Peter Schubert, "Szenerie"
informelle Komposition aus scheinbar fliegenden weißen und roten Papierstücken, lasierende Malerei, Öl auf grau-weiß gestreifter Leinwand, rechts unten signiert "Schubert", rückseitig auf dem Keilrahmen betitelt und datiert "»Szenerie« 1977" und auf der Leinwandrückseite undeutlich signiert "P. Schubert", gerahmt, Falzmaße ca. 95,5 x 70,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler des Informel (1929 Dresden bis 2021 Berlin), Kindheit in Stadt Wehlen, während des 2. Weltkriegs Verwaltungslehre im Wehlener Rathaus, nach Bekanntschaft mit Richard Müller Hinwendung zur Kunst, zunächst ab 1947 Schüler der Dresdner Akademie bei Wilhelm Rudolph, 1949 Kontaktaufnahme zu Willi Baumeister, der ihn an die Stuttgarter Akademie einlud, später einjähriger Studienaufenthalt bei Fernand Léger in Paris, schließlich weitergebildet an der Hochschule der Bildenden Künste Berlin bei Hans Uhlmann, ab 1957 freischaffend in West-Berlin, 1969 mit Stipendium der Bundesregierung Weiterbildung an der Cité Internationale des Arts Paris, schuf 1977 als Kontrast zur barocken Architektur des wiederaufgebauten Schlosses ein abstraktes Deckengemälde für die Große Orangerie Schloss Charlottenburg, Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, dessen Ausstellungen er 1964–82 beschickte, 2009 Ehrung mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande, Quelle: Internet.