Hermann Glöckner, "Zeichen in Rot und Blau"
flächige, kontrastreiche Arbeit des sächsischen Konstruktivisten, siehe Ziller S7, Farbsiebdruck auf leichtem Karton, 1969, unter der Darstellung in Blei nummeriert "46/50" und signiert "Glöckner", Randbereich mit starken Erhaltungsmängeln, Darstellung gut erhalten, Darstellungsmaße ca. 57 x 40,5 cm, Blattmaße ca. 74,5 x 56 cm. Künstlerinfo: dt. konstruktivistischer Maler und Bildhauer (1889 Cotta bei Dresden bis 1987 Berlin/West), 1904–07 Lehre als Musterzeichner und Besuch von Abendkursen an der Kunstgewerbeschule Dresden, 1914–18 Soldat im 1. Weltkrieg, 1923–24 Studium an der Kunstakademie Dresden bei Otto Gussmann, 1945 durch Bombenangriffe Zerstörung seiner Wohnung und eines Großteils seiner Werke, 1945–48 Mitglied der Künstlergruppe Der Ruf, 1969 erste Einzelausstellung im Kupferstichkabinett Dresden, zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, 1984 entstand der Dokumentarfilm „Kurzer Besuch bei Hermann Glöckner“, Werke in zahlreichen Museen des In- und Auslands, Mitglied der Dresdner Sezession Gruppe 1919, des Deutschen Künstlerbundes und der Reichskammer der bildenden Künste, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“, Erpenbeck „Hermann Glöckner. Ein Patriarch der Moderne“ und Wikipedia