Gemälde

Lot-No. 4377

Friedrich Reimann, Hirsche im morgendlichen Dunst

Hirschwild, auf einer sommerlichen Waldlichtung äsend, lasierende, partiell gering pastose Tiermalerei in zurückhaltender Farbigkeit, Öl auf Hartfaserplatte, Mitte 20. Jh., rechts unten signiert "Friedrich Reimann", Altersspuren, original gerahmt, Falzmaße ca. 100 x 151 cm. Künstlerinfo: dt. Porzellan-, Tier- und Landschaftsmaler (1896 Mariaschein/Böhmen bis 1991 Zeulenroda), ab 1908 in Zeulenroda ansässig, Porzellanmalerausbildung in der Porzellanfabrik Schilde in Roschütz bei Gera, 1912–15 Dekorationsmalerlehre beim Hofmalermeister Fritz Carol in Zeulenroda, 1915–17 Abendschule bei Prof. Hugo Händler in Berlin, 1917–18 Kriegsteilnahme am 1. Weltkrieg in der II. Matrosendivision, 1919 erste Kunstausstellung in Zeulenroda, 1920–22 Studium an der Kunstgewerbeakademie Dresden bei Carl Rade und P. Erich Zschiesche, ab 1922 freischaffend, ab 1935 regelmäßige Jagd- und Studienaufenthalte bei Graf Arnim-Boitzenburg in der Uckermark, beschickte 1938–44 die Große deutsche Kunstausstellung im Haus der deutschen Kunst München, 1942–46 Kriegsdienst und -gefangenschaft, illustrierte in den 1960er Jahren unter anderem Grzimeks Tierleben, tätig in Zeulenroda, Quelle: Frank Weiß "Malerei im Vogtland", Schamscha-Küpper und Wikipedia.

Limit:
180.00 €

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