Rudolf Poeschmann, "Marktplatz Wernigerode a. Harz"
sommerlicher Blick, vorbei an Passanten auf dem Marktplatz von Wernigerode im Harz, mit dem berühmten Fachwerk-Rathaus, Mischtechnik (Aquarell, Gouache und Bleistift), um 1930, rechts unten signiert "Rud. Poeschmann Dresden", rückseitig vom Künstler betitelt und signiert "»Marktplatz Wernigerode a./Harz« Rud. Poeschmann Dresden A24", hier auch altes Rahmungsetikett "Kunsthandlung Fritz Geyer Plauen ...", Provenienz: Nachlass des Plauener Architekten Emil Rösler (1874 Wolfsberg [tschechisch: Vlčí Hora] bis 1954 Plauen), welcher mit Paul Miller und Kurt Arnold Findeisen die Zeitschrift "Das Vogtland und seine Nachbargebiete" herausgab, an der auch Rudolf Poeschmann mitwirkte, Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 42 x 55 cm. Künstlerinfo: eigentlich Karl Julius Rudolf Poeschmann, auch Rudolph, dt. Landschafts- und Genremaler, Zeichner und Graphiker (1878 Plauen/Vogtland bis 1954 Dresden), Kindheit in Plauen, hier Förderung durch den Zeichenlehrer Hermann Reinstein (1844–1935), anschließend Privatschüler einer Münchner Kunstschule, studierte ab 1896 an der Akademie München bei Johann Caspar Herterich, ab 1897 Studium an der Akademie Dresden bei Carl Bantzer und Meisterschüler bei Gotthard Kuehl, anschließend freischaffend in Dresden, regelmäßige sommerliche Studienreisen durch Sachsen (besonders das Vogtland, Erzgebirge und die Lausitz), nach Franken, in den Harz sowie nach Österreich, Holland, Frankreich (Paris) und in die Schweiz, beschickte diverse Ausstellungen wie den Glaspalast München, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, in der Dresdner Künstlervereinigung, im Dresdner "Märzbund" und der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, tätig in Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Müller-Singer, Matrikel der Dresdner und der Münchner Akademie, Glaspalastkataloge und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".