat“ (Das Herz ist gut, der Wein erfreut es), welche aus dem Alten Testament Psalm 104,15: „Et vinum laetificet cor hominis“ entlehnt ist, geringe Abplatzer am Mündungsrand und ein kleiner Herstellungsfehler, H 27 cm.
Katalog-Nr.: 3172
Limit: 20,00 €
Italien, 17./18. Jh., ungemarkt, sogenanntes Albarello, bezeichnet Vng.De.Arth.Min. (Unguentum De Arthritide Minus – kleinere Gichtsalbe), heller Fayencescherben mit heller Glasur und feiner Bemalung, architektonische Motive, Jägersmann, Engelsmotiv und Vogel auf Zweig zwischen Bäumen und blühenden Sträuchern, geringe Abplatzer und Ausbrüche an Stand und Mündungsrand, H 22 cm.
Katalog-Nr.: 3173
Limit: 900,00 €
Italien, 17./18. Jh., ungemarkt, als Kanne, seltene Form eines bauchigen Albarello, bezeichnet Syr.Rosat.Avr.Sol. (Syrupus Rosatus Auratus Solutus – Rosensirup mit Gold), heller Fayencescherben mit heller Glasur und feiner Bemalung, architektonische Motive in Landschaft bzw. Wandersmann und Vogel auf Zweig, geringe Abplatzer am Rand, H 22 cm.
Katalog-Nr.: 3174
Limit: 1200,00 €